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++ Angriff in S-Bahn: Trio verprügelt Zugbegleiter ++

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In einer S-Bahn von Lehrte nach Hannover ist am Wochenende ein Zugbegleiter brutal verprügelt worden. Die Polizei sucht Zeugen. Wie die Behörde am Montag mitgeteilt hat, ereignete sich der Vorfall am späten Samstagabend. Der Zugbegleiter hatte drei junge Männer in Lehrte aus dem Zug verwiesen, da sie keinen Fahrschein hatten. Kurz vor der Abfahrt stieg das Trio aber wieder ein – zwei von ihnen schlossen sich in der Zugtoilette ein. Als der Zugbegleiter die WC-Tür von außen öffnete, attackierten ihn die beiden Männer mit Schlägen und Tritten. Auch der dritte Mann kam hinzu und schlug auf den Schaffner ein. Als die S-Bahn in Ahlten hielt, flüchtete das Trio. Der 42-jährige Zugbegleiter musste zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus. Bei einer anschließenden Fahndung konnten zwei 21-Jährige als Tatverdächtige ermittelt werden. Der dritte Schläger konnte unerkannt flüchten. Videoaufnahmen aus der S-Bahn werden noch ausgewertet. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Leistungserschleichung.

++ Schläge, Tritte, Beleidigungen: Rassistischer Angriff auf Schwarzen ++

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Die Polizei sucht Zeugen nach einem rassistischen Angriff. In Lehrte ist am Freitagabend ein schwarzer Mann von einer Personenguppe mit Tritten und Schlägen malträtiert und rassistisch beleidigt worden. Das 25-jährige Opfer war zuvor am Hauptbahnhof in Hannover in eine S-Bahn gestiegen. Bereits im Eingangsbereich des Zuges wurde er nach Polizeiangaben von einer vierköpfigen Gruppe angefeindet und beschimpft. Nach seinem Ausstieg am Bahnhof Lehrte lauerten ihm vermutlich dieselben Personen auf und griffen ihn in der Poststraße hinterrücks an. Anschließend ergriffen sie die Flucht. Ermittelt wird wegen Volksverhetzung und gefährlicher Körperverletzung.

++ Ausblick 2021: Das plant Hannovers neuer Baudezernent ++

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Hannovers Baudezernat hat einen Ausblick auf die Pläne im laufenden Jahr gewagt. Demnach werde  das wohl größte aller laufenden Bauprojekte dieses Jahr abgeschlossen – die neue Continental Unternehmenszentrale am Pferdeturm – das sagte Thomas Vielhaber, Hannovers neuer Baudezernent laut Medienberichten. Besonders groß ist der Baubedarf auch bei der Erweiterung diverser Schulen. Außerdem sei geplant, die Investitionen für den Radverkehr zu verdoppeln, kündigte Baudezernent Vielhaber an. Den Umbauplänen der Schmiedestraße wurden unterdessen für dieses Jahr eine Absage erteilt: Laut HAZ solle hier erst einen Bürgerdialog zur Zukunft der Innenstadt geben. Die Schmiedestraße sollte auf dem Weg zur autofreien Innenstadt als erstes umgebaut werden. Geplant war eine Sperrung für den Durchgangsverkehr, dafür mehr Platz und Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer. Wann es hier tatsächlich losgeht, ist noch völlig offen.

++ Obdachloser vom Lister Platz ist verstorben ++

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Der im Stadtteil bekannte Obdachlose vom Lister Platz ist tot. Der Mann, der zuletzt dauerhaft an der Bödekerstraße campiert hatte, ist Sonntagabend von einem Passanten leblos aufgefunden worden. Die Todesursache ist bisher ungeklärt, es gebe aber keine Hinweise auf Fremdeinwirkung, das teilte die Polizei mit. Der Obdachlose hatte immer wieder mal für Aufsehen gesorgt: Einige Anwohner fühlten sich durch ihn gestört, zum Beispiel wegen Lärmbelästigung; außerdem soll er sich mehrfach an Hauseingängen und Müllcontainern erleichtert haben. Andere Nachbarn aus der Oststadt hatten sich mit ihm solidarisch gezeigt.

++ Landwirte protestieren: 10 Tage Mahnwache vor dem Ministerium ++

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Landwirte protestieren in Hannover für bessere Bedingungen und gegen das Agrarpaket. Seit Sonntag stehen sie mit etwa 10 Traktoren vor dem Landwirtschaftsministerium in der Archivstraße – und da bleiben sie jetzt vorerst, um im Schichtsystem Tag und Nacht eine Mahnwache abzuhalten. Die Bewegung „Land schafft Verbindung“ kündigte den Protest für mindestens zehn Tage an. Auch Toiletten- und Schlafwagen wurden mitgebracht. Die Landwirte fordern Transparenz, Sichtbarkeit und direkte Gespräche mit der Politik. Sie wollen Preise, die sich wenigstens am Mindestlohn orientieren.

