++ Hannover stärkster Wirtschaftsstandort in Niedersachsen ++

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Hannover ist stärkster Wirtschaftsstandort in Niedersachsen. Das geht aus Zahlen hervor, die das Landesamt für Statistik am Donnerstag veröffentlicht hat. Demnach betrug das Bruttoinlandsprodukt in der Region Hannover zuletzt rund 52 Milliarden, in der Stadt waren es rund 34 Milliarden Euro. Wolfsburg als Sitz des Volkswagen-Konzerns rangierte mit rund 21 Milliarden deutlich dahinter. Dafür liegt die Stadt bei den Einkommen vorn.

Arbeitnehmer in Wolfsburg verdienten zuletzt durchschnittlich rund 52.000 Euro, in Hannover und der Region waren es um die 36.000 Euro. Die Zahlen des Statistikamts stammen aus dem Jahr 2017, es sind die neuesten verfügbaren Zahlen für Landkreise und Städte. Inzwischen hat sich das Wirtschaftswachstum in Niedersachsen allerdings leicht eingetrübt, viele Unternehmen befürchten einen Abschwung.

++ Hindenburgstraße wird Thema im OB-Wahlkampf ++

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Die Hindenburgstraße wird offenbar Thema im OB-Wahlkampf, nachdem der CDU-Kandidat Eckhart Scholz angekündigt hat, die Umbenennung stoppen zu wollen. Der Grüne OB-Kandidat Belit Onay hielt am Freitag in der HAZ dagegen.

Es sei richtig, Konsequenzen aus der Vergangenheit zu ziehen, so Onay. Der wissenschaftliche Beirat der Stadt empfehle eine Umbenennung nur, wenn ein Name in Verbindung zu schweren Menschenrechtsverletzungen stehe.Reichspräsident Paul von Hindenburg hatte unter anderem 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt.

SPD-Kandidat Marc Hansmann sagte, er wolle Umbenennungen nicht kategorisch ausschließen. Die Stadt wertet derzeit Vorschläge von Anwohnern aus und will demnächst sieben mögliche Straßennahmen zur Abstimmung stellen.

++ Wunstorf: Luftwaffe schickt Tankflugzeuge gegen den IS ++

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Premiere für den Luftwaffenstandort Wunstorf: Das Transportgeschwader 62 verlegt Maschinen des Typs Airbus A400M nach Jordanien. Von dort aus sollen die Tankflugzeuge eine Operation gegen die Terrormiliz IS unterstützen. Es ist laut dpa das erste Mal, dass das Geschwader mit einem Teil seiner Flugzeuge direkt an einem Auslandseinsatz beteiligt ist. Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, soll die Soldaten am Freitag in den Einsatz verabschieden.

++ Kulinarische Neuerungen beim Maschseefest ++

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Das kulinarische Angebot des diesjährigen Maschseefestes ist ausgebaut worden. Wie die Hannover Marketing und Tourismus GmbH mitteilte, werden auf dem Gelände der Seewirtschaft  am Maschseeostufer in diesem Jahr auch die Restaurants Franscesca e fratelli, das Al Dar und the Harp vertreten sein. Laut HMTG Geschäftsführer Hans Nolte soll dem Geibel durch das neue Konzept eine gastronomisch und kulturell spannende Note gegeben werden.

++ KRH Fuhrpark erneuert ++

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Das Klinikum Region Hannover hat seinen Fuhrpark erneuert. Für das KRH sind in Zukunft neun 18 Tonner und drei 26 Tonner im Wert von etwa zwei Millionen Euro unterwegs. Besonderen Wert legte das Klinikum nach eigener Aussage auf moderne Sicherheitstechnik. Demnach sind in allen LKW Abbiege- und Aufmerksamkeitsassistenten verbaut.

Die Lastkraftwagen der KRH transportieren mehrfach täglich Essen aus der Zentralküche in Empelde an die KRH Standorte und holen leere Tablettwagen wieder ab. Darüber hinaus gehört zu den Aufgaben des Fuhrparks auch der Geräte und Medikamententransport.

++ „Section Control“ auf B6 darf wieder in Betrieb gehen ++

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Das Streckenradar „Section Control“ auf der B6 darf wieder in Betrieb gehen. Das hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschieden. Grund ist das Niedersächsische Polizeigesetz, das der Landtag im Mai beschlossen hatte und das nun die Grundlage für den Weiterbetrieb liefert. „Section Control“ misst die Durchschnittsgeschwindigkeit von Fahrzeugen auf der B6 zwischen Gleidingen und Laatzen über einen Abschnitt von zwei Kilometern. Dazu werden die Nummernschilder aller Fahrzeuge gefilmt. Ein Anwalt aus Laatzen hatte dagegen geklagt. Er sah das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt. Gegen das Niedersächsische Polizeigesetz waren hier in Hannover Tausende auf die Straße gegangen.

