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++ BMW 5er auf B6 verunglückt: Fahrer gesucht ++

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Wer hat den Unfallwagen gefahren? Die Polizei Hannover sucht den Fahrer oder die Fahrerin eines BMW 5er, der am frühen Montagmorgen auf der B6 von der Straße abgekommen ist. Die Beamten fanden vor Ort nur das demolierte Auto, aber keine Menschen.

Ein LKW-Fahrer hatte die Polizei über den Unfall nahe der Anschlussstelle Messe-Süd informiert. Dort stellten die Beamten eine über 100 Meter lange Spur der Verwüstung am Fahrbahnrand fest – mit umgeknickten Bäumen und Leitpfosten sowie diversen Fahrzeugteilen. Das kaputte Auto mit Hamelner Kennzeichen stand auch im Grünbereich der Böschung. Nur vom Fahrzeugführenden fehlte jede Spur. Die Polizei beschlagnahmte das Auto und bittet nun um Zeugenhinweise.

++ Nach Corona-Pause: Marienburg freut sich auf Besucher und Events ++

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Nach langer Pause freut sich auch die Marienburg wieder auf Besucher. Am Mittwoch hat Betreiber Nicolaus von Schöning das Programm für den Sommer vorgestellt. Einige geplante Veranstaltungen müssen coronabedingt ausfallen, etwa Konzerte des Blasorchesters Nordstemmen oder die Live-Hörspiele der Lauscherlounge. Das Best of Kleines Fest unterdessen kann stattfinden, aber in einer Neuauflage mit weniger Besuchern, 300 statt 900.

Im August gibt es ein Open Air-Kino mit dem Film „The King’s Speech“, an drei Terminen englisch anmutende Tea-Time-Events sowie ein großes Sommerfest Anfang September mit Bezug zu Robin Hood.

Allgemein gelten derzeit für einen Besuch im Innenhof von Schloss Marienburg keine Corona-Auflagen. Die aktuellen Regeln für die Events will der Betreiber jeweils online veröffentlichen: www.schloss-marienburg.de

++ Autobahnraststätte Garbsen-Süd: Parfümschmuggel aufgedeckt ++

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Polizei und Zoll haben an der Autobahnraststätte Garbsen-Süd einen Parfümschmuggel aufgedeckt. Die Zollbeamten hatten den Wagen eines 39-Jährigen kontrolliert. Dabei stellten die Fahnder nicht nur fest, dass der Mann gar keine gültige Fahrerlaubnis besaß, sondern auch mutmaßliche Hehlerware bei sich hatte. Im Kofferraum fand der Zoll etwa 170 hochwertige und neuverpackte Parfümflaschen im Wert von geschätzt gut 11.400 Euro. Die Herkunft der Ware konnte die hinzugezogene Polizei zunächst nicht verifizieren, belegen konnte der Mann sein Eigentum ebenso wenig. Die Autobahnpolizei ermittelt gegen den Mann aus Berlin neben der Hehlerei nun auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

++ Stadtkämmerer fordert zweiten Corona-Schutzschirm für Kommunen ++

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Die finanziellen Einbrüche durch die Corona-Krise machen vielen Städten und Gemeinden schwer zu schaffen - auch Hannover. Die Stadt braucht nach der Pandemie Sparprogramme, aber das wird nicht reichen, meint Stadtkämmerer Axel von der Ohe. Er forderte nun im Interview mit der Haz einen zweiten Schutzschirm des Bundes für die Kommunen - vergleichbar mit dem des vergangenen Jahres, der einen Teil der Gewerbesteuerausfälle kompensiert habe. Den Kommunen drohe Long Covid – eine sich lang hinziehende Erkrankung durch das Coronavirus, so der Stadtkämmerer. Hannover seien in der Krise Gewerbesteuereinnahmen und Gewinnbeteiligungen weggebrochen. Insgesamt werde sich das Minus laut von der Ohe auf eine mittlere dreistellige Millionensumme addieren. Hannover ist mit seiner Klage nicht allein. Nach einer aktuellen Umfrage des Niedersächsischen Städtetages rechnen dem Bericht zufolge fast alle größeren Kommunen mit massiven Steuerausfällen in den kommenden Jahren. Zum Teil drohen Gewerbesteuerausfälle um bis zu 30 Prozent im Vergleich zum Steueraufkommen vor der Krise.

++ Inzidenz stabil unter 35: Nächste Lockerungsstufe erreicht ++

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Die Region Hannover hat die nächste Lockerungsstufe erreicht. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Mittwoch bei 29,8. Das ist der fünfte Werktag in Folge unter der maßgebenden Marke von 35. Damit gilt die Inzidenz als stabil und es darf gelockert werden. Dazu muss die Regionsverwaltung im nächsten Schritt noch formal eine Allgemeinverfügung erlassen, sodass dann ab Freitag neue Regeln in Kraft treten können. Laut dem Corona-Stufenplan darf dann beispielsweise erstmals wieder in den Clubs und Diskotheken getanzt werden. Allerdings hat die Landesregierung angekündigt in diesem Punkt nachbessern zu wollen. Anders als ursprünglich vorgesehen soll für den Discobesuch wohl doch die Maskenpflicht gelten. In Restaurants und Cafes entfällt ab Freitag nun auch für die Innengastronomie die Sperrstunde, die Testpflicht und die Begrenzung der Kapazitäten. Im Einzelhandel dürfen die Zugangsbeschränkungen aufgehoben werden. Und auch für Hotels fällt mit der nächsten Lockerungsstufe die Auslastungsgrenze weg. Bei den Kontaktbeschränkungen sieht der Stufenplan vorerst keine weiteren Lockerungen vor.

