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++ Vahrenwald: Continentalplatz hat neuen Namen ++

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Es kann nur einen geben: Weil die Conti den Platz an ihrem neuen Verwaltungsgebäude an der Hans-Böckler-Allee „Continentalplaza“ nennen möchte, braucht der bisherige Continentalplatz am Hauptwerk in Vahrenwald einen neuen Namen. Denn sonst könnte zum Beispiel bei Notrufen eine Unterscheidung der beiden sehr ähnlich klingenden Orte schwierig sein.

Auf Wunsche von Continental hat der zuständige Bezirksrat die Umbenennung beschlossen. Neue Namensgeberin des alten Continentalplatzes ist nun Gudrun Pausewang, 2020 verstorbene Schriftstellerin.

Am Donnerstagnachmittag enthüllte Bezirksbürgermeisterin Irma Walkling-Stehmann das neue Straßenschild am Conti-Hauptwerk in Vahrenwald.

++ Staatsoper Hannover: Mit Vorfreude in die neue Spielzeit ++

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Nach vielen schwierigen Monaten blickt auch Hannovers Kulturszene wieder hoffnungsvoll in die Zukunft. Am Donnerstag hat die Staatsoper Hannover ihr Programm für die neue Spielzeit ab September vorgestellt. Der Spielplan besteht sowohl aus Produktionen, die durch Corona entfallen mussten, als auch aus neu angesetzten Inszenierungen. Mit dabei unter anderem: die Science-Fiction-Oper Humanoid, die Oper Denis & Katya – ein Romeo und Julia im Social Media Zeitalter – und auch der Opernball soll 2022 wieder stattfinden.

Opern-Intendantin Laura Berman sagte, sie freue sich vor allem auf die Rückkehr der Zuschauer ins Opernhaus und darauf, sich mit den Gästen austauschen und unterhalten zu können.  

++ Wegen EU-Sanktionen: belarussische Fluggesellschaft streicht Hannover ++

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Die EU-Sanktionen gegen Belarus machen sich nun auch am Hannover Airport bemerkbar. Die staatliche belarussische Fluggesellschaft Belavia wird bis vorerst Ende Oktober nicht mehr in Langenhagen landen. Und auch nicht mehr von hier nach Minsk starten. Alle Flüge zu Zielen in der EU sind eingestellt, teilte die Fluggesellschaft am Donnerstag mit.

Hintergrund ist die Entscheidung der Europäischen Union, keine Starts, Landungen und Überflüge von Fluggesellschaften aus Belarus mehr zu erlauben. Mit den Sanktionen hatte die EU auf die Zwangslandung einer Ryanair-Maschine am Sonntag in Minsk reagiert. An Bord waren Gegner des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko. Sie wurden verhaftet.

++ Corona-Pandemie: deutlich mehr Datenschutz-Beschwerden ++

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Die Corona-Pandemie war und ist auch eine Herausforderung für den Datenschutz. Im vergangenen Jahr sind in Niedersachsen deutlich mehr Beschwerden eingegangen als zuvor. Das berichtete die Landesdatenschutzbeauftragte Barbara Thiel am Donnerstag bei der Vorlage des Jahresberichts 2020. Hauptsächlich ging es bei den Corona-bezogenen Beschwerden demnach um die Kontaktnachverfolgung – etwa wenn Listen mit persönlichen Daten frei zugänglich ausgelegt wurden und somit auch für Unberechtigte einsehbar waren.

Weitere Problemfelder waren zum Beispiel das korrekte Ausstellen von Attesten zur Befreiung von der Maskenpflicht sowie datenschutzkonformes Arbeiten im Homeoffice oder im Homeschooling. Die Pandemie habe auch in der Bildung die Schwächen des Systems im Bereich Digitalisierung offengelegt, so die Datenschutzbeauftragte Thiel.

++ IHK schlägt Alarm: Stimmung im Tourismus auf Tiefpunkt ++

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So schlecht wie in diesem Frühjahr war die Stimmung in der hiesigen Tourismus-Branche noch nie. Das berichtet die Industrie- und Handelskammer Niedersachsen und macht das an den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage fest. Der Branchenklima-Index sank auf einen neuen Tiefststand. Vor Corona lag er bei 130 Punkten, aktuell bei nur noch 26,6.

Die Branche müsse dringend Einnahmen generieren, um wirtschaftlich überleben zu können, so IHK-Niedersachsen-Chef Hendrik Schmitt. Ohne weitere Öffnungsschritte gebe es aber keine Hoffnung auf Besserung. Neben den bereits im niedersächsischen Stufenplan angekündigten Lockerungen fordert die IHK eine Aufhebung aller Beschränkungen ab Juli – nach Auslaufen der Bundesnotbremse. Dem Fortschritt der Impfkampagne solle dann mehr Beachtung geschenkt werden, so Schmitt.

