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++ Sehnsucht nach dem Auswärtssieg: 96 spielt in Würzburg ++

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Endlich wieder einen Auswärtssieg in der Liga einfahren: Das ist – mal wieder – die Hoffnung bei den Fans, Spielern und Verantwortlichen von Hannover 96. Nach der Länderspielpause sind die Roten am Sonntag bei den Würzburger Kickers zu Gast. Im Pokal hat 96 in Würzburg schon gewonnen, das war im September. Von diesem Sieg und von der aktuellen Tabellensituation werde sich sein Team aber nicht blenden lassen, kündigte Trainer Kenan Kocak am Freitag an. "So dumm und naiv" sei sein Team nicht. Für das Spiel am Sonntag hofft der Trainer auch wieder auf die tatkräftige Unterstützung von Torjäger Hendrik Weydant, der Stürmer war zuletzt angeschlagen. Timo Hübers und Linton Maina fallen unterdessen am Sonntag definitiv aus.

++ Autofahrer flieht vor der Polizei und rammt Streifenwagen ++

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Wilde Verfolgungsjagd am Donnerstagabend auf der A2 in der Region Hannover: Bei Wunstorf-Luthe wollte eine Polizeistreife einen Autofahrer kontrollieren, weil er zu schnell unterwegs war. Der Mann missachtete aber alle Anhaltesignale der Polizei und versuchte zu fliehen. Die Streife forderte dann weitere Polizeiwagen an – und die Verfolgungsjagd ging weiter. Bis kurz vor Lauenau. Dort rammte der Autofahrer dann vorsätzlich einen Streifenwagen – demolierte dabei allerdings auch sein Auto so sehr, dass er nicht mehr weiterfahren konnte. Nach einer kurzen Flucht zu Fuß konnte die Polizei den Mann schließlich festnehmen. Der 44-Jährige hatte keinen Führerschein. 

++ Anschlagsdrohung gegen Belit Onay: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage ++

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Er werde ihn mit einem Sprengstoffanschlag töten, wenn er nicht zurücktrete – ein 19-Jähriger soll Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay heftig bedroht haben. Die Staatsanwaltschaft hat nun Anklage gegen den jungen Mann erhoben. In einem Brief soll der 19-Jährige seine Drohung an den Oberbürgermeister formuliert haben. Belit Onay soll aber nicht der einzige gewesen sein, dem der Mann mit dem Tod gedroht hat, so Oberstaatsanwalt Thomas Klinge auf Nachfrage von Radio Hannover. Demnach soll er der im Mai dieses Jahres gleich 18 ähnliche Schreiben in Briefkästen von Menschen mit ausländisch klingenden Namen eingeworfen haben. In den Briefen soll er geschrieben haben, die Menschen sollten „verschwinden“ oder müssten „entsorgt“ werden. Die Staatsanwaltschaft erhob nun Anklage gegen den 19-Jährigen wegen Volksverhetzung.

++ Große Löcher im Haushalt - Stadt will trotzdem kräftig investieren ++

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Die Corona-Pandemie prägt auch den neuen Finanzplan der Stadt Hannover. Am Donnerstag hat die Verwaltung ihren Haushaltsentwurf für die kommenden zwei Jahre in den Stadtrat eingebracht. Kämmerer Axel von der Ohe musste große Finanzlöcher verkünden – vor allem wegen eingebrochener Gewerbesteuereinnahmen. Trotz der Krise will die Stadt kräftig investieren, sogar so viel wie nie zuvor: 232 Millionen im kommenden Jahr. Der Löwenanteil fließt dabei in die Bildungsinfrastruktur. Ohne Sparen geht das alles aber trotzdem nicht: kostspielige Großvorhaben wie der Neubau des Fössebads oder die Sanierung der Bauverwaltung neben dem Neuen Rathaus müssen erstmal warten. Alle Aufgaben der Verwaltung kommen auf den Prüfstand. Und auch die Bürger werden mehr zur Kasse gebeten: drei Beispiele: Eintrittspreise, Hundesteuer und Friedhofsgebühren sollen steigen. 

++ E-Scooter in der Stadt: CDU fordert Konzept ++

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Manchmal stehen sie ordentlich aufgereiht am Gehwegrand. Manchmal liegen sie aber auch kreuz und quer verteilt im Weg herum. Und die hannoversche CDU sagt jetzt: „Schluss mit dem E-Scooter-Chaos in der Stadt“. Im Bauausschuss hat sie am Mittwoch von der Verwaltung ein Konzept gefordert. Es müsse klare Regeln geben, so Felix Semper, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion. Die Stadt müsse konsequenter sein. Semper schlägt etwa Strafzahlungen für nicht ordnungsgemäß abgestellte Roller oder spezielle Abstell-Zonen vor. Eine Entscheidung über den Antrag der CDU hat der Bauausschuss zunächst vertagt. Scooter-Anbieter TIER kündigte unterdessen für Hannover am Donnerstag neue Maßnahmen gegen falsch abgestellte Roller an: Demnach soll jetzt eine eigene Fuß-Patrouille Kontrollgänge in der Stadt machen. Außerdem sollen Bürger wild abgestellte Roller melden können.

