++ Möglicher Schostok-Nachfolger: Grüne nominieren Onay ++

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Der Kandidat der Grünen für die hannoversche Oberbürgermeister-Wahl im Oktober heißt Belit Onay. 97 Prozent der Mitglieder votierten Mittwochabend im Freizeitheim Linden für den 38-Jährigen, das waren 160 von 164 abgegebenen Stimmen.

Onay, der für die Grünen im Landtag sitzt, gab sich gestern zuversichtlich: Man werde die OB-Wahl gewinnen, die anderen Parteien könnten sich warm anziehen, sagte er.

Kritik übten die Grünen-Mitglieder daran, dass weder ein anderer Kandidat noch eine KandidaTIN zur Wahl stand, immerhin seien unter den 52 Bewerbern 44 Frauen gewesen. Ratsfraktionschefin Freya Markowis sagte der HAZ, alle gut qualifizierten Kandidatinnen hätten abgesagt.

Die OB-Wahl findet am 27. Oktober statt, eine mögliche Stichwahl am 10. November.

++ Öffis: GVH macht Ticket-App benutzerfreundlicher ++

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Wer ab und zu mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Großraum Hannover unterwegs ist, soll nun leichter an digitale Tickets kommen: Der GVH hat seine Smartphone-App überarbeitet. Demnach müssen sich Nutzer nun nicht mehr anmelden und können Bezahldienste wie Paypal nutzen. Die App speichert zudem, welche Tickets besonders oft gekauft werden und zeigt die nächste Haltestelle mittels GPS. Laut dem Dachverband der Nahverkehrsunternehmen kommt dem mobilen Fahrkartenkauf eine steigende Bedeutung zu: Stand Februar hatten Nutzer insgesamt 580.000 Mal die GVH-App runtergeladen. In etwa so viele Menschen transportieren die Verkehrsunternehmen pro Tag.

++ Herrenhäuser Gärten: Raupen und Pilze bedrohen Hecken ++

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Den „Herrenhäuser Gärten“ droht offenbar der Verlust der typischen Buchsbaumhecken. Insgesamt rund 20 Kilometer dieser Hecken säumen dort Rasenflächen und Wege – doch dem Buchsbaum droht gleich von zwei Seiten Gefahr, wie die „NP“ berichtet: Einmal von der Raupe des „Buchsbaumzünslers“. Das ist ein Schmetterling aus Ostasien, und der frisst die Buchsbäume kahl. Und dann noch von einem Pilz, der die sogenannte Blattfallkrankheit verursacht.

Beiden sei mit Pflanzenschutzmitteln nur bedingt beizukommen – deshalb testen die „Herrenhäuser Gärten“ bereits andere Pflanzen, die den Buchsbaum ersetzen könnten, unter anderem den sogenannten Lebensbaum.

++ Friedhofsdiebe in Barsinghausen: Keine Spur zu den Tätern ++

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Taten, die fassungslos machen: In und um Barsinghausen sind seit Monaten offensichtlich Friedhofs-Seriendiebe unterwegs. Bei der Polizei Barsinghausen sind seit Dezember bereits über 80 Anzeigen eingegangen: Geklaut wurden Pflanzschalen, Grableuchten und ähnliche Gegenstände aus Bronze oder Messing. Betroffen waren in erster Linie Grabstellen auf dem Friedhof Osterfeld direkt in Barsinghausen, aber auch Friedhöfen in den Ortsteilen. Auch die Polizeidienststellen Ronnenberg, Springe, Bad Nenndorf und Bad Münder melden mehrere solcher Taten.
Die Polizei will Friedhofsbesucher nun mithilfe von Plakaten sensibilisieren. Zu den Tätern gibt es unterdessen noch keine Spur. Die gestohlenen Gegenstände haben einen Wert von jeweils 100 bis 500 Euro. Schwerwiegender als der materielle Schaden dürfte aber bei den Hinterbliebenen der emotionale Aspekt sein.

