++ Kind fast zu Tode geschüttelt: Staatsanwaltschaft fordert 9 Jahre Haft für Tagesvater ++

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Im Prozess um ein fast zu Tode geschütteltes Kind sind heute die Plädoyers gesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von 9 Jahren gegen den angeklagten damaligen Tagesvater, der sich wegen versuchten Totschlags verantworten muss. Dem schlossen sich am Mittwoch am zweiten Verhandlungstag auch die Eltern als Nebenkläger an, sie forderten zusätzlich ein Schmerzensgeld in Höhe von 300.000 Euro, teilte ein Sprecher des hannoverschen Landgerichts mit. Das geschädigte Kind, das zur Tatzeit erst 13 Monate alt war, leidet bis heute unter den Folgen der Gewalteinwirkungen. Die Verteidigung pocht auf Freispruch: Die Tat sei ihrem Mandanten nicht nachweisbar gewesen. Der 32-Jährige Angeklagte weist die Vorwürfe von sich. In einer Woche, nächsten Mittwoch, wird das Urteil erwartet.

++ Sechs neue Hochbahnsteige: Stadtbahnausbau nach Hemmingen startet ++

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Der Stadtbahnausbau nach Hemmingen geht los. Am Mittwoch war auf der Göttinger Landstraße symbolischer Spatenstich, zu dem neben Vertretern von Üstra und Infra unter anderem auch Regionspräsident Hauke Jagau, Bürgermeister Thomas Hermann und Hemmingens Bürgermeister Claus-Dieter Schacht-Gaida anwesend waren. Verlegt werden rund 3,3 Kilometer Gleise von der Wallensteinstraße bis zum Endpunkt Hemmingen-Westerfeld. Insgesamt sechs Haltestellen mit Hochbahnsteigen sollen kommen. Möglich wird die Stadtbahnverlängerung erst durch die Verlegung der B3 auf eine neugebaute Umgehungsstraße. Mehr als 60 Millionen Euro kostet der Stadtbahnausbau, der auch von Bund und Land bezuschusst wird. Ende 2023 sollen die Arbeiten laut Plan beendet sein. Wenn es so weit ist, sollen Menschen innerhalb von 15 Minuten aus dem süd-westlichen Umland in die Innenstadt kommen.

++ Nach verschobenem Saisonstart: "Skate by Night" startet zweiten Anlauf ++

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Nachdem der Anfang Mai geplante „Skate by Night“-Saisonstart durch Regenwetter wortwörtlich ins Wasser gefallen ist, versuchen die Veranstalter am Mittwoch den nächsten Anlauf. Geplant für die erste Tour des Jahres ist eine Strecke zur Fertighauswelt in Langenhagen und zurück über die Vahrenwalder Straße. Die Fahrt beginnt um 20 Uhr am Klagesmarkt, ab 19 Uhr ist aber bereits eine kurze Auffrischung für Fahranfänger und Wiedereinsteiger geplant. Entlang der Strecke ist während der Veranstaltung mit massiven Einschränkungen zu rechnen. Geplant sind noch acht weitere „Skate by Night“-Events, bis in den September hinein.

++ Kulturbüro: Kulturförderung mit dem neuen Programm „zwei mal 10 Tausend“ in Hannover ++

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Schnell und unbürokratisch, so will das Kulturbüro der Landeshauptstadt junge und Internationale Kultur fördern. Mit dem Programm „zwei mal 10 Tausend“ sollen Neueinsteiger im Kulturbereich motiviert werden und langen Antragsfristen und komplizierten Kostenfinanzierungsplänen aus dem Weg gehen. Kulturschaffende haben damit die Möglichkeit kurzfristig eine Förderung von bis zu 1500 Euro für Projekte zu beantragen, so die Stadt Hannover. Dabei sollen besonders Projekte gefördert werden die die Internationalität der Kulturszene vorantreiben sowie experimentelle und innovative Ansätze die nicht in die klassische Förderung passen.

