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++ Seelzer Vermissten-Fall: Gesuchte Frau wohlbehalten aufgefunden ++

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Überraschende Wende im Fall der Vermissten aus Seelze: Die gesuchte 32-jährige Frau ist wohlbehalten aufgefunden worden. Die Umstände ihres knapp einwöchigen Verschwindens bleiben aber weiterhin rätselhaft. Ermittler trafen die 32-Jährige am Wochenende in einer nicht näher genannten Großstadt an, allerdings nicht in Hannover – Beamte von hier konnten bis Sonntag zunächst nicht mit ihr sprechen. Fraglich ist, ob die zweifache Mutter eine Straftat vortäuschen wollte. Nach ihrem Verschwinden waren Handy und Kleidung mit Blutresten gefunden worden. Vieles deutete auf eine Notsituation hin. Allerdings war sie unversehrt und gilt nicht als psychisch krank. Unklar ist auch, warum sie spurlos verschwand, denn einen vorherigen Streit gab es laut Aussage des Ehemanns nicht, und auch, wie sie unterwegs war und ob und wann die Frau nach Lohnde zurückkehrt. Sie war am vorvergangenen Sonntag als vermisst gemeldet worden.

++ Laschets Wahlsieg: Das sagt Hannovers CDU ++

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Er soll die CDU aus der Ära Merkel führen. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet ist am Wochenende zum neuen Bundesparteichef gewählt worden. In einer knappen Stichwahl setzte sich der 59-Jährige gegen Mitbewerber Friedrich Merz durch. Ein Wahlergebnis, das in Hannover gut ankommt. Für den CDU-Ratsfraktionschef Jens Seidel ist Laschet der richtige Mann für das Amt. Allerdings: "Er ist mit etwas mehr als 50 Prozent der Deligiertenstimmen gewählt worden und wird somit große Überzeugungsarbeit leisten müssen, um die CDU zu einen und zu verhindern, dass es zu einem Richtungsstreit in der Partei kommen wird. Also er muss sich erst das Vertrauen eines Teils der CDU erarbeiten.", so Seidel. Hannovers CDU-Stadtverband sieht die Verantwortung nicht nur bei Laschet. Die gesamte Partei müsse den neuen Vorsitzenden nun unterstützen und mit Geschlossenheit und Entschlossenheit in das Superwahljahr 2021 gehen, sagte CDU-Stadtchef Maximillian Oppelt nach der wahl. Neben einigen Landtags- und Kommunalwahlen in diesem Jahr steht im Herbst auch die Bundestagswahl an. Wer bei den Christdemokraten die Kanzlerkandidatur übernimmt, bleibt weiterhin offen.

++ Bis Ende Januar sollen Impfteams alle Altenheime besucht haben ++

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Bis Ende Januar sollen in der Stadt und Region Hannover alle Menschen in den Alten- und Pfegeheimen ihre erste Corona Impfung erhalten haben. Das ist der Plan der Behörden, sofern genug Impfstoff zur Verfügung steht. Um schneller impfen zu können wird das Personal nochmal aufgestockt. Ab Samstag sind zwölf mobile Teams einsatzbereit. Insgesamt stehen 176 Alten- und Pflegeheime auf der Liste, 40 davon haben bislang Besuch erhalten. Bis Ende dieser Woche werden mehr als 8000 Menschen in der Region die erste von zwei notwenigen Impfungen erhalten haben. Mittlerweile ist auch der Impfbetrieb auf dem Messegelände angelaufen – allerdings noch nicht für die Allgemeinbevölkerung. „Uns war wichtig, die Beschäftigten des Rettungsdienstes früh zu impfen“, erklärte Regionspräsident Hauke Jagau. Außerdem sind bislang fünf von insgesamt 14 Kliniken in der Region Hannover mit Impfstoff beliefert worden. Läuft alles nach Plan, startet am 1. Februar zudem der Impfbetrieb im Gemeinsamen Impfzentrum für alle über 80-Jährigen, die zu Hause leben und nicht in einer Pflegeeinrichtung untergebracht sind.

++ Optimismus schwindet: Unternehmen senken ihre Erwartungen für 2021 ++

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Der Optimismus der Unternehmen in Niedersachsen schwindet. Viele haben ihre Erwartungen für das Jahr 2021 deutlich heruntergeschraubt. Das zeigt eine Umfrage von 14 Arbeitgeberverbänden unter der Führung von Niedersachsenmetall. Demnach haben sich die Perspektiven der Industrie und auch großer Teile von Handel, Gastronomie und Dienstleistungen über den Jahreswechsel massiv eingetrübt. Niedersachsenmetall-Chef Volker Schmidt sagte, der Zukunftsoptimismus für 2021 rutsche derzeit förmlich weg, er schmelze wie Butter in der Sonne. Den Angaben zufolge erlitt die Industrie im vergangenen Jahr einen Produktionseinbruch von durchschnittlich 20 Prozent bei den meisten Unternehmen. Viele hätten im Dezember noch gehofft, dass sich die Produktion erholt und wieder um etwa zehn Prozent wächst, so Schmidt. Inzwischen rechne die Industrie nur noch mit sechs Prozent Zuwachs für dieses Jahr.

++ Weil: Pleitewelle droht - Kritik an Impfstoff-Zulassung ++

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Eine Insolvenzwelle könnte durch Niedersachsens Wirtschaft rollen – das befürchtet Ministerpräsident Stephan Weil. Das Jahr 2021 werde sehr schwer für Unternehmen werden. Zwar habe sich der Staat größte Mühe gegeben, Betriebe nicht im Stich zu lassen, sagte Weil dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, wichtig sei aber, dass die Abschlagszahlungen für die versprochenen Hilfen nun endlich bei den Betroffenen ankämen. Der Ministerpräsident plädierte dafür, die heruntergefahrenen Teile der Wirtschaft so bald wie möglich wiederzubeleben. Zur Finanzierung könnten dann auch Krisengewinner wie der Onlinehandel herangezogen werden. Und auch über eine Vermögenssteuer müsse man sprechen.

