++ Cinemaxx und Cinestar: Mitarbeiter der Kinoketten streiken bundesweit ++

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Ab Mittwochabend streiken Bundesweit die Mitarbeiter der Multiplex-Kinoketten Cinemaxx und Cinestar. Nach Aussage von Verdi sei auch nach der fünften Verhandlungsrunde kein angemessenes Angebot für die rund 3000 Beschäftigten eingegangen. Verdi will die Streiks auch in den kommenden Tagen an unterschiedlichen Standorten fortsetzen. Kinos der betroffenen Multiplex-Kette in Hannover sind das Cinestar in Garbsen und das Cinemaxx am Raschplatz in der Innenstadt. Für Dienstag sind weitere Verhandlungen zwischen Verdi und Cinemaxx geplant. Laut Verdi konnte mit Cinestar bisher kein Verhandlungstermin vereinbart werden.

++ Sexueller Missbrauch und Besitz von Kinderpornos: Tagesvater doch in U-Haft ++

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Er soll mindestens eine Frau im Kindesalter sexuell missbraucht und Kinderpornos besessen haben: jetzt sitzt der 48-jährige Tagesvater auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover doch in Untersuchungshaft. Vor anderthalb Wochen hatte die junge Frau Anzeige gegen den Mann erstattet, der sie bis zu ihrem elften Lebensjahr missbraucht haben soll. Danach war der Mann zunächst wieder auf freiem Fuß. Im Zuge der Ermittlungen habe sich aber gezeigt, dass Wiederholungsgefahr nicht ausgeschlossen sei, begründete Katrin Söfker von der Staatsanwaltschaft die Entscheidung für den Haftbefehl.

++ Brand in Badenstedt: Großfamilie versucht in brennendes Haus einzudringen ++

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Dramatische Szenen am Dienstagabend an der Ziesenißstraße in Badenstedt: Dort konnten Polizei und Feuerwehr eine Großfamilie nur mit Mühe und Not davon abhalten, ein stark verqualmtes Haus zu betreten und sich selbst in Lebensgefahr zu bringen. Das Feuer war gegen 9:30 Uhr in einer ehemaligen Werkstatt ausgebrochen. Weil der Rauch in das benachbarte Wohnhaus eindrang brachte sich die 48-Jährige Bewohnerin mit ihren 6 Kindern in Sicherheit und rief die Feuerwehr. Allerdings kamen auch ihre Verwandten, die ebenfalls von dem Feuer erfahren hatten, zum Ort des Geschehens und hielten die Einsatzkräfte auf Trab indem sie versuchten in das verrauchte Haus einzudringen. Nach rund einer Stunde war das Feuer gelöscht, der Hobbyraum in dem es ausgebrochen war, war allerdings völlig zerstört. Die Brandursache ist unklar.

++ Stiftung Warentest rät von Mobike-Rädern ab ++

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An ihnen führt derzeit kaum ein Weg vorbei: Überall in Hannover stehen die orange-silberfarbenen Räder des Bikesharing-Anbieters Mobike, mitunter auch auf den Kopf gestellt. Ob das ganze eine Protestaktion gegen den Anbieter aus China ist, ist unklar. Fest steht jedenfalls: Auch Stiftung Warentest rät von der Nutzung der Mobike-Räder ab. Die Tester haben deutschlandweit verschiedene Leihrad-Anbieter getestet. Bei Mobike, die auch in mehreren anderen deutschen Städten aktiv sind, bemängeln die Tester unter anderem zu schwache Bremsen. Bei den Fahreigenschaften schnitt Mobike wegen Vollgummireifen, fehlender Gangschaltung und relativ kleinem Rahmen sogar am schlechtesten ab. Heftige Kritik gab es aber auch für den Umgang mit den Nutzerdaten durch die chinesische Firma, diese würden teilweise unverschlüsselt gesendet.

++ Brand im Litauischen Pavillon: Brandermittler vermuten menschliche Ursache ++

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Nach dem Feuer im Litauischen Pavillon auf dem Expo Gelände gehen die Brandermittler davon aus, dass das Feuer von Menschen verursacht wurde. Ein technischer Defekt scheidet als Ursache aus, sagte ein Polizeisprecher zu Radio Hannover, denn in dem Pavillon befinden sich keinerlei technische Geräte, zudem ist er auch nicht an ein Stromnetz angeschlossen. Ob das Feuer vorsätzlich oder fahrlässig verursacht wurde, müsse nun noch geklärt werden. Die Frage steht im Zusammenhang damit, ob die Ruine des knallgelben Pavillons im rechtlichen Sinne noch als Gebäude gilt. Betreten konnten die Ermittler den Brandort bislang nicht. Der Litauische Pavillon wurde durch das Feuer am Abend des Ostermontags so zerstört, dass die Zwischendecke keine ausreichende Tragfähigkeit mehr aufweist.

++ Misburg: Fußgänger stoppen Überfall auf Tankstelle ++

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In Misburg Nord haben zwei Fußgänger am Dienstag Zivilcourage gezeigt und einen Räuber gestoppt, der gerade dabei war eine Tankstelle überfallen. Der Geschäftsführer der Tankstelle an der Hannoverschen Straße hatte sich Dienstagmittag gerade ins Auto gesetzt um die Tageseinnahmen zur Bank zu bringen als der Räuber die Fahrertür aufriss und versuchte, dem 54-Jährigen das Geld zu entreißen. Der Tankstellenchef schrie um Hilfe, so wurden die beiden 36-Jährigen auf die Situation aufmerksam wurden. Sie reagierten sofort und hielten den Angreifer fest, sodass die Polizei den 57-Jährigen vor Ort festnehmen konnte. Der Mann soll am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt werden.