++ Raubüberfall auf Juweliergeschäft in Barsinghausen ++

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Mit Sturmhauben maskiert und Pistolen bewaffnet haben drei bisher unbekannte Männer ein Juweliergeschäft in Barsinghausen überfallen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei betraten die Männer gegen 10:30 Uhr das Geschäft an der Heerstraße im Stadtteil Hohenbostel am Deister. Sie trafen auf eine Angestellte, drängten sie in ein Hinterzimmer und fesselten Sie. Anschließend griffen die Räuber Schmuck und Uhren aus den Auslagen, verstauten ihre Beute in Rucksäcken und flohen zu Fuß in Richtung Bantorf. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern blieb erfolglos. Hannovers Polizei bittet nun um Hinweise zu verdächtigen Personen und Fahrzeugen. Zeugen sollen sich beim Kriminaldauerdienst Hannover melden.

++ Strafanzeige gegen die Partei „die Rechte“ ++

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Hannovers Stadtverwaltung bereitet eine Strafanzeige gegen die Partei „die Rechte“ vor. Zuvor hatte es mehrere Anzeigen wegen eines Parteiplakats mit der Aufschrift „Israel ist unser Unglück“ gegeben. Die Landeshauptstadt teilte nun in einem schriftlichen Statement mit man wolle Feststellungen zur Verwendung der Plakate im Stadtgebiet Hannover treffen und zeitnah an die Staatsanwaltschaft übermitteln. Zuletzt hatte ein Brandanschlag auf das Haus eines jüdischen Ehepaars in Hemmingen das Problem Antisemitismus erneut in den Fokus gerückt. Vertreter aus Politik und Religion äußerten bereits ihr Entsetzen über den Vorfall. Von vielen Seiten hieß es die Brandstiftung und die Schmierereien, die Unbekannte am Wochenende begangen hatten, seien Angriffe auf unsere Gesellschaft und ihre Werte.

++ Vahrenwald: Fahrradfahrer versucht Autofahrerin nach Streit zu bestehlen ++

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Nach einem versuchten Raub im Stadtteil Vahrenwald sucht Hannovers Polizei nach Zeugen. Wie die Beamten mitteilen hat ein bisher unbekannter Radfahrer versucht einer Autofahrerin das Handy unter Gewaltandrohung aus dem Wagen zu stehlen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand stritten sich die beiden Verkehrsteilnehmer gegen 7:30 Uhr am Karl-Imhoff Weg über das Verkehrsverhalten des jeweils anderen. Im Laufe der Auseinandersetzung hielt der Radfahrer neben dem stehenden Wagen und schlug durch die heruntergelassene Scheibe auf die Frau ein. Bei Gelegenheit versuchte er außerdem das Mobiltelefon aus der Lenkradhalterung der Frau zu stehlen. Das Handy fiel offenbar in den Fußraum und der Unbekannte flüchtete auf dem Rad. Hannovers Polizei bittet darum, Hinweise an den Kriminaldauerdienst weiterzugeben.

++ Knapp 6000 Unterstützer: Petitionsausschuss berät über Erhalt des Römerlagers Wilkenburg ++

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Der Petitionsausschuss im Niedersächsischen Landtag setzt sich heute mit dem Erhalt des Römerlagers Wilkenburg bei Hemmingen auseinander. In einer öffentlichen Unterschriftensammlung haben sich knapp 6000 Unterstützer für den Erhalt des ehemaligen Truppenlagers ausgesprochen. Die Mitzeichner befürchten, dass das Gelände dem Kiesabbau zum Opfer fällt. Mit über 5000 Unterschriften in unter 6 Wochen hat die Petition die Mindestanzahl erreicht, damit bekommen die Initiatoren der Petition die Möglichkeit ihr Anliegen vor dem Petitionsausschuss des Landtages vorzutragen. Seit September 2017 gebe es das Verfahren mit einer öffentlichen Anhörung nach einer Petition, es sei allerdings eine Premiere, dass die notwendige Anzahl an Unterschriften, 5000, erreicht worden sei, so Landtagssprecher Kai Sommer. Nach dem Termin am Dienstag gibt der Ausschuss dann eine Empfehlung ab, wie mit dem Römerlager Wilkenburg weiter verfahren werden soll.

