++ Dicke Luft: Stickstoffdioxid-Belastung weiterhin zu hoch ++

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Die Verschmutzung der Luft mit Stickstoffdioxid in Hannover ist weiterhin zu hoch. Das geht aus den Messungen von Januar bis Mai hervor, die das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim veröffentlicht hat. Demnach sind die zulässigen Stickstoffdioxidwerte an vier von fünf Messstationen in Hannover überschritten worden. Die Stadt bemüht sich, die Luftverschmutzung einzudämmen, etwa durch Umstellung der Busflotte auf Elektroantrieb. Derweil klagt die Deutsche Umwelthilfe gegen mehrere deutsche Städte auf Einhaltung der Grenzwerte, darunter gegen Hannover. Ein Verhandlungstermin soll aber noch nicht feststehen, berichtet die dpa. Die Stadt hat bereits geprüft, welche Straßen im Fall möglicher Diesel-Fahrverbote gesperrt werden könnten.

++ DGB fordert 1400 neue Wohnungen pro Jahr ++

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat sich in die Debatte um fehlenden und teils teuren Wohnraum hier in Hannover eingeschaltet. Um den aktuellen Mangel auszugleichen, müssten jedes Jahr mindestens 1400 neue Wohnungen gebaut werden, heißt es in einer Studie. Die Politik peilt derzeit 1000 an.

Zusätzlich beklagt der DGB Preistreiberei bei der Wiedervermietung und dem Verkauf von Wohnungen. Das beschleunige eine „soziale Spaltung“ der Stadt.

Der Gewerkschaftsbund fordert deshalb unter anderem, dass die städtische Wohnungsgesellschaft „Hanova“ mehr baut und die Stadt keine Grundstücke mehr an Investoren verkauft. Außerdem brauche es mehr Personal im Bauamt, damit Genehmigungen schneller vergeben werden könnten.

++ Hannover 96: Kind rückt vom "direkten Wiederaufstieg" ab ++

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Hannover-96-Boss Martin Kind rückt offenbar vom Ziel des direkten Wiederaufstiegs in die Bundesliga ab. Der bleibe zwar „Wunsch“, sagte Kind der „Bild“. Ob und welches Ziel man ausgebe, das wolle man dann allerdings gemeinsam mit Sportdirektor und Trainer entscheiden, wenn die neue Mannschaft steht. Davon sind die „Roten“ drei Tage vor Trainingsbeginn aber weit entfernt. 96 hat bislang zwei Nachwuchsspieler in die Profimannschaft gehievt, aber keinen einzigen neuen verpflichtet. Derzeit sollen noch etwa 7 bis 10 Spieler fehlen. Eigentlich wollte Kind zum Trainingsbeginn „80 bis 90 Prozent der neuen Mannschaft hier haben“.

++ Neue Mitfahrbank in Seelze ++

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Seit Donnerstag gibt es eine weitere Möglichkeit, um von Seelze aus in alle Richtungen zu kommen. Per Anhalter an einer sogenannten Mitfahr-Haltestelle. Die wurde heute Nachmittag in der Seelzer Innenstadt eingeweiht. Auf Initiative des Ortsrates an der Hannoverschen Straße, Ecke Bonhoefferstraße. Dort steht nun eine signalblaue Bank mit einem Hinweisschild, dass Anhalter zum Platz nehmen einlädt. Geht der Plan auf hält kurze Zeit später ein Autofahrer, der einen mitnimmt. Eine weitere Mitfahr-Bank gibt in Seelze bereits seit März in der Nähe der Regiobus-Haltestelle Am Markt. Und auch andere Umlandgemeinden haben schon ähnliche Mitfahr-Bänke aufgestellt. Etwa die Uetzer Ortschaften Dedenhausen und Schwüblingsen, oder auch die Pattenser Ortschaften Hüpede und Oerie und auch in Laatzen und Hemmingen gibt es solche Angebote.

