++ Explosion in Langenhagen: Mitarbeiter Schwer verletzt ++

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Bei einer Verpuffung in einem Betrieb in Langenhagen ist am Wochenende ein Mitarbeiter schwer verletzt worden. Die Polizei geht nach ihren heutigen Untersuchungen vor Ort davon aus, dass ein technischer Defekt an einem Kompressor die Explosion und das anschließende Feuer ausgelöst hat. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 38 Jahre alte Mitarbeiter den Kompressorraum der Firma betreten, als es plötzlich zur Verpuffung kam. Der Geschäftsführer und ein weitere Mitarbeiter eilten dem Opfer zur Hilfe. Sie konnten den schwer Verletzten aus dem Gefahrenbereich retten und die Tür zum Raum schließen, um die weitere Ausbreitung der Flammen einzudämmen. Der Feuerwehr gelang es, den Brand wenig später zu löschen, trotzdem entstand an der Halle ein Schaden von gut 40.000 Euro. Der 38-Jährige kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik.

++ Wirtschaftsempfang Hannover: "Frauen machen Standort"-Preis verliehen ++

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Weil die Architektinnen Tatjana Sabljo und Irina Kresic für den Spagat zwischen Bauprojekten und Privatleben sogar eine eigene Personalplanungssoftware entwickelten- sind sie mit dem Stadt Hannover Preis 2019 ausgezeichnet worden. Beim Wirtschaftsempfang der Stadt nahmen die beiden den Preis mit dem Titel „Frauen machen Standort" entgegen. Die Jury lobte insbesondere ihren Umgang mit innovativen Arbeitszeitmodellen. Demnach können je nach Lebenslage und Familiensituation Arbeitszeiten reduziert oder erhöht werden- Grundlage dafür sei aber immer die gemeinsame Absprache. Außerdem ermöglicht ihr Büro Homeoffice und sollte die Betreuung mal ausfallen- dürfen die Kinder sogar mit zur Arbeit gebracht werden. Ihre Personalplanungs- und Optimierungssoftware wird im deutschsprachigen Raum bereits vermarktet.

++ Chaos: S-Bahnen stehen still - "Erixx" bleibt liegen ++

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Chaos im S-Bahn-Verkehr: Ein Schaden an der Oberleitung zwischen dem Hauptbahnhof und der Nordstadt hat Donnerstagnachmittag für Zugausfälle und Verspätungen gesorgt. Betroffen waren die S-Bahn-Linien 1, 2, 4, 5, 21 und 51, wie die Bahn auf Twitter mitteilte. Teilweise konnten Stationen nicht angefahren werden, etwa Ledeburg, Vinnhorst oder die Nordstadt. Der Schaden an der Oberleitung soll inzwischen repariert sein.

Bereits Donnerstagfrüh war es zu Behinderungen gekommen: Auf der S-Bahn-Strecke Hannover-Bennemühlen zeitweise nichts mehr. Ein „Erixx“-Zug war mitten im Berufsverkehr zwischen Mellendorf und Bissendorf liegengeblieben. Grund war eine technische Störung an dem Zug. Mehrere S-Bahnen der Linie 4 fielen aus, etliche hatten Verspätung. Die etwa 150 Fahrgäste im liegen gebliebenen „Erixx“ konnten den Zug, der auf offener Strecke stand, erst nach Stunden verlassen. Die Feuerwehr half beim Umsteigen in Busse. Der Zug wurde anschließend abgeschleppt.

++ Isernhagen: Möbel-Chefs dürfen mit Hubschrauber kommen ++

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Die Chefs eines Möbelhauses an der A2 in Isernhagen kommen gern mal mit dem Hubschrauber. Der landet dann auf dem dafür vorgesehenen Platz oben auf dem Gebäude. Doch Anwohner wollten das nicht hinnehmen, klagten – und sind am Donnerstag schließlich vor dem Verwaltungsgericht abgeblitzt.

Das urteilte, die Genehmigung für den Hubschrauber-Landeplatz sei rechtens. Die Möbelhauskette hatte argumentiert, die Geschäftsführer müssten in der Lage sein sollten, schnell zu den bundesweiten Standorten zu fliegen. Zudem liege die Hubschrauber-Lautstärke einem Gutachter zufolge unter dem erlaubten Richtwert – vergleichbar etwa mit einem vorbeifahrenden Lkw. Eine der Klägerinnen beschrieb die Geräuschkulisse hingegen mit den Worten, das sei „wie ein schlechter James-Bond-Film“.

++ Schwerer Unfall in Lehrte: LKW-Fahrer übersieht Motorroller++

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Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge übersah ein LKW Fahrer den Motorroller. Offenbar wollte er mit seinem Lastwagen gegen 16 Uhr vom Ostring in die Undustriestraße abbiegen. dabei bemerkte er scheinbar nicht den entgegenkommenden Rollerfahrer. Der LKW erfasste den Motorroller und beim Sturz zog sich der Fahrer lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. An einer Kreuzung ganz in der Nähe hatte es im Januar bereits einen tödlichen Unfall mit einem jungen Mädchen gegeben. Die Elfjährige war damals von einem Lastwagen erfasst worden und erlag ihren Verletzungen.

++ "Burgerheart" steht vor dem Aus ++

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Das Franchiseunternehmen aus Würzburg teilte mit, dass es unüberbrückbare Differenzen mit dem Betreiber des Lokals in Hannover gebe. Was genau der Grund für den Konflikt ist wurde offenbar nicht mitgeteilt, das Unternehmen scheint aber bereits auf der Suche nach einem neuen Standort zu sein. Auch die Räumlichkeiten am Marstall sollen bereits vermittelt sein, offenbar will mit dem „Cafe Extrablatt“ ein weiteres Franchise einziehen- es wäre das sechste Extrablatt in Hannover.