++ Frau steckt sich zum zweiten Mal mit Corona an - Ist es die Mutation? ++

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Eine Frau aus Hannover soll sich ein zweites Mal mit dem Corona-Virus angesteckt haben, obwohl sie die Krankheit schon hatte. Die Region geht nun eigenen Angaben zufolge dem Verdacht nach, dass es sich dabei um eine mutierte Form des Virus handeln könnte. Um welche Mutation es sich dabei handele, müssten weitere Laboruntersuchungen in den kommenden Tagen zeigen. Das Gesundheitsamt habe entsprechende Schritte eingeleitet und die Kontakte nachverfolgt. Dabei habe sich auch gezeigt, dass Verbindungen zu vier Kitas und mindestens einer Schule bestünden. Um welche Einrichtungen es sich handelt, teilte die Region am Freitag zunächst nicht mit. Allerdings würden Reihentestungen veranlasst.

++ Kahlschlag bei Tui: Zahl der Mitarbeiter sinkt dramatisch ++

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Kahlschlag bei der Tui: Der weltgrößte Tourismuskonzern soll die Zahl der Mitarbeiter binnen eines Jahres um 37 Prozent gesenkt haben. Das berichtet die Deutsche Presseagentur unter Berufung auf Konzernkreise. Demnach schrumpfte die Belegschaft zwischen November 2019 und 2020 von rund 60.000 auf 38.0000 Menschen. Grund seien neben den üblichen Saisoneffekten die Corona-Auswirkungen. Tui ist wegen der Pandemie in Schieflage geraten und wird vom Staat mit Milliarden gestützt. Konzernchef Fritz Joussen hat einen rigiden Sparkurs angekündigt und will 800 Stellen streichen, besonders außerhalb Deutschlands. Laut dem Bericht soll der Jobabbau in Deutschland bis zum November bei 17 Prozent gelegen haben, in den Hotels an den Urlaubsorten hingegen bei 57.

++ Wahl zum Regionspräsidenten: CDU schickt Frau ins Rennen ++

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Die CDU schickt eine Frau ins Rennen um das Amt des Regionspräsidenten: Christine Karasch soll im September Nachfolgerin von Hauke Jagau werden, das hat die Partei am Freitag mitgeteilt. Die 51-jährige Juristin arbeitet seit 2017 als Umweltdezernentin bei der Region. Regions-CDU-Chef Hendrik Hoppenstedt sagte, Karasch habe bewiesen, dass sie unterschiedliche Interessen zusammenführen könne. Zudem kennen sie die Region und sei mit den Herausforderungen bestens vertraut. Karasch tritt gegen den Kandidaten der SPD an, den 41 Jahre alten Steffen Krach. Die Wahl zum Regionspräsidenten ist am 12. September.

++ CDU fordert kostenlose FFP2-Masken für Schüler ++

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Celle hat es vorgemacht – nun soll auch Hannover seinen Schülern kostenlose FFP2-Masken gegen Corona zur Verfügung stellen. Das fordert die CDU im Stadtrat. Die Partei wollte im Verwaltungsschuss einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag einbringen. Die Angst vor Infektionen sei groß und der Schulträger in der Pflicht, dem bestmöglich entgegenzuwirken, sagte Ratsfraktionschef Jens Seidel laut Mitteilung.

Alle Schüler, die am Präsenzunterricht teilnehmen, sollten nach dem Willen der CDU je drei kostenlose FFP2-Masken bekommen. Zuvor hatte die Stadt Celle einen entsprechenden Entschluss gefasst zum Schutz der Grundschüler. Diesen nehme sich die CDU nun zum Vorbild, weite ihn aber auf alle Schüler aus, die Präsenzunterricht haben.

Das Land Niedersachsen lässt gegen den Willen der Bundesregierung die Grundschulen offen, setzt die Präsenzpflicht allerdings aus. Eltern müssen also entscheiden, ob ihre Kinder Zuhause bleiben oder im Wechselunterricht zur Schule gehen. Für Abschlussklassen besteht weiterhin Präsenzpflicht.

++ Illegales Autorennen in der City - Polizei sucht Mercedes-Fahrer ++

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Illegales Autorennen in der City, am Mittwochabend kurz vor sieben an der Kreuzung Leibnizufer/Friederikenplatz: Der Fahrer eines Audi steht an der roten Ampel und lässt den Motor aufheulen, dabei knallt es immer wieder. Als die Ampel auf grün springt, gibt der Mann Gas und rast Richtung Friedrichswall. Dann überholt plötzlich ein Mercedes, setzt sich vor den Audi, lässt ihn nicht vorbei. Die beiden Autos rasen weiter und schneiden andere beim Überholen. In Höhe Aegi hält der Audi plötzlich an. Zivilfahnder der Polizei, die auf das Rennen aufmerksam geworden sind, überprüfen den 30 Jahre alten Fahrer und seinen 21-jährigen Beifahrer. Die Beamten stellen fest, dass der Wagen getunt ist. Der Mercedes aber rast davon. Die Polizei ermittelt in dem Fall und sucht Zeugen. Der Fahrer des Audis muss sich wegen unerlaubten Autorennens verantworten.