++ Ärzte, Erzieher und Lehrer sollen bald geimpft werden ++

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Wer gegen Corona geimpft oder negativ getestet ist, der kann auf mehr Freiheiten hoffen – das hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil den Zeitungen der Funke Mediengruppe gesagt. Wenn dann keine Ansteckungsgefahr mehr bestehen sollte, könne etwa ein Restaurantbesuch und manches mehr möglich sein.

Als Voraussetzung sieht Weil nicht allein die Corona-Impfung, sondern auch die neuen Schnelltests. Wenn sie leichter zu handhaben und zuverlässig seien, ergäben sich daraus ganz neue Perspektiven. Das sei zwar noch Zukunftsmusik, aber Impfung und Tests seien die Wege zu mehr Freiheiten – etwa, wenn sie in einer App wie der Corona-Warn-App zusammengeführt würden.

Niedersachsen will ab dieser Woche auch Menschen unter 65 gegen Corona impfen. Bund und Länder haben sich bei der Gesundheitsministerkonferenz darauf geeinigt, dass Ärzte, medizinisches Personal mit Patientenkontakt, Kita-Beschäftigte sowie Lehrer an Grund- und Förderschulen möglichst bald ein Impfangebot bekommen sollen.

++ Garbsen: Polizei-Taucher finden Leiche des vermissten Jugendlichen im Schwarzen See ++

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Nun gibt es traurige Gewissheit: Taucher der Polizei haben am Montag den Schwarzen See im Stadtpark Garbsen nach einem vermissten Jugendlichen abgesucht. Am Mittag entdeckten die Einsatzkräfte dann die Leiche des 17-Jährigen am Grund des Gewässers. Der Jugendliche war am Freitag zuletzt in der Nähe des Schwarzen Sees gesehen worden. Dort hatte er sich spät abends von einem Freund verabschiedet. Er kam zu Hause aber nicht an und wurde später von der Mutter als vermisst gemeldet. Die Polizei geht von einem tragischen Unglücksfall aus. Der Jugendliche sei vermutlich auf den See gegangen und durchs Eis gebrochen. Am Wochenende war der Schwarze See noch mit einer dünnen Eisschicht bedeckt - an einer Stelle hatte es ein Loch gegeben. Deshalb hatte die Polizei dort auch den See abgesucht.

++ Frühlingswochenende: Polizei muss Maskenpflicht am Maschsee durchsetzen ++

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Sonne und frühlingshafte Temperaturen haben am Wochenende viele Menschen hier in Hannover ins Freie gelockt. Vor allem am Maschseeufer war es voll – hier musste die Polizei etliche auf die Masken-Pflicht hinweisen, unter anderem mit Lautsprecherdurchsagen. Die Beamten hätten eine dreistellige Anzahl von Menschen auch direkt angesprochen, sagte eine Polizei-Sprecherin. So habe sich etwa eine rund 20-köpfige Gruppe junger Menschen ohne Masken und ohne Abstand am Maschseeufer bewegt. Hinweisschilder auf die Maskenpflicht am Rudolf-von-Bennigsen und am Nordufer gab es nicht. Am Steinhuder Meer war die Lage am Wochenende offenbar entspannter.

++ Corona-Ausbruch an der MHH: 25 Menschen infiziert ++

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Corona-Ausbruch in der MHH: Auf der psychiatrischen Station der Medizinischen Hochschule Hannover haben sich 25 Menschen mit dem Virus infiziert. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Demnach sind 14 Patienten sowie elf Mitarbeiter betroffen. Der Ursprung der Infektion war offenbar zunächst unklar. Es zeige aber keiner der Betroffenen schwere Symptome oder müsse beatmet werden, hieß es. Die MHH-Psychiatrie habe einen Aufnahmestopp verhängt und Betroffene isoliert. Patienten, die sich nicht angesteckt haben, seien in Quarantäne.

Es ist der größte Corona-Ausbruch an der MHH seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr. Die Klinik behandelt Corona-Patienten mit schweren Verläufen und war bislang weitgehend verschont von Ausbrüchen.

