++ Unwetter beschert Lehrter Feuerwehr viele Einsätze ++

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Nach dem heftigen Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel musste die Feuerwehr Montagabend im Raum Lehrte zu mehr als 40 Einsätzen ausrücken. Es waren mehrere Keller vollgelaufen, Bäume umgestürzt, Teile von Dächern herabgefallen und Straßen überflutet. Betroffen waren neben dem Lehrter Stadtgebiet vor allem die Ortsteile Arpke, Aligse, Sieverhausen und Steinwedel. In der Manskestraße in Lehrte fiel ein großer Baum kurz vor einem Linienbus quer auf die Straße und traf ein Auto. Verletzt wurde aber niemand.

++ Stadtbahn-Unfall: Autofahrerin leicht verletzt ++

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Im Bereich des Steintors ist am frühen Dienstagnachmittag ein Auto mit einer Stadtbahn zusammengestoßen. Die junge Frau am Steuer hatte offenbar auf der Goethestraße Ecke Leibnizufer verbotenerweise wenden wollen. Dabei übersah sie die Stadtbahn der Linie 17 und es kam zum Aufprall. Der Wagen der Frau wurde noch einige Meter mitgeschleift. Die 21-Jährige wurde leicht verletzt und musste von der Feuerwehr aus ihrem Smart befreit werden. Durch den Unfall kam es auf der Stadtbahnlinie 17 kurzzeitig zu Behinderungen. 

++ 8 Jahre haft für Brandstifter aus Ahlem ++

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Weil er den Tod seiner Nachbarn in Kauf genommen hat, muss ein 36-jähriger Brandstifter für acht Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass der Mann im Februar ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Ahlem gelegt hat. Das Gericht sprach ihn wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes in drei Fällen schuldig. Der 36 Jährige hatte demnach in seiner Dachgeschosswohnung an drei Stellen Feuer gelegt, die Türen der darunterliegenden Wohnungen mit Brandbeschleuniger besprüht und das Treppenhaus in Brand gesetzt. Nach Auffassung des Gerichts waren die Indizien so eindeutig, dass nur der Angeklagte als Brandstifter in Frage kam. Der Mann hatte zum Beispiel die Herdplatten und den Backofen voll aufgeheizt und mit Papier befüllt, seine eigenen Habseligkeiten in Sicherheit gebracht und die Brandmelder in seiner Wohnung in Wasser getaucht. Grund für die Tat sollen Streitigkeiten mit den Nachbarn gewesen sein, weswegen ihm die Kündigung drohte. Durch das Feuer im Treppenhaus waren eine 85 Jährige Bewohnerin sowie zwei Kinder in ihren Wohnungen eingesperrt. Die drei konnten aber gerettet werden und blieben unverletzt.

++ Tochter in Hundekäfig gequält: Mutter kommt vor Gericht ++

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Eine Frau aus Kleinburgwedel soll ihre sechsjährige Tochter über ein Jahr systematisch gequält haben. Die 44-Jährige sperrte das Mädchen offenbar wiederholt in eine Hunde-Transportbox und versetzte ihr Stromstöße. Das hat Oberstaatsanwalt Thomas Klinge am Dienstag auf Nachfrage von Radio Hannover bestätigt. Demnach habe die Frau Elektrohalsbänder für Hunde besessen und ihrer Tochter damit Stromstöße versetzt, wenn sie nicht gehorchte oder nicht die gewünschten Leistungen in der Schule brachte. Das Mädchen habe zwischen August 2016 und September 2017 immer wieder stundenlang in der Hunde-Transportbox ausharren müssen, auch zum Teil nachts. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Anklage gegen die Mutter erhoben wegen schwerer Misshandlung Schutzbefohlener, Körperverletzung und Freiheitsberaubung. Der Prozess vor dem Landgericht soll am 23. September beginnen.