++ Neue Studie schlägt Alarm: Hausärztemangel nimmt bis 2035 deutlich zu ++

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Der Mangel an Landärzten in Niedersachsen könnte schwerwiegender werden als gedacht. Die Robert-Bosch-Stiftung schlägt Alarm. In einer neuen Studie zeigt sie auf, dass bis 2035 in etwa der Hälfte der niedersächsischen Landkreise und Städte ein Ärztemangel droht. Besonders im ländlichen Raum gehen in den kommenden 14 Jahren viele Mediziner in Rente. Eine besonders dramatische Situation zeigt die Studie etwa für den Landkreis Osnabrück auf, wo die Hausärztedichte bis 2035 um 47 Prozent zurückgehen soll. Im Emsland um 43 und im Kreis Aurich um 41 Prozent. Die Region Hannover kommt dabei im Vergleich besser weg. Aber auch hier soll die Hausärztedichte immer noch um zwölf Prozent zurückgehen. Im Nachbarlandkreis Hildesheim werden der Studie zufolge sogar mehr als ein Drittel der Ärzte fehlen. Die Robert-Bosch-Stiftung plädiert dafür, dass die Bundesländer lokale Gesundheitszentren aufbauen, damit Fach- und Hausärzte zusammen mit Pflegekräften ihre Patienten unter einem Dach behandeln können.

++ Dritter Platz für TiHo im Shanghai-Ranking ++

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Die Tierärztliche Hochschule Hannover gehört zu den weltbesten Unis für das Fach Veterinärmedizin. Im renommierten Shanghai-Ranking belegt die TiHo den dritten Platz und verbesserte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um einen Rang. "Seit drei Jahren befindet sich die TiHo unter den vier besten Universitäten in diesem Ranking. Überzeugen können wir vor allem mit unserer Vielzahl an Publikationen in den entsprechend wichtigen Wissenschaftsjournalen", sagt TiHo-Präsident Gerhard Greif. Das Shanghai-Ranking listet in der Kategorie Veterinärwissenschaften die besten 300 internationalen Universitäten auf. Bewertet werden dafür vor allem die Forschungsleistungen der Hochschulen. Das jährliche Ranking gibt es seit 2003.

++ TUI gibt Bürostandorte auf und konzentriert Beschäftigte auf neuem Campus ++

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Die Tui plant in Hannover einen großen Umzug. Der Touristik-Konzern will zwei Bürostandorte aufgeben und an der Karl-Wiechert-Allee einen neuen Campus schaffen. Dort sollen viele Büros aus verschiedenen Einheiten zusammengelegt werden, um ein flexibleres Arbeiten mit mehr Homeoffice zu fördern und die Kosten zu drücken. TUI-Vorstandschef Fritz Joussen informierte die Belegschaft jetzt über den Stand der Pläne. Er sprach von einem Gemeinschaftsstandort mit offenen Arbeitsflächen und geteilte Arbeitszonen. Das Unternehmen plant für 3.000 Beschäftigte mit rund 1.700 Schreibtisch-Plätzen. Der in der Nachbarschaft gelegene Hauptsitz der Tui-Gruppe und die Büros im Heidkampe sollen aufgegeben werden. Der Verzicht auf die beiden Immobilien soll Kosten in zweistelliger Millionenhöhe einsparen. Der Umbau hängt laut TUI mit den Lehren der Pandemie zusammen, Pläne für ein mobiles Arbeiten habe es aber auch schon vorher gegeben.

++ Vor Impfgipfel: MP Weil kritisiert Stiko und drängt auf rasches Impfangebot für Kinder ++

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In der Debatte über eine Corona-Impfung für Schüler hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil Kritik an den jüngsten Äußerungen der Ständigen Impfkommission geübt. Dass die Stiko nun plötzlich den Sinn einer flächendeckenden Impfung von Schülern grundsätzlich infrage stelle, irritiere ihn und auch viele andere Menschen, sagte Weil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Vor ein paar Wochen hieß es noch, Schulen seien Brutstätten der Pandemie. Jetzt heißt es plötzlich, Kinder und Jugendliche stellen so gut wie gar kein Risiko dar. Beides ist falsch", sagte Weil. "Kinder und Jugendliche können sich infizieren und das Virus weitergeben, deshalb müssen sie ein Impfangebot bekommen - sofern eine Zulassung vorliegt, bei der Nutzen und Risiken abgewogen wurden". Weil forderte die Bundesregierung auf, die notwendigen Impfdosen zur Verfügung zu stellen. "Notwendig sind zusätzliche Kontingente für Kinder und Jugendliche, es darf nicht zu einer Umverteilung zu Lasten prioritär Impfberechtigter kommen."

++ Surfen in der City: Baustart für die Leinewelle im Juni ++

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Surfen mitten im Herzen von Hannover – das soll schon im nächsten Jahr Realität werden. In einem Monat beginnen dafür die Bauarbeiten am Leineufer. Das teilte der Verein Leinewelle am Mittwoch mit.

Nach dem Vorbild der Münchner Eisbachwelle wird neben dem Landtagsgebäude eine künstliche Welle für Surfer*innen entstehen. Das Konzept beinhaltet auch den Schutz der Artenvielfalt im Gewässer. Dafür kooperiert das Surfprojekt mittlerweile mit dem Fischereiverein Hannover. Zuvor hatten die Angler erfolglos gegen den Bau der Wassersport-Welle geklagt. Trotz Baubeginn steht die Leinewelle noch vor einer weiteren Herausforderung: Aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Baubranche sind die Baukosten um 200.000 Euro auf 1,4 Millionen gestiegen.  Um die Preissteigerung zu finanzieren hat die Leinewelle eine Spendenaktion gestartet. Außerdem sucht der Verein weitere Förder*innen und Partner*innen.