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++ Niedersachsen bekommt im Juli weniger Imfpstoff als erwartet ++

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Die Impfkampagne in Niedersachsen dürfte sich ab dem nächsten Monat verlangsamen. Das Land bekommt weniger Impfstoff geliefert als geplant. Nach derzeitigem Stand erhalte Niedersachsen für seine Impfzentren im Juli wöchentlich nur noch rund 200.000 Impfdosen, teilte Gesundheitsministerin Daniela nach den Beratungen der Gesundheitsminister von Bund und Ländern mit. Bislang war die Landesregierung demnach von mindestens 35.000 Dosen mehr pro Woche ausgegangen. Gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden und anderen Bundesländern habe sich Niedersachsen zuletzt für eine Erhöhung der Liefermengen ausgesprochen und sei dementsprechend enttäuscht, sagte Behrens. Die Impfstoffhersteller müssten nun erklären, warum die angekündigten Liefersteigerungen weiter ausblieben. Mit Blick auf den Herbst könnten wir uns weitere Verzögerungen bei der Impfkampagne nicht erlauben, betonte die Gesundheitsministerin. Wie es mit den Impfzentren weitergeht, soll nun eine Arbeitsgruppe beraten. Diese soll prüfen, in welchem Umfang und unter welchen Voraussetzungen die Impfzentren auch über den September hinaus noch gebraucht werden.

++ Reisegeschäft kommt in Schwung: Buchungen bei Tui kräftig angezogen ++

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Sinkende Corona-Zahlen, steigende Impfquoten und das Ende der Reisewarnung für viele Länder kurbeln das Geschäft bei Tui wieder kräftig an. Der hannoversche Konzern verzeichnet nach eigenen Angaben gerade starke Buchungswochen, die seit Mai sogar das Niveau der Vergleichswochen von 2019 toppen. Tui rechnet in diesem Sommer mit einer Auslastung von 75 Prozent. Nicht nur die Nachfrage wächst, auch die Bereitschaft der Kunden, mehr Geld auszugeben. Die Gäste ließen sich ihren Urlaub rund 25 Prozent mehr kosten als im Vorkrisenjahr 2019. Tendenziell buchen Sonnenhungrige zudem längere Reisen. Gefragt sind aktuell vor allem die Balearen mit Mallorca sowie Griechenland. Die türkische Riveria mit Antalya arbeitete sich auf den dritten Platz vor. Die Kanaren liegen in der Gunst der Tui-Urlauber ebenfalls weit vorn. Der Reisekonzern baut seine Flug- und Bettenkapazitäten in allen beliebten Reiseländern aus.

++ 3000 Hannoveraner sollen bei Antikörperstudie teilnehmen ++

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3000 Menschen aus Hannover haben in den vergangenen Tagen Post vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung ehrhalten. Die angeschriebenen Bürger sind eingeladen an einer großen Corona-Antikörperstudie teilzunehmen. Ziel der Studie ist es, den Anteil der Bevölkerung zu bestimmen, der Antikörper gegen Corona im Blut hat und somit vermutlich bereits mit dem Virus infiziert war oder eine Impfung erhalten hat. Die Stadt Hannover unterstützt das Projekt. Die Studie leiste einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebewältigung, betonte Oberbürgermeister Belit Onay. Es freue ihn, so der OB, dass Hannover Teil des Projektes sei. Aus seiner Sicht korrespondiere dies mit der herausragenden Bedeutung Hannovers als Medizin- und Wissenschaftsstandort.

 

 

++ Produktionsstopp bei VWN in Stöcken wegen Bauteilmangel ++

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Volkwagen Nutzfahrzeuge muss in seinem Werk in Stöcken einen Produktionstopp einlegen. Grund dafür sind die weltweiten Lieferengpässe bei bestimmten elektronischen Bauteilen. Die   Produktionsbänder für den Bulli sollen ab dem kommenden Montag stillstehen – und dann bis Ende des Monats. Verantwortlich dafür seien die bekannten Engpässe in der Versorgung mit Halbleitern, teilte VWN mit. Diese elektronischen Bauteile werden nicht nur in Autos, sondern auch in Computern und Unterhaltungselektronik eingesetzt. Zuvor hatte bereits der Mutterkonzern für Anfang nächster Woche Arbeitsausfälle im Wolfsburger Stammwerk angekündigt. Laut Medienberichten will Volkwagen Nutzfahrzeuge für rund 5500 Beschäftigte am Standort Stöcken Kurzarbeit anmelden.

++ Abrechnungsbetrug? Staatsanwalschaft ermittelt gegen drei Schnelltestzentren ++

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Die Staatanwaltschaft Hannover hat die Ermittlungen gegen drei Corona-Schnelltestzentren eingeleitet. Es besteht der Anfangsverdacht des Betrugs bei den Abrechnungen, bestätigte die Staatsanwaltschaft gegenüber Radio Hannover. Die Behörde hat demnach Verfahren gegen drei Firmen eingeleitet, nachdem es Betrugs-Hinweise sowohl von behördlicher Seite als auch von Kunden der Testzentren gab. Die Staatsanwaltschaft Hannover hat die Ermittlungen nun allerdings an andere Staatsanwaltschaften abgegeben, da die beschuldigten Firmen zwar in Hannover getestet, ihren Sitz aber in Nürnberg, Düsseldorf und Berlin haben. Um welche Testzentren es konkret geht, konnte die Staatsanwaltschaft nicht mitteilen.

