++ Nach Morddrohungen: Starpianist Levit erhält Solidaritätsbekundungen ++

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Nachdem Hannovers Starpianist Igor Levit im Tagesspiegel öffentlich gemacht hat, dass er antisemitische Morddrohungen erhält, gab es von verschiedenen Seiten Solidaritätsbekundungen. Unter anderem forderte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble auf, dem Antisemitismus in Deutschland Einhalt zu gebieten. Auch Grünen-Chef Robert Habeck zollte Levit Respekt für seinen Umgang mit der Bedrohung und forderte ein härteres Vorgehen gegen antisemitische Taten. Ebenso wie Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay. Er forderte auf Twitter zu Solidarität mit Igor Levit auf. Der weltberühmte Pianist stammt aus einer jüdischen Familie. Er hat seine Klavierausbildung an der Musikhochschule Hannover erhalten, an der er seit diesem Semester auch selbst als Professor tätig ist. Als Botschafter unterstützt er außerdem die Bewerbung Hannovers um den Titel Kulturhauptstadt 2025.

++ Doch kein Aus für Jan Schlaudraff bei Hannover 96 ++

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96-Chef Martin Kind hat heute Spekulationen zurückgewiesen. Schlaudraff bleibe Sportdirektor, auch in der Rückrunde. Eine Entlassung sei kein Thema, sagte Kind gegenüber Sport 1. Nach dem enttäuschenden ersten Saisonteil der Roten hat es Spekulationen gegeben, dass ein möglicher Nachfolger gesucht wird. Trotz Kinds Gegenerklärung bleibt nun denkbar, dass Schlaudraff einen übergeordneten Unterstützer bekommen soll. Erste Gespräche soll es bereits gegeben haben. Zum Beispiel mit Fabian Wohlgemuth von Holstein Kiel oder Harald Gärtner, dem ehemalige Sportdirektor des FC Ingolstadt.

++ Leichenfund nach Brand in Großgoltern ++

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Am frühen Morgen ist im Nordosten von Barsinghausen der Dachstuhl eines ehemaligen Bauernhauses in Brand geraten. Das Gebäude wird vom Verein Ökostation als Seminarhaus genutzt. Gut 60 Personen konnten sich in Sicherheit bringen. Ein Seminar-Gast wurde vermisst. Die Polizei prüft nun, ob es sich bei dem gefunden Leichnam um den Vermissten handelt. Nach dem Brand war nicht klar, ob er sich im Gebäude aufhielt oder woanders geschlafen hat. Knapp 140 Feuerwehrleute aus den umliegenden Ortschaften waren bei dem Brand im Einsatz. Am späten Vormittag hatten sie das Feuer unter Kontrolle. Warum es ausbrach ist noch unklar.

++ Tankstelle in Stöcken überfallen: Zeugen gesucht ++

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Ist eine Tankstelle in Stöcken von einem Serientäter überfallen worden? Das überprüft aktuell die Polizei und sucht nach Zeugen. Am Sonntagabend hat ein bislang unbekannter Mann die Tankstelle an der Alten Stöckener Straße betreten, die 77-Jährige Mitarbeiterin bedroht und ist mit dem erbeuteten Geld geflohen. Er trug eine schwarze Jacke, eine Wollmütze und Handschuhe, soll von kräftiger Statur sein und Hochdeutsch sprechen. Die Beschreibung ähnelt auch anderen Fällen. Seit Mitte Dezember sind in Hannover mehrere kleine Geschäfte überfallen worden: Unter anderem ein Blumenladen, ein Sonnenstudio und eine Bäckerei.

++ Kürzere Öffnungszeiten an Silvester ++

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Wer für die Silvesterparty noch kurzfristig eine Flasche Sekt besorgen  will, muss sich ab diesem Jahr auf kürzere Öffnungszeiten einstellen. An Silvester haben die Supermärkte höchstens bis 14 Uhr geöffnet. Das wurde bereits im Sommer mit der Reform des Ladenöffnungsgesetzes beschlossen, das für ganz Niedersachsen gilt. Nicht betroffen von der neuen Regelung sind Apotheken, Tankstellen und die Geschäfte im Hauptbahnhof Hannover. Hier kann teilweise auch noch an Neujahr eingekauft werden.

++ Ex-96-Profi Mohamadou Idrissou ist nach Abschiebehaft zurück in Deutschland ++

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Mitte Dezember hat die österreichische Polizei den früheren Bundesligaprofie verhaftet. Als Grund nannte sie ein fehlendes Aufenthaltsvisum. Idrissou hingegen sagte gegenüber der Bild, das lediglich sein Pass abgelaufen war. Jetzt ist der Kameruner nach elf Tagen wieder frei und zurück in Deutschland. Seinen Vertrag beim österreichischen Viertligisten DSV Leoben habe er laut Medienberichten aufgelöst. Idrissou war bis 2006 bei Hannover 96 unter Vertrag und hat in der Bundesliga knapp 140 Spiele bestritten.

