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++ Stadt und Region planen Impfkampagne für Quartiere mit hohem Infektionsgeschehen ++

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Für Stadtviertel und Ortschaften mit hohem Infektionsgeschehen soll es bald gesonderte Impfangebote geben. Stadt und Region Hannover prüfen aktuell die Versorgung in Quartieren mit besonders beengten Wohnverhältnissen und bereiten eine Impfkampagne vor. Das teilten sie in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Mit dem Impfangebot sollen besonders die Menschen geschützt werden, die ein hohes Infektionsrisiko haben, sagt Regionspräsident Hauke Jagau. Und Oberbürgermeister Belit Onay ergänzt: Menschen, die beengt leben, seien nicht Treiber der Pandemie, sondern Opfer. Auch Migrantinnen und Migranten seien häufig betroffen. Zudem arbeiteten sie oft in Berufen, die ein besonderes Infektionsrisiko aufweisen - zum Beispiel in der Pflege, Logistik oder Reinigung. Dort seien Kontakte unumgänglich und Home-Office nicht möglich.

++ Sturmwarnung: Stadt sperrt Gärten und Parks ++

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Mai-Sturm „Eugen“ fegt heute über Deutschland hinweg und sorgt auch in der Region Hannover für eine steife Brise. Weil Böen bis zu 100 Kilometer pro Stunde erwartet werden, sperrt die Stadt Hannover vorsorglich Stadtpark, Tiergarten und die Waldstation Eilenriede. Außerdem schließen am Mittag der Große Garten und der Berggarten Herrenhausen. Die Stadtverwaltung warnt vor dem Betreten der städtischen Wälder und Parkanlagen während des Sturms. Grundsätzlich gilt für alle: Betreten nur auf eigene Gefahr.

++ Trotz Distanzunterricht: Fast 250 Übergriffe auf Lehrkräfte ++

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Schüler und Lehrer treffen in die Corona-Pandemie viel weniger aufeinander, trotzdem bleibt die Zahl der Übergriffe auf Lehrkräfte in Niedersachsen weiter hoch. Die Polizei erfasste für 2020 fast 250 Fälle – und das trotz Distanzunterricht. Das hat das Landeskriminalamt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Hannover mitgeteilt. Bei mehr als der Hälfte der Taten ging es demnach um Körperverletzung. Damit liegt der Wert zwar unter dem des Vorjahres, aber noch über dem von 2017. Die Bildungsgewerkschaft GEW verurteilte die Übergriffe scharf. Jeder einzelne Fall von Gewalt gegen Schulbeschäftigte sei einer zu viel, sagte Niedersachsens Landeschefin Laura Pooth. Sie nannte als möglichen Faktor für die weiterhin hohen Zahlen, die generell große Anspannung durch die Pandemie in allen Bereichen unserer Gesellschaft.

++ Jahresbilanz: Hannovers Zollfahnder decken Steuerhinterziehungen in Millionenhöhe auf ++

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Hunderte Kilo Drogen, Waffen und mehr als 31 Millionen unversteuerte Zigaretten. Das Zollfahndungsamt Hannover deckte 2020 mögliche Schäden in Millionenhöhe auf und blickt damit auf erfolgreiches Jahr zurück. Das geht aus der Jahresbilanz hervor, die die Behörde nun veröffentlicht hat. Die Ermittlungserfolge zeigten eindrucksvoll die professionelle und engagierte Aufgabenerledigung des Zollfahndungsamtes Hannover bei der Bekämpfung dieser Taten, sagte Behördenchefin Monika Dennhardt. Insgesamt leiteten die Zollfahnder knapp 500 Ermittlungsverfahren ein.

++ Umbau des Ihme-Zentrums verzögert sich erneut ++

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Die Arbeiten an der Fassade des brachliegenden Gewerbebereichs werden nicht fristgerecht fertig. Laut eines Vertrages mit der Stadt Hannover, sollten bis Ende Juni rund 70 Prozent der neuen Front abgeschlossen sein – doch dies sei nicht mehr zu schaffen, bestätigte der zuständige Projektmanager gegenüber der HAZ. Zwar seien die Bauaufträge alle erteilt worden, aber es habe planerische und technische Probleme gegeben. Nun seien die Stadt Hannover und der Investor im Gespräch, um eine Verlängerung der Frist zu erreichen. Sollte es zu keiner Einigung kommen, ist die Stadt berechtigt, langfristige Büromietverträge in dem Komplex in Linden zu kündigen und eine Schadenersatzforderung von bis zu 2,4 Millionen Euro zu stellen.

