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++ Leibniz-Universität: Polizist beendet nach Streit um Seminar und beschädigten Reifen seinen Lehrauftrag ++

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Ein Polizist und Soziologe hat seinen Lehrauftrag an der Leibniz-Universität zurückgegeben. Er will nach dem Streit um sein Seminar und einem jüngsten Vorfall nicht mehr weiter dozieren. Am vergangenen Wochenende sei ein Reifen seines Privatwagens mutwillig zerstochen worden. Der Mann vermutet einen Zusammenhang zu der massiven Kritik von Studierenden an seinem Lehrauftrag an der Uni. Der Allgemeine Studierendenausschuss und der studentische Fachrat Soziologie hatten das Seminar des Polizisten von Anfang an abgelehnt. Sie vertraten die Ansicht, ein Polizist könne nicht mit der nötigen Distanz über Staat und Polizei dozieren. Für diese Ansicht wiederum gab es heftige Gegenkritik. Selbst Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius schaltete sich ein und sprach von haltlosen und ideologisierten Vorwürfen. Ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen dem zerstörten Reifen und dem Streit um den Lehrauftrag besteht, ist unklar.

++ Nach Kopfschuss bei Familiendrama in Uetze - Anklage gegen Schützen erhoben ++

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Weil er die Schwester seiner Ex-Freundin in Uetze per Kopfschuss schwer verletzt haben soll, muss sich ein 42-Jähriger demnächst vor Gericht verantworten. Die zuständige Staatsanwaltschaft Hildesheim hat Anklage gegen den Mann erhoben - wegen versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz. Der 42-Jährige soll im vergangen Dezember in die Wohnung seiner Ex-Partnerin in Uetze eingebrochen sein. Dort lebte die Frau seit der Trennung. Sie konnte sich vor ihrem Ex-Freund verstecken und ihre Schwester per Telefon um Hilfe bitten. Als diese wenig später eintraf, versuchte sie den 42-Jährigen zu beruhigen. Doch laut Staatsanwaltschaft schoss der Mann dann aus kurzer Distanz auf das Gesicht der Frau. Weitere Schüsse konnte er wegen einer Funktionsstörung seiner Waffe nicht abgeben, heißt es in der Anklageschrift. Er flüchtete und wurde wenige Stunden später festgenommen. Das Opfer überlebte verletzt. Der Beschuldigte sitzt seit seiner Festnahme in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft hat er sich zu den Vorwürfen nicht geäußert. Der Mann sei nicht berechtigt gewesen, eine Waffe zu führen.

++ Keine Gebühren für Außengastronomie - SPD fordert Stadt weiter zu Verzicht auf ++

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Zahlreiche Gastronomiebetriebe kämpften seit Beginn der Corona-Pandemie um ihre Existenz, heißt es in einem Schreiben von SPD-Stadtverband, Ratsfraktion und Gastronomen. Derzeit sei das Aussetzen dieser Gebühren durch die Stadt Hannover nur bis Ende Mai vorgesehen. Ohne ein Verlängern würden aber viele Betriebe endgültig in die Knie gezwungen. Aussichten auf Lockerungen, auch für die Gastronomie, hat das Land Niedersachsen ab dem 10. Mai in Aussicht gestellt. Allerdings nur für Landkreise, deren Inzidenzwert unter 100 liegt. Am Montag meldete das RKI für die Region Hannover einen Wert von 116,8.

++ Anwalt aus Laatzen verweigert Maske und sprengt Prozess ++

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Weil er keine Lust hatte Maske zu tragen, ließ er den kompletten Prozess platzen. Ein Anwalt aus Laatzen muss nun alle Kosten für einen abgesagten Prozess vor dem Landgericht Hildesheim tragen. So entschied das Oberlandesgericht in Celle. Der Verteidiger eines wegen Betruges angeklagten Mannes hatte sich der Anordnung des vorsitzenden Richters zum Masketragen rigoros verweigert, berichtet die HAZ. Daraufhin setzte die 4. Strafkammer das Verfahren aus. Nun muss der Prozess zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden, obwohl bereits 19 Prozesstage mit mehreren Zeugenvernehmungen stattgefunden haben. Wie hoch die Kosten für den Maske verweigernden Anwalt ausfallen, ist noch nicht klar, denn möglicherweise muss er auch dafür aufkommen, dass eine große Zahl von Zeugen erneut angehört werden muss.

++ Niedersachsens Impfzentren bleiben ++

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Die niedersächsische Landesregierung hat den Überlegungen die Impfzentren im Land abzuschaffen eine klare Absage. Es sei auf absehbare Zeit nicht vorgesehen, die Zentren dicht zu machen, sagte eine Regierungssprecherin gegenüber der HAZ. Zuvor hatte der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Bundestages Erwin Rüddel, in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, die baldige Schließung der Impfzentren angeregt. Und auch die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen schlage eine Schließung der Impfzentren bis Ende Juni vor. Argumente gegen die Impfzentren seien vergleichsweise hohe Kosten und ein großer bürokratische Aufwand. Zudem würden mehr Menschen bei ihren Hausärzten geimpft. Am vergangenen Mittwoch wurden in Deutschland erstmals mehr als eine Million Impfdosen an einem Tag verabreicht. Rund 700.000 dieser Impfungen nahmen Hausärzte vor, etwa 300.000 wurden in Impfzentren verabreicht.

