++ Ihmezentrum: Investor legt Tätigkeitsbericht vor ++

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Seit das Ihmezentrum Ende Juni den Besitzer gewechselt hat ist es ruhig geworden um Hannover größte Bauruine. Am Donnerstag gab es dann aber einen ersten Einblick in die Arbeit des neuen Eigentümers. Die Firma Civitas um Investor Lars Windhorst gab im OB-Ausschuss Medienberichten zufolge im OB Ausschuss einen Tätigkeitsbericht ab. Demnach passierte das meiste zwar hinter den Kulissen aber bisher zeigte sich die Stadt Hannover trotzdem zufrieden mit der Zusammenarbeit. Einen detaillierten Plan, wie es denn jetzt mit der Immobilie weiter gehen soll, legte das Unternehmen aber noch nicht vor.
Das Ihmezentrum hat in den vergangenen Jahren immer wieder sehr kurzfristig den Besitzer gewechselt. Die neuen Eigentümer versprachen große Sanierungen, verkauften dann aber weiter. In  Hannover sorgt das noch immer für Skepsis um die Zukunft des Großbaus.

++ "Monte Müllo": Mülldeponie Lahe soll zur Touristenaktion werden ++

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Was die Hollywood Hills für Los Angeles sind, das soll der „Monte Müllo“ für Hannover sein. Abfallentsorger aha hat sich ein Projekt für Hannovers Kulturhauptstadtbewerbung ausgedacht. Der alte, mittlerweile grüne Müllberg auf der Deponie in Lahe soll ein Kulturberg werden. Analog zum Hollywood-Schriftzug sollen dort die Buchstaben „Kulturhauptstadt 2025“ aufgestellt werden – gut sichtbar aus der Luft und von der Autobahn aus, als Fotomotiv für die internationale Berichterstattung. Auf den Berg will aha außerdem den alten litauischen Expo-Pavillon stellen. Der markante gelbe Bau soll Ort für Kulturveranstaltungen werden. Und insgesamt möchte aha den „Monte Müllo“ zu einer dauerhaften Touristenaktion machen, auch mit Informationszentrum, Zukunftslabor, Ausstellung und mehr. Ob und wie dieses Großprojekt aber finanziert werden kann, ist noch offen.

++ Leiche in Ahlem gefunden: Polizei geht von Mord aus ++

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Mordermittlungen in der Wohnidylle: Nachdem die Polizei am Mittwoch in einem Wohnhaus in Ahlem eine Leiche gefunden hatte, haben die Ermittler jetzt eine Mordkommission eingerichtet. Sie soll herausfinden was genau in der Dachgeschosswohnung an der Mönckebergallee passiert ist. Im Zuge einer Vermisstensuche hatte die Polizei die Wohnung am Mittwoch aufgesucht. Denn seit Ende August fehlte von der 61-jährigen Bewohnerin jede Spur. Als die Beamten die Räume in dem Zweifamilienhaus betraten, schlug ihnen sofort ein verdächtiger Geruch entgegen. Versteckt in einem Verschlag unterm Dach entdeckten sie schließlich den Leichnam. Mittlerweile steht fest, dass es sich dabei um eine Frauenleiche handelt, ob es aber tatsächlich die vermisste 61-Jährige ist, ist noch unklar. Auch zur Todesursache gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse. Aufgrund der Gesamtumstände gehen die Ermittler aber von einem Gewaltverbrechen aus.

++ Region Hannover plant vollautomatisches Fahrradparkhaus in Wunstorf ++

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Gerade an Bahnhöfen mangelt es oft an Pendler-Parkplätzen, nicht nur für Autos, sondern auch für Fahrräder. In Wunstorf plant die Region Hannover nun, Abhilfe in modernster Form zu schaffen. Im kommenden Jahr soll am Wunstorfer Bahnhof das erste vollautomatische Fahrradparkhaus der Region entstehen. Ein Greifmechanismus befördert Räder darin an ihren Stellplatz. Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt begrüßt die Pläne: Sie würden wirksame Abhilfe schaffen gegen die Parkplatznot am Wunstorfer Bahnhof. Denn dieser ist nach dem hannoverschen Bahnhof der am stärksten von Pendlern genutzte Bahnhof der Region. Bis zu 240 Räder sollen in den zwei mehrgeschossigen gläsernen Türmen Platz finden. 1,5 Millionen Euro werden sie kosten.
Für die Region ist das ein Pilotprojekt. Sollte es sich bewähren, könnten also weitere vollautomatische Fahrradparkhäuser folgen.