++ Linden-Nord: Paketdienste sollen mit Lastenrädern liefern ++

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Für viele Verkehrsteilnehmer sind sie ein Ärgernis: die Zustellfahrzeuge von Paketdiensten, die gern auch mal in zweiter Reihe oder auf Gehwegen parken. Die Stadt will das nicht länger hinnehmen und führt zusammen mit DHL, Hermes und anderen ein Experiment in Linden-Nord durch: Dort sollen 20 Umschlagpunkte eingerichtet werden, an denen Pakete auf Lastenräder, Sackkarren und in Elektroautos umgeladen werden sollen, um dann die letzten Meter zum Empfänger zurückzulegen. Rund 1000 Pakete landen durchschnittlich pro Tag in Linden-Nord.

Projektleiter Tim Gerstenberger sagte, er wisse nicht, ob durch das Experiment weniger Zustellfahrzeuge unterwegs sein werden – er hoffe es aber. Nach einem Jahr soll ausgewertet und gegebenenfalls verlängert werden.

++ CDU wählt Ex-VWN-Chef Scholz zum OB-Kandidaten ++

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96 Prozent Zustimmung: Der CDU-Kreisverband Hannover hat gestern den parteilosen Eckhard Scholz formell zum Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters gewählt. 154 von 161 Mitgliedern stimmten für den früheren VW-Nutzfahrzeuge-Chef, 7 dagegen. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Scholz sagte, Hannover brauche einen Neuanfang. Er wolle den Wirtschaftsstandort stärken, Elektromobilität vorantreiben und die Verwaltung digitalisieren. Außerdem sollten keine Straßen mehr umbenannt werden, sagte Scholz offenbar mit Blick auf die Hindenburgstraße im Zoo-Viertel, denn das bedeute das Ignorieren der eigenen Geschichte. Scholz war von 2012 bis 2018 Chef von VWN. Die OB-Wahl soll am 27. Oktober stattfinden.

++ Weltraum-Forschung: Uni bekommt Raumfahrt-Institut ++++

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In Hannover wird künftig auch zur Raumfahrt geforscht: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt baut in enger Zusammenarbeit mit der Uni ein entsprechendes Institut. Dort sollen neue Methoden etwa zur Erdbeobachtung oder für Navigationssysteme entwickelt werden. Das neue Raumfahrt-Institut unterstreiche die führende Rolle, die die Uni Hannover bei Zukunftstechnologien spiele, sagte der kommissarische Leiter der Forschungseinrichtung, Wolfgang Ertmer. Die Kosten von rund 30 Millionen Euro teilen sich Land und Bund je zur Hälfte, Baubeginn soll in zwei Jahren sein an der Ecke Schneiderberg/Appelstraße in der Nordstadt.

++ Kollekte mit Karte: Marktkirche führt Bezahlen ohne Bargeld ein ++

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In der Marktkirche können Besucher künftig auch bargeldlos zahlen. Das Gotteshaus hat einen sogenannten „Kollektomat“ bekommen. Spender halten ihre EC- oder Kreditkarte vor das Gerät und wählen auf einem Bildschirm einen Geldbetrag zwischen 2 und 25 Euro. Wichtigstes Ziel sei ein einfacher Spendenvorgang auch für ausländische Besucher, teilte die Marktkirche mit. Schöner Nebeneffekt: Magere Spenden mit Cent-Beträgen gehören – zumindest mit dem „Kollektomat“ – der Vergangenheit an.

++ Stephan Weil kritisiert Nominierung Ursula von der Leyens zur EU-Kommissionspräsidentin ++++

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hält die Nominierung von Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin für einen schweren politischen Fehler. Wie die dpa berichtet sagte er am Rande seiner Sommerreise, mit dem Vorschlag werde das Thema Spitzenkandidatur bei Europäischen Wahlen de facto beerdigt. Man könne nicht Wahlkampf mit bestimmten Personen machen, die nach der Wahl aber keine Rolle mehr spielen, so Weil. Seiner Auffassung nach würde das Parlament, wenn es das so akzeptiert, auf Dauer die eigene Herabstufung mit beschließen. Dienstag am späten Nachmittag hatten sich die Regierungschefs auf das neue Spitzenpersonal festgelegt, über den Vorschlag wird das Europaparlament voraussichtlich am 15 Juli entscheiden.

++ Niedersächsische Polizei startet mit neuer Onlinewache ++

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Niedersachsens Polizei startet mit einer neu gestalteten, dialogbasierten Onlinewache in den Juli. Seit Montag können Bürger über die Webseite zum Beispiel einfacher Strafanzeigen stellen oder aber Hinweise zu Verbrechen abgeben.  Die Onlinewache soll durch gezielte Fragestellung durch die Anzeigenaufnahme führen. Dazu gibt es Infos zu Präventionsangeboten oder zum Beispiel was zu tun ist wenn man die EC Karte verliert. Bereits seit zwölf Jahren ist die Seite online, der Relaunch soll nun besonders die Nutzerfreundlichkeit verbessern. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius lobte die Onlinewache als „Zeitgemäßes Angebot einer modernen und serviceorientierten Bürgerpolizei“. Organisiert wird die Onlinewache über die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen in Hannover.

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