++ Wird die NPD-Demo in der Südstadt doch noch verboten? ++

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Möglicherweise wird die für Samstag angekündigte NPD-Demo durch die Südstadt doch noch verboten. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius sagte am Mittwoch im Landtag, die Lage habe sich geändert. Im Netz sei ein Flugblatt aufgetaucht, auf dem die Worte „Rache für Karl“ stünden. Im Aufruf der NPD hatte es noch „Gerechtigkeit für Karl“ geheißen. Es sei ein Unterschied, so Pistorius laut Medienberichten, ob Gerechtigkeit oder Rache gefordert werde. Hinter dem Namen Karl verbirgt sich ein ehemaliger SS-Soldat aus Nordstemmen. Über ihn berichtete der NDR-Reporter, gegen den sich die NPD-Demo am Samstag richtet. Mehrere Initiativen und Gewerkschaften haben Kundgebungen gegen die Neonazis angekündigt.

++ Umbau-Pläne für Schmiedestraße vorgestellt ++

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Vorrang für Radfahrer und weniger Platz für Autos: Die Stadt will die Schmiedestraße in der Altstadt aufwendig umbauen und hat dafür nun ihre Pläne im Bezirksrat Mitte vorgestellt. Die Fußwege rechts und links der Schmiedestraße sollen breiter werden und es soll dort eine Art Flaniermeile mit Bänken und Bäumen entstehen. Die Fahrbahn, die sich Autos und Fahrradfahrer in der Mitte teilen, wird dadurch deutlich schmaler und insgesamt nur noch 4,90 m breit sein. Autofahrer können die Radfahrer dann also nur noch überholen, wenn es keinen Gegenverkehr gibt. Die Parkplätze sollen außerdem deutlich verringert werden, von 45 auf nur noch zehn Parkplätze und es soll auf der Schmiedestraße künftig nur noch Tempo 20 gelten. Der Umbau der Straße soll insgesamt gut 2 Millionen Euro kosten und im kommenden Jahr beginnen. Bis 2022 soll der Umbau fertig sein.

++ Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft für Waffensammler ++

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Im Prozess gegen den Waffensammler aus Stöcken hat die Generalstaatsanwaltschaft vier Jahre und zwei Monate Haft gefordert. Die Verteidigung plädierte für eine zweijährige Bewährungsstrafe. Bei dem 30-Jährigen waren im Frühjahr über 50 zum Teil scharfe Waffen, darunter Gewehre und Maschinenpistolen, sowie fast 3700 Schuss Munition entdeckt worden. Der übergewichtige Mann hatte über Jahre sein Zimmer nicht verlassen. Nachbarn wussten noch nicht einmal, dass er mit in der Wohnung seines Vaters lebte. Der 30-Jährige hatte zugegeben, die Waffen gekauft zu haben. Er sagt aber, er habe nie einen Menschen verletzen wollen. Auf seinem Computer fanden Ermittler allerdings unter anderem das Video des Attentates von Christchurch. Hinweise auf konkrete Anschlagspläne des Stöckeners gab es aber nicht. Für den Vater des Mannes hat die Staatsanwaltschaft drei Jahre Haft gefordert, weil er die Waffenpakete für den Sohn entgegennahm und ihn versorgte und so dessen illegale Aktivitäten erst ermöglicht haben soll. Die Verteidigung hat hingegen einen Freispruch für den Vater gefordert, weil er von den illegalen Waffen nichts gewusst haben soll. Ein Urteil in dem Prozess wird am nächsten Mittwoch erwartet.  

