++ Raubüberfall: Polizei sucht Täter ++

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Die Polizei sucht Zeugen zu einem Raub in der Calenberger Neustadt. Dort ist am Wochenende ein 20-Jähriger von einer Gruppe junger Männer überfallen und verprügelt worden. Die Täter hatten den 20-Jährigen am frühen Samstagmorgen an der Braunstraße kurz vor dem Goetheplatz angesprochen und zunächst gefragt, ob er Geld wechseln könnte. Doch dann forderten sie die Herausgabe der Geldbörse. Als sich der junge Mann weigerte, schlug einer der Täter unvermittelt auf ihn ein. Im Zuge der weiteren Auseinandersetzung wurde der junge Mann von mindestens drei der Männer aus der Gruppe geschlagen und getreten. Sie flüchteten anschließend mit dem Geld in Richtung der Königsworther Straße. Wer Hinweise zur Tat oder den Tätern geben Kann, soll sich mit der Polizeiinspektion West in Verbindung setzen. 

++ Leere Kasse vor Ladenöffnung beim Bäcker: Räuber flüchtet ohne Beute ++

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Verbrechen lohnt sich nicht – erst recht nicht beim Bäcker, wenn dieser eigentlich noch geschlossen hat: Diese Erfahrung machte ein Räuber gestern Morgen in Wunstorf. Wie die Kripo mitteilte, wollte der Anfang zwanzigjährige Mann an der Industriestraße eine Bäckerei ausrauben. Gegen kurz vor sieben Uhr, noch bevor die Filiale geöffnet hatte, klopfte der komplett dunkel gekleidete der Mann an die Tür, sein Gesicht hatte er mit einem Schal getarnt. Nachdem die 61-Jährige Angestellte ihm geöffnet hatte, bedrohte er sie mit einer Pistole und forderte Geld. Als die Verkäuferin ihm erklärte, dass sie noch nichts in der Kasse habe, flüchtete der Mann. Jetzt fahndet die Polizei nach dem Täter.

++ Tag des Notrufes: Feuerwehr Hannover mischt bei "Twittergewitter" mit ++

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Passend zur Notrufnummer 112 ist heute am 11. Februar bundesweiter Tag des Notrufes: Und dazu entfacht auch Hannovers Feuerwehr ein Twitter Gewitter: Seit 8 Uhr geben Einsatzkräfte aus Hannover auf Twitter Einblicke in ihre Arbeit Insgesamt 41 Berufsfeuerwehren beteiligen sich an der Aktion auf dem Nachrichtendienst. Das Ganze soll eine Art digitaler "Tag der offenen Tür" sein, der nicht nur über Einsätze, Notrufe oder die Arbeit der Leitstelle informiert sondern auch auf Probleme und Karrierechancen aufmerksam machen soll. Das Twitter-Gewitter der Feuerwehr Hannover ist unter dem Hashtag #Hannover112 zu finden und findet auf dem Twitterkanal der Stadtverwaltung statt.

++ Lehrerstreik in Niedersachsen: Kundgebung heute in Hannover ++

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Wenn heute an einigen Schulen in Hannover der Unterricht ausfällt, dann hat das seinen Grund: Die Bildungsgerwerkschaft GEW hat Sozialpädagogen, Schultherapeuten und angestellte Lehrer in Niedersachsen zum Warnstreik aufgerufen. Betroffen von Ausfällen seien in Hannover fast alle Förderschulen, so GEW-Landesgeschäftsführer Rüdiger Heitefaut gegenüber Radio Hannover. Die Eltern seien informiert, an einigen anderen Schulen komme es zu einzelnen Ausfällen oder Zusammenlegungen von Klassen. Zudem findet heute in Hannover die zentrale Kundgebung statt. Vom DGB-Haus an der Otto-Brenner-Straße aus soll es eine Demonstration zum Kröpcke geben, wo um 14 Uhr die Kundgebung stattfindet. Die Gewerkschaften fordern im Tarifkstreit im öffentlichen Dienst sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat – und verweisen auf sprudelnde Steuereinnahmen. Die Länder wiesen die Forderungen bisher als überzogen zurück.

