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++ Streit um Sparkurs: Messe-Mitarbeiter machen neues Angebot ++

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Im Streit um den Sparkurs bei der Deutschen Messe AG hat die Arbeitnehmerseite einen neuen Vorschlag unterbreitet. Man könne 200 Millionen Euro einsparen, teilte die IG Metall mit. Dazu könnten unter anderem 186 Arbeitsplätze abgebaut, die Kurzarbeit flexibel fortgesetzt, übertarifliche Leistungen gestrichen und die Arbeitszeit für bis zu sechs Jahre absenkt werden. Der erste Bevollmächtigte der IG Metall Hannover, Dirk Schulze, sagte, man habe ein riesiges Einsparvolumen erarbeitet und baue Personal sozialverträglich ab. Allerdings seien die Zusagen an Bedingungen geknüpft. So müsse etwa die Insolvenzdrohung der Messe vom Tisch. Das Unternehmen müsse zudem genügend Geld für Freiwilligenprogramme und Abfindungen bereitstellen. Und betriebsbedingte Kündigungen und Auslagerungen müssten bis 2030 ausgeschlossen werden. Der Betriebsratschef der Messe, Karsten Scheibe, sagte, er hätte sich deutlich mehr Engagement der Eigentümer gewünscht. Aber die Belegschaft stehe auch in der Corona-Pandemie hinter dem Unternehmen und sei bereit, diesen Beitrag zu leisten. Die Messe fährt in diesem Jahr voraussichtlich mehr als 100 Millionen Euro Verlust ein und ist dringend auf eine Landesbürgschaft angewiesen.

++ VW zieht sich aus Motorsport zurück - Standort Hannover wird dichtgemacht ++

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Vollbremsung bei VW: Der weltgrößte Autobauer macht seine Motorsport-Abteilung hier in Hannover dicht – denn VW zieht sich komplett aus dem Rennsport zurück. Man sei auf dem Weg, führender Anbieter in der nachhaltigen Elektromobilität zu werden, sagte Entwicklungsvorstand Frank Welsch. Deshalb wolle man die Kräfte bündeln und eigene Motorsport-Aktivitäten einstellen. Die 169 Mitarbeiter der Sparte hier bei uns in Hannover sollen ins Stammwerk nach Wolfsburg wechseln. Erfolge feierte VW vor allem bei der „Rallye Dakar“, der Konzern gewann das Wüstenrennen drei Mal in Folge von 2009 bis 2011.

++ Zentrales Impfzentrum auf Messegelände soll ab Mitte Dezember einsatzbereit sein ++

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Ab dem 15. Dezember sollen die Impfzentren für die groß angelegte Kampagne gegen das Corona Virus einsatzbereit sein. Der zentrale Impfstandort für alle Bewohner der Stadt und Region Hannover entsteht auf dem Messegelände. Dort sollen acht bis elf Impfststraßen betrieben werden, teilten Stadt und Region heute bei der Vorstellung ihres Konzeptes mit. Im Optimalfall können dort dann bis zu 200 Menschen pro Stunde gegen Covid-19 geimpft werden. Dafür werden mehrere hundert Helfer benötigt. Denn neben den stationären Zentren sollen auch acht mobile Teams unterwegs sein, die etwa Bewohner von Pflege- und Altenheimen impfen sollen.

++ Mann aus Lehrte muss 900.000 Euro Krankengeld an Versicherung zurückzahlen ++

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Ein Mann aus Lehrte muss fast 900.000 Euro Krankengeld plus Zinsen an seine Versicherung zurückzahlen. Das hat das Landgericht Hildesheim entschieden. Der Ex Manager hatte sich nach mehreren Jobwechseln zwischen 2009 und 2017 immer wieder krankschreiben lassen und Krankengeld kassiert. Während dieser neun Jahre absolvierte der Mann aus Lehrte ein Medizinstudium und beendete es auch erfolgreich. Es sei eine Art Therapie für seinen unter Depressionen leidenden Mandanten gewesen, sagte der Verteidiger in dem Prozess. Das Gericht war von diesem Argument allerdings nicht überzeugt und kam zu dem Urteil, dass der Angeklagte das Krankengeld zu Unrecht kassiert und seine Versicherung betrogen hat. Der Mann aus Lehrte habe sein Medizin-Studium schließlich erfolgreich beendet so das Gericht, und dies widerlege, dass der Beschuldigte vollständig arbeitsunfähig gewesen sei. Mit Zinsen muss der Mann jetzt insgesamt mehr als 1,1 Millionen Euro an seine Versicherung zurückzahlen.

++ Erdbohrungen in Kleingartenkolonie: Wie belastbar ist der Lindener Berg? ++

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In einer Kleingartenkolonie am Lindener Berg lässt die Stadt Hannover ab Montag den Boden untersuchen. Der Grund: Innerhalb der Kolonie „Lindener Eisen und Stahl“ war es in den Jahren 2006 und 2019 zu Erdabsackungen gekommen. Bei den Untersuchungen werden Bohrungen in bis zu 15 Meter Tiefe durchgeführt. Nach Angaben der Stadt wurden im zweiten Weltkrieg sogenannte Luftschutzstollen unterhalb des Lindener Bergs angelegt. Mit den Bohrungen werde nun erkundet, welche Tragfähigkeit die Decke über dem Stollen aufweist und welche Sicherungsmaßnahmen möglicherweise vorzunehmen sind, so die Stadt. Die Arbeiten sollen etwa eine Woche andauern.

