++ Isernhagen: Großbrand in N.B. - Wohnhaus evakuiert ++

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Großbrand am Montagfrüh in Isernhagen: In der Niedernhägener Bauernschaft, kurz N.B., ist eine Lagerhalle in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde niemand. Das Feuer brach kurz vor Mitternacht aus auf dem Gelände einer Firma für Schwimmbadtechnik. Warum ist noch unklar. Laut Medienberichten hatten Anwohner explosionsartige Geräusche gehört und den Notruf gewählt.

Einsatzkräfte mussten noch ein angrenzendes Wohnhaus evakuieren, da die Flammen überzugreifen drohten. Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich löschen. Der Schaden an der Lagerhalle in Isernhagen N.B. soll beträchtlich sein.

++ Vater bewahrt notorischen Schwarzfahrer-Sohn vor Gefängnis ++

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Ein notorischer Schwarzfahrer hat es seinem 86-jährigen Vater zu verdanken, dass er nicht ins Gefängnis muss. Der 50-Jährige war in einem Zug von Lehrte nach Hannover ohne Fahrschein erwischt worden. Die Bundespolizei stellte fest, dass gegen den Mann bereits ein Haftbefehl vorlag, weil er schon mehrmals schwarzgefahren war. Da er die Geldstrafe von 1.200 Euro nicht zahlen konnte, hätte der Mann für 120 Tage ins Gefängnis gemusst. Um das zu verhindern, rief er seinen Vater an. Der eilte zu Hilfe und zahlte das Geld bei der nächsten Polizeidienststelle ein. Für die erneute Schwarzfahrt wurde gegen den Sohn aber schon das nächste Ermittlungsverfahren eingeleitet.

++ 500.000 Euro Schaden nach Kellerbrand in Döhren ++

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Ein Mehrfamilienhaus in Döhren ist nach einem Kellerbrand vorerst nicht bewohnbar. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Anwohner machen sich aber Sorgen, dass es einen Zusammenhang mit den jüngsten Bränden geben könnte. In den vergangenen Wochen waren in Döhren und in der Südstadt wiederholt Autos in Tiefgaragen sowie Fahrradanhänger und Kinderwagen in Treppenhäusern in Flammen aufgegangen. Die Polizei ermittelt in bis zu 15 Fällen wegen Brandstiftung. Das Feuer am Samstagnachmittag war in einem Keller an der Landwehrstraße ausgebrochen. Der dichte Rauch breitete sich im gesamten Gebäude aus. Einige Bewohner konnten sich selbst ins Freie retten. Andere mussten von der Feuerwehr über eine Drehleiter aus Gebäude geholt oder durch das stark verrauchte Treppenhaus nach draußen begleitet werden. Vier Bewohner erlitten Rauchgasvergiftungen. Es entstand ein Schaden von 500.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

++ Barsinghausen: SPD-Kandidat Schünhof gewinnt Bürgermeisterwahl ++

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Parteiwechsel an der Rathausspitze in Barsinghausen: Der Sozialdemokrat Henning Schünhof hat die Bürgermeisterwahl gewonnen. In der Stichwahl am Sonntag setzte er sich mit 57,5 Prozent der Stimmen gegen den CDU-Kandidaten Roland Zieseniß durch. Mit dem Wahlsieg von Schünhof bekommt Barsinghausen nach zwei christdemokratischen Bürgermeistern hintereinander nun wieder einen Sozialdemokraten als Stadtoberhaupt. Der amtierende Bürgermeister Marc Lahmann war nach achtjähriger Amtszeit nicht erneut angetreten.

++ Neustadt: Mann mit Machete lebensgefährlich verletzt ++

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Bei einem Streit in Neustadt am Rübenberge ist ein 24-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Er wurde in der Nacht zu Sonntag in seiner Wohnung mit einer Machete niedergestochen. Tatverdächtig ist ein 22-jähriger Mann, der selbst den Notruf gewählt hatte und noch am Tatort festgenommen wurde. Es wird gegen ihn wegen versuchten Totschlags ermittelt. Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar. Nach derzeitigen Erkenntnissen kennen sich der Tatverdächtige und das Opfer, sie sollen in Streit geraten sein. Dabei erlitt der 24-Jährige lebensgefährliche Stichverletzungen im Halsbereich. Der Zustand des jungen Mannes war auch am Sonntag noch kritisch.

++ VW Nutzfahrzeuge: Werk Stöcken baut künftig Strom-SUVs ++

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VW Nutzfahrzeuge wird fit gemacht für die Zukunft: Das Werk in Stöcken baut künftig auch Elektro-SUVs, und zwar für mehrere Konzernmarken. Der Volkswagen-Aufsichtsrat beschloss am Freitag Investitionen von rund 680 Millionen Euro für den Standort Hannover.

Die Entscheidung sei ein wichtiger Meilenstein und ein Vertrauensbeweis, sagte VWN-Chef Carsten Intra.Für die Fertigung der Elektro-SUVs ab 2024 werde eine neue Produktionslinie aufgebaut. Das sichere die Auslastung des Werks Stöcken und beschleunige den Wandel hin zur Elektromobilität.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, der im VW-Aufsichtsrat sitzt, begrüßte die Investitionen. Für das Werk Stöcken sei es ein echter Durchbruch. Mindestens 2000 Arbeitsplätze würden so gesichert.

Im Jahr 2022 soll in Stöcken zunächst der Elektro-Bulli ID.BUZZ vom Band rollen. Mit den drei Strom-SUVs wird das Werk dann ab 2024 zum Mehr-Marken-Standort.

