Handball: Recken holen vierten Sieg in Ostwestfalen

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Die Recken rocken weiter: Auch in Ostwestfalen konnten die Handballer der TSV Hannover Burgdorf die Tabellenspitze weiter verteidigen – mit einem 25 zu 21 Sieg gegen Lübbecke. Damit haben die Recken das vierte von vier Spielen in der Handball-Bundesliga gewonnen. Nach der "Pleiteserie" in der Rückrunde der vergangenen Saison erlebt die Mannschaft gerade einen Siegestaumel. Als Nächstes müssen sich die Recken am Sonntag gegen Magdeburg behaupten, aktueller Tabellenzweiter. Das Heimspiel beginnt um 15 Uhr in der Swiss Life Hall.

Entdeckertag am Sonntag: Rund 200.000 Besucher

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Die Vielfalt der Region Hannover erleben - das ist gestern beim 30. Entdeckertag möglich gewesen. Rund 200.000 Besucher nutzten das Angebot. Neben bewährten Tourzielen, wie dem Klosterstollen in Barsinghausen oder dem Straßenbahnmuseum in Sehnde-Wehmingen, bot der Entdeckertag unter anderem mit dem Landesbildungszentrum für Blinde oder dem ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Laatzen auch ganz neue Ausflugsziele. Zusätzlich sorgten über 200 Stände und sieben Bühnen vom Kröpcke bis zum Aegi für gute Stimmung bei dem Publikum.  

Innenstadt: Porschefahrer bringt Menschen in Gefahr

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Ein Porschefahrer ist am Wochenende rücksichtslos durch Hannovers Innenstadt gerast und hat mehrere Menschen in Gefahr gebracht. Die Polizei sucht Zeugen. Nach ersten Erkenntnissen wollte ein 53-jähriger Autofahrer am Samstag gegen 16 Uhr von der Marktstraße links auf die Karmarschstraße fahren. Beim Abbiegen kam ihm mit rasantem Tempo der schwarze Porsche Carrera auf seiner Spur entgegen. Der 53-Jährige konnte einen Zusammenstoß durch eine Gefahrenbremsung verhindern. Ohne auf den Verkehr zu achten bog der Porschefahrer dann in die Karmarschstraße ab. Ein Fußgänger konnte sich durch einen Sprung zur Seite gerade noch retten. Die Ampel stand für ihn auf Grün. Nach Zeugenaussagen sollen in dem Porsche zwei südländisch aussehende Männer im Alter von 20 bis 25 Jahren gesessen haben. Hinweise nimmt die Polzeiinspektion Mitte entgegen. 

Lehrte: Großbrand auf dem Gelände der Recyclingfirma Timberpark

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Großbrand am Wochenende auf dem Gelände der Recyclingfirma Timberpark  in Lehrte. Dort stand am Samstagnachmittag ein  großes Lager mit Altholz in Flammen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht nach Zeugen. Mehrere Reisende hatten am Samstag gegen 16 Uhr aus einem vorbeifahrenden Zug in Höhe Lehrte Ost große Rauchwolken über dem Gelände der Recyclingfirma aufsteigen sehen und die Feuerwehr alarmiert. Die rückte sofort mit einem Großaufgebot an. Und stellte vor Ort fest, dass etwa tausend Tonnen Altholz in Flammen standen. Die Feuerwehr ließ das Holz kontrolliert abbrennen. Ermittler der Polizei werden den Brandort in diesen Tagen noch einmal genauer untersuchen. Sie gehen aber aufgrund der Gesamtumstände schon jetzt von Brandstiftung aus.  Erst im März war auf dem Firmengelände an der Benzstraße in Lehrte ein Holzberg in Flammen aufgegangen. Schon damals ermittelte die Polizei wegen Brandstiftung.

Filmen in Üstra-Fahrzeugen bleibt erlaubt

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Die Videoüberwachung in den Stadtbahnen und Bussen der Üstra ist mit dem Datenschutzrecht vereinbar und weiterhin erlaubt. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg am Donnerstag entschieden. Fahrgäste dürfen also auch in Zukunft im Nahverkehr von Hannover von Kameras aufgezeichnet werden. Die Videoüberwachung diene der Üstra dazu, Straftaten in Bussen und Bahnen zu verfolgen und zu verhindern, teilte das Oberverwaltungsgericht mit. Es bestätigte mit seinem Urteil damit im Kern die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover aus dem Februar 2016.  Das Urteil ist eine weitere Schlappe für die niedersächsische Datenschutzbeauftragte. Sie hatte die 24-Stunden-Überwachung im Nahverkehr wegen eines fehlenden Nachweises der Wirksamkeit unterbinden wollen, scheiterte aber nun auch in höchster Instanz mit ihrer Klage. Das OVG hat eine Revision zum Bundesverwaltungsgericht nicht zugelassen.

AusGezeichnet: Hilfeverein zieht erste Bilanz

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Der Verein „AusGezeichnet e.V.“, der Opfern von Säureattacken und anderen entstellten Menschen hilft, hat ein halbes Jahr nach Aufnahme der Arbeit eine erste Bilanz gezogen. Gegründet worden ist der Verein von Vanessa Münstermann aus Hannover – sie war vor anderthalb Jahren Opfer eines Säure-Attentats durch ihren Ex-Freund geworden und ist seither entstellt. „AusGezeichnet“ betreut und berät Menschen in Deutschland und schickt sogar Hilfspakete an Opfer in Ländern wie Indien und Pakistan. Säureopfer Vanessa Münstermann hat unterdessen ihren Ex-Freund, der wegen gefährlicher Körperverletzung im Gefängnis sitzt, auf 250.000 Euro Schmerzensgeld und Schadenersatz verklagt.

