++ Großbrand in Moria: Pistorius fordert Bund und EU zum Handeln auf ++

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Mehrere Feuer haben in der Nacht zu Mittwoch im Flüchtlingslager Moria gewütet. Mehr als 12.000 Menschen waren auf engstem Raum in dem Camp auf der griechischen Insel Lesbos untergebracht. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat am Mittwochmorgen die Bundesregierung und alle anderen europäischen Staaten zum schnellen Handeln aufgefordert. Die Situation in Moria sei schon vor dem Brand völlig inakzeptabel gewesen – es werde jetzt an der Zeit diesem unwürdigen lebensgefährlichen Schauspiel ein Ende zu setzen, so Pistorius. Neben der Auflösung des Camps und der Verteilung auf die EU fordert er die Umsetzung eines Systems zur Flüchtlingsverteilung – und zwar noch während der deutschen Ratspräsidentschaft. EU-Mitgliedsstaaten, die sich dabei weigern Geflüchtete aufzunehmen, sollen dafür laut Pistorius drastisch in Haftung genommen werden.

++ Brutaler Überfall in Wettbergen: 35-Jähriger mit Baseballschläger schwer verletzt ++

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Mit außergewöhnlicher Brutalität haben drei unbekannte Täter am Wochenende in Wettbergen einen Mann überfallen. Wie die Polizei heute mitteilte, attackierten die Männer den 35-Jährigen als dieser in den frühen Morgenstunden am Samstag gerade zur Arbeit aufbrechen wollte. Sie kamen von einem Spielplatz aus auf ihn zu als er gerade zu seinem Auto auf einem Parkplatz am Werner-Blumenberg-Weg ging. Das Opfer versuchte noch, sich in das Auto zu retten und wegzufahren. Das gelang ihm aber nicht. Die drei Täter zogen ihn aus dem Wagen heraus und schlugen auf ihn ein: mit einem Baseballschläger, und das so lange, bis dieser zerbrochen war. Der am Boden liegende Mann wehrte sich aber und schrie so laut um Hilfe, dass die Angreifer schließlich flüchteten. Der 35-Jährige erlitt schwere Verletzungen, die Täter sind weiter flüchtig, die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

++ Fahrerflucht in Bemerode: Polizei sucht nach Zeugen ++

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Nach einem Unfall mit einem verletzten Kind in Bemerode sucht die Polizei nach einem flüchtigen Autofahrer. Der unbekannte Mann war Dienstag Mittag einfach weitergefahren, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Vorher hatte er den Neunjährigen beim Abbiegen von der Straße Oheriedentrift mit seinem Wagen erfasst. Der Junge stürzte von seinem Fahrrad auf den Asphalt. Die Beifahrerin des Mannes stieg daraufhin kurz aus und erkundigte sich nach dem Befinden des Kindes. In dem Glauben, dass nichts Schlimmeres passiert sei, fuhren beide schließlich weiter. Nachdem der Junge zu Hause angekommen war, stellten seine Eltern aber fest, dass er sehr wohl leicht verletzt war. Sein Helm, das Fahrrad und die Kleidung waren durch den Sturz außerdem beschädigt worden. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Unfall Dienstag Mittag an der Oheriedentrift in Bemerode beobachtet haben.

++ Nach Corona-Flaute: Ausbildungsmarkt erholt sich ++

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Nach einer echten Corona-Flaute scheint sich der Ausbildungsmarkt in der Region Hannover immer mehr zu erholen. Gut 8.000 Ausbildungsverträge haben die Unternehmen bis Anfang September eingereicht, teilte die Industrie- und Handelskammer Hannover am Dienstag mit. Das seien zwar noch immer fast 15 Prozent weniger als zum Vorjahreszeitpunkt, trotzdem registriert die IHK einen positiven Trend. Denn im August lag die Zahl der Ausbildungsverträge noch knapp 23 Prozent unter dem Vorjahresniveau, im Frühjahr sogar 30 Prozent. Der Aufholprozess der vergangenen Monate werde sich nun weiter fortsetzen, glaubt die IHK. Die Corona-Pandemie habe den Ausbildungsmarkt aber auch deutlich beeinträchtigt und Auswahlprozesse verzögert. Ein Positivbeispiel in der Region Hannover ist aber die Metalltechnik-Branche: hier ist die Zahl der Ausbildungsplätze im Vergleich zum Vorjahr sogar um 33 Prozent gestiegen.

