++ Diäten der niedersächsischen Landtagsabgeordneten erstmals über 7000-Euro-Marke ++

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Die Diäten der niedersächsischen Landtagsabgeordneten sollen erstmals über die 7000-Euro-Marke steigen. Dienstag wollen die Parlamentarier darüber entscheiden, ob die Erhöhung zum kommenden Monat in Kraft tritt. Geplant ist ein Anstieg der monatlichen Grundentschädigung um 2,9 Prozent auf rund 7.200 Euro. Die steuerfreie Aufwandsentschädigung soll auf gut 1500 Euro steigen. Stimmen die Abgeordneten der Erhöhung zu, tritt die Diätenerhöhung bereits mit dem Monatswechsel in Kraft. Die Diäten sollen regelmäßig an die allgemeine Einkommensentwicklung angepasst werden. So sieht es das Abgeordnetengesetz vor.

++ Großbrand in Uetze: 200.000 Euro Schaden ++

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Ein Großbrand in einer Recycling Firma in Uetze hat am Wochenende mehr als 100 Feuerwehrkräfte in Atem gehalten. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Das Feuer war am späten Samstagabend in dem Betrieb in einem Gewerbegebiet im Norden von Uetze ausgebrochen.  Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand die 30 mal 50 Meter große und zwölf Meter hohe Halle der Recycling Firma bereits in Flammen. Dort waren auch ölhaltige Abfälle in Brand geraten. Bei den aufwendigen Löscharbeiten, konnte die Feuerwehr die Flammen wegen des brennenden Öls nur mit Schaum ersticken. Die Halle brannte aus, die angrenzenden Wohn- und Geschäftshaus konnte aber mit Löschwasser beregnet und gekühlt werden, sodass dort kein größerer Schaden entstand. Heute sind Brandexperten vor Ort, um die Ursache des Feuers zu klären. Die Schadenshöhe wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt.

 

++ Die Linken haben neue Spitzenkandidatin für OB-Wahlen: Jessica Kaußen ++

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Auch die Linken haben nun einen Spitzenkandidaten für die Oberbürgermeisterwahl gefunden. Die Mitglieder stimmten am Sonntag auf ihrem Parteitag im Freizeitheim Linden für die 29 Jahre alte Jessica Kaußen. Die OB-Kandidatin der Linken studiert Elektrotechnik an der Leibniz Universität, ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter. Jessica Kaußen ist aktuell Fraktionsvorsitzende der Linken in der Regionsversammlung und Fraktionsvorsitzende im Laatzener Stadtrat. Außerdem ist sie als Vorsitzende des Kreisverbandes der Linken bestätigt worden. Die SPD hatte bereits Anfang Mai den früheren Finanzdezernenten Marc Hansmann als ihren Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl aufgestellt. Die CDU anschließend den ehemaligen Chef von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Eckhard Scholz. Und die Grünen haben sich für den Juristen und Landtagsabgeordneten Belit Onay entschieden. Außerdem im Rennen sind bislang Piraten-Politiker Adam Wolf, der Afd-Bundestagsabgeordnete Jörn König und die parteilose Kulturmanagerin Iyabo Kaczmarek. Die FDP hat sich bislang noch nicht auf einen Kandidaten festgelegt.

++ Kinderschutzbericht: 313 Kinder und Jugendliche zeitweise aus Familien genommen ++

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313 Kinder und Jugendliche hat das Jugendamt im vergangenen Jahr zeitweise aus ihren Familien genommen. Das geht aus dem neuen Kinderschutzbericht der Region hervor. Häufigster Grund war Überforderung der Eltern oder eines Elternteils, danach folgten Anzeichen von Missbrauch. Die Zahl der in Obhut genommenen Kinder und Jugendlichen ist damit im Vergleich zum Vorjahr massiv um rund 28 Prozent gestiegen. Einen Grund sieht das Jugendamt darin, dass es mehr Ansprechpartner für Kinder gebe.

++ Fridays for Future: Parents for Future rufen zu Demonstration gegen aktuelle Verkehrspolitik auf ++

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Im Rahmen der „Fridays for Future“ wollen die „Parents for Future“  am Freitagnachmittag auf dem Rad gegen die aktuelle Verkehrspolitik demonstrieren. Die Organisation wirft der Region Hannover vor ihre selbstgesteckten Klimaschutzziele zu verfehlen. Sie fordern den Ausbau des ÖPNVs und des Radwegenetzes, die Einführung eines Tempolimits von 30 Kmh in der Stadt sowie den Rückbau von Parkplätzen im öffentlichen Raum. Ziel lokaler Verkehrspolitik müsse es sein, dass viel mehr Menschen auf den ÖPNV, Rad und Fußverkehr umsteigen. Das sei der einzige Weg die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen.

++ Dicke Luft: Stickstoffdioxid-Belastung weiterhin zu hoch ++

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Die Verschmutzung der Luft mit Stickstoffdioxid in Hannover ist weiterhin zu hoch. Das geht aus den Messungen von Januar bis Mai hervor, die das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim veröffentlicht hat. Demnach sind die zulässigen Stickstoffdioxidwerte an vier von fünf Messstationen in Hannover überschritten worden. Die Stadt bemüht sich, die Luftverschmutzung einzudämmen, etwa durch Umstellung der Busflotte auf Elektroantrieb. Derweil klagt die Deutsche Umwelthilfe gegen mehrere deutsche Städte auf Einhaltung der Grenzwerte, darunter gegen Hannover. Ein Verhandlungstermin soll aber noch nicht feststehen, berichtet die dpa. Die Stadt hat bereits geprüft, welche Straßen im Fall möglicher Diesel-Fahrverbote gesperrt werden könnten.

