++ Fridays for Future: Organisatoren frustriert nach Gespräch mit Schostok

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Hannovers „Fridays for Future“-Organisatoren sind unzufrieden mit der städtischen Umweltpolitik. Von einem Treffen mit Oberbürgermeister Stefan Schostok am Donnerstag zeigten sich die TeilnehmerInnen frustriert. Obwohl Hannover die Klimaziele von 2020 verfehle, werden keine ausreichenden Konsequenzen gezogen, so die TeilnehmerInnen. Sie fordern eine, nach ihren Worten, konsequent eingeleitete Verkehrswende.

In einer Demonstration am Freitag machten sich die Jugendlichen ab 15 Uhr vom Opernplatz aus mit dem Rad  auf den Weg durch die Innenstadt zur Hildesheimer Straße. Von da aus ging es über den Altenbekener Damm, zum Maschsee, über das Leibnizufer bis zum Georgengarten. Autofahrer mussten sich durch die Fahrrad-Demonstration auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Die Kreuzungen entlang der Route wurden gesperrt.

++ Erster Hochhaus-Neubau seit 17 Jahren: Intercity Hotel feiert Richtfest ++

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Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass die Bauarbeiten hinter dem Hauptbahnhof begonnen hatten. Am Donnerstag hat das 15 Stockwerke hohe Intercity Hotel am Andreas Hermes Platz Richtfest gefeiert. Es ist nach 17 Jahren der erste Hochhaus-Neubau in Hannover. Gut 40 Millionen Euro investiert der Projektentwickler Bauwo in das Gebäude. Bis Ende des Jahres soll das Hotel mit seinen 220 Zimmern sowie sechs Tagungs- und Veranstaltungsräumen fertig sein.

++ Gestohlenen Porsche verkauft: 50-Jähriger vor Gericht ++

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Ein Mann aus Bayern ist in Hannover Opfer einer Autoschieberbande geworden. Er hatte hier nach einer Internetanzeige einen Privatverkäufer getroffen und für 74.000 Euro einen Porsche Panamera gekauft. Wenige Monate später, als der Bayer den Wagen weiterverkaufen wollte, stellte sich heraus, dass der Luxuswagen gestohlen war. Der Tacho war manipuliert und die Papiere gefälscht. Der Porsche wurde von der Polizei konfisziert und an den eigentlichen Besitzer zurückgegeben. Der Mann, der den Wagen an den Bayern verkauft hatte, muss sich seit gestern vor Amtsgericht Hannover wegen Betrug und Hehlerei verantworten. Er schweigt zu den Vorwürfen. Der 50-Jährige soll Strohmann einer betrügerischen Bande sein.

++ Erneut Trickbetrüger: Diebespaar raubt Rentner aus ++

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Erneut haben Trickbetrüger in Hannover zugeschlagen: Ein Diebespaar soll am Mittwochnachmittag zwei Senioren in einem Wohnhaus in Kirchrode bestohlen haben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte eine Frau gegen 17:30 Uhr an der Tür des Ehepaars geklingelt und sich als Mitarbeiterin eines Kabelunternehmens ausgegeben. Sie betrat mit einem vermeintlichen Kollegen die Wohnung und bat den Ehemann die Senderliste von 1 bis 40 durchzuschalten, während ihr Komplize die „Arbeiten“ ausführen sollte. Nachdem die Diebe das Haus wenig später verlassen hatten, fehlten laut Angaben der Bewohner einige hochwertige Schmuckstücke. Die Polizei geht davon aus, dass der Männliche Täter die Wohnung durchsuchte, während seine Komplizin die Seniorin ablenkte. Hinweise zu den Trickbetrügern nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei entgegen.

++ Altenpfleger missbrauchte demente Frauen: Elf Monate auf Bewährung ++

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Gegen einen Altenpfleger, der zwei demente Frauen beim Dienst in sexuell Missbraucht hatte, wurde vor dem Amtsgericht Hannnover am Donnerstag Strafbefehl erlassen. Gegenüber Radio Hannover teilte das Gericht mit, weder der Angeklagte, noch sein Anwalt waren bei der Verhandlung vor Ort.  Da der Mann nicht vorbestraft war, verhängte die Richterin eine rechte milde Strafe von elf Monaten Haft auf Bewährung und 100 gemeinnützige Arbeitsstunden.  Zwischen September  und Dezember 2017 hatte der Angeklagte die beiden 86 und 78 Jahre alten Frauen in einer Pflegeeinrichtung in Davenstedt sexuell missbraucht.  Die Taten gestand er später einer Kollegin.

++ Kontrolle am Omnibusbahnhof: Polizei stellt dutzende Verstöße fest ++

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Bei einer Kontrolle am Zentralen Omnibusbahnhof in Hannover hat die Polizei mehrere Reisebusse kontrolliert und dutzende Verstöße gegen die sogenannten Sozialvorschriften festgestellt. Einige der 22 kontrollierten Busfahrer hatten zum Beispiel ihre Ruhezeiten nicht eingehalten und die Lenkzeiten überschritten. Außerdem fehlten Arbeitszeitnachweise und entsprechende Fahrerkarten. Die Polizei hat weitere Schwerpunktkontrollen bei Reisebussen angekündigt. Ziel sei es, die Verkehrssicherheit dadurch zu erhöhen.

