++ Eisbärbaby macht erste Schritte ++

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Noch etwas wackelig und manchmal unbeholfen ist es auf den Beinen, aber das neun Wochen alte Eisbärbaby im Zoo Hannover erkundet langsam seine Wurfhöhle. Wie der Tierpark am Mittwoch mitteilte, beginnt das Jungtier zu laufen, übt das Gleichgewicht zu halten und die Koordination zu verbessern. Es schaffe bereits bis zu drei Schritte am Stück und halte die Mutter ganz schön auf Trab. Das Eisbärbaby istEnde November auf die Welt gekommen. Es ist der erste Eisbär-Nachwuchs im Zoo Hannover. Damit das Tier in Ruhe aufwachsen kann, werden Mutter und Kind gerade ausschließlich aus der Ferne per Kamera beobachtet.

++ Rathaus-Affäre: Wichtiger Zeuge gehört ++

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Vierter Tag im Untreue Prozess um die Rathaus-Affäre. Am Mittwoch ist am Landgericht der Chef der Kommunalaufsicht als Zeuge gehört worden. Es ging um die Frage, ob sich die beim Innenministerium angesiedelte Rechtsaufsicht Versäumnisse vorwerfen lassen muss - also ob die Kommunalaufsicht die gesetzeswidrigen Gehaltszulagen an Spitzenbeamte im Rathaus hätte verhindern können. Der im Prozess mitangeklagte Ex-Personaldezernent Harald Härke behauptet, er habe die Gehaltszulagen damals mit der Kommunalaufsicht abgesprochen und grünes Licht dafür bekommen. Der Leiter der Kommunalaufsicht, sagte vor Gericht aber aus, er könne sich an keine Gespräche mit Härke zu diesem Thema erinnern. Auch nicht daran, solchen Zulagen zugestimmt zu haben. Er betonte zudem, dass er niemals einer solchen Lösung zugestimmt und eine so weittragende Aussage auch nicht ohne Rücksprache mit seinen Mitarbeitern getroffen hätte. Der damalige Büroleiter des früheren Oberbürgermeisters hatte jahrelang illegale Zulagen kassiert, ebenso Hannovers früherer Feuerwehrchef. Dieser hat das Geld aber zurückgezahlt.

++ Milliardenschwere Investition: Region plant Ausbau des ÖPNV ++

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Zusätzliche Haltestellen, Linien und Fahrzeuge: Im Verkehrsausschuss der Region ist am Dienstag ein zehn Punkte Plan vorgestellt worden, der den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs vorsieht. Insgesamt sind Ausgaben in Höhe von über einer Milliarde Euro geplant. Mit dem Geld soll unter anderem das bestehende Streckennetz, Linien, Stationen und der Service ausgebaut werden. Einige Ziele wie "neue Tarifangebote für Rentner" will die Region in diesem Jahr umsetzen. Unter den Punkten sind aber auch langfristige Investitionen zusammengefasst, so etwa der Bau von Fahrradparkhäusern.

++ Sportler*in des Jahres: Imke Onnen und Morten Olsen ausgezeichnet++

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Hochspringerin Imke Onnen und Recke Morten Olsen sind gestern bei der NP-Sportgala zur Sportlerin und zum Sportler des Jahres gekürt worden. Der Handballspieler hatte sogar doppelt Grund zur Freude. Sein Team –die TSV Hannover Burgdorf- wurde nach einer herausragenden Saison zum sechsten Mal zur „Mannschaft des Jahres“ gewählt. Im Rahmen der Auszeichnung stimmten laut Veranstalter über 10.000 Menschen  ab. 1200 Geladene Gäste waren am Dienstag bei der Verleihung im Theater am Aegi dabei. Darunter "Scorpions" Sänger Klaus Meine, Oberbürgermeister Belit Onay und Ministerpräsident Stephan Weil.

