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++ Inzidenz stabil unter 35: Nächste Lockerungsstufe erreicht ++

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Die Region Hannover hat die nächste Lockerungsstufe erreicht. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Mittwoch bei 29,8. Das ist der fünfte Werktag in Folge unter der maßgebenden Marke von 35. Damit gilt die Inzidenz als stabil und es darf gelockert werden. Dazu muss die Regionsverwaltung im nächsten Schritt noch formal eine Allgemeinverfügung erlassen, sodass dann ab Freitag neue Regeln in Kraft treten können. Laut dem Corona-Stufenplan darf dann beispielsweise erstmals wieder in den Clubs und Diskotheken getanzt werden. Allerdings hat die Landesregierung angekündigt in diesem Punkt nachbessern zu wollen. Anders als ursprünglich vorgesehen soll für den Discobesuch wohl doch die Maskenpflicht gelten. In Restaurants und Cafes entfällt ab Freitag nun auch für die Innengastronomie die Sperrstunde, die Testpflicht und die Begrenzung der Kapazitäten. Im Einzelhandel dürfen die Zugangsbeschränkungen aufgehoben werden. Und auch für Hotels fällt mit der nächsten Lockerungsstufe die Auslastungsgrenze weg. Bei den Kontaktbeschränkungen sieht der Stufenplan vorerst keine weiteren Lockerungen vor.

++ Betrug mit Führerschein-Prüfungen: Angeklagte zu Bewährunsgstrafen verurteilt ++

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Für den Betrug mit Führerscheinprüfungen hat das Landgericht Hannover zwei Männer zu Bewährungstrafen verurteilt. Sie hatten für andere den schriftlichen Test der Führerscheinprüfung absolviert beziehungsweise Stellvertreter vermittelt. Dafür kassierten die Männer zwischen 800 und 2000 Euro Honorar. Der 29-Jährige Hauptangeklagte, der als Vermittler tätig war, wurde zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Er muss 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten - und zudem die insgesamt 56.000 Euro, die er mit seinem Betrug eingenommen hat, auch wieder zurückzahlen. Der mitangeklagte 26-Jährige muss 2.400 Euro zurückzahlen und während seiner zehnmonatigen Bewährungsstrafe 40 Arbeitsstunden ableisten. Er war einer der Männer, die vor Ort die Prüfungen für andere abgelegt haben. Die Angeklagten hatten im gesamten Bundesgebiet agiert, vor allem aber hier in Hannover.

++ Regelstudienzeit wird um weiteres Semester verlängert ++

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Die Regelstudienzeit soll wegen der erschwerten Studienbedingungen in der Pandemie um ein weiteres Semester verlängert werden. Das hat Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler angekündigt. Demnach soll auch das Sommersemester nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet werden. Durch die Verlängerung ist es unter anderem möglich, dass Bafög-Zahlungen entsprechend länger fließen und Langzeitstudiengebühren später fällig werden.Eine entsprechende Verordnung für die Verlängerung um ein drittes Semester sei auf den Weg gebracht, so Thümler.

++ Frisch saniertes Gartentheater stellt Programm für Sommernächte vor ++

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Es sieht fast aus wie neu: Das Gartentheater der Herrenhäuser Gärten eröffnet frisch saniert und wird bald wieder die Kulisse für Live-Konzerte, Poetry-Slams und Filmvorführungen. Ab Ende Juli finden dort die „Sommernächte im Gartentheater“ statt. Dafür verwandelt sich das Heckentheater für rund 20 Veranstaltungen zum Festsaal freiem Himmel. "Ich freue mich, dass wir endlich wieder unvergessliche Veranstaltungen in einem wunderbaren Ambiente anbieten können", sagte Direktor Ronald Clark bei der Vorstellung des Programms. Das Gartentheater gehöre zu den Open-Air-Spielorten, an denen die zurzeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln gut einzuhalten seien. Tickets gibt es ab sofort im Vorverkauf. Die "Sommernächte im Gartentheater" finden vom 30. Juli bis zum 29. August statt.

++ "Unwuchten" in Corona-Verordnung - Landesregierung muss bei Partys nachbessern ++

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Der Inzidenzwert in der Region Hannover sinkt weiter. Inzwischen sogar soweit, dass bald wieder größere Feiern möglich werden könnten – privat aber auch in Diskotheken. Die seit Montag geltende Corona-Verordnung für Niedersachsen macht ab einer stabilen Inzidenz unter 35 Hochzeitsfeiern oder Geburtstage mit bis zu 100 Gästen wieder möglich, wenn alle negativ getestet sind und Maske tragen. Auch in Diskos könnte dann wieder gefeiert werden. Nach der aktuellen Regelung dann sogar ohne Mund-Nasen-Schutz. Doch genau für diese Ungleichbehandlung von Partygästen gibt es Kritik aus der Bevölkerung. Und auch die Staatskanzlei sehe dies kritisch, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Dienstag im Krisenstab der Landesregierung. Diese Unwuchten müssten nun überarbeitet werden. Darüber werde der Koalitionsausschuss der Landesregierung beraten.

