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++ Shopping-Modellprojekt: Hannover, Garbsen, Sehnde und andere wollen dabei sein ++

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Geschäfte, Restaurants und Cafés öffnen trotz Corona – das könnte ein Modellprojekt schon bald möglich machen. In der Region Hannover haben laut Verwaltung bereits etliche Kommunen Interesse signalisiert. Neben der Stadt Hannover etwa Garbsen, Langenhagen, Neustadt am Rübenberge, Sehnde und Wennigsen.

Regionspräsident Hauke Jagau sagte, die Kommunen hätten bereits gute Vorarbeit geleistet. Allerdings sei die Zahl der Teilnehmer in Niedersachsen auf 25 begrenzt, deshalb düften nur wenige zum Zuge kommen. Es sei trotzdem gut, wenn sich Städte und Gemeinden vorbereiteten, um möglicherweise nachzuziehen, wenn sich das Modellprojekt bewähren sollte. In Tübingen in Baden-Württemberg läuft seit Wochen bereits ein derartiger Versuch, bei dem die Bürger in der Innenstadt auf Corona getestet werden. Wer negativ ist, bekommt ein Tagesticket und kann damit etwa Shoppen oder ins Kino gehen.

Regionspräsident Jagau sagte weiter, im Bereich der Oberzentren rechne er damit, dass Hannover und Hildesheim an dem Modellprojekt teilnehmen dürfen. Für die Auwahl kleinerer Kommunen müsse man sich mit den angrenzenden Kreisen abstimmen.

++ Luca-App: Land schließt Ein-Jahres-Vertrag für 3 Millionen Euro ++

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Die „Luca“-App kommt: Das Land Niedersachsen hat einen Ein-Jahres-Vertrag zur Nutzung des Corona-Nachverfolgungs-Programms abgeschlossen, das hat das Innenministerium am Freitagabend in Hannover mitgeteilt. In spätestens einem Monat sollen demnach alle 43 Gesundheitsämter in Niedersachsen an das Luca-System angeschlossen sein, die Kosten für den zunächst ein Jahr gültigen Vertrag beliefen sich inklusive Nebenkosten auf rund 3 Millionen Euro.

Anders als die Corona-Warnapp des Bundes erfasst Luca nicht nur, ob jemand Kontakt zu einer infizierten Person hatte, sondern auch wo. So lässt sich mit Luca zumindest theoretisch über sogenannte QR-Codes etwa in Restaurants, Geschäften oder Behörden einchecken. Damit werde eine datenschutzkonforme Rückverfolgung von Infektionsketten ermöglicht unter Einbindung der Gesundheitsämter, hieß es vom Innenministerium.

Datenschützer kritisieren jedoch, dass die Luca-App ihre Informationen auf einem zentralen Server speichert und nicht dezentral wie die Corona-Warnapp.

++ "Wie im Horrorfilm": Gefängnisstrafe für Hammer-Mörder ++

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„Wie in einem Horrorfilm“: So beschreibt ein Zeuge den tödlichen Angriff eines 60-Jährigen auf seine Ex-Partnerin mit Hammer und Messer. Der Mann ist dafür am Freitag vom Landgericht Hannover zu 14 Jahren Gefängnis wegen Mordes verurteilt worden. Das Gericht stellte eine verminderte Schuldfähigkeit fest, weil er vor der Tat viel Alkohol getrunken hatte.

Der 60-Jährige hatte den Wagen seiner früheren Freundin im August 2020 auf einer Landstraße nahe Hameln ausgebremst. Danach attackierte er die 42-Jährige mit Hammer und Messer. Die Frau starb an den Verletzungen.