++ Ledeburg: Unfall mit Elektroroller - Fahrerin flüchtet ++

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Eine junge Rollerfahrerin hat in Ledeburg offenbar einen Unfall verursacht, bei dem eine Radlerin verletzt worden ist. Die Rollerfahrerin flüchtete anschließend, ohne sich um die 62-Jährige zu kümmern. Zu dem Zusammenstoß kam es laut Polizei Dienstagmittag in Ledeburg. Das etwa 15-Jahre alte Mädchen fuhr auf dem Gehweg des Entenfangwegs entlang, an der Einmündung Gretelriede stieß sie mit der Radlerin zusammen. Dabei stürzte die 62-Jährige und verletzte sich im Gesicht und an der Hand. Ersthelfer kümmerten sich um die Frau, das Mädchen fuhr weiter auf dem grün-schwarzen Elektroroller. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise.

++ Klimaschutzgesetz: "Fridays for Future" machen Druck ++

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Aktivisten der „Fridays for Future“ haben am Mittwoch vor dem Landtag demonstriert. Sie fordern Änderungen am geplanten Klimaschutzgesetz der rot-schwarzen Landesregierung, über das die Parteien am Mittwoch erstmals beraten haben. 
Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies hingegen sprach von einem „ehrgeizigen Gesetzentwurf“, der „Maßstäbe“ setze. Ab 2050 solle Niedersachsen vollständig auf Erneuerbare Energien umsteigen. Die „Fridays for Future“ fordern einen Umstieg bereits 2035, um das Pariser Klimaabkommen umzusetzen und die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

 

++ Urteil: Bundespolizist verliert Beamtenstatus ++

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Der zu einer Bewährungsstrafe verurteilte Bundespolizist verliert seinen Beamtenstatus. Der 44-Jährige sei für den Staatsdienst nicht mehr tragbar, hat das Verwaltungsgericht Hannover am Mittwoch entschieden. Zur Begründung verwies das Gericht zum einen auf ein Urteil des Amtsgerichts von vor drei Jahren. Damals war der Polizeiobermeister zu rund neun Monaten auf Bewährung verurteilt worden, unter anderem wegen des Besitzes von Kinder- und Jugendpornografie, Waffen und Munition. Zum anderen habe der 44-Jährige sein Amt missbraucht, weil er Untergebene sexuell genötigt haben soll. Es soll sogar zu sexuellen Handlungen in einem Dienstfahrzeug gekommen sein. All dies würde „das von der Öffentlichkeit in einen Polizisten gesetzte Vertrauen“ verletzten, so das Verwaltungsgericht.

++ "Klima in Not": Region bringt Klimapaket auf den Weg ++

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Ein Prüfauftrag ob Hannover zur Modellkommune für das 365-Euro-Ticket werden kann, die Förderung von Ladestationen im öffentlichen Raum und klimafreundliche Aufforstungsprogramme- Die Region Hannover hat Medienberichten zufolge ein Klimaschutzpaket auf den Weg gebracht. Ein entsprechender Antrag wurde gestern offenbar im Umweltausschuss verabschiedet. Demnach plane man die Einrichtung eines Fonds für die Förderung für E-Ladesäulen, die Vernässung von Moorflächen, Aufforstungsprogramme und die Bewerbung bei der Bundesregierung als Modellkommune für das 365-Euro Jahresticket. Trotz des Antragstitels „Klima in Not“ betonten die Ausschussmitglieder, dass damit nicht der Klimanotstand ausgerufen wurde.

++ Krise der Automobilindustrie trifft Continental ++

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Conti-Aktionäre müssen sich auf schlechte Ergebnisse einstellen: Der Reifenhersteller Continental wird wegen einer milliardenschweren Abschreibung voraussichtlich rote Zahlen verzeichnen. Im dritten Quartal verbucht das Zulieferunternehmen Wertminderungen von rund 2,5 Milliarden Euro. Diese seien in der Annahme begründet, dass sich die derzeitige Weltproduktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den kommenden fünf Jahren nicht wesentlich verbessern werde, so Continental. Außerdem seien Rückstellungen für den vor kurzem vorgestellten Konzernumbau in Höhe von 97 Millionen Euro angefallen. (Die Belastungen würden im dritten Quartal und im Gesamtjahr beim Konzernergebnis zu einem Verlust führen. Es seien jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf den Dividendenvorschlag für das laufende Jahr zu erwarten.) Continental gab heute außerdem die Abspaltung von der Antriebssparte Vitesco bekannt. Demnach habe der Konzern auch den geplanten Teilbörsengang abgesagt hat. Dies sei eine Reaktion auf die derzeit kaum vorhersehbaren Bedingungen, hieß es.

++ Tödlicher Arbeitsunfall: Azubi wird in Fördermaschine eingeklemmt ++

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In einer Metallbaufirma in Lehrte ist ein 16-Jähriger in eine spiralförmige Fördermaschine geraten. Wie die Polizei berichtet, war der Azubi mit Arbeiten an einem sogenannten Schneckenförderer eines Pelletofens beschäftigt. Dabei geriet er mit seinen Beinen in die Maschine und wurde eingeklemmt. Die Verletzungen des 16 Jährigen waren so schwer, dass er starb. Derzeit liegen der Polizei keine Hinweise darauf vor, dass der Auszubildende durch Fremdverschulden in die Fördervorrichtung geriet. Zusätzlich zu den polizeilichen Ermittlungen hat das Gewerbeaufsichtsamt Untersuchungen des Vorfalls eingeleitet. Es muss nun geklärt werden, ob möglicherweise Bestimmungen der Betriebssicherheit vernachlässigt wurden oder möglicherweise ein technischer Defekt an der Maschine vorlag.

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