++ "Twenty2X": Neue Digitalmesse für Hannover angekündigt ++

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Die Deutsche Messe hat eine neue Digitalmesse für Hannover angekündigt – allerdings im Kleinformat: Auf der „Twentytwo-EX“ wollen die Macher mittelständische, vor allem Dienstleistungsunternehmen in den Fokus rücken. Im Kern geht es um moderne Softwarelösungen für Finanzen, Einkauf oder Personal, sagt der Präsident des Bundesverbandes IT-Mittelstand Oliver Grün. Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen fänden gebündelt viele Anbieter von Software, ebenso wie Diskussionsveranstaltungen und Lösungen zur Umsetzung eben dieser, um für die Zukunft planen zu können, so Grün weiter.  Mit der Twentytwo-EX will die Messe kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen, um sie für die Zukunft und den jeweiligen Wettbewerb zu rüsten. Die dreitägige Messe wird im März kommenden Jahres zum ersten Mal eröffnet und soll dann jährlich stattfinden.

++ Polizei auf der Suche nach Christopher F. ++

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Wer hat Christopher F. gesehen? Die Polizei ist auf der Suche nach dem 39 Jahre alten Hannoveraner und bittet jetzt auch die Öffentlichkeit um Mithilfe. Christopher F. wird seit vergangenem Donnerstag vermisst. Zuletzt war er in der Nacht zu Sonntag im Hildesheimer Stadtteil Neustadt gesehen worden. Da die Ermittler aktuell nicht mehr ausschließen können, dass sich der 39-Jährige etwas antun will, sucht die Polizei jetzt mit einem Foto nach dem Vermissten. Das Bild ist auf dem öffentlichen Online-Presseportal der Polizei Hannover zu sehen. Christopher F. war am vergangenen Donnerstag nicht zur Arbeit gekommen. Seine Familie hatte ihn einen Tag später als vermisst gemeldet, nachdem sämtlich Versuche Kontakt mit ihm aufzunehmen fehlgeschlagen waren. Zeugenhinweise nimmt das Polizeikommissariat Südstadt entgegen.

++ Küchenbrand in Barsinghausen: Defekte Mehrfachsteckdose war der Auslöser ++

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Nach dem schweren Küchenbrand am vergangenen Wochenende in Barsinghausen steht die Ursache nun fest: Ein Defekt an einer Mehrfachsteckdose hatte das Feuer entfacht und einen Schaden in Höhe von etwa 100.000 Euro hinterlassen. Das haben die Untersuchungen der Brandermittler heute ergeben. Die Doppelhaushälfte an der Zungenstraße im Ortsteil Stemmen ist derzeit nicht bewohnbar. Der 55 Jahre alte Bewohner hatte das Feuer am Samstagvormittag nach dem Aufstehen bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Die Feuerwehr hatte die Flammen schnell unter Kontrolle, dennoch setzten sich Rauchgase in der gesamten Haushälfte ab. Der Mieter kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Beobachtung in ein Krankenhaus.

++ Roderbruch: Hannover bekommt erste Fahrradgarage ++

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Hannover bekommt die erste Fahrradgarage und zwar am Stadtbahn-Endpunkt Roderbruch. Das hat die Region Hannover am Montag mitgeteilt. Bereits am kommenden Montag sollen die Tiefbauarbeiten beginnen; die Fertigstellung ist für Ende Juli vorgesehen. Die überdachte, abschließbare Anlage wird Platz für 40 Fahrräder bieten. Einen Schlüssel bekommen Interessierte über die Stadt Hannover, sie übernimmt die Verwaltung der Stellplätze. Die Baukosten liegen bei etwa 75.000 Euro; die Landesnahverkehrsgesellschaft fördert das Projekt mit rund 55.000 Euro, den Rest übernimmt die Region. Weitere Garagen sind in Planung, die Standorte sollen gemeinsam mit der Stadt Hannover entwickelt werden.

