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++ Maskenpflicht: Region wartet weiter mit Straßenliste ++

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Maske auf – das gilt in der Region Hannover weiterhin in Fußgängerzonen sowie auf Wochen- oder Spezialmärkten. Wo die Menschen aber auch darüber hinaus noch im Freien einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen – das bleibt weiter offen. Ursprünglich wollte die Regionsverwaltung bereits Anfang dieser Woche eine konkrete Straßenliste vorgelegt haben. Sie stellte die geplante Allgemeinverfügung dann aber zurück, um die Ergebnisse der Bund-Länder-Beratungen vom vergangenen Montag abzuwarten. Da es dabei aber nun keine neuen Beschlüsse gab, warte die Region nun noch weiter ab, sagte ein Sprecher heute zu Radio Hannover. Neues Ziel: Die erneuten Bund-Länder-Beratungen am kommenden Montag. Eine Auflistung aller Straßen mit Maskenpflicht im Freien gibt es somit frühestens nächste Woche Dienstag.

 

 

++ Stadt und Region starten neues Wohnprojekt für Obdachlose ++

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Nach der Kritik am Umgang mit Obdachlosen investieren Stadt und Region Hannover rund 2,9 Millionen Euro in ein neues Wohnprojekt. Es zielt darauf ab, die Unterbringung der Obdachlosen mit sozialer Betreuung zu kombinieren und den Menschen so neue Perspektiven zu eröffnen. Die Stadt Hannover will dafür kurzfristig eine Immobilie in Döhren zur Verfügung stellen, wo zunächst 21 Menschen in Einzelzimmern untergebracht werden können. Gleichzeitig wird nach einem größeren Gebäude gesucht, sodass das Projekt auf 70 Plätze ausgeweitet werden kann. Bis zu drei Monate lang sollen Menschen, die aus eigener Kraft nicht aus der Obdachlosigkeit herausfinden, dabei eine feste Bleibe bekommen und von Fachkräften intensiv beraten werden. Das neue Wohnprojekt soll möglichst schnell noch in diesem Jahr umgesetzt werden und ist für mindestens drei Jahre angelegt. Die Stadt Hannover will rund 2,3 Millionen Euro für die Immobilien und den Betrieb bereitstellen. Die Region finanziert das pädagogische Angebot und einen Teil der Unterbringungskosten mit rund 600.000 Euro. Für die Anschubfinanzierung sollen 50.000 Euro für die ersten zwei Monate aus Spenden der Stadtgesellschaft kommen. 

++ Mädchen nach Messerstichen auf Taxifahrer in U-Haft ++

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Drei Mädchen sollen in Garbsen einen Taxifahrer in seinem Auto überfallen und durch Messerstiche schwer verletzt haben. Die Tatverdächtigen sind erst 13, 15 und 17 Jahre alt. Gegen die beiden älteren Mädchen wurden inzwischen Haftbefehle erlassen. Die 13-Jährige kann rechtlich nicht belangt werden, weil sie noch nicht strafmündig ist. Die drei Mädchen waren in Hannover am Steintor in das Taxi eingestiegen. In Berenbostel soll die 15-Jährige ein Messer gezückt und mehrmals auf den Taxifahrer eingestochen haben. Die Jugendlichen rissen dann die Fahrertür auf und versuchten an die Geldbörse des Opfers zu kommen. Der Raub scheiterte aber, weil der 52-Jährige trotz seiner schweren Verletzungen noch Gas gab und sich so in Sicherheit bringen konnte. Die Jugendlichen wurden noch am selben Tag festgenommen . Die beiden älteren Mädchen sitzen in Untersuchungshaft.

++ FOM-Umfrage ergibt: Gesundheit ist für Hannoveraner*innen wichtiger als teure Geschenke ++

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Gesundheit ist für die Hannoveranerinnen und Hannoveraner an Weihnachten wichtiger als teure Geschenke. Das hat eine Umfrage der FOM Hochschule ergeben. 700 Menschen aus Hannover wurden befragt, wobei 94 Prozent angaben, dass die Gesundheit der Familie wichtiger sei als teure Geschenke. Demnach geben die Hannoveraner*innen auch rund 29 Euro weniger für Geschenke aus, als der Bundesdurchschnitt. Der liegt in diesem Jahr bei 500 Euro. Die FOM Hochschule hat auch das Verhalten der Menschen an den Feiertagen untersucht. Offenbar gaben rund 23 Prozent der Befragten an auf Familienbesuche zum Schutze der Gesundheit zu verzichten.

++ Polizei warnt vor Fake-Attesten: 75-Jähriger am Bahnhof erwischt ++

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Die Bundespolizeiinspektion Hannover warnt vor Fake-Attesten für Maskenverweigerer. Die Beamten kontrollierten nach eigener Angabe gestern Nachmittag offenbar einen Mann im Hauptbahnhof. Der 75-Jährige weigerte sich offenbar eine Maske zu tragen und legte ein Attest vor. Das war allerdings ein ungültiges Dokument aus dem Internet. Der Vordruck ist demnach zum Download verfügbar, vorgesehen für Selbstausfüller und unterschrieben von einem Arzt aus Kassel.  Solche Blanko-Gesundheitszeugnisse haben laut Bundespolizei keine Gültigkei. Wer bei der Kontrolle so eine Fake-Bescheinigung vorlegt, muss mit einem Ermittlungsverfahren rechnen. So auch der Senior im Hauptbahnhof, dessen Attest eingezogen wurde.

