++ 37 Grad erwartet: Stadt sorgt für Trinkwasserstellen beim Schützenausmarsch ++

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In Hannover beginnt Freitag das Schützenfest. Freitagnachmittag haben bereits die Fahrgeschäfte geöffnet, der offizielle Startschuss fällt um 20 Uhr mit dem traditionellen Bierfass Anstich. Am Sonntag steht dann der große Schützenausmarsch bevor, zu dem rund 12.000 Teilnehmer aus dem in und Ausland sowie 200.000 Besucher erwartet werden. Und der Ausmarsch wird eine schweißtreibende Angelegenheit werden. Denn Wetterexperten rechnen mit Temperaturen von 37 Grad. Die Stadt Hannover hat vorab reagiert. An fünf Standorten wird es am Sonntag entlang der Strecke kostenlose "Trinkwasserzapfstellen" geben. Helfer der Freiwillige Feuerwehr werden an den Standorten Opernplatz-Tribüne, Georgstraße, Ballhof, Markthalle und Polizeidirektion Waterloostraße Wasser in Trinkbechern ausgeben. Zusätzlich werden zwei Trinkstationen für die am Ausmarsch teilnehmenden Pferde eingerichtet. Sie sollen unter ständiger tierärztlicher Aufsicht stehen.

++ Termin zur OB-Wahl steht fest ++

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Am 27 Oktober wählt Hannover einen neuen Oberbürgermeister! Das hat der Rat am Donnerstag in einer Sitzung beschlossen. Sollte beim ersten Durchlauf kein Kandidat die absolute Mehrheit bekommen, folgt zwei Wochen später eine Stichwahl zwischen den beiden stärksten Bewerbern des ersten Wahlgangs. Bisher stellen sich aus den großen Parteien für die grünen Belit Onay, für die SPD Marc Hansmann und für die CDU Eckhard Scholz zur Wahl. Noch bis zum 23 September dürfen sich weitere Kandidaten aufstellen lassen, vorausgesetzt Sie können 320 Unterstützungsunterschriften für sich sammeln.

++ Rat beschließt Finanzierung der Kulturhauptstadt ++

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Ein Etat von 80 Millionen Euro hat die Diskussion um die Finanzierung der Kulturhauptstadt nun wohl endgültig von Tisch geräumt. Hannovers Stadtrat hat am Donnerstag dem Budget für das Bewerbungsprogramm und auch dem jährlichen Kulturetatanstieg um 1,5 Prozent zugestimmt. 18 Millionen Euro kommen aus der Stadtkasse, der Rest soll aus öffentlichen Fördertopfen und Unternehmensspenden fließen. Als Antwort auf öffentliche Kritik haben sich die Verantwortlichen der Stadt bereits am Mittwoch mit den Beratenden Gremien getroffen. Laut Landeshauptstadt wurden dort alle Irritationen bezüglich der Finanzierung aufgearbeitet.

++ TUI streicht 450 Arbeitsplätze ++

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TUI Deutschland streicht rund 450 Arbeitsplätze und das vor allem am Standort Hannover. Der Stellenabbau soll in den nächsten zweieinhalb Jahren geschehen. Die Mitarbeiter seien bereits über die Maßnahme informiert, sagte heute der Vorsitzende der Geschäftsführung, Marek Andryszak. Er begründete den Abbau mit einer voranschreitenden Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen. Betriebsbedingte Kündigungen sollen laut Tui vermieden werden. Man wolle die natürliche Fluktuation nutzen, freiwerdende Stellen nicht nachbesetzen oder Aufgaben zusammenlegen heißt es. Der Reisekonzern werde mit der Belegschaft auch über Freiwilligen-Programme und Altersteilzeit sprechen, so der Vorsitzende der Geschäftsführung.

++ Wasser wird knapp: 115.000 Haushalte in der Region Hannover müssen Trinkwasser-Verbrauch einstellen ++

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115.000 Haushalte in der Region Hannover müssen seit Donnerstagmittag ihren Trinkwasser-Verbrauch einschränken. Weil das Wasser wegen der heißen Tage knapp geworden ist, hat der Wasserverband Garbsen Neustadt zur Sparsamkeit aufgerufen. Seit heute Mittag dürfen die Kunden ihre Autos nicht mehr waschen, keine Pools oder Planschbecken befüllen und keine Wassersprenger aufstellen. Wer sich nicht an die Verbote hält, der muss sogar damit rechnen, dass der Versorger gar kein Wasser mehr durch die Leitung schickt. Der Wasserverband versorgt 115.000 Haushalte in neun Städten und Gemeinden - darunter neben Garbsen und Neustadt auch Langenhagen und die Wedemark. Die Stadtwerke Enercity haben am heißen Dienstag den höchsten Tageswert beim Trinkwasserverbrauch seit 13 Jahren registriert. Anlass zu Einschränkungen für die Bürger wie nun beim Wasserverband Garbsen-Neustadt gibt es bei Enercity aber nicht.

