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++ Vermisste aus Seelze: Wurde sie Opfer eines Verbrechens? ++

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Ist Annika T. aus Seelze einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen? Dafür spricht nach Ansicht der Kripo inzwischen vieles. Noch immer fehlt von der 32-Jährigen jede Spur. Die Ermittler suchen jetzt mit einem Foto nach der korpulenten Frau und bitten um Zeugenhinweise.

Womöglich war es ein letzter kurzer Hilferuf bei der Polizei – danach gab es von Annika T. kein Lebenszeichen mehr. Am vergangenen Sonntagmorgen um 9 Uhr verließ sie das Haus und verschwand. Bei den Beamten ging am selben Vormittag ein Anruf ein, der aber nach kurzer Zeit abgebrochen wurde. Im Nachhinein konnte der Anruf dem Handy der Verschwundenen zugeordnet werden. Doch was mit der Frau aus Lohnde passiert ist, gibt den Ermittlern auch vier Tage später noch Rätsel auf. Ihr Telefon und andere persönliche Gegenstände waren in der Nähe des Mittellandkanals gefunden worden, nahe ihres Wohnhauses. Suchaktionen mit Hubschrauber und Personenspürhund blieben zunächst erfolglos.

++ 80-Jährige, die Zuhause leben, sollen ab Februar geimpft werden ++

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Ab dem 1. Februar sollen auch Menschen gegen Corona geimpft werden, die 80 Jahre und älter sind, und nicht in Pflegeeinrichtungen wohnen. Die Betreffenden sollen ab der kommenden Woche angeschrieben werden, sofern die Daten bei den Ämtern vorhanden seien, sagte die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schröder.

Ab dem 28. Januar sollten die Senioren sich dann einen Termin bei den Impfzentren geben lassen. Allerdings sei mit langen Wartezeiten zu rechnen, weil der Impfstoff knapp sei, so Schröder. Man impfe derzeit „mit Hochdruck die Altenheime durch“.

Insgesamt seien bislang über 54.000 Impfungen in Niedersachsen durchgeführt worden. Die Zahl der Infektionen sehr aber nach wie vor „zu hoch“. Deshalb wolle das Landesgesundheitsamt schon bald intensiver auf die Corona-Mutation aus Großbritannien testen. Es fehle aber derzeit noch an entsprechenden Laborgeräten.

++ Kind verbrüht und nicht zum Arzt gebracht: Mutter verurteilt ++

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Weil sich ihr Baby mit heißer Milch verbrühte, sie aber nicht zum Arzt ging, hat das Amtsgericht Hannover eine alleinerziehende Mutter zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt. Die 24-Jährige hatte eigenen Angaben zufolge Angst, dass ihr das Jugendamt das Kind wegnehmen könnte, deshalb verheimlichte sie die Verbrennung.

Vor gut einem Jahr hatte sich das damals zehn Monate alte Baby sich die heiße Milch aus einem Fläschchen über den Unterarm gekippt und Verbrennungen zweiten Grades erlitten. Die 24-Jährige kühlte den Arm lediglich, und cremte Brandblasen später mit Wundsalbe ein. Die Verbrennung entzündete sich, was für Babys lebensgefährlich werden kann. Der getrennt lebende Vater entdeckte die Verbrennung schließlich, das Kind musste Auf der Bult behandelt werden.

Das Amtsgericht verurteilte die Mutter unter anderem wegen Körperverletzung durch Unterlassen zu einer Geldstrafe von 2400 Euro auf Bewährung. Sie muss nur zahlen, wenn sie sich noch einmal etwas zu Schulden kommen lässt.

++ Grünes Licht fürs City-Surfen: Klage gegen "Leinewelle" abgewiesen ++

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Surfen mitten in Hannover: Diesem Ziel sind die Initiatoren des Projekts „Leinewelle“ ein entscheidendes Stück näher gekommen. Das Verwaltungsgericht Hannover hat am Dienstag eine Klage des Fischereivereins Hannover gegen den Bau der künstlichen Welle abgelehnt. Die Kammer sah weder ökologische Probleme noch eine Verletzung von Fischereirechten. Gegen die Entscheidung kann der Fischereiverein noch Berufung einlegen. Ob das passiert ist aber noch offen, sagte der Vorsitzende Heinz Pyka gegenüber Radio Hannover.

Die Initiatoren der Leinewelle wollen unterdessen nun mit den Bauplanungen beginnen. Im Frühjahr könnte es losgehen. Die Planungen für die künstliche Surfwelle am Landtag laufen bereits seit 2013. 1,2 Millionen Euro sind für das Projekt veranschlagt.

++ Im Berufsverkehr: mehrere Auffahrunfälle auf Messeschnellweg ++

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Mitten im Berufsverkehr am Dienstagmorgen um halb acht eine Unfallserie auf dem Messeschnellweg: Fünf Autos waren daran beteiligt, zwei Menschen kamen teils schwerverletzt ins Krankenhaus.

Was war passiert? Kurz vor dem Seelhorster Kreuz in Richtung Norden musste eine Autofahrerin bremsen. Eine dahinter fahrende reagierte zu spät und fuhr auf, genauso ein weiterer Autofahrer dahinter. Im nachfolgenden Verkehr passierte dann wenig später noch ein Auffahrunfall. Insgesamt entstand bei der Unfallserie laut Polizei ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro, zwei Autos mussten abgeschleppt werden.

