++ Alarm in der Hochschule Hannover: Warnanlage für Gefahrenstoffe schlägt aus ++

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Was für ein Schreck! Im Hauptcampus der Hochschule Hannover in Linden ist am Samstag der Alarm für Gefahrenstoffe losgegangen. Ursache war eine Flüssigkeitslache auf dem Boden in einem Laborraum. Die Feuerwehr rückte direkt mit sogenannter ABC-Gefahrenabwehr aus. Die Spezialisten für atomare, biologische und chemische Stoffe verschafften sich mit ihren grünen Schutzanzügen Zutritt zum Werkstofftechniklabor der Hochschule und konnten dann schnell Entwarnung geben. Bei der dubiosen Flüssigkeit handelte es sich nur um Kondenswasser, das aus einem Klimagerät ausgetreten war. Der betroffene Gebäudeteil war während des Einsatzes gesperrt. Die Einsatzkräfte waren mit 40 Leuten und 14 Fahrzeugen zum Ricklinger Stadtweg ausgerückt. Menschen kamen nicht zu Schaden.

++ Messerstecherei am Steintor: Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung ++

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Im Steintorviertel ist am Wochenende ein Streit zwischen drei Männern eskaliert. Dabei verletzte ein 21-Jähriger seine ein Jahr älteren Rivalen mit einem Messer. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Wie die Behörde am Sonntag mitteilte, hat sich die Auseinandersetzung bereits in den frühen Samstagmorgenstunden am Marstall ereignet. Die jungen Männer waren vor einer Spielhalle an der Ecke Scholvinstraße in Streit geraten. Der Grund ist noch unklar. Im Verlauf stach der 21-Jährige den beiden Männern in den Bauch und flüchtete. Eine Streifenwagenbesatzung hielt sich aber in der Gegend auf, bekam die Geschehnisse mit und konnte den Täter vorläufig festnehmen. Die beiden 22-Jährigen erlitten leichte bis schwere Verletzungen und kamen in ein Krankenhaus. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ist der 21-Jährige wieder auf freiem Fuß, da kein Haftgrund vorlag.

++ Stadt Hannover stellt Sucht- und Drogenbericht vor ++

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Der Alkoholkonsum von Jugendlichen in Hannover ist zurückgegangen. Das zeigt der diesjährige Sucht- und Drogenbericht, der am Freitag vorgestellt worden ist. Gerade bei jungen Leuten setzt die Stadt viel auf Prävention, sagt Frank Woike, Suchtpräventionsbeauftragter bei der Stadt Hannover: Bei illegalen Drogen sind dem Bericht zufolge vor allem Cannabis, Heroin und Crack dominant. Außerdem ist weiterhin Glücksspiel ein Thema. Als neue Gefahr erweisen sich Handyspiele, in denen Glücksspielelemente enthalten sind und zu Spielsucht führen können. Im Jahr 2019 steckte die Stadt über 1,2 Millionen Euro in Suchthilfe. Kommendes Jahr sollen die Maßnahmen weiter ausgebaut werden.

++ Protest für mehr Weihnachtsgeld: Ver.di überreicht verbrannten Tannenbaum ++

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Eine Lightversion des Weihnachtsgeldes soll zurückkommen für Beamte in Niedersachsen. Deshalb hat die Gewerkschaft ver.di am Freitag ihre schon traditionelle Tannenbaumaktion abgehalten. Vor dem Finanzministerium in Hannover wurde unter anderem Minister Reinhold Hilbers symbolisch ein verbrannter Weihnachtsbaum überreicht. Etwa 200 Beamte beteiligten sich zuvor an einem Demonstrationszug. Ver.di fordert die Bonuszahlungen im Gleichklang mit den Tarifbeschäftigten. Außerdem seien Pensionäre bislang außen vor. Der Wiedereinstieg des 2005 gestrichenen Weihnachtsgeldes wurde allerdings positiv zur Kenntnis genommen.



++ Posttunnel an Dezemberwochenenden gesperrt ++

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Der Posttunnel wird an den kommenden Dezemberwochenenden komplett für den Verkehr gesperrt. Wie die Verwaltung der Stadt mitgeteilt hat, soll der Tunnel zwischen Busbahnhof und Kurt-Schuhmacherstraße an allen Adventswochenenden und am Wochenende 27.11. und 28.12. dicht gemacht werden. Autofahrer die in die Stadt wollen müssen dann von Freitag 14:00 Uhr bis Sonntag 20:00 Uhr auf Hamburger Allee, Celler Straße und Herschelstraße ausweichen. Die Sperrung des Posttunnels am Bahnhof ist eine erste Konsequenz des kostenlosen ÖPNVs am vergangenen Wochenende. Die Stadt will mit der Maßnahme den Verkehr am Ernst-August-Platz beruhigen.

++ Finanzspritze genehmigt: EU-Kommission gibt Gelder für Nord LB frei ++

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Die EU-Kommission hat eine milliardenschwere Finanzspritze für die Norddeutsche Landesbank genehmigt. Nach Monaten des Wartens  ist die erforderliche Zustimmung aus Brüssel bei der Nord/LB mit Sitz in Hannover angekommen. Die Kommission teilte mit, dass die Kapitalmaßnahme von rund 3,6 Milliarden Euro vereinbar mit dem Wettbewerbsrecht sei. Für das Geldhaus ist Unterstützung durch die Länder Niedersachsen und Sachsen Anhalt geplant, auch die Sparkassen-Gruppe wird sich voraussichtlich beteiligen. Aktuell ist noch die Zustimmung der Landtage in Hannover und Magdeburg erforderlich. Eine entsprechende Gesetzgebung hatte die niedersächsische Landesregierung bereits im vergangenen Monat auf den Weg gebracht. Als Haupteigentümer wird Niedersachsen wohl einen Großteil der Finanzspritze übernehmen.