++ Der nächste Ausraster? Ernst August Senior in Österreich festgenommen ++

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Ernst August von Hannover ist offenbar erneut ausgerastet: Der Skandalprinz soll am Montag in seiner Almhütte in Österreich festgenommen worden sein. Das berichtet die österreichische Kronen-Zeitung. Demnach werden ihm gefährliche Drohung sowie Sachbeschädigung und Nötigung vorgeworfen. Das Welser Gericht soll die Festnahme veranlasst haben, nachdem eine Angestellte des Welfenprinzen und deren Mann Anzeige gegen ihn erstattet hatten.  Der 66-Jährige soll die Eheleute aufgefordert haben, sich zu „schleichen“, also abzuhauen, sonst werde er ihnen einen Schlägertrupp schicken: Außerdem soll der Senior ein Verkehrszeichen ausgerissen und ein Fenster eines Objektes der Herzog-von-Cumberland-Stiftung eingeschlagen haben. Erst im Juli war Ernst August von Hannover in eine Psychiatrie eingewiesen worden, nachdem er einen Polizisten attackiert haben soll. Wenige Tage später soll er mit einem Baseballschläger in einer Polizeiwache auftaucht sein, wo er erneut Beamte bedroht haben soll.

++ Sanierung Sprengelmuseum: Stadt und Land treten auf Sparbremse ++

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Die To-Do-Liste für die Modernisierung des hannoverschen Sprengelmuseums ist lang. Ursprünglich hatten die Stadt Hannover und das Land Niedersachsen mehr als elf Millionen Euro für die Sanierung vorgesehen. Das sei für die beiden Träger aber so nicht mehr realisierbar. Das geht aus einem Verwaltungspapier hervor, das Radio Hannover vorliegt. Demnach haben sich Stadt und Land kürzlich auf eine Prioritätenliste verständigt, deren Abarbeitung nur noch gut acht Millionen Euro kosten darf. Ein Risikozuschlag von 25 % bereits mitberechnet. Bis zum Jahr 2030 sollen mit dem neuen Finanzierungsplan 56 % der Vorhaben abgearbeitet werden. Vorerst nicht vorgesehen ist die Modernisierung der Sanitäranlagen – inklusive einer barrierefreien Toilette.  Nach wie vor wollen sich die Museumsträger die Kosten für die Baumaßnahmen teilen. Der neue Sanierungsplan bedarf der Zustimmung des Stadtrates und des Landtags und soll zunächst am Freitag im Wirtschaftsausschuss des Rates besprochen werden.

++ Klebriger Protest: Umweltaktivisten kleben sich an Staatskanzlei ++

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Umweltaktivisten haben sich am Montag an die Niedersächsische Staatskanzlei geklebt.  Sie demonstrierten vor dem Gebäude an der Planckstraße gegen das Vorhaben flüssiges Erdgas aus den USA nach Niedersachsen zu importieren. Bis zu 40 Aktivisten verschiedener Umweltgruppen sollen über den Nachmittag an dem Protest teilgenommen haben, fünf von ihnen klebten dabei ihre Hände mit Sekundenkleber an die Staatskanzlei. Da die Aktion zwar drastisch, aber friedlich ablief, schritt die Polizei nicht weiter ein. Am Abend beendeten die Klebstoff-Protestler selbst die Aktion – wohl ganz einfach mit Aceton.

++ Geldfälscher vor Gericht: Prozessauftakt ++

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Bargeld im Wert von 5.000 Euro – verkauft für 750. Klingt nach einem unschlagbaren Deal, die Sache hat aber einen Haken: Denn es handelt sich um Falschgeld. Mit dieser Masche soll ein Mann aus Hannover aber 23.000 echte Euro ergaunert haben. Jetzt steht er dafür vor dem Landgericht. Zum Prozessauftakt legte der Mann am Montag ein Geständnis ab. Ein Gerichtssprecher sagte zu Radio Hannover, dass er nun mit einer etwa fünfjährigen Freiheitsstrafe rechnen muss. Seine Falschgeld-Geschäfte wickelte der Mann unter anderem über WhatsApp ab. Als er dann aber an einen verdeckt ermittelnden Polizisten geriet, flogen seine illegalen Geschäfte auf. Am Mittwoch geht der Prozess am Landgericht weiter, dann könnte bereits das Urteil fallen.