++ Polizei warnt vor betrügerischen Erpressungsmails ++

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„Ich habe ihr Gerät gehackt und Sie haben jetzt ein Problem“ – vielleicht haben Sie auch unlängst eine E-Mail mit dieser Betreffzeile bekommen. Denn das Landeskriminalamt warnt aktuell vor solchen betrügerischen Erpressungsmails. Seit Mittwoch Morgen seien vermehrt Hinweise bei der Polizei eingegangen. Die Betrüger behaupten in den Mails, dass sie sich in das System ihrer Opfer hineingehackt hätten. So sei man an persönliche Daten gelangt und habe die Nutzer beim Konsum von Pornos gefilmt. Das Material werde veröffentlicht, wenn nicht 2000 Euro in Bitcoin gezahlt würden.
Das LKA warnt: gehen Sie nicht auf solche Forderungen ein. Es handelt sich wie schon bei ähnlichen Fällen aus der jüngeren Vergangenheit nur um einen Bluff.

++ Lehrer fordern bessere Arbeitsbedingungen: 800 Schulen nehmen teil ++

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Zu viele Überstunden, teilweise unbezahlt, zu wenig Personal, zu wenig Wertschätzung. Niedersachsens Lehrer gehen auf die Barrikaden. Und die Lehrergewerkschaft GEW will sich jetzt mit einer konzertierten Aktion mehr Gehör verschaffen. An landesweit 800 Schulen finden nahezu zeitgleich Mittwoch und Donnerstag Personalversammlungen statt, auf denen Lehrer von der Landesregierung bessere Arbeitsbedingungen fordern. GEW-Chefin Laura Pooth sagte im Vorfeld der Versammlung an der Südstädter Tellkampfschule heutigen Mittwoch zu Radio Hannover: „Die Teilnahme von 800 Schulen gleichzeitig, zeigt wie hoch die Belastung ist. Man kann es auch einen landesweiten Aufschrei nennen. Die Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen müssen sich das auch zur Last nehmen und es wird Zeit, dass die Politik handelt.“ Bis Ende Juni sammelt die Gewerkschaft nun die jeweils verabschiedeten Resolutionen, um sie dann an Kultusminister Grant Hendrik Tonne zu übergeben. 

++ Neuer Eigentümer für historischen Poelzig-Bau am Mittellandkanal gefunden ++

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Der historische Poelzig-Bau am Mittellandkanal in Vinnhorst gilt zwar als bedeutendes Kulturdenkmal in Hannover – aber lange Zeit auch als schwer vermittelbar. Jetzt hat sich aber ein neuer Eigentümer für den imposanten Backsteinbau gefunden. Nach jahrelangem Leerstand hat die Stadt den Poelzig-Bau an die hannoversche Immobilienfirma Bexor Konzept verkauft. Die will jetzt ein Hotel in dem denkmalgeschützten Gebäude eröffnen. Bereits jetzt betreibt die Firma das Hotel Alt Vinnhorst ganz in der Nähe des Poelzig Baus.
Bevor ein neues Hotel eröffnet werden kann, stehen jetzt aber erstmal umfassende Sanierungsarbeiten an.

++ Althusmann will Bürokratie in der Bauverwaltung abbauen ++

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Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann will Bürokratie abbauen, vor allem in der Bauverwaltung. So sollten Ämter die Bauanträge von Unternehmen künftig binnen drei Monaten bearbeitet haben, wie mehrere Medien am Mittwoch gleichlautend berichteten. Für kleinere Bauprojekte bis zu 70 Quadratmeter solle keine Genehmigung mehr nötig sein. Zudem solle der gesamte Antragsprozess digitalisiert werden.

Bauminister Olaf Lies von der SPD sowie die Grünen und die FDP reagierten zurückhaltend auf den Vorstoß. Hintergrund sind zum Teil lange Bearbeitungszeiten in den Bauverwaltungen. Hier in Hannover steht Stadtbaurat Uwe Bodemann in der Kritik. Die CDU wirft ihm vor, in seinem Dezernat herrsche Chaos. Bau- und Wohnungswirtschaft bemängeln, Genehmigungen würden nicht schnell genug erteilt.

