++ Linksextreme bei Fridays for Future: Interventionistische Linke ist Mitveranstalter ++

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Wenn die „Fridays for Future“ Demo am Freitag bei der Großdemonstration durch Hannover läuft, werden auch Linksextremisten mitmarschieren. Als Mitveranstalter des globalen Klimastreiks trat bei einer gemeinsamen Pressekonferenz auch Dirk Wittenberg von der interventionistischen Linken auf: "Auf einem Planeten, der verwüstet wird, ist eine Perspektive auf gesellschaftliche Befreiung und Emanzipation schlicht unmöglich." Die interventionistische Linke wird aktuell vom Verfassungsschutz beobachtet und gilt als Bindeglied zwischen militanten Linksextremen und nicht extremistischen Gruppierungen. Die Ortsgruppe der Fridays for Future Bewegung sieht in der Zusammenarbeit mit der interventionistischen Linken kein Problem. Ihnen zufolge steht die Forderung nach mehr Klimaschutz über allem.

++ Erfolglose Wolfsjagd zu teuer: Die Grünen kritisieren Umweltminister Lies ++

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150.000 Euro für die erfolglose Jagd auf einen Wolf: So viel beansprucht inzwischen der Dienstleister, der den Rodewalder Rüden zur Strecke bringen soll. Das geht aus einer Antwort des Umweltministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor. Die sparen nun nicht mit Häme: Umweltminister Olaf Lies habe sich „in die Wolfsjagd verrannt“ und verlängere Monat für Monat die Abschussgenehmigung, sagte der Grünen-Abgeordnete Christian Meyer. Lies solle stattdessen lieber in den Herdenschutz investieren. Denn die Kosten für den Dienstleister, der namentlich nicht genannt wird, überstiegen schon jetzt den Schadensersatz für Tierhalter, die von einem Wolfsangriff betroffen sind und zwar um das Doppelte.  

++ Erster Herbststurm: "Ignaz" sorgt für Chaos bei der Bahn ++

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Der erste Herbststurm hat am Dienstag zu einem Chaos im Bahnverkehr geführt. „Ignaz“ entwurzelte Bäume und die Bahn-Strecken Richtung Hamburg und Bremen mussten zeitweise gesperrt werden. Fahrgäste strandeten am Hauptbahnhof, aber die Bahn stellte Aufenthaltszüge zur Verfügung. Auch auf offener Strecke mussten Reisende in ICEs ausharren. Zum Teil hatten die Wagen nur Notbeleuchtung und verschlossenen Toiletten, wie ein Fahrgast aus einem Zug twitterte, der bei Nienburg warten musste. Auch am Mittwoch kam es noch zu Behinderungen im Bahnverkehr.

++ Nach Phosphor-Unfall: Silbersee soll nach Munitionsresten abgesucht werden ++

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Nach dem Phosphor-Unfall am Wochenende will die Stadt Langenhagen die tieferen Schichten des Silbersees noch einmal nach Munitionsresten absuchen lassen. Das stehe auf der Liste, sagte der Abteilungsleiter für Ordnung und Sicherheit, Boris Ehrhardt. Vor einigen Jahren hatte die Verwaltung den See schon einmal absuchen lassen. Trotzdem hatte sich am Wochenende ein neunjähriges Mädchen schwere Verbrennungen zugezogen, als sie einen vermeintlichen Bernstein aus dem Wasser holte, der sich dann als Phosphor-Klumpen entpuppte. Der Kampfstoff fängt bei Kontakt mit der Luft an zu brennen. In den Weltkriegen wurde Phosphor zum Bombenbau verwendet. Auf dem Gelände des Silbersees befand sich zeitweilig ein Sprengplatz für Munitionsreste. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst, der den Phosphor-Klumpen entsorgt hat, teilte mit, ein Restrisiko bleibe bestehen. Die Stadt Langenhagen hat das Südufer des Silbersees gesperrt und Warnschilder aufgestellt.