++ Obdachloser stirbt an Marktkirche ++

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An der Marktkirche ist Freitag Morgen ein obdachloser Mann tot aufgefunden worden. Woran er starb, ist noch unklar. Die Polizei geht derzeit nicht von einem Fremdverschulden aus. Aufgrund der Kälte hatte die Marktkirche zuletzt Ende Januar ihre Türen für obdachlose Menschen geöffnet. Am Freitag hielt sie auch eine spontane Trauerandacht für den toten Obdachlosen. Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann sagte, dass der Mann schon seit Montag in der Nähe des Nebenportals kampiert hatte. Immer wieder hätten sie und andere Mitarbeiter der Gemeinde ihm Hilfe angeboten. Auch war vorsorglich ein Notarzt gerufen worden. Der Mann wollte aber keine Hilfe annehmen. Es ist in diesem Winter der zweite Obdachlose, der in Hannover gestorben ist.

++ Stadt untersagt Betrieb: Escape Rooms müssen schließen ++

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Drei Escape Rooms aus Hannover müssen vorerst schließen. Die Stadt hat ihnen den Betrieb untersagt. Und zwar weil die Einrichtungen nicht über die erforderlichen Baugenehmigungen verfügen, heißt es. Die drei betroffenen Betreiber setzen sich aber zur Wehr und ziehen vor das Verwaltungsgericht. Dort sind in dieser Woche Anträge gegen die Nutzungsuntersagung eingetroffen. Das Gericht prüft nun, ob die Entscheidung der Stadt rechtens ist. Bis zu einer Entscheidung müssen die Veranstaltungsorte aber geschlossen bleiben. In solchen Escape Rooms müssen Spieler innerhalb einer gewissen Zeit Aufgaben und Rätsel lösen, um aus dem Raum wieder heraus zu kommen. Die Schließung der Einrichtungen in Hannover könnte eine Folge des Unglücks in Polen sein. Dort waren Anfang des Jahres bei einem Brand in einem Escape Room fünf Mädchen gestorben. Die Betreiber der drei hannoverschen Einrichtungen hatten daraufhin versichert, dass eine derartige Tragödie bei ihnen nicht passieren könne - weil die Spieler ihre Räume jederzeit ohne Schwierigkeiten verlassen könnten.

++ Risse in Fahrbahn: Vollsperrung auf A7 ++

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Autofahrer müssen sich an diesem Wochenende wegen Bauarbeiten auf der A7 auf Staus einstellen. Die Autobahn wird zwischen dem Dreieck Salzgitter und der Anschlussstelle Hildesheim in Richtung Hannover voll gesperrt. Und das für etwa 60 Stunden. Grund sind nach Angaben der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Reparaturen am Straßenbelag. Es waren Risse in der Fahrbahn aufgetreten, weil offenbar der Untergrund abgesackt ist. Und zwar in der bestehenden Baustelle. Möglicherweise haben Lastwagen die Fahrbahn durch den geänderten Verkehrsfluss anders belastet. Nun muss die Asphaltdecke in dem Bereich entfernt und der Boden verdichtet werden. Die Bauarbeiten beginnen Freitag Abend um 19 Uhr und sollen bis Montag Früh 5 Uhr andauern. Der Verkehr in Richtung Hannover wird über die A39 und die B6 umgeleitet. Autofahrer müssen sich auf Staus einstellen.

++ Urteil: Ewige Bindung für Sozialwohnungen unwirksam ++

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Einmal Sozialwohnung, immer Sozialwohnung? Nein, sagt der Bundesgerichtshof: Immobilienunternehmen dürfen im öffentlich geförderten Wohnungsbau nicht unbefristet dazu verpflichtet werden, Sozialwohnungen anzubieten. Das gilt auch dann, wenn die Kommune dem privaten Investor günstig Bauland überlassen hat. So lautet das Urteil von Freitag aus Karlsruhe. Der Bundesgerichtshof hat mit dieser Entscheidung einer Wohnungsbaugenossenschaft aus Hannover Recht gegeben. Diese hatte sich gegen eine alte Vertragsvereinbarung mit der Stadt Langenhagen gewehrt. Demnach sollten 52 Sozialwohnungen, die in den 90er Jahren errichtet wurden, dauerhaft Sozialwohnungen bleiben. Diese Klausel ist laut BGH unwirksam. Das bedeutet aber nicht, dass die Sozialbindung sofort endet, so die Richterin. Nun muss das Oberlandesgericht Celle die Dauer der Befristung in dem konkreten Fall aus Langenhagen klären.