++ Südstadt: Polizei findet in Wohnung etliche Feuerwerkskörper ++

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In einer Wohnung in der Südstadt sind Polizei-Ermittler Donnerstagmorgen auf ein ziemlich explosives Lager gestoßen. Und zwar auf diverse Böller und Raketen, die der Mieter dort selbst hergestellt haben soll. Die Polizei ermittelt gegen den 29-Jährigen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Ein Hinweis des Landeskriminalamtes Berlin hatte die Fahnder auf die Spur des Südstädters gebracht. Es bestand der Verdacht, dass der Mann verbotenerweise Feuerwerkskörper herstellt und auch damit im Internet handelt. Bei der Dursuchung fanden die Ermittler tatsächlich größere Menge an kommerziellen und selbst gebauten Böllern und Raketen, sowie die dazugehörigen Chemikalien und Materialien zur Herstellung. Der explosive Fund war offenbar so brisant, dass ein Sprengstoffexperte des Landeskriminalamts angefordert werden musste. Zur Sicherheit wurde heute Morgen in der Südstadt kurzeitig auch die Straße zum Wohnhaus gesperrt.

++ Radfahrer von LKW überrollt: Fahrer zu Geldstrafe verurteilt ++

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Mehr als zwei Jahre ist es her, dass ein Familienvater auf der Hamburger Allee von einem Lkw überrollt wurde. Der Fahrer des Sattelschleppers hatte den Radfahrer damals beim Abbiegen übersehen. Der Familienvater war sofort tot. Am Donnerstag ist der 65 Jahre alte LKW Fahrer vom Amtsgericht Hannover wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden. Der inzwischen pensionierte Lastwagen Fahrer kam mit einer Geldstrafe in Höhe von rund 5300 Euro davon. Außerdem muss er ein Schmerzensgeld von 5000 Euro an den Hinterbliebenen 11-jährigen Sohn des Radfahrers zahlen sowie die Therapiekosten für den Sohn und die Frau des verstorbenen 48 Jährigen übernehmen.  Die Richterin warf dem Angeklagten überhöhtes Tempo und mangelnde Aufmerksamkeit vor. Sie sagte, der tragische Unfall hätte verhindert werden können, wenn der LKW Fahrer hinreichend in die Seitenspiegel geschaut oder im Abbiegevorgang noch einmal abgebremst hätte.

++ A2: Lkw-Unfall, zwei leicht Verletzte, langer Stau ++

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Auf der A2 Richtung Dortmund hat es am Donnerstag einen Lkw-Unfall gegeben. Zwischen Lahe und Bothfeld fuhr am Vormittag ein Lastwagen auf einen anderen auf. Grund war offenbar ein Stauende, wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage von Radio Hannover sagte. Zwei Menschen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die A2 war zwischen Kreuz Hannover-Ost und Bothfeld auf eine Spur verengt, es bildete sich ein kilometerlanger Stau.

++ Möglicher Schostok-Nachfolger: Grüne nominieren Onay ++

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Der Kandidat der Grünen für die hannoversche Oberbürgermeister-Wahl im Oktober heißt Belit Onay. 97 Prozent der Mitglieder votierten Mittwochabend im Freizeitheim Linden für den 38-Jährigen, das waren 160 von 164 abgegebenen Stimmen.

Onay, der für die Grünen im Landtag sitzt, gab sich gestern zuversichtlich: Man werde die OB-Wahl gewinnen, die anderen Parteien könnten sich warm anziehen, sagte er.

Kritik übten die Grünen-Mitglieder daran, dass weder ein anderer Kandidat noch eine KandidaTIN zur Wahl stand, immerhin seien unter den 52 Bewerbern 44 Frauen gewesen. Ratsfraktionschefin Freya Markowis sagte der HAZ, alle gut qualifizierten Kandidatinnen hätten abgesagt.

Die OB-Wahl findet am 27. Oktober statt, eine mögliche Stichwahl am 10. November.