++ Stadt beschafft Lolli-Schnelltests für 15.500 Kindergartenkinder in Hannover ++

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Die Stadt Hannover beschafft Corona-Schnelltests für die Kindergärten. Die Verteilung soll in Kürze starten – voraussichtlich ab der kommenden Woche. Die Tests werden für insgesamt rund 15.500 Kinder beschafft und in die städtische sowie in die Kitas der freien Träger geliefert. Damit soll die Zeit bis zum Eintreffen der vom Land Niedersachsen für August in Aussicht gestellten Tests überbrückt werden. Es handelt sich dabei um sogenannte „Lolli-Tests“. Jede Kita soll mit Test-Kits für zwei Monate ausgestattet werden. Pro Kindergartenkind gibt es zwei Tests pro Woche, die die Eltern in der Kita erhalten und dann zu Hause für ihre Kinder verwenden können. Der regelmäßige Einsatz sichere den Aufenthalt in der Kita zusätzlich ab, sagte Oberbürgermeister Belit Onay. Gemeinsam mit den übrigen Infektionsschutzmaßnahmen spanne die Stadt damit ein Sicherheitsnetz.

++ Digitalpakt: Anna-Siemsen-Schule erhält 940.000 Euro Fördermittel ++

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Flächendeckendes WLAN auf dem gesamten Gelände, eine leistungsfähige IT-Infrastruktur und Medientechnik für den digitalen Unterricht: Das wird an der Anna-Siemsen-Schule in der Nordstadt jetzt finanzierbar. Sie hat vom Land Niedersachsen einen Förderbescheid in Höhe von 940.000 Euro erhalten. Die Anna-Siemsen-Schule ist eine von 19 Regionsschulen, in der umfangreiche Arbeiten an der Elektroinstallation und der Netzwerkverkabelung nötig sind, um die Schule flächendeckend mit WLAN ausstatten zu können. Rund 1.100 neue Netzwerkanschlüsse und sechs neue Datenverteilschränke müssen etwa in der Berufsbildenden Schule installiert werden. Hinzu kommen Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Infrastruktur, die in Summe mit Kosten in Höhe von 930.000 Euro verbunden sind. Außerdem möchte die Schule für den digitalen Unterricht zwei neue ActivPanels anschaffen. Die Kosten dafür liegen bei rund 10.000 Euro.

++ "Perspektive Innenstadt!": Land unterstützt Kommunen mit Millionenprogramm ++

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Um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzufedern, will die Landesregierung Kommunen unterstützen. Dafür wurde das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ ins Leben gerufen – Wirtschaftsminister Bernd Althusmann stellte es heute mit weiteren Ministerkollegen in Hannover vor. Das Programm umfasst insgesamt 117 Millionen Euro – je nach Einwohnerzahl bekommen Städte und Gemeinden daraus ein Budget von bis zu 1,5 Millionen Euro. Mit den Geldern sollen kurzfristige Projekte umgesetzt werden, um Innenstädte gezielt neu zu beleben, heißt es.

++ Städt lässt Kinder in den Ferien kostenlos in freibäder ++

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Kinder sollen in den Sommerferien kostenlos in alle Freibäder kommen. Wie die Stadtverwaltung ankündigte, sollen Kinder dadurch für die triste Coronazeit entschädigt werden, in der nicht zuletzt Sportvereine monatelang geschlossen bleiben mussten. Das Angebot richtet sich an alle Heranwachsenden bis zum Alter von 15 Jahren und gilt vom 22. Juli bis zum 1. September. Damit stehen ihnen nicht nur städtische Bäder offen wie zum Beispiel das Lister Bad, das Hainhölzer Naturbad oder das Ricklinger Bad, sondern auch die privat geführten, etwa das Volksbad Limmer oder das Annabad in Kleefeld. Die Stadt rechnet mit rund 20.000 Euro Kosten. Die Ratsgremien müssen der Idee allerdings erst zustimmen.

++ Mehrere Kinder verletzt: Schulbus kollidiert mit Stadtbahn im Sahlkamp ++

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Bei einem Unfall sind am Mittwochmorgen mehrere Schulkinder leicht verletzt worden. An der Straße Kugelfangtrift im Stadtteil Sahlkamp kollidierte ein Schulbus mit einer Stadtbahn. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der Busfahrer gegen 8.10 Uhr abbiegen wollen und beim Überfahren der Gleise die Bahn übersehen. Insgesamt sieben Kinder saßen offenbar in dem Sprinter, davon trugen vier leichte Verletzungen davon, ein Teil von ihnen wurde vorsorglich in eine Klinik gebracht. Die Üstra erklärte auf Twitter: Es gebe keinen Schienenersatzverkehr, Fahrgäste müssen auf der Linie 2 mit Verzögerungen rechnen.