++ Ohne Masken und Abstand: Querdenker demonstrieren in der City ++

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Hunderte Querdenker und andere Corona-Skeptiker haben Freitagnachmittag auf dem Opernplatz unter anderem gegen die Maskenpflicht demonstriert. Etliche trugen dabei keine Mund-Nasen-Bedeckung und hielten sich nicht an den Mindestabstand – die Polizei rief die Teilnehmer zur Einhaltung der Regeln auf. Die Kundgebung war Teil der sogenannten „Corona-Info-Tour“. Ein Reisebus mit dem umstrittenen Arzt Bodo Schiffmann an Bord machte heute Halt in der Innenstadt. Auch Gegendemonstranten versammelten sich auf dem Opernplatz. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Nächste Woche Samstag wollen die Querdenker dann erneut hier demonstrieren.

++ Brandserie in der Südstadt: Polizei sucht mit Phantombild ++

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Fünf Mal binnen weniger Wochen hat es in Tiefgaragen in der Südstadt gebrannt, wertvolle Oldtimer gingen dabei in Flammen auf. Die Polizei sucht nun mit einem Phantombild nach einem möglichen Täter. Der Gesuchte ist demnach etwa 50 Jahre alt, 1 Meter 75 groß und schlank, er soll eingefallene Wangen und schmale Lippen haben.

Neben Tiefgaragen sind in den vergangenen Wochen auch Feuer in Gartenkolonien und Treppenhäusern von Mehrfamilienhäusern ausgebrochen. Brandexperten der Polizei ermitteln derzeit in insgesamt 15 Fällen, die alle örtlich zusammenhängen. Von dem Phantombild erhoffen sich die Beamten weitere Hinweise aus der Bevölkerung.

++ Garbsen: Geisterfahrer auf der B6 gestoppt ++

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Geisterfahrt in Garbsen: Auf der B6 zwischen Nienburg und Hannover ist ein 83-Jähriger mit seinem Auto kilometerweit auf der falschen Spur gefahren. Der Senior brachte damit etliche andere Autofahrer in Bedrängnis. Einige musste ausweichen, andere vollbremsen, um einen Zusammenstoß verhindern. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich die Geisterfahrt bereits am Mittwochabend ereignet. Die Besatzung eines Rettungswagens, der zufällig ebenfalls auf der B6 unterwegs war, konnte den 83-Jährigen schließlich mit Blaulicht stoppen. Warum der Senior auf der falschen Spur fuhr, ist unklar. Er muss sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

++ Befragung der Sparkasse: Mehrheit der Hannoveraner ist für autofreie Innenstadt ++

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Mehr als jeder Zweite in Hannover befürwortet die Vorstellung einer autofreien Innenstadt. Das ergab jetzt eine Umfrage im Auftrag der Sparkasse. Insgesamt 61 Prozent waren demzufolge "positiv" oder "sehr positiv" eingestellt. Die deutliche Mehrheit wünscht sich außerdem einen günstigeren Nahverkehr und bessere Anbindungen ins Umland. Das erhobene Stimmungsbild sei repräsentativ, erklärte Sparkassen-Vorstand Volker Alt. Insgesamt zeigen die Befragungen: Klimaschutz wird den Menschen in der Region immer wichtiger. 67 % gaben an, dass Klimaschutz für sie eine höhere Bedeutung habe als noch vor drei Jahren. Mehr als 75% sagen allerdings auch, dass sie noch mehr dafür tun könnten.

++ Abstandhalten in Bus und Bahn: Land stellt 30 Mio. Euro für zusätzliche Fahrzeuge ++

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Die Region Hannover unterstützt die Pläne zusätzlicher Busse und Bahnen. Für mehr Platz und besseren Abstand im öffentlichen Nahverkehr berappt das Land kurzfristig 30 Millionen Euro, das teilte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann in Hannover mit. Noch in diesem Jahr soll sich eine Entlastung bemerkbar machen. Vor allem morgens lässt sich trotz Coronabestimmungen nicht immer dichteres Menschenaufkommen vermeiden. Nach Angaben der Region werden bei Üstra und Regiobus bereits zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt – manche Linien sollen nun noch weiter unterstützt werden. Der Verkehrsverband GVN teilte mit: Landesweit könnten bis zu 500 zusätzliche Busse mobilisiert werden, ggf. auch Reisebusse und Luxusliner.

++ Safia S.: Vorerst keine Haftentlassung / Bruder in U-Haft ++

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Für die verurteilte Islamistin Safia S. gibt es vorerst keine vorzeitige Haftentlassung. Die heute 20-Jährige verbüßt ihre Strafe in der JVA Vechta. Sie hatte offenbar gehofft, noch in diesem Jahr wieder auf freien Fuß kommen zu können. Wie die Neue Presse berichtet, werde über ihren Antrag aber frühestens nächsten April entschieden. Safia S. war mit 15 Jahren noch Gymnasiastin Hannover. Vor fast fünf Jahren hatte sie versucht, einen Polizisten im Hauptbahnhof Hannover mit einem Messer zu töten. Ihr Angriff galt als der erste Terroranschlag in Deutschland im Namen der Terrormiliz Islamischer Staat. Sie wurde zu sechs Jahren Jugendhaft verurteilt.

Im Fall einer tödlichen Steintor-Schlägerei sind unterdessen neue Details ans Licht gekommen: Unter den Verdächtigen ist auch der Bruder der IS-Terroristin Safia S. Der 24-Jährige steht laut NP im Verdacht, für den späteren Tod eines 48-Jährigen mitverantwortlich zu sein. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Die genauen Hintergründe der Schlägerei von Ende September sind weiter unklar – die Aussagen der Beteiligten gehen laut der Ermittler weit auseinander. Der Bruder der inhaftierten Safia lebt selbst noch in Hannover, ihm wurden allerdings nie Verbindungen zum Islamismus nachgesagt.

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