++ Kunstwerk am Königsworther Platz: "Symphony in Red" wird saniert ++

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Das Kunstwerk „Symphony in Red“ ist seit fast 20 Jahren schon ein Blickfang am Königsworther Platz. Jetzt brauchen die großen roten Stahlstreben einen neuen Anstrich. Eingerüstet ist die Skulptur bereits, bis Anfang Juli werden sich die Arbeiten aber hinziehen. 14.000 Euro nimmt das städtische Kulturbüro dafür in die Hand und hat eine Malerfirma aus Hannover beauftragt: die schleift das Kunstwerk zunächst manuell, reinigt es und bessert es aus, um es dann mehrfach neu anzustreichen und zu versiegeln.

Die 17 Meter hohe Skulptur des US-Künstlers John Henry wurde am 31. Mai 2000 eingeweiht, einen Tag vor Beginn der EXPO. Sie ist der Schlusspunkt der Skulpturenmeile.

++ Tödlicher Unfall auf der A7: massive Verkehrsbehinderungen ++

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Tödlicher Unfall am Dienstagmorgen auf der A7 in der Wedemark – stundenlang kam es dadurch zu massiven Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn. In Fahrtrichtung Hamburg fuhr der 52-jährige Fahrer eines Keintransporters gegen sechs Uhr auf einen vor ihm fahrenden Sattelschlepper auf. Der Mann hatte wohl zu spät bemerkt, dass der LKW wegen eines Rückstaus abbremsen musste. Durch den heftigen Aufprall wurde die Fahrerkabine des Kleintransporters zerstört und der Fahrer eingeklemmt, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die A7 musste während der Aufräumarbeiten in Richtung Norden für drei Stunden komplett gesperrt werden. Es bildete sich ein langer Stau mit einer Länge von bis zu 13 Kilometern. Auch die Umleitungsstrecken in der Wedemark waren zeitweise überlastet.

++ Zwille oder Luftgewehr? Bus der üstra attackiert ++

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An der Haltenhoffstraße haben Unbekannte am Sonntagabend auf noch ungeklärte Art und Weise ein Loch in der Seitenscheibe eines Üstra-Busses verursacht. Die Polizei hält einen Angriff mit dem Luftgewehr oder einer Zwille für möglich. Nach Angaben der Beamten hörte der 49-jährige Fahrer eines üstra-Busses gegen 21:45 Uhr während der Fahrt einen Knall und hielt daraufhin an. Verletzt wurde niemand, im hinteren Teil des Busses bemerkte er aber eine zersplitterte Seitenscheibe. Vor Ort ergaben Untersuchungen an einer Telefonzelle ähnliche Beschädigung. Die Polizei prüft die Zusammenhänge und ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Zeugen, darunter die Fahrgäste des Busses - werden gebeten, sich beim Kommissariat in der Nordstadt zu melden.

++ Steinwerfer auf Autobahnbrücke: Autofahrer mit Glück im Unglück ++

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Ein Autofahrer ist am Pfingstsonntag nur knapp einem Stein entgangen, den jemand von einer Brücke auf die A2 geworfen hatte. Hannovers Polizei sucht nun nach Zeugen. Wie die Beamten mitteilten war der 33-Jährige zwischen 23 Uhr 15 und 23 Uhr 20 mit dem Wagen in Richtung Dortmund unterwegs. Als er zwischen den Anschlussstellen Herrenhausen und Garbsen unter einer Autobahnbrücke durchfuhr zersplitterte plötzlich seine Windschutzscheibe. Der Mann hielt an, entdeckte auf seinem Beifahrersitz einen Stein und informierte sofort die Polizei. Die ermittelt nun wegen versuchten Mordes, eine Fahndung nach dem Verdächtigen blieb bisher aber erfolglos. Hinweise zu dem Täter nimmt der Kriminaldauerdienst entgegen.

