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++ Bekiffter Autofahrer ohne Führerschein rast über Gehwege ++

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Ein bekiffter Autofahrer ohne Führerschein hat versucht einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Auf seiner Flucht ist der Mann auch über Gehwege gerast und hat dadurch Fußgänger in Gefahr gebracht. Die Polizei hatte den 27-Jährige auf der Vahrenwalder Straße kontrollieren wollen. Doch dann gab der Autofahrer plötzlich Gas und raste in Richtung Innenstadt davon. Mehrere Fußgänger mussten zur Seite springen und ausweichen, als das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit über den Gehweg düste. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnte die Polizei das Fahrzeug auf dem Parkplatz eines Getränkemarktes an der Melanchtonstraße ausfindig machen. Bei der Kontrolle des Fahrers stellten die Beamten schließlich fest, dass der Mann gar keinen gültigen Führerschein besitzt.  Außerdem hatte er Marihuana bei sich und wirkte laut Polizei als, stünde er unter dem Einfluss von Drogen. Gegen den 27-Jährigen wird nun ermittelt.

++ Fahrrad-Mobilitätskonzept: Land will Radverkehrsanteil bis 2025 auf 20 Prozent steigern ++

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Nicht erst seit Corona wird das Fahrradfahren immer beliebter. Die Landesregierung will den Umstieg vom Auto aufs Rad aber nun weiter stärken - mit dem Fahrradmobilitätskonzept, dass das Verkehrsministerium am Dienstag vorgestellt hat. Es sieht mehr Investitionen und eine bessere Infrastruktur vor. Das Konzept beinhaltet fast 50 Maßnahmen in sieben Handlungsfeldern, die in den kommenden Jahren nach und nach umgesetzt werden sollen. Neben dem Ausbau von Radwegen geht es etwa um die Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln, die Verkehrssicherheit und den Radtourismus. Auch die Förderung der Städte und Gemeinden soll verbessert werden. So ist vorgesehen, dass künftig alle kommunalen Radverkehrsmaßnahmen gesetzlich einheitlich mit bis zu 75 Prozent vom Land bezuschusst werden. Profitieren könnte davon laut Ministerium etwa auch vermehrt der Bau breiterer und somit komfortablerer Radwege. Ziel des Landes ist es, den Radverkehrsanteil in Niedersachsen bis zum Jahr 2025 von 15 auf 20 Prozent zu steigern.

++ Saisonstart der Maschseeflotte verschoben ++

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Die Maschseeflotte kann nicht wie geplant am Karfreitag in See stechen. Die Üstra hat den traditionellen Saisonstart zu Ostern verschoben. Die aktuelle Corona-Verordnung verbietet weiterhin die touristische Schifffahrt. Schon im vergangenen Jahr musste der Saisonstart der Maschseeflotte auf Anfang Juli verlegt werden. Ob und wann die Boote in diesem Jahr in See stechen können, ist laut Üstra noch nicht absehbar und hängt vom weiteren Infektionsgeschehen ab.

++ Medizinpersonal nicht zum Impftermin erschienen – KVN vermutet verspätete Einladungen ++

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Warum sind am Wochenende erneut viele niedergelassene Ärzte und deren Praxis-Mitarbeiter nicht zum Impftermin auf dem Messegelände erschienen? Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen führt dies auf ein organisatorisches Problem im Impfzentrum zurück. Offenbar sind die Einladungen zum Impftermin am Samstag teilweise erst sehr kurzfristig am Freitagnachmittag verschickt worden, also meist nach Praxisschluss. Die Mails sind dann anscheinend in einigen Praxen gar nicht mehr gelesen worden, vermutet die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen. Aus anderen Impfzentren in Niedersachsen ist der KVN ein solches Problem bisher nicht bekannt. Am vergangenen Wochenende waren 200 von insgesamt 700 Ärzten und Praxismitarbeitern nicht zum Impftermin auf dem Messegelände erschienen. Das Wochenende zuvor waren es sogar 400 nicht wahrgenommene Termine von insgesamt 600.

++ Region Hannover plant nächtliche Ausgangssperre für gesamtes Regionsgebiet ++

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Sie soll zwischen 22 Uhr abends und 5 Uhr morgens gelten und ab dem kommenden Donnerstag in Kraft treten. Damit reagiert die Region auf die steigenden Infektionszahlen und die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen. Hier sind auch die Ausnahmen der Ausgangssperre geregelt. Sie seien beispielsweise dann gegeben, wenn eine notwendige medizinische Behandlung wahrgenommen oder einer beruflichen Tätigkeit nachgegangen werden müsse. Ab dem 1. April gilt die neue Ausgangssperre in der Region. Sie ist zunächst auf 12 Tage begrenzt. Zudem prüft die Region eine Ausweitung der Maskenpflicht auf die gesamte Region.