++ Bagger-Unfall auf der A352: Polizei ermittelt gegen 29-jährigen Fahrer ++

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Die A352 zwischen Engelbostel und Hannover-Nord war Montag stundenlang gesperrt, weil ein Schwertransporter mit Bagger eine Brücke beschädigt hat. Die Polizei ermittelt nun gegen den 29-Jährigen Fahrer wegen falscher Ladungssicherung. Der Schaufelarm des Baggers war laut Polizei nicht richtig eingeklappt und der Schwertransport blieb an der Brücke hängen. Betonteile brachen aus dem Bauwerk, der Schaden soll im niedrigen sechsstelligen Bereich liegen. Etliche Autos fuhren über die Trümmer und wurden ebenfalls beschädigt. Der Bagger im Wert von 300.000 soll komplett zerstört sein, die Schäden am Schwertransporter liegen offenbar bei 100.000 Euro. Wie die „Bild“ berichtet, soll es der erste Auftrag des 29-jährigen Fahrers für das Transportunternehmen gewesen sein. Der Mann beteuerte demnach, er habe die Sicherung der Ladung mehrmals überprüft.

++ Wirtschaft schwächelt: Industrie brechen Aufträge weg ++

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Niedersachsens Industrie brechen die Aufträge weg: Im Juni betrug das Minus 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Landesamt für Statistik Montag mitteilte. Auf Halbjahressicht lag der Rückgang bei acht Prozent. Die Krise der Autoindustrie habe auf andere Branchen übergegriffen, sagte Niedersachsen-Metall-Chef Volker Schmidt gegenüber Medien. Vor allem die chemische Industrie und der Maschinenbau erbringen etliche Vorleistungen für die Kfz-Hersteller. Die Unternehmerverbände Niedersachsen forderten die Politik auf, angesichts der Wirtschaftslage Bürokratie abzubauen und die Steuern zu senken.

++ Regennasse A2: 19-jähriger Motorradfahrer rutscht unter Auto ++

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Es ist eine Horrorvorstellung: Ein Motorradfahrer kommt auf regennasser Autobahn ins Trudeln. Mit der Maschine rutscht er unter ein fahrendes Auto und wird noch etliche Meter mitgeschleift. So geschehen Montagabend auf der A2 bei Peine. Der 19-jährige Motorradfahrer wurde dabei lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Autos erlitt einen Schock. Wie die dpa berichtet, war wenige Augenblicke zuvor an derselben Stelle bereits eine Familie mit dem Auto verunglückt, alle vier Insassen wurden leicht verletzt. Auch hier geht die Polizei davon aus, dass die nasse Fahrbahn Unfallursache war.

++ Tieflader mit Bagger rammt Brücke: Sperrung auf A352 ++

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Weil ein Tieflader bei Langenhagen eine Brücke gerammt und beschädigt hat, bleibt der Unfallbereich auf der Autobahn 352 in Richtung Norden zwischen dem Dreieck Hannover-West und der Anschlussstelle Flughafen bis auf Weiteres gesperrt. Der Tieflader hatte in der vergangenen Nacht unter der Brücke Schwabenstraße in Langenhagen durchfahren wollen. Der Laster hatte einen Bagger geladen, doch der Schaufelarm war offenbar nicht ordnungsgemäß eingefahren worden. So prallte der Bagger während bei vollen Fahrt gegen den Unterbau der Brücke. Dadurch brachen Betonstücke aus der Konstruktion und ein nachfolgender LKW sowie vier Autos wurden durch die Trümmerteile beschädigt. Verletzt wurde aber niemand. Am Mittag wurde die Fahrbahn der A352 in Richtung Dortmund wieder freigegeben, nachdem ein Statiker die in Mitleidenschaft gezogene Brücke begutachtet hatte. Wann auch die Strecke nach Norden zum Flughafen wieder genutzt werden kann, ist nach Angaben der Polizei noch unklar. Es wurde eine Umleitung eingerichtet. Allein der Schaden an den Fahrzeugen wird auf 400 000 Euro geschätzt.

++ Lies bleibt Umweltminister - Kein Wechsel zu Energie-Verband ++

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Olaf Lies bleibt Umweltminister in Niedersachsen. Der SPD-Politiker hat ein Job-Angebot des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft in Berlin ausgeschlagen. Das hat der 52-Jährige heute in Hannover bekanntgegeben. Lies informierte gemeinsam mit Ministerpräsident Stephan Weil über seine Zukunft. Weil hat dafür extra seinen Urlaub unterbrochen.

