++ Corona-Todesfälle: zwei Menschen sterben in der Region Hannover ++

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Die Region Hannover hat zwei weitere Todesfälle gemeldet, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Demnach starben eine 86-Jährige und ein 89-Jähriger an den Folgen der Infektion. Beide wurden in Kliniken der Region behandelt. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Hannover auf vier. In ganz Niedersachsen starben bisher zehn Menschen. Die Infiziertenzahlen steigen derweil weiter. Gemeldet wurden gestern knapp 2400 Kranke, rund 600 mehr als noch am Vortag.

++ Leere Straßen: Polizei erwischt Raser ++

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Die durch Corona freien Straßen werden aktuell wohl immer mehr zum Rasen missbraucht. Hannovers Polizei hat in den vergangenen Tagen schwerwiegende Verkehrsverstöße festgestellt. Nach Angaben der Beamten wurde bereits am Samstag ein Mann auf der A7 erwischt. Bei erlaubten 100 km/h war er mit 225 km/h unterwegs, noch dazu hatte der 35-Jährige sein Handy am Ohr. Am Dienstag griffen die Beamten dann noch einen 28-Jährigen auf. Dieser Raser wurde auf der Celler Straße, wo eigentlich 50 km/h erlaubt sind mit 124 km/h geschnappt. Die Polizei stellte in einer Mitteilung noch einmal klar, dass die Situation auf den Straßen keinen Freifahrtschein für Raser bedeutet. Auch in den kommenden Tagen und Wochen werde streng kontrolliert.

++ Hannovers OB Belit Onay mit Corona infiziert ++

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Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Onay befinde sich in Quarantäne und übe die Amtsgeschäfte von Zuhause aus, teilte die Stadt mit. Alle Dezernenten hätten sich vorsichtshalber ebenfalls in Quarantäne begeben mit Ausnahme von Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf. Die Quarantäne soll bis 6. April gelten.

Auch Regionspräsident Hauke Jagau und Polizeipräsident Volker Kluwe arbeiten derzeit von Zuhause aus. Beide hatten am Wochenende einen gemeinsamen Termin mit Onay.

++ Niedersachsen beschließt 4,4 Milliarden Wirtschafthilfe ++

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4,4 Milliarden Euro – so viel stellt das Land Niedersachsen für die Bewältigung der Corona-Krise zur Verfügung. Einen entsprechenden Nachtragshaushalt hat der Landtag hier in Hannover beschlossen. Das Geld soll betroffenen Unternehmen, Selbstständigen und dem Gesundheitssystem zugutekommen.

Man wolle die Wirtschaft mit aller Kraft verteidigen und Millionen Arbeitsplätze retten, sagte Ministerpräsident Stephan Weil in einer Regierungserklärung. Ein Großteil des Geldes werde nötig sein, um das Land nach der Krise wieder in die Erfolgsspur zurück zu führen.

Die FDP begrüßte das Hilfspaket, forderte jedoch Nachbesserungen. Das Volumen der Kredite durch die Niedersächsische Förderbank müsse verzehnfacht werden, so der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Jörg Bode. Außerdem müsse eine Vollverbürgung durch das Land übernommen werden. Anträge auf Finanzhilfe können bei der NBank runtergeladen werden, im Netz unter nbank.de. Die Seite war heute zeitweise überlastet.

++ Corona-Hilfen: Stadt stellt 10 Millionen Euro in Aussicht ++

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10 Millionen Euro will die Stadt Hannover für Unternehmen und Freiberufler zur Verfügung stellen, die im Zuge der Corona-Krise in Finanznöte geraten sind. Ziel sei, schnell und unbürokratisch zu helfen, insbesondere denen, die nicht warten könnten, sagte Oberbürgermeister Belit Onay am Donnerstag.

Freitag soll der Rat über das Hilfspaket entscheiden, das einmalige Zuschüsse zwischen 3 und 30.000 Euro vorsehe, je nach Größe eines Betriebs. Anträge auf Finanzhilfe sollen dann unter hannover.de zu finden sein und müssen bis 30. April gestellt werden

++ Trotz Corona: Abi-Prüfungen finden statt ++

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Abiturprüfungen auch in Hannover finden statt -trotz Corona. Darauf hat sich die Kultusministerkonferenz am Mittwoch geeinigt. Allerdings ist drei Wochen vor den ersten Terminen noch immer unklar, ob der Zeitplan eingehalten werden kann.

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne begrüßte die Einigung und sagte, man arbeite derzeit an einem konkreten Fahrplan und wolle das Ergebnis den Schulen und der Öffentlichkeit spätestens am Freitag präsentieren. Schleswig-Holstein hatte eine Absage der Abiprüfungen wegen der Corona-Krise ins Spiel gebracht, war damit in der Kultusministerkonferenz aber gescheitert.

