++ Holocaust-Überlebender Salomon Finkelstein tod ++

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Er war der letzte Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz, der in Hannover lebte. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist Salomon Finkelstein in der Medizinischen Hochschule im Kreise seiner Familie gestorben. Er wurde 96 Jahre alt. Finkelstein hatte bis zuletzt regelmäßig mit Schülern über seine Erlebnisse im Konzentrationslager Auschwitz gesprochen. Erst Anfang des Monats hatte der sichtlich geschwächte Zeitzeuge, das Ehrenabitur an der Albert-Einstein-Schule in Laatzen erhalten. Er habe es immer bedauert, dass er während des Krieges das Abitur nicht machen konnte, sagte er bei der feierlichen Veranstaltung. Finkelstein hatte seit Ende des Zweiten Weltkrieges in Hannover gelebt, zuletzt in der Südstadt in der Nähe des Maschsees

++ Streit vor einer Bar endet mit Schüssen: Keine Verletzten ++

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Bei einem Streit zwischen zwei Gruppen sind Mittwoch am späten Abend in Hannover-Mitte Schüsse gefallen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnisse der Polizei aber zum Glück niemand. Zeugen hatten beobachtet, wie kurz vor Mitternacht etwa 15 Männer vor einer Bar an der Otto-Brenner-Straße in Streit gerieten. Bei der Auseinandersetzung war dann plötzlich ein Knall zu hören und ein Mann aus der Gruppe hielt eine Pistole in der Hand. Ein Teil der Gruppe, darunter auch der mutmaßliche Schütze, ergriff daraufhin die Flucht über einen Hinterhof. Von dort wurde erneut ein Schuss gehört. Die alarmierte Polizei konnte vor Ort vier Männer vorläufig festnehmen. Bei der Durchsuchung des Hinterhofes entdeckten die Beamten außerdem zwei Schusswaffen und mehrere Messer. Inwieweit die festgenommenen Männer in das Geschehen verwickelt waren, wird derzeit noch überprüft. Die Ermittlungen dauern an.

++ KRH kämpft mit Pflegenotstand ++

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Trotz schwieriger Bedingungen hat das Klinikum Region Hannover das Jahr 2018 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Nach eigener Aussage blieb das Klinikum dennoch hinter den selbstgesteckten Zielen zurück. Insbesondere bei den somatischen Fallzahlen verzeichnet das Klinikum einen Rückgang um mehr als 4 Tausend Fälle, von etwa 121.500 auf 117.00 Fälle. Laut KRH gibt es gleich mehrere Ursachen für den Leistungsrückgang- besonders schwerwiegend sei der Fachkräftemangel. Finanzieller Druck habe dazu geführt, dass Personal abgebaut wird und damit verlieren die Krankenhäuser an Kapazitäten. Im weiteren Verlauf führe das zu weniger Behandlungen und damit geringeren Erlösen.

++ Faulbrutausbruch: Region richtet Sperrbezirk ein ++

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Nachdem Mitte Juni Erreger der Amerikanischen Faulbrut an der Grenze zu Peine festgestellt worden waren, hat sich der Ausbruch in Hannover nun bestätigt. Laut Region ist auch die Brut der fünf infizierten Völker an der Tierseuche erkrankt. Um den Ausbruch einzudämmen wurde ein Sperrbezirk eingerichtet der Uetze, Dollbergen, Schwüblingsen, Katensen, Eltze und Dedenhausen umfasst. Bienenhalter müssen unverzüglich all ihre Standorte an den Fachdienst der Region weitergeben. Für den Menschen ist die Krankheit zwar ungefährlich, die Faulbrut ist aber in der Lage ganze Bienenvölker auszulöschen und damit den Bestand in der Region zu gefährden.

++ Sicherheit auf dem Schützenfest: Straßensperrungen zum Schützenausmarsch ++

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Die Landeshauptstadt Hannover rechnet zum Schützenausmarsch am kommenden Sonntag mit Verkehrsbehinderungen. Um Sicherheit zu gewährleisten werden zahlreiche Straßen gesperrt. Darüber hinaus gilt ab 6 Uhr ein ganztägiger LKW Fahrverbot für Fahrzeuge über dreieinhalb Tonnen. Neben der Innenstadt soll dann auch der Freidrichswall am Trammplatz bis ca. 14 Uhr voll gesperrt werden.  Als Reaktion auf die heißen Temperaturen am Wochenende sollen an der Opernplatz Tribüne, der Georgstaße, am Ballhof, an der Markthalle und an der Polizeidirektion Waterloostraße Trinkwasserzapfstellen eingerichtet werden. Die Versorgung vor Ort übernimmt die freiwillige Feuerwehr Hannover.

++ Personalversammlung GEW : Lehrer fordern mehr Wertschätzung, geringere Belastung und mehr Gehalt ++

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Vor zwei Wochen rief die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft GEW Lehrer in ganz Niedersachsen zu Personalversammlungen auf. Mittwoch hat die Gewerkschaft bekanntgegeben, dass etwa 30 Prozent der Schulen dem Aufruf folgten und mehr als 930 Resulotionen gesammelt werden konnten. Eine Delegation der Personalräte wird die Arbeitspapiere Donnerstag an Kultusminister Grant Hendrik Tonne übergeben. Die Lehrer fordern mehr Wertschätzung im Arbeitsalltag, geringere Belastung und mehr Gehalt. Die bisherigen Versuche Lehrkräfte zu entlasten hält die GEW für ambitionslos und nicht geeignet.

