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++ Region hat neue Corona-Hotline geschaltet ++

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Die Region Hannover hat eine neue Corona-Hotline geschaltet. Dort erhalten die Bürger ab sofort Antworten auf ihre Fragen rund um die Pandemie. Verstärkt wird die neue Hotline mit Mitarbeitern der TUI. Die Region und der Reisekonzern haben ihre Zusammenarbeit in dieser Woche vertraglich beschlossen. Es wurden dadurch rund 20 zusätzliche Auskunftsplätze geschaffen. Damit verdoppelt sich die Anzahl an Mitarbeitern, die bisher die Hotline besetzt haben.

"Die stark gestiegene Zahl der Corona-Infektionen in der Region Hannover und die Änderungen in der Corona-Landesverordnung führen zum hohen Informationsbedarf und Verunsicherung der Menschen" sagte Regionspräsident Hauke Jagau. "Bis zu 7.000 Anrufe am Tag kommen teilweise bei unserer Hotline an. Ich freue mich, dass wir mit der Unterstützung der TUI deutlich besser reagieren und möglichst viele Fragen klären können", so Regionspräsident Jagau über die neue Zusammenarbeit. Die Unterstützung durch die TUI ist bis zum 31. März angesetzt.

Die neue Corona-Hotline-Nummer: 0511-3003434 ist werktags von 8 bis 16 Uhr erreichbar. 

 

 

Und auch das Land hat eine neue Hotline eingerichtet: unter 0800-9988665 geht es um Fragen rund um die Corona-Impfung. Sobald der Impfstoff verfügbar ist, können die Menschen darüber auch Termine vereinbaren. Zusätzlich wird es auch eine Online-Terminvergabe geben.

 

++ Krankenhäuser verhängen wieder Besuchsverbot ++

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Auch die Krankenhäuser reagieren auf den neuen Lockdown und das hohe Infektionsgeschehen. Zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter vor einer Corona-Erkrankung gilt in den Kliniken in Stadt und Umland ab heute ein generelles Besuchsverbot. Sie kehren damit zur Regelung aus dem Lockdown im Frühjahr zurück. Betroffen sind alle Standorte des Regionsklinikums, die Häuser von Diakovere, das Vinzenzkrankenhaus, das Clementinenhaus, die Paracelsus-Klinik und die Sophien-Klinik. Ausnahmen seien in besonderen medizinischen Situationen möglich, heißt es, etwa in der Geburtshilfe und in der Palliativmedizin. Von dem neuen Besuchsstopp nicht betroffen sind die Medizinische Hochschule Hannover und das Kinderkrankenhaus auf der Bult. Dort gelten die bisherigen Regeln.

++ Corona bei Amazon: 60 Infizierte in Garbsen ++

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Großer Corona-Ausbruch bei Amazon in Garbsen. Rund 60 Menschen sind in dem großen Sortierzentrum an der Burgstraße positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das bestätigte ein Regionssprecher gegenüber Radio Hannover. Das Gesundheitsamt stehe in Kontakt mit Amazon und habe sich bereits gestern vor Ort in Garbsen ein Bild von der Situation gemacht. Das weitere Vorgehen werde aktuell zwischen dem Gesundheitsamt und der Leitung des Unternehmens vor Ort abgestimmt.

Die Amazon-Pressestelle sagte uns, dass es in Garbsen mehr als 150 Maßnahmen gibt, um Mitarbeiter und Partner vor Corona zu schützen – etwa die Bereitstellung von Masken, Desinfektionsmitteln oder Wärmebildkameras. Aktuell arbeiten in dem Sortierzentrum in Garbsen rund 900 Menschen. Der Betrieb sei nicht gefährdet.

Garbsen ist inzwischen ein weiterer Corona-Hotspot in der Region Hannover. Der 7-Tages-Inzidenzwert lag dort am Dienstag bei fast 224 – so hoch wie in keiner anderen Kommune.

 

 

++ 100 Millionen "Miese": Region macht wieder Schulden ++

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Seit fast zehn Jahren steht erstmals wieder ein Minus unterm Strich – im Haushalt der Region Hannover. Die Regionsversammlung hat am Dienstag den Etat für 2021 beschlossen: das Defizit beträgt gut 100 Millionen Euro. Verantwortlich dafür ist auch die Corona-Pandemie – unter anderem fehlen der Region Millioneneinnahmen aus dem öffentlichen Nahverkehr.

Insgesamt umfasst der Haushalt Aufwendungen in Höhe von fast 2,4 Milliarden Euro. Größter Posten sind Sozialleistungen. Mit stolzen 18 Millionen Euro schlägt auch das Impfzentrum auf dem Messegelände zu Buche. Hier rechnet die Region aber damit, dass das Land die Summe erstattet, so Finanzdezernentin Cordula Drautz.