++ Verkehrsbehinderungen: Demo wegen Stellenabbau bei Conti ++

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Autofahrer müssen sich im Berufsverkehr auf der Vahrenwalder Straße auf erhebliche Behinderungen einstellen.  Wegen des geplanten Stellenabbaus bei Continental hat die IG Metall am Mittwoch von 7:30 bis 11:30 zu einer Demonstration vor der Zentrale des Unternehmens aufgerufen. Die Vahrenwalder Straße wird wegen der Großdemo zwischen Vahrenwalder Platz und Hamburger Allee gesperrt. Die Polizei rät Autofahrern den Bereich weiträumig zu umfahren. Continental will in den kommenden Jahren wegen der schwächelnden Konjunktur in der Branche tausende Stellen abbauen.

++ NPD-Demo durch die Südstadt: Route bekannt - Gegendemos geplant ++

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Die NPD will am Samstag hier in Hannover aufmarschieren, um gegen kritische Journalisten zu demonstrieren. Die Polizei hat am Montag die geplante Marschroute der Rechten bekannt gegeben. Demnach soll die NPD-Demo um halb drei am Dietrich-Kittner-Platz in der Südstadt starten. Von dort aus wollen die Rechten unter anderem über das Rudolf-Bennigsen-Ufer zum Aegi ziehen, vorbei am Funkhaus des Norddeutschen Rundfunks. Die Demo richtet sich konkret gegen drei Journalisten, die in rechtsextremen Kreisen recherchiert und über die Szene berichtet haben. Schon seit längerem versuchen Neonazis kritische Journalisten einzuschüchtern.

Gegen die NPD-Demo regt sich Widerstand hier in Hannover. Bislang sind acht Gegendemonstrationen angekündigt, die aus verschiedenen Stadtteilen in die Innenstadt ziehen sollen. Anwohner vor allem in der Südstadt müssen am Samstag mit Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen rechnen, betroffen sollen auch Busse sein.

++ Unfall in Hemmingen: Motorradfahrer gerät in Gegenverkehr ++

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Ein Motorrad gerät in den Gegenverkehr und stößt frontal mit einem Auto zusammen. Der 51-jährige Motorradfahrer wird schwer verletzt. Das hat sich Montagfrüh gegen sieben in Hemmingen abgespielt. Der Motorradfahrer war in einer Rechtskurve der Wülfeler Straße in den Gegenverkehr geraten und gegen das von vorn kommende Auto geprallt. Dabei stürzte er und zog sich die schweren Verletzungen zu. Der 51-Jährige musste mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden. Die zwei Frauen in dem Auto blieben unverletzt. Die Wülfeler Straße musste gesperrt werden.

++ Hannover 96: Kocak will, dass Verlieren weh tut ++

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Verlieren tut weht – das sollen die Spieler von Hannover 96 nicht nur im Stadion spüren, sondern auch im Training: Auf Geheiß von Coach Kenan Kocak mussten sich die Verlierer des Trainingsspiels am Wochenende zur Strafe verkehrt rum ins Tor stellen. Das Gewinnerteam durfte den Verlierern dann auf den Hintern schießen. Matthias Ost-scholleck, Waldemar Anton und Sebastian Soto trafen, schmerzhaft wurde das für Jannes Horn und Michael Esser.

Mit Spielchen wie diesen will Kocak im Training für Stimmung, Lockerheit und Miteinander sorgen. Seine erste Bewährungsprobe hat der Neue in genau einer Woche, am Montag. Dann spielt Hannover 96 gegen Darmstadt.

++ Skandal bei Polizei: Mitarbeiter gab offenbar Daten weiter ++

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Skandal bei der Polizeidirektion Hannover: Ein Sachbearbeiter soll vertrauliche Daten abfotografiert und an Dritte weitergegeben haben – und zwar über Whatsapp. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Polizei-Mitarbeiter unter anderem wegen des Verdachts der Verletzung des Dienstgeheimnisses, wie die dpa berichtet. Die Ermittler waren ursprünglich auf den Sachbearbeiter aufmerksam geworden, weil er rechtsradikale Bilder verschickt haben soll. Dabei stießen sie dann auch auf Fotos mit personenbezogenen Daten. Welche Daten genau der 41-Jährige an wen verschickt habe, müssten weitere Untersuchungen zeigen. Bei dem Sachbearbeiter handelt es sich offenbar nicht um einen Beamten, sondern um einen Tarifbeschäftigten der Polizeidirektion Hannover.