++ Nach Totalausfall: Stadtbahnen fahren wieder überall ++

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Der Totalausfall ist endlich behoben: seit Freitagnachmittag ist das Stadtbahnnetz der üstra wieder komplett. Auch die Strecken der Linien 1 und 2 werden nun wieder vollständig bedient – die Bahnen fahren wieder bis nach Rethen, Laatzen und Sarstedt. Zunächst könne es aber noch zu Verspätungen kommen, hieß es von der üstra.

Der Wintereinbruch mit viel Schnee und heftigem Frost hatte das Stadtbahnnetz in der vergangenen Woche lahmgelegt. Zwischenzeitlich standen alle Bahnen still, unter anderem wegen hochgedrückter Betonplatten entlang der Gleise. Danach kam der Betrieb nur langsam wieder in Fahrt. Die letzten Reparaturen entlang der Linien 1 und 2 gingen nun aber etwas schneller als gedacht.

++ Bald Warnstreiks? Zähe Verhandlungen in Metall- und Elektro-Tarifrunde ++

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Keine Annäherung am Freitag in der dritten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten in Niedersachsens Metall- und Elektro-Industrie. Die Gewerkschaft IG Metall spricht bereits von möglichen Streiks.

Die Arbeitgeberseite, der Verband NiedersachsenMetall, hatte am Freitag in Hannover ein Angebot vorgelegt: keine Lohnerhöhung in diesem Jahr, wegen der Auswirkungen der Corona Pandemie. Dafür eine Einmalzahlung im ersten Halbjahr 2022 und eine noch nicht genau bezifferte Entgelterhöhung im zweiten Halbjahr. Die Gewerkschaft hält von diesem Angebot wenig: Das Angebot sei schlicht unakzeptabel, so IG Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger. Ziel sei es, in dieser Tarifrunde die Kaufkraft zu stärken sowie Beschäftigung zu sichern und Zukunft zu gestalten. Eine Nullrunde will die Gewerkschaft nicht akzeptieren. Ab 2. März könnte es Warnstreiks geben.

++ Impfungen in Hannover: Fortschritte aber noch Luft nach oben ++

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1.500 Spritzen pro Tag im Impfzentrum auf dem Messegelände, nächste Woche bereits 2.000: Langsam geht es aufwärts mit der Impfkampagne in Hannover, haben am Freitag die Verantwortlichen von Stadt und Region verkündet. Ordnungsdezernent Axel von der Ohe legte eine Impf-Zwischenbilanz vor. Demnach wurden bei uns bislang 58.000 Impfungen durchgeführt, davon 42.000 Erst- und 16.000 Zweitimpfungen. Die Impfquote liege in Hannover derzeit bei 3,5 Prozent.

Zwölf mobile Teams seien aktuell damit beschäftigt, die restlichen Impfungen in Alten- und Pflegeheimen vorzunehmen. Hier fehlen noch 47 Prozent der Zweitimpfungen.

Unterdessen haben einige hundert Menschen in Hannover bereits das Präparat von AstraZeneca erhalten – jüngere Mitarbeiter von Rettungsdiensten und Arztpraxen.

Über schwerwiegende Impf-Nebenwirkungen liegen laut Stadt und Region aktuell keine Berichte vor. Schwindel, Kopfschmerzen oder Rötungen könnten aber vorkommen.

++ Mehr Schutz gefordert: ÄKN will schnellere Impfung für Ärzte ++

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Die Ärztekammer Niedersachsen fordert einen schnelleren Zugang zu Corona-Impfungen für Ärzte. Der Großteil habe noch immer keinen Termin, kritisiert die Vizepräsidentin der Kammer, Marion Charlotte Renneberg. Dabei sei die Situation prekär: Ständig bestehe das Risiko einer Infektion, etwa wenn Ärzte Kranke zu Hause besuchten oder in den Praxen auf die neuen, ansteckenderen Virusvarianten träfen. Hinzu komme, dass auch die zur Verfügung stehenden Schutzmaterialien schon wieder knapp werden.

