++ In ehemaligem königlichen Pferdestall: Leibniz Universität weiht neues Kommikationszentrum ein ++

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Aus dem ehemaligen königlichen Pferdestall in der Nordstadt ist eine Begnegungsstätte für Wissenschaft und Kultur geworden. Die Leibniz Universität weihte am Mittwoch ihr neues Kommunikationszentrum an der Appelstraße ein. Der Umbau kostete rund 4 Millionen Euro, die Hälfte davon wurde durch Spenden finanziert, so die Leibniz Uni. Kernstück des Gebäudes ist ein Saal für Vorträge, Präsentationen und Kammermusik der 150 Menschen Platz bietet. Im Stall soll jetzt noch ein weiterer Umbau für 3 Millionen Euro folgen. Geplant ist Gastronomie  mit Außenplätzen in Räumlichkeiten, die aktuell noch die Bauingeneure und  Maschienenbauer beherbergen.

++ Nach Übergriffen auf Üstra-Fahrgäste: 22-Jähriger zu Acht Monaten Bewährung verurteilt ++

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Sexuelle Belästigung in acht Fällen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte: Ein 22-Jähriger ist am Mittwoch vor dem Jugendgericht Hannover zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Medienberichten zufolge sah das Gericht als erwiesen an, dass der Junge Mann zwischen August vergangenen Jahres bis in den Januar hinein immer wieder den Hintern weiblicher Üstra-Fahrgäste beprapscht hatte. Weil zwei der betroffenen zur Tatzeit erst 14 beziehungsweise 15 Jahre alt waren verhandelte der Jugendrichter. Der verhängte zusätzlich zu den acht Monaten auf Bewährung auch noch eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro und drei Pflichtbesuche beim Phychotherapeuten. Wird der 22-Jährige innerhalb der nächsten fünf Jahre rückfällig, droht ihm eine Gefängnisstrafe.

++ Deutsche Bahn erneuert Schnellfahrstrecken: Strecke Hannover-Göttingen betroffen ++

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Fast 30 Jahre Dauerbetrieb mussten die Gleise, Weichen und die zugehörige Technik aushalten – jetzt will die Deutsche Bahn ihre Schnellfahrstrecken erneuern. Für uns Hannoveraner ist insbesondere die betroffene Strecke Hannover – Göttingen wichtig. Laut Bahnangaben wird die Verbindung ab dem 11. Juni erneuert, bis Mitte Dezember. Die IC- und ICE-Züge müssen dann Umleitungsstrecken fahren. Auf die Fahrgäste käme durch die Umleitung eine Reisezeitverlängerung zu, da auf diesen nicht mit den Geschwindigkeiten der Schnellfahrstrecke gefahren werden kann, sagte Baustellenleiter Sven Meyer am Mittwoch.

++ Nach Rathausaffäre: Kulturdezernent Härke darf nicht zurück ins Rathaus ++

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Der suspendierte Kulturdezernent Harald Härke wird nicht ins Rathaus zurückkehren. Das Verwaltungsgericht hat Härkes Eilantrag gegen seine Dienstanhebung abgelehnt, teilte die Stadt heute mit. In der Begründung der Disziplinarkammer hieß es: Eine Rückkehr würde den Betriebsfrieden stören und das Ansehen der Stadtverwaltung beeinträchtigen. Es fehle außerdem an der erforderlichen Akzeptanz der Beschäftigten. Im Zuge der Rathausaffäre war Härke vergangenes Jahr von seinem Dienst enthoben worden. Dieses Jahr kam auch noch eine Anklage hinzu. Ob Härke gegen den jüngsten Beschluss Beschwerde einlegen wird, ist noch unklar.