++ Feuerteufel: Drei gelegte Brände in Neustadt am Rübenberge ++

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Hat derselbe Feuerteufel schon wieder zugeschlagen? Nur einen Monat nach einer verheerenden Brandserie in Neustadt am Rübenberge hat es dort erneut mehrfach gebrannt. Und erneut wurden die Feuer absichtlich gelegt. Innerhalb von vier Stunden musste die Feuerwehr am Mittwoch gleich dreimal ausrücken. Zwischen 16 und 20 Uhr brannte erst eine Scheune in Suttorf, dann eine öffentliche Toilette am Amtsgericht in Neustadt und schließlich Holzpaletten in einem Waldstück an der Jahnstraße.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Eine Polizeisprecherin sagte außerdem zu Radio Hannover, dass auch mögliche Zusammenhänge zu der Brandserie im August geprüft werden. Bei fünf Bränden an einem Wochenende war damals ein Gesamtschaden von fast 200.000 Euro entstanden. 

++ Wegen Vollsperrung: Hannover Indians befürchten llere Plätze beim Eishockey-Stadtderby ++

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Ein Derby am Pferdeturm: Das lassen sich Eishockey-Fans aus Hannover wohl eher ungern entgehen. Wenn sich allerdings die EC Hannover Indians und die Hannover Scorpions am letzten Septembersonntag auf dem Eis begegnen werden, könnten einige Plätze im Publikum leer bleiben. Das ist zumindest die Befürchtung der Indians und des Stadionbetreibers. Denn an dem Wochenende wird die Hans-Böckler-Allee vollgesperrt sein. Die Stadt Hannover hat eine mehrtägige Sperrung zugunsten der Conti-Bauarbeiten am Pferdeturm veranlasst. Mit einem Eilantrag am Verwaltungsgericht soll das jetzt verhindert werden. Die Veranstalter sehen sich in ihren Rechten verletzt und halten die von der Stadt aufgezeigte Umleitung insbesondere für Fußgänger unzumutbar. Sie wollen eine temporäre Aufhebung der Sperrung am Veranstaltungstag erwirken. Wann über den Antrag entschieden wird, ist noch unklar. Während der angekündigten Vollsperrung soll die Stahlkonstruktion für die große Brücke montiert werden, die die Gebäude der künftigen Conti-Unternehmenszentrale verbinden soll.

++ Zum Schutz von Schwangeren und Kindern: Niedersachsen will Nichtraucherschutzgesetze verbessern ++

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Dass auch Passivrauchen ziemlich schädlich für die Gesundheit ist, sollten eigentlich die meisten Menschen mittlerweile wissen. Trotzdem will die niedersächsische Landesregierung Kinder und ungeborene Kinder jetzt noch besser schützen. Deshalb plant sie ein Rauchverbot im Auto, wenn Schwangere oder Kinder mitfahren. Eine entsprechende Gesetzesinitiative will Niedersachsen nun gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen in den Bundesrat einbringen. Bei Verstößen könnte den Plänen zufolge eine Strafe zwischen 500 und 3.000 Euro drohen. Das Verbot soll dann für alle Fahrzeuge außer für Cabrios gelten.

++ Hitler statt Hannover: Internet-Troll beschäftigt Polizei ++

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Hitler statt Hannover: Ein skurriler Fall beschäftigt derzeit die Polizeidirektion Hannover. Auf der Reiseplattform „Wikitravel“ haben Unbekannte einen Eintrag über Hannover so manipuliert, dass der Name der Stadt immer durch das Wort „Hitler“ ersetzt wurde. Zu lesen waren dann zum Beispiel Sätze wie „Hitler wurde vermutlich im 11. Jahrhundert gegründet“. Einer Nutzerin war das aufgefallen und sie erstattete Anzeige bei der Polizei. Diese ermittelt nun wegen des Verdachts auf Datenveränderung. Eine Sprecherin sagte zu Radio Hannover, dass es nun zunächst darum gehe, herauszufinden wo die Firma Wikitravel ihren Sitz hat und ob dort eventuell bereits ähnliche Fälle bekannt sind. Wikitravel funktioniert prinzipiell genauso wie Wikipedia: Alle Nutzer können also an Artikeln Veränderungen vornehmen.