++ Müllgebühren: Aha verteidigt geplante Erhöhungen ++

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Der Abfallentsorger Aha hat die geplante Erhöhung der Müllgebühren in der Region Hannover verteidigt. Ab kommendem Jahr sollen nicht nur die Kosten für die Tonnenleerung um rund 10 bis 20 Prozent steigen, die Abfuhr von Müllsäcken soll teilweise sogar das Doppelte kosten. Aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz sagte am Freitag auf Nachfrage von Radio Hannover, in einen Sack passe deutlich mehr Müll als in eine Tonne, deshalb müsse die Abfuhr auch einen höheren Preis haben.

Als weitere Gründe für die geplanten Erhöhungen nannte Schwarz steigende Personalkosten und einen Einbruch bei den Wertstofferträgen. Die Regionsversammlung muss der neuen Kostenstruktur noch zustimmen. Sie soll ab 1. Januar für drei Jahre gelten.

++ Freie Fahrt: Gleisarbeiten an Vahrenwalder Straße fast abgeschlossen ++

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Nach fast drei Monaten Bauzeit ist die Erneuerung der Stadtbahngleise so gut wie abgeschlossen. Zwischen Alter Flughafen und Wiesenau mussten die alten Gleise komplett ausgewechselt werden. Auf dem Streckenabschnitt sind jetzt sogenannte Rasengleise verlegt worden. Sie sind umweltfreundlicher und dämmen gleichzeitig den Lärm. Für die Bauarbeiten mussten auf beiden Seiten der Vahrenwalder Straße die  an die Gleise grenzenden Fahrspuren gesperrt werden – dies führte in den vergangenen Wochen zu Verkehrsbehinderungen. Der größte Teil der Absperrungen ist aber jetzt bereits verschwunden. Die Baumaßnahme  hat rund 3,5 Millionen Euro gekostet.

++ Rekordverdächtig: Die Ärzte-Konzerte blitzschnell ausverkauft ++

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Das ging blitzschnell: Deutschlands Kultband Die Ärzte kommt nächstes Jahr nach Hannover – und binnen Sekunden war der Tourauftakt am 07. November 2020 in der TUI Arena ausverkauft. Nach acht Jahren Auszeit ist es die erste Tour im deutschsprachigen Raum. Die Tickets waren gestern nur über die bandeigene Homepage erhältlich. Fans berichteten, dass teilweise 30 Sekunden nach Vorverkaufsstart keine Karten mehr verfügbar gewesen seien. Dann die Überraschung: Veranstalter Hannover Concerts kündigte plötzlich eine Zusatzshow für den Folgetag an – aber auch das Kartenkontingent war nach weniger als zehn Minuten erschöpft.  Und wer jetzt hofft noch Tickets für andere Städte zu bekommen – keine Chance.

++ Stolzes Jubiläum: 100 Jahre Wochenmarkt auf dem Stephansplatz ++

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 Der Wochenmarkt auf dem Stephansplatz feiert 100-jähriges Bestehen. Die Historie des Marktes lässt sich bis ins Jahr 1919 zurückverfolgen. Inzwischen ist der Wochenmarkt auf dem Stephansplatz der größte in Hannover – auf der rund 5.700 Quadratmeter großen  Verkaufsfläche haben bis zu 85 Marktstände Platz. Der Wochenmarkt auf dem Stephansplatz hat heute (Freitag) noch bis 13 Uhr geöffnet – das Jubiläum wird dort mit einem bunten Rahmenprogramm gefeiert. Die Veranstaltung ist Teil des Zehn-Punkte-Plans, mit dem die Stadt die hannoverschen Wochenmärkte aufwerten und weiterentwickeln möchte.  

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