++ Schlüsseldienst-Wucher? ++

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In Burgwedel hat offenbar ein Schlüsseldienst-Service eine Rechnung in Höhe von fast 750 Euro ausgestellt und somit die Notsituation der Geschädigten ausgenutzt! Heute wird der Fall vor dem Landgericht in Hannover verhandelt. Das Amtsgericht Burgwedel hatte einen 24-Jährigen Mitarbeiter des örtlichen Schlüsseldienstes zuvor wegen Wuchers zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Mann bestritt allerdings, der vor Ort eingesetzte Monteur gewesen zu sein.

Das Paar hatte sich im März 2018 offenbar aus ihrer Wohnung ausgesperrt. Aus Angst um ihre zweijährige Tochter riefen sie den Schlüsseldienst, der die Tür daraufhin mit einem Draht und den Schließzylinder austauschte. Die Rechnung, die danach präsentiert wurde, betrug offenbar 746 Euro und 96 Cent. Der marktübliche Preis soll dagegen bei rund 200 Euro liegen.

++ Hat Anna-Lenas Mörder noch eine weitere Frau umgebracht? ++

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Dieser Frage geht die Polizei weiterhin nach. Ronald B., der Mann, der die Jugendliche im Sommer 2018 erschlagen hat, gilt nun auch im Fall der getöteten 55 Jährigen Veronika B. offiziell als Tatverdächtiger. Das hat Kathrin Söfker, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover, bestätigt. Die Taten liegen zeitlich nur knapp zwei Monate auseinander. Außerdem lebte Ronald B. in der Nähe der beiden Tatorte, die nur ca. 600 Meter voneinander trennen. Weiterhin sind am Leichenfundort von Veronika B. unter anderem DNA-Spuren gefunden worden, die die Polizei weiterhin untersucht. Bereits der Mord an Anna-Lena konnte durch DNA-Spuren an der Tatwaffe aufgeklärt werden. Ronald B. ist wegen Totschlags an der Schülerin zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren verurteilt worden.

++ "drei von der Parkbank": Demonstration in Hannover ++

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Für die "drei von der Parkbank" sind am Mittwoch auch in Hannover Menschen auf die Straßen gegangen. Etwa 100 linksradikale Demonstrierende die sich „Soli Gruppe Parkbank Hannover" nennen trafen sich am Klagesmarkt und zogen von dort aus über den Konigsworther Platz bis schließlich zur Lutherkirche. Sie wollten auf einen Prozess aufmerksam machen, der gestern Morgen vor den Landgericht in Hamburg begonnen hatte. Dort müssen sich drei Linksextremisten für offenbar geplante Brandanschläge verantworte, die wohl für den zweiten Jahrestag der Proteste gegen den G20 Gipfel vorgesehen waren. Die Angeklagten erhielten im Laufe der Berichterstattung den Namen "die drei von der Parkbank". Die Polizei nahm sie an einer Parkbank fest und stellte dabei wohl auch einige Brandsätze sicher.

++ Linden-Süd: mutmaßliche Rollerdiebe festgenommen ++

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Zwei junge Diebe sind in Linden-Süd, kurz nachdem sie versucht hatten einen Roller zu knacken, von der Polizei festgenommen worden. Nach Angaben der Beamten wurden die beiden Verdächtigen gegen 3 Uhr morgens am Mittwoch von Zeugen an einem Kleinkraftradrad an der Wesselstraße erwischt worden. Dabei hantierten sie offenbar mit einem Brecheisen an dem Rad herum. Als sie von den Zeugen ertappt wurden ergriffen die beiden Männer die Flucht. An der Ricklinger Straße begegneten die beiden einem Streifenwagen und die Beamten nahmen die beiden mutmaßlichen Diebe fest. Gegen den 18- und den 21-Jährigen wird nun wegen schweren Diebstahls ermittelt. Der Jüngere der beiden muss sich außerdem wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten, weil er während der Festnahme offenbar ein verbotenes Springmesser trug.

