++ Personalversammlung GEW : Lehrer fordern mehr Wertschätzung, geringere Belastung und mehr Gehalt ++

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Vor zwei Wochen rief die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft GEW Lehrer in ganz Niedersachsen zu Personalversammlungen auf. Mittwoch hat die Gewerkschaft bekanntgegeben, dass etwa 30 Prozent der Schulen dem Aufruf folgten und mehr als 930 Resulotionen gesammelt werden konnten. Eine Delegation der Personalräte wird die Arbeitspapiere Donnerstag an Kultusminister Grant Hendrik Tonne übergeben. Die Lehrer fordern mehr Wertschätzung im Arbeitsalltag, geringere Belastung und mehr Gehalt. Die bisherigen Versuche Lehrkräfte zu entlasten hält die GEW für ambitionslos und nicht geeignet.

++ Verdacht auf Missbrauch: Betreuer aus Schule in Ronnenberg sitzt in U-Haft ++

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Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Betreuer an einer Schule in Ronnenberg: Der 51-Jährige soll Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 schwer sexuell missbraucht haben. Er sitzt inzwischen in U-Haft, wie Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei heute mitteilten. Demnach leitete der Betreuer die Fußball-AG an der Schule in Ronnenberg. Dort soll er talentierten Schülern versprochen haben, sie zu fördern. Angeblich um den Gesundheitszustand zu überprüfen habe er sich dann in einem Hotel in Bornum einzeln mit den Jungen getroffen und sie unsittlich berührt. Die Ermittler hatten den 51-Jährigen bereits vor rund zwei Wochen festgenommen. Dabei durchsuchten sie auch das Hotelzimmer und die Wohnung des Mannes und stellten Datenträger sicher, die derzeit ausgewertet werden. Er sitzt derzeit in U-Haft. Eltern hatten die Ermittler auf die Spur des Mannes gebracht.

 

++ Sebastian Jung vom Vfl Wolfsburg steht künftig bei den Roten auf dem Platz ++

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Lange passierte kaum was in Sachen Transfers, nun geht es Schlag auf Schlag bei Hannover 96: Nach Innenverteidiger Marcel Franke haben die „Roten“ nun den Rechtsverteidiger Sebastian Jung vom VfL Wolfsburg verpflichtet, ablösefrei für ein Jahr, Jung war lange Zeit verletzt. Der Wechsel sei für ihn ein Neuanfang, so der 28-Jährige. Er wolle sich noch einmal beweisen. 96-Trainer Mirko Slomka nannte Jung eine „erstklassigen Verteidiger“. Gestern hatten die „Roten“ auch den Neuzugang von Innenverteidiger Franke bekannt gegeben. Er kommt vom Premier League-Aufsteiger Norwich City, war jedoch für ein Jahr an Darmstadt 98 ausgeliehen.

++ Traum von zentralen Neubau für das Landeskriminalamt in Hannover platzt: Gelder reichen nicht aus ++

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Aus der Traum von einem zentralen Neubau für das Landeskriminalamt in Hannover: Das Finanzministerium hat Dienstag bestätigt, dass das Projekt doch nicht realisiert werden kann, weil die vorgesehenen Mittel von 131 Millionen Euro nicht ausreichen. Die aktuelle Marktsituation und die Hochpreisphase im Bausektor lassen derzeit kein wirtschaftliches Angebot erwarten, teilte das Ministerium mit. Das Vergabeverfahren soll daher nun gestoppt werden, heißt es. Die Bausumme von 131 Millionen soll aber weiterhin für eine bessere Unterbringung des LKA verfügbar bleiben.

++ Tödlicher Verkehrsunfall auf L191: Motorradfahrer aus Neustadt am Rübenberge kommt ums Leben ++

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Tödlicher Verkehrsunfall Dienstag früh in der Region Hannover. Auf der L191 zwischen Mandelsloh und Dinstorf ist ein Motorradfahrer mit einem Regiobus zusammengestoßen. Der 31-Jährige aus Neustadt am Rübenberge kam dabei ums Leben. Laut Polizei überholte der Motorradfahrer gegen Viertel vor sechs auf der L191 Richtung Dinstorf zwei LKW und scherte unmittelbar vor einem entgegenkommenden Kleintransporter ein. Dahinter fuhr ein Regiobus, dessen Fahrer den entgegenkommenden 31-Jährigen offenbar übersah. Der Bus bog nach links von der Landstraße ab in Richtung Brase, der Motorradfahrer prallte ins Heck des Busses. Für den Neustädter kam jede Hilfe zu spät. Die L191 musste voll gesperrt werden, die Polizei sucht Zeugen

++ Bahlsen will Lehren aus Zwangsarbeiter-Debatte ziehen ++

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Keks-Erbin Verena Bahlsen hatte einen Sturm der Entrüstung ausgelöst mit scheinbar unbedarften Äußerungen zu NS-Zwangsarbeitern. Nun versucht ihr Vater Werner Michael Bahlsen die Wogen zu glätten. „Die Geschichte der Zwangsarbeiter nicht aufzuarbeiten war ein Fehler“, sagte er der dpa. Man habe daraus gelernt und wolle wissen, was damals passiert ist. Die Aufarbeitung laufe nun an. Verena Bahlsen hatte vor Wochen der „Bild“ auf eine Frage nach den damaligen Zwangsarbeitern gesagt, das sei vor ihrer Zeit gewesen. Bahlsen habe sie genauso bezahlt wie die Deutschen und auch so behandelt. Nach einem Shitstorm in den Medien hatte sich die 26-Jährige entschuldigt. Der Kekshersteller Bahlsen feiert am 1. Juli sein 130-jähriges Bestehen. Eine Feier soll es nicht geben.

