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++ Tag der Arbeit in Hannover weitgehend friedlich ++

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Trotz Corona war am 1. Mai in Hannover einiges los. Zehn Aktionen mit rund 3.200 Teilnehmenden waren angemeldet. Diese seien friedlich verlaufen, teilte ein Sprecher der Polizei gegenüber Radio Hannover mit. Ganz ohne Zwischenfälle ging der Tag der Arbeit jedoch nicht vorbei: Im Bereich der Limmer-Straße kam es zu Angriffen auf Polizeibeamte, nachdem diese verhinderten, dass die Demonstrierenden eine andere Route als geplant nahmen. Zudem wurden bei einer Kundgebung gegen die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen auf dem Trammplatz drei Menschen von einem Unbekannten angegriffen. In diesem Fall ermittelt die Polizei nun wegen Körperverletzung. Außerdem stellte die Einsatzkräfte bei allen Veranstaltungen eine Vielzahl von Verstößen gegen die Hygiene- und Abstandsregeln fest.

++ Niedersachsen plant Lockerungen im Mai ++

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Am 10. Mai sollen Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und Tourismusbetriebe laut Medienberichten unter Einschränkungen wieder öffnen – wenn der 7-Tage-Insidenz-Wert in einem Landkreis unter 100 liegt. Beispielsweise soll das Einkaufen in allen Geschäften ohne Termin möglich werden und die Gastronomie soll mit Testpflicht und Hygienemaßnahmen wieder öffnen. Dabei liegt der Fokus vor allem auf der Außengastronomie. Die große Mehrheit der niedersächsischen Kommunen habe inzwischen die Inzidenzmarke von 100 unterschritten und falle damit nicht mehr unter die Bundesnotbremse, sagte Ministerpräsident Stephan Weil gegenüber der HAZ. Das Land wolle diesen Kommunen mit der nächsten Landesverordnung wieder mehr ermöglichen, bleibe aber zugleich sehr vorsichtig. Die Region Hannover lag am Sonntag mit einem Inzidenzwert von 132,2 noch über der 100-Marke. Am Dienstag will das Kabinett über die Öffnungspläne entscheiden.

++ Kreis der Impfberechtigten soll ausgeweitet werden - Ministerpräsident erhält AstraZeneca ++

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Der Kreis der Impfberechtigten hier bei uns in Hannover und in ganz Niedersachsen soll deutlich größer werden. Das Land will in den nächsten Wochen allen Menschen aus der Prioritätsgruppe 3 die Terminanmeldung ermöglichen, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag sagte. Details würden derzeit geklärt und voraussichtlich in der kommenden Woche bekanntgegeben. Bislang konnten aus der Prioritätsgruppe 3 nur Menschen über 60 einen Impftermin vereinbaren.

Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil erhielt heute die Corona-Impfung: Er bekam das Mittel von AstraZeneca im Impfzentrum auf dem Messegelände.

Künftig sollen auch Beschäftigte an Schulen, in der Kinder- und Jugendhilfe und bei der Feuerwehr Termine machen können. Zur Prioritätsgruppe 3 gehören außerdem etwa Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen, Apother, Bestatter oder Mitarbeiter des Lebensmittelhandels. Es könne aber zu regionalen Unterschieden beim Start der Impfungen kommen, sagte der Ministeriumssprecher weiter. Stand heute waren noch rund 485.000 Menschen aus der zweiten Prioritätsgruppe ohne Impfung

++ Selbsttests an Schulen: 600 Corona-Infektionen in einer Woche ++

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Rund 600 bestätigte Corona-Infektionen bei Schülern und Lehrern – das ist das Ergebnis der zweiten Testwoche in Niedersachsens Schulen, vom 19. bis 23 April. Das Einschleppen des Virus in die Schulen und das Weiterverbreiten in den Familien habe damit verhindert werden können, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Freitag. Selbsttests seien demnach ein wirksames Instrument, um Infektionsketten frühzeitig zu durchbrechen. In der zweiten Testwoche wurden laut Ministerium rund 1,4 Millionen Corona-Testkits an Schüler und Lehrer ausgegeben. Tonne sprach von ermutigenden Signalen, um die Sicherheit in den Schulen gewährleisten zu können.

++ Langenhagen: Schwiegermutter die Treppe hinuntergestoßen? ++

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Hat er seine Schwiegermutter die Treppe hinuntergestoßen? Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen einen 67-Jährigen wegen der Verdachts der versuchten Tötung. Am Samstag soll der Mann einem Haftrichter vorgeführt werden.

Der 67-Jährige hatte am Dienstagvormittag die Rettungskräfte alarmiert. Die kamen zu dem Haus an der Niedersachsenstraße in Langenhagen und fanden die 89-Jährige mit einer Hinterkopfverletzung und unter Schock vor. Die Aussagen des Schwiegersohns deuteten zunächst auf einen Unfall hin. Aus der Befragung der Frau und weitergehenden Ermittlungen hätten sich jedoch Hinweise auf eine absichtliche Tat ergeben. Ein mögliches Motiv liegt laut Polizei aber noch im Dunkeln. Der 67-Jährige wurde vorläufig festgenommen.