Sperrung am Raschplatz sorgt für Chaos

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Verkehrschaos hinter dem Hauptbahnhof: Seit gestern ist dort der Kreuzungsbereich Hamburger Allee/ Lister Meile gesperrt. Im Feierabendverkehr standen am Donnerstag hunderte teils entnervte Autofahrer im Stau, der sich von der Marienstraße bis zur Hochbrücke und umgekehrt bis zur Celler Straße gezogen hatte. Das berichtet die Bild. Mit andauernden Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen, denn die Sperrung wird noch bis Sonntagabend 20 Uhr andauern. In dem Kreuzungsbereich hinter dem Hauptbahnhof wird eine neue Fahrbahndecke eingebaut, damit in wenigen Tagen die ersten Stadtbahnen auf ihrer neuen Strecke zur Endhaltestelle Raschplatz fahren können.

Eine Million: Wirtschaftsministerium fördert Start-Up-Zentren

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Das niedersächsische Wirtschaftsministerium unterstützt in den nächsten zwei Jahren den Aufbau von sechs Start-up-Zentren in Niedersachsen mit rund einer Million Euro. Das hat Wirtschaftsminister Olaf Lies am Freitag in Hannover bekannt gegeben. Gefördert wird unter anderem auch das Start-Up-Zentrum Hafven aus der Nordstadt - mit dem Schwerpunkt Smart Cities. Minister Lies sagte zur Förderung, man wolle, dass junge, kreative Köpfe im Land blieben und aus guten Ideen erfolgreiche Unternehmen würden. Ideale Starthilfe würden sie dafür in den ersten Monaten in Start-Up-Zentren bekommen. Hier finden Start-Ups nicht nur kostenlose Räumlichkeiten, sondern erhalten auch professionelle und individuelle Hilfe und Unterstützung, sagte Lies.

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen ehemaligen Altenpfleger

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Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen einen ehemaligen Pfleger eines Seniorenheimes wegen fahrlässiger Tötung. Der 44-Jährige soll einem demenzkranken Heimbewohner beim Essen den Mund zugehalten haben, so lange bis der 83 Jährige erstickte. Ein Zeuge hatte den Vorfall im St Martinshof beobachtet und die Polizei informiert. Der Beschuldigte hat als Hilfskraft einer Fremdfirma in dem Pflegeheim gearbeitet und soll sofort nach Bekanntwerden der Ermittlungen entlassen worden sein. Ein medizinischer Gutachter untersucht nun den Vorfall. Wann erste Ergebnisse vorliegen ist noch unklar.

NADA sieht keinen Doping-Verstoß von 96-Spieler

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Die Nationale Anti Doping Agentur, kurz NADA, sieht nach dem Vorfall beim Bundesliga-Auftakt von Hannover 96 in Mainz keinen Verstoß. Ein 96-Spieler soll nach Spielende zunächst in die Kabine statt direkt in den Dopingkontrollraum gegangen sein und damit gegen die Anti-Doping-Regeln verstoßen haben. Die Nada kann keine Abweichung von den  Bestimmungen erkennen. Der Spieler sei auch während seines Kabinengangs unter ständiger Aufsicht gewesen. Die Anti Doping Agentur hat nun einen Sonderbericht angefordert und den Sachverhalt an den DFB zur abschließenden Bewertung weitergeleitet. Auch wenn der Vorfall aus ihrer Sicht keinen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen darstellt, soll der Vorgang zum Anlass genommen werden, um alle Beteiligten noch einmal für den genauen Kontrollablauf zu sensibilisieren, heißt es.

Tragischer Unfall in Mühlenberg

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Dort ist gestern (Mittwoch) ein 27 Jahre alter Mann bei einem Sturz von einem Balkon ums Leben gekommen. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen laut Polizei derzeit nicht vor. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich der Mann in der Wohnung seiner Lebensgefährtin am Ossietzkyring aufgehalten, als es am Abend zwischen den beiden zu Streitigkeiten kam. Der 27-Jährige hatte daraufhin die Wohnung über den Balkon im zweiten Stock verlassen wollen und stürzte hierbei etwa zehn Meter in die Tiefe. Trotz der Wiederbelebungsversuche durch die Rettungskräfte verstarb der Mann noch an der Unglücksstelle.

Leiche aus der Leine gezogen

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Einsatzkräfte haben am Mittwochabend eine Wasserleiche aus der Leine geborgen. Nach Angaben der Feuerwehr trieb der leblose Mann gegen 20:25 Uhr am hohen Ufer. Die Leiche wurde mit Hilfe einer Leiter aus dem Fluss geholt. Ein anwesender Notarzt konnte nur noch den Tod des 37-Jährigen feststellen. Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) berichtet, soll der Körper zuvor etwa 20 Minuten im Wasser getrieben haben. Todesursache und weitere Hintergründe sind bislang noch nicht bekannt. Die Feuerwehr war mit insgesamt 35 Einsatzkräften, darunter vier Tauchern vor Ort.