Bei einem Wechsel wäre der Umweltminister Lobbyist für Konzerne wie RWE oder Eon geworden. Umweltverbände und Grüne hatten das scharf kritisiert. Weil hatte Lies um eine Entscheidung bis heute gebeten.

Der Ministerpräsident selbst hält sich zu seiner eigenen Zukunft bedeckt. Zu Berichten, er habe kein Interesse am SPD-Vorsitz, hat sich Weil bislang nicht geäußert.

++ Lehrermangel: Schulleiter für weniger Unterricht ++

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Es gibt zu wenig Lehrer bei uns in Niedersachsen. Deswegen schlagen die Schulleiter vor, weniger Unterricht zu machen. Der Vorsitzende des Schulleitungsverbands Niedersachsen, Frank Stöber, sagte der HAZ, es müsse nicht nur bei Sport, Musik und Kunst gekürzt werden, sondern auch bei Mathe, Deutsch und Englisch. Es sei ehrlicher, den Unterricht von vornherein zu kürzen, als wenn die Stunden am Ende doch ausfallen müssten, so Stöber.

In zehn Tagen gehen die Sommerferien zu Ende und das neue Schuljahr fängt an. In Niedersachsen sind derzeit fast 90 Prozent der 1900 ausgeschriebenen Stellen besetzt – allerdings könnte sich die Lage im kommenden Jahr verschärfen. An den Gymnasien wird dann wieder das Abitur nach neun Jahren geschrieben, an andere Schulen abgeordnete Lehrer müssten zurückkehren. Die Niedersächsische Direktorenvereinigung macht unter anderem das sogenannte G9-Abitur und die Inklusion für den Lehrermangel verantwortlich.

++ Wird Umweltminister Olaf Lies zum Energie-Lobbyisten? ++

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Vom Niedersächsischen Umweltminister zum Energielobbyisten? Olaf Lies steht offenbar vor einem Wechsel zum Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft. Das berichtet „Der Spiegel“. Demnach hat Lies ein entsprechendes Angebot des Verbands BDEW vorliegen, über den Konzerne wie RWE und Eon versuchen, Einfluss zu nehmen. Der SPD-Politiker wolle am Wochenende entscheiden, ob er den Job annimmt.

Laut „Spiegel“ könnte Lies ohne Karenzzeit wechseln, die dient normalerweise dazu, mögliche Interessenkonflikte zu vermeiden. Seit 2017 ist der SPD-Politiker Umweltminister in Niedersachsen, zuvor war er vier Jahre Wirtschaftsminister.

++ LKA-Affäre: Verschwundene Akten waren vom Verfassungsschutz ++

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Bei den verschwundenen Akten im LKA Niedersachsen soll es sich um vertrauliche Dokumente des Verfassungsschutzes handeln, genauer um eine „Art Newsletter“. Die Dokumente hätten die zweitniedrigste Geheimhaltungsstufe, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Freitag in Hannover der dpa. Es sei „ohne Zweifel ein ärgerlicher Vorgang“.

Die FDP kritisierte die Darstellung scharf: Fraktionschef Stefan Birkner sagte, Innenminister Boris Pistorius versuche, den Vorfall herunterzuspielen. Statt vor Ort für Aufklärung zu sorgen, sei er im Urlaub. Vor wenigen Tagen war das Verschwinden der Akten im LKA bekannt geworden, bereits im Mai war einem Beamten eine Tasche mit brisanten Dokumenten aus dem Auto gestohlen worden.

Dem Bericht zufolge sollen im LKA inzwischen Disziplinarverfahren gegen drei Personen eingeleitet worden sein, einer sei mit einer Aufgabe außerhalb der Behörde betraut worden. Externe Beamte prüften derzeit die Kontrollmechanismen des LKA. In der kommenden Woche soll der Innenausschuss zu einer Sondersitzung zusammenkommen.

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