++ ADFC fordert Falschparker-Schwerpunktkontrollen ++

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Um der Stadt zu zeigen wo die Falschparker stehen hat der ADFC eine Liste mit "Hotspots" zusammengestellt und an den Ordnungsdezernenten Axel von der Ohe überreicht. Nach Angaben des ADFC würden von der Behörde keine Schwerpunkte erfasst, deshalb hat der Fahrrad-Club jetzt die Initiative ergriffen. Der ADFC erhofft sich von Schwerpunktkontrollen mehr Sicherheit auf Hannovers Radwegen. Besonders abbremsen, ausweichen und das Einordnen in den fließenden Autoverkehr sei gefährlich für Radfahrer und halte die Menschen davon ab aufs Rad zu steigen. Damit weniger Autofahrer auf Radwegen parken hält der Club die Einrichtung von Lieferzonen, die auch von Handwerkern genutzt werden können für sinnvoll.

++ Zoo: Eisbärbaby öffnet Augen ++

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Das Eisbärbaby in Hannovers Zoo hat zum ersten mal die Augen geöffnet! Ende November kam der kleine Bär auf die Welt und entwickelt sich nach Angaben der Pfleger in Yukon Bay prächtig. Mittlerweile wiegt der Spross der Eisbärin Milana drei bis vier Kilo und ist sehr agil. Bis sich das Junge aber selbst drehen kann müssen  seine Hinterbeine stärker werden- dann steht offenbar aber auch Erkundungstouren in der Wurfhöhle nichts mehr im Weg.

++ VWN und Stadt besprechen "Initiative Urbane Logistik Hannover" ++

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Um den Herausforderungen moderner Logistik Herr zu werden will die Stadt das Projekt 'Urbane Logistik Hannover' gemeinsam mit Volkswagen Nutzfahrzeuge zum Erfolg führen. Nach Angaben der Stadt bekräftigen Verwaltungschef Belit Onay und VWN Vorstandsvorsitzender Thomas Sedran die Vorhaben gestern bei einem Besuch des Oberbürgermeisters im Werk in Stöcken. In Zukunft wollen die Partner gemeinsam leise, sichere und emissionsfreie Logistikkonzepte entwickeln.
Zuletzt war es um die bereits 2014 gestartete Initiative 'Urbane Logistik Hannover' ruhig geworden. Dabei startete das Projekt ambitioniert mit renommierten Partnern wie Volkswagen Nutzfahrzeuge, enercity, der DHL oder der Leibniz Universität.

++ Rathausaffäre vor Gericht: Zeugen belasten Herbert und Härke ++

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In der sogenannten Rathausaffäre haben am Dienstag mehrere Zeugen vor dem Landgericht ausgesagt und den früheren Büroleiter von Ex-OB Stefan Schostok, Frank Herbert, und den ehemaligen Personaldezernenten Harald Härke belastet: So sagte eine Sachbearbeiterin aus dem Fachbereich Personal, sie habe ihren Bereichsleiter auf die Unrechtmäßigkeit der Gehaltszulagen für Herbert hingewiesen. Als diese trotzdem gezahlt wurden, sei sie „empört und erschüttert“ gewesen, so die Zeugin.

Der Bereichsleiter erklärte, er habe die Zulagen ebenfalls nicht gutgeheißen und dafür gesorgt, dass sie jedes Jahr neu beantragt werden mussten. Zu OB Schostok zu gehen, hatten beide für aussichtslos gehalten, weil Herbert ja Büroleiter war. Herbert hat insgesamt fast 50.000 Euro an Zulagen kassiert.

Unter Druck geriet auch der frühere Personaldezernent Härke: Laut dem Bereichsleiter habe Härke versichert, dass die Zulagen für Herbert mit dem Innenministerium abgestimmt gewesen seien. Später sich aber herausgestellt, dass das nicht der Fall war. Ein Zeuge aus dem Innenministerium soll beim kommenden Verhandlungstermin aussagen, der ist für den 22. Januar angesetzt.

