++ Ausbau der Frauenberatungsstellen: 16 Kommunen beteiligen sich ++

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Frauen, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind, sollen künftig in der ganzen Region Hannover möglichst wohnortnah Hilfe finden. Regionspräsident Hauke Jagau hat dafür entsprechende Verträge mit 16 Kommunen und 16 Beratungsstellen unterzeichnet. Die Neuausrichtung sieht eine Einteilung der Region in sechs Teilregionen vor, in denen jeweils mindestens eine Frauenberatungsstelle Anlaufpunkt für Frauen in Not ist. Im Südwesten der Region entstehen in Barsinghausen und Springe ganz neue Angebote. Auch Präventionsangebote werden ausgeweitet, beispielsweise in Schulen und Jugendzentren. Die Region Hannover fördert das Angebot pro Jahr mit insgesamt knapp 1 Million Euro.

++ Keine lauten Nachtflüge mehr am Flughafen ++

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Das Wirtschaftsministerium hat strengere Regeln für Nachtflüge am Flughafen Hannover beschlossen. Dort dürfen ab Januar keine besonders lauten Flugzeuge mehr in der Nacht starten und landen. Es sollen nur noch notwendige Flugbewegungen stattfinden, wenn die Charter- und Linienflüge die erlaubten Lärmklassen einhalten. Die neue Nachtflugregelung gilt ab dem 1. Januar und soll für zehn Jahre bestehen bleiben. Mit dem Beschluss schränkt das Land Niedersachsen den Nachtbetrieb am Flughafen Hannover stärker ein als zuvor.

++ Rathausprozess Tag 2: wer wusste wann was? ++

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Tag zwei im Prozess um die Rathausaffäre. Auf der Anklagebank im Landgericht haben am Mittwoch wieder Ex-Oberbürgermeister Stefan Schostok, sein früherer Büroleiter Frank Herbert und der ehemalige Personaldezernent Harald Härke Platz genommen. Und erneut ging es um die Frage: wer wusste wann was? Und wer ist nun verantwortlich für die unzulässigen Gehaltszulagen?

Hat der Ex-OB wirklich so wenig gewusst wie er beteuert? Die Staatsanwaltschaft hat Schostok intensiv befragt. Viel Neues ist dabei allerdings nicht ans Licht gekommen. Nach wie vor beruft sich Schostok darauf, dass er sich auf die Einschätzung des Personalchefs verlassen habe. Der wiederum reicht die Verantwortung aber auch weiter: Der Vorschlag für die am Ende rechtswidrige Gehaltszulage für den ehemaligen Feuerwehrchef etwa sei aus dem Innenministerium gekommen. Darauf habe er sich verlassen, so Härke. Wann er von einem Vermerk aus der Personalabteilung der Stadt wusste, der eine solche Zulage als rechtswidrig einschätzt, wisse er nicht mehr.

Der Prozess wird am7. Januar fortgesetzt. Ein Urteil könnte im März fallen.

++ Hannover Concerts: Lohmann übergibt an Chatton ++

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Generationswechsel bei Hannover Concerts: Unternehmensgründer Michael Lohmann zieht sich aus der Führungsetage zurück. Der 67-Jährige gibt seine Geschäftsanteile an Nico Röger und Benjamin Chatton ab. Geschäftsführender Gesellschafter wird Chatton, der ehemalige Manager der Recken.  Lohmann will sich in Zukunft mehr seinem Privatleben widmen, Hannover Concerts aber in den nächsten zehn Jahren weiter als Berater, Einkäufer und Interessenvertreter begleiten. 

Gemeinsam mit dem vor fünf Jahren verstorbenen Wolfgang Besemer hatte Lohmann Hannover Concerts 1979 gegründet. Seitdem hat der Konzertveranstalter Weltstars wie Michael Jackson, Phil Collins, Ed Sheeran oder Paul McCartney nach Hannover geholt.

++ ProAm-Jedermannrennen zieht um: Start und Ziel jetzt in Garbsen ++

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Ein Radrennen für Alle, mit Start und Ziel mitten im Herzen von Hannover: das war in den vergangenen drei Jahren das Sportevent ProAm – Dein Tag. Im kommenden Jahr wird sich dabei aber einiges ändern: Denn das Jedermann-Rennen zieht um, vom Trammplatz vor dem Neuen Rathaus ins Zentrum von Garbsen. Start und Ziel wird dann dort vor dem Rathaus sein. Garbsens Bürgermeister Christian Grahl hat wohl mehrfach Interesse geäußert, heißt es von Veranstalter Eichels Event. Und jetzt freut sich Grahl auch: auf viele radsportbegeisterte Besucher aus ganz Deutschland, sagt er. Neben Start und Ziel wird sich auch die Strecke ändern, sie führt dann nicht mehr in Richtung Deister, sondern zum Steinhuder Meer. Knapp 2.000 Radler waren in diesem Jahr beim Jedermann-Rennen dabei.

++ Zu Weihnachten und Silvester: Karpfen aus dem Maschsee ++

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Der Weihnachts- oder Neujahrskarpfen hat als Festessen eine lange Tradition. Und in Hannover kommt der Fisch dazu auch in diesem Jahr wieder aus dem Maschsee. Wie der zuständige Fischer Marco Neumann nun mitteilte, wurden von den 3.000 im Frühjahr ausgesetzten Jungkarpfen rund 1.200 wieder rausgefischt. Und die seien nach einigen Monaten im See auch wohlgenährt. Im Maschsee ernähren sie sich vor allem von Muscheln und Krebsen.

