++ Missbrauchsskandal in Ronnenberg: Fußballtrainer angeklagt ++

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Die Staatsanwaltschaft Hannover hat Anklage gegen den früheren Leiter einer Fußball-AG in einer Schule in Ronnenberg erhoben. Die Behörde wirft dem 51-Jährigen schweren sexuellen Missbrauch vor. Der Mann soll sich in über 40 Fällen an Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren vergangen haben, das berichten mehrere Medien unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Unter dem Vorwand, ihnen eine Profikarriere in der Bundesliga zu ermöglichen, soll er die Schüler in ein Hotel gelockt haben. Dort habe er dann sogenannte Untersuchungen an den Jungen durchgeführt – und zwar zwischen Januar 2018 und Juni 2019. Eltern hatten sich an die Polizei gewandt. Der 51-Jährige sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

++ Continental will tausende Stellen streichen - Hannover vorerst nicht betroffen ++

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Der Autozulieferer Continental will sechs Werke schließen und mehr als 3000 Stellen abbauen, rund ein Drittel davon in Deutschland. Hannover ist zunächst nicht betroffen – in den kommenden zehn Jahren könnte es aber Veränderungen bei bis zu 20.000 Jobs geben, das hat der Konzern mitgeteilt. Conti-Chef Elmar Degenhardt sagte, mit der am Mittwoch beschlossenen „Strategie 2030“ bereite sich der Konzern auf die Herausforderungen der Zukunft vor, darunter die Digitalisierung und die Krise der Automobilindustrie. Conti will die Kosten dadurch um rund 500 Millionen Euro pro Jahr senken. Stellenstreichungen und Werkschließungen soll es zunächst im bayerischen Roding und in Limbach-Oberfrohna in Sachsen geben, außerdem in Italien, den USA und Malaysia.

++ Region bringt Haushalt ein ++

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Schnelles Internet in den Schulen, Ausbau der Krankenhäuser und neue Busse für den öffentlichen Nahverkehr- die Region Hannover hat die wichtigsten Investitionen des kommenden Jahres vorgestellt. Dabei soll neben dem Ausbau der Infrastruktur auch der Zoo vom kommenden Haushalt profitieren. Wie in früheren Jahren sind wieder regelmäßige Zuschüsse geplant. Der Etat umfasst laut Region rund 2,1 Milliarden Euro. Die Hebesätze für die Umlage bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. In seiner Rede zur Haushaltseinbringung kritisierte Regionspräsident Hauke Jagau die Bürgermeister. Sie hatten zuvor geringere Hebesätze für die Regionsumlage gefordert. Nach Ansicht Hauke Jagaus spiegelten die Forderungen die globale politische Lage wonach sich Gesellschaften nur auf sich zurückziehen. "Me first" habe noch niemandem geholfen.

++ Klimaschutzagentur verleiht "Grüne Hausnummern" für Energieeffizienz++

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Die Klimaschutzagentur der Region Hannover hat 39 sogenannte Grüne Hausnummern verliehen. Damit zeichnet sie besonders energieeffiziente Gebäude in der Region aus. Die individuellen Hausnummern werden gemeinsam mit Urkunden übergeben, die das Engagement der Hauseigentümer würdigen. Voraussetzung für den Preis sind der Einbau besonders innovativer Energietechnik oder die Modernisierung auf den neuesten Energiestandard. Mit der grünen Hausnummer sollen die Hausbesitzer auf ihren Einsatz für den Klimaschutz hinweisen.

++ Unterirdisches Parkhaus: Stadt könnte Fahrräder "bunkern" ++

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Die Stadt Hannover prüft offenbar ob der Bunker unterhalb des Ernst-August-Platzes in ein großes Fahrradparkhaus umgebaut werden kann. Offenbar ergab sich das aus einer Antwort der Stadt im Bezirksrat Mitte. Demnach sucht die Verwaltung aus Mangel an Stellplätzen nun unter der Erde nach Lösungen. Infrage kommen sowohl die Tiefgeschosse im Bereich Raschplatz, als auch der Zivilschutzbunker vor dem Hauptbahnhof . Ob er aber tatsächlich als Fahrradparkhaus genutzt werden kann wird aktuell noch geprüft- einen entsprechenden Bericht will die Stadt gegen Ende des Jahres den politischen Gremien vorlegen.