++ Kulturflaute geht weiter: kein Theater, keine Oper im Februar ++

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Aufgrund der nach wie vor angespannten Corona-Infektionslage hat sich das niedersächsische Staatstheater dazu entschieden, den Spielbetrieb noch länger zu pausieren. In Rücksprache mit den zuständigen Ministerien seien alle Vorstellungen und Sonderprogramme von Oper und Schauspiel bis einschließlich 28. Februar abgesagt, teilte das Staatstheater am Dienstag mit. Während der Spielpause gebe es aber verschiedene Online-Angebote.

Auch der Verein Stattreisen Hannover hat heute alle Führungen bis Ende Februar abgesagt. Anfang März soll es dann – Stand jetzt – weitergehen. Allerdings zunächst mit kürzeren Touren.

++ Impfpflicht für Pflegekräfte? Niedersachsen winkt ab ++

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Dieser Vorstoß aus Bayern kommt in Niedersachsen nicht gut an: Ministerpräsident Stephan Weil hält nichts von einer Impfpflicht für Pflegekräfte. Sein Amtskollege Markus Söder hatte die ins Spiel gebracht – wegen der vermeintlich zu geringen Impfbereitschaft in dieser Berufsgruppe. Eine Diskussion über Impfzwang für bestimmte Berufsgruppen sei allerdings schädlich, findet Stephan Weil. So entstünde eher neues Misstrauen und nicht mehr Impfbereitschaft. Diese steige, wenn immer mehr Menschen ohne nennenswerte Nebenwirkungen geimpft werden, glaubt der Ministerpräsident. In Niedersachsen scheint das Problem auch gar nicht so groß zu sein: Sie schätze die Impfbereitschaft bei Beschäftigten in Alten- und Pflegeheimen derzeit auf 60 bis 80 Prozent, sagte Claudia Schröder am Dienstag in Hannover, die stellvertretende Chefin des Corona-Krisenstabs des Landes.

++ Schon wieder Probleme mit Digitalunterricht: Lernplattform schwächelt weiter ++

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Auch am zweiten Schultag nach den Ferien gibt es noch Probleme mit dem Digitalunterricht. Das Unternehmen Iserv aus Braunschweig, das eine der größten Lernplattformen Deutschlands betreibt, teilte mit, vereinzelt seien Server überlastet. Die Probleme würden derzeit bearbeitet, ein Update solle bereitgestellt werden.

Etliche Schulen in der Region Hannover nutzen Iserv. Schüler bekamen auch am Dienstagmorgen keinen Zugang zu Videokonferenzen oder abgelegten Aufgaben. Iserv teilte zuletzt mit, die Konferenzen liefen nun so gut wie fehlerfrei. Wegen des verlängerten Lockdowns sitzen die meisten Schüler derzeit Zuhause am Rechner.

Bereits am Montag hatte es Probleme mit der Lernplattform gegeben. Iserv hatte daraufhin eine Anleitung veröffentlicht, auf der unter anderem hervorging, dass sich Schüler zeitversetzt bei Videokonferenzen anmelden sollten. Auch die Niedersächsische Bildungscloud, eine weitere Lernplattform, lief nicht fehlerfrei. Kultusminister Grand-Hendrik Tonne hatte dennoch von einem gelungenen Schulstart gesprochen.

++ Hin und Her: Grüne kritisieren Corona-Management der Landesregierung ++

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Die Grünen im Landtag haben das Corona-Management der rot-schwarzen Koalition scharf kritisiert. Grünen-Chefin Julia Willie Hamburg sagte laut einem Medienbericht, die Landesregierung verspiele zusehends das Vertrauen der Bevölkerung. So hätten SPD und CDU die verschärften Kontaktbeschränkungen auf Kinder und Babys ausgeweitet, obwohl bekannt gewesen sei, dass Familien und Alleinerziehende benachteiligt würden.

Inzwischen hat die Landesregierung Kinder bis drei Jahre von den Beschränkungen ausgenommen. Grünen-Chefin Hamburg fordert aber, die Altersgrenze auf 12 Jahre zu erhöhen. Zuvor war Kritik aus dem Kanzleramt gekommen an der vorzeitigen Schulöffnung in Niedersachsen. Abschlussklassen sind bereits im sogenannten Wechselunterricht, kommende Woche sollen auch die Grundschulen zum Teil wieder öffnen.

++ Streit zwischen Surfern und Anglern: Leinewelle vor Gericht ++

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Kommt die sogenannte Leinewelle oder kommt sie nicht? Das Verwaltungsgericht verhandelt am Dienstag über eine Klage des Fischereivereins gegen die Region Hannover. Die hatte die künstliche Welle für Surfer auf der Leine in der Altstadt bereits Anfang 2019 genehmigt. Die Angler sehen sich bei der Ausübung ihres Sports beeinträchtigt und Fischbestände gefährdet. Deshalb fordern sie ein Umweltgutachten und ein Planfeststellungsverfahren.

Die Surfer, die sich im Leinewelle e.V. zusammengeschlossen haben, werfen dem Fischereiverein vor, das Verfahren absichtlich in die Länge zu ziehen. Sie wollen mittels einer hydraulischen Rampe im Fluss die künstliche Leinewelle erzeugen, und zwar in Höhe der Schlossstraße hinter dem Landtag. Das Projekt soll rund 1,2 Millionen Euro kosten.