++ Corona-Frust: Hotel- und Gaststätten-Demo an der Marktkirche ++

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In der Innenstadt haben am Dienstag einige hundert Mitarbeiter aus Gastronomie und Hotellerie demonstriert. Der Branchenverband Dehoga hatte zu der Kundgebung an der Marktkirche aufgerufen, um auf die schwierige Lage hinzuweisen, in der sich die Betriebe wegen der Corona-Krise noch immer befänden – etwa wegen strenger Hygiene- und Abstandsregeln sowie fehlender Auslastung und Nachfrage. Vor allem aber fehle eine Perspektive für die Ausrichtung größerer Feiern. Wann in Niedersachsen Hochzeiten oder Geburtstage in der Gastronomie wieder in großer Runde gefeiert werden dürfen, ist derzeit unklar.

++ Auto in Davenstedt angezündet: Polizei sucht Zeugen ++

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Nächtlicher Autobrand in Davenstedt: die Polizei sucht jetzt nach einem Brandstifter. Denn offensichtlich wurde der Wagen vorsätzlich angezündet. Gebrannt hat ein In der Steinbreite geparkter Honda Civic, in der Nacht von Montag auf Dienstag, kurz vor Mitternacht. Eine Anwohnerin hatte einen lauten Knall gehört und das brennende Auto entdeckt. Noch bevor die Feuerwehr den Brand löschen konnte, hatten die Flammen auch noch ein weiteres Auto beschädigt. Der Kriminaldauerdienst sucht Zeugen.

++ Frau angezündet? Staatsanwaltschaft ermittelt auf Hochtouren ++

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Was ist da genau passiert am Wochenende in der Südstadt? Einiges deutet darauf hin, dass es dort ein schreckliches Verbrechen gab. Ein 64-Jähriger Mann steht im Verdacht, eine Frau angezündet zu haben. Er sitzt in Untersuchungshaft, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Totschlags.

Der Tatverdächtige hüllt sich weiter in Schweigen, die schwer verletzte Frau ringt im Krankenhaus um ihr Leben, ihr Zustand ist noch immer kritisch. Damit ist weiterhin unklar was genau in der Wohnung an der Hoppenstedtstraße passiert ist. Dort hatte die Polizei die 57-jährige Frau in der Nacht zu Samstag mit schwersten Brandverletzungen gefunden. Möglicherweise hat der 64-Jährige Mann sie mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und dann angezündet. Die kriminaltechnische Untersuchung sowie Zeugenvernehmungen sollen nun neue Erkenntnisse bringen, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge zu Radio Hannover. Derzeit sei aber noch einiges unklar – auch, in welcher Beziehung  Opfer und Tatverdächtiger zueinander stehen.

++ Umbruch bei den Roten: etliche Profis verabschiedet ++

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Bei Hannover 96 steht mal wieder ein Umbruch an. In der nächsten Zweitliga-Saison wird die Mannschaft ein anderes Gesicht haben als zuletzt. Am Montag haben die Roten in einem Livestream aus der HDI-Arena insgesamt 11 Profis verabschiedet, deren Verträge morgen auslaufen. Darunter auch Miiko Albornoz, der sich in einem emotionalen Statement nach sechs Jahren von den Fans verabschiedete. Auch die Verträge von Profis wie Sebastian Jung, Marc Stendera, Jannes Horn, Cedric Teuchert, Matthias Ostrzolek, Julian Korb oder Hendrik Weydandt laufen aus. Ob sie alle 96 auch verlassen werden, ist aber noch nicht klar, teilweise laufen noch Gespräche.

 

++ Niedersächsische Wirtschaft lahmt noch immer wegen Corona ++

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Zu wenig Kunden, geringe Nachfrage, hohe Fixkosten: Niedersachsens Wirtschaft erholt sich in der Coronavirus-Pandemie nur langsam. Fast ein Viertel der Betriebe noch immer komplett still. Das geht aus einer neuen Umfrage der Industrie- und Handelskammer unter 1000 Firmen hervor. In der letzten Juni-Woche berichteten darin 12 Prozent der Firmen sogar von einer drohenden Insolvenz, über die Hälfte stellt sich in diesem Jahr auf einen Umsatzrückgang von mehr als 25 Prozent ein. Jeder zweite Betrieb hat Kurzarbeit angemeldet. IHK-Niedersachsen-Chef Horst Schrage fordert für die Unternehmen mehr direkte Unterstützung – keine Kredite, die sie später nicht mehr bedienen könnten.

++ Sondereinsatz in Linden-Nord: Polizei gegen Lärmbelästigung ++

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Dass es rund um die Limmerstraße in Linden-Nord abends und nachts etwas lauter ist – das ist gerade in der Sommerzeit nichts Neues. Zuletzt hatten sich aber immer wieder Anwohner über zunehmende Ruhestörung beschwert. Die Polizei hat deswegen am Wochenende einen Sondereinsatz gestartet – im Bereich Küchengarten, Limmerstraße, Faust-Gelände, Ihme- und Leineufer. Die Beamten sprachen laute Personengruppen gezielt an und lösten teilweise auch Gruppen auf. Insbesondere an der Limmerstraße waren nachts wohl noch so viele Menschen unterwegs, dass Rettungswege und Stadtbahngleise blockiert waren. Einige Menschen hielten Corona-Abstandsregeln nicht ein, einen Kiosk und ein Restaurant machte die Polizei sogar dicht. Die weitere Bilanz des Wochenend-Sondereinsatzes in Linden-Nord: fünf Platzverweise und 84 sogenannte Gefährderansprachen. Die meisten Menschen verhielten sich dabei nach Angaben der Polizei aber einsichtig und kooperativ.