++ Messeschnellweg: Auto rammt Leitplanke ++

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Ein Unfall am Messeschnellweg sorgt zur Stunde für mehrere Kilometer Stau. Gegen drei Uhr am Freitag Morgen hat ein Auto zwischen Weidetor und Pferdeturm die Leitplanke gerammt, teilte Antje Heilmann von der Polizei Hannover gegenüber Radio Hannover mit. Ein Auto prallte gegen die Mittelschutzplanke und wurde nach rechts auf einen Grünstreifen geschleudert. Die drei Insassen, zwei Männer und eine Frau, waren alle alkoholisiert und wiesen alle von sich, der Fahrer gewesen zu sein. Durch den Unfall wurde die Mittelleitplanke des Messeschnellwegs auf einer Länge von 150 Metern beschädigt. Laut Polizei gab es keine Verletzen. Wegen des Unfalls und der nötigen Reparaturarbeiten kam es bis in den Vormittag hinein zu langen Staus.

++ NordLB angeschlagen: Reedereien in Sorge ++

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Die angeschlagene NordLB bereitet Niedersachsens Reedereien Sorge. Im Zuge der anstehenden Umstrukturierung hat die Bank angekündigt, Schiffsdarlehen an den US-Investor Cerberus zu verkaufen. Die Reedereien fürchten damit Ausverkauf, den Abbau von Arbeitsplätzen und schlimmstenfalls sogar Bankrott. Betroffen sei laut „neuer Osnabrücker Zeitung“ die Finanzierung von 263 Schiffen, an denen niedersächsische Reedereien und damit Jobs hängen. Bei den Krediten, die von der Bank mit Sitz in Hannover abgetreten werden sollen, geht es um eine Summe von insgesamt etwa 2,7 Milliarden Euro.  

++ Sexueller Übergriff: Täter muss ins Gefängnis ++

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Er hat eine Frau missbraucht und ihr anschließend mit der Faust gegen den Kopf geschlagen. Ein 29-Jähriger ist am Donnerstag vor dem Amtsgericht Hannover zu einem Jahr und vier Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Mann hat im September 2017 eine offenbar angetrunkene und möglicherweise durch K.O-Tropfen betäubte Frau in der Innenstadt aufgelesen. Er führte die 35-Jährige  zu seiner Unterkunft in Mittelfeld und nötigte sie zu sexuellen Handlungen. Als die Frau sich wehrte versetzte er ihr einen Fausthieb gegen den Kopf. Bei dem 29-Jährigen handelt es sich um kein unbeschriebenes Blatt, er soll bereits mehrfach durch sexuelle Übergriffe aufgefallen sein.

++ Vor Keller-Duell: Hannover 96 zuversichtlich ++

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Er und seine Mannschaft haben keine Angst vor dem Keller-Duell. Das hat Hannover 96-Trainer Thomas Doll am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Samstag gegen Nürnberg deutlich gemacht. Er hat das Trainingsprogramm nach der enttäuschenden Niederlage gegen Leipzig kräftig angezogen. Und Doll zeigt sich zufrieden mit der Trainingswoche, wobei auch darauf geachtet wurde, die Stimmung im Team aufzulockern. Auch als Tabellenletzter gehöre ein klarer Kopf und Spielfreude unbedingt zur Mannschaft, damit Hannover wieder ein Spiel gewinnen kann, so der Trainer. Ob sie die Spielfreude auf den Platz bringen können, dass zeigt sich am Samstag. Das Keller Duell gegen Nürnberg steigt um 15.30 Uhr in der HDI Arena.

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