++ Polizei geht gegen Verfasser von Hasskommentaren im Internet vor: Einer der Verdächtigen aus Hannover ++

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Sie beschimpfen, beleidigen und rufen sogar offen zu Straftaten auf: Mit einer groß angelegten Aktion ist die Polizei am Donnerstag gegen Verfasser von Hasskommentaren im Internet vorgegangen. Der Einsatz richtete sich konkret gegen Mitglieder der Facebook Gruppen „Die Patrioten“ und „Unser Deutschland patriotisch und Frei“. Einer der 12 Verdächtigen, gegen die unter anderem wegen Volksverhetzung und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt wird, kommt aus Hannover und soll einer der Administratoren gewesen sein. Die Bundesweite Aktion gegen sogenannte Hater richtete sich erstmals nicht nur gegen die Verfasser der Zeilen sondern, auch gegen die Seitenverantwortlichen, die ihrer Pflicht zur Prüfung der Beiträge nicht nachgekommen sein sollen.

 

++ Klage gegen die Stadt: Ex-Büroleiter Herbert will Geld behalten ++

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Die Rathausaffäre um unzulässige Gehaltszulagen beschäftigt weiterhin die Gerichte. Jetzt klagt der Ehemalige Büroleiter des Oberbürgermeisters, Frank Herbert, vor dem Verwaltungsgericht gegen die Stadt. Dabei geht es um die knapp 50.000 Euro, die Herbert von 2015 bis 2018 Zuviel kassiert haben soll. Nach dem Bekanntwerden der Vorgänge rund um die unzulässigen Boni hatte die Stadt die Überweisungen gestoppt und das Geld zurückgefordert. Herbert allerdings weigert sich die Summe zurück zu zahlen. Der frühere Büroleiter von Stefan Schostok ist zusammen mit diesem, sowie mit Harald Härke von der Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht angeklagt. Während Schostok und Härke wegen Untreue im besonders schweren Fall vorgeworfen wird, soll Herbert zur Untreue angestiftet haben. Über die Zulassung der Anklage muss das Landgericht allerdings noch entscheiden.

 

++ Belit Onay vermutlich Oberbürgermeisterkandidat der Grünen: Morgen offizielle Vorstellung ++

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Auch die Grünen haben nun einen Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl gefunden. Am Freitag wollen Partei und Fraktionsspitze ihren Bewerber offiziell vorstellen. Das bestätigte Grünen Parteichef Ludwig Hecke. Er wollte vorab aber keine weiteren Einzelheiten zu dem Oberbürgermeister-Kandidaten verraten. Laut Medieninformationen haben sich die Grünen für den Landtagsabgeordnete Belit Onay entschieden. Der Jurist, der früher Ratsmitglied in Hannover gewesen ist, war schon vorher immer wieder mal als aussichtreicher Kandidat genannt worden. Offenbar hat Onay die Findungskommission der Grünen überzeugt. Es heißt, er habe sich gegen eine starke Frau durchgesetzt. Die SPD hatte bereits Anfang Mai den früheren Finanzdezernenten Marc Hansmann als ihren Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl aufgestellt. Die CDU anschließend den ehemaligen Chef von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Eckhard Scholz. Außerdem im Rennen sind bislang Piraten-Politiker Adam Wolf, die parteilose Kulturmanagerin Iyabo Kaczmarek und der Bundestagsabgeordnete Jörn König für die AfD.

++ Rang 71 von 100 Städten: Hannover zahlt hohe Müllgebühren ++

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Hannoveraner müssen vergleichsweise viel für Müllgebühren hinblättern. Im bundesweiten Vergleich gehört Hannover inzwischen zum teuersten Drittel. Das zeigt laut Medienberichten eine Studie, die der Eigentümerverband Haus und Grund in Auftrag gegeben hatte. Demnach liege Hannover von rund 100 Städten nun auf Rang 71, vor drei Jahren sei es noch Platz 53 gewesen. Der Abfalldienst aha bezweifelt die Aussagekraft der Studie: Die Leistungen für die Müllgebühren seien nicht vergleichbar, heißt es. Durch das Umland gebe es hohen Fahraufwand, außerdem gebe es ein hohes Leistungsspektrum. Hannover kommt in Sachen Müllgebühren gemäß der Studie auf einen Mittelwert von rund 350 Euro – in den günstigsten Städten Deutschlands ist es nur etwa ein Drittel davon.