++ Drohbrief: Evangelische Kirche zeigt sich schockiert ++

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Die evangelische Kirche hat sich schockiert über den Drohbrief gezeigt, der am Dienstag in einem Verwaltungsgebäude in Herrenhausen aufgetaucht ist. Das Schreiben richtete sich gegen das Engagement der Kirche für Flüchtlinge. In dem Umschlag befand sich weißes Pulver. Um was für eine Substanz es sich handelte, und was genau in dem Brief stand, wollte die Polizei wegen der laufenden Ermittlungen nicht angeben. Die Feuerwehr hatte die Substanz am Dienstag gesichert und dem LKA übergeben, zwei Labore bestätigten die Ungefährlichkeit. EKD-Sprecherin Annika Lukas sagte der HAZ, man sei erschrocken, zu welchen Taten Menschen aus Hass auf Geflüchtete fähig seien. Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strom hatte zuletzt angekündigt, ein Schiff für die Rettung von Flüchtlingen aus Seenot kaufen zu wollen.

++ ICEs bleiben liegen - Verkehrsminister Scheuer muss umsteigen ++

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„Vielen Dank für ihre Reise mit der Deutschen Bahn“, so geht der Spruch im Zug. Rund 250 Passagiere dürften ihre Entscheidung am Montagabend aber bereut haben. Denn ihr ICE von Berlin nach Köln blieb in Seelze liegen. Grund war ein technischer Defekt. Die Passagiere mussten erst über Leitern ins Gleisbett und dann in einen Ersatzzug klettern, wie Medien berichten.

Ähnlich war es Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ergangen, der Montagmorgen die Maschinenbau-Messe „Emo“ in Hannover eröffnen sollte. Er fuhr in einem anderen Pannen-ICE aus Berlin und musste umsteigen – und zwar in einen völlig überfüllten Ersatzzug. Das Ergebnis: 80 Minuten Gespräch mit Bürgern, wie Scheuers Sprecher twitterte – sicher auch über den Zustand der Deutschen Bahn.

++ Gleidingen: Auto verunglückt auf B6 - (k)einer hilft ++

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Eine junge Frau fährt mit dem Auto in die Leitplanke. Der Wagen kippt und bleibt auf der Seite liegen. Anschließend fahren mehrere Fahrzeuge vorbei, ohne der Frau zu helfen. So geschehen Montagabend auf der B6 zwischen Gleidingen und Sarstedt. Ein Lastwagenfahrer half der Frau, die offenbar mit dem Schrecken davonkam, wie Medien übereinstimmend berichteten. Die B6 musste gesperrt werden, die Feuerwehr streute die Fahrbahn ab, weil Flüssigkeiten aus dem Auto ausliefen. Der Grund dafür, dass die Frau in die Leitplanke fuhr, war zuletzt noch unklar.

++ Urteil im Baum-Streit: Linde in Wettbergen darf bleiben ++

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Der Baum bleibt stehen! So lautete am Montag das Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover in einem skurrilen Fall: Der Spar- und Bauverein wollte eine Fällgenehmigung für eine Linde erzwingen, nachdem die Stadt diese verweigert hatte. Der 15 Meter hohe Baum steht in Wettbergen an der Rudolfstraße direkt neben einem Mehrfamilienhaus und soll dafür verantwortlich sein, dass sich der Giebel des Gebäudes abgesenkt hat. Denn die Lindenwurzeln hätten im Hitze-Sommer 2018 Wasser aus einer Tonschicht gezogen, auf der das Haus steht, so der Spar- und Bauverein. Der Richter am Verwaltungsgericht sah das nicht als erwiesen an und argumentierte, der durstige Baum könne ja künftig bewässert werden. Denn er spende Schatten und sei gut fürs Klima. Eine Fällgenehmigung für die Linde gab es nicht.