++ Üstra brechen die Fahrgäste weg - Verlust aber nur leicht höher ++

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Die Üstra hatte im vergangenen Jahr über ein Drittel weniger Fahrgäste. Grund war die Corona-Pandemie, wie die Verkehrsbetriebe am Freitag mitteilten. Demnach nutzten nur 110 Millionen Menschen die Busse und Bahnen der Üstra, 2019 waren es noch 172 Millionen gewesen. Die Tarifeinnahmen sanken um rund 40 auf 132 Millionen Euro. Der Aufsichtsrat hatte zuvor den Jahresabschluss gebilligt.

Insgesamt habe die Üstra im vergangenen Jahr ein Minus von rund 53 Millionen Euro erwirtschaftet. Allerdings erhielten die Verkehrsbetriebe eine Unterstützung von rund 28 Millionen aus dem Rettungsshirm für den öffentlichen Nahverkehr, deshalb sei der Verlust nur leicht höher als geplant ausgefallen.

++ Maschseefest 2021 nun auch offiziell abgesagt +

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In diesem Jahr wird es kein Maschseefest geben. Es hatte sich schon angedeutet und am Freitagt hat der Veranstalter Niedersachsens größtes Volksfest auch offiziell abgesagt. Man sei sich der Tragweite dieser Absage bewusst, besonders auch in wirtschaftlicher Hinsicht, sagte Christian Nolte, der Chef der Hannover Veranstaltungs GmbH. Darüber hinaus sei es ein weiterer Rückschlag für alle Beteiligten und auch für den gesamten Veranstaltungs-Standort Hannover. Nach den geltenden Regeln und dem aktuellen Infektionsgeschehen sei die Durchführung eines Festes mit durchschnittlich über 2 Millionen Gästen aber derzeit nicht möglich, heißt es von der HVG. Auch in Hinblick auf die benötigte Vorlaufzeit für die Planungen. Auch Oberbürgermeister Belit Onay sagte, dass er die erneute Absage bedaure. Er freue sich aber gleichzeitig, dass die Verträge der HVG mit den Standbetreibern auf die nächsten drei Jahre verschoben werden konnten und die Veranstalter nun etwas mehr Planungssicherheit haben. Das 35. Maschseefest soll nun im kommenden Jahr vom 27. Juli bis zum 14. August stattfinden

++ Althusmann will Außengastronomie im Mai wieder öffnen ++

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Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann will im Mai die Außengastronomie wieder öffnen. Die Gefahr einer Corona-Infektion lauere vor allem drinnen, nicht draußen, sagte Althusmann der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Deshalb sollte es ihm zufolge bei einem regionalen Inzidenzwert unter 100 möglich sein, die Außengastronomie zu öffnen. Der Minister sprach sich dafür aus, dies in der neuen Corona-Verordnung zu regeln, die ab dem 10. Mai in Kraft treten soll. Althusmann betonte, dass eine Öffnung der Außengastronomie gleichzeitig an bestimmte Auflagen geknüpft werden müsste, wie einem Hygienekonzept, einer digitalen Kontaktnachverfolgung, möglicher Tischreservierung und einer festgelegten Sperrstunde. Zuspruch erhält Althusamann vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Niedersachsen. Der Vorstoß sei ein in dieser Phase absolut notwendigen Zeichen, so der Dehoga.

++ Traum vom Aufstieg in die DEL2: Scorpions wollen die Wölfe besiegen ++

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Die Hannover Scorpions wollen sich ab Freitagabend ihren Traum vom Aufstieg in die 2. Eishockey-Bundesliga, die DEL2 erfüllen. Dann beginnt für die Scorpions das Oberliga-Play-Off-Finale gegen die Wölfe aus Selb. Gespielt wird nach dem Modus Best-of-Five. Das bedeutet: wer drei Duelle gewinnt, ist Meister und Aufsteiger. Die erste Partie im Play-Off-Finale gegen Selb steigt um 20 Uhr in Mellendorf. 

++ Traurige Marke überschritten: Mehr als 1000 Corona-Tote in der Region ++

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Es ist eine traurige Marke die nun überschritten wurde. In der Region Hannover sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 1003 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Altersstruktur ist dabei im Wesentlichen gleich geblieben. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen liegt in der Region bei 84 Jahren. Es zeigt sich aber, dass die Todesfälle bei den Älteren seit Beginn der Impfungen zurückgegangen sind, vor allem auch in den Heimen. Die meisten Neuinfektionen gibt es aktuell in der mittleren Altersgruppe – bei den 30- bis 39-Jährigen. Aber auch die 20- bis 29-Jährigen infizieren sich häufiger. Derweil kommt die Impfkampagne weiter voran. Mehr als 300.000 Menschen haben in der Region ihre erste Impfung erhalten. Das ist jeder Vierte.