++ Ricklingen: Baden im Dreiecksteich verboten ++

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Immer mehr Blaualgen breiten sich an den Ricklinger Kiesteichen aus: Seit Donnerstag Abend gilt auch ein Badeverbot für den Dreiecksteich, für den Siebenmeter-Teich besteht es bereits. Am großen Teich sei die Situation zwar deutlich besser, heißt es in der Mitteilung der Region Hannover, dennoch sollten Badende auf die Hinweise vor Ort und die Trübungen im Wasser achten. Das Verschlucken von Blaualgen kann für Kinder und Hunde lebensgefährlich werden. Ein Aufkommen ist wetterbedingt und kann sich innerhalb kurzer Zeit auch wieder ändern.

++ Unfall: Staubwolke auf der A7 ++

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Ein LKW-Unfall hat den Verkehr auf der A7 am Donnerstag lahmgelegt. Es entstand nicht nur ein langer Rückstau – auch eine Staubwolke aus Zement beeinträchtigte die Verkehrssicherheit. Der Unfall ereignete sich am Vormittag zwischen den Anschlussstellen Großburgwedel und Dreieck Hannover Nord. Ein LKW-Fahrer bemerkte zu spät ein Stau-Ende, touchierte beim Ausweichen einen weiteren Lastwagen und riss dessen Siloauflieger auf. Der beschädigte Lastwagen hatte Zementpulver geladen, das sich daraufhin auf der Autobahn verteilte. Die Verschmutzung  erstreckte sich auf allen drei Fahrstreifen auf einer Länge von etwa 75 Metern. Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten führten zu Verkehrsbehinderungen – die maximale Staulänge betrug 10 Kilometer. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf 130.000 Euro.

++ Beziehungsdrama in Altwarmbüchen: Tatverdächtige bleibt in U-Haft ++

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Nach dem tödlichen Beziehungsdrama in Altwarmbüchen laufen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren. Die 34-jährige Frau, die ihren Lebensgefährten erstochen haben soll, bleibt vorerst in Untersuchungshaft – das hat das Amtsgericht Burgwedel am Donnerstag nach Angaben der HAZ entschieden. Demnach hatte der Anwalt der Frau beim Haftprüfungstermin erklärt, dass seine Mandantin aus Notwehr gehandelt habe. Die Ermittler werfen ihr allerdings Totschlag vor. In der Nacht zum 18. Juli war der Beziehungsstreit in der Wohnung des Paares eskaliert, wobei der Mann tödliche Stichverletzungen erlitten hatte.  Anschließend soll die Frau einer Nachbarin von der Tat berichtet haben. Die 34 Jährige wurde noch in der Wohnung  festgenommen – seitdem sitzt sie in Untersuchungshaft.

++ Unwetter: geringe Schäden dank Sicherheitsmaßnahmen ++

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Mit Sturmböen und Starkregen zog Unwetter Nadine am Donnerstag über den Norden – in der Region Hannover ist es aber zu keinen größeren Schäden gekommen; auch dank vorsorglichen Sicherheitsmaßnahmen. Aber auch hier fielen Bäume und Äste auf Straßen, Autos und Oberleitungen. Das führte zu Verkehrsbehinderungen auf Straßen und Schienen: Die Deutsche Bahn stellte beispielsweise noch am Abend den Fernverkehr nördlich von Hannover komplett ein. Für gestrandete Reisende wurden unter anderem auch am Hauptbahnhof Hannover Hotelzüge eingerichtet. Wegen der Aufräumarbeiten kommt es auch noch heute zu Streckensperrungen im Fernverkehr – beispielsweise auf den Verbindungen von Hannover nach Hamburg oder Wolfsburg.  Da nicht abzusehen war, wie stark die Region vom Unwetter betroffen sein wird, blieb das Maschseefest Donnerstag Nachmittag vorerst geschlossen – Standbetreiber durften erst am Abend gegen halb acht wieder öffnen. Auch der Zoo Hannover sagte aus Sicherheitsgründen sein Abendangebot ab.