++ Stöcken: Polizei räumt Marihuana-Plantage in Mehrfamilienhaus ++

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Im neunten Stock eines Mehrfamilienhauses in Stöcken hat die Polizei eine Indoor-Plantage geräumt: Die Wohnung war ausschließlich für den Anbau von Marihuana genutzt worden. Das hat die Polizei am Montag mitgeteilt. Ein Hinweisgeber hatte seit geraumer Zeit einen süßlichen Geruch in dem Haus am Lauckerthof wahrgenommen und daraufhin die Polizei informiert. Bei einer Hausdurchsuchung am vergangenen Donnerstag bestätigte sich dann der Verdacht: Die Beamten beschlagnahmten mehr als 60 erntereife Pflanzen, professionelles Equipment für den Anbau sowie diverse Waffen in der Wohnung im neunten Obergeschoss. Mieter der Wohnung ist vermutlich ein 27 Jahre alter Mann aus Hannover. Gegen ihn wird bereits wegen gewerbsmäßigen Drogenhandels in nicht geringer Menge ermittelt. Zum Zeitpunkt der Durchsuchung war der Tatverdächtige nicht vor Ort. Die Ermittlungen dauern an.

++ Fußmatte in Brand gesetzt: Vermutlich antisemitisch motivierter Brandanschlag in Hemmingen ++

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Der Staatsschutz ermittelt nach einem vermutlich antisemitisch motivierten Brandanschlag in Hemmingen. In der Nacht zu Samstag haben Unbekannte die Fußmatte am Haus eines jüdischen Ehepaars in Brand gesetzt, das berichtet die Hannoversche Allgemeine. Ein Teil der Haustür sei dabei beschädigt worden, außerdem sprühten die Täter zweimal in roter Farbe das Wort „Jude“ auf, sowohl am Brandort im Eingangsbereich, als auch an die Pforte des Gartens, der allerdings ein paar Gehminuten entfernt liegt. Die Täter müssen sich entsprechend gut über das jüdische Paar ausgekannt haben, sagte Rebecca Seidler von der liberalen jüdischen Gemeinde Hannover. Der Brandanschlag erinnere an die dunkelste Zeit unserer Geschichte, sagte etwa Hans-Martin Heinemann, Superintendent des hannoverschen Stadtkirchenverbandes. Wir dürfen gemeinsam nicht zulassen, dass diese Grenze überschritten wird, so Heinemann weiter. Auch SPD und CDU sind fassungslos. Beide Parteien bekunden Solidarität mit der jüdischen Gemeinde und dem betroffenen Ehepaar aus Hemmingen. Die Polizei sucht nach Zeugen und verteilte in Hemmingen Handzettel. Bereits am Wochenende waren rund 60 Anwohner befragt worden. Die genauen Umstände zu dem Brandanschlag sind noch unklar.

++ Werner Bahlsen will NS-Vergangenheit seines Unternehmens vollständig aufklären ++

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Alles soll auf den Tisch, nichts soll weißgewaschen werden. Werner Bahlsen hat angekündigt, die NS-Vergangenheit seiner Keks-Dynastie genau aufzuarbeiten. In der Bild am Sonntag sagte der hannoversche Firmenpatriarch: "Man hätte die eigene Geschichte früher und auch moralisch aufarbeiten sollen". Inzwischen sei ein Historiker damit beauftragt worden. In dem Bericht wird Bahlsen außerdem mit Schilderungen einer damaligen Zwangsarbeiterin aus Kiew konfrontiert. Er sei schockiert und sehr betroffen, "das sei eine Katastrophe", wird der Unternehmer zitiert. Auch die Aussagen seiner Tochter Verena bezeichnete Werner Bahlsen als Fehler. Die Erbin hatte vor Kurzem gesagt : "Zwangsarbeiter bei Bahlsen seien in der Nazizeit gut behandelt worden " und sah sich daraufhin massiver Entrüstung ausgesetzt. Im Nachhinein entschuldigte sie sich für das Statement.

++ Eurovision Songcontest 2019: Carlotta aus Garbsen nur Drittletzte ++

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Germany - zero Points. Wieder mal hat die deutsche Einsendung beim Eurovision Song Contest unterm Strich enttäuscht. Das Sängerinnenduo S!sters, mit Carlotta Truman aus Garbsen, belegte am Samstag den drittletzten Platz. Ein ernüchternder Abend für die Fans und Freunde hier aus der Region. Auf dem Rathausplatz in Garbsen hatte es großes ESC Public Viewing gegeben. Hunderte Menschen waren vor Ort, um den Auftritt von Carlotta zu sehen. Zumindest bleibt der Raum Hannover Hochburg für ESC-Kandidatinnen. Carlotta war bereits die dritte aus den vergangenen Jahren, zuvor kamen schon Jamie-Lee und Lena von hier.