++ Schon wieder Brandstiftung: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest ++

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Hat die Brandserie in Hannover Süden endlich ein Ende? Am Wochenende hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen – unmittelbar nachdem erneut ein Feuer gelegt worden war. Diesmal in einem leerstehenden Haus in Döhren, diesmal brannten Einrichtungsgegenstände und Gerümpel. Der mutmaßliche Täter sitzt seit Sonntag in Untersuchungshaft. Polizeibeamte hatten am Samstagnachmittag eine Rauchentwicklung in dem Gebäude an der Küsterstraße festgestellt. Noch vor Ort trafen sie auf einen 60-jährigen Mann. Er gilt als tatverdächtig – zumindest was den jüngsten Fall angeht. Aber auch Zusammenhänge zur Brandserie werden geprüft, denn das Vorgehen war ähnlich. Bis zu 19 Brände könnten auf das Konto des Tatverdächtigen gehen. In den vergangenen Wochen waren in der Südstadt und benachbarten Stadtteilen wiederholt Autos in Tiefgaragen, Lauben sowie Fahrradanhänger und Kinderwagen in Treppenhäusern in Flammen aufgegangen. 

++ Sanierung der Wasserkunst Herrenhausen fast abgeschlossen ++

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Die langwierige Sanierung der Wasserkunst an den Herrenhäuser Gärten ist auf der Zielgeraden. Im Frühjahr soll die historische Pumpanlage wieder in Betrieb gehen und für Besucher geöffnet werden. Am Freitag setzte Gartendirektor Ronald Clark erstmals seit langem das historische Wasserrad der Wehranlage in Bewegung. Sowohl die hölzernen Wasserräder, als auch das Fundament der Wehr waren marode. Die aufwendige Sanierung der Wasserkunst begann im Jahr 2013 und kostete rund sechs Millionen Euro. Die Wasserkunst ist ein System aus Wasserrädern und Pumpen, mit dem früher zahlreiche Fontänen im Großen Garten mit Wasser aus der Leine versorgt wurden.

++ Autodieb demoliert geklauten Mercedes: Spritztour richtet 200.000 Euro Schaden an ++

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 Ein Autodieb ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wild durch die Innenstadt gerast. Er hat den Wagen nach der Spritztour völlig demoliert zurück gelassen. Mehrere Zeugen konnten sich an einen jungen Mann erinnern, der zu Fuß aus dem Bereich Köbelinger Markt in Richtung Karmarschstraße unterwegs war und einen betrunkenen oder drogenbeeinflussten Eindruck machte. Irgendwie konnte der Mann an der Schmiedestraße einen geparkten Mercedes öffnen und raste darin in hohem Tempo davon. In der Goethestraße rammte der etwa 25-Jährige mit dem Wagen den Gehweg und das vordere rechte Rad wurde abgerissen. Der Fahrer setze seine Fahrt trotzdem in Richtung Goseriede fort. Dort fuhr er gegen ein betoniertes Pflanzenbeet, wobei der andere vordere Reifen platzte. Daraufhin verlor der Fahrer die Kontrolle und drehte sich mehrmals mit dem Fahrzeug im Kreis. Er stieg aus, flüchtete und ließ das demolierte Auto zurück. Eine Fahndung der Polizei verlief ohne Erfolg. Die Ermittler hoffen deshalb auf Zeugenhinweise. Der angerichtete Schaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt.

++ Zoo Hannover renoviert im Lockdown: über 2 Millionen Euro Umsatzausfall ++

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Der Zoo Hannover bereitet sich auf eine weitere Zeit ohne Besucher vor. Leider müssten sie davon ausgehen, dass das Ziel ‚Stay at home‘ auch eine Öffnung des Zoos nach dem 20. Dezember nicht wahrscheinlich macht, so Geschäftsführer Andreas Casdorff. Man bereite sich auf einen Shutdown bis in den Januar hinein vor. Während der verlängerten Schießung soll hinter den Kulissen renoviert werden. Das Zooteam arbeitet dann daran den Tierpark für die Wiedereröffnung herauszuputzen sagt Casdorff. So werden zum Beispiel Holzbeläge erneuert, Betonrisse verfugt oder verblichene Farben übermalt. Der Zoo hofft unterdessen darauf, dass die Novemberhilfe vom Bund auch für den Dezember verlängert wird und damit zumindest ein Teil der Umsatzausfälle aufgefangen werden könne. Der Tierpark spricht durch die Schließung im November und Dezember von einem Umsatzausfall von über 2 Millionen Euro. Die Regenwaldwelt Amazonien im Panorama am Zoo soll nach dem Shutdown übrigens nicht wieder öffnen. Die Attraktion wird beendet und für immer geschlossen.

++ Tödlicher Autounfall in Springe: Frau stirbt auf der L460 ++

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Schwerer Unfall heute in der Region Hannover: Auf der L460 bei Springe ist eine Frau ums Leben gekommen. Das bestätigte eine Polizei-Sprecherin auf Nachfrage von Radio Hannover. Die Autofahrerin prallte demnach gegen sechs Uhr zwischen Bennigsen und Gestorf mit ihrem Wagen aus bislang ungeklärter Ursache gegen einen Baum. Das Opfer erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Die L460 musste gesperrt werden.