++ Verdacht auf Missbrauch: Betreuer aus Schule in Ronnenberg sitzt in U-Haft ++

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Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Betreuer an einer Schule in Ronnenberg: Der 51-Jährige soll Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 schwer sexuell missbraucht haben. Er sitzt inzwischen in U-Haft, wie Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei heute mitteilten. Demnach leitete der Betreuer die Fußball-AG an der Schule in Ronnenberg. Dort soll er talentierten Schülern versprochen haben, sie zu fördern. Angeblich um den Gesundheitszustand zu überprüfen habe er sich dann in einem Hotel in Bornum einzeln mit den Jungen getroffen und sie unsittlich berührt. Die Ermittler hatten den 51-Jährigen bereits vor rund zwei Wochen festgenommen. Dabei durchsuchten sie auch das Hotelzimmer und die Wohnung des Mannes und stellten Datenträger sicher, die derzeit ausgewertet werden. Er sitzt derzeit in U-Haft. Eltern hatten die Ermittler auf die Spur des Mannes gebracht.

 

++ Sebastian Jung vom Vfl Wolfsburg steht künftig bei den Roten auf dem Platz ++

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Lange passierte kaum was in Sachen Transfers, nun geht es Schlag auf Schlag bei Hannover 96: Nach Innenverteidiger Marcel Franke haben die „Roten“ nun den Rechtsverteidiger Sebastian Jung vom VfL Wolfsburg verpflichtet, ablösefrei für ein Jahr, Jung war lange Zeit verletzt. Der Wechsel sei für ihn ein Neuanfang, so der 28-Jährige. Er wolle sich noch einmal beweisen. 96-Trainer Mirko Slomka nannte Jung eine „erstklassigen Verteidiger“. Gestern hatten die „Roten“ auch den Neuzugang von Innenverteidiger Franke bekannt gegeben. Er kommt vom Premier League-Aufsteiger Norwich City, war jedoch für ein Jahr an Darmstadt 98 ausgeliehen.

++ Traum von zentralen Neubau für das Landeskriminalamt in Hannover platzt: Gelder reichen nicht aus ++

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Aus der Traum von einem zentralen Neubau für das Landeskriminalamt in Hannover: Das Finanzministerium hat Dienstag bestätigt, dass das Projekt doch nicht realisiert werden kann, weil die vorgesehenen Mittel von 131 Millionen Euro nicht ausreichen. Die aktuelle Marktsituation und die Hochpreisphase im Bausektor lassen derzeit kein wirtschaftliches Angebot erwarten, teilte das Ministerium mit. Das Vergabeverfahren soll daher nun gestoppt werden, heißt es. Die Bausumme von 131 Millionen soll aber weiterhin für eine bessere Unterbringung des LKA verfügbar bleiben.

++ Tödlicher Verkehrsunfall auf L191: Motorradfahrer aus Neustadt am Rübenberge kommt ums Leben ++

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Tödlicher Verkehrsunfall Dienstag früh in der Region Hannover. Auf der L191 zwischen Mandelsloh und Dinstorf ist ein Motorradfahrer mit einem Regiobus zusammengestoßen. Der 31-Jährige aus Neustadt am Rübenberge kam dabei ums Leben. Laut Polizei überholte der Motorradfahrer gegen Viertel vor sechs auf der L191 Richtung Dinstorf zwei LKW und scherte unmittelbar vor einem entgegenkommenden Kleintransporter ein. Dahinter fuhr ein Regiobus, dessen Fahrer den entgegenkommenden 31-Jährigen offenbar übersah. Der Bus bog nach links von der Landstraße ab in Richtung Brase, der Motorradfahrer prallte ins Heck des Busses. Für den Neustädter kam jede Hilfe zu spät. Die L191 musste voll gesperrt werden, die Polizei sucht Zeugen

++ Bahlsen will Lehren aus Zwangsarbeiter-Debatte ziehen ++

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Keks-Erbin Verena Bahlsen hatte einen Sturm der Entrüstung ausgelöst mit scheinbar unbedarften Äußerungen zu NS-Zwangsarbeitern. Nun versucht ihr Vater Werner Michael Bahlsen die Wogen zu glätten. „Die Geschichte der Zwangsarbeiter nicht aufzuarbeiten war ein Fehler“, sagte er der dpa. Man habe daraus gelernt und wolle wissen, was damals passiert ist. Die Aufarbeitung laufe nun an. Verena Bahlsen hatte vor Wochen der „Bild“ auf eine Frage nach den damaligen Zwangsarbeitern gesagt, das sei vor ihrer Zeit gewesen. Bahlsen habe sie genauso bezahlt wie die Deutschen und auch so behandelt. Nach einem Shitstorm in den Medien hatte sich die 26-Jährige entschuldigt. Der Kekshersteller Bahlsen feiert am 1. Juli sein 130-jähriges Bestehen. Eine Feier soll es nicht geben.

++ Stefan Schostok hat einen Nachfolger ++

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Stefan Schostok hat einen Nachfolger – und zwar als Chef des SPD-Bezirks Hannover: Das ist seit gestern Matthias Miersch, Bundestagsabgeordneter aus Laatzen. Der 50-Jährige Umweltpolitiker leitete zuletzt den SPD-Unterbezirk Region Hannover. Auf einem Parteitag in Lüneburg am Wochenende erhielt Miersch über 95 Prozent Zustimmung. Der neue Chef des SPD-Bezirks Hannover zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis und kündigte an, den Zusammenhalt in der SPD stärken und die Gesellschaft gerechter machen zu wollen. Sein Vorgänger, der scheidende OB Schostok war dem Parteitag in Lüneburg ferngeblieben. Im Zuge der Rathausaffäre hat ihn die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der schweren Untreue angeklagt.

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