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++ Hin und Her: Grüne kritisieren Corona-Management der Landesregierung ++

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Die Grünen im Landtag haben das Corona-Management der rot-schwarzen Koalition scharf kritisiert. Grünen-Chefin Julia Willie Hamburg sagte laut einem Medienbericht, die Landesregierung verspiele zusehends das Vertrauen der Bevölkerung. So hätten SPD und CDU die verschärften Kontaktbeschränkungen auf Kinder und Babys ausgeweitet, obwohl bekannt gewesen sei, dass Familien und Alleinerziehende benachteiligt würden.

Inzwischen hat die Landesregierung Kinder bis drei Jahre von den Beschränkungen ausgenommen. Grünen-Chefin Hamburg fordert aber, die Altersgrenze auf 12 Jahre zu erhöhen. Zuvor war Kritik aus dem Kanzleramt gekommen an der vorzeitigen Schulöffnung in Niedersachsen. Abschlussklassen sind bereits im sogenannten Wechselunterricht, kommende Woche sollen auch die Grundschulen zum Teil wieder öffnen.

++ Streit zwischen Surfern und Anglern: Leinewelle vor Gericht ++

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Kommt die sogenannte Leinewelle oder kommt sie nicht? Das Verwaltungsgericht verhandelt am Dienstag über eine Klage des Fischereivereins gegen die Region Hannover. Die hatte die künstliche Welle für Surfer auf der Leine in der Altstadt bereits Anfang 2019 genehmigt. Die Angler sehen sich bei der Ausübung ihres Sports beeinträchtigt und Fischbestände gefährdet. Deshalb fordern sie ein Umweltgutachten und ein Planfeststellungsverfahren.

Die Surfer, die sich im Leinewelle e.V. zusammengeschlossen haben, werfen dem Fischereiverein vor, das Verfahren absichtlich in die Länge zu ziehen. Sie wollen mittels einer hydraulischen Rampe im Fluss die künstliche Leinewelle erzeugen, und zwar in Höhe der Schlossstraße hinter dem Landtag. Das Projekt soll rund 1,2 Millionen Euro kosten.

++ 7-Tages-Inzidenz steigt wieder, Langenhagen überschreitet 200 ++

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Mit Gifhorn hat der erste Landkreis in Niedersachsen die kritische Inzidenz-Grenze von 200 überschritten. Auf eine Begrenzung der Bewegungsfreiheit auf einen 15-Kilometer-Radius verzichtet der Kreis aber vorerst. Das geht in Niedersachsen – hier ist es den Behörden vor Ort überlassen, wie sie auf die hohe Inzidenz reagieren.

In der Region Hannover hat mit Langenhagen ebenfalls eine Kommune die 200er-Marke überschritten. Ausschlaggebend hier bei uns ist allerdings immer der Wert für die gesamte Region. Und da liegt die Inzidenz am Montag nach Angaben des Landesgesundheitsamtes bei 163. Das ist ein Anstieg um mehr als 40 im Vergleich zum vergangenen Freitag. 

++ Hilfe für Obdachlose: neue Wärmestube öffnet ++

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Anhaltend kaltes Winterwetter in der Region Hannover: das verschärft noch einmal die Lage der obdachlosen Menschen hier bei uns. Jetzt ist aber ein weiteres Hilfsangebot hinzugekommen. Am Montag hat eine neue Wärmestube geöffnet: in der Propstei St. Clemens in der Calenberger Neustadt – eine Ergänzung des benachbarten Tagestreffs für Obdachlose der Caritas Hannover. Die Menschen bekommen in der Wärmestube nicht nur Unterschlupf, sondern auch warme Getränke und etwas zu essen.

Die Wärmestube ist parallel zu dem Tagestreff geöffnet, vormittags oder nachmittags, mittwochs ganztägig bis 17 Uhr. Getragen wird das neue Angebot von Ehrenamtlichen sowie einer Sozialarbeiterin der Caritas.

++ Sahlkamp: Illegaler Böller beschädigt Polizei-Bulli ++

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Böller-Attacke auf einen Polizei-Bulli: Im Sahlkamp haben Unbekannte am Wochenende ein Einsatzfahrzeug der Polizei beschädigt.

Am späten Samstagabend waren zwei Beamte mit dem Wagen zu einem Diebstahleinsatz an einem Supermarkt in der Elmstraße ausgerückt. Während sie in dem Geschäft waren hörten sie von draußen plötzlich einen lauten Knall. Wie sich später herausstellte, war ein illegaler Kugelböller explodiert. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden, der Sachschaden liegt bei rund 3.000 Euro.

Zeugen beobachteten am Tatort eine Jugendgruppe, die kurz nach dem Knall den Parkplatz verließ. Möglicherweise könnte diese etwas mit dem Fall zu tun haben. Der Kriminaldauerdienst sucht nun weitere Zeugen. Die Polizei ermittelt wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

++ Finanzaufsicht prüft TUI-Aktienverlauf ++

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Ist da alles mit rechten Dingen zugegangen? Die Finanzaufsicht Bafin prüft die Aktienbewegungen bei Hannovers Reiseriesen TUI. Das hatte der Grünen-Finanzpolitiker Stefan Wenzel zuvor gefordert. Konkret geht es um die Entwicklung des Aktienkurses von TUI kurz vor dem 2. Dezember. An dem Tag hatte der Konzern das dritte, staatlich finanzierte Hilfspaket öffentlich gemacht. In den Tagen und Wochen vorher war der Aktienkurs stark gestiegen. Grünen-Politiker Wenzel möchte laut dpa klären lassen, ob hinter diese Entwicklung möglicherweise verdächtige Geschäfte stecken könnten. Also etwa Aktienhandel mit Insiderwissen. 