++ Mehrere Feuer: Gemeindehaus in Mellendorf brennt ab ++

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Mehrere Feuer in der Region Hannover: In Mellendorf in der Wedemark ist das Gemeindehaus St. Georg abgebrannt. Grund soll ein technischer Defekt gewesen sein. Das hat die Polizei am Dienstag mitgeteilt. Die Freiwillige Feuerwehr löschte den Brand und verhinderte ein Übergreifen auf die angrenzende Kirche. Die Überreste des Gebäudes am Kirchweg in Mellendorf sind nun einsturzgefährdet, der Schaden beläuft sich auf rund 750.000 Euro. In dem Gemeindehaus war auch eine Kita untergebracht, die ihre Räumlichkeiten verlor. Wie Medien berichteten, konnten die Kinder zunächst in der Kita Krausenstraße unterkommen. Und – das ist die gute Nachricht – die Einsatzkräfte retteten auch mehrere Kaninchen und Meerschweinchen aus einem Stall. Die Tiere gehören zu der Kita.

Weniger Glück hatte eine Schlange in einer Dachgeschosswohnung in Gehrden. Dort brach ebenfalls ein Feuer aus. Grund soll ein technischer Defekt im Schlangen-Terrarium gewesen sein. Für das Tier kam jede Hilfe zu spät.

Und auch in Barsinghausen hat es gebrannt: Ein Einfamilienhaus in Egestorf ist in Flammen aufgegangen, auch hier war ein technischer Defekt schuld. Bei dem Feuer verbrannten offenbar auch asbesthaltige Dämmstoffe. Die Rettungskräfte warnten Anwohner vor giftigem Rauch und rieten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

++ Keks-Erbin Verena wird nicht Bahlsen-Chefin ++

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Keks-Erbin Verena Bahlsen kommt bei der Besetzung des Chefpostens offenbar nicht zum Zuge: Laut Firmenpatriarch Werner Bahlsen soll „kein Familienmitglied der nächsten Generation“ den Kekshersteller leiten, das sagte der 70-Jährige dem „Handelsblatt“. Bahlsen hatte sich 2018 als Vorstandschef zurückgezogen, seither ist die Position unbesetzt. Tochter Verena soll zwar Interesse gehabt haben. Allerdings sei nicht alles, was dazu geschrieben werde, auch richtig, so Bahlsen.

Die 26-jährige Keks-Erbin hatte heftige Kritik geerntet, als sie vergangenes Jahr sagte, Bahlsen habe sein Zwangsarbeiter in der NS-Zeit gut behandelt. Ein unabhängiger Historiker arbeite nun die Familiengeschichte und insbesondere die NS-Zeit auf. Bei Bahlsen laufen die Geschäfte derzeit nicht wirklich prächtig, das Unternehmen ist unter anderem von US-Strafzöllen betroffen.

++ Streik bei Gilde: SPD-Abgeordnete Fahimi fordert Tarifvertrag ++

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Die Gilde-Brauerei kommt nicht zur Ruhe: Erneut streiken Dutzende Mitarbeiter der inzwischen vier Firmen, der Ausstand soll vier Tage dauern. Bei einer Kundgebung vor dem Werkstor in der Südstadt war heute auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Yasmin Fahimi mit dabei. Sie forderte, dass die Gilde über Tarifverträge verhandele.

Die Gilde-Geschäftsführung hatte das Unternehmen Ende vergangenen Jahres in vier Einzelfirmen aufgespalten und dazu auch Trennwände in den Produktions- und Verwaltungsbereichen aufgestellt. Kritiker werfen der Geschäftsführung vor, den Betriebsrat mundtot machen und Tariflöhne umgehen zu wollen.

Die Gewerkschaft NGG fordert eine Rückkehr der Gilde an den Verhandlungstisch. Bis Freitagabend wollen die Mitarbeiter noch streiken.

++ "Pattensen nicht Paris": Schriftzug über Graffiti geschrieben ++

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„Das ist Pattensen nicht Paris“- dieser Schriftzug ist an einer Garagenwand im Bereich der Liebigstraße in Pattensen aufgetaucht. Nach Angaben des Polizeikommissariats Springe wurde dort am Wochenende ein legales Graffiti beschmiert. Unbekannte Täter übermalten einen Kinderkopf mit weißer Farbe und schrieben „das ist Pattensen nicht Paris“ darüber. die anderen Teile des Graffitis wurden weiß und rot übersprüht. Die Polizei Pattensen bittet um Hinweise.