++ Gehaltsverzicht: Recken-Profis gehen in Kurzarbeit ++

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Die komplette Profimannschaft und alle Mitarbeiter der Recken haben einem Gehaltsverzicht und der Kurzarbeit zugestimmt. Das haben die Handballer der TSV Hannover Burgdorf mitgeteilt. Geschäftsführer Eike Korsen sagte damit sei ein wichtiger Schritt getan, es müssten aber weitere Folgen- und das sei nur Hand in Hand mit Partnern Sponsoren und Fans gehen. Die Handball Bundesliga ist noch mindestens bis zum 23 April ausgesetzt. Bis der Betrieb wieder losgeht wollen die Recken die Last –nach eigener Angabe- so ausgewogen wie möglich auf alle Schultern verteilen.

++ Missachtung der Dienstanweisung: Schüler kritisieren Lehrer ++

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Niedersachsens Landesschülerrat kritisiert, dass die Vorgaben des Kultusministeriums offenbar nicht an allen Schulen umgesetzt werden. Nach Angaben der Schüler missachten einige Lehrer die Dienstanweisungen des Ministeriums. Demnach dürfen Aufgaben, die Lehrer jetzt stellen, nicht bewertet werden und sogar ihre Bearbeitung ist Freiwillig. Der Alltag sieht wohl anders aus. Der Landesschülerrat schildert Situationen in denen die jungen Menschen auf ihre Geschwister aufpassen mussten, sich Laptops teilten und trotzdem die Benotung von Hausaufgaben. Mit deutlichen Worten kritisierten sie ihre Lehrer. "Einzelne Lehrkräfte scheinen in ihrem Verständnis von Rechtsstaatlichkeit und demokratischer Teilhabe an Schulen leider noch nicht einmal im letzten Jahrzehnt angekommen zu sein" so der Landesschülerrat.

++ Anschlussstelle Mellendorf: LKW-Fahrer bei Unfall schwer verletzt ++

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Bei einem Unfall auf der A7 ist ein 42-jähriger LKW-Fahrer schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Mann gegen 11:30 Uhr aus Laatzen kommend in Richtung Hamburg unterwegs. Ein Stau auf Höhe der Anschlussstelle Mellendorf brachte den vor ihm fahrenden LKW zum stehen. Weil der 42-Jährige offenbar zu spät reagierte, rammte er den Anhänger. Beim Versuch auszuweichen lenkte er den LKW außerdem in die rechte Leitplanke. Der Mann musste von der Feuerwehr aus seiner Fahrzeugkabine befreit werden. Schwer verletzt brachte man ihn ins Krankenhaus. Auch der Fahrer des LKW vor ihm wurde eingeliefert, zum Glück aber nur leicht verletzt. Nach dem Unfall war die A7 vorübergehend voll gesperrt.

++ Justizministerium: Gerichtsbetrieb weiterhin gesichert ++

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Der Besuch von Gerichten ist zwar eingeschränkt, die Justiz ist aber weiterhin für die Bürger da. Das hat das Niedersächsische Justizministerium klargestellt. Demnach sei die vergangene Woche genutzt worden um sich auf die Situation einzustellen. Der Spagat zwischen Gesundheitsschutz und Recht soll gesichert sein. Dabei wurde der Betrieb, nach Angaben von Justizministerin Barbara Havliza, auf das gerade notwendige Maß reduziert. Viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten von zuhause aus. Die Gerichte geben bei Fragen aktuell auch telefonisch Auskunft und haben Termine verschoben, Fristen verlängert und Öffnungszeiten reduziert, um das Ansteckungsrisiko gering zu halten.

++ Miele schickt Mitarbeiter in Kurzarbeit ++

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Das Miele-Werk in Lehrte fährt ab dem ersten April die Produktion herunter. Für die rund 300 Angestellten wird Kurzarbeit vorbereitet. Als Grund nannte das Familienunternehmen Produktionsschwierigkeiten durch Engpässe bei den Zulieferern. Ein Minimalbetrieb soll aber bestehen bleiben, so dass potenzielle Kunden ihre Produkte noch über das Internet kaufen können. Das Werk in Lehrte ist kein Einzelfall. Miele will die Fertigung an allen deutschen Produktionsstandorten einfrieren.

++ Schwerer Unfall in Springe: Linienbus in Gegenverkehr geraten ++

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Schwerer Verkehrsunfall in Springe: Auf der Eldagser Straße ist am Montagmittag ein Linienbus in den Gegenverkehr geraten. Eine 47-jährige Autofahrerin schwebt in Lebensgefahr. Der Busfahrer war ohne Fahrgäste auf der Eldagser Straße in Richtung Springe unterwegs. In Höhe der Einfahrt zum Pflegeheim bemerkte der 51-jährige Fahrer dann zu spät, dass der Autofahrer vor ihm verkehrsbedingt halten musste. Bei seinem Ausweichmanöver kollidierte der Bus mit dem vorausfahrenden Auto und geriet in den Gegenverkehr. Dort kam es auch noch zum Zusammenstoß mit der 47-jährigen Autofahrerin. Ein Rettungshubschrauber brachte sie mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus. Sowohl der Busfahrer als auch der Autofahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Für die Unfallaufnahme war die Eldagser Straße für mehrere Stunden vollgesperrt.

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