++ Vater räumt vor Gericht ein: Tochter in Hundebox gesperrt und verprügelt ++

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Ja, unsere Tochter musste ein Elektrohalsband tragen und ja, sie wurde in eine Transportbox für Hunde gesperrt. Das hat der Vater am Dienstag, dem zweiten Tag des Prozesses um Kindesmisshandlung vor dem Landgericht Hannover, ausgesagt. Die damals Siebenjährige habe das Halsband, mit dem Stromstöße gesendet werden können, immer dann tragen müssen, „wenn es mit dem Hintern versohlen nicht mehr klappte“, zitieren Medien den 41-Jährigen. Seine frühere Lebensgefährtin habe das Kind zwischen 2016 und 17 in Burgwedel auch mit einem Gürtel und einer Holzlatte verprügelt. In die Hundebox habe sie das Kind aber nur ein einziges Mal gesperrt, so der Vater. Damit stützte er die Aussage der Mutter, die sich gestern vor dem Landgericht gegen die Vorwürfe verteidigt hatte. Der Prozess wird fortgesetzt.

++ "Hannover leuchtet" fällt in diesem Jahr aus - Finanzierung nicht gesichert ++

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„Hannover leuchtet“ … in diesem Jahr leider nicht. Denn die Finanzierung des Lichtkunstfestivals, das eigentlich wieder im November stattfinden sollte, ist noch nicht gesichert. Organisator Felix Reinhold zeigte sich am Dienstag gegenüber Radio Hannover enttäuscht.

Die Kosten für „Hannover leuchtet“ sollen im sechsstelligen Bereich liegen. Zu dem Lichtkunstfestival waren im vergangenen November rund 120.000 Besucher gekommen. Einen Trost gibt es aber: „Hannover leuchtet“ ist offenbar noch nicht am Ende. Die Macher arbeiten daran, dass unsere Stadt im kommenden Jahr wieder im bunten Licht erstrahlt.

++ Rathausaffäre: Gericht will im Oktober über Herbert-Klage verhandeln ++

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Der frühere Büroleiter von Ex-OB Stefan Schostok, Frank Herbert, will die knapp 50.000 Euro unzulässige Gehaltszulage nicht zurückzahlen und klagt. Das Verwaltungsgericht hat nun einen Verhandlungstermin für den 10. Oktober angesetzt.

Herbert argumentiert, er handle sich bei der Zulage um einen berechtigten Anspruch wegen Mehrarbeit. Er habe pro Jahr mehr als 1000 Überstunden geleistet, dafür stehe ihm das Geld zu.

Ende April hatte die Staatsanwaltschaft in der Rathausaffäre Anklage gegen Schostok, Herbert und den früheren Personaldezernenten Harald Härke erhoben. Der Ex-OB soll von der Unzulässigkeit der Zulagen erfahren haben und untätig geblieben sein. Ob es in diesem Fall zum Prozess kommt, hat das Landgericht Hannover noch nicht entschieden.

++ Thomas-Cook-Pleite: Urlaubs-Aus am Flughafen Hannover ++

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Von der Pleite des Reisekonzerns „Thomas Cook“ mit Töchtern wie Neckermann, Öger Tours und Bucher sind rund 140.000 Urlauber aus Deutschland betroffen – etliche auch in unserer Stadt. Viele Reisende am Flughafen Hannover waren am Montag verwirrt, frustriert und ärgerlich, wie Medien berichteten. Denn die meisten, die bei Thomas Cook oder den Töchtern gebucht haben, konnten ihren Urlaub nicht antreten und mussten nach Hause fahren.

Bei vielen Reisebüros in Hannover liefen die Telefone heiß, so auch bei Anika Warnecke von Travelbox in der List. Thomas Cook habe für Montag und Dienstag alle Reisen abgesagt. Wie es danach weitergehe, könne man derzeit nicht sagen, so Warnecke.

