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++ Althusmann will Außengastronomie im Mai wieder öffnen ++

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Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann will im Mai die Außengastronomie wieder öffnen. Die Gefahr einer Corona-Infektion lauere vor allem drinnen, nicht draußen, sagte Althusmann der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Deshalb sollte es ihm zufolge bei einem regionalen Inzidenzwert unter 100 möglich sein, die Außengastronomie zu öffnen. Der Minister sprach sich dafür aus, dies in der neuen Corona-Verordnung zu regeln, die ab dem 10. Mai in Kraft treten soll. Althusmann betonte, dass eine Öffnung der Außengastronomie gleichzeitig an bestimmte Auflagen geknüpft werden müsste, wie einem Hygienekonzept, einer digitalen Kontaktnachverfolgung, möglicher Tischreservierung und einer festgelegten Sperrstunde. Zuspruch erhält Althusamann vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Niedersachsen. Der Vorstoß sei ein in dieser Phase absolut notwendigen Zeichen, so der Dehoga.

++ Traum vom Aufstieg in die DEL2: Scorpions wollen die Wölfe besiegen ++

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Die Hannover Scorpions wollen sich ab Freitagabend ihren Traum vom Aufstieg in die 2. Eishockey-Bundesliga, die DEL2 erfüllen. Dann beginnt für die Scorpions das Oberliga-Play-Off-Finale gegen die Wölfe aus Selb. Gespielt wird nach dem Modus Best-of-Five. Das bedeutet: wer drei Duelle gewinnt, ist Meister und Aufsteiger. Die erste Partie im Play-Off-Finale gegen Selb steigt um 20 Uhr in Mellendorf. 

++ Traurige Marke überschritten: Mehr als 1000 Corona-Tote in der Region ++

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Es ist eine traurige Marke die nun überschritten wurde. In der Region Hannover sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 1003 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Altersstruktur ist dabei im Wesentlichen gleich geblieben. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen liegt in der Region bei 84 Jahren. Es zeigt sich aber, dass die Todesfälle bei den Älteren seit Beginn der Impfungen zurückgegangen sind, vor allem auch in den Heimen. Die meisten Neuinfektionen gibt es aktuell in der mittleren Altersgruppe – bei den 30- bis 39-Jährigen. Aber auch die 20- bis 29-Jährigen infizieren sich häufiger. Derweil kommt die Impfkampagne weiter voran. Mehr als 300.000 Menschen haben in der Region ihre erste Impfung erhalten. Das ist jeder Vierte.

++ Bahlsen streicht 100 Stellen, spart aber drei Bereiche aus ++

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Der Kekshersteller Bahlsen will 100 Stellen streichen, 60 davon noch in diesem Jahr. Die Mehrzahl der betroffenen Arbeitsplätze sei in Deutschland angesiedelt, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hannover mit. Der Jobabbau solle auf allen Ebenen stattfinden, ausgenommen seien aber die Produktion, die Logistik und die Bahlsen-Verkaufsstellen.

Grund sei eine strategische Neuausrichtung. Künftig setze man noch mehr als bisher auf starke Marken, Innovation und Nachhaltigkeit, sagte Bahlsen-Vorstandschef Phil Rumbol. Man wolle sich dazu neben dem deutschsprachigen Raum insbesondere auf Märkte in Großbritannien, den USA und Asien konzentrieren.

++ Impfstoff verwechselt: Stadt räumt Fehler auf dem Messegelände ein ++

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AstraZeneca statt Biontech: Mitarbeiter des Impfzentrums auf dem Messegelände haben in den vergangenen Tagen vereinzelt Corona-Impfstoffe verwechselt. So habe ein Patient bei der Zweitimpfung möglicherweise nicht das gleiche Mittel bekommen wie bei der ersten Spritze, teilte ein Stadt-Sprecher am Donnerstag mit. Der ärztliche Leiter des Impfzentrums habe den Fall aber als medizinisch unbedenklich bewertet. Er gehe davon aus, dass keine Gesundheitsgefahr bestehe und die Schutzimpfung wirksam sei.

In einem weiteren Fall habe der Verdacht der Verwechslung ausgeräumt werden können. Hier sei lediglich ein falscher Aufkleber, nämlich von AstraZeneca, in den Impfpass eingeklebt worden. Der Fehler sei inzwischen korrigiert, so der Sprecher.

In allen Fällen seien die Mitarbeiter des Impfzentrums noch einmal auf die korrekten Abläufe hingewiesen worden. Patienten werden dort mit Farbbändern geleitet, laut Stadt gilt bei den Impfungen ein Vier-Augen-Prinzip. Derzeit werden dort mehr als 4500 Menschen pro Tag geimpft. Insgesamt waren es über 300.000.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Region Hannover liegt laut Robert-Koch-Institut derzeit bei 125.

++ Bothfeld: Verletzter Mann liegt auf Gehweg - und stirbt wenig später ++

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Ein Mann liegt blutüberströmt auf einem Gehweg – das ist das Bild, das sich einem Polizisten vor einigen Tagen in Bothfeld geboten hat, und zwar auf einem Verbindungsweg von der Tilsiter Straße zum Samlandweg. Dort ging der Beamte am Montag mit seinem Hund spazieren, er war außer Dienst und hatte kein Handy dabei. Deshalb bat er Anwohner, einen Rettungswagen für den Verletzten zu rufen. Der starb trotz Wiederbelebungsversuchen wenig später im Krankenhaus an seinen schweren Kopfverletzungen, wie eine Polizei-Sprecherin am Donnerstag auf Nachfrage von Radio Hannover sagte.

