++ Land pumpt 95 Millionen Euro in den Nahverkehr ++

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Das Land Niedersachsens pumpt in diesem Jahr rund 95 Millionen Euro in den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs und damit etwas weniger als 2019. Rund die Hälfte des Geldes soll zu uns nach Hannover fließen, das hat Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann am Mittwoch gegenüber Radio Hannover gesagt.

Der größte Teil der Landesförderung soll in den Infrastruktur-Ausbau fließen, außerdem in die Anschaffung von Bussen und den Auf- und Ausbau von Bushaltestellen. Laut Althusmann ist ein starker ÖPNV entscheidend für die Verkehrswende, also die Mobilität der Zukunft. Im vergangenen Jahr hatte das Land 1,2 Millionen Euro mehr in den Nahverkehr gepumpt.

++ 5 Wochen geschlossen: Lidl im Hauptbahnhof wird renoviert ++

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Wo soll Hannover sonntags einkaufen, wenn der Lidl unten im Hauptbahnhof nicht geöffnet hat? Stammkunden müssen jetzt stark sein, denn der Discounter soll laut Unternehmensangaben umgebaut und modernisiert werden. Deshalb wird die Filiale vom 27. Februar bis zum 2. April für insgesamt fünf Wochen schließen. Die Räumlichkeiten sollen um etwa 100 Quadratmeter vergrößert werden. Geplant ist außerdem, breitere Gänge anzubieten, Wände und Boden zu erneuern und auch den Energieverbrauch nachhaltig zu reduzieren. Der Discounter im Hauptbahnhof hat als große Ausnahme unter den städtischen Supermärkten 365 Tage im Jahr geöffnet. Deshalb ist dort gerade sonntags so viel los, als gäbe es kein Morgen mehr. 

++ Garbsen: Erzieherinnen vergessen Kleinkind in Kita ++

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In einer Garbsener Kita haben Erzieherinnen nach Feierabend ein Kleinkind vergessen und eingeschlossen. Wie erst jetzt bekannt wurde, liegt der Vorfall bereits rund zwei Wochen zurück. Der 18 Monate alte Junge hatte laut Medienberichten in einem Raum geschlafen. Zum Dienstschluss gegen 13:30 Uhr wurde offenbar der Kontrollgang versäumt, sodass das Kind in der Kita eingeschlossen wurde. Kurz darauf löste es einen Bewegungsmelder aus, als es durch das Gebäude lief. Dadurch verständigte der zuständige Sicherheitsdienst die Polizei, die den Jungen kurz darauf befreite. Die Erzieherinnen zeigten sich im Nachhinein erschüttert, dass das Kind einfach vergessen wurde. 

 

++ Bis zu 3.000 Uniklinik-Ärzte demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen ++

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Mit Trillerpfeifen und Transparenten haben in Hannover am Dienstag viele Hundert Ärzte aus deutschen Unikliniken auf sich aufmerksam gemacht. Sie demonstrierten für bessere Arbeitsbedingungen vor dem Hauptbahnhof, wo es um 12 Uhr eine zentrale Kundgebung gab, vor allem für mehr Entlastung. "Patienten totkrank, Ärzte totmüde." "The Working Dead." Oder: "Mama, warum wohnst du im Klinikum?" Das und mehr war am Dienstag auf den vielen Transparenten zu lesen, die die Demonstranten nach oben reckten. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hatte an insgesamt 23 deutschen Unikliniken zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Die Ärzte fordern unter anderem sechs Prozent mehr Lohn und weniger Bereitschafts- und Wochenenddienste. Hier in Hannover ist auch die Medizinische Hochschule von den ganztägigen Arbeitsniederlegungen betroffen. Die MHH richtete eine Notfallversorgung ein. 

 

++ Stadt bekommt homosexuelle Ampelmännchen ++

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Hannover soll schwule und lesbische Ampelmännchen bekommen. Das hat die Ratsmehrheit am Montag im Gleichstellungsausschuss beschlossen. Die CDU scheiterte mit ihrem Vorschlag, stattdessen Ampeln mit Nana-Figuren zur Kulturhauptstadtbewerbung umzurüsten. Der Modellversuch mit den homosexuellen Ampelpaaren soll den Plänen nach zum Christopher Street Day umgesetzt werden. Und zwar an zentral gelegenen und stark frequentierten Orten wie etwa am Aegidientorplatz, dem Ernst-August-Platz, am Steintor, am ZOB oder am Königsworther Platz. Eine endgültige Entscheidung über die schwulen und lesbischen Ampelmännchen muss nun der Verwaltungsausschuss treffen.

++ Tempolimit auf Autobahnen: A2 als Modellprojekt vorgeschlagen ++

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In der Debatte um ein Tempolimit auf Autobahnen schlägt Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann jetzt die A2 als Modellprojekt vor. Hier möchte er die Vor- und Nachteile eines Tempolimits auf Autobahnen testen und Fakten sammeln, sagte der Minister der HAZ. Er bestätigte demnach, dass er mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer über einen Testlauf auf einem Teilstück oder mehreren Abschnitten der A2 in Niedersachsen gesprochen habe. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens und der installierten Schilderbrücken biete sich die A 2 für ein solches Projekt bestens an, argumentiert Althusmann. Man brauche keine neuen Schilder aufzustellen, und könne die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten elektronisch vorgeben. Ihn störe an der bisherigen Diskussion, dass die scheinbar einzige Lösung ein neues Verbot sein soll, sagt der Verkehrsminister. Mehr Fakten würden der Diskussion gut tun. Ein neuer Modellversuch zum Tempolimit auf der A2 müsste mit der Bundesanstalt für Straßenwesen abgestimmt werden und sei ohne den Bund nicht zu machen, betont das Verkehrsministerium. 

