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++ Auch Grundschüler sollen ins Wechselmodell mit geteilten Klassen ++

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Eine Verlängerung der Weihnachtsferien wird es wohl nicht geben, dafür aber weitere Einschränkungen für den Unterricht. Nach den Beratungen der Kultusminister erwägt das Land Niedersachsen jetzt sogar, dass auch die Grundschüler entgegen der vorherigen Planungen ins Wechselmodell gehen sollen. Das heißt, die Hälfte der Kinder wird in den Klassenräumen unterrichtet, die andere Hälfte zu Hause. Klar sei, dass es bei einem Fortsetzen des Lockdowns nicht bei den Schritten bleiben kann, die vor der Weihnachtspause vorgesehen waren, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Montag. Er könne sich nicht vorstellen, dass Grundschüler in voller Klassenstärke in den Präsenzunterricht zurückkehren. Auch in den Kindertagesstätten seien Einschränkungen zur Kontaktreduzierung nötig. Eine diskutierte Verlängerung der Weihnachtsferien über das kommende Wochenende hinaus brachte der Minister nicht zur Sprache. Die exakten Vorgaben für die Schulen und Kitas will das Kultusministerium nach den Bund-Länder-Beratungen am Dienstag bekanntgeben.

++ Corona-Impfungen starten: 86-Jährige wird als Erste gepiekst ++

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Der erste Corona-Impfstoff ist am Mittwoch in Hannover eingetroffen. Ein Transporter brachte ihn am Mittag zum Impfzentrum auf dem Messegelände, begleitet von der Polizei. Experten tauten den tiefgekühlten Impfstoff anschließend auf Kühlschranktemperatur auf und verteilten ihn an die insgesamt vier Impfteams der Feuerwehr Hannover, der Malteser, Johanniter und des Arbeiter-Samariter-Bunds. Der Leiter der hannoverschen Feuerwehr, Dieter Rohrberg, sprach von einem erheblichen logistischen Aufwand hinter jeder Impfung.

Die Impfteams, bestehend unter anderem aus Ärzten und Verwaltungshelfern, machten sich danach auf den Weg zu den ersten Einrichtungen. Laut Region waren das das Seniorenpflegeheim Stift „Zum Heiligen Geist“ in der Südstadt, und das Haus Sonneneck in Wunstorf-Großenheidorn. Die erste, die geimpft wurde, war eine 86 Jahre alte Frau. Insgesamt 251 Bewohner und Mitarbeiter wollten sich am Mittwoch impfen lassen.

Regionspräsident Hauke Jagau lobte das Engagement der Beteiligten. Es sei keine Selbstverständlichkeit, dass zwischen und an den Feiertagen Menschen bereit seien, die Impfungen zu organisieren und durchzuführen. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay sagte, die Impfungen seien ein Marathon, das müsse allen klar sein. Er hoffe, dass dadurch ein Stück Normalität zurückgewonnen werde.

++ Krisenstab zu Kritik: Impfungen sind Marathon, kein Sprint ++

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Von einem Marathon sprach am Mittwoch auch der der Leiter des Corona-Krisenstabs, Heiger Scholz. Die Impfkampagne sei kein Sprint, sagte er offenbar mit Blick auf das schlechte Abschneiden Niedersachsens im Vergleich mit anderen Bundesländern. Die breite Abdeckung mit 50 Impfzentren werde sich noch als Vorteil erweisen, so Scholz. Zuvor war Kritik laut geworden, Niedersachsen habe den Impfbeginn verschlafen.

Laut Scholz stünden dem Land Stand heute je zwei Impfdosen für rund 56.000 Menschen zur Verfügung. Niedersachsen lege anders als andere Länder die zweite Dosis für jeden Geimpften zurück, um bei Lieferengpässen keine Termine absagen zu müssen. Der volle Corona-Impfschutz wird erst mit der zweiten Dosis erreicht.

Die Aussichten für die nächsten Wochen sind allerdings verhalten: Bislang seien 15.000 Impfdosen weniger geliefert worden als angekündigt, so Scholz, die Lieferung von 63.000 am 4. Januar entfalle ganz. Danach solle erst wieder am 11. Januar geliefert werden. Vor diesem Hintergrund könne das Land zunächst nicht mit der Terminvergabe in den Impfzentren beginnen.

++ Trübes Jahr: Niedersachsen bekam besonders wenig Sonne ab ++

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Trübsal blasen, das ging dieses Jahr in Niedersachsen ganz gut, nicht nur wegen Corona – denn unser Land war im Bundesvergleich das mit den wenigsten Sonnenstunden, nämlich 1772, wie der Deutsche Wetterdienst heute mitteilte. Das zu Ende gehende Jahr war bundesweit mit durchschnittlich 10,4 Grad das zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen, und das zehnte in Folge, das das vieljährige Mittel übertraf. Das dürfe einen nicht kalt lassen, warnte DWD-Klimavorstand Tobias Fuchs heute. Das Gebot der Stunde sei nun Klimaschutz.

++ Corona-Impfungen sollen losgehen - Vorbereitungen kompliziert ++

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Am Donnerstag soll auch hier bei uns mit den Corona-Impfungen in Alten- und Pflegeheimen begonnen werden. Vier mobile Impfteams sollen dann Einrichtungen in der Region anfahren, sagte Feuerwehr-Sprecher Michael Hintz auf Nachfrage von Radio Hannover. In welchen Heimen zuerst geimpft werde, war zunächst unklar. Das liege vor allen an den komplizierten Vorbereitungen vor Ort, so Hintz. Mittwoch Nachmittag will die Feuerwehr über den Stand der Impfungen informieren.

