++ Unfall in Metallfabrik: Mitarbeiter stirbt ++

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Finanzielle Interessen standen offenbar vor der Sicherheit der Mitarbeiter. Deshalb musste ein Beschäftigter, der in einer Firma in Hemmingen arbeitete, vor gut zwei Jahren sterben. Gestern wurden zwei Angeklagte wegen fahrlässiger Tötung zu Geldstrafen verurteilt. Der Geschäftsführer der Metallverarbeitungsfirma muss gut 16.000 Euro zahlen, der Werkmeister knapp 11.000 Euro. Eine wirkliche Erklärung konnten sie dem Amtsgericht nicht liefern. Dass ihr Kollege damals von einem rund 10 Kilo schweren Metallstück tödlich am Kopf getroffen wurde, war die Konsequenz dessen, dass eine Drehmaschine nicht ausreichend gesichert war. Eine erforderliche Glassicherungsscheibe war von den Angeklagten nicht eingebaut, zunächst nicht mal nachbestellt worden. Der Grund war offenbar, dass der Einbau viel Zeit gekostet hätte, man hätte aber bestehende Aufträge der Firma rechtzeitig fertigbekommen wollen.

 

++ Flixtrain eröffnet neue Strecke in Hannover ++

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Der Fernzuganbieter Flixtrain hat eine neue Strecke über Hannover eröffnet. Am Donnerstag hielt ein erster Zug auf dem Weg von Berlin nach Köln im Hauptbahnhof. Damit steht nun die dritte Strecke des privaten Anbieters Flixmobility neben Berlin-Stuttgart und  Köln-Hamburg. Ab dem 6 Juni soll auf der Strecke dann regelmäßig noch ein zweiter Zug fahren. Zwischen Berlin und Köln steuert Flixtrain dann Wolfsburg, Hannover, Bielefeld, Dortumund, Duisburg und Essen an.

 

++ Enercity stellt neue Billanzen vor ++

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Energieversorger Enercity verspricht stabile Preise für das kommende Jahr. Am Donnerstag stellte der kommunale Energiedienstleister die Zahlen  für das vergangene Jahr  vor. Demnach erzielte Enercity ein Umsatzplus von mehr als 16 Prozent und einen Gewinnanstieg von rund 45 Prozent auf 112,8 Euro. In einer Mitteilung heißt es Enercity habe die Produktion aus erneuerbaren Energien gesteigert, erneuerbare Strom- und Wärmeerzeugung stiegen um jeweils mehr als ein Viertel an. Ziel für das laufende Jahr sei nun das Ergebnis mindestens zu halten und die Preise für Privatkunden stabil zu halten. In der nahen Zukunft will das Unternehmen rund 500 Millionen Euro in die Energiewende investieren. Konkret bedeutet das zum Beispiel den Bau der Klärschlammverbrennungsanlage in Lahe.

++ Mikrowelle geklaut: Mann in Sehnde ausgeraubt ++

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Sie sollen ihren Nachbarn erst verprügelt, ihm dann sein Geld und als wäre das nicht schon genug auch noch die Mikrowelle geraubt haben. Wie Hannovers Polizei mitteilte griffen drei betrunkene aus Sehnde in der Nacht zu Donnerstag ihren Nachbarn an und schlugen ihn in seiner Wohnung mit Fäusten und einer Krücke nieder. Anschließend schnappten sich die Frau und ihre beiden männlichen Komplizen seine Geldbörse und das Küchengerät. Das leicht verletzte Opfer konnte die Verdächtigen als seine Nachbarn identifizieren und rief die Polizei. Die Beamten nahmen das Trio später in ihrem Wohnhaus fest, auch die Mikrowelle konnte dort gefunden werden- dennoch stritten die Verdächtigen die Tat am Mittwoch ab. Die Polizei ermittelt nun wegen Verdacht des schweren Raubes.

++ Seit Januar 20 Fälle: Hausfassaden mit Kot beschmiert ++

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Immer wieder sind zuletzt Hausfassaden in Hannover von unbekannten Tätern beschmiert worden und zwar mit Kot. Nach Angaben der Polizei seien seit Januar insgesamt 20 Fälle registriert worden. Ziel der unschönen Attacken sind immer wieder verschiedene Wohn- und Geschäftshäuser gewesen, in der List, der Oststadt, auch in Mitte und in Vinnhorst. Zuletzt war in der Nacht zu Dienstag ein Gebäude an der Podbielskistraße Höhe Günther-Wagner-Allee beschmiert worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter die Fäkalien in Eimern oder Kanistern mitgebracht haben. Das Motiv ist vollkommen rätselhaft.

++ Wahlplakate beschädigt: Drei Männer und eine Frau festgenommen ++

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Drei Tage vor der Europawahl hat Hannovers Polizei Am Mittwochabend drei Männer und eine Frau festgenommen. Sie waren dabei erwischt worden, wie sie sie Wahlplakate entlang der Georgstraße beschädigten. Nach ersten Ermittlungen der Polizei haben Zeugen die vier Verdächtigen offenbar beobachtet wie sie mit einem Bauzaunelement über den Kröpcke gingen. Sie benutzten den Bauzaun offenbar als Leiter, kletterten an den Laternen hoch und rissen die Plakate ab. An der Georgsstraße trafen die Beamten dann auf das Quartett. Dabei lag einer der Verdächtigen auf dem Boden, er war offenbar kurz zuvor vom Bauzaun gestürzt. Ermittlungen ergaben, dass das Quartett insgesamt 16 Wahlplakate beschädigte, vor allem die der Partei die Rechte, die der AfD und Plakate der SPD. Der Bauzaun stand zuvor offenbar an der Rathenaustraße.

