Fußgänger von Auto erfasst

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Auf der Landstraße zwischen Fuhrberg und Mellendorf ist am Samstagabend ein Fußgänger von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Der 28 Jährige hatte mit zwei Bekannten die Straße in der Nähe zweier Lovemobile überquert, die aber gegen kurz vor Acht bereits nicht mehr besetzt waren. Der Fahrer des Autos sah die Männer die plötzlich in dem dunklen Waldstück über die Straße liefen aber zu spät. Trotz Vollbremsung konnte er seinen Wagen nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen. Zwei der Männer schafften es noch über die Straße. Der dritte wurde von dem Auto erfasst. Er verstarb noch am unfallort.

31-jähriger Mountainbiker gestürzt

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Im Wald bei Gehrden ist ein Mountainbiker von seinem Rad gestürzt und so schwer verletzt worden, dass er später im Krankenhaus verstarb. Der 31-Jährige war am Nachmittag mit drei Begleitern auf einer Mountainbike Strecke am Gehrdener Berg unterwegs, als er an einer Schanze die Kontrolle über sein Fahhrad verlor und Stürzte. Seine Begleiter alarmierten sofort die Rettungskräfte und versuchten ihren Freund wiederzubeleben – jedoch ohne Erfolg. Er verstarb kurze Zeit später in der Klinik.

Schostok plant Neuausrichtung des Museums Schloss Herrenhausen

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Hannover soll ein Niki de Saint Phalle Museum bekommen – das wünscht sich zumindest der Oberbürgermeister – er plädiert für eine radikale Neuausrichtung des Museums Schloss Herrenhausen, dass zwar erst 2013 neu eröffnet wurde, laut Stefan Schostok aber vom Konzept bereits „Angestaubt“ ist. Statt der Geschichte der Welfen und der Herrenhäuser Gärten sollte sich das Museum im Seitenflügel des Schlosses künftig der Künstlerin Niki de Saint Phalle widmen. Deren Grotte in Herrenhausen sei ein Besucher Magnet, die Besucherzahlen des Schlossmuseums sinken seit Jahren. Über den Vorschlag muss nun zunächst der Rat beraten.

Autodiebe erbeuten Fahrzeuge im Wert von rund 200.000 Euro

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In Isernhagen und Laatzen haben in der Nacht zu Donnerstag Autodiebe zugeschlagen und  Fahrzeuge im Wert von rund 200 000 Euro erbeutet. Jetzt sucht die Kriminalpolizei dringend zeugen. In Isernhagen verschwanden in derselben Nacht gleich zwei Luxusautos der Marke Mercedes – einmal von einer Grundstückseinfahrt in der Straße am Rotdorn und auch von einem Grundstück im Kamp. In Laatzen erbeuteten unterdessen unbekannte in der Nacht zu gestern ein Wohnmobil – die Besitzerin hatte es am Mittwoch an der Talstraße abgestellt und merkte am Donnerstag dass das Fahrzeug verschwunden war.

Eröffnung für den Trinkraum am Raschplatz geplant

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Am Raschplatz will die Stadt die Konflikte rund um die Trinkerszene jetzt mit einem Raum lösen: Wie gestern bekannt wurde soll der sogenannte Trinkraum am 6. oktober eröffnet werden. Eine halbe Million Euro kostet der auf ein Jahr angelegte Versuch. Von 11 bis 19 Uhr sollen sich sechs Mitarbeiter mit Erfahrung in der Suchtberatung um die Besucher kümmern. Erlaubt ist das Mitbringen und konsumieren von Wein und Bier. Die Rechtspopulisten der Afd glauben, dass es dabei nicht unbedingt bleibt, und bezeichneten das Projekt gestern im Rathaus als „Subventionierten Suff“. Standen mit dieser Meinung allerdings allein da.

Razzia in Linden Süd

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In Linden Süd hat die Polizei gestern eine groß angelegte Razzia gegen Drogenhändler durchgeführt. Zwei Wochen lang hatten verdeckte Ermittler die Szene am Ihmeufer observiert – nachdem es mehrfach Anwohnerbeschwerden über herumliegende Spritzen, Müll und Drogenhandel gegeben hatte.  Bei der Razzia gestern Nachmittag am Walter-Wülfing-Ufer, nahe der Mathadon Ausgabestelle, haben die Fahnder gestern insgesamt 25 Menschen kontrolliert und gegen 10 davon Strafverfahren eingeleitet. Unter anderem wegen Verstößen gegen das Arzneimittel-, Betäubungsmittel- sowie Waffengesetz. 15 Kontrollierte erhielten einen Platzverweis. Darüber hinaus gelang es den Ermittlern im Vorfeld der Razzia zwei mutmaßliche Drogendealer festzunehmen.

Hannover ruft auf Weg zur Kulturhauptstadt 2025 den Ausnahmezustand aus

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Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt 2025 ruft Hannover den Ausnahmezustand aus: Der sogenannte Ausnahmezustand ist eine partizipative Galerie auf 520 Quadratmetern in Hannovers Innenstadt. In der bislang noch leerstehenden Immobilie werden in den nächsten Tagen Kreative erste Ideen und Visionen für eine Bewerbung zur Kulturhauptstadt sammeln. Von Samstag bis Dienstag öffnet die Galerie dann auch für neugierige Besucher – alle Hannoveraner seien darüber hinaus eingeladen sich an dem Findungsprozess zu beteiligen. Mit dem „Ausnahmezustand“ verabschiedet sich die Stadt augenzwinkernd vom ersten Arbeitstitel „Hannover hat nichts“ – denn die Mitmach-Galerie soll genau das Gegenteil beweisen. Die Ergebnisse sollen bereits am kommenden Mittwoch präsentiert werden.