++ Sonderrechte für Geimpfte: Politik warnt vor Zweiklassengesellschaft ++

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Sollen Geimpfte Sonderrechte bekommen? Darüber ist eine Debatte in Deutschland entbrannt. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sprach in der HAZ von einer „Phantomdebatte“. Justizministerin Barbara Havliza warnte vor einer Zweiklassengesellschaft. Man solle jetzt erst einmal dankbar und froh sein, dass es endlich losgehe mit dem Impfen. Von Geimften erwarte sie Solidarität gegenüber allen anderen, sagte Havliza.

Der Präsident des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, hatte mögliche Sonderrechte für Geimpfte ins Spiel gebracht, sich dann aber wieder davon distanziert.

Hannovers Landesbischof Ralf Meister warnte, es dürfe nicht dazu kommen, dass Menschen ausgeschlossen werden. Er halte es aber für durchaus nachvollziehbar, wenn Unternehmen oder Insitutionen einen Impfnachweis verlangten, um andere Menschen zu schützen, etwa für Flugreisen.

Der Geschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen, Volker Müller sagte, er halte lauf längere Sicht eine Debatte über besondere Rechte für Geimpfte für erforderlich.

++ Zwei Brände in zwei Tagen: Rauchschwaden über Mühlenberg ++

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Wieder Feuer in Mühlenberg: Am Dienstagnachmittag ist ein Sperrmüllhaufen in einem Durchgang zwischen zwei Hochhäusern am Canarisweg in Flammen aufgegangen, verletzt wurde niemand. Eine dunkle Rauchsäule stand über dem Stadtteil im Südwesten. Die Feuerwehr löschte den Sperrmüll und blies mit einem Hochleistungslüfter Rauch aus angrenzenden Kellerbereichen. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

Erst am Montag hatte es in einem Mehrfamilienhaus in Mühlenberg gebrannt. Mehrere Menschen konnten die Erdgeschosswohnung unverletzt verlassen.

++ Region benennt Verbotszonen für Feuerwerk - Polizei warnt ++

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Die Region Hannover hat eine Liste mit Straßen und Plätzen veröffentlicht, auf denen an Silvester kein Feuerwerk gezündet werden darf. Gut die Hälfte der 21 Städte und Gemeinden hat entsprechende Orte benannt, darunter Garbsen, Hemmingen, Langenhagen, Ronnenberg und die Wedemark.

Die größte Zahl hat die Landeshauptstadt Hannover gemeldet. Hier darf wie schon in den vergangenen Jahren nicht in der Innenstadt geböllert werden, außerdem etwa in bestimmten Bereichen der List, des Maschsees oder der Nordstadt.

Regionspräsident Hauke Jagau appellierte an die Bürger, auch dort aufs Böllern zu verzichten, wo es erlaubt ist, um die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu entlasten. Man wisse, dass es jedes Jahr an Silvester etliche Menschen gibt, die durch Feuerwerkskörper verletzt werden, so Jagau. Auch die Krankenhäuser hatten auf ein Feuerwerksverbot gedrängt, um sich stärker um Covid-19-Patienten kümmern zu können. Zuvor hatte das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht ein landesweites Feuerwerksverbot gekippt.

Böller und Raketen dürfen in diesem Jahr nicht verkauft werden, das Abbrennen von Jugendfeuerwerk und Resten ist erlaubt. Die Polizei Hannover warnt in diesem Zusammenhang aber ausdrücklich vor illegalem oder selbstgebautem Feuerwerk.

++ Corona-Impfungen in Hannover erst im Neuen Jahr ++

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Die Corona-Impfungen in der Region Hannover beginnen nun offenbar doch erst im Neuen Jahr. Feuerwehr-Sprecher Michael Hintz sagte laut Medienberichten, das mobile Impfen in Alten- und Pflegeheimen hier bei uns könne aus organisatorischen Gründen erst am 4. Januar starten. Die Feuerwehr hatte die Lage am Montag sondiert.

Das Land Niedersachsen ist nach eigenen Angaben inzwischen in der Lage, jede Stadt und jeden Landkreis mit dem Corona-Impfstoff zu beliefern. Die landesweit 50 Impfzentren sollen aber ebenfalls erst ab Anfang Januar den Betrieb aufnehmen, wie der Corona-Krisenstab mitteilte. Deshalb könnten derzeit auch noch keine Termine über die Impfhotline des Landes vereinbart werden.

++ Flugreisender aus London nicht mit Corona-Mutation infiziert ++

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Aufatmen bei den Passagieren des letzten Flugs von London nach Hannover am 20. Dezember: Der positiv auf das Corona-Virus getestete Reisende ist nicht mit der neuen, besonders ansteckenden Variante infiziert. Das berichten mehrere Medien gleichlautend. Der Flugverkehr zwischen Großbritannien und Deutschland war wegen der mutierten Variante zunächst komplett eingestellt worden. Trotzdem ist die Mutation inzwischen in Deutschland angekommen, die zwar als ansteckender als auch weniger gefährlich gilt.