++ VW Nutzfahrzeuge: Gericht verurteilt Putzlappendiebe ++

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Sie hatten es auf eine doch ziemlich ungewöhnliche Beute abgesehen. Ein früherer Logistik-Mitarbeiter von Volkswagen Nutzfahrzeuge und sein Komplize hatten vom Werkgelände in Stöcken Arbeitshandschuhe und Putzlappen im Wert von 6000 Euro geklaut. Dabei wurden sie erwischt und sind dafür vom Amtsgericht Hannover verurteilt worden. Der eine zu einer Geldstrafe von 4000 Euro. Der andere zu vier Monaten Haft auf Bewährung und 900 Euro Geldbuße. Was die beiden mit den 60 Rollen Putzlappen und den 3500 Paar Handschuhen vor hatten, blieb im Prozess unbeantwortet.  

++ Problemwolf: Abschussgenehmigung verlängert ++

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Sie haben die Lizenz zum Töten, bekommen den Problemwolf aus dem Rodelwalder Rudel aber nicht zu fassen. Seit einem halben Jahr schon versuchen Jäger im Auftrag des Umweltministeriums den Wolf abzuschießen, das aber vergeblich. Deshalb ist die Genehmigung zum Abschuss abermals vom Ministerium verlängert worden. Bis zum 31. August haben die Schützen nun grünes Licht zum Töten des Tieres. Der Leitwolf des Rodewalder Rudels soll abgeschossen werden, weil er schon mehrere Rinder, Schafe und auch Pony gerissen hat und dabei wolfsabweisende Zäune überwunden hatte. Der Rüde streift durch ein Gebiet, das sich über den Landkreis Nienburg bis in die Region Hannover und den Heidekreis erstreckt. Wolfsschützer hatten zuvor vergeblich versucht die Abschussgenehmigung gerichtlich zu verhindern.

++ Klagesmarkt: Stadt stellt weitere Baupläne vor ++

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Ein weiteres großes Bauprojekt wird in Hannover angegangen. Am Klagesmarkt werden sechs Gebäude für bis zu 90 Wohnungen gebaut. Die Pläne dafür haben die Stadt und der Hamburger Investor nun vorgestellt. Fünf bis sechs Geschosse sollen die Gebäude haben. Geplant sind 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen mit 40 bis über 100 Quadratmetern Größe. 25 Prozent davon sollen geförderter Wohnraum sein. Im Erdgeschoss des Carrées sollen außerdem Geschäfte einziehen. Das Hamburger Unternehmen investiert gut 40 Millionen Euro in das Bauvorhaben. Die Häuser könnten nach bisherigen Plänen Ende 2021 fertig sein. Auf dem Platz am Klagesmarkt befindet sich derzeit ein chinesisches Restaurant, dass noch in diesem Jahr abgerissen werden soll. Die Bauarbeiten starten dann voraussichtlich im kommenden Frühsommer.

++ Rathausaffäre: Muss Schostok vor Gericht? ++

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Anfang September wollen sich Anklage und Verteidigung zum Stand des Verfahrens um die Rathausaffäre vom ehemaligen Oberbürgermeister Stefan Schostok austauschen. Danach könnte es noch eine Weile dauern, bis über ein Verfahren entschieden wird und ein möglicher Prozess beginnt. Das berichtet die dpa unter Berufung auf einen Landgericht-Sprecher. Grund für die Verzögerung ist demnach die hohe Belastung des Gerichts mit Verfahren, bei denen Angeklagte in U-Haft sitzen. Diese müssen vorrangig bearbeitet werden. Die Staatsanwaltschaft hat Schostok wegen des Verdachts der schweren Untreue angeklagt, daneben auch seinen früheren Büroleiter Frank Herbert und den Ex-Kulturdezernenten Harald Härke. Laut „NP“ haben Schostoks und Herberts Verteidiger bei Gericht beantragt, die Klage nicht zuzulassen.

++ E-Scooter flitzen nun auch durch Hannover ++

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E-Scooter zum Ausleihen gibt es seit Mittwoch auch hier in Hannover. Die Firma „Tier“ aus Berlin hat etliche Elektro-Roller in die Stadt gestellt, vor allem an belebte Orte wie den Hauptbahnhof oder das Steintor. Wer die E-Scooter nutzen will, kann eine App auf sein Smartphone laden, abgerechnet wird im Minutentakt. 20 Stundenkilometer fährt so ein Tretroller, aber es gibt auch Orte in der Stadt, in denen die Scooter nicht so gern gesehen sind, so Stadtbaurat Uwe Bodemann: Im Maschseeraum inklusive Maschpark, in der Eilenriede und im Garten-Ensemble Herrenhausen seinen die Scooter nicht gern gesehen. Allerdings soll das Fahren zum Maschseefest möglich sein. Dort bietet übrigens auch der E-Scooter-Shop aus Hannover Elektro-Roller zum Ausleihen an. Laut Stadtbaurat Bodemann stehen weitere Anbieter in den Startlöchern. Hannover hat bei dem Thema Aufholbedarf: In anderen Großstädten gibt es bereits mehrere Anbieter, darunter das US-Unternehmen Lime oder die schwedische Voi.

++ Wohnungsmangel: FDP will Bauordnung lockern ++

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Wegen des Wohnungsmangels will Niedersachsens FDP die Bauordnung lockern und einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorlegen. Nach dem Willen der Liberalen soll unter anderem das Aufstocken bestehender Häuser erleichtert werden. So könne auch ohne Ausweisung von Neubaugebieten zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden, sagte die wohnungspolitische Sprecherin der FDP, Susanne Schütz, in Hannover. Forderungen nach einer Landeswohnungsbaugesellschaft erteilte Schütz eine Absage. Man brauche mehr Wohnraum und nicht noch mehr Verwaltung.