++ 2,3 Promille: 30 Tagessätze für Geisterfahrer ++

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Er war mit 2,3 Promille als Geisterfahrer im E-Rolli unterwegs: Hannovers Amtsgericht hat einem 67-Jährigen am Mittwoch eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen aufgebrummt. Der Mann war der Polizei am 7. November vergangenen Jahres aufgefallen, als er mit seinem Scooter entgegen der Fahrtrichtung auf der Hildesheimer Straße unterwegs war. Die Polizei hielt ihn an und stellte einen Blutalkoholwert von 2,3 Promille fest. Einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft akzeptierte der Mann erst auf Anraten des Amtsrichters. Der Angeklagte war bereits vorher negativ aufgefallen, im Juni 2015 war er mit 1,5 Promille in seinem Elektro-Krankenstuhl unterwegs.

++ Mehrere Vergehen: Anklage gegen Verfassungsschutz-Mitarbeiter ++

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Erst im Herbst war Niedersachsens Verfassungsschutz-Chefin Maren Brandenburger nach der Enttarnung eines V-Mannes von ihrem Posten zurückgetreten. Nun erschüttert offenbar ein neuer Skandal die Sicherheitsbehörde. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen Mitarbeiter des Verfassungsschutzes erhoben. Der 42 Jährige soll seinen Vorgesetzten erpresst haben, allerdings erfolglos. Er unterstellte dem Vorgesetzten, jüngere Kolleginnen sexuell belästigt zu haben und soll ihn auch beim Innenministerium angeschwärzt haben. Der Erpressungsversuch ist nicht das einige Vergehen, das dem Mitarbeiter des Verfassungsschutzes angelastet wird. Er soll sich auch wegen Geheimnisverrats schuldig gemacht haben, weil er während einer Observation seinen Standort verraten und damit die gesamte Aktion gefährdet haben soll. Auch fand die Polizei bei einer Durchsuchung offenbar kinderpornographisches Material auf dem Handy des 42 Jährigen.

++ Altwarmbüchen: Schüsse lösen Polizeieinsatz aus ++

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Im Isernhagener Ortsteil Altwarmbüchen hat es am Mittwochabend einen Großeinsatz der Polizei gegeben, weil Anwohner über verdächtige Pistolenschüsse berichtet hatten.  Etwa 15 Streifenwagen rückten nach dem telefonischen Hinweis aus, um den Vorfall zu klären. Nach etwa zwei Stunden gaben die Einsatzkräfte aber Entwarnung: Die Schussgeräusche wurden offenbar nicht von scharfer Munition verursacht. Spürhunde der Polizei hatten im näheren Umfeld aber drei Patronenhülsen aus einer Schreckschusswaffe gefunden. Die Polizei ermittelt.

++ Nach Rauswurf bei Hannover 96: Folgt Dieter Hecking auf Horst Heldt? ++

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Nach dem Rauswurf von Manager Horst Heldt bei Hannover 96 sind offenbar mehrere Kandidaten für die Nachfolge im Rennen. Chancen könnte Dieter Hecking haben, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten.Der 54-Jährige ist noch bis Saisonende Trainer bei Borussia Mönchengladbach und könnte sich danach offenbar einen Wechsel ins Management vorstellen.

Auch Paderborns Sportchef Markus Krösche oder Ex-HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer werden als mögliche Nachfolger gehandelt. Hannover 96 teilte mit, man wolle sich nicht an Spekulationen beteiligen.Der Verein machte Heldt gestern für den drohenden Abstieg verantwortlich.

Heldts Vertrag läuft noch bis 2021, der 49-Jährige kassiert laut HAZ weiterhin jeden Monat 100.000 Euro, bei einem Abstieg soll sich die Summe halbieren.

++ Fiese Betrugsmasche: Trickdiebe stehlen Rentner 40.000 Euro ++

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In Ricklingen haben Trickdiebe am Dienstag bei einem Rentner 40.000 Euro erbeutet – mit einer besonders fiesen Masche: Am Montag klingelte ein vermeintlicher Handwerker bei dem 89-Jährigen, der angab, wegen einer Sanierung das Wasser abstellen zu müssen. Dem Rentner kam das komisch vor, er geriet mit dem falschen Handwerker in Streit, der verließ die Wohnung. Am Dienstag dann klingelten zwei vermeintliche Zivilpolizisten und berichteten von Trickbetrügern in Ricklingen. Der 89-Jährige solle seine Wertsachen für eine Überprüfung vorzeigen. Einer der falschen Polizisten nahm die 40.000 Euro dann an sich, die beiden Betrüger entkamen.

++ Land will 40.000 Sozialwohnungen bis 2030 bauen ++

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Mindestens 40.000 neue Sozialwohnungen will das Land Niedersachsen bis 2030 bauen. Das hat Bauminister Olaf Lies am Dienstag in Hannover angekündigt. Wohnen sei für die Menschen zur sozialen Frage geworden. Zunächst sollen 400 Millionen Euro aus dem Haushaltsüberschuss 2018 in den sozialen Wohnungsbau fließen, so Lies. Bis 2023 könnten die Investitionen dann auf bis zu 1,7 Milliarden Euro steigen. Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie der Mieterbund Niedersachsen-Bremen begrüßten die Entscheidung. Der Deutsche Gewerkschaftsbund forderte größere Anstrengungen. Statt den Wohnungsbau nur zu fördern, müsse das Land selber bauen. 2004 hatte es die Wohnungsbaugesellschaft „Nileg“ an Investoren verkauft.

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