++ Profi-Plantage: Polizei schnappt Drogenkriminelle ++

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Sie sollen illegal Marihuana angebaut und dann damit sowie mit diversen anderen Drogen gehandelt haben: Zwei Männer aus Hemmingen und Hannover müssen sich nun wohl auf einiges gefasst machen.

Die Polizei kam den Verdächtigen am Donnerstag in Pattensen auf die Schliche – eigentlich durch einen Zufall. Sie kontrollierten zwei Männer, die gerade Gegenstände aus einem Kleintransporter in einen Container umluden. Die Beamten stellten dabei verbotene Böller sicher sowie mehrere Umzugskartons mit Marihuana, etliche Ecstasy-Tabletten, eine Schreckschusspistole und Zubehör für Cannabis-Plantagen. Gegen einen der Männer lief bereits ein Drogen-Verfahren. Und darin ist auch der zweite Verdächtige bereits verwickelt. Wohnungsdurchsuchungen erhärteten den Verdacht gegen Beide. Bei Elze entdeckte die Polizei außerdem eine Profi-Plantage mit mehreren hundert Marihuanapflanzen.

++ Eltern wollen schnellere Kita-Öffnung ++

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Erste Geschäfte dürfen wieder öffnen – aber Kitas nicht? Viele Eltern verstehen das nicht. Sie machen nun Druck für eine frühere Öffnung von Kindertagesstätten in Niedersachsen. In anderen Bundesländern gehe das doch auch, kritisieren die Kita-Landeselternvertretung und die Initiative Familien. Während Kitas woanders bereits wieder offen seien, oder eine Öffnung bald bevorstehe, gehöre Niedersachsen zu den Schlusslichtern. Die schwierige Situation von Familien und Kindern werde weiterhin nicht ernst genommen. Die Forderung: Je nach Infektionslage vor Ort sollen Kiras bereits jetzt wieder öffnen – mit festen, separaten Gruppen und zusätzlichem Einsatz von Schnelltests. Eine entsprechende Online-Petition hatte am Freitagnachmittag bereits über 3.700 Unterstützer.

Aktuell gilt in Niedersachsens Kitas noch das Szenario C – nur mit Notbetreuung mit maximal halber Auslastung. Kultusminister Grant Hendrik Tonne hatte zuletzt eher vage eine mögliche Öffnung im März angekündigt.

++ Festnahmen: Polizei schnappt falsche Polizisten ++

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Falsche Polizeibeamte am Telefon, die versuchen an die Ersparnisse gutgläubiger Menschen zu kommen: diese Betrugsmasche scheint sich doch immer mehr herumzusprechen. Denn immer weniger Menschen fallen darauf herein: Innerhalb einer Woche hat die Polizei Hannover nun drei mutmaßliche Betrüger festgenommen, zuletzt am Donnerstagabend. In allen drei Fällen hatten die Angerufenen selbst die die Polizei eingeschaltet. Sie waren hellhörig geworden als sie vermeintliche Beamte der Polizei Hannover am Telefon davon zu überzeugen versuchten, hohe Bargeldsummen zu übergeben. Bei den zunächst vereinbarten Übergaben vor den Haustüren klickten dann jeweils die Handschellen, zwei Mal in Hannover einmal in Seelze. Gegen die zwei Männer und eine Frau laufen nun Ermittlungen wegen versuchten banden- und gewerbsmäßigen Betrugs.

++ Stöcken: Mann nach Brand leblos im Bett gefunden ++

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Tragisches Unglück in Stöcken: Dort ist ein 36-Jähriger in seiner eigenen Wohnung an den Folgen einer Rauchgasvergiftung gestorben. Zeugen fanden den Mann am Mittwoch leblos in seinem Bett. Bereits am Vortag hatte es in der Wohnung offensichtlich gebrannt. Untersuchungen von Brandermittlern der Polizei ergaben am Donnerstag, dass der Tote womöglich seinen Herd versehentlich angelassen hatte. Einige Küchenutensilien waren dadurch in Brand geraten. Die giftigen Rauchgase könnten bei dem Mann dann im Schlaf zum Tod geführt haben. Weil Fenster und Türen in der Wohnung geschlossen waren, erlosch das Feuer von selbst.