++ Studieren in Corona-Zeiten: Politik plant Unterstützung ++

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Der Nebenjob ist futsch, die Sozialkontakte auf ein Minimum reduziert und Vorlesungen und Seminare gibt’s nur noch im Internet statt im Hörsaal. Auch Niedersachsens Studierende hat die Corona-Krise teilweise hart getroffen. Wissenschaftsminister Björn Thümler plant nun aber, sie mehr zu unterstützen. Er plant eine Art Frei-Semester und eine einmalige Verlängerung der Regelstudienzeit. Damit einher ginge auch eine entsprechende Anhebung der Förderhöchstdauer beim BAfÖG. Unterstützung bekommt CDU-Minister Thümler aus seiner eigenen Fraktion im Landtag. Und auch die SPD begrüßt das Vorhaben: Die Studierenden dürften nicht im Regen stehengelassen werden, so die wissenschaftspolitische Sprecherin Silke Lesemann. Sie plädiert für ein eindeutiges Signal noch vor Beginn des Wintersemesters.

++ Axt-Räuber am Mühlenberg: Polizei sucht nach Zeugen ++

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Mit einer Axt bewaffnet hat ein unbekannter Täter in der Nacht zu Montag eine Spielhalle am Mühlenberg überfallen. Maskiert betrat der Mann nach Angaben der Polizei am Sonntag gegen 23:30 Uhr die Räumlichkeiten am Mühlenbergzentrum und bedrohte die Angestellte am Tresen. Die Frau kam der Aufforderung des Täters nach und übergab ihm das verlangte Geld. Anschließend konnte der Räuber unerkannt flüchten. Die Angestellte erlitt einen Schock, andere Gäste in der Spielhalle blieben unversehrt. Die Polizei ermittelt nun wegen räuberischer Erpressung und sucht Zeugen.

++ Autoposer gestoppt: Polizei kontrolliert vermehrt Tunerszene ++

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Heulende Motoren, bollernde Auspuffe und quietschende Reifen: Die sogenannte Autoposer-Szene ist Anwohnern und Polizei in der City schon lange ein Dorn im Auge. Am vergangenen Wochenende gab es nun einen Schwerpunkteinsatz gegen die Szene. In der Nacht zu Sonntag waren Einsatzkräfte vor allem rund um Joachimstraße und Fernroder Straße nahe dem Hauptbahnhof unterwegs. Dort stellten sie auch etliche Verstöße fest, wie Fahren unter Alkoholeinfluss oder ohne Führerschein. Außerdem waren einige Autos so getuned, dass sie nicht hätten unterwegs sein dürfen. Insgesamt kontrollierte die Polizei in der City 44 Fahrzeuge. Acht davon durften nicht mehr weiterfahren.

 

++ Pflegekammer Niedersachsen: Mitglieder sprechen sich für Schließung aus ++

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Eine wirksame Interessenvertretung, die auch für bessere Arbeitsbedingungen in der Branche sorgt: Das sollte die Niedersächsische Pflegekammer sein und leisten. Seit Montag ist aber klar: Sie ist gescheitert. In einer Mitgliederbefragung haben sich über 70 Prozent GEGEN den Fortbestand der Kammer ausgesprochen. Sozialministerin Carola Reimann kündigte an, die Behörde nun aufzulösen. Die Kammer habe auch Fehler gemacht, so Reimann. Umstritten war vor allem, dass ALLE Pflegebeschäftigten zu Beginn auch gegen ihren Willen zahlende Pflichtmitglieder sein sollten.
Jetzt gehe es darum, für die Pflegebeschäftigten trotzdem schnell Verbesserungen zu erreichen, heißt es Montag in einer Reaktion der Gewerkschaft Verdi. „Endlich Lösungen im großen Stil für die Pflegenden“, fordert auch der Berufsverband für Pflegeberufe jetzt von der Politik. Die FDP im Landtag schlägt eine freiwillige Pflegendenvereinigung vor. Und fordert den Rücktritt von Sozialministerin Reimann.

 

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