++ Stefan Schostok hat einen Nachfolger ++

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Stefan Schostok hat einen Nachfolger – und zwar als Chef des SPD-Bezirks Hannover: Das ist seit gestern Matthias Miersch, Bundestagsabgeordneter aus Laatzen. Der 50-Jährige Umweltpolitiker leitete zuletzt den SPD-Unterbezirk Region Hannover. Auf einem Parteitag in Lüneburg am Wochenende erhielt Miersch über 95 Prozent Zustimmung. Der neue Chef des SPD-Bezirks Hannover zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis und kündigte an, den Zusammenhalt in der SPD stärken und die Gesellschaft gerechter machen zu wollen. Sein Vorgänger, der scheidende OB Schostok war dem Parteitag in Lüneburg ferngeblieben. Im Zuge der Rathausaffäre hat ihn die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der schweren Untreue angeklagt.

++ Autobahn-Raser: Polizei beschlagnahmt Mercedes AMG und Audi S5 ++

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Es ist so ein Moment, in dem es richtig brenzlig werden kann auf der Autobahn: Von hinten kommt ein Wagen angerast, fährt ganz dicht auf, der Fahrer betätigt immer wieder die Lichthupe, dann überholt er plötzlich – rechts. Und dann kommt sogar noch ein zweiter Wagen hinterher … So ist es Autofahrern am Wochenende ergangen auf der A2 zwischen Bad Eilsen und Rehren. Die Polizei hat die vermeintlichen Raser, einen 25- und einen 54-Jährigen, auf der Vahrenwalder Straße aus dem Verkehr gezogen und die Autos beschlagnahmt: einen Mercedes AMG und einen Audi S5 mit holländischen Kennzeichen, darin fanden die Ermittler Funkgeräte und eine sogenannte Dashcam. Gegen die Halter läuft nun ein Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und illegalem Autorennen.

++ HCC evakuiert - 200 Menschen müssen raus ++

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Schreck für mehr als 200 Menschen im HCC. Das Kongresszentrum musste Sonntag wegen eines Feueralarms zeitweise evakuiert werden, verletzt wurde niemand. Morgens um halb zehn hatte die Brandmeldeanlage Alarm ausgelöst, es rauchte und qualmte aus einem Technikraum im Untergeschoss. Dort hatte es einen technischen Defekt gegeben. Feuerwehr und Rettungsdienst rückten an – der Brand ging aber von selbst wieder aus. Das Kongresszentrum wurde gut gelüftet und die 200 Besucher konnten in den Kuppelsaal zurückkehren.

++ Ideen-Expo: Besucherplus - 10.000 feiern "Sunrise Avenue" ++

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Die Ideenexpo ist am Wochenende mit einem Besucherplus zu Ende gegangen: Mehr als 360.000 Menschen sind in diesem Jahr aufs Messegelände gekommen – laut Veranstalter ein deutliches Plus gegenüber 2017. Allein bei der Schlussveranstaltung feierten rund 10.000 Besucher die finnische Band „Sunrise Avenue“ und andere. Die Ideenexpo findet alle zwei Jahre statt und soll Jugendlich und junge Erwachsene für die sogenannten Mint-Fächer begeistern, also Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

++ 96-Kapitän bleibt: Bakalorz unterschreibt für weitere drei Jahre ++

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Marvin Bakalorz geht mit Hannover 96 in die zweite Liga: Der 29-Jährige hat seinen Vertrag bei den „Roten“ um drei Jahre verlängert. Natürlich hätte er woanders mehr verdienen können, sagte der 29-Jährige laut Mitteilung, aber das sei nicht alles. Er fühle sich von Sportchef und Trainer wertgeschätzt. Coach Mirko Slomka sprach denn auch von einem starken Signal. Auch Edgar Prib und Ron-Robert Zieler wollen Teil der Zweitliga-Mannschaft sein. Unklar ist noch, ob Felipe an Bord bleibt. Laut „Bild“ soll der Verteidiger nach Dubai wechseln.

++ Fall "Chico": Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein ++

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Vergangenes Jahr hatte der Staffordshire-Terrier-Mischling „Chico“ zwei Menschen in Hannover totgebissen – nun hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen zwei Mitarbeiter des Veterinäramts eingestellt. Der Verdacht der fahrlässigen Tötung habe sich nicht erhärtet, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge am Freitag gegenüber Radio Hannover.

„Chico“ hatte im April 2018 in Groß-Buchholz seinen 27 Jahre alten Halter und dessen 52-jährige Mutter totgebissen. Die beiden Mitarbeiter des Veterinäramts sollen bereits 2011 von der Gefährlichkeit des Hundes gewusst, aber nicht genügend unternommen haben, so der Vorwurf.

Ausschlaggebend für die Einstellung des Verfahrens war laut Klinge unter anderem, dass der Halter und seine Mutter sich bewusst für das Zusammenleben mit dem aggressiven Hund entschlossen hätten. Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt.

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