++ Hochmoderner Neubau: Förderschule auf der Bult feierlich eröffnet ++

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Ein neuer Lichtblick zwischen maroden Schulen in Hannover. Auf der Bult ist eine neue Förderschule feierlich eröffnet worden. Unter anderem waren am Mittwoch Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Regionspräsident Hauke Jagau anwesend. Rund 21 Millionen Euro kostete die Region Hannover der Komplex, energieeffizient gebaut und mit hochmoderner Ausstattung. 20 Schulklassen sollen in die Förderschule demnächst einziehen, oder in Personen: Rund 200 Schüler und 110 Lehrkräfte. Rund drei Jahre betrug die Bauzeit, im Frühjahr soll sie komplett fertig sein.

++ Nachtruhe durch Tempo 30 in Hannover? Ampelbündnis ist sich uneinig ++

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Wie eine mögliche Nachtruhe auf Hannovers Straßen aussehen kann, darüber ist sich offenbar auch das Ampelbündnis nicht ganz einig.Tempo 30 wollen, wie sich am Mittwoch im Bauausschuss zeigte, nur die Grünen. SPD und FDP erklärten laut Medienberichten, dass es mit ihnen aber kein Tempo 30 in der Nacht geben solle. Im gemeinsamen Antrag von Rot, Grün und Gelb hieß es: Die Stadtverwaltung solle ein Geschwindigkeitskonzept entwickeln für alle Straßenabschnitte der höchsten Belastungsstufe, um den Schutz der Nachtruhe zu erreichen. Das wurde innerhalb des Ampelbündnisses offenbar verschieden ausgelegt, oder im Antrag bewusst offen formuliert. Von der Opposition gab es Spott: Es werde wohl kaum Tempo 70 herauskommen, sagte CDU-Ratsherr Felix Semper. Geplant sind aber mehr Verkehrskontrollen, außerdem soll gegen sogenannte Autoposer vorgegangen werden, die nachts starken Lärm mit ihren Motoren erzeugen.

++ 2 Wanderer aus Sehnde in Österreich tödlich verunglückt ++

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Zwei Wanderer aus Sehnde sind im österreichischen Gebirge tödlich verunglückt. Das Paar stürzte laut Medienberichten durch ein Schneeloch mehrere Meter in die Tiefe. Gestern Nachmittag wurden die beiden Leichen gefunden, sie wurden seit Dienstag vermisst. Die beiden Wanderer waren gemeinsam mit einer weiteren Person offenbar abseits des ausgewiesenen Weges auf Wandertour.Das Paar war durch eine Schneedecke gerutscht und dann durch einen darunterliegenden Gebirgsbach abgetrieben worden. Der Dritte im Bunde, der kein Handy dabei hatte, war zurück ins Tal abgestiegen, um Hilfe zu holen. Ein Team aus über 40 Bergrettern hatte nach dem Paar aus Sehnde gesucht. Ob sie durch den Sturz ums Leben kamen oder ertranken, soll die Obduktion klären.

++ Missglückt und kaum lösbar: Philologenverband widerspricht Kultusministerium in Sachen Mathe-Abi ++

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Anspruchsvoll aber lösbar, so hat Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne die Aufgaben im diesjährigen Mathe-Abitur beschrieben. Der Philologenverband Niedersachsen sieht das anders: in einem Statement heißt es die Aufgabenstellung sei missglückt aber mit konstruierten Textzusammenhängen überfrachtet, nicht eindeutig formuliert und auch für Leistungsstarke Schüler kaum lösbar gewesen. Der Verband fordert daher, dass Niedersachsen sich vorübergehend aus dem länderübergreifendem Aufgabenpool zurückzieht.

Bereits seit Mai beschweren sich Schüler in mehreren Bundesländern über den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben und wandten sich in Online Petitionen an die Ministerien. Sie fordern eine Stellungnahme und eine wie es heißt "gerechte Lösung“ sowie für die Zukunft andere Aufgaben und fachkompetente Kontrolle. In Niedersachsen haben rund 18 Tausend Schülerinnen und Schüler die Matheklausuren geschrieben, der Schnitt lag bei 6,4 Punkten, gegenüber 6,8 Punkten im Vorjahr.

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