++ Corona-Unterstützung: Niedersachsen plant mit 45 Millionen Euro für Schulen ++

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Insgesamt 45 Millionen Euro will Niedersachsen den Schulen zur Verfügung stellen. Die Landesregierung hat heute ihre Pläne für zusätzliches Personal und schulische Corona-Schutzmaßnahmen vorgestellt. Rund 25 Millionen Euro sollen in zusätzliches Personal fließen. Insbesondere kleinere Schulen sollen damit entlastet werden. Die übrigen 20 Millionen Euro sind für Schutzmaßnahmen geplant. Auch die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) äußerte sich zu den Vorhaben.

++ Vahrenwalder Straße: Auto kracht in Glasfront eines Geschäfts ++

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Ein Auto fährt in die Glasfront eines Geschäfts, Scheiben zerspringen in tausend Scherben. Der Wagen beschädigt eine tragende Säule im Gebäude, reißt noch etliche Heizkörper ab und durchschlägt eine Leichtbauwand. Erst im Büro des Chefs schließlich kommt das Fahrzeug zum Stehen. So geschehen Montagfrüh in einer Autovermietung an der Vahrenwalder Straße.

Der 23 Jahre alte Fahrer des Wagens wurde dabei mittelschwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, teilte die Feuerwehr mit. Er war aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Auto von der Vahrenwalder Straße abgekommen und in das Geschäft des Autovermieters gefahren. Dort war zu dem Zeitpunkt glücklicherweise niemand anwesend.

Weil auch eine tragende Säule beschädigt wurde, musste ein Statiker gerufen werden. Der konnte einen möglichen Teileinsturz des Gebäudes nicht ausschließen. Wie hoch der Schaden in der Autovermietung an der Vahrenwalder Straße ist, war zunächst noch unklar.

++ Isernhagen: Großbrand in N.B. - Wohnhaus evakuiert ++

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Großbrand am Montagfrüh in Isernhagen: In der Niedernhägener Bauernschaft, kurz N.B., ist eine Lagerhalle in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde niemand. Das Feuer brach kurz vor Mitternacht aus auf dem Gelände einer Firma für Schwimmbadtechnik. Warum ist noch unklar. Laut Medienberichten hatten Anwohner explosionsartige Geräusche gehört und den Notruf gewählt.

Einsatzkräfte mussten noch ein angrenzendes Wohnhaus evakuieren, da die Flammen überzugreifen drohten. Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich löschen. Der Schaden an der Lagerhalle in Isernhagen N.B. soll beträchtlich sein.

++ Vater bewahrt notorischen Schwarzfahrer-Sohn vor Gefängnis ++

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Ein notorischer Schwarzfahrer hat es seinem 86-jährigen Vater zu verdanken, dass er nicht ins Gefängnis muss. Der 50-Jährige war in einem Zug von Lehrte nach Hannover ohne Fahrschein erwischt worden. Die Bundespolizei stellte fest, dass gegen den Mann bereits ein Haftbefehl vorlag, weil er schon mehrmals schwarzgefahren war. Da er die Geldstrafe von 1.200 Euro nicht zahlen konnte, hätte der Mann für 120 Tage ins Gefängnis gemusst. Um das zu verhindern, rief er seinen Vater an. Der eilte zu Hilfe und zahlte das Geld bei der nächsten Polizeidienststelle ein. Für die erneute Schwarzfahrt wurde gegen den Sohn aber schon das nächste Ermittlungsverfahren eingeleitet.

++ 500.000 Euro Schaden nach Kellerbrand in Döhren ++

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Ein Mehrfamilienhaus in Döhren ist nach einem Kellerbrand vorerst nicht bewohnbar. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Anwohner machen sich aber Sorgen, dass es einen Zusammenhang mit den jüngsten Bränden geben könnte. In den vergangenen Wochen waren in Döhren und in der Südstadt wiederholt Autos in Tiefgaragen sowie Fahrradanhänger und Kinderwagen in Treppenhäusern in Flammen aufgegangen. Die Polizei ermittelt in bis zu 15 Fällen wegen Brandstiftung. Das Feuer am Samstagnachmittag war in einem Keller an der Landwehrstraße ausgebrochen. Der dichte Rauch breitete sich im gesamten Gebäude aus. Einige Bewohner konnten sich selbst ins Freie retten. Andere mussten von der Feuerwehr über eine Drehleiter aus Gebäude geholt oder durch das stark verrauchte Treppenhaus nach draußen begleitet werden. Vier Bewohner erlitten Rauchgasvergiftungen. Es entstand ein Schaden von 500.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.