++ Betrug mit Führerschein-Prüfungen: Angeklagte zu Bewährunsgstrafen verurteilt ++

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Für den Betrug mit Führerscheinprüfungen hat das Landgericht Hannover zwei Männer zu Bewährungstrafen verurteilt. Sie hatten für andere den schriftlichen Test der Führerscheinprüfung absolviert beziehungsweise Stellvertreter vermittelt. Dafür kassierten die Männer zwischen 800 und 2000 Euro Honorar. Der 29-Jährige Hauptangeklagte, der als Vermittler tätig war, wurde zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Er muss 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten - und zudem die insgesamt 56.000 Euro, die er mit seinem Betrug eingenommen hat, auch wieder zurückzahlen. Der mitangeklagte 26-Jährige muss 2.400 Euro zurückzahlen und während seiner zehnmonatigen Bewährungsstrafe 40 Arbeitsstunden ableisten. Er war einer der Männer, die vor Ort die Prüfungen für andere abgelegt haben. Die Angeklagten hatten im gesamten Bundesgebiet agiert, vor allem aber hier in Hannover.

++ Regelstudienzeit wird um weiteres Semester verlängert ++

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Die Regelstudienzeit soll wegen der erschwerten Studienbedingungen in der Pandemie um ein weiteres Semester verlängert werden. Das hat Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler angekündigt. Demnach soll auch das Sommersemester nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet werden. Durch die Verlängerung ist es unter anderem möglich, dass Bafög-Zahlungen entsprechend länger fließen und Langzeitstudiengebühren später fällig werden.Eine entsprechende Verordnung für die Verlängerung um ein drittes Semester sei auf den Weg gebracht, so Thümler.

++ Frisch saniertes Gartentheater stellt Programm für Sommernächte vor ++

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Es sieht fast aus wie neu: Das Gartentheater der Herrenhäuser Gärten eröffnet frisch saniert und wird bald wieder die Kulisse für Live-Konzerte, Poetry-Slams und Filmvorführungen. Ab Ende Juli finden dort die „Sommernächte im Gartentheater“ statt. Dafür verwandelt sich das Heckentheater für rund 20 Veranstaltungen zum Festsaal freiem Himmel. "Ich freue mich, dass wir endlich wieder unvergessliche Veranstaltungen in einem wunderbaren Ambiente anbieten können", sagte Direktor Ronald Clark bei der Vorstellung des Programms. Das Gartentheater gehöre zu den Open-Air-Spielorten, an denen die zurzeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln gut einzuhalten seien. Tickets gibt es ab sofort im Vorverkauf. Die "Sommernächte im Gartentheater" finden vom 30. Juli bis zum 29. August statt.

++ "Unwuchten" in Corona-Verordnung - Landesregierung muss bei Partys nachbessern ++

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Der Inzidenzwert in der Region Hannover sinkt weiter. Inzwischen sogar soweit, dass bald wieder größere Feiern möglich werden könnten – privat aber auch in Diskotheken. Die seit Montag geltende Corona-Verordnung für Niedersachsen macht ab einer stabilen Inzidenz unter 35 Hochzeitsfeiern oder Geburtstage mit bis zu 100 Gästen wieder möglich, wenn alle negativ getestet sind und Maske tragen. Auch in Diskos könnte dann wieder gefeiert werden. Nach der aktuellen Regelung dann sogar ohne Mund-Nasen-Schutz. Doch genau für diese Ungleichbehandlung von Partygästen gibt es Kritik aus der Bevölkerung. Und auch die Staatskanzlei sehe dies kritisch, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Dienstag im Krisenstab der Landesregierung. Diese Unwuchten müssten nun überarbeitet werden. Darüber werde der Koalitionsausschuss der Landesregierung beraten.

++ Erste Flohmärkte öffnen wieder ++

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Nach Monaten Zwangspause wird bald auch in Hannover wieder gefeilscht und getrödelt: Die ersten Flohmärkte öffnen wieder. Am Samstag öffnet der Flohmarkt auf der Pferderennbahn in Langenhagen - am Sonntag folgt der Markt auf dem Großmarktgelände am Tönniesberg. Auf den traditionsreichen Flohmarkt am Hohen Ufer in Hannovers Altstadt werden Trödelfans aber weiter verzichten müssen, denn die aktuelle Corona-Verordnung in Niedersachsen erlaubt Flohmärkte nur, wenn die Besucherströme messbar sind und das Gelände dafür eingezäunt ist. Wie eine Sprecherin der Hannover-Marketing und -Tourismusgesellschaft HMTG auf Anfrage der HAZ mitteilte, sei dies in der Altstadt nicht umsetzbar, da der Bereich am Ufer öffentlich sei und eine Abzäunung den Zugang zur ansässigen Gastronomie versperren würde.