++ Schule: Pannen bei Digitalunterricht - Kritik aus dem Kanzleramt ++

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Am Montag hat die Schule hier bei uns in Hannover und in ganz Niedersachsen wieder begonnen – die meisten Schüler sitzen Zuhause vor dem Rechner. Unterricht konnte aber nicht überall gemacht werden. Denn die Online-Plattform „Iserv“, die in der Region von vielen Schulen genutzt wird, war teilweise überlastet und nicht erreichbar. Wie die HAZ berichtet, meldeten mehrere Gesamtschulen einen Komplettausfall von „Iserv“, etwa in Langenhagen und der Wedemark.

Iserv teilte mit, es gebe allgemeine Probleme mit dem Videokonferenz-Modul. Derzeit sei es nicht möglich, Konferenzen zu eröffnen oder ihnen beizutreten. Man arbeite mit Hochdruck an der Behebung des Fehlers. Iserv aus Braunschweig ist eigenen Angaben zufolge einer der größten Anbieter für Digitalunterricht in Deutschland.

Zuvor hatte es Kritik aus dem Kanzleramt gegeben dafür, dass Niedersachsen ab heute wieder einige Schulen öffnet, etwa für Abitur- oder Abschlussklassen Das sei eindeutig gegen den Geist der Beschlüsse von Bund und Ländern, sagte der Staatsminister im Kanzleramt und Chef der CDU in der Region Hannover, Hendrik Hoppenstedt. Die Schule sei ein normaler Infektionsort. Regierungssprecherin Anke Pörksen wies die Kritik zurück. Das Vorgehen Niedersachsens bewege sich innerhalb des vereinbarten Rahmens. Ab kommender Woche sollen auch Grundschulen teilweise wieder für Präsenzunterricht geöffnet werden.

++ Maskenpflicht am Maschsee: Viele Hannoveraner wissen nichts davon ++

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Die Sonne hat am Wochenende viele Hannoveraner ins Freie gelockt. Vor allem am Maschsee war einiges los – dort gilt aber inzwischen Maskenpflicht wegen Corona, am Nordufer und am Rudolf-von-Bennigsen zwischen 10 und 16 Uhr. Nicht jeder Spaziergänger wusste das, die Polizei kontrollierte vereinzelt und wies die Menschen darauf hin, teilweise auch per Lautsprecher. Immerhin: Die meisten Flaneure waren nur zu zweit unterwegs.

Seit gestern gelten im Zuge der Lockdown-Verlängerung verschärfte Kontaktbeschränkungen. So dürfen sich Angehörige eines Hausstands etwa nur noch mit einer weiteren Person treffen – ausgenommen sind Babys Kleinkinder bis drei Jahre, hier hat die Landesregierung nachgebessert.

Auch in den vergangenen Tagen musste die Polizei immer wieder gegen Corona-Verstöße vorgehen: So standen am Freitag rund 50 Menschen vor einem Discounter in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade unter dem Hauptbahnhof dicht zusammen. Ein ähnliches Bild gab es später noch mal in der Georgstraße. Die Beamten erteilten Platzverweise und schrieben Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.

++ Maschseefest, Schützenfest und Feuerwerkswettbewerb: Was geht in diesem Jahr? ++

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Der Hannover Marathon, der eigentlich im April stattfinden sollte, ist abgesagt. Aber wie steht es um die anderen Großveranstaltungen in unserer Stadt – zumal die Impfkampagne gegen Corona ja nur langsam in Fahrt kommt?

Die Macher des Schützenfestes wollen an den Plänen für Anfang Juli festhalten. Natürlich könne man den Verlauf der Pandemie nicht abschätzen, sagte Schützenpräsident Paul-Eric Stolle der HAZ. Ende Februar wolle man aber sehen, was machbar sei.

Weniger optimistisch zeigt sich Maschseefest-Macher Hans Nolte. Zum jetzigen Zeitpunkt müsse man damit rechnen, dass das Fest gar nicht genehmigt wird, sagte er. Die Menschenansammlung über mehrere Wochen im Sommer am Maschseeufer sei schlicht zu groß, um sie zu kontrollieren. Auch der Feuerwerkswettbewerb in den Herrenhäuser Gärten dürfte dieses Jahr nicht wie üblich mit Tausenden Menschen stattfinden, so Nolte.

Die Macher des Jazzfestivals Swinging Hannover und der Fete de la Musique rechnen derweil mit Verschiebungen und prüfen alternative Angebote.

++ Frau in Linden-Süd erstochen - Lebensgefährte ist tatverdächtig ++

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In Linden-Süd ist eine Frau erstochen worden. Die Polizei fand die 50-Jährige am späten Donnerstabend tot in ihrer Wohnung. Am Tatort in dem Mehrfamilienhaus an der Tonstraße stellten die Ermittler zudem ein Messer sicher. Tatverdächtig ist der 50 Jahre alte Lebensgefährte der Frau. Er selbst hat laut Polizei den Notruf gewählt und dabei am Telefon angegeben, seine Freundin umgebracht zu haben. Der Mann wurde festgenommen und befindet sich in Gewahrsam. Was genau passiert ist, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt wegen eines Tötungsdeliktes.