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++ Illegales Autorennen: Raser prallt frontal in Wagen einer Familie ++

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Bei einem mutmaßlichen Autorennen hat es bei Neustadt am Rübenberge einen Unfall gegeben. Einer der beschuldigten Raser war betrunken und fuhr frontal in den Wagen einer Familie. Die Eltern und ein vierjähriges Kind wurden leicht verletzt. Die Polizei geht davon aus, dass sich der Unfallverursacher in der Ortschaft Himmelreich ein illegales Straßenrennen mit einem anderen Autofahrer geliefert hat. Der Mann war viel zu schnell hinter einem anderen Wagen hergerast, von der Straße abgekommen und dann in das entgegenkommende Auto der Familie geprallt. Der 31-Jährige kletterte unverletzt aus seinem Wagen und floh zunächst zu Fuß. Die Polizei konnte ihn in der Nähe festnehmen. Der Mann hatte einen Atemalkoholwert von fast 1,7, keinen Führerschein, das Auto war nicht zugelassen und hatte auch keine Nummernschilder. Nach dem Fahrer des zweiten Wagens, der ebenfalls keine Nummernschilder hatte, wird gefahndet.

++ Region lockert sich: Inzidenz bei 28,3 ++

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Hannover und die Regionskommunen dürfen seit Montag weiter lockern. Die Inzidenz liegt aktuell bei 28,3 und damit stabil unter 50 -  und es ist eine neue Corona-Verordnung in Kraft getreten. Die Schüler der Region dürfen wieder alle komplett in vollen Klassen in der Schule unterrichtet werden. Der Einkauf im Einzelhandel ist ohne vorherigen Test möglich. Restaurants und Cafés dürfen nun auch den Innenbereich für Gäste öffnen. Für die Außengastronomie entfällt bei einer stabilen Inzidenz unter 50 die Testpflicht. Kinos und Theater dürfen öffnen. Auch die Kontaktbeschränkungen sind gelockert: Jetzt dürfen sich in der Region bis zu zehn Menschen aus drei Haushalten treffen. Da die Inzidenz am Montag bereits den dritten Werktag in Folge unter 35 liegt sind weitere Lockerungen in Aussicht. Ab dem fünften Werktag gilt die Inzidenz als stabil und die Region könnte damit bald die nächste Lockerungsstufe erreichen.

++ Kind: 96-Aufstieg in der nächsten Saison kein Thema ++

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Hannover 96 hat als Tabellen-Dreizehnter eine enttäuschende Zweitliga-Saison hinter sich gebracht. Und auch für die kommende Spielzeit sieht Geschäftsführer Martin Kind keine realistische Chance auf den Bundesliga-Aufstieg. Es wäre taktisch und strategisch falsch, dieses Ziel zu benennen, sagte Kind in einem clubeigenen Interview auf der 96-Homepage. Mittelfristig bleibe der Aufstieg das Ziel des Vereins, aber mit Nachhaltigkeit und Stabilität, um dann auch wettbewerbsfähig in der 1. Liga aufgestellt zu sein. Unter dem neuen Trainer Jan Zimmermann will Kind in der kommenden Saison nach eigenen Worten einen attraktiven Fußball sehen und damit eine Basis schaffen.

++ Impfaktion in beengten Wohnverhältnissen: Trotz Erfolg muss Modellprojekt pausieren ++

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Beengte Wohnverhältnisse können ein Infektionstreiber in der Corona-Pandemie sein. Stadt und Region Hannover haben deswegen gezielt Menschen vor Ort eine Impfung angeboten – in einem Modellprojekt. Nun liegt eine Bilanz vor: in Mühlenberg in Hannover sowie Auf der Horst in Garbsen konnten an vier Tagen insgesamt 750 Menschen geimpft werden. Das Interesse sei damit größer gewesen als im Vorfeld erwartet, sagte der städtische Ordnungsdezernent Axel von der Ohe. In Garbsen warteten einige Menschen sogar drei Stunden vor Beginn der Aktion vor Ort. Wichtig sei vor allem gewesen, in den Quartieren für das Thema Impfen zu sensibilisieren und zu informieren. Das sei gelungen, so Regionsfinanzdezernentin Cordula Drautz. Trotz der positiven Bilanz muss das Projekt nun pausieren. Der Grund: es gibt aktuell schlicht nicht genügend Impfstoff.

++ Stellenabbau: Lufthansa schließt Flugzeugwartung am Airport Hannover ++

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Die Lufthansa baut weiter Stellen ab und will künftig keine Flugzeuge mehr am Airport Hannover warten lassen. Die Tochterfirma Lufthansa Technik verhandelt bereits mit Arbeiternehmervertretern über einen Sozialplan. Die Gewerkschaft Verdi warnte vor einem Kahlschlag. Es seien fast 800 von insgesamt 1350 Arbeitsplätzen im Wartungsbereich gefährdet. Verdi wirft dem Lufthansa-Konzern vor, die wirtschaftlichen Probleme selbst herbeigeführt zu haben. Attraktive Geschäfte seien an Fremdanbieter vergeben worden, hohe Fixkosten und kleinere Aufträge hingegen bei der 100-prozentigen-Tochter der Lufthansa verblieben. Neben Hannover sind vom Stellenabbau auch Bremen, Düsseldorf und Leipzig sowie Teilbetriebe in Hamburg und Frankfurt betroffen.