++ Bis zu 60 Impfzentren: Land stellt Strategie vor ++

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Im Kampf gegen das Corona-Virus kommt als neue Waffe bald ein Impfstoff hinzu. Die Impfphase wird für die Behörden aber zu einer logistischen Herausforderung. Für Niedersachsen hat das Land am Donnerstag seine Strategie vorgestellt: bis zu 60 Impfzentren sollen landesweit entstehen. Die Kosten übernimmt das Land, für Standortsuche, Aufbau und Betrieb sind die Kommunen zuständig – hier bei uns die Region Hannover. Personalsuche und Impfstoffverteilung erfolgen in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung. Besonders schwierig: Der Impfstoff muss bei minus 70 Grad gekühlt werden! Innenminister Boris Pistorius spricht von einer insgesamt sehr komplexen und herausfordernden Aufgabe. Neben den Impfzentren werden auch mobile Teams zum Einsatz kommen. Sie können beispielsweise Impfungen vor Ort in Pflegeheimen vornehmen.

++ Demos am Wochenende: Kritiker der Corona-Maßnahmen machen weiter ++

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Nur etwa eine Woche nach der letzten Demo gehen in Hannover am kommenden Wochenende erneut Kritiker und Gegner der Corona-Maßnahmen auf die Straße. Die selbsternannten „Querdenker“ versammeln sich Samstagnachmittag auf dem Opernplatz. Außerdem ist eine Demonstration als Autokorso angemeldet. Allerdings formiert sich auch bereits breiter Gegenprotest. Auf Nachfrage von Radio Hannover berichtete eine Polizeisprecherin von derzeit vier angemeldeten Kundgebungen, die sich als Gegendemos verstehen. Zum Beispiel von dem Bündnis „Auf die Plätze“, der Linksjugend Hannover oder der Gruppe „Extinction Rebellion“. Die Gegenproteste finden an der Goseriede, am Landtag und auch im Umfeld des Opernplatzes statt. Die Polizei rechnet mit vielen hundert Demonstranten. Sie werde laut der Sprecherin am Samstag mit ausreichend vielen Beamten im Einsatz sein und der Lage entsprechend reagieren.

++ Nur falscher Alarm? Großeinsatz in Gleidingen ++

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Großeinsatz der Polizei im Laatzener Ortsteil Gleidingen. Am Mittwochmorgen haben zahlreiche Beamte dort mit der Durchsuchung mehrerer Privaträume begonnen. Sie gehen Hinweisen eines Mannes nach, der von erheblichen Straftaten in Gleidingen berichtet hatte. Um welche Vorwürfe es genau ging, wollte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge auf Nachfrage von Radio Hannover nicht sagen – zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen. An den Angaben des Hinweisgebers habe es von Beginn an Zweifel gegeben. Aufgrund der Schwere der Vorwürfe habe man dem Ganzen aber nachgehen müssen. Hinweise auf tatsächliche Straftaten fanden die Ermittler bislang aber nicht, die Auswertung sichergestellter Datenträger läuft noch. Möglich sei aber, dass sich am Ende herausstellt, dass es keine Straftaten gab, so Oberstaatsanwalt Klinge. In dem Fall müsste der Hinweisgeber selbst mit Ermittlungen wegen falscher Verdächtigung rechnen.

++ 55 Jahre U-Bahn: Erinnerung an den Baustart ++

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„Eine lebenswichtige Operation am Herzen des Landes Niedersachsen“ – so bezeichnete Hannovers früherer Oberbürgermeister August Holweg den Bau einer U-Bahn. Für ihn eine „zwingende Notwendigkeit, von der die Lebensfähigkeit der Stadt“ abhing. Das alles ist nun schon ziemlich lange her. 55 Jahre, um genau zu sein. Am Mittwoch haben Region, üstra und Infrastrukturgesellschaft an den Baustart für die hannoversche U-Bahn erinnert. Auch aus heutiger Sicht die einzig richtige Entscheidung, sagte üstra-Chef Volkhardt Klöppner zu Radio Hannover. 

Auftakt für den U-Bahn-Bau war im November 1965. Los ging damals alles am Rande des Waterlooplatzes: im damaligen Kreisel wurde der erste Stahlträger in den Boden gerammt.

++ Feuerteufel in Hannovers Süden: die Suche geht weiter ++

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Wie lange kann der Feuerteufel noch sein Unwesen treiben? Die Polizei Hannover sucht weiter mit Hochdruck nach einem Mann, der für inzwischen 17 Feuer verantwortlich sein könnte. Am Mittwoch erneuerten die Ermittler ihren Zeugenaufruf. Mithilfe eines Phantombildes suchen sie nach dem mutmaßlichen Serienbrandstifter. Es gebe einige Hinweise darauf, dass bei den Bränden in den vergangenen Wochen immer derselbe Täter am Werk war, so Polizeisprecher Martin Richter zu Radio Hannover.

Zuletzt hatte es am Samstag in einem Mehrfamilienhaus in Döhren gebrannt. Der Brandstifter zündete hier vermutlich Sperrmüll im Keller an.