 

++ Dauerbaustelle auf der A7 zwischen Berkhof und Dreieck Hannover Nord ++

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Auf der A7 ist ab heute wieder Dauerbaustelle angesagt: Jetzt wird die Fahrbahn in Fahrtrichtung Hannover grunderneuert. Betroffen ist der 6 Kilometer lange Abschnitt zwischen Berkhof und dem Dreieck Hannover Nord, teilte die niedersächsische Landesstraßenbaubehörde mit. Zunächst werden nachts vorbereitende Maßnahmen getroffen, ab Samstag wird dann die Fahrbahn von drei auf zwei Spuren verengt. In Richtung Hamburg bleibt alles unverändert. Die Arbeiten werden voraussichtlich das gesamte restliche Jahr andauern. Erst am Mittwoch hatte auch die Deutsche Bahn massive Schienenbauarbeiten bis Dezember angekündigt, hier wird für rund ein halbes Jahr die Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Göttingen erneuert.

++ LIGNA startet am Montag: 1500 Aussteller aus 50 Ländern ++

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Am Montag startet die LIGNA. Sie gilt als Weltleitmesse für Werkzeuge und Maschinen in der Holzindustrie. 5 Tage lang präsentieren insgesamt 1500 Aussteller aus 50 Ländern, wie die Zukunft in der Holzverarbeitung aussehen kann, teilte die Deutsche Messe AG heute zur Auftaktpressekonferenz mit. Wichtige Treiber in der Branche seien Digitalisierung und Automation, so Andreas Gruchow von der Deutschen MesseAG. Interessant ist das Event besonders etwa für Möbelhersteller, Tischler oder Forstwirte. 

++ In ehemaligem königlichen Pferdestall: Leibniz Universität weiht neues Kommikationszentrum ein ++

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Aus dem ehemaligen königlichen Pferdestall in der Nordstadt ist eine Begnegungsstätte für Wissenschaft und Kultur geworden. Die Leibniz Universität weihte am Mittwoch ihr neues Kommunikationszentrum an der Appelstraße ein. Der Umbau kostete rund 4 Millionen Euro, die Hälfte davon wurde durch Spenden finanziert, so die Leibniz Uni. Kernstück des Gebäudes ist ein Saal für Vorträge, Präsentationen und Kammermusik der 150 Menschen Platz bietet. Im Stall soll jetzt noch ein weiterer Umbau für 3 Millionen Euro folgen. Geplant ist Gastronomie  mit Außenplätzen in Räumlichkeiten, die aktuell noch die Bauingeneure und  Maschienenbauer beherbergen.

++ Nach Übergriffen auf Üstra-Fahrgäste: 22-Jähriger zu Acht Monaten Bewährung verurteilt ++

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Sexuelle Belästigung in acht Fällen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte: Ein 22-Jähriger ist am Mittwoch vor dem Jugendgericht Hannover zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Medienberichten zufolge sah das Gericht als erwiesen an, dass der Junge Mann zwischen August vergangenen Jahres bis in den Januar hinein immer wieder den Hintern weiblicher Üstra-Fahrgäste beprapscht hatte. Weil zwei der betroffenen zur Tatzeit erst 14 beziehungsweise 15 Jahre alt waren verhandelte der Jugendrichter. Der verhängte zusätzlich zu den acht Monaten auf Bewährung auch noch eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro und drei Pflichtbesuche beim Phychotherapeuten. Wird der 22-Jährige innerhalb der nächsten fünf Jahre rückfällig, droht ihm eine Gefängnisstrafe.

++ Deutsche Bahn erneuert Schnellfahrstrecken: Strecke Hannover-Göttingen betroffen ++

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Fast 30 Jahre Dauerbetrieb mussten die Gleise, Weichen und die zugehörige Technik aushalten – jetzt will die Deutsche Bahn ihre Schnellfahrstrecken erneuern. Für uns Hannoveraner ist insbesondere die betroffene Strecke Hannover – Göttingen wichtig. Laut Bahnangaben wird die Verbindung ab dem 11. Juni erneuert, bis Mitte Dezember. Die IC- und ICE-Züge müssen dann Umleitungsstrecken fahren. Auf die Fahrgäste käme durch die Umleitung eine Reisezeitverlängerung zu, da auf diesen nicht mit den Geschwindigkeiten der Schnellfahrstrecke gefahren werden kann, sagte Baustellenleiter Sven Meyer am Mittwoch.

++ Nach Rathausaffäre: Kulturdezernent Härke darf nicht zurück ins Rathaus ++

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Der suspendierte Kulturdezernent Harald Härke wird nicht ins Rathaus zurückkehren. Das Verwaltungsgericht hat Härkes Eilantrag gegen seine Dienstanhebung abgelehnt, teilte die Stadt heute mit. In der Begründung der Disziplinarkammer hieß es: Eine Rückkehr würde den Betriebsfrieden stören und das Ansehen der Stadtverwaltung beeinträchtigen. Es fehle außerdem an der erforderlichen Akzeptanz der Beschäftigten. Im Zuge der Rathausaffäre war Härke vergangenes Jahr von seinem Dienst enthoben worden. Dieses Jahr kam auch noch eine Anklage hinzu. Ob Härke gegen den jüngsten Beschluss Beschwerde einlegen wird, ist noch unklar.

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