++ DGB fordert 1400 neue Wohnungen pro Jahr ++

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat sich in die Debatte um fehlenden und teils teuren Wohnraum hier in Hannover eingeschaltet. Um den aktuellen Mangel auszugleichen, müssten jedes Jahr mindestens 1400 neue Wohnungen gebaut werden, heißt es in einer Studie. Die Politik peilt derzeit 1000 an.

Zusätzlich beklagt der DGB Preistreiberei bei der Wiedervermietung und dem Verkauf von Wohnungen. Das beschleunige eine „soziale Spaltung“ der Stadt.

Der Gewerkschaftsbund fordert deshalb unter anderem, dass die städtische Wohnungsgesellschaft „Hanova“ mehr baut und die Stadt keine Grundstücke mehr an Investoren verkauft. Außerdem brauche es mehr Personal im Bauamt, damit Genehmigungen schneller vergeben werden könnten.

++ Hannover 96: Kind rückt vom "direkten Wiederaufstieg" ab ++

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Hannover-96-Boss Martin Kind rückt offenbar vom Ziel des direkten Wiederaufstiegs in die Bundesliga ab. Der bleibe zwar „Wunsch“, sagte Kind der „Bild“. Ob und welches Ziel man ausgebe, das wolle man dann allerdings gemeinsam mit Sportdirektor und Trainer entscheiden, wenn die neue Mannschaft steht. Davon sind die „Roten“ drei Tage vor Trainingsbeginn aber weit entfernt. 96 hat bislang zwei Nachwuchsspieler in die Profimannschaft gehievt, aber keinen einzigen neuen verpflichtet. Derzeit sollen noch etwa 7 bis 10 Spieler fehlen. Eigentlich wollte Kind zum Trainingsbeginn „80 bis 90 Prozent der neuen Mannschaft hier haben“.

++ Neue Mitfahrbank in Seelze ++

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Seit Donnerstag gibt es eine weitere Möglichkeit, um von Seelze aus in alle Richtungen zu kommen. Per Anhalter an einer sogenannten Mitfahr-Haltestelle. Die wurde heute Nachmittag in der Seelzer Innenstadt eingeweiht. Auf Initiative des Ortsrates an der Hannoverschen Straße, Ecke Bonhoefferstraße. Dort steht nun eine signalblaue Bank mit einem Hinweisschild, dass Anhalter zum Platz nehmen einlädt. Geht der Plan auf hält kurze Zeit später ein Autofahrer, der einen mitnimmt. Eine weitere Mitfahr-Bank gibt in Seelze bereits seit März in der Nähe der Regiobus-Haltestelle Am Markt. Und auch andere Umlandgemeinden haben schon ähnliche Mitfahr-Bänke aufgestellt. Etwa die Uetzer Ortschaften Dedenhausen und Schwüblingsen, oder auch die Pattenser Ortschaften Hüpede und Oerie und auch in Laatzen und Hemmingen gibt es solche Angebote.

++ Südstadt: Polizei findet in Wohnung etliche Feuerwerkskörper ++

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In einer Wohnung in der Südstadt sind Polizei-Ermittler Donnerstagmorgen auf ein ziemlich explosives Lager gestoßen. Und zwar auf diverse Böller und Raketen, die der Mieter dort selbst hergestellt haben soll. Die Polizei ermittelt gegen den 29-Jährigen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Ein Hinweis des Landeskriminalamtes Berlin hatte die Fahnder auf die Spur des Südstädters gebracht. Es bestand der Verdacht, dass der Mann verbotenerweise Feuerwerkskörper herstellt und auch damit im Internet handelt. Bei der Dursuchung fanden die Ermittler tatsächlich größere Menge an kommerziellen und selbst gebauten Böllern und Raketen, sowie die dazugehörigen Chemikalien und Materialien zur Herstellung. Der explosive Fund war offenbar so brisant, dass ein Sprengstoffexperte des Landeskriminalamts angefordert werden musste. Zur Sicherheit wurde heute Morgen in der Südstadt kurzeitig auch die Straße zum Wohnhaus gesperrt.

++ Radfahrer von LKW überrollt: Fahrer zu Geldstrafe verurteilt ++

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Mehr als zwei Jahre ist es her, dass ein Familienvater auf der Hamburger Allee von einem Lkw überrollt wurde. Der Fahrer des Sattelschleppers hatte den Radfahrer damals beim Abbiegen übersehen. Der Familienvater war sofort tot. Am Donnerstag ist der 65 Jahre alte LKW Fahrer vom Amtsgericht Hannover wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden. Der inzwischen pensionierte Lastwagen Fahrer kam mit einer Geldstrafe in Höhe von rund 5300 Euro davon. Außerdem muss er ein Schmerzensgeld von 5000 Euro an den Hinterbliebenen 11-jährigen Sohn des Radfahrers zahlen sowie die Therapiekosten für den Sohn und die Frau des verstorbenen 48 Jährigen übernehmen.  Die Richterin warf dem Angeklagten überhöhtes Tempo und mangelnde Aufmerksamkeit vor. Sie sagte, der tragische Unfall hätte verhindert werden können, wenn der LKW Fahrer hinreichend in die Seitenspiegel geschaut oder im Abbiegevorgang noch einmal abgebremst hätte.

++ A2: Lkw-Unfall, zwei leicht Verletzte, langer Stau ++

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Auf der A2 Richtung Dortmund hat es am Donnerstag einen Lkw-Unfall gegeben. Zwischen Lahe und Bothfeld fuhr am Vormittag ein Lastwagen auf einen anderen auf. Grund war offenbar ein Stauende, wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage von Radio Hannover sagte. Zwei Menschen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die A2 war zwischen Kreuz Hannover-Ost und Bothfeld auf eine Spur verengt, es bildete sich ein kilometerlanger Stau.

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