++ Bis zu 70km/h: Sturmböen sorgen für zehn Feuerwehreinsätze ++

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Auch bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein hat das Wetter am Dienstag für einige Feuerwehreinsätze gesorgt: Starke Sturmböen bis zu 70 Stundenkilometern haben besonders am Mittag über Hannover gewütet, Gebäude, Bäume und Werbetafeln beschädigt. Im Stadtgebiet gab es für die Feuerwehr insgesamt zehn sturmbedingte Einsätze. Unter anderem musste an der Limmerstraße der Stadtbahnverkehr zeitweise eingestellt werden, um lose Steine und Dachziegel von einem Haus zu sichern. Am Friederiken-Platz mussten zwei Werbetafeln gesichert werden, weil sie auf die Straße zu stürzen drohten. Auch in Laatzen löste sich am Nachmittag eine Werbetafel an der Albert Schweitzer Straße aus der Verankerung und musste per Drehleier abmontiert werden.

++ Antje Boetius als Leibniz-Ring-Trägerin bestimmt ++

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Der Presseclub Hannover hat die Preisträgerin für den Leibniz Ring in diesem Jahr bestimmt. Die Auszeichnung geht im Oktober an die Meeresbiologin, Tiefsee- und Polarforscherin Antje Boetius. Sie sei eine herausragende Wissenschaftlerin, Forscherin und Entdeckerin  die willensstark ihren Weg geht und Entdeckungen macht, die uns allen helfen, begründet der Presseclub seine Entscheidung. Antje Boetius Wirken wurde bereits 2009 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz Preis und im vergangenen Jahr mit dem deutschen Umweltpreis geehrt. Die Verleihung des Leibnizrings wird voraussichtlich am 21. Oktober stattfinden. Der Preis wird jährlich in Gedenken an den Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz verliehen. Prominente Träger des Leibniz-Rings sind unter anderem die Schauspielerin Maria Furtwängler, Regisseur Sönke Wortmann und seit vergangenem Jahr Scorpionssänger Klaus Meine.

++ Kellerbrand in Ricklingen: Vier Verletzte ++

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Bei einem offenbar mutwillig gelegten Kellerbrand in Ricklingen wurden am Sonntag vier Menschen leicht verletzt, darunter ein Baby. Wie die Polizei mitteilte informierten Anwohner gegen 14:15 Uhr die Rettungskräfte über ein mögliches Feuer im Obergeschoss der Pfarrstraße. Vor Ort stellte die Feuerwehr aber fest, dass ein Kellerverschlag brannte und der Rauch durch das Treppenhaus in die oberen Etagen zog. Der Brand konnte schnell gelöscht werden, aber Wasser- und Elektroleitungen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Unter den vier durch Rauchgas verletzten Personen, die ins Krankenhaus gebracht werden mussten war ein 2 Monate alter Säugling. Ermittlungen am Montag zur Brandursache lassen die Polizei auf vorsätzliche Brandstiftung schließen. Zeugen werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst zu melden.

++ DB investierte 2018 über 13 Millionen Euro in Lärmschutz ++

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Die Deutsche Bahn hat in Niedersachsen über 13 Millionen Euro in Schallschutz investiert. Nach Angaben des Unternehmens flossen im vergangenen Jahr etwa 13,4 Millionen Euro in das Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes", also in aktive und passive Schallschutzwände entlang der Bahnstrecken. Schwerpunkte setzte die Bahn offenbar entlang der Strecke Wunstorf Bremerhaven. Im kommenden Jahr soll der Fokus entlang der Strecken Hannover – Altenbeken und Ronnenberg - Empelde liegen. Die Bahn hat sich das Ziel gesetzt den Schienenverkehrslärm bis 2020 zu halbieren.

++ Brand im litauischen Pavillon: Schaden wird auf 100.000 Euro beziffert ++

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Nach dem Feuer im Litauischen Pavillon auf dem Expo-Gelände hat die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Schätzungen hat der Brand einen Schaden von rund 100.000 Euro an dem Gebäude verursacht. Laut Feuerwehr wurde durch die enorme Hitze die Stahkonstruktion der Zwischendecke so zerstört, dass das Gebäude aktuell nicht betreten werden kann. Gegen Mitternacht hatten die Einsatzkräfte die Flammen gelöscht, die gegen halb 10 Uhr abends gemeldet worden waren. Bereits im Januar hatte es im litauischen Pavillon ein Feuer gegeben. Das gelbe Gebäude, dass auf der Expo 2000 zu den Hingucken gehörte, steht seit Ende der Weltausstellung leer. Wurde von Jugendlichen aber gelegentlich für illegale Klein-Partys aufgesucht.

++ Spargelhof in Fuhrberg überfallen: Diebe rauben die Tageseinnahmen ++

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Dreiste Diebe haben am Montagabend den Spargelhof Heuer in Fuhrberg überfallen – allerdings hatten es die Täter nicht auf das edle Gemüse abgesehen, sondern auf die Tageseinnahmen. Die Männer kamen mit dem Auto spätabends gegen halb elf auf den Hof am Trülldamm gefahren – als gerade zwei Mitarbeiterinnen des Spargelhofes die Einnahmen über das Gelände transportierten. Die dunkel gekleideten Männer stiegen aus, einer von ihnen sprühte sofort mit Pfefferspray. Sie stießen die beiden Frauen um, entrissen ihnen das Geld und flüchteten mit dem Auto vom Hof. Jetzt bittet die Kriminalpolizei um Zeugenhinweise.

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