++ Prozess beginnt: Tödlicher Unfall an Neustädter Bahnübergang ++

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Vor dem Amtsgericht in Neustadt hat am Donnerstag der Prozess gegen einen 37-Jährigen begonnen. Der Mann muss sich unter anderem wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im vergangenen Jahr eine Schranke an einem Bahnübergang im Neustädter Ortsteil Eilvese geöffnet zu haben, obwohl sich ein Zug näherte. In der Folge war der Zug mit einem Lkw zusammengestoßen, der Lkw-Fahrer wurde dabei getötet, mehrere Zugreisende wurden verletzt. Die automatische Schrankenanlage am Bahnübergang Eilvese war an dem Tag außer Betrieb gewesen wegen Modernisierung, der Angeklagte verantwortete das Öffnen und Schließen einer Befehlsschranke.

++ Disziplinarverfahren: CDU wettert gegen Schostok ++

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Nachdem die Kommunalaufsicht am Mittwoch ein Disziplinarverfahren gegen Oberbürgermeister Stefan Schostok eingeleitet hat, fordert die Opposition erneut Konsequenzen. CDU-Ratsfraktionschef Jens Seidel sagte am Donnerstag gegenüber Radio Hannover: Er könne dem Oberbürgermeister nur zum wiederholten Male empfehlen, seine Amtsgeschäfte ab sofort bis zum Abschluss der Verfahren ruhen zu lassen und die Stadtverwaltung durch die erste Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette leiten zu lassen. Das sei er seinem Amt gegenüber schuldig. 

Schostok hatte das Disziplinarverfahren Mittwoch als „zu erwartende Formsache“ bezeichnet. Die Kommunalaufsicht, die dem Innenministerium untersteht, setzte das Verfahren zunächst aus wegen der laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Oberstaatsanwalt Thomas Klinge sagte gegenüber Radio Hannover, seine Behörde prüfe derzeit noch Beweismittel, die bei der Durchsuchung von Schostoks Büro und seiner Privatwohnung vor zwei Monaten sichergestellt worden waren. Die Staatsanwaltschaft wirft Schostok, seinem Büroleiter Frank Herbert und dem früheren Personalreferenten Harald Härke Untreue vor. Schostok und Härke sollen unrechtmäßige Gehaltszulagen für Herbert durchgewunken haben. Sie bestreiten die Vorwürfe.

++ Reiseanbieter: TUI steigert Gewinn trotz Hitzewelle ++

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Die Geschäfte laufen gut beim hannoverschen Reiseanbieter TUI: Der Konzern hat seinen Umsatz und Gewinn nach eigenen Angaben gesteigert. In den ersten neun Monaten des TUI-Geschäftsjahrs per Ende Juni verdiente das Unternehmen 65 Millionen Euro vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Das ist ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum, TUI-Chef Fritz Joussen sprach von einem "guten dritten Quartal". Die Hitze dämpfe die Reiselust der Europäer kaum. Allerdings machte TUI das schwache britische Pfund zu schaffen. Das Unternehmen ist seit der Fusion mit der britischen TUITravel an der Börse in London gelistet ist.

++ Ronnenberg: 15-Jährige sexuell belästigt ++

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In Ronnenberg ist eine 15-Jährige von einem Unbekannten sexuell belästigt worden. Am Mittwoch gegen halb drei war das Mädchen zu Fuß auf der Hansastraße in Richtung Schwimmbad unterwegs gewesen. Dabei wurde sie von einem Mountainbike-Fahrer mit nacktem Oberkörper überholt. Der Mann blieb unmittelbar vor der 15-Jährigen stehen, stieg vom Rad und versperrte ihr den Weg. Dann sprach er das Mädchen an, war jedoch aufgrund eines starken Akzents nicht zu verstehen. Daraufhin zog er seine Hose herunter und griff das Mädchen am Unterarm. Die 15-Jährige konnte sich losreißen und davonlaufen. Der Unbekannte ist etwa 30 Jahre alt, zwischen 1,70 und 1,75 groß und schlank. Er hat einen gebräunten Teint und dunkelblonde, lockige Haare. Hinweise bitte an die Polizei.

