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++ Mühlenberg und Auf der Horst: Brennpunkt-Impfungen starten ++

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Stadt und Region Hannover impfen jetzt auch Menschen in Quartieren mit besonders beengten Wohnverhältnissen. In dieser Woche starten entsprechende Modellprojekte in Mühlenberg und Auf der Horst in Garbsen.

An zunächst vier Tagen werden rund 25 Mitarbeiter aus dem Impfzentrum den Menschen vor Ort ein Impfangebot machen, teilte die Region heute mit. Die Aktion läuft Donnerstag und Freitag in Hannover sowie an zwei Tagen nächste Woche in Garbsen. Pro Tag stehen dann rund 100 Dosen eines mRNA-Impfstoffs zur Verfügung. Dolmetscher sollen vor Ort helfen, mögliche Sprachbarrieren zu überwinden.

Nach diesen ersten Versuchen in Mühlenberg und Auf der Horst wollen Stadt und Region dann entscheiden, ob ähnliche Aktionen auch an anderen Orten durchgeführt werden.

++ Bundesnotbremse fällt - Lockerungen ab Donnerstag ++

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Die Region Hannover macht sich locker. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz mit 62 am Dienstag erneut deutlich unter 100 liegt, gilt ab Donnerstag die Bundesnotbremse nicht mehr. Am Mittwoch wird die Region Hannover das formell verkünden mit einer Allgemeinverfügung, die um 0 Uhr des Folgetags in Kraft tritt.

Das führt auch zu einer Kuriosität: die Ausgangssperre gilt dann in der Nacht auf Donnerstag nur noch für 1 Stunde und 59 Minuten. Dann ist sie aufgehoben.

Shoppen ist ab Donnerstag auch ohne Termin möglich, die Testpflicht bleibt aber. Ausnahmen gibt es für Geschäfte mit weniger als 200 Quadratmetern: Sie können auf Tests verzichten und stattdessen weiterhin Terminshopping anbieten.

Hotels, Pensionen und Campingplätze dürfen öffnen, mit eingeschränkte Kapazität. Auch hier gilt die Testpflicht. Ebenso bei der Außengastronomie, die wieder öffnen darf. Zunächst aber mit Sperrstunde 23 Uhr.

Und bei privaten Treffen gilt ab Donnerstag: Ein Haushalt darf zwei Personen aus einem anderen Haushalt treffen, Kinder bis 14 zählen nicht mit.

++ IAA Nutzfahrzeuge: Hannover bleibt Gastgeber ++

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Bei der Bewerbung als Ausrichter der Internationalen Automobilausstellung für PKW war Hannover leer ausgegangen. Die IAA Nutzfahrzeuge aber bleibt Hannover treu: Die Deutsche Messe AG und der Veranstalter, der Verband der Automobilindustrie VDA, haben ihren Vertrag verlängert – bis einschließlich 2028, teilte die Messe AG am Dienstag mit. Das heißt, dass mindestens vier weitere Veranstaltungen auf Hannovers Messegelände stattfinden werden.

Die nächste IAA Nutzfahrzeuge ist im September 2022 und wird auf sechs Tage verkürzt. Die letzte Nutzfahrzeugsschau im vergangenen Jahr musste aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen.  

++ Gewaltverbechen Goslar: Mordkommision sucht Taxifahrer aus Hannover als Zeuge ++

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Die Spur führt nach Hannover: Seit fünf Wochen wird ein Mann aus dem Kreis Goslar vermisst. Der 51-Jährige ist nach Einschätzung der Polizei vermutlich einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Bei ihren Ermittlungen sucht die Mordkommission nun nach einem wichtigen Zeugen. Und zwar nach einem Taxifahrer oder einer Taxifahrerin aus Hannover. Drei Tag nachdem der Mann aus dem Kreis Goslar spurlos verschwand, wurde dessen Auto auf dem Expo-Gelände gefunden, gegenüber des ehemaligen holländischen Pavillons. Ermittlungen haben ergeben, dass von dieser Stelle vormittags am 13. April ein Taxi bestellt worden war - möglicherweise für eine Fahrt zum Hauptbahnhof. Der Taxifahrer oder die Taxifahrerin wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Eine Leiche haben die Ermittler trotz Suche in der Umgebung des Wohnortes noch nicht gefunden. Spuren im Garten des Vermissten deuten darauf hin, dass es am Morgen seines Verschwindens eine Auseinandersetzung gegeben haben könnte. Dabei sei der 51-Jährige verletzt worden.

++ Region fördert zwei Klimaschutz-Projekte mit 120.000 Euro ++

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Mit insgesamt 120.000 Euro fördert die Region Hannover zwei Klimaschutz-Projekte. 78.000 Euro fließen in den Umbau eines Bus-Oldtimers, der für Stadtrundfahrten eingesetzt wird. Der Bus erhält einen modernen, klimafreundlichen Elektroantrieb. Die für die Sightseeing-Touren benötigte Energie ist dann zu 100 Prozent erneuerbar und wird unter anderem durch eine Photovoltaikanlage auf dem Bus-Dach erzeugt. Ein weiteres Vorzeigeprojekt, das die Region fördert, ist das geplante „kalte Nahwärmenetz“ für das Ecovillage auf dem Kronsberg. 42.500 Euro fließen in die Pläne, das Wohnquartier klimaneutral und er­neuerbar mit Strom und Wärme zu versorgen. Die Region Hannover vergibt die Zuschüsse auf Basis der Richtlinie zur Förderung regional bedeutsamer Klimaschutzvorhaben. Seit 2013 wurden insgesamt 111 Förderanträge gestellt, von denen 47 Projekte letztlich umgesetzt wurden.