Drogenbande in der Südstadt aufgelogen

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Die Polizei ist einer mutmaßlichen Drogenbande auf die Spur gekommen: Bei einer Wohnungsdurchsuchung in der Südstadt haben die Beamten heute Morgen Drogen und mehrere tausend Euro Bargeld sichergestellt. Drei Tatverdächtige wurden festgenommen. Umfangreiche Ermittlungen führten die Fahnder zu dem Drogenversteck. Sie beschlagnahmten 180 Gramm Kokain, 13.500 Euro Dealgeld und eine Schreckschusswaffe. Außerdem sind eine 32-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 23 und 42 Jahren verhaftet worden. Gegen sie wird wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Kokain in nicht geringer Menge, des Bereithaltens einer Waffe sowie des unerlaubten Aufenthalts ermittelt. Die Tatverdächtigen waren offenbar illegal in die Bundesrepublik eingereist. Sie sollen morgen einem Haftrichter vorgeführt werden.

Entscheidung über Fössebad-Neubau vertagt

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Während der Finanzausschuss des Rates gestern dem Neubau des Misburger Bades am Mittwoch zugestimmt hat – wurde die Entscheidung über den geplanten Fössebad-Neubau vertagt. Kommende Woche soll es eine Sondersitzung über das 20-Millionen Euro Projekt geben. Denn der Zeitplan ist eng: bereits am 28.September soll der Rat denin Linden umstrittenen Neubau beschließen – kann dies allerdings nur mit vorheriger Zustimmung des Finanzausschusses. Die ursprünglich angedachten Neubauten auf Teilen des Fössebad Geländes sollen nun offenbar doch nicht entstehen: Eine Prüfung habe ergeben, dass Wohnhäuser auf dem Gelände rechtlich nicht mögich seien, heißt es in den neuen Plänen der Stadt.

Urteil nach Pflastersteinattacke

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Weil er am Raschplatz einen Obdachlosen mit einem Pflasterstein attackiert und lebensgefährlich verletzt hat, muss ein 25-Jähriger Mann aus dem Sudan nun sieben Jahre in Haft. Das hat das Landgericht Hannover am Mittwoch entschieden. Versuchter Totschlag lautete der Vorwurf, für den die Staatsanwaltschaft sogar siebeneinhalb Jahre gefordert hatte. Die Richter sahen als erwiesen an, dass Mohammed A. den Obdachlosen lebensgefährlich am Kopf verletzte. Das Opfer überlebte den Angriff damals nur knapp. Verurteilt wurde der Angeklagte indes auch für weitere Gewaltdelikte – unter anderem hatte er eine Person mit einer abgebrochenen Wodkaflasche verletzt und war zudem in der JVA auffällig geworden. Sein Anwalt hatte darauf gepocht, dass der Pflasterstein-Vorwurf seines Mandanten nicht auf den Videoaufzeichnungen zu belegen gewesen sei, er hatte daher lediglich 9 Monate Haft gefordert.

Urteil für Lamborghini-Raser

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Mildes Urteil für den Lamborghini-Raser. der in der Karmarschstraße einen Unfall verursacht hatte und dann geflüchtet war. Er und sein Mitangeklagter Bruder sind gestern vor dem Amtsgericht mit Geldstrafen davon gekommen. Der angeklagte Fahrer erhielt 700 Euro Geldstrafe und ein 3-monatiges Fahrverbot. Er war im März 2016 ohne Fahrerlaubnis mit einem Lamborghini unterwegs. Beim Einbiegen von der Schmiedestraße in die Karmarschstraße hatte er den Motor aufheulen lassen – daraufhin brach das Heck seines Fahrzeugs aus, sodass er einen Unfall mit mehreren parkenden Fahrzeugen verursachte – auch eine Fahrradfahrerin wurde dabei verletzt. Der Fahrer hatte sich später vom Unfallort entfernt. Sein mitangeklagter Beifahrer hatte die Tat daraufhin für sich reklamiert und wegen Vortäuschens einer Straftat 300 Euro Geldstrafe kassiert.

Handball: Recken holen vierten Sieg in Ostwestfalen

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Die Recken rocken weiter: Auch in Ostwestfalen konnten die Handballer der TSV Hannover Burgdorf die Tabellenspitze weiter verteidigen – mit einem 25 zu 21 Sieg gegen Lübbecke. Damit haben die Recken das vierte von vier Spielen in der Handball-Bundesliga gewonnen. Nach der "Pleiteserie" in der Rückrunde der vergangenen Saison erlebt die Mannschaft gerade einen Siegestaumel. Als Nächstes müssen sich die Recken am Sonntag gegen Magdeburg behaupten, aktueller Tabellenzweiter. Das Heimspiel beginnt um 15 Uhr in der Swiss Life Hall.