++ Wülfel: Frau attackiert Freund mit Messer ++

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In Wülfel soll eine Frau mit einem Messer auf ihren Lebensgefährten losgegangen sein. Der 41-Jährige wurde leicht verletzt. Jetzt ermittelt die Polizei wegen versuchter Tötung. Das Paar soll zuvor gestritten haben. Die Frau hatte ihren Freund nach bisherigen Ermittlungen aufgefordert die gemeinsame Wohnung an der Hildesheimer Straße zu verlassen. Der Mann weigerte sich aber. Daraufhin soll die 45-Jährige mit einem Messer in der Hand auf den Freund zugegangen sein und ihn im Brustbereich verletzt haben. Das Opfer wählte danach vor dem Haus selbst den Notruf. Die 45-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Ermittlungen dauern an.

++ Große Schüler-Impfaktion in Niedersachsen nach Impfgipfel ungewiss ++

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Vor wenigen Tagen erst hatte Niedersachsens Landesregierung eine flächendeckende Impf-Aktion für Schüler noch vor den Sommerferien in Aussicht gestellt. Doch nach dem Impfgipfel in Berlin ist dieses Vorhaben fraglich. Denn der Bund stellt die Schüler-Impfungen kein zusätzliches Vakzin bereit. Dies kritisierte Ministerpräsident Stephan Weil nach der Konferenz. Die Liefermenge werde insgesamt nicht größer, was bedeute, dass der Impfstoff an anderer Stelle abgezogen werde. Es müsse nun geklärt werden, ob es wie ursprünglich geplant Sonderaktionen für die Schüler gibt oder ob sich die insgesamt rund 450.000 Kinder und Jugendlichen auch auf der Warteliste anmelden müssen.  Die Impfungen würden sich dann nach dem Wegfall der Priorisierung am 7. Juni weiter verlängern. "Wir werden jetzt innerhalb der Landesregierung besprechen, wie es auf Basis der neuen Grundlage weitergeht", sagte Weil. 

 

++ Inzidenz weiter unter 50: Region rechnet mit Lockerungen ab Montag ++

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Die Tendenz stimmt. Und wenn es dabei bleibt, können die Menschen in der Region Hannover bereits ab Montag mit den nächsten Lockerungen der Corona-Regeln rechnen.

Mit 35,1 liegt der Inzidenzwert in der Region Hannover am Donnerstag den dritten Werktag in Folge unter 50. Fünf Werktage müssen es sein, um die nächste Lockerungsstufe zu erreichen. Am Samstag könnte das also erfüllt sein. Die Region bereitet dafür aktuell bereits eine Allgemeinverfügung vor, die dann ab Montag gelten würde. Was das dann konkret bedeuten würde, sagte Regionspräsident Hauke Jagau am Donnerstag in einer Videobotschaft. Demnach würde im Einzelhandel die Testpflicht wegfallen, die Maskenpflicht bleibt aber bestehen. Und auch Hannovers Schulen könnten in den Regelbetrieb mit vollen Klassen nach Szenario A zurückkehren. 

Mögliche weitere Lockerungsschritte legt die Corona-Verordnung des Landes fest. Die aktuelle tritt am Sonntag außer Kraft, das Land hat eine neue angekündigt.

++ Ricklinger Kiesteiche: Warnung vor Blaualgen ++

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Kurz bevor das Wetter in Hannover vielleicht tatsächlich mal zum Baden einlädt, warnt die Region Hannover vor Blaualgen in den Ricklinger Kiesteichen. Im Großen Teich und im Siebenmeterteich bestehe derzeit eine verstärkte Konzentration. Die Region bittet Badende, selbst aufmerksam auf die aktuelle Situation zu achten. Zu erkennen ist eine erhöhte Blaualgen-Konzentration an Auftreibungen und Schlieren im Wasser, einer bläulich-grünliche Trübung sowie Sichttiefen von weniger als einem Meter.

Blaualgen können Magen-Darm-Entzündungen, Atemwegserkrankungen oder allergische Reaktionen auslösen. Kinder sind besonders gefährdet, wenn sie zum Beispiel beim Toben größere Mengen Wasser schlucken. Für Hunde und andere Tiere können Blaualgen tödlich sein.

++ SPD fordert 365-Euro-Ticket für die Region Hannover ++

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Die SPD in der Region Hannover schärft vor der Kommunal- und Regionspräsidentenwahl im Herbst weiter ihr Profil. Am Donnerstag hat sie ihre Mobilitätsoffensive vorgestellt. Zentrale Forderung: Die Einführung eines 365-Euro-Tickets für den ÖPNV – also ein Jahresticket für umgerechnet einen Euro pro Tag. „Bus und Bahn müssen günstiger sein als Diesel und Benzin“, so Regionspräsidentenkandidat Steffen Krach.

Weitere Vorhaben im Rahmen der Mobilitätsoffensive: regionsweit zusätzliche 5.000 Park and Ride-Plätze, ein Konzept für eine Ladesäuleninfrastruktur sowie mehr Sicherheit für Fußgänger im Straßenverkehr, etwa durch den Ausbau von Tempo 30-Zonen.

Die nun vorgestellten Forderungen sollen am 5. Juni auf dem Programm- und Nominierungsparteitag der SPD in der Region Hannover beschlossen werden.