Mit Blick auf den schleppenden Impfstart übte Weil scharfe Kritik an der Europäischen Union. Er finde es zwar richtig, dass Impfstoffe gemeinsam beschafft würden. Was er jedoch nicht verstehe, sei, warum bestimmte Vakzine in Europa später zugelassen würden als im Rest der Welt. So sei es von entscheidender Bedeutung, dass man nun so schnell wie möglich die Zulassung für das Serum von AstraZeneca bekomme. Mit diesem Vakzin könnten Tausende Hausärzte in die Impfkampagne einsteigen, was „richtig Schwung in die Sache bringen würde“, so der Ministerpräsident.

++ Reimann: Impfwillige müssen teilweise bis Herbst warten ++

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Es dürfte wohl bis Herbst dauern, bis allen Menschen in Niedersachsen, die geimpft werden wollen, die Dosis zur Verfügung stehe. Das sagte Sozialministerin Carola Reimann laut dem Politikmagazin „Rundblick“ im Sozialausschuss des Landtags. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte bislang vom Sommer gesprochen.

Reimann fügte hinzu, sie sehe bislang keine Wirkung des Corona-Lockdowns. Das Auftreten von Mutationen wie der aus Großbritannien und Südafrika könne die Lage zudem erheblich verschärfen. Dementsprechend stünden noch einige sehr schwere Wochen voraus.

Ministerpräsident Weil hatte einen möglichen Lockdown bis Ostern zuletzt nicht ausgeschlossen – allerdings sei jetzt der falsche Zeitpunkt dafür. Die Bund-Länder-Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten soll aber offenbar bereits kommende Woche stattfinden. Dort sollen dann mögliche Verschärfungen der Corona-Maßnahmen diskutiert werden.

++ Groß-Buchholz: Mutiger Busfahrer jagt Taschendieb ++

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Eine Seniorin sitzt auf der Bank einer Bushaltestelle an der Karl-Wiechert-Allee in Groß-Buchholz. Ein junger Mann kommt näher, fragt die 73-Jährige nach einer Zigarette – und reißt ihr dann mit einem Mal die Handtasche weg. Ein Busfahrer beobachtet die Tat und nimmt die Verfolgung auf, zu Fuß. Der 40-Jährige gibt denn auch den eintreffenden Polizisten wichtige Hinweise, die Beamte nehmen den Dieb schließlich an der Lüchower Straße, Ecke Wolfsburger Damm fest. Das Ganze hat sich am Donnerstag in Groß-Buchholz abgespielt. Die Seniorin bekam ihre Handtasche dank des mutigen Busfahrers dann auch zurück.

++ Maskenpflicht am Maschsee gilt nicht für Sportler ++

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Maskenpflicht am Maschsee – aber nicht für Sportler: Die seit Sonntag geltende Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung schließt Jogger, Rollschuh- und Fahrradfahrer sowie Nutzer von E-Scootern nicht mit ein. Auch Nordic Walken ist laut Region ohne Maske möglich. Die Maskenpflicht gilt seit dem Wochenende am Rudolf-von-Bennigsen- und am Nordufer, täglich zwischen 10 und 16 Uhr. Etliche Spaziergänger hatten am Sonntag erst durch die Polizei davon erfahren.

++ Offenbar keine Absage: Kultusministerium will Abi-Prüfungen überarbeiten ++

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Abi-Prüfungen absagen? Offenbar keine Option! Das Niedersächsische Kultusministerium hat die Regelungen für die Abschlussprüfungen an Gymnasien erneut angepasst. Die Forderung der Schulleitungen nach einem Verzicht in diesem Jahr scheint damit ins Leere zu laufen.

Alle Aufgaben würden im Ministerium noch einmal auf ihre Angemessenheit geprüft und möglicherweise überarbeitet, hieß es in einem Schreiben an die Schulleitungen. So solle die Durchführung des Zentralabiturs sichergestellt werden.

Der Schulleitungsverband hatte heute einen grundlegenden Kurswechsel für das laufende Schuljahr gefordert. Auf Abiprüfungen sowie die Anschlussarbeiten der Klassen 9 und 10 solle verzichtet werden. Es könnten stattdessen freiwillige Prüfungsersatzleistungen erbracht werden. Anschließend solle eine Durchschnittsnote gebildet werden. Die Schulleiter forderten ein Zitat „Ende der Flickschusterei“. Es sei an der Zeit, der Pandemie mit konsequenten Maßnahmen zu begegnen und die Gesundheit aller Beteiligten zu schützen.

++ ICE-Neubaustrecke Hannover-Bielefeld: Bürgerdialog gestartet ++

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Auf vier Gleisen mit Tempo 300: Die Bahn will die ICE-Strecke zwischen Hannover und Bielefeld ausbauen und startet einen Bürgerdialog. Kommunen und Anwohner sollten frühzeitig in die Suche nach einer geeigneten Trasse für die Bahnstrecke einbezogen werden. Ziel ist, Rhein und Ruhr schneller mit Berlin zu verbinden, und den Regionalverkehr zwischen NRW und Niedersachsen zu verbessern, teilte die Bahn mit. Dazu seien fünf Modellvarianten in der Diskussion. Beteiligt sind neben Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann auch Bürgermeister und Landräte der betreffenden Regionen. Der Ausbau der Strecke soll zwischen rund 2 und 6 Milliarden Euro kosten. Der Bürgerdialog findet im Netz statt unter www.hannover-bielefeld.de