++ Kind fast zu Tode geschüttelt: Staatsanwaltschaft fordert 9 Jahre Haft für Tagesvater ++

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Im Prozess um ein fast zu Tode geschütteltes Kind sind heute die Plädoyers gesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von 9 Jahren gegen den angeklagten damaligen Tagesvater, der sich wegen versuchten Totschlags verantworten muss. Dem schlossen sich am Mittwoch am zweiten Verhandlungstag auch die Eltern als Nebenkläger an, sie forderten zusätzlich ein Schmerzensgeld in Höhe von 300.000 Euro, teilte ein Sprecher des hannoverschen Landgerichts mit. Das geschädigte Kind, das zur Tatzeit erst 13 Monate alt war, leidet bis heute unter den Folgen der Gewalteinwirkungen. Die Verteidigung pocht auf Freispruch: Die Tat sei ihrem Mandanten nicht nachweisbar gewesen. Der 32-Jährige Angeklagte weist die Vorwürfe von sich. In einer Woche, nächsten Mittwoch, wird das Urteil erwartet.

++ Sechs neue Hochbahnsteige: Stadtbahnausbau nach Hemmingen startet ++

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Der Stadtbahnausbau nach Hemmingen geht los. Am Mittwoch war auf der Göttinger Landstraße symbolischer Spatenstich, zu dem neben Vertretern von Üstra und Infra unter anderem auch Regionspräsident Hauke Jagau, Bürgermeister Thomas Hermann und Hemmingens Bürgermeister Claus-Dieter Schacht-Gaida anwesend waren. Verlegt werden rund 3,3 Kilometer Gleise von der Wallensteinstraße bis zum Endpunkt Hemmingen-Westerfeld. Insgesamt sechs Haltestellen mit Hochbahnsteigen sollen kommen. Möglich wird die Stadtbahnverlängerung erst durch die Verlegung der B3 auf eine neugebaute Umgehungsstraße. Mehr als 60 Millionen Euro kostet der Stadtbahnausbau, der auch von Bund und Land bezuschusst wird. Ende 2023 sollen die Arbeiten laut Plan beendet sein. Wenn es so weit ist, sollen Menschen innerhalb von 15 Minuten aus dem süd-westlichen Umland in die Innenstadt kommen.

++ Nach verschobenem Saisonstart: "Skate by Night" startet zweiten Anlauf ++

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Nachdem der Anfang Mai geplante „Skate by Night“-Saisonstart durch Regenwetter wortwörtlich ins Wasser gefallen ist, versuchen die Veranstalter am Mittwoch den nächsten Anlauf. Geplant für die erste Tour des Jahres ist eine Strecke zur Fertighauswelt in Langenhagen und zurück über die Vahrenwalder Straße. Die Fahrt beginnt um 20 Uhr am Klagesmarkt, ab 19 Uhr ist aber bereits eine kurze Auffrischung für Fahranfänger und Wiedereinsteiger geplant. Entlang der Strecke ist während der Veranstaltung mit massiven Einschränkungen zu rechnen. Geplant sind noch acht weitere „Skate by Night“-Events, bis in den September hinein.

++ Kulturbüro: Kulturförderung mit dem neuen Programm „zwei mal 10 Tausend“ in Hannover ++

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Schnell und unbürokratisch, so will das Kulturbüro der Landeshauptstadt junge und Internationale Kultur fördern. Mit dem Programm „zwei mal 10 Tausend“ sollen Neueinsteiger im Kulturbereich motiviert werden und langen Antragsfristen und komplizierten Kostenfinanzierungsplänen aus dem Weg gehen. Kulturschaffende haben damit die Möglichkeit kurzfristig eine Förderung von bis zu 1500 Euro für Projekte zu beantragen, so die Stadt Hannover. Dabei sollen besonders Projekte gefördert werden die die Internationalität der Kulturszene vorantreiben sowie experimentelle und innovative Ansätze die nicht in die klassische Förderung passen.