Der Täter habe heimtükisch und aus niedrigen Beweggründen gehandelt, sagte der Vorsitzende Richter am Landgericht, Stefan Joseph, heute. Nach seiner Überzeugung wollte der 60-Jährige die Frau dafür bestrafen, dass sie ihn verlassen hatte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

++ Eilenriede und Co.: Stadt pflanzt 3000 Eichen ++

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3.000 junge Eichen – so viele pflanzt die Stadt Hannover bis Ende März, und zwar zum überwiegenden Teil in der Eilenriede. Das sei wichtig für eine standfeste Zukunft der Stadtwälder und eine größere biologische Vielfalt, sagte die Erste Stadträtin und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette am Freitag. So seien Tiere wie der Hirschkäfer, Eichelhäher oder Mittelspecht auf die Eiche als Nahrungsquelle angewiesen.

Die drei Trockenjahre von 2018 bis 2020 haben den Wäldern überall in Deutschland zugesetzt. In Hannovers Wäldern mussten mehr als 1.000 kranken und abgestorbene Bäume gefällt werden, vor allem Buchen und Birken. Die Pflanzung der 3.000 Eichen bis Ende März kostet rund 14.000 Euro.

++ Neue Corona-Verordnung: Land zieht nächtliche Ausgangssperren in Betracht ++

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Werden nun auch in der Region Hannover Ausgangssperren verhängt? Nach Plänen der niedersächsischen Landesregierung könnte das ab kommender Woche möglich sein. Zur Eindämmung der Pandemie plant das Land die Einführung nächtlicher Ausgangsperren.

In Regionen mit einer Inzidenz ab 100 sollen solchen Ausgangssperren möglich sein – ab einer Inzidenz von 150 verpflichtend. Aber nicht automatisch im gesamten Kreisgebiet. Sie können auch auf besonders betroffene Bereiche begrenzt werden. Die neuen Einschränkungen sollen in die neue Corona-Verordnung aufgenommen werden, sagte Jörg Mielke, der Chef der Staatskanzlei. Im Sozialausschuss des Landtags stellte er Eckpunkte der neuen Verordnung vor, die voraussichtlich schon ab Sonntag gültig sein soll.

In der Region Hannover liegt der Inzidenzwert am Donnerstag bei 118,8 (Angabe vom Gesundheitsamt der Region). Mit Blick auf die einzelnen Kommunen sind die Inzidenzen in Garbsen, Gehrden, Lehrte, Ronnenberg und Seelze besonders hoch.

++ Nach den Osterferien: Fahrplan für Schulen und Kitas bleibt wie gehabt ++

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Wie geht es für Schulen und Kitas nach den Osterferien weiter? Wie das niedersächsische Kultusministerium am Donnerstag mitgeteilt hat, soll der aktuelle Fahrplan beibehalten werden.

Das heißt für die Region Hannover: Sollte nach den Ferien der Inzidenzwert in der Region mindestens drei Tage lang unter 100 liegen, sollen alle Schulen den Präsenzunterricht im Wechselmodell anbieten. In den Kindertagesstätten wäre die Betreuung in Regelgruppengröße ohne Gruppenmischung möglich.

Liegt die Inzidenz weiterhin über 100 dürfen Schulen nach wie vor nur für Notbetreuung öffnen. Ausgenommen: Grundschulen und Förderschulen Geistige Entwicklung, hier bleibt es beim Wechselunterricht. Genauso für Abschlussklassen. Kitas dürfen nur eine Notbetreuung anbieten.

Angesichts der dynamischen Infektionslage sollen nach den Osterferien Schüler*innen sowie Schul- und Kitapersonal zweimal die Woche auf das Coronavirus getestet werden. Außerdem will sich das Kultusministerium dafür einsetzen, dass alle Lehrkräfte und Schulmitarbeiter*innen schnellstmöglich geimpft werden.

In der Region Hannover liegt der Inzidenzwert am Donnerstag bei 118,8 (Angabe vom Gesundheitsamt der Region).

++ Nach schlechtem Geschäftsjahr: TUI hofft auf Sommer 2021 ++

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90 Prozent weniger Urlauber: Trotz dramatischer Buchungszahlen blickt die TUI zuversichtlich auf die Sommersaison. In den vergangenen zwölf Monate habe der hannoversche Reisekonzern lediglich 2,5 Millionen Menschen in den Urlaub gebracht, teilte TUI-Vorstandschef Fritz Joussen am Donnerstag in der Hauptversammlung mit. Das entspräche zehn Prozent eines normalen Jahres.