++ Unwetterwarnung: Maschseefest geschlossen ++

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Das Maschseefest ist seit Donnerstag Nachmittag geschlossen. Grund ist eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für die Region. Maschseefest-Macher Hans Nolte sagte gegenüber Radio Hannover: Die Aufbauten sind natürlich wetterfest, aber bei Böen bis zu einer Windstärke von 11 können Sonnenschirme, Stühle und andere Gegenstände wegfliegen und Menschen verletzen. Deshalb soll die Fläche gesichert werden und möglichst frei von Besuchern sein. Ob das Maschseefest am Abend noch einmal öffnet, hängt vom Wetter ab, so Nolte. Die Entscheidung werde kurzfristig über die sozialen Medien bekannt gegeben. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor heftigem Starkregen mit bis zu 40 Liter pro Quadratmeter und dicken Hagelkörnern. Außerdem seien schwere Sturmböen um 100 Stundenkilometer wahrscheinlich sowie orkanartige Böen.

++ Hannovers Museen: Innen historisch, außen baufällig ++

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Hoher Sanierungsbedarf in Hannovers Museen-Landschaft: Sowohl das Historische Museum in der Altstadt als auch das Landesmuseum am Maschpark stehen vor umfangreichen Reparaturmaßnahmen. Im Historischen Museum weisen die Fassaden und Decken altersbedingte Mängel und Schäden auf. Bis zum Abschluss der Sanierung sollen jetzt vorsorglich Sicherungsgerüste aufgestellt werden. Für den Aufbau ist das Museum zusätzlich zum üblichen Montag auch am kommenden Dienstag und Mittwoch geschlossen. Im Landesmuseum sollen die Glasdächer in den kommenden drei Jahren umfassend erneuert werden – das hat ein Sprecher der HAZ mitgeteilt. Inwiefern der Museumsbetrieb dann eingeschränkt sein wird, sei noch unklar. Aktuell sind bereits Ausstellungen gesperrt – das hatte die Museumsleitung kurzfristig für Dacharbeiten veranlasst.

++ Pflegekammer Niedersachsen geht an den Start ++

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Es sei ein historischer Tag für die Pflege in Niedersachsen – mit diesen Worten hat Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann am Mittwoch die Arbeitsaufnahme der Pflegekammer Niedersachsen gewürdigt. Jahrelang war eine solche Selbstverwaltung der Pflegeberufe kontrovers diskutiert worden, am Mittwoch traf sich die Kammer nun zu ihrer konstituierenden Sitzung. Sozialministerin Reimann ist überzeugt, dass die Pflegekammer die Bedeutung der Pflege in Niedersachsen langfristig deutlich aufwerte. 

Neben der berufspolitischen Vertretung soll die Pflegekammer die Qualität der pflegerischen Berufsausübung sicherstellen und auf diese Weise zu einer professionellen Versorgung beitragen.

++ Unwetterwarnung: Starke Gewitter erwartet ++

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Schwere Gewitter werden am Donnerstag Nachmittag auch in der Region Hannover erwartet. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben. Laut den Experten kann innerhalb kurzer Zeit teils heftiger Starkregen mit bis zu 40 Liter pro Quadratmeter und dicken Hagelkörnern auftreten. Außerdem seien schwere Sturmböen um 100 km/h wahrscheinlich sowie einzelne orkanartige Böen. Trotz Unwetterwarnung lässt sich die räumliche Verteilung der Gewitter und deren Intensität noch nicht abschließend vorhersagen. Die Hannover Marketing und Tourismus GmbH bittet Maschseefest-Besucher die Wetterlage im Blick zu behalten. Die Warnung gilt ab 16 Uhr.

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