++ Mord in Ahlem: Verdächtiger schweigt nach Festnahme ++

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Der 32-Jährige, der unter Verdacht steht, eine Frau aus Ahlem ermordet zu haben, schweigt zu den Vorwürfen. Ein Richter schickte den Mann aus Marokko am Montag in Untersuchungshaft. Im Fall einer Verurteilung wegen Mordes droht dem 32-Jährigen Lebenslang. Fahnder hatten ihn am Sonntag zwischen Göttingen und Kassel festgenommen. Der Mann saß am Steuer eines Wagens und wollte sich offenbar absetzen, wie die HAZ unter Berufung auf Mitglieder der Mordkommission berichtet. Die Leiche der 61-Jährigen war vergangene Woche im Dachgeschoss eines Hauses an der Mönckebergallee in Ahlem entdeckt worden, versteckt in einem Verschlag.

++ 96 Heimspiel: Slomka hofft auf 40.000 Fans im Stadion ++

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Nach der Länderspielpause und nach dem Herbert Grönemeyer-Konzert ist das Stadion nun wieder Schauplatz des nächsten Heimspiels für Hannover 96. Am Samstag kommt Arminia Bielefeld. Die Westfalen sind deutlich besser in die Saison gestartet als die Roten und haben noch kein Spiel verloren. 96 steht dagegen nach nur fünf Punkten aus fünf Spielen unter Zugzwang. Und da will Trainer Mirko Slomka seinem neu zusammengestellten Team auch nicht zu viel Zeit geben. Ziel sei es, möglichst schnell um die Tabellenspitze mitzuspielen. Unterstützt wird die Mannschaft dabei am Samstag von über 30.000 Fans. Auch aus Bielefeld kommen 5.000. Slomka hofft, dass am Ende bis zu 40.000 Zuschauer im Stadion sein werden. Ob die dann auch die ersten Einsätze der jüngsten Neuzugänge Dennis Aogo und Marc Stendera erleben, ist aber noch unklar. 

++ Leinewelle: Baustart am Hohen Ufer im Mai 2020 ++

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Surfen mitten in der City, das will die Leinewelle möglich machen. Und die künstliche Welle am Hohen Ufer nimmt weiter Form an. Seit Januar gibt es die offizielle Genehmigung für das Projekt und nun steht auch ein Baustart-Termin: ab Mai 2020 soll die Leinewelle entstehen. Das teilten die Initiatoren des Surferprojektes am Freitag mit. Mit Siebenmeilenstiefeln gehe es voran, heißt es in einer Mitteilung. Die Finanzierung des Projekts soll bis Ende des Jahres komplett stehen. Und neue Sponsoren sind unlängst auch schon dazu gekommen, etwa die städtische Wohnungsgesellschaft „hanova“. Mit den neuen Mitteln soll unter anderem eine Bodenuntersuchung finanziert werden. Denn es ist nicht auszuschließen, dass dort noch Fliegerbomben aus dem zweiten Weltkrieg liegen. 

++ Flughafen Langenhagen: DHL nimmt hoch technisierte Umschlaghalle in Betrieb ++

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Zuwachs am Flughafen: Im Airport Business Park hat das Logistikunternehmen DHL am Freitag eine neue riesige Umschlaghalle in Betrieb genommen. 260 Arbeitsplätze entstehen dort in Langenhagen. Die Mitarbeiter disponieren und konsolidieren Fracht – und das mit modernster Technik. Denn DHL testet in der neuen Umschlaghalle innovative Verfahren. Beispielsweise kommen intelligente Gabelstapler und Handschuhscanner zum Einsatz. Alle relevanten Informationen sollen außerdem live in einem Control Center zusammenlaufen. DHL spricht von einem „Terminal of the Future“. Und das ist über 8.000 Quadratmeter groß und ist mit mehr als 80 Ladeschleusen ausgestattet, an die LKW „andocken“ können. Beim Spatenstich vor gut einem Jahr hatte der Wirtschaftsdezernent der Region, Ulf Birger Franz, gesagt: Die Logistikregion Hannover werde durch diese neue Ansiedlung weiter aufgewertet.

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