++ Gewerbsmäßiger Betrug: "VIP Parking"-Betreiber vor Gericht ++

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Am Landgericht muss sich seit Dienstag ein 31-Jähriger verantworten. Der Mann betrieb 2018 einen Park-Service am Flughafen Hannover namens „VIP Parking“. Allerdings wollte er die ihm anvertrauten Autos offenbar gar nicht parken, sondern selbst fahren oder sogar verkaufen. So wurde eins der Autos nahe der polnischen Grenze sichergestellt, andere wurden mehr als 100 Kilometer gefahren, später fehlten Schmuck, Schlüssel oder Geld.

Der 31-Jährige hatte das „VIP Parking“ im Herbst 2018 auf der Internetplattform „TravelCar“ angeboten zum Preis für 35 Euro für acht Tage. Zum Prozessauftakt vor dem Landgericht heute gab es Verständigungsgespräche, um eine Mammutverhandlung zu vermeiden. Der 31-Jährige muss sich wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 34 Fällen verantworten.

++ Behinderungen auf Bahnstrecke Hannover-Berlin ++

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Wer häufig mit dem Zug zwischen Hannover und Berlin unterwegs ist, braucht bald mehr Geduld: Auf der Strecke soll es zu Verspätungen und Zugausfällen kommen, und zwar vom 24. Januar bis 14. Februar. Grund sind Bauarbeiten, wie die Bahn am Dienstag mitgeteilt hat. Demnach sollen viele ICEs rund 20 Minuten länger brauchen. ICs zwischen Berlin und Amsterdam sollen sogar eine Stunde länger unterwegs sein, weil sie über Madgeburg umgeleitet werden sollen. Teilweise sollen auch Halte in Wolfsburg, Stendal und Berlin-Spandau entfallen. Auf der Schnellfahrstrecke Hannover-Berlin müssen Schienen ausgetauscht werden. Züge sind hier normalerweise bis zu 250 Stundenkilometer schnell.

++ Agrarministerin Otte-Kinast fordert Sondersteuer für Fleisch ++

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Eine Sondersteuer auf Fleisch und Tierprodukte hat Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast gefordert. Diese Steuergelder sollen dann in bessere Tierhaltung  investiert werden, erklärte die Ministerin in Hannover. Freiwillig würden Verbraucher nicht mehr bezahlen, so Otte-Kinast gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. Deshalb sei auch das von der Bundesregierung geplante freiwillige Tierwohllabel nicht sonderlich aussichtsreich. Auch für eine Sondersteuer auf Fleisch ist allerdings der Bund zuständig. In Berlin stieß die Idee laut Medienberichten  auf wenig Gegenliebe. Zuspruch gab es unter anderem von den niedersächsischen Grünen und vom Deutschen Tierschutzbund.

++ Drei Unfälle in zwei Wochen: Gefährliche B3-Kurve bei Arnum soll sicherer werden ++

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Drei Verkehrsunfälle innerhalb von zwei Wochen: Der Einstand der neuen B3-Ortsumgehung zwischen Hemmingen und Pattensen gibt Anlass zur Nachbesserung. Die scharfe Kurve an der Anschlussstelle Arnum soll besser abgesichert werden, das teilte die Landesbehörde für Straßenbau gestern mit, wie die HAZ berichtet. Eine Sprecherin sagte: Mehrere Sicherheitsmaßnahmen seien in Planung. Am Dienstag sollen zunächst provisorische Schilder auf die gefährliche Kurve hinweisen. Auch das Tempolimit von 50 auf 30 soll vorgezogen werden. Außerdem werde sich für langfristige Maßnahmen noch mit Polizei und Region Hannover abgestimmt, auch eine Ampel soll etwa noch folgen. Kurz vor Weihnachten waren die Arbeiten an der B3 Ortsumgehung beendet worden – seitdem ereigneten sich dort schon drei Unfälle, zuletzt am vergangenen Sonntag.

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