++ Messeschnellweg zwei Nächte lang gesperrt ++

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Der Messeschnellweg in Richtung Norden muss repariert werden. Zwei Nächte lang wird die B3 deshalb zwischen Pferdeturm und Weidetor voll gesperrt. Autofahrer müssen sich auf Behinderungen einstellen. Die nächtliche Sperrung beginnt Montagabend ab 19 Uhr und soll voraussichtlich bis Mittwochfrüh um 5 Uhr 30 andauern, sofern das Wetter mitspielt. Der Verkehr Richtung A2 und Celle wird am Pferdeturm abgeleitet und durch die Stadt zum Weidetorkreisel geführt. Die Landesstraßenbaubehörde bittet Autofahrer, das Gebiet möglichst weiträumig zu umfahren. Der Messeschnellweg in Gegenrichtung ist von den Bauarbeiten nicht betroffen.

++ Frau angezündet? Mann aus Südstadt in U-Haft ++

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In einer Wohnung in der Südstadt ist am Wochenende eine Frau mit schwersten Brandverletzungen entdeckt worden. Ein 64-jähriger Mann sitzt seit Sonntag in Untersuchungshaft. Ihm wird versuchter Totschlag vorgeworfen. Es besteht der Verdacht, dass er die 57-Jährige absichtlich angezündet hat. Der Zustand der Frau war auch gestern weiterhin lebensbedrohlich. In welcher Beziehung die beiden zueinander standen ist noch unklar. Auch was sich genau in der Tatnacht abgespielt hat, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei war wegen nächtlicher Ruhestörung gerufen worden. Als die Beamten eintrafen, lag die Frau mit lebensgefährlichen Brandverletzung am Boden. Der 64-Jährige wurde noch in der Nacht festgenommen.

++ Mehr Fahrverbote seit neuer Straßenverkehrsordnung ++

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Seit Ende April gilt die neue Straßenverkehrsordnung. Und die sorgt schon jetzt für deutlich mehr Fahrverbote. Nach Angaben der Stadt Hannover sind im Mai etwa 500 Verfahren eingeleitet worden, die einen Führerscheinentzug mit sich ziehen können – überwiegend wegen zu hoher Geschwindigkeit. Das sind im Vergleich zum Vorjahr mehr als doppelt so viele Fälle. 2019 waren es noch 189 Bußgeldbescheide mit Fahrverbot gewesen. Die Anzahl der Kontrollen sei nicht verändert worden, so die Stadt. Seit Inkrafttreten der neuen  Straßenverkehrsordnung droht ein Monat Fahrverbot, wenn innerorts 21 Stundenkilometer oder außerorts 26 Stundenkilometer zu schnell gefahren wird.

++ Drogenfund: 908g Marihuana sichergestellt ++

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Fast ein Kilogramm Marihuana hat die Polizei bei Durchsuchungen in Hannover sichergestellt. Die Beamten waren einem Verdächtigen 18-Jährigen nach eigenen Angaben schon länger auf der Spur. Beim Amtsgreicht Hannover holten sich die Ermittler Durchsuchungsbeschlüsse für mutmaßliche Käufer in Bothfeld, Limmer, List und Mitte. Tatsächlich fanden die Polizisten beträchtliche Mengen Marihuana in der Wohnung des Hauptverdächtigen- allerdings bei seinem 20-Jährigen Mitbewohner. Die Durchsuchung lief dabei nicht ganz reibungslos. Die Beamten mussten die Wohnungstür und eine Zimmertür mit Gewalt öffnen. Außerdem versuchten die mutmaßlichen Dealer noch Drogen aus dem Fenster zu werfen.

++ Ratsbeschluss: hohe Priorität für den Klimaschutz ++

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Das Thema Klimaschutz ist am Donnerstag in der Ratssitzung diskutiert worden, begleitet von einer Demonstration der Fridays for Future Bewegung. Die Aktivisten kritisierten, dass der Antrag immer wieder in die Fraktionen gezogen und abgeändert wurde. So dauerte es jetzt über ein Jahr bis er tatsächlich durchging. Inhaltlich sieht der Antrag die Umsetzung der Klimaschutzziele bis möglichst 2035 vor und nicht wie zuvor für 2050. Außerdem will die Stadt ihre Wälder schützen und Klimaschutzaktivitäten stärken.

++ Kinderschutzbericht: Gefährdungszahlen gehen zurück ++

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Der Fachbereich Jugend der Region Hannover hat einen Bericht zum Kinderschutz vorgelegt. Die Auswirkungen der Coronakrise belasten offenbar besonders Kinder, Jugendliche und Familien. Die Zahl der Kinder, die in Obhut genommen werden musste, sei zwar Rückläufig, der Fachbereich geht aber davon aus, dass sich „im Lockdown“  auch weniger Menschen melden konnten. Trotzdem blickt die Region insgesamt auf eine positive Entwicklung. Die Zahl der Gefährdungseinschätzungen bei Minderjährigen und deren Familien ging um rund ein Drittel zurück, außerdem nimmt die Zahl der Kindeswohlgefährdungen ab.  

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