++ Erste Flohmärkte öffnen wieder ++

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Nach Monaten Zwangspause wird bald auch in Hannover wieder gefeilscht und getrödelt: Die ersten Flohmärkte öffnen wieder. Am Samstag öffnet der Flohmarkt auf der Pferderennbahn in Langenhagen - am Sonntag folgt der Markt auf dem Großmarktgelände am Tönniesberg. Auf den traditionsreichen Flohmarkt am Hohen Ufer in Hannovers Altstadt werden Trödelfans aber weiter verzichten müssen, denn die aktuelle Corona-Verordnung in Niedersachsen erlaubt Flohmärkte nur, wenn die Besucherströme messbar sind und das Gelände dafür eingezäunt ist. Wie eine Sprecherin der Hannover-Marketing und -Tourismusgesellschaft HMTG auf Anfrage der HAZ mitteilte, sei dies in der Altstadt nicht umsetzbar, da der Bereich am Ufer öffentlich sei und eine Abzäunung den Zugang zur ansässigen Gastronomie versperren würde.

++ Trendwende auf dem Arbeitsmarkt - Lage in der Region stabilisiert sich ++

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Der Arbeitsmarkt hat sich nach einer zunächst zögerlichen Frühjahrsbelebung nun etwas mehr stabilisiert. In der Region Hannover waren im vergangenen Monat Mai insgesamt fast 49.800 Menschen ohne Arbeit. Das entspricht einem Rückgang um 2,2 Prozent im Vergleich zum April. Die Zahl der Arbeitslosen liegt zudem nur noch 2,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Es deutet sich auf dem Arbeitsmarkt eine Trendwende an, heißt es dazu von der Agentur für Arbeit. Es fänden deutlich mehr Menschen Arbeit und gleichzeitig müssten sich immer weniger arbeitslos melden. Die Arbeitslosenquote liegt in der Region Hannover aktuell bei 7,8 Prozent.  

++ Versuchte Tötung: Mann am Weißekreuzplatz niedergstochen ++

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Bei einer Auseinandersetzung am Weißekreuzplatz in der Oststadt ist ein 36-Jähriger in der vergangenen Nacht lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung. Nach Angaben der Polizei waren zwei Männer in eine schwere Auseinandersetzung verwickelt gewesen. Die Streitigkeiten fingen bei den öffentlichen Toiletten an, verlagerten sich auf die angrenzende Fahrbahn und anschließend wieder zurück auf den Weißekreuzplatz. Ein etwa 28 bis 35 Jahre alter Mann soll im weiteren Verlauf mit einem spitzen Gegenstand auf seinen Kontrahenten eingestochen haben. Das Opfer kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Der Angreifer flüchtete auf einem Fahrrad. Die Polizei hat mittlerweile einen Tatverdächtigen festgenommen. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch unklar.

++ Illegaler Welpenhandel? Polizei befreit Hunde und Kätzchen aus Transporter an A2 ++

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Auf dem Autobahn-Rastplatz Lehrter See Nord an der A2 hat die Polizei acht Hundewelpen und eine kleine Katze befreit. Eine Frau hatte aus zwei Transportern Hundegejaul gehört und die Beamten verständigt. Zuvor hatte die Zeugin beobachtet, wie ein Mann einer anderen Person einen Welpen übergab. Die Polizei kontrollierte daraufhin die beiden aus der Ukraine stammenden Transporter mit 19 Personen und entdeckte dabei die Hundewelpen und die Katze. Die Tiertransportboxen lagen ungesichert auf den verdreckten Ladeflächen zwischen diversen anderen Gepäckstücken. Ein hinzugezogener Mitarbeiter vom Veterinäramt stellte Zweifel an der Echtheit der ausgestellten Impfpässe fest. Er glaubte nicht, dass die dreimonatige Tollwut Quarantäne eingehalten wurde. Es wurde deshalb Anzeige erstattet. Die Welpen und das Kätzchen wurden ins Tierheim nach Langenhagen gebracht. Die Polizei prüft den Verdacht des illegalen Welpenhandels

++ Schmerzensgeld wegen Ehebruch: Altkanzler Schröder soll Soyeons Ex 22.000 Euro zahlen ++

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Seine fünfte Ehe hat ein teures Nachspiel: Altkanzler Gerhard Schröder muss dem Ex-Mann seiner Ehefrau Soyeon Schröder-Kim Schmerzensgeld überweisen. Ein Familiengericht in Seoul verurteilte den Altkanzler zur Zahlung 30 Millionen Won, berichtet die Korea Times. Das entspricht umgerechnet rund 22.000 Euro. Der frühere Ehemann Kims hatte Schröder vorgeworfen für das Scheitern seiner Ehe verantwortlich zu sein. Demnach habe er sich Ende 2017 im Einvernehmen scheiden lassen, unter der Bedingung, dass seine Frau zugleich ihre Beziehung zu Schröder beenden sollte. Doch der Altkanzler und Soyeon Kim heirateten im Mai darauf. Der Ex verklagte Schröder deshalb auf 100 Millionen Won. Das Gericht sprach ihm nun knapp ein Drittel der Summe zu. Schröders Anwalt ließ mitteilen, dass die Beziehung bereits zerrüttet gewesen sei, ohne Zutun Schröders. Das ließ das Gericht aber nicht gelten. In Südkorea waren außereheliche Affären bis 2015 strafbar, heute sind sie immer noch Anlass für Zivilklagen.