++ Land will anti-israelische Proteste vor Synagogen verhindern ++

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Das Land Niedersachsen will anti-israelische beziehungsweise pro-palästinensische Demonstrationen in der Nähe von Synagogen unterbinden. Mit einem Erlass werde man den Behörden Hinweise dafür geben, wie solche Aktionen beschränkt oder untersagt werden könnten, teilte das Innenministerium mit. Das Niedersächsische Versammlungsgesetz sehe bei unmittelbarer Gefahr für die öffentliche Sicherheit im Einzelfall sogar ein Verbot vor. Synagogen und andere jüdische Einrichtungen seien keine Symbole für die Politik des Staates Israel und dürften deshalb auch nicht für Proteste missbraucht werden, sagte Innenminister Boris Pistorius. Jüdische Menschen zu bedrohen, sei klarer Antisemitismus, so der Innenminister.

++ Streit um fensterlose Hotelzimmer: Stadt verliert vor Gericht ++

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Wieder ein Gerichtsstreit um fensterlose Hotelzimmer – und wieder verliert die Stadt. Niedersachsens Oberverwaltungsgericht erlaubt einem Cityhostel-Betreiber aus Hannover, auch Zimmer ohne Fenster anzubieten. Der Hotelier will sein Haus um 13 Zimmer erweitern, neun davon fensterlos. Die Stadt hatte einen entsprechenden Bauantrag ursprünglich abgelehnt, das Verwaltungsgericht Hannover hatte aber einer Klage des Hoteliers stattgegeben. Die Stadt legte Berufung ein und verlor nun erneut.

Zur Begründung heißt es vom OVG: Da Hotelzimmer nicht dem Wohnen dienen, griffen bei der Niedersächsischen Bauordnung Ausnahmen. Licht und Belüftung könnten auch anders sichergestellt werden. Ein Verzicht auf Fenster komme außerdem in Betracht, wenn die Zimmer allein zum Übernachten und nur für einen kurzen Aufenthalt gedacht seien. Das sei bei diesem Cityhostel der Fall. Erlaubt seien aber maximal drei Übernachtungen.

++ Flughafen: Mahnwache gegen Abschiebungen nach Pakistan ++

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Mit einer Mahnwache wollen Aktivisten ab Montagabend am Flughafen in Langenhagen gegen Sammelabschiebungen nach Pakistan protestieren. Am Dienstag soll ein entsprechender Flug von Hannover nach Pakistan starten. Nach Angaben des Bündnisses gegen Abschiebungen Hannover sind unter den Betroffenen acht Menschen aus Niedersachsen. Sie seien seit der vergangenen Woche in Langenhagen in Abschiebehaft. Unter den Menschen, die abgeschoben werden sollen, seien auch Angehörige einer muslimischen Minderheit, die in Pakistan großen Gefahren ausgesetzt seien.

Die Mahnwache startet am Montagabend um 23 Uhr und soll 25 Stunden dauern. Schwerpunkt der Aktion ist am Dienstag zwischen 11 und 14 Uhr.

++ "aufregend unaufgeregt" - so will Hannover mehr Touristen anlocken ++

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Hannover ist „aufregend unaufgeregt“: mit diesem Slogan will die Hannover Marketing und Tourismus GmbH nach der Corona-Pandemie wieder mehr Gäste zu uns locken.

Die Kampagne ist das Ergebnis eines Strategieprozesses mit Beteiligten aus Tourismus, Wirtschaft und Kultur. Im Ergebnis stand die Überzeugung, dass das Leben in der Region Hannover für das Gefühl steht, unaufgeregt über den Dingen zu stehen. Hannover sei nicht zu groß, nicht zu klein, nicht zu laut, nicht zu leise, pulsierende Großstadt treffe auf entspanntes Leben im Grünen. Und die Menschen in Hannover genössen einfach ihre Lebensqualität.

Der Claim „aufregend unaufgeregt“ sei zeitgemäß und gelte für alle Branchen, für den Wirtschaftsstandort ebenso wie für den Tourismus, finden HMTG-Chef Hans Nolte. Die Plakatkampagne wird an 3000 Standorten in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, NRW und Berlin bis Ende Juli zu sehen sein. Hinzu kommen Online- und Printkampagnen.

++ Steuerschätzung: Niedersachsen fehlen Milliarden ++

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Niedersachsen muss den Gürtel enger schnallen: Die Corona-Pandemie reißt ein Loch in die Landeskasse. Das bestätigt auch die aktuelle Steuerschätzung. Laut Finanzminister Reinhold Hilbers bestätigt das Ergebnis, dass wir uns über viele Jahre auf erhebliche Steuermindereinnahmen einstellen müssen. Ohne Sparmaßnahmen sei das nicht zu kompensieren.

In Zahlen: für die Jahre 2021 bis 24 muss Niedersachsen voraussichtlich mit 4,9 Milliarden Euro weniger an Steuern leben als vor der Corona-Krise veranschlagt wurde. Aber immerhin: Das Loch fällt etwas kleiner aus als zunächst befürchtet.

Das verfügbare Geld müsse nun verantwortungsbewusst eingesetzt werden, fordert die FDP-Fraktion im Landtag: ein Teil sollte in die Corona-Schuldentilgung fließen. Aber auch Investitionen in den Bildungsbereich seien gerade jetzt sinnvoll.