++ 96-Stunden-Streik: Arbeitskampf bei Gilde geht weiter ++

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Der bisher längste Streik in den aktuellen Tarifverhandlungen steht in dieser Woche bei der Gilde Brauerei an. Am Montagabend um 21:30 Uhr haben Teile der Belegschaft ihre Arbeit niedergelegt. Laut der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten soll der Streik noch bis Freitagabend dauern. Damit zieht sich dieser Streik über insgesamt 96 Stunden –also vier Tage. Die Gewerkschaft fordert Verhandlungen über einen Haustarif bei der Brauerei. Außerdem kritisiert die NGG bereits seit Herbst die Aufspaltung der Gilde in vier einzelne Gesellschaften.

++ Jeder siebte Rentner lebt in Altersarmut ++

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 Mehr als jeder siebte Rentner lebt in Niedersachsen in so genannter Altersarmut, zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Gewerkschaftsbund in seinem aktuellen Rentenreport. Der Statistik zufolge liegt die Armutsquote mittlerweile bei 16,3 Prozent. Zehn Jahre zuvor waren es laut DGB noch etwa 12,7 Prozent. Dabei ist der Anteil an Frauen die in der Altersarmut landen deutlich größer als der Anteil der Männer. Sieben von Zehn Frauen die 2018 in Niedersachsen in Altersrente gingen, erhalten jetzt Bezüge unter 900 Euro. Bei den Männern ist es dagegen jeder Dritte.

++ "Monday for future" im Landtag - Kritik am geplanten Klimagesetz ++

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„Monday for future“: Die Aktivisten, die eigentlich immer freitags in Hannovers Innenstadt demonstrieren, waren am Montag im Landtag. Dort im Umweltausschuss haben sie deutlich gemacht, dass ihnen das geplante Klimagesetz der Landesregierung nicht weit genug geht. Aktivistin Lou Töllner kritisierte unter anderem, dass die Landesregierung den Kohlendioxid-Ausstoß bis 2030 nur um 55 Prozent gegenüber 1990 verringern wolle.

Der SPD-Umweltpolitiker Marcus Bosse kritisierte, dass die Forderungen der Klimaschützer „nicht verhandelbar“ seien. Einen Wandel könne es nur durch Innovation und nicht durch Verbote geben, so Bosse.

Die rot-schwarze Regierung will den Klimaschutz in der Verfassung verankern und unter anderem Erneuerbare Energien fördern, Gebäude dämmen und den Fuhrpark auf Elektro umstellen. Die Grünen kritisierten, die Maßnahmen gingen an den Herausforderungen der Zeit vorbei.

++ Box-Hotel: Gäste dürfen nur drei Nächte ohne Fenster sein ++

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Drei Nächte in Folge dürfen Gäste im Hotel ohne Fenster bleiben, länger nicht: Diese Auflage hat die Stadt dem Box-Hotel in der City gemacht. Damit setze man ein Urteil des Verwaltungsgerichts um, sagte eine Stadt-Sprecherin am Montag auf Nachfrage von Radio Hannover. Das hatte vergangenes Jahr entschieden, dass das Box-Hotel nicht gegen die Menschenwürde verstößt, weil es keine Fenster hat. Allerdings dürften sich Gäste dort nur ein paar Tage aufhalten.

Geklagt hatte damals der Betreiber des Box-Hotels, Oliver Blume, weil die Stadt ihm keine Baugenehmigung erteilen wollte. Nun will er erneut vor Gericht ziehen. Blume sagte auf Nachfrage von Radio Hannover, er fühlte sich diskriminiert, insbesondere gegenüber anderen Hotelbetreibern, die keine Auflagen bekämen.

Laut Blume bereitet die Stadt derzeit eine einstweilige Verfügung gegen ihn vor, weil sich das Box-Hotel nicht an die Auflage halte. Die Stadt-Sprecherin dementierte das.

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