++ Wohnungsmangel: Stadt erteilt immer mehr Baugenehmigungen ++

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Um den Wohnungsmangel in Hannover in den Griff zu bekommen, hat die Stadt in den vergangen Jahren immer mehr Baugenehmigungen erteilt. In diesem Jahr sollen es rund 2700 gewesen sein, rund ein Drittel mehr als 2018. Das soll Stadtbaurat Uwe Bodemann vor Ratspolitikern gesagt haben, wie die HAZ berichtet. Im vergangenen Jahr hatte es massive Kritik am Bauamt gegeben. Seither kümmert sich eine Sondereinheit ausschließlich um Baugenehmigungen. Rund 6500 Wohnungen sollen zwischen 2013 und 18 hier bei uns in Hannover fertiggestellt worden sein.

++ Weihnachtsessen: Karpfen-Verkauf am Maschsee ++

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Am Heiligabend kommt bei vielen der Klassiker Kartoffelsalat und Würstchen auf den Tisch. Aber manche schwören auch auf Karpfen – natürlich aus dem Maschsee. Dort am Nordufer sind am Montag wieder die echten Maschseekarpfen verkauft worden – und das nicht zu knapp. 1200 Tiere sind den Züchtern ins Netz gegangen. Vor zwei Jahren hatten sie rund 3000 Jungkarpfen im Maschsee ausgesetzt. Wer für den Jahreswechsel vielleicht noch einen Karpfen möchte, kann ihn am 30. Dezember am Nordufer des Sees abholen – dann ist noch einmal Verkauf, allerdings nur auf Vorbestellung.

++ SITECH-Demo bei VWN ++

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Die Beschäftigten von SITECH haben Angst, dass man sie sitzen lässt. Die Mitarbeiter der Volkswagentochter sehen ihren Standort in Hannover gefährdet sind einem Aufruf der IG Metall gefolgt und haben am Freitag vor dem Volkswagennutzfahrzeugewerk demonstriert. Nach Angaben der Gewerkschaft waren mehr als 400 Menschen bei der Demo, darunter ein Großteil der Mitarbeiter von SITECH. Die Volkswagentochter SITECH stellt Autositze her. Laut der IG Metall sollen über 200 der etwa 470 Stellen in Hannover gestrichen werden. In Zukunft sollen die Sitze offenbar aus dem Ausland importiert werden.

++ Bundesrat verschärft Waffengesetz ++

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Der Bundesrat hat am Freitag einer Verschärfung des Waffengesetzes zugestimmt. Die Initiative für das Gesetz kommt vom Land Niedersachsen. Der Beschluss macht es möglich in Zukunft bestimmte Messer in der Nähe von Schulen, Einkaufszentren oder im Nahverkehr zu verbieten. Hintergrund der Initiative ist wohl die steigende Zahl an Messerattacken. Das Innenministerium registrierte bereits in den ersten neun Monaten des Jahres 50 Tötungsdelikte, die im Zusammenhang mit Messern stehen- offenbar deutlich mehr als  in den Vorjahren. Trotz der Verschärfung des Waffengesetzes wird es wohl Ausnahmen für zum Beispiel Jäger geben. Auch Taschenmesser sind weiterhin erlaubt- das Gesetz zielt besonders auf Messer mit feststehender oder feststellbarer Klinge ab.

++ Hühnermaststall in der Wedemark: Gericht stoppt Erweiterung ++

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Erfolg für Hühner-Riesenmaststall-Gegner: Die geplante Erweiterung eines Betriebs in der Wedemark ist zunächst gestoppt. Das Verwaltungsgericht hat jetzt einem Eilantrag des NABU stattgegeben – der hatte sich gegen die von der Region Hannover erteilte Sofort-Baugenehmigung gerichtet.

In Elze möchte ein Landwirt seinen Betrieb quasi verdoppeln – zu 79.000 bereits bestehenden Mastplätzen sollen weitere 85.000 hinzukommen. Nach Ansicht des Gerichts verfügt der Betreiber aber nicht über ausreichende Flächen zur Futterproduktion für die Tiere. Nur wenn ein Betrieb sein eigenes Futter produziert, gilt er aber als landwirtschaftlich. Ist dies nicht der Fall gelten ganz andere baugenehmigungsrechtliche Maßstäbe, nämlich die für ein Gewerbe. Nun liegt der Ball also wieder bei dem Stallbetreiber und der Region – ob und wenn ja wie und wo es weitergeht.

Neben dem Naturschutzbund kämpft auch eine Bürgerinitiative gegen den Ausbau des Hühnermaststalls.  

++ Vor Heimspiel gegen Stuttgart: Abwehrsorgen bei 96 ++

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Für Hannover 96 hat es zwei Tage vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart die nächste personelle Hiobsbotschaft in der Abwehr gegeben. Rechtsverteidiger Julian Korb droht mit einer Grippe auszufallen. Damit stünde Trainer Kenan Kocak dann kein gelernter Rechtsverteidiger mehr zur Verfügung.

Das Spiel von 96 gegen Stuttgart, das letzte Spiel des Jahres, beginnt am Samstag um 13 Uhr.

++ Wasserstadt Limmer: erste Wohnungen werden vermarktet ++

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Die Wasserstadt Limmer nimmt immer konkretere Formen an: Mit der Immobilienfirma Meravis bietet nun das erste Unternehmen Eigentumswohnungen zum Kauf an. Unter dem Projektnamen WEITSICHT vermarktet Meravis insgesamt 51 Wohnungen auf dem ehemaligen Conti-Gelände – verteilt auf drei rotbraune Klinkerbauten. Die Wohnungen sind zwischen 49 und 130 Quadratmeter groß. Die Preise dafür liegen zwischen 5.200 und 8.000 Euro pro Quadratmeter. Das große Penthouse knackt sogar die Millionenmarke.