++ Landesamt für Statistik stellt Touristenzahlen für März vor: 22% mehr Gäste als 2018 ++

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Mehr Gäste, dafür weniger Übernachtungen: Das Landesamt für Statistik Niedersachsen hat die Touristenzahlen für März vorgestellt. Demnach kamen offenbar mehr Menschen nach Niedersachsen als im Vorjahresquartal, die Zahl der Übernachtungen dagegen ging zurück. Besonders im Reisegebiet Hannover-Hildesheim stiegen die Ankunftszahlen an. Mit gut 215 Tausend Gästen kamen fast 22 Prozent mehr als im März vergangenen Jahres, davon die meisten ausländischen Besucher aus den Niederlanden, Großbritannien und Asien.

++ Kulturbüro führt Programm zur Förderung junger und internationaler Kultur ein ++

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Schnell und unbürokratisch, so will das Kulturbüro der Landeshauptstadt junge und Internationale Kultur fördern. Mit dem Programm „Zwei mal 10.000“ sollen Neueinsteiger im Kulturbereich motiviert werden und langen Antragsfristen und komplizierten Kostenfinanzierungsplänen aus dem Weg gehen. Kulturschaffende haben damit die Möglichkeit kurzfristig eine Förderung von bis zu 1500 Euro für Projekte zu beantragen, so die Stadt Hannover. Dabei sollen besonders Projekte gefördert werden die die Internationalität der Kulturszene vorantreiben sowie experimentelle und innovative Ansätze die nicht in die klassische Förderung passen.

++ Nach antisemitischem Brandanschlag: Politik solidarisiert sich mit Hannovers jüdischer Gemeinde ++

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Der jüngste Brandanschlag auf das Haus eines jüdischen Ehepaars hat das Problem Antisemitismus wieder in den Fokus gerückt. Vertreter aus Politik und Religion drückten gestern ihr Entsetzen über den Vorfall von Hemmingen aus, sie solidarisierten sich mit der hannoverschen jüdischen Gemeinde. Die Brandstiftung und die Schmierereien, die Unbekannte am Wochenende begangen hatten, sei ein Angriff auf unsere Gesellschaft und ihre Werte, hieß es von vielen Seiten. Brisant bleibt damit auch die Diskussion um ein Israel-feindliches Wahlplakat: Zuletzt hatte es mehrere Anzeigen gegeben gegen ein Plakat der Partei Die Rechte, die den Slogan „Israel ist unser Unglück“ verwendet hatte. Es werde voraussichtlich noch bis Ende der Woche geprüft, ob das Wahlplakat strafrechtlich relevant ist, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge gegenüber der HAZ.

++ Kleinflugzeug über der Nordsee abgestürzt: Mann aus Hannover vermisst ++

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Ein Kleinflugzeug ist am Sonntag offenbar in der Nordsee abgestürzt. Der Privatpilot stammte laut Medienberichten aus dem Raum Hannover. Er werde seit Sonntagabend vermisst, zuvor war der 44-Jährige mit seiner Maschine von Wangerooge zurück nach Hannover unterwegs und geriet womöglich in ein Unwetter. Schon kurz nach dem Start war der Kontakt zum Flugzeug abgebrochen. Gestern Nachmittag wurden in der Nähe des JadeWeserPorts Wrackteile gefunden, die zu dem vermissten Flugzeug gehören könnten. Der Pilot und auch ein möglicher weiterer Insasse gelten noch als verschwunden.

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