++ Uniklinikärzte streiken in Hannover ++

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Bis zu 3.000 Ärzte aus deutschen Unikliniken werden am Dienstag zu Warnstreiks in Hannover erwartet. Auch die Medizinische Hochschule hier in Hannover ist laut Medienberichten betroffen. Patienten müssen sich ganztägig auf Einschränkungen im Betrieb der MHH einstellen, eine Notfallversorgung sei aber sichergestellt. Um 12 Uhr ist eine zentrale Kundgebung vor dem Hauptbahnhof geplant. Zum Streik aufgerufen hat die Ärztegewerkschaft Marburger Bund. Insgesamt 23 deutsche Universitätskliniken sind beteiligt. Seit November laufen die Tarifverhandlungen – die Klinikärzte fordern unter anderem sechs Prozent mehr Gehalt, eine Begrenzung der Bereitschaftsdienste und weniger Wochenenddienste.

++ Neubaugebiet im Sahlkamp: Kasernen stehen kurz vor Abriss ++

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Der Abriss der alten Kasernen im Stadtteil Sahlkamp steht kurz bevor. Das berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ). Im Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide hieß es zuletzt: Derzeit würden noch schadstoffhaltige Materialien aus den Gebäuden entfernt. Noch Anfang Februar sollen Bagger an der General-Wever-Straße mit den ersten Abrissen beginnen. Auf dem Areal der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne soll ein Neubaugebiet entstehen, bis zu 2.000 Bewohner sollen dort einziehen. Die Vermarktung der Fläche soll im Herbst beginnen. Unterdessen zeigen sich Anwohner besorgt über das drohende Verkehrsaufkommen: Die General-Wever-Straße sei dem Verkehrszuwachs, den das Neubaugebiet mit sich bringen wird, womöglich nicht gewachsen, hieß es im Bezirksrat.

++ Polizeikontrollen in Laatzen: 18 Verstöße bei 26 Fahrzeugen ++

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Bei Verkehrskontrollen in Laatzen hat die Polizei am Donnerstag bei 26 Fahrzeugen 18 Verstöße festgestellt.  Die Beamten kontrollierten Schwerpunktmäßig auf Ablenkungen im Straßenverkehr. Entlang der Hildesheimer und der Erich Panitz-straße stellten die Polizisten 15 Mobiltelefonverstöße und einen Gurtverstoß fest- dazu kam ein Fahrer der seinen Führerschein nicht dabei hatte und einer der den Fahrzeugschein nicht mitführte. Alkohol und Drogenkontrollen waren bei allen getesteten Fahrern negativ.

++ Last-Minute-Transfer: Hannover 96 holt Philipp Ochs ++

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Die Roten sicherten sich am letzten Tag der Winter-Transferperiode die Dienste von Philipp Ochs. Der 22-Jährige wechselte ablösefrei von der TSG Hoffenheim an den Maschsee. Philipp Ochs spielte bereits für die deutsche Junioren-Nationalmannschaft und soll jetzt das Mittelfeld von Hannover 96 verstärken. 

++ IAA kommt nicht nach Hannover ++

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Die Stadt ist raus aus dem Rennen. Die nächste Automesse IAA wird nicht in Hannover stattfinden. Der Verband der Automobilindustrie hat sich gegen das Konzept aus Hannover entschieden und die Mitbewerber Berlin, Hamburg und München eine Runde weiter geschickt. Nun will der Vorstand des VDA mit diesen drei Städten in konkrete Verhandlungen treten. Hannover hatte sich unter anderem mit dem Thema Verkehrswende und der autofreien Innenstadt beworben. Vergangene Woche hatte eine Delegation mit Vertretern der Deutschen Messe und des Rathauses das Konzept in Berlin vorgestellt. Gereicht hat es am Ende aber nicht. Messe-Chef Jochen Köckler sagte nach dem Ausscheiden, man nehme die Entscheidung sportlich und könne stolz darauf sein, dass Landeshauptstadt, Region, Messe und alle beteiligten Partner in kürzester Zeit ein zukunftsfähiges und mutiges Konzept für die IAA auf die Beine gestellt haben.  

++ Drogenkontrollen am Steintor: Fahnder werden wieder fündig ++

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Bei erneuten Drogenkontrollen am Steintor sind Zivilfahnder der Polizei ein weiteres Mal fündig geworden und einige Verstöße geahndet. Die Fahnder waren in den Straßen rund um den Marstall unterwegs. Dort beobachteten sie sowohl den Verkauf als auch die Übergabe von Drogen. 14 Beteiligte wurden kontrolliert und durchsucht. Dabei stellte die Polizei Beweise sicher, darunter Drogen wie Crack und Marihuana aber auch Bargeld. Gegen fünf mutmaßliche Dealer ist ein Strafverfahre eingeleitet worden. Auch in der Zukunft wollen die Fahnder verstärkt in der Drogenszene kontrollieren.

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