Laut Meravis-Geschäftsführer Michael Herter gibt es bereits ein reges Interesse an den Wohnungen. 2022 sollen die ersten einziehen können.

Insgesamt entstehen in der Wasserstadt Limmer rund 1.800 Wohnungen. Bis zu 3.500 Menschen sollen dort künftig leben.

++ So groß wie nie: Landtag beschließt Rekordhaushalt ++

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Die einen finden ihn „zukunftsfest und wetterfest“ – die anderen sprechen von einer vertanen Chance. Klar ist aber: Der niedersächsische Landeshaushalt ist so groß wie noch nie. Er umfasst Ausgaben von 34,7 Milliarden Euro. Am Donnerstag hat der Landtag den Haushalt für das kommende Jahr mit den Stimmen der Großen Koalition beschlossen.

Investitionsschwerpunkte liegen in den Bereichen Infrastruktur, Digitalisierung oder Bildung: knapp 1500 neue Gymnasiallehrer-Stellen sind geplant, Lehrer an anderen Schulformen sollen besser bezahlt werden. Und nach der Abschaffung des Weihnachtsgeldes vor 15 Jahren bekommen alle beim Land angestellten Beamten künftig wieder eine jährliche Sonderzahlung von bis zu 920 Euro.

Vor der finalen Abstimmung im Landtag kam noch einmal Kritik aus der Opposition: Grünen-Fraktionschefin Anja Piel hält nichts von der schwarzen Null, vor allem fehlen ihr Investitionen in den Klimaschutz. FDP-Fraktionschef Stefan Birkner fehlt eine erkennbare Handschrift, die AfD will weniger Geld für Inklusions- und Migrationsmaßnahmen ausgeben.

++ Mann am Hauptbahnhof von S-Bahn erfasst ++

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Am Hauptbahnhof ist am Mittwochaben ein Mann ins Gleisbett gefallen und von einer einfahrenden S-Bahn erfasst worden. Er überlebte schwer verletzt. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen befand sich der Mann noch unter dem Zug. Die S-Bahn musste langsam vorgefahren werden, sodass Rettungskräfte das Unfallopfer versorgen konnten. Die Bundespolizei geht von einem Unfall aus. Der Mann war offenbar stark betrunken vor die einfahrende S-Bahn ins Gleisbett gefallen.  

++ Ausbau der Frauenberatungsstellen: 16 Kommunen beteiligen sich ++

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Frauen, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind, sollen künftig in der ganzen Region Hannover möglichst wohnortnah Hilfe finden. Regionspräsident Hauke Jagau hat dafür entsprechende Verträge mit 16 Kommunen und 16 Beratungsstellen unterzeichnet. Die Neuausrichtung sieht eine Einteilung der Region in sechs Teilregionen vor, in denen jeweils mindestens eine Frauenberatungsstelle Anlaufpunkt für Frauen in Not ist. Im Südwesten der Region entstehen in Barsinghausen und Springe ganz neue Angebote. Auch Präventionsangebote werden ausgeweitet, beispielsweise in Schulen und Jugendzentren. Die Region Hannover fördert das Angebot pro Jahr mit insgesamt knapp 1 Million Euro.

++ Keine lauten Nachtflüge mehr am Flughafen ++

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Das Wirtschaftsministerium hat strengere Regeln für Nachtflüge am Flughafen Hannover beschlossen. Dort dürfen ab Januar keine besonders lauten Flugzeuge mehr in der Nacht starten und landen. Es sollen nur noch notwendige Flugbewegungen stattfinden, wenn die Charter- und Linienflüge die erlaubten Lärmklassen einhalten. Die neue Nachtflugregelung gilt ab dem 1. Januar und soll für zehn Jahre bestehen bleiben. Mit dem Beschluss schränkt das Land Niedersachsen den Nachtbetrieb am Flughafen Hannover stärker ein als zuvor.

++ Rathausprozess Tag 2: wer wusste wann was? ++

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Tag zwei im Prozess um die Rathausaffäre. Auf der Anklagebank im Landgericht haben am Mittwoch wieder Ex-Oberbürgermeister Stefan Schostok, sein früherer Büroleiter Frank Herbert und der ehemalige Personaldezernent Harald Härke Platz genommen. Und erneut ging es um die Frage: wer wusste wann was? Und wer ist nun verantwortlich für die unzulässigen Gehaltszulagen?

Hat der Ex-OB wirklich so wenig gewusst wie er beteuert? Die Staatsanwaltschaft hat Schostok intensiv befragt. Viel Neues ist dabei allerdings nicht ans Licht gekommen. Nach wie vor beruft sich Schostok darauf, dass er sich auf die Einschätzung des Personalchefs verlassen habe. Der wiederum reicht die Verantwortung aber auch weiter: Der Vorschlag für die am Ende rechtswidrige Gehaltszulage für den ehemaligen Feuerwehrchef etwa sei aus dem Innenministerium gekommen. Darauf habe er sich verlassen, so Härke. Wann er von einem Vermerk aus der Personalabteilung der Stadt wusste, der eine solche Zulage als rechtswidrig einschätzt, wisse er nicht mehr.

Der Prozess wird am7. Januar fortgesetzt. Ein Urteil könnte im März fallen.

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