++ Frühwarnsystem: Stadt Hannover untersucht Abwasser auf Coronaviren ++

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Zusammen mit der Medizinischen Hochschule Hannover will sie so herausfinden in welchen Stadtteilen Corona-Fälle zunehmen und wo lokale Maßnahmen ergriffen werden müssen. In anderen Ländern und anderen Teilen Deutschlands werden solche Untersuchungen bereits als Frühwarnsystem eingesetzt. Erste Forschungsergebnisse zeigten, dass die Entwicklungen der Pandemie so bis zu zehn Tage früher erkennbar waren, hieß es dazu gestern im zuständigen Betriebsausschuss. Stadt und MHH wollen laut Medienberichten so schnell wie möglich mit den Untersuchungen starten. Die Kosten für das Pilotprojekt von 130.000 Euro übernimmt das Land Niedersachsen.

++ Wieder mehr Präsenzunterricht in der Region: Niedersachsen plant Lockerungen der Corona-Regeln für Schulen ++

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Ab dem 10. Mai soll für die meisten Schülerinnen und Schüler wieder Unterricht im Wechselmodell stattfinden. Ausgenommen bleiben Landkreise mit einem Inzidenzwert über 165. Wie die HAZ berichtet will die Landesregierung dies heute in ihrer neuen Corona-Verordnung festlegen. Bislang ist in Niedersachsen vorgeschrieben, dass die Schulen bereits ab einer Inzidenz von 100 in den Distanzunterricht wechseln müssen, obwohl die Bundesnotbremse eine Inzidenz von 165 als Obergrenze ermöglicht. Ausgenommen sind in Niedersachsen davon bisher nur Grund- und Förderschulen sowie Abschlussklassen. Mit der neuen Regelung wäre auch in der Region Hannover für viele Schülerinnen und Schüler nach Monaten wieder Präsenzunterricht statt Homeschooling möglich.

++ Leibniz-Universität: Polizist beendet nach Streit um Seminar und beschädigten Reifen seinen Lehrauftrag ++

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Ein Polizist und Soziologe hat seinen Lehrauftrag an der Leibniz-Universität zurückgegeben. Er will nach dem Streit um sein Seminar und einem jüngsten Vorfall nicht mehr weiter dozieren. Am vergangenen Wochenende sei ein Reifen seines Privatwagens mutwillig zerstochen worden. Der Mann vermutet einen Zusammenhang zu der massiven Kritik von Studierenden an seinem Lehrauftrag an der Uni. Der Allgemeine Studierendenausschuss und der studentische Fachrat Soziologie hatten das Seminar des Polizisten von Anfang an abgelehnt. Sie vertraten die Ansicht, ein Polizist könne nicht mit der nötigen Distanz über Staat und Polizei dozieren. Für diese Ansicht wiederum gab es heftige Gegenkritik. Selbst Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius schaltete sich ein und sprach von haltlosen und ideologisierten Vorwürfen. Ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen dem zerstörten Reifen und dem Streit um den Lehrauftrag besteht, ist unklar.

++ Nach Kopfschuss bei Familiendrama in Uetze - Anklage gegen Schützen erhoben ++

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Weil er die Schwester seiner Ex-Freundin in Uetze per Kopfschuss schwer verletzt haben soll, muss sich ein 42-Jähriger demnächst vor Gericht verantworten. Die zuständige Staatsanwaltschaft Hildesheim hat Anklage gegen den Mann erhoben - wegen versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz. Der 42-Jährige soll im vergangen Dezember in die Wohnung seiner Ex-Partnerin in Uetze eingebrochen sein. Dort lebte die Frau seit der Trennung. Sie konnte sich vor ihrem Ex-Freund verstecken und ihre Schwester per Telefon um Hilfe bitten. Als diese wenig später eintraf, versuchte sie den 42-Jährigen zu beruhigen. Doch laut Staatsanwaltschaft schoss der Mann dann aus kurzer Distanz auf das Gesicht der Frau. Weitere Schüsse konnte er wegen einer Funktionsstörung seiner Waffe nicht abgeben, heißt es in der Anklageschrift. Er flüchtete und wurde wenige Stunden später festgenommen. Das Opfer überlebte verletzt. Der Beschuldigte sitzt seit seiner Festnahme in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft hat er sich zu den Vorwürfen nicht geäußert. Der Mann sei nicht berechtigt gewesen, eine Waffe zu führen.

++ Keine Gebühren für Außengastronomie - SPD fordert Stadt weiter zu Verzicht auf ++

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Zahlreiche Gastronomiebetriebe kämpften seit Beginn der Corona-Pandemie um ihre Existenz, heißt es in einem Schreiben von SPD-Stadtverband, Ratsfraktion und Gastronomen. Derzeit sei das Aussetzen dieser Gebühren durch die Stadt Hannover nur bis Ende Mai vorgesehen. Ohne ein Verlängern würden aber viele Betriebe endgültig in die Knie gezwungen. Aussichten auf Lockerungen, auch für die Gastronomie, hat das Land Niedersachsen ab dem 10. Mai in Aussicht gestellt. Allerdings nur für Landkreise, deren Inzidenzwert unter 100 liegt. Am Montag meldete das RKI für die Region Hannover einen Wert von 116,8.