++ Flughafen Hannover: Nachtflüge sollen dauerhaft bestehen bleiben ++

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Nachtflüge am Airport Langenhagen sollen voraussichtlich dauerhaft bestehen bleiben. Das niedersächsische Wirtschaftsministerium will laut Medienberichten die Genehmigung für den 24-Stunden-Betrieb entfristen, ab kommendem Jahr. Geplant seien aber strengere Lärmschutz-Auflagen, besonders laute Flugzeugtypen dürfen nicht eingesetzt werden, außerdem müsse auf Trainingsbetrieb und Turbinenprüfungen verzichtet werden. Auch die Lärmklassen, die den zulässigen Maximallärm regeln, sollen verschärft werden. Mitte Juni plant das Wirtschaftsministerium eine Podiumsdiskussion in Langenhagen, um die Pläne vorzustellen. Wie viel Mitspracherecht aber noch besteht, etwa für betroffene Kommunen, ist fraglich. In Norddeutschland ist Hannover der einzige Flughafen ohne Nachtflugverbot. Nach eigenen Angaben würde eine Nachtruhe einen Umsatzausfall von rund 28% bedeuten.

++ Nach Großeinsatz in Innenstadt: Polizei gibt Entwarnung ++

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Entwarnung nach Großeinsatz in der Innenstadt: Der Verdacht, dass sich eine bewaffnete Person in der Galeria Karstadt Kaufhof an der Osterstraße aufhält, hat sich nicht bestätigt. Bei der Polizei war Freitagnachmittag gegen 14:30 Uhr ein telefonischer Hinweis einer Zeugin eingegangen. Diese will gesehen haben, wie sich eine Person mit einer Handfeuerwaffe in der Öffentlichkeit zeigte und dann in das Kaufhaus ging. Die Behörde sperrte daraufhin ein Areal rund um die Osterstraße ab und ließ das Kaufhaus räumen. Schwer bewaffnete Beamte sicherten den Bereich. Am Ende hat sich der Verdacht aber nicht bestätigt. Gegen 16:30 Uhr konnten die Mitarbeiter wieder ins Gebäude.

++ Internationaler Feuerwerkswettbewerb: Frankreich macht den Auftakt ++

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Wenn es am Samstag in den Abendstunden in Hannover ordentlich knallt, dann erleuchten wieder die Herrenhäuser Gärten: beim Internationalen Feuerwerkswettbewerb. Bereits zum 29. Mal zeigen renommierte Pyrotechniker aus aller Welt ihre beeindruckenden Feuerwerkschoreografien im Großen Garten. Frankreich macht den Auftakt. Die Franzosen müssen sich gegen Brasilien, Italien, Tschechien und Japan durchsetzen. Zu jedem Feuerwerk wird ein ländertypisches Rahmenprogramm präsentiert wird. Rund 11.000 Karten werden pro Veranstaltung verkauft, etliche Zaungäste verfolgen das Spektakel kostenlos im Georgengarten.

++ Erneuter Warnstreik bei Hänsel Processing: Mitarbeiter fordern Tarifvertrag ++

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Warnstreik bei der Firma Hänsel Processing in der List. Gemeinsam mit der Gewerkschaft IG Metall haben die Mitarbeiter am Freitag erneut für eine Rückkehr zu einem Tarifvertrag gekämpft. Die Verhandlungen laufen bereits seit gut einem Monat. Nachdem es bereits in der vergangenen Woche zu einem Warnstreik gekommen war und auch die dritte Verhandlungsrunde ergebnislos blieb, rief die IG Metall die Mitarbeiter noch einmal auf die Arbeit niederzulegen. 85 der rund 150 Beschäftigten beteiligten sich. Die Hänsel-Geschäftsführung hatte vor sieben Jahren die Tarifbindung aufgekündigt.  Nach Angaben der Gewerkschaft sei damit eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und Ungleichbehandlung ausgelöst und verfestigt worden. Die IG Metall fordert einen Anerkennungstarifvertrag auf Basis der Metallindustrie Niedersachsen. Die Firma Hänsel Processing am Lister Damm stellt Fabrikationsanlagen für die Süßwarenindustrie her.

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