++ E-Autos weiterhin Ausnahme in Hannover ++

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Das geht aus der aktuellen Kfz-Statistik der Stadt hervor. Demnach sind von rund 275.000 Kraftfahrzeugen gerade einmal 1.500 als E-Autos registriert. Besonders im privaten Gebrauch konnten sich die Stromer bisher nicht durchsetzen. Ihr Anteil liege nur bei etwa 40 Prozent. Die meisten E-Autos seien damit im Besitz von Firmen und Teil einer Dienstwagenflotte. Im Gegensatz dazu stehen bei den Hannoveranern weiterhin großvolumige Autos hoch im Kurs. Laut der aktuellen Statistik der Stadt seine bei den Zulassungen vor allem SUVs, Geländewagen und Großraum-Vans merkbar vertreten.

++ Niedersachsen hält an Modellprojekt fest ++

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Wirtschaftsminister Bernd Althusmann verteidigte die Pläne zu Öffnung des Handels gegenüber NDR-Info. Er befürchte, Deutschland werde mit einem gewissen Infektionsgeschehen leben müssen. Deshalb seien solche Modellversuche, nicht unvorsichtig oder gar leichtsinnig. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuvor in der ARD-Sendung „Anne Will“ allen geplanten Lockerungen in den Bundesländern eine Absage erteilt und auch die Modellprojekten rigoros abgelehnt. Althusmann respektiere die Sorgen der Kanzlerin und erkenne sie an. Dennoch müsse man Wege heraus aus der Pandemie finden und dieser Weg könne nicht immer nur Lockdown lauten. Im Zuge des geplanten Modellprojekts sollen in Niedersachsen in etwa 25 Kommunen Öffnungen möglich werden. Gekoppelt an Schnelltests könnten so nach Ostern drei Wochen lang Geschäfte, Außengastronomie, Theater, Kinos oder auch Fitnessstudios besucht werden. Allein in der Region Hannover haben dafür neun Städte beworben.

++ Gesundheitsministerin: Mehrheit der Niedersachsen bis Mitte Juni geimpft ++

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Bis zum Sommer soll die Mehrheit der Niedersachsen die erste Corona-Impfung erhalten haben. Das hat Gesundheitsministerin Daniela Behrens am Montag angekündigt. Derzeit würden werktags fast 40.000 Impfdosen verabreicht.

Wenn es so weiterläuft und Niedersachsen die vom Bund zugesagten Liefermengen an Impfstoff auch tatsächlich bekommt, müssten im Land dann Mitte Juni mehr als die Hälfte der Erwachsenen zumindest einmal geimpft worden sein, sagte Behrens der Deutschen Presse-Agentur. Ebenfalls im Juni könne die Impfkampagne dann auf die dritte Priorisierungsgruppe ausgeweitet werden. Behrens zeigte sich zuversichtlich, dass Niedersachsen im Herbst eine sehr gute Durchimpfungsquote haben wird. Mit der Ankündigung wählt Behrens zurückhaltendere Worte als zuletzt Ministerpräsident Stephan Weil. Dieser hatte am Freitag im Landtag noch erklärt, dass schon im Sommer alle Menschen geimpft sein sollen, die geimpft werden wollen.

++ Agritechnica auf 2022 verschoben ++

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Weiterer Rückschlag für die Deutsche Messe: Die Agritechnica wird nicht wie geplant im November stattfinden. Die Veranstalter haben die Messe auf 2022 verschoben. Angesichts der andauernden Pandemie sowie der nationalen und internationalen Impfsituation sieht die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft nach eigenen Angaben keine ausreichende Planungssicherheit für die Agritechnica. Die weltgrößte Landtechnik Messe soll nun vom 27. Februar bis 5. März 2022 in Hannover stattfinden.

++ Streit in Leinhausen eskaliert: Mädchen treten auf Jugendliche ein ++

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Eine Gruppe von Mädchen hat sich in Leinhausen eine Schlägerei geliefert. Vorausgegangen war dem Ganzen offenbar ein Streit um eine Beleidigung vom Vortag. Wie die Polizei berichtet, hatten sich etwa 30 Jugendliche Samstagabend zu einer Aussprache verbredet. Doch das Ganze eskalierte.

Zunächst waren zwei 14 Jahre alte Mädchen aneinander geraten. Als dann eine 17-Jährige dazwischen gehen wollte, schlugen und traten vier weitere Mädchen auf die Jugendliche ein. Eine 14-Jährige soll der wehrlos am Boden liegenden einen Tritt gegen den Kopf versetzt haben. Die Jugendliche sowie ein weiteres Mädchen wurden verletzt. Als die alarmierte Polizei eintraf, flüchteten die anwesenden Jugendlichen in alle Richtungen. Die Einsatzkräfte konnten die fünf verdächtigen Mädchen aber später stellen. Gegen die Jugendlichen im Alter von 13 und 16 Jahren wird wegen gemeinschaftlicher, gefährlicher Körperverletzung ermittelt.