++ Hindenburgstraße: Mehrheit gegen Namensänderung ++

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Eine Mehrheit der Anwohner an der Hindenburgstraße im Zooviertel will den umstrittenen Straßennamen behalten: In einer Befragung der Stadt soll sich mehr als die Hälfte der Teilnehmer dafür ausgesprochen haben, berichtet die HAZ am Mittwoch. Demnach sind rund 300 Anwohner für die Beibehaltung des Straßennamens, gut 250 sind für eine Änderung. Die Anwohner konnten bei der Befragung auch Namensvorschläge einreichen. Die Stadt wertet sie derzeit aus und will demnächst eine Liste mit sieben Vorschlägen zur Abstimmung stellen. Der Bezirksrat Mitte hatte vergangenes Jahr beschlossen, dass die Hindenburgstraße umbenannt werden soll. Reichspräsident Paul von Hindenburg hatte 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt.

++ Rathausaffäre: Härke akzeptiert Suspendierung ++

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In der Rathausaffäre hat Kulturdezernent Harald Härke seine Suspendierung offenbar akzeptiert. Zuvor war der 65-Jährige vor dem Verwaltungsgericht Hannover mit einem Antrag auf Aussetzung der Dienstenthebung gescheitert. Härkes Anwalt Karl Otte sagte gegenüber Medien, sein Mandant habe sich entschieden, keine Beschwerde einzulegen, auch wenn der Begründung des Gerichts in weiten Teilen nicht gefolgt werde. Härke darf bis zum Ende des Disziplinarverfahrens nicht mehr als Kulturdezernent im Rathaus arbeiten. Die Staatsanwaltschaft hat ihn, den scheidenden Oberbürgermeister Stefan Schostok sowie dessen ehemaligen Büroleiter Frank Herbert wegen schwerer Untreue angeklagt. Dabei geht es um unzulässige Gehaltszulagen.

++ Attacke von Bullterrier: Hund beißt Frau in Kopf und Schulter ++

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Und in Lehrte ist eine 78-jährige Frau am Montag von einem Hund angefallen und schwer verletzt worden: Nach Angaben der Polizei konnte der Miniatur-Bullterrier durch eine offenstehendes Tor von einem Grundstück an der Schillerstraße abhauen. Unvermittelt sprang er die Frau an, wodurch die zu Boden stürzte. Der Hund biss ihr dann mehrfach in Kopf und Schulter. Auch der 81-jährige Ehemann der Frau wurde beim Eingreifen leicht verletzt. Gegen den Halter des Hundes ermittelt die Polizei nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.  

++ Neue Hoffnung für Godehardistift: Stadt bietet neuen Standort an ++

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Vorsichtiges Aufatmen in Linden-Süd: Die Schließung des maroden Seniorenzentrums Godehardistift ist vorerst abgewendet. Die Stadt hat dem Betreiber jetzt ein neues Grundstück vorgeschlagen und reserviert: auf einem Parkplatz an der Einmündung Ricklinger Straße in die Deisterstraße kurz vor dem Schwarzen Bären könnte demnach ein Neubau entstehen. Denn eine Sanierung des bisherigen Gebäudes an der Posthornstraße war nicht mehr möglich. Deswegen wollte das Godehardistift eigentlich zum Jahresende schließen – zum Entsetzen der rund 80 Bewohner und ihrer Angehörigen.

Nun ist die Schließung zunächst bis Mitte 2020 ausgesetzt. In den nächsten sechs Monaten soll der Betreiber nun umfassend prüfen, ob ein Neubau an dem vorgeschlagenen Standort umzusetzen ist. Final müsste dann aber der Stadtrat noch seine Zustimmung geben, um das Baurecht und den Verkauf der Fläche zu beschließen. Geht alles gut, soll der Betrieb im alten Godehardistift dann noch bis zum Umzug in den Neubau weiterlaufen.

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