++ Germanwings-Streik: Flughafen Hannover bleibt verschont ++

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Auch die kommenden Tage soll der Flughafen Hannover nicht vom Streik der Germanwings-Flugbegleiter betroffen sein. Das bestätigte ein Airport-Sprecher. Bundesweit fallen wegen des Streiks Montag, Dienstag und Mittwoch mehr als 170 Germanwings-Flüge aus. Dabei handelt es sich vor allem um innerdeutsche Verbindungen, aber auch einige Flüge nach Österreich und in die Schweiz sind abgesagt worden. Vor allem die Flughäfen Köln-Bonn, München, Hamburg und Berlin-Tegel sind betroffen.

+++ Silvester: Böllerverbot in Hannovers Innenstadt +++

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Das Silvesterfeuerwerk spaltet die Gemüter: Die einen freuen sich schon seit Wochen auf Raketen und Böller, die anderen sorgen sich um die Tiere oder die Feinstaubbelastung und würden das Feuerwerk am liebsten abschaffen. Auch die Umweltverbände fordern ein flächendeckendes Verbot in deutschen Innenstädten. In Hannover wird zum Jahreswechsel erneut für Teile der City ein Böllerverbot ausgesprochen. Und zwar genau wie im Vorjahr für die Bereiche zwischen Hauptbahnhof und Platz der Weltausstellung sowie zwischen Opernplatz und Steintor. Innerhalb der Verbotszone dürfen keine Böller, Raketen, Fontänen und andere Feuerwerke abgefeuert und auch nicht mitgeführt werden. Erlaubt sind zum Beispiel nur Knallerbsen oder Wunderkerzen. Polizei und Sicherheitsdienste werden die Verbotszone beim Jahreswechsel kontrollieren.

+++ Wolf reißt erneut Schafe in Burgdorf +++

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Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage hat offenbar ein Wolf im Burgdorfer Holz Schafe gerissen. Diesmal wurden zwei Tiere getötet - darunter ein trächtiges Schaf - zwei weitere Tiere wurden verletzt. Mindestens ein Wolf soll am Wochenende in der Nacht zu Samstag einen Elektrozaun überwunden haben und die Schafsherde auseinandergetrieben haben. Erst das Wochenende davor soll ein Wolf dieselbe Herde bei Burgdorf angegriffen und acht Schafe gerissen haben. Der Besitzer der Schafe hat seine Tiere nach dem zweiten Vorfall nun nach Hülptingsen auf eine Koppel am Wohnhaus untergebracht und hofft, dass sich die Wölfe dort nicht hin trauen. Die Jägerschaft Burgdorf appelliert inzwischen an Hundehalter, ihre Tiere bei Spaziergängen in dem Gebiet immer an der Leine zu führen.

+++ Herrenloser Koffer sorgt für Sperrung am Schillerdenkmal +++

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Direkt am Schillerdenkmal auf der Georgstraße hat der schwarze Koffer gestanden. Passanten bemerkten ihn nach Angaben der Beamten gegen 16:40 Uhr am Samstagnachmittag und riefen die Polizei. Die sperrte den Bereich zur Sicherheit ab und holte Sprengstoffspürhunde und sogenannte Delaborierer dazu, also Einsatzkräfte die in der Lage sind Sprengsätze auseinanderzunehmen. Diese Fachkräfte konnten rund zwei Stunden nach der Entdeckung des einsamen Trolleys Entwarnung geben. Im Koffer befand sich offenbar keine Bombe sondern Müll.

+++ Hannoverscher Starpianist erhält antisemitische Morddrohungen +++

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Starpianist Igor Levit erhält antisemitische Morddrohungen. Das hat der Musiker in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel geschildert. Er berichtet darin unter anderem von einer E-Mail, die er vor ein paar Wochen erhielt, in der ihm ein Mordanschlag bei einem Klavier-Konzert in Süddeutschland angedroht wurde. Levit habe die Polizei eingeschalten und das Konzert trotzdem gespielt - unter Personenschutz und aufwendigen Sicherheitsmaßnahmen. Wut und Bürgerpflicht hätten ihn veranlasst seinen Zeitungsbericht zu veröffentlichen, sagt Levit. Immer wieder würden Menschen Opfer von Hass und Anfeindungen, beklagt er und nennt als Beispiel unter anderem den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Der weltberühmte Pianist Levit stammt aus einer jüdischen Familie. Er hat seine Klavierausbildung an der Musikhochschule Hannover erhalten, an der er seit diesem Semester auch selbst als Professor tätig ist. Als Botschafter unterstützt er außerdem die Bewerbung Hannovers um den Titel Kulturhauptstadt 2025.

++ Verdacht auf Pflegemängel in Neustadt: Staatsanwaltschaft ermittelt ++

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Im Fall der Pflege-WG in Neustadt am Rübenberge ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. Ehemalige Mitarbeiterinnen werfen der leitenden Angestellten vor, demente WG-Bewohner mit kalten Duschen bestraft, sie beleidigt und nachts eingesperrt zu haben, ohne Notrufmöglichkeit. Außerdem hätten die Hunde der Leiterin wiederholt ihr Geschäft in den Räumen verrichtet. Die Frau weist die Vorwürfe zurück. Von den sieben Bewohnern der Pflege-WG in Neustadt sind zwei zuletzt offenbar umgezogen, eine schwer kranke Frau soll gestorben sein. Da die Einrichtung privat ist, wird sie weder von der Region noch vom medizinischen Dienst kontrolliert. Die Staatsanwaltschaft will nun prüfen, ob eine Straftat vorliegt.

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