++ Wedemark: Bissendorfer Tischlerei erhält Klima-Preis ++

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Schöne Auszeichnung für die Tischlerei Biesel in Bissendorf in der Wedemark: Der Handwerksbetrieb hat den Klima-Innovationspreis des Landes Niedersachsen bekommen, und zwar für den Neubau der Produktionshalle nach Effizienzhaus-Standards. Damit wollte seine Tischlerei zeigen, dass Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit Hand in Hand gehen können, so Betriebschef Michael Biesel.

Umweltminister Olaf Lies übergab den Preis, er ist mit 10.000 Euro dotiert.

++ neue Corona-Verordnung: kein Feuerwerk, kein Baumarkt ++

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Es wird ein ruhiges Silvester in diesem Jahr: ohne große Feiern und ohne Feuerwerk. Niedersachsen ist streng zum Jahreswechsel. Das Land untersagt nicht nur den Verkauf von Feuerwerksartikeln, sondern explizit auch das Abbrennen von Raketen, Böllern und Co. Der Grund: Geselliges Beisammensein soll so gut es geht ausbleiben. 

Claudia Schröder vom Corona-Krisenstab des Landes stellte am Dienstag die neue Corona-Verordnung für Niedersachsen vor, die am Mittwoch in Kraft tritt. Darin sind auch die Regeln für den Einzelhandel konkretisiert. Schließen müssen alle Geschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen. Baumärkte bleiben nur für gewerbliche Kunden geöffnet. Vorab-Bestellung und eine anschließende kontaktlose Übergabe der Waren außerhalb der Geschäftsräume bleibt aber für den gesamten Handel erlaubt.

++ Schulen nach den Ferien: "Szenario B" ab Klasse 5 ++

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Zurück zum Homeschooling: Nach den Weihnachtsferien gelten an Niedersachsens Schulen wieder mehr Corona-Einschränkungen. Für die Klassen 5 bis 12 gilt ab dem 11. Januar wieder das Szenario B, also geteilte Klassen mit Präsenz und Homeschooling im Wechsel. Für Grundschüler und Abitur-Jahrgänge bleibt es dagegen beim Präsenzunterricht – allerdings für alle mit Maskenpflicht. Gibt es an einer Schule einen Infektionsfall, wechseln auch Grundschulen ins Szenario B. Kultusminister Grant Hendrik Tonne stellte die Regelung am Dienstag in Hannover vor. Sie gilt bis Halbjahresende am 31. Januar.

Bei der Bildungsgewerkschaft GEW kommt der Fahrplan für das neue Jahr grundsätzlich gut an: Diese Verlässlichkeit hätten alle Beteiligten bitter nötig gehabt, so GEW Landeschefin Laura Pooth. Zumindest in den ersten Wochen im neuen Jahr könne nun etwas mehr Ruhe in die Schulen kommen.

++ Öffentlichkeitsfahndung: Betrüger manipuliert Automaten ++

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Hannovers Polizei sucht in einer Öffentlichkeitsfahndung nach einem Betrüger der mehrere Geldautomaten im Raum Hannover manipuliert haben soll. Nach Angaben der Beamten steht der Mann im Verdacht im Winter 2019/2020 in Hannover, Laatzen,  Empelde und Langenhagen Kartendaten ausgespäht zu haben. Dafür soll er eine Vorrichtung an den Automaten angebracht haben, die die PIN der Kunden ausspäht. Mit gefälschten Karten dieser Bankkunden wurde anschließend wohl mehrfach Geld abgehoben. Bei der Auswertung sichergestellter Technik, stießen die Ermittler auf Aufnahmen des mutmaßlichen Betrügers.

++ Chanukka Leuchter auf Opernplatz entzündet ++

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Auf dem Opernplatz ist gestern die erste Flamme eines sechs Meter hohen Chanukka-Leuchters entzündet worden. Zum jüdischen Lichterfest schickten Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay  Videobotschaften mit guten Wünschen. Beim traditionellen Segensgesang konnten in diesem Jahr nur wenige Menschen dabei sein. Über das Achttägige Fest präsentiert die jüdische Gemeinde Hannover aber jeden Tag Online-Videos mit traditionellen Chanukka-Melodien.

++ Land kassiert Lockerungen für Silvester und ermöglicht ab Montag Homeschooling ++

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Das Land Niedersachsen schlägt einen Kurswechsel ein und hat die für Weihnachten und Silvester geplanten Lockerungen in Teilen zurückgenommen.  Ministerpräsident Stephan Weil kündigte an, dass die derzeit bestehenden Kontaktregeln von maximal 5 Personen aus zwei Haushalten bis zum 10. Januar bestehen bleiben. Zwar werden an den Weihnachtsfesttagen weiterhin Familientreffen mit bis zu 10 Verwandten möglich sein, aber nur dann. Das heißt: an Silvester sind große Feierlichkeiten verboten und auch dann nur Treffen mit maximal 5 Personen aus zwei Haushalten erlaubt. Die Landesregierung hat außerdem entschieden, dass die Schulen leerer werden sollen. Eltern können ihre Kinder ab Montag vom Präsentunterricht befreien lassen. Die Anwesenheitsplicht wird aufgehoben und das Distanzlernen von zu Hause aus ermöglicht.