++ Autoknacker in Calenberger Neustadt gefasst ++

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Der 22-Jährige steht im Verdacht, in der Nacht zu Samstag die Scheibe eines geparkten VW eingeworfen und sich anschließend an dem Wagen zu schaffen gemacht zu haben. Ein Augenzeuge hatte den Vorfall am Kanonenwall beobachtet und die Beamten alarmiert. Die Einsatzkräfte konnten den Verdächtigen noch im Fahrzeug sitzend festnehmen und entdeckten im Fussraum Werkzeug, das er vermutlich zum Einschlagen der Seitenscheibe benutzt hatte. Da der junge Mann einen benommenen Eindruck machte, vermuten die Ermittler, dass er unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stand. Das Ergebnis eines Bluttests steht noch aus. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten, besonders schweren Diebstahls.

++ Tag der Arbeit in Hannover weitgehend friedlich ++

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Trotz Corona war am 1. Mai in Hannover einiges los. Zehn Aktionen mit rund 3.200 Teilnehmenden waren angemeldet. Diese seien friedlich verlaufen, teilte ein Sprecher der Polizei gegenüber Radio Hannover mit. Ganz ohne Zwischenfälle ging der Tag der Arbeit jedoch nicht vorbei: Im Bereich der Limmer-Straße kam es zu Angriffen auf Polizeibeamte, nachdem diese verhinderten, dass die Demonstrierenden eine andere Route als geplant nahmen. Zudem wurden bei einer Kundgebung gegen die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen auf dem Trammplatz drei Menschen von einem Unbekannten angegriffen. In diesem Fall ermittelt die Polizei nun wegen Körperverletzung. Außerdem stellte die Einsatzkräfte bei allen Veranstaltungen eine Vielzahl von Verstößen gegen die Hygiene- und Abstandsregeln fest.

++ Niedersachsen plant Lockerungen im Mai ++

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Am 10. Mai sollen Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und Tourismusbetriebe laut Medienberichten unter Einschränkungen wieder öffnen – wenn der 7-Tage-Insidenz-Wert in einem Landkreis unter 100 liegt. Beispielsweise soll das Einkaufen in allen Geschäften ohne Termin möglich werden und die Gastronomie soll mit Testpflicht und Hygienemaßnahmen wieder öffnen. Dabei liegt der Fokus vor allem auf der Außengastronomie. Die große Mehrheit der niedersächsischen Kommunen habe inzwischen die Inzidenzmarke von 100 unterschritten und falle damit nicht mehr unter die Bundesnotbremse, sagte Ministerpräsident Stephan Weil gegenüber der HAZ. Das Land wolle diesen Kommunen mit der nächsten Landesverordnung wieder mehr ermöglichen, bleibe aber zugleich sehr vorsichtig. Die Region Hannover lag am Sonntag mit einem Inzidenzwert von 132,2 noch über der 100-Marke. Am Dienstag will das Kabinett über die Öffnungspläne entscheiden.

++ Kreis der Impfberechtigten soll ausgeweitet werden - Ministerpräsident erhält AstraZeneca ++

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Der Kreis der Impfberechtigten hier bei uns in Hannover und in ganz Niedersachsen soll deutlich größer werden. Das Land will in den nächsten Wochen allen Menschen aus der Prioritätsgruppe 3 die Terminanmeldung ermöglichen, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag sagte. Details würden derzeit geklärt und voraussichtlich in der kommenden Woche bekanntgegeben. Bislang konnten aus der Prioritätsgruppe 3 nur Menschen über 60 einen Impftermin vereinbaren.

Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil erhielt heute die Corona-Impfung: Er bekam das Mittel von AstraZeneca im Impfzentrum auf dem Messegelände.

Künftig sollen auch Beschäftigte an Schulen, in der Kinder- und Jugendhilfe und bei der Feuerwehr Termine machen können. Zur Prioritätsgruppe 3 gehören außerdem etwa Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen, Apother, Bestatter oder Mitarbeiter des Lebensmittelhandels. Es könne aber zu regionalen Unterschieden beim Start der Impfungen kommen, sagte der Ministeriumssprecher weiter. Stand heute waren noch rund 485.000 Menschen aus der zweiten Prioritätsgruppe ohne Impfung

++ Selbsttests an Schulen: 600 Corona-Infektionen in einer Woche ++

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Rund 600 bestätigte Corona-Infektionen bei Schülern und Lehrern – das ist das Ergebnis der zweiten Testwoche in Niedersachsens Schulen, vom 19. bis 23 April. Das Einschleppen des Virus in die Schulen und das Weiterverbreiten in den Familien habe damit verhindert werden können, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Freitag. Selbsttests seien demnach ein wirksames Instrument, um Infektionsketten frühzeitig zu durchbrechen. In der zweiten Testwoche wurden laut Ministerium rund 1,4 Millionen Corona-Testkits an Schüler und Lehrer ausgegeben. Tonne sprach von ermutigenden Signalen, um die Sicherheit in den Schulen gewährleisten zu können.