++ Raubüberfall auf Juweliergeschäft in Barsinghausen ++

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Mit Sturmhauben maskiert und Pistolen bewaffnet haben drei bisher unbekannte Männer ein Juweliergeschäft in Barsinghausen überfallen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei betraten die Männer gegen 10:30 Uhr das Geschäft an der Heerstraße im Stadtteil Hohenbostel am Deister. Sie trafen auf eine Angestellte, drängten sie in ein Hinterzimmer und fesselten Sie. Anschließend griffen die Räuber Schmuck und Uhren aus den Auslagen, verstauten ihre Beute in Rucksäcken und flohen zu Fuß in Richtung Bantorf. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern blieb erfolglos. Hannovers Polizei bittet nun um Hinweise zu verdächtigen Personen und Fahrzeugen. Zeugen sollen sich beim Kriminaldauerdienst Hannover melden.

++ Strafanzeige gegen die Partei „die Rechte“ ++

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Hannovers Stadtverwaltung bereitet eine Strafanzeige gegen die Partei „die Rechte“ vor. Zuvor hatte es mehrere Anzeigen wegen eines Parteiplakats mit der Aufschrift „Israel ist unser Unglück“ gegeben. Die Landeshauptstadt teilte nun in einem schriftlichen Statement mit man wolle Feststellungen zur Verwendung der Plakate im Stadtgebiet Hannover treffen und zeitnah an die Staatsanwaltschaft übermitteln. Zuletzt hatte ein Brandanschlag auf das Haus eines jüdischen Ehepaars in Hemmingen das Problem Antisemitismus erneut in den Fokus gerückt. Vertreter aus Politik und Religion äußerten bereits ihr Entsetzen über den Vorfall. Von vielen Seiten hieß es die Brandstiftung und die Schmierereien, die Unbekannte am Wochenende begangen hatten, seien Angriffe auf unsere Gesellschaft und ihre Werte.

++ Vahrenwald: Fahrradfahrer versucht Autofahrerin nach Streit zu bestehlen ++

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Nach einem versuchten Raub im Stadtteil Vahrenwald sucht Hannovers Polizei nach Zeugen. Wie die Beamten mitteilen hat ein bisher unbekannter Radfahrer versucht einer Autofahrerin das Handy unter Gewaltandrohung aus dem Wagen zu stehlen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand stritten sich die beiden Verkehrsteilnehmer gegen 7:30 Uhr am Karl-Imhoff Weg über das Verkehrsverhalten des jeweils anderen. Im Laufe der Auseinandersetzung hielt der Radfahrer neben dem stehenden Wagen und schlug durch die heruntergelassene Scheibe auf die Frau ein. Bei Gelegenheit versuchte er außerdem das Mobiltelefon aus der Lenkradhalterung der Frau zu stehlen. Das Handy fiel offenbar in den Fußraum und der Unbekannte flüchtete auf dem Rad. Hannovers Polizei bittet darum, Hinweise an den Kriminaldauerdienst weiterzugeben.

++ Knapp 6000 Unterstützer: Petitionsausschuss berät über Erhalt des Römerlagers Wilkenburg ++

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Der Petitionsausschuss im Niedersächsischen Landtag setzt sich heute mit dem Erhalt des Römerlagers Wilkenburg bei Hemmingen auseinander. In einer öffentlichen Unterschriftensammlung haben sich knapp 6000 Unterstützer für den Erhalt des ehemaligen Truppenlagers ausgesprochen. Die Mitzeichner befürchten, dass das Gelände dem Kiesabbau zum Opfer fällt. Mit über 5000 Unterschriften in unter 6 Wochen hat die Petition die Mindestanzahl erreicht, damit bekommen die Initiatoren der Petition die Möglichkeit ihr Anliegen vor dem Petitionsausschuss des Landtages vorzutragen. Seit September 2017 gebe es das Verfahren mit einer öffentlichen Anhörung nach einer Petition, es sei allerdings eine Premiere, dass die notwendige Anzahl an Unterschriften, 5000, erreicht worden sei, so Landtagssprecher Kai Sommer. Nach dem Termin am Dienstag gibt der Ausschuss dann eine Empfehlung ab, wie mit dem Römerlager Wilkenburg weiter verfahren werden soll.

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