++ Bus-Demo in der City: Private Unternehmer fühlen sich benachteiligt ++

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Eigentlich sollen Busse die Menschen schnell von A nach B bringen. Am Dienstag haben über 70 Busse in Hannover aber den Verkehr zeitweise zum Erliegen gebracht – mit einer Protestfahrt von privaten Busunternehmern rund um den Landtag. Und der Protest richtete sich auch gegen die Landespolitik: die Unternehmer fühlen sich gegenüber kommunalen Betrieben benachteiligt, zum Beispiel was die Förderung moderner Busflotten angeht. Das stelle Einige vor existenzielle Probleme, sagte Karl Hülsmann, Vorsitzender der Fachvereinigung Omnibus und Touristik.

Verkehrsminister Bernd Althusmann stellte gestern am Rande der Demo weitere Gespräche in Aussicht. Ziel sei eine weitestgehende Gleichstellung privater und kommunaler Unternehmen.

 

 

++ ABC-Alarm bei aha: Feuerwehr im Reizgas-Einsatz ++

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ABC-Alarm bei aha: Im Verwaltungsgebäude des Abfallentsorgers in Groß Buchholz ist am Dienstag Reizgas ausgetreten. Elf Menschen erlitten dadurch Reizungen an Augen und Atemwegen.

Die Feuerwehr war gegen 13 Uhr zu dem Gebäude an der Karl Wiechert Allee ausgerückt, Mitarbeiter hatten von einem unangenehmen Geruch im Treppenhaus berichtet. Spezialeinsatzkräfte stellten dann tatsächlich einen Stoff mit reizender Wirkung fest und schickten die rund 100 Beschäftigten erstmal raus. Nachdem die Räumlichkeiten gut durchgelüftet worden waren, konnten die Mitarbeiter aber wieder zurück an ihre Arbeitsplätze.

Wie, wo und warum das Reizgas austreten konnte, blieb zunächst unklar.

++ Conti in der Krise: Vortandschef spricht von Kündigungen ++

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Dass es bei Conti gerade nicht besonders gut läuft, ist schon länger bekannt. Nun spricht der Chef des hannoverschen Autozulieferers aber erstmals auch von Kündigungen. Vorstandschef Elmar Degenhart sagte am Rande der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt: Als letztes Mittel seien betriebsbedingte Kündigungen nicht auszuschließen. Die konjunkturelle Entwicklung sei kritisch, so Degenhart. Und Conti schlittere nicht in die Krise hinein, sondern befinde sich schon mittendrin. Dinge schonzureden, helfe nicht mehr. Man werde aber alles tun, um die Belegschaft zu schützen.

Zuletzt hieß es, bei Conti könnten bis zu 4.000 Stellen wegfallen. Weltweit beschäftigt der Konzern fast 250.000 Menschen. Rund 8.000 davon an den vier Standorten in Hannover.

++ Klimagesetz: CDU und SPD einigen sich auf Entwurf für Niedersachsen ++

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Niedersachsen soll vorangehen beim Klimaschutz: Das wünscht sich zumindest die große Koalition im Landtag und hat sich am Dienstag auf einen Entwurf für ein Klimagesetz geeinigt. Die SPD-Fraktion hatte dem Papier bereits vergangene Woche zugestimmt, nun folgte auch die CDU. Dem Entwurf nach soll der Klimaschutz zum Beispiel als Staatsziel in die Landesverfassung aufgenommen werden. Der CO2-Ausstoß im Land soll bis 2050 um 80 bis 95 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 gesenkt werden. Und bis dahin soll auch die Energieversorgung vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt sein. Im Oktober wollen SPD und CDU das Klimagesetz in den Landtag einbringen.

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