Neben Karpfen sind dem Fischer auch Hechte, Zander oder Welse  ins Netz gegangen. Auch die stehen zum Verkauf. Aus hygienischen Gründen ist das Schlachten direkt am Ufer, wie es früher Tradition war, nicht mehr erlaubt. Deswegen ist eine Vorbestellung nötig. Der Verkauf findet dann direkt am See statt. Am 23. und 30.12. jeweils ab 10 Uhr am Nordufer.  

++ Sprengel-Museum: unzulässige Honorar-Bezahlung ++

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Während die eine Gehaltsaffäre noch immer nicht aufgeklärt ist, werden aus dem Rathaus neue Auffälligkeiten bekannt: Das Sprengel Museum hat städtische Angestellte und externe Kräfte in den vergangenen neun Jahren wohl unrechtmäßig auf Honorarbasis bezahlt und dadurch Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge gespart. Bei einer turnusmäßigen Überprüfung ist dem Rechnungsprüfungsamt diese Praxis nun aufgefallen, die Stadt hat die Vorgehensweise bereits gestoppt. Am Mittwoch informierte Oberbürgermeister Belit Onay die Öffentlichkeit darüber und versprach umfassende Aufklärung. Staatsanwaltschaft, Rentenversicherung und Steuerbehörden seien informiert. Die fraglichen Honorare belaufen sich insgesamt auf eine Summe in Höhe von 600.000 Euro.

++ Einfamilienhäuser: Jedes zweite kostet 600.000 Euro und mehr ++

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Wer ein Haus kaufen will in Hannover, der muss deutlich tiefer in die Tasche greifen: Die Preise für gebrauchte Einfamilienhäuser sind in den vergangenen drei Jahren um 13 Prozent geklettert, das ist deutlich mehr als anderswo in Niedersachsen, teilte die LBS am Dienstag mit. Demnach kostete zuletzt jedes zweite inserierte Haus in Hannover mehr als 600.000 Euro, jedes vierte kratzte sogar an der Millionenmarke. Damit ist Hannover das teuerste Pflaster in Niedersachsen, was den Hauskauf angeht, vor Braunschweig und dem Landkreis Harburg. Am günstigsten sind gebrauchte Einfamilienhäuser laut der Auswertung in Holzminden, Northeim und Lüchow-Dannenberg.

++ "Konsumterror": Landesbischof Meister fordert Mäßigung ++

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In genau einer Woche ist Heiligabend und damit auch Bescherung. Viele Menschen sind deshalb im Endspurt, was das Geschenke besorgen angeht. Anders Ralf Meister: Hannovers Landesbischof hat am Dienstag zum Konsumverzicht aufgerufen und auf die Ziele der "Fridays for Future"-Bewegung verwiesen. Wenn Weihnachten zum Konsumterror werde, sei das nicht mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit vereinbar, so Meister in einer Mitteilung. Glücklicherweise reduzierten immer mehr Menschen das „wilde und sinnlose Kaufen“, wie es Meister nannte, und überlegten sich genau, was sie brauchten und womit sie andere eine Freude machen könnten.

++ Neustadt: 1000 Schweine tot - offenbar verdurstet ++

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Bis zu 1000 tote Schweine – möglicherweise verhungert und verdurstet hier bei uns in der Region Hannover: Die Tiere sollen in einem Mastbetrieb in Neustadt am Rübenberge verendet sein, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag gegenüber Radio Hannover bestätigte. Die genaue Ursache für das Massensterben stehe noch nicht fest. Es gebe aber Hinweise, dass die Schweine möglicherweise nicht richtig getränkt und gefüttert worden sind. Die Ermittlungen wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz laufen.

++ Weil begrüßt Klimakompromiss - eigene Maßnahmen angekündigt ++

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat den Klima-Kompromiss zwischen Bund und Ländern begrüßt. Man müsse mehr tun für den Klimaschutz, aber auch für den Zusammenhalt der Gesellschaft, sagte Weil am Montag in Hannover. Deshalb brauche es neben einem höheren Kohlendioxid-Preis auch einen fairen Ausgleich. Bund und Länder haben sich auf einen CO2-Preis von 25 Euro je Tonne geeinigt, das ist anderthalb mal so viel wie geplant. Ab 2025 soll der Preis auf 55 Euro steigen. Um den voraussichtlichen Preisanstieg bei Öl, Gas, Benzin und Diesel auszugleichen, soll der Strompreis sinken und die Pendlerpauschale steigen. Der Niedersächsische Landtag hat heute die Zusammenstellung eines eigenen Maßnahmenpakets zum Klimaschutz beschlossen, unter anderem soll auch der Fuhrpark der Landesregierung auf den Prüfstand kommen.

++ Milliarden für NordLB: Landesregierung beschließt Kapitalspritze ++

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Die angeschlagene NordLB erhält eine milliardenschwere Kapitalspritze. 3,6 Milliarden Euro, um genau zu sein. Das hat der niedersächsische Landtag am Montag  in Hannover mit den Stimmen von SPD und CDU beschlossen. Den Löwenanteil von 2,3 Milliarden stemmt das Land Niedersachsen. 1,1 Milliarden kommen von den Sparkassen. Die Opposition und Bürgerinitiativen kritisierten die Finanzspritze. Die schwarz-rote Landesregierung verteidigte die Maßnahme als verantwortungsvoll im Hinblick auf Arbeitsplätze und Landesvermögen.

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