++ Öffis: GVH macht Ticket-App benutzerfreundlicher ++

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Wer ab und zu mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Großraum Hannover unterwegs ist, soll nun leichter an digitale Tickets kommen: Der GVH hat seine Smartphone-App überarbeitet. Demnach müssen sich Nutzer nun nicht mehr anmelden und können Bezahldienste wie Paypal nutzen. Die App speichert zudem, welche Tickets besonders oft gekauft werden und zeigt die nächste Haltestelle mittels GPS. Laut dem Dachverband der Nahverkehrsunternehmen kommt dem mobilen Fahrkartenkauf eine steigende Bedeutung zu: Stand Februar hatten Nutzer insgesamt 580.000 Mal die GVH-App runtergeladen. In etwa so viele Menschen transportieren die Verkehrsunternehmen pro Tag.

++ Herrenhäuser Gärten: Raupen und Pilze bedrohen Hecken ++

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Den „Herrenhäuser Gärten“ droht offenbar der Verlust der typischen Buchsbaumhecken. Insgesamt rund 20 Kilometer dieser Hecken säumen dort Rasenflächen und Wege – doch dem Buchsbaum droht gleich von zwei Seiten Gefahr, wie die „NP“ berichtet: Einmal von der Raupe des „Buchsbaumzünslers“. Das ist ein Schmetterling aus Ostasien, und der frisst die Buchsbäume kahl. Und dann noch von einem Pilz, der die sogenannte Blattfallkrankheit verursacht.

Beiden sei mit Pflanzenschutzmitteln nur bedingt beizukommen – deshalb testen die „Herrenhäuser Gärten“ bereits andere Pflanzen, die den Buchsbaum ersetzen könnten, unter anderem den sogenannten Lebensbaum.

++ Friedhofsdiebe in Barsinghausen: Keine Spur zu den Tätern ++

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Taten, die fassungslos machen: In und um Barsinghausen sind seit Monaten offensichtlich Friedhofs-Seriendiebe unterwegs. Bei der Polizei Barsinghausen sind seit Dezember bereits über 80 Anzeigen eingegangen: Geklaut wurden Pflanzschalen, Grableuchten und ähnliche Gegenstände aus Bronze oder Messing. Betroffen waren in erster Linie Grabstellen auf dem Friedhof Osterfeld direkt in Barsinghausen, aber auch Friedhöfen in den Ortsteilen. Auch die Polizeidienststellen Ronnenberg, Springe, Bad Nenndorf und Bad Münder melden mehrere solcher Taten.
Die Polizei will Friedhofsbesucher nun mithilfe von Plakaten sensibilisieren. Zu den Tätern gibt es unterdessen noch keine Spur. Die gestohlenen Gegenstände haben einen Wert von jeweils 100 bis 500 Euro. Schwerwiegender als der materielle Schaden dürfte aber bei den Hinterbliebenen der emotionale Aspekt sein.

++ Polizei warnt vor betrügerischen Erpressungsmails ++

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„Ich habe ihr Gerät gehackt und Sie haben jetzt ein Problem“ – vielleicht haben Sie auch unlängst eine E-Mail mit dieser Betreffzeile bekommen. Denn das Landeskriminalamt warnt aktuell vor solchen betrügerischen Erpressungsmails. Seit Mittwoch Morgen seien vermehrt Hinweise bei der Polizei eingegangen. Die Betrüger behaupten in den Mails, dass sie sich in das System ihrer Opfer hineingehackt hätten. So sei man an persönliche Daten gelangt und habe die Nutzer beim Konsum von Pornos gefilmt. Das Material werde veröffentlicht, wenn nicht 2000 Euro in Bitcoin gezahlt würden.
Das LKA warnt: gehen Sie nicht auf solche Forderungen ein. Es handelt sich wie schon bei ähnlichen Fällen aus der jüngeren Vergangenheit nur um einen Bluff.

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