++ Holocaust-Überlebender Salomon Finkelstein tod ++

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Er war der letzte Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz, der in Hannover lebte. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist Salomon Finkelstein in der Medizinischen Hochschule im Kreise seiner Familie gestorben. Er wurde 96 Jahre alt. Finkelstein hatte bis zuletzt regelmäßig mit Schülern über seine Erlebnisse im Konzentrationslager Auschwitz gesprochen. Erst Anfang des Monats hatte der sichtlich geschwächte Zeitzeuge, das Ehrenabitur an der Albert-Einstein-Schule in Laatzen erhalten. Er habe es immer bedauert, dass er während des Krieges das Abitur nicht machen konnte, sagte er bei der feierlichen Veranstaltung. Finkelstein hatte seit Ende des Zweiten Weltkrieges in Hannover gelebt, zuletzt in der Südstadt in der Nähe des Maschsees

++ Streit vor einer Bar endet mit Schüssen: Keine Verletzten ++

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Bei einem Streit zwischen zwei Gruppen sind Mittwoch am späten Abend in Hannover-Mitte Schüsse gefallen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnisse der Polizei aber zum Glück niemand. Zeugen hatten beobachtet, wie kurz vor Mitternacht etwa 15 Männer vor einer Bar an der Otto-Brenner-Straße in Streit gerieten. Bei der Auseinandersetzung war dann plötzlich ein Knall zu hören und ein Mann aus der Gruppe hielt eine Pistole in der Hand. Ein Teil der Gruppe, darunter auch der mutmaßliche Schütze, ergriff daraufhin die Flucht über einen Hinterhof. Von dort wurde erneut ein Schuss gehört. Die alarmierte Polizei konnte vor Ort vier Männer vorläufig festnehmen. Bei der Durchsuchung des Hinterhofes entdeckten die Beamten außerdem zwei Schusswaffen und mehrere Messer. Inwieweit die festgenommenen Männer in das Geschehen verwickelt waren, wird derzeit noch überprüft. Die Ermittlungen dauern an.

++ KRH kämpft mit Pflegenotstand ++

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Trotz schwieriger Bedingungen hat das Klinikum Region Hannover das Jahr 2018 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Nach eigener Aussage blieb das Klinikum dennoch hinter den selbstgesteckten Zielen zurück. Insbesondere bei den somatischen Fallzahlen verzeichnet das Klinikum einen Rückgang um mehr als 4 Tausend Fälle, von etwa 121.500 auf 117.00 Fälle. Laut KRH gibt es gleich mehrere Ursachen für den Leistungsrückgang- besonders schwerwiegend sei der Fachkräftemangel. Finanzieller Druck habe dazu geführt, dass Personal abgebaut wird und damit verlieren die Krankenhäuser an Kapazitäten. Im weiteren Verlauf führe das zu weniger Behandlungen und damit geringeren Erlösen.

++ Faulbrutausbruch: Region richtet Sperrbezirk ein ++

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Nachdem Mitte Juni Erreger der Amerikanischen Faulbrut an der Grenze zu Peine festgestellt worden waren, hat sich der Ausbruch in Hannover nun bestätigt. Laut Region ist auch die Brut der fünf infizierten Völker an der Tierseuche erkrankt. Um den Ausbruch einzudämmen wurde ein Sperrbezirk eingerichtet der Uetze, Dollbergen, Schwüblingsen, Katensen, Eltze und Dedenhausen umfasst. Bienenhalter müssen unverzüglich all ihre Standorte an den Fachdienst der Region weitergeben. Für den Menschen ist die Krankheit zwar ungefährlich, die Faulbrut ist aber in der Lage ganze Bienenvölker auszulöschen und damit den Bestand in der Region zu gefährden.

++ Sicherheit auf dem Schützenfest: Straßensperrungen zum Schützenausmarsch ++

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Die Landeshauptstadt Hannover rechnet zum Schützenausmarsch am kommenden Sonntag mit Verkehrsbehinderungen. Um Sicherheit zu gewährleisten werden zahlreiche Straßen gesperrt. Darüber hinaus gilt ab 6 Uhr ein ganztägiger LKW Fahrverbot für Fahrzeuge über dreieinhalb Tonnen. Neben der Innenstadt soll dann auch der Freidrichswall am Trammplatz bis ca. 14 Uhr voll gesperrt werden.  Als Reaktion auf die heißen Temperaturen am Wochenende sollen an der Opernplatz Tribüne, der Georgstaße, am Ballhof, an der Markthalle und an der Polizeidirektion Waterloostraße Trinkwasserzapfstellen eingerichtet werden. Die Versorgung vor Ort übernimmt die freiwillige Feuerwehr Hannover.

++ Personalversammlung GEW : Lehrer fordern mehr Wertschätzung, geringere Belastung und mehr Gehalt ++

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Vor zwei Wochen rief die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft GEW Lehrer in ganz Niedersachsen zu Personalversammlungen auf. Mittwoch hat die Gewerkschaft bekanntgegeben, dass etwa 30 Prozent der Schulen dem Aufruf folgten und mehr als 930 Resulotionen gesammelt werden konnten. Eine Delegation der Personalräte wird die Arbeitspapiere Donnerstag an Kultusminister Grant Hendrik Tonne übergeben. Die Lehrer fordern mehr Wertschätzung im Arbeitsalltag, geringere Belastung und mehr Gehalt. Die bisherigen Versuche Lehrkräfte zu entlasten hält die GEW für ambitionslos und nicht geeignet.

++ Verdacht auf Missbrauch: Betreuer aus Schule in Ronnenberg sitzt in U-Haft ++

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Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Betreuer an einer Schule in Ronnenberg: Der 51-Jährige soll Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 schwer sexuell missbraucht haben. Er sitzt inzwischen in U-Haft, wie Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei heute mitteilten. Demnach leitete der Betreuer die Fußball-AG an der Schule in Ronnenberg. Dort soll er talentierten Schülern versprochen haben, sie zu fördern. Angeblich um den Gesundheitszustand zu überprüfen habe er sich dann in einem Hotel in Bornum einzeln mit den Jungen getroffen und sie unsittlich berührt. Die Ermittler hatten den 51-Jährigen bereits vor rund zwei Wochen festgenommen. Dabei durchsuchten sie auch das Hotelzimmer und die Wohnung des Mannes und stellten Datenträger sicher, die derzeit ausgewertet werden. Er sitzt derzeit in U-Haft. Eltern hatten die Ermittler auf die Spur des Mannes gebracht.

 

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