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nun weiter in dem Fall. Geklärt werden soll unter anderem, ob der Mann möglicherweise geschubst wurde. Spuren eines Kampfes konnten jedoch bei der Obduktion nicht festgestellt werden, so die Sprecherin. Die Identität des Toten, der keine Papiere bei sich trug, ist inzwischen geklärt. Es handelt um einen 35-Jährigen Mann aus Hannover.

++ Hannover 96 sucht Trainer: Folgt Baumgarte auf Kocak? ++

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Wer wird Nachfolger von Trainer Kenan Kocak bei Hannover 96? Als heißer Kandidat wird derzeit offenbar Paderborn-Coach Steffen Baumgart gehandelt. 96-Profichef Martin Kind sagte dem „Sportbuzzer“, Baumgart habe bereits ein „Signal bekommen“ und man werde zeitnah mit ihm sprechen. Der 49-Jährige hatte vor zwei Jahren den Aufstieg mit Paderborn in die Bundesliga geschafft – 96 ist nun zwei Mal in Folge daran gescheitert. Kind sagte weiter, die „Roten“ hätten inzwischen etwa 30 überwiegend seriöse Beewerbungen vorliegen, von Trainern mit gutem Namen.

Am Mittwoch hatte der Verein die Trennung von Kocak zum Saisonende bekannt gegeben, sein Vertrag sollte eigentlich noch bis 2023 laufen. Grund ist die sportliche Leistung, die „Roten“ rangieren in der Tabelle lediglich auf Platz 13. Kocak sagte, er wolle bis zuletzt alles geben und sich gut aus Hannover verabschieden. Nächste Woche Freitag geht es gegen Darmstadt.

++ Zweieinhalb Jahre Haft für Südstadt-Brandstifter ++

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Weil er einen Brand in Hannovers Südstadt gelegt hat, ist ein 61-jähriger Mann vom Amtsgericht zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Die vielen anderen Brandstiftungen im Süden Hannovers, für die der Mann ebenfalls als Täter im Verdacht stand, bleiben allerdings ungeklärt. Nur die Brandstiftung Ende November in einer Pension in Döhren konnte dem Angeklagten eindeutig nachgewiesen werden. Zivilpolizisten, die nach der Brandserie an den Tatorten Streife liefen, hatten den 61-Jährigen dabei beobachtet, wie er im Hauseingang verschwand. Als er kurze Zeit später wieder aus der Pension herauskam, brannte es dort. Der Beschuldigte hatte diese Tat in Döhren zugegeben. Zu den anderen Bränden zwischen April und November in Tiefgaragen, Kellern und Treppenhäusern äußerte er sich aber nicht. An den Tatorten fanden sich keine Spuren von ihm und auch keine Zeugen, die ihn identifizieren konnten. Wer die anderen 18 Brände im Süden Hannovers gelegt hat, ist bis heute unklar. Nach der Verhaftung des 61-Jährigen endete die Brandserie.

++ Rekord in Arztpraxen: Mehr als 40.000 Impfungen an einem Tag ++

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Das Tempo der Impfungen in den Praxen nimmt zu: Erstmals haben Niedersachsens Arztpraxen an einem einzigen Tag mehr als 40.000 Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen sind am Dienstag insgesamt rund 40.500 Patienten bei ihrem Hausarzt geimpft worden. Diese Tagesquote sei aber nur ein erster Meilenstein, so die KVN. Die Zahlen würden weiter ansteigen. Ein Wermutstropfen sei jedoch der knappe Impfstoff. Die Kassenärztliche Vereinigung erwartet in den kommenden Wochen allerdings mehr Lieferungen an die Praxen, so dass die Anzahl der impfenden Hausärzte weiter ansteigt. In der kommenden Woche werden die Praxen in Niedersachsen voraussichtlich 290.000 Impfdosen erhalten. Seit Beginn der Impfungen bei Hausärtzen Anfang April sind dort laut KVN inzwischen über 340.000 Menschen geimpft worden.

++ Verbrechen in einem Vermisstenfall aus Goslar vermutet - Eine Spur führt nach Hannover ++

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Seit mehr als zwei Wochen wird ein Mann aus dem Kreis Goslar vermisst. Und inzwischen verdichten sich laut Polizei die Hinweise, dass der 51-Jährige Opfer eines Verbrechens wurde. Der Vermisste hatte sein Haus in Liebenburg am 13. April gegen 5 Uhr morgens verlassen. Die Spurenlage deutet darauf hin, dass es im Garten des Grundstücks zu einem Vorfall gekommen sein dürfte, bei dem der Mann verletzt wurde. Seitdem fehlt jede Spur von ihm. Die Polizei fand das Fahrzeug des Vermissten wenige Tage später in Hannover. Der blaue VW Caddy stand am Messegelände, gegenüber des ehemaligen holländischen Pavillons. Der Wagen war ordnungsgemäß geparkt und verschlossen. Die Ergebnisse der Spurensicherung stehen noch aus. Die Ermittler hoffen nun auf Zeugenhinweise.