Der Ferienflieger Condor hat heute angekündigt, keine Thomas-Cook-Kunden mehr zu befördern. Zuvor hatte der britische Reisekonzern heute früh Insolvenzantrag gestellt, nachdem Verhandlungen mit den Geldgebern gescheitert waren. Kunden erhalten Informationen im Internet auf thomascook.de und bei ihrem Reisebüro.

++ Tochter in Hundebox gesperrt: Mutter verteidigt sich vor Gericht ++

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Die 44-Jährige, die ihre kleine Tochter wiederholt in eine Transportbox für Hunde gesperrt haben soll, hat sich heute zum Prozessauftakt vor dem Landgericht verteidigt. Sie habe die Sechsjährige nur ein einziges Mal in die Box gesperrt, sagte die Frau laut Medien, um zu verhindern, dass sie nach draußen vor ein Auto rennt. Das Mädchen habe sich zudem Geschichten ausgedacht und in der Schule erzählt, die nicht stimmten. Die Anklage wirft der 44-Jährigen vor, das Mädchen zwischen 2016 und 17 in Burgwedel immer wieder in die Box gesperrt haben. Darüber hinaus habe sie die Tochter gezwungen, ein Elektrohalsband für Hunde zu tragen, mit dem Stromstöße verabreicht werden können – und das immer dann, wenn die Tochter nicht gut genug oder frech war, das sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Seine Behörde wirft der 44-Jährigen auch vor, die Tochter in einem Wald ausgesetzt und mit Peitsche, Ledergürtel und Holzstücken geschlagen zu haben. Die Mutter selbst ist bei Pflegeeltern aufgewachsen, der Vater lebt nicht bei der Familie. Auch gegen ihn wird ermittelt. Das Jugendamt hat die Tochter und ihre kleine Schwester in Obhut genommen.

++ Gewaltausbruch bei TSV Burgdorf: C-Jugend-Trainer schockiert ++

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Nach dem Gewaltausbruch bei einem C-Jugend-Fußballspiel der TSV Burgdorf gegen den FC Lehrte ist die TSV nun bis ins kommende Jahr gesperrt, das hat das Sportgericht des Niedersächsischen Fußballverbands entschieden. Der Trainer der TSV Peter Kehl zeigte sich am Montag gegenüber Radio Hannover schockiert über den Vorfall.

Am Samstag hatten mehrere Jugendliche der TSV Burgdorf einen 13-Jährigen Lehrter so stark geschlagen und getreten, dass er mit inneren Blutungen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Zuvor hatten sie den Spieler gefoult. Als der sich wehrte, kam es zu dem Angriff. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Das Sportgericht sperrte die C-Jugend der TSV bis ins kommende Frühjahr, auch mit Blick auf vergangene Vorfälle.

Trainer Kehl sagte, man werde nun prüfen, ob man die Mannschaft auflöse. Jugendliche der C-Jugend sind in der Regel zwischen 12 und 14 Jahre alt.

++ Betrunken auf dem E-Scooter: 22-Jährige muss sich verantworten ++

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Dass Leih-E-Scooter nicht unbedingt die beste Möglichkeit sind, um nach einer wilden Partynacht Heim zu kommen hat jüngst ein Fall in der Südstadt bewiesen. Dort ist eine junge Frau Freitagmorgen mit 2,9 Promille gestoppt worden. Die Beamten wurden nach eigenen Angaben gegen drei Uhr auf die 22-Jährige aufmerksam, als sie an der Berliner Allee gerade einen E Scooter startete. Sie fuhr offenbar mit hoher Geschwindigkeit auf die Fahrbahn zu und konnte gerade noch rechtzeitig an der Bordsteinkante abspringen. Ihr 28-Jähriger Begleiter konnte das Gefährt auffangen. Im Anschluss wurde die junge Frau kontrolliert und die Beamten stellten knapp drei Promille fest. Die 22-Jährige muss sich jetzt wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

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