Die aktuellen Sommerbuchungen liegen nach Angaben von TUI mit 2,8 Millionen auf einem ermutigenden Niveau -zugleich aber auch um 60 Prozent unterhalb des vergleichbaren Stands für den Sommer 2019. Die TUI erklärt sich die steigende Urlaubslust durch die fortschreitende Impfkampagne, die vermehrt verfügbaren Corona-Tests und geplanten Öffnungsstrategien einiger europäischer Regierungen. Im vergangenen Jahr hatte Tui das operative Geschäft am 15. März vollständig eingestellt. Alle Buchungen wurden damals wegen der Pandemie storniert.

++ Wo ist Elias? Polizei sucht vermissten Jungen in Hannover ++

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Noch immer fehlt von Elias jede Spur. Seit einer Woche wird in Hannover nach dem zwölfjährigen Jungen aus Wolfenbüttel gesucht. Die Polizei bittet die Bevölkerung jetzt erneut um Mithilfe bei der Suche.

Am vergangenen Donnerstag war Elias aus einer Unterkunft des Jugendamtes in Wolfenbüttel verschwunden. Die Polizei vermutet, dass er erneut nach Hannover wollte. Denn nur wenige Tage zuvor war der Junge schon einmal in Hannover abgetaucht – nachdem er aus seiner Wohngruppe geflohen war. Polizisten entdeckten ihn in Lahe und brachten ihn zurück zum zuständigen Jugendamt. Noch am gleichen Tag tauchte Elias erneut unter.

Ein Foto des vermissten Jungen ist auf dem Online-Presseportal der Polizei Hannover zu sehen. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Südstadt entgegen.

++ Hohe Verluste für Volkswagen Nutzfahrzeuge ++

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Volkwagen Nutzfahrzeuge ist im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Das zeigen die Bilanzzahlen, die das Unternehmen am Donnerstag in Hannover vorgestellt hat. Die VW-Tochter häufte ein Minus von 454 Millionen Euro an. 2019 hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 510 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge ging um fast ein Fünftel zurück.

VWN-Vorstandschef Carsten Intra sprach von einem herausfordernden Jahr, das hinter dem Unternehmen liegt. Aufgrund hoher Investitionen in den Umbau der Werke und die Einführung vollelektrischer Modelle werde das operative Ergebnis auch in diesem Jahr voraussichtlich negativ sein. 2022 will VWN wieder profitabel sein. Die Marke hofft auf die Zugkraft von neuen Modellen, E-Mobilität und autonomem Fahren.

++ Ehemann erstochen: Frau legt zu Prozessstart Geständnis ab ++

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Geständnis im Mordprozess von Bemerode: Die Angeklagte hat zugegeben ihren Ehemann erstochen zu haben. Die Frau bestritt allerdings, den 48-Jährigen absichtlich getötet zu haben. Zum Prozessbeginn sagte die Angeklagte aus, sie habe sich gegen ihren betrunkenen Mann gewehrt. Er habe ihren Kopf gegen die Wand gedrückt und seinen Unterarm gegen ihren Hals gepresst. Sie habe ein Messer aufgehoben, den Ehemann bedroht und ihn dabei unabsichtlich verletzt. Ihre damals 12 Jahre alte Tochter sei dabei gewesen.

Die Staatanwaltschaft geht aber von einem anderen Tathergang aus. Laut Anklage soll die 47- Jährige ihrem Mann absichtlich ein Messer in die Brust gerammt haben, als dieser schlief. Die Ehefrau habe die Arglosigkeit des Opfers ausgenutzt, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Der Mann starb innerhalb kürzester Zeit an schweren inneren Blutungen. Die Ehefrau muss sich vor dem Landgericht wegen heimtückischen Mordes verantworten.