++ Feuer in Ahlem: Mutmaßlicher Brandstifter soll acht Jahre in Haft ++

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Im Prozess um dreifachen versuchten Mord und Brandstiftung vor dem Landgericht hat die Staatsanwaltschaft acht Jahre Haft für den Angeklagten gefordert. Das berichten mehrere Medien gleichlautend. Ein 36-Jähriger steht im Verdacht, im Februar ein Mehrfamilienhaus in Ahlem angezündet zu haben. Dabei soll er Feuer in seiner eigenen Wohnung und vor zwei Nachbarwohnungen gelegt haben. Die Feuerwehr musste eine 85-Jährige Anwohnerin retten, ein Vater seine beiden Kinder. Die Verteidigung plädiert auf Freispruch. Ein Urteil könnte am Dienstag fallen.

++ Markthalle soll attraktiver werden - Parteien erhöhen den Druck ++

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Die Diskussionen um die Zukunft der Markthalle reißen nicht ab. Hannovers Ratspolitik wünscht sich nach wie vor deutliche Veränderungen. Die SPD fordert die Betreibergesellschaft auf, ein Sanierungskonzept vorzulegen. Der Wirtschaftsexperte der Sozialdemokraten im Stadtrat Florian Spiegelhauer schlägt in der HAZ vor, dass hannoversche Produkte stärker in der Markthalle etabliert werden sollten und insgesamt die Anordnung der Stände verbessert werden könnte. Grüne und FDP wünschen sich eine ansprechendere Innenarchitektur. Die gastronomischen Angebote passen nicht zusammen, wird die Wirtschaftsexperten der Grünen Elisabeth Clausen Muradian zitiert. Und die CDU würde den Fünfziger-Jahre-Bau am liebsten abreißen lassen und die alte Markthalle in ihrer historischen Form wieder aufbauen.

++ Neuer Betriebshof von Regiobus kommt nach Gehrden ++

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Die Entscheidung ist gefallen: Der neue Betriebshof von Regiobus kommt nach Gehrden. Das hat das Busunternehmen bekannt gegeben. Gebaut wird auf einem gut 35.000 Quadratmeter großen Ackergrundstück am Rande des Gewerbegebiets Gehrden-Ost an der Ronnenberger Straße. Es wird der bisher größte Betriebshof des Busunternehmens in der Region sein und soll Platz für 140 Busse bieten. Etwa ein Drittel der Regiobus-Linien wird dann ab Gehrden starten. Auf dem Gelände soll auch die zentrale Werkstatt für die Elektrobusse entstehen. Mit dem Bau wird in Gehrden voraussichtlich in 2021 begonnen. Fertig sein soll der neue Betriebshof zwei Jahre später in 2023. Der Neubau soll dann die zwei Betriebshöfe in Wunstorf und Eldagsen ersetzen. In Neustadt hingegen ist im Zuge dieser Umstrukturierung eine Erweiterung des dortigen Betriebshofes geplant.

++ Polizei führt Digitalen Fahrradkeller ein ++

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Wer ein Fahrrad vermisst, kann sich ab sofort selbst auf die Suche nach dem gestohlenen Besitz begeben. Und zwar geht das im digitalen Fahrradkeller der Polizei Hannover, der Dienstag online gegangen ist. Dort veröffentlicht die Polizei Bilder von sichergestellten Rädern aus der gesamten Region, die bislang nicht zugeordnet werden konnten, weil sie zum Beispiel nicht codiert und damit nicht registriert waren. Durch die neue Möglichkeit, Eigentümer und Zweirad zusammenzuführen, versprecht sich die Polizei auch weiterführende Ermittlungsansätze bei Strafverfahren. Der Digitale Fahrradkeller mit Fundrädern aus der Region Hannover ist über den folgenden Link zu finden:

Hier geht es zum digitalen Fahrradkeller

++ Hannover jetzt offiziell Kulturhauptstadt-Bewerber ++

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Die Stadt Hannover macht Ernst in Sachen europäische Kulturhauptstadt 2025. Sie hat Dienstag ihre Absichtserklärung zur Bewerbung an die Kulturstiftung der Länder abgeschickt. Damit ist die Bewerbung offiziell. Die Absichtserklärung müssen alle deutschen Städte, die sich um die Kulturhauptstadt Europas 2025 bewerben wollen, bis spätestens Ende August eingereicht haben. Die Stadt Hannover hat damit auch bestätigt, das offizielle Bewerbungsbuch, das so genannte Bid Book, abzugeben. Dies muss in den nächsten zwei Monaten eingereicht werden. Die Kulturstiftung der Länder führt die praktische Organisation des nationalen Auswahlverfahrens durch. Der Titel Kulturhauptstadt Europas wird seit 1985 jeweils für ein Jahr von der Europäischen Union verliehen wird. Zwei Städte tragen pro Jahr diesen Titel. Und  2025 stellen Deutschland und Slowenien die Kulturhauptstadt.

++ Staatsanwaltschaft klagt gegen Ex-ASB-Geschäftsführer wegen Veruntreuung ++

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Es geht um veruntreutes Geld in Höhe von mehr als 10 Millionen Euro. Beschuldigt sind ein ehemaliger Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bunds sowie fünf weitere Personen. Dienstag hat die Staatsanwaltschaft laut Medienberichten wegen schwerer Untreue, Betrug und Bestechung Anklage erhoben. Sie sollen beim Betreiben und Überwachen von Flüchtlingsunterkünften in insgesamt 26 Fällen Rechnungen gefälscht haben. Außerdem sollen hohe Beträge auf private Konten umgeleitet worden sein. Der Ex-Geschäftsführer der ASB-Tochterfirma ist seit Februar in Untersuchungshaft.

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