 

++Kellerbrand: Frühes Feuer löst Polizeieinsatz aus ++

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Ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Vahrenwald hat am Donnerstag für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Nach Angaben der Einsatzkräfte mussten dabei 16 Bewohner betreut werden, außerdem gab es zwei Leichtverletzte.Offenbar bemerkte ein Bewohner des Mehrfamilienhauses gegen halb fünf am Morgen Rauch im Treppenraum und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte betraten mit Atemmasken das Gebäude und betreuten 16 Menschen im Freien. Zwei Mieter wurden mit leichten Rauchgasverletzungen ins Krankenhaus transportiert. Die Anderen konnten nach dem Durchlüften wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei hat ihre Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

++ Unfall in Vahrenwald: Autofahrer übersieht Fußgänger ++sehen

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Bei einem Unfall in Vahrenwald ist ein Fußgänger am Mittwoch schwer verletzt worden.  Nach Angaben der Polizei war der 41-Jährige auf einem Fußgängerüberweg über die Melanchthonstraße unterwegs. Offenbar übersah ihn ein Autofahrer der aus Richtung der Fenskestraße gekommen war. Der 41-Jährige Fußgänger wurde vom Auto erfasst und schwer verletzt. Ein Notarzt brachte den Mann zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Während der Unfallaufnahme war die Melanchthonstraße vollständig gesperrt.

++ Spendenaktion: 96-Fans sammeln für Weihnachten ++

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Die Fanszene von Hannover 96 ruft in einer Weihnachtsaktion zu Spenden auf. Wie die „Rote Kurve“ mitteilte sollen in diesem Jahr Geldspenden an die Bödekerkrippe fließen um ein neues Klettergerüst für den Toberaum zu finanzieren. Sachspenden, wie Winterkleidung oder Nahrungsmittel, sollen dagegen an die Obdachlosenhilfe Hannover gehen. Die rote Kurve plant einen Sammelpunkt auf dem Stadionvorplatz. Außerdem werden Mobile Sammler mit Geldbüchsen Spenden im Eingangsbereich entgegennehmen.

++ Stadtkulturpreis geht an ehemaligen Kulturdezernenten ++

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Hannovers Stadtkulturpreis geht in diesem Jahr an den ehemaligen Kulturdezernenten Harald Böhlmann. Der, auch als Mann „Mit dem Zylinder" bekannte, Böhlmann  ist gestern in der Orangerie Herrenhausen ausgezeichnet worden. Er organisiert seit 34 Jahren das kleine Fest im großen Garten, das sich vom gemütlichen Kleinkunstfestival in den Herrenhäuser Gärten zu einem internationalen Kulturereignis entwickelt hat. Mit dem Preis ehrt der Freundeskreis Hannover jedes Jahr Menschen oder Institutionen die sich in besonderer Weise in der Kulturszene engagiert haben. Neben Harald Böhlmann wurde auch die Bürgerstiftung Hannover ausgezeichnet. Ihr wurde ein Sonderpreis für herausragendes bürgerschaftliches Engagement verliehen.

++ Landgericht schickt falsche Polizisten ins Gefängnis ++

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Lange Haftstrafen für falsche Polizisten: Das Landgericht Hannover hat am Dienstag die Urteile gegen fünf Männer und eine Frau gesprochen. Sie müssen jeweils zwischen drei und zehn Jahren ins Gefängnis, einer der Angeklagten erhielt eine Bewährungsstrafe wegen Beihilfe. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Verurteilten sich zwischen 2017 und 18 als Polizeibeamte ausgegeben und Senioren um hohe Summe gebracht hatten, unter anderem in Hameln, Bielefeld und Berlin. Das sagte ein Gerichtssprecher gegenüber „Radio Hannover“.

Die Masche war stets die gleiche: Ein Hintermann rief mit manipulierter Telefonnummer an, so dass die Opfer auf ihrem Display unter anderem die „110“ sahen. Die Täter machten den Senioren dann Angst vor Einbrechern und unehrlichen Bankangestellten. Deshalb müssten sie ihre Wertsachen der Polizei übergeben. Die Opfer deponierten dann hohe Beträge, die sie etwa für Beerdigung oder Pflegeheim gespart hatten, Schmuck oder Gold, und die falschen Polizisten holten die Wertsachen ab. Ermittler kamen der Bande mit Hilfe von Telefonüberwachung auf die Schliche. Die Täter müssen nun nicht nur ins Gefängnis, sondern auch Hunderttausende Euro zurückzahlen.

++ Nach Gilde-Aufspaltung: Mitarbeiter streiken erneut ++

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Nach der Aufspaltung der Gilde in vier Einzelfirmen ist rund die Hälfte der Belegschaft erneut in den Warnstreik getreten. Die Mitarbeiter fuhren am Dienstag zu einer Kundgebung nach Frankfurt/Oder, wo sich der Sitz der Gilde-Mutter TCB befindet, um ihrem Ärger Luft zu machen. Unterdessen habe der Betriebsrat rechtliche Schritte eingeleitet, sagte Lena Melcher von der Gewerkschaft NGG gegenüber „Radio Hannover“.

Die Gilde-Geschäftsführung soll das Unternehmen vergangene Woche in einer Nacht- und Nebel-Aktion aufgespalten haben. In der Brauerei in der Südstadt wurden Stellwände aufgebaut, um die Mitarbeiter der vier neuen Einzelfirmen auch räumlich voneinander zu trennen. Der Betriebsrat wurde faktisch aufgelöst.

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