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++ Startschuss für Impfzentrum: Weniger Impfdosen zur Verfügung ++

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Anderthalb Monate hat es auf den Startschuss gewartet: Am Montag hat das Impfzentrum auf dem hannoverschen Messegelände endlich den Betrieb aufgenommen. Auch wenn es das Größte der 50 Impfzentren in Niedersachsen ist, werden zunächst nur 450 Menschen pro Tag eine Corona-Schutzimpfung bekommen. Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung stehe, werden die Kapazitäten aufgestockt, kündigte Oberbürgermeister Belit Onay zum Start an. Ziel sei es, 1.000 Impfungen am Tag durchzuführen. Der schleppende Impfstart steht am Nachmittag auch auf der Agenda von Bund und Länder. Die Regierungschefs wollen ab 14 Uhr über das weitere Vorgehen beraten. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil kündigte bereits an, dass er von der Bundesregierung einen verlässlichen nationalen Impfplan erwarte - sowie eine Strategie, mit der die Produktion von Impfstoffen beschleunigt werden könne. Für Weil wäre vorstellbar, dass andere Pharmaunternehmen mit ihren Produktionsstätten die Impfstoffhersteller unterstützen.

++ Messerattacke in der List: Tatverdächtiger festgenommen ++

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Bei einer Messerattacke in der List sind am Sonntag zwei Menschen teils lebensgefährlich verletzt worden. Der Täter soll wahllos auf Passanten eingestochen haben. Der mutmaßliche Angreifer konnte von der Polizei gefasst werden. Der Messerangriff ereignete sich am Mittag gegen 12:20 Uhr an der Robertstraße. Ein 30-jähriger Mann war gerade mit seiner Freundin dabei sein Auto von Eis und Schnee zu befreien – als sich der Täter näherte und ihm plötzlich mit einem Messer in den Rücken stach. Während das Paar in einen Hinterhof flüchtete, attackierte der Angreifer einen weiteren Mann und verletzte auch den 59-Jährigen schwer. Nach den Messerattacken flüchtete der Täter, wenig später konnte die Polizei einen Tatverdächtigen festnehmen. Der 40-Jährige soll am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden. Die beiden verletzten Männer kamen ins Krankenhaus – bei dem 30-Jährigen bestand zunächst Lebensgefahr. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen versuchter Tötung.

++ Altpapier in der Region: aha kommt vorerst weiter wöchentlich ++

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Bei der Altpapierabholung im Umland bleibt alles beim Alten: Die Abfallwirtschaft Region Hannover will den Abholrhythmus vorerst doch nicht auf alle 14 Tage reduzieren. Die Umstellung war zum Frühjahr geplant. Doch die Corona-Krise sorgt mit Homeoffice und Online-Shopping aktuell für ein höheres Paketaufkommen. Daher will aha den wöchentlichen Rhythmus zunächst beibehalten. Das hat Geschäftsführer Thomas Schwarz im Ausschuss für Abfallwirtschaft angekündigt. Eine entsprechende Vorlage soll in der März-Sitzung beschlossen werden. Bei der ursprünglichen Beschlussfassung im Oktober vergangenen Jahres sei die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie und der sprunghafte Anstieg des Paketaufkommens noch nicht kalkulierbar gewesen.

++ Schnellerer Kohleausstieg: Startschuss für Bürgerbegehren ++

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Keine Kohlekraft ab 2026: Die Unterschriftensammlung zum Bürgerbegehren hannover erneuerbar ist am Freitag offiziell vor dem Neuen Rathaus gestartet. Die ersten Unterschriften kamen von den Partei- und Fraktionsspitzen von SPD, Grüne und Die Partei. Ziel des Bürgerbegehrens ist es, dass das enercity-Kohlekraftwerk Stöcken bereits 2026 nicht mehr am Netz ist. Nach derzeitigem Planungsstand war der Kohleausstieg für 2030 vorgesehen. Nach eigenen Angaben sind sich Stadtverwaltung und enercity bereits einig, dass der Ausstieg schnellstmöglich umgesetzt werden soll – allerdings erfordere das Vorhaben eine finanzielle Kraftanstrengung und realistische Zeitplanung für die Umstellung auf alternative Energiegewinnung. Die Organisatoren des Bürgerbegehrens – ein Zusammenschluss von Klima- und Umweltgruppen -  haben nun sechs Monate Zeit, um rund 20.000 Unterschriften zu sammeln. Wenn das gelingt, soll im nächsten Schritt die Stadtbevölkerung über das Anliegen abstimmen.

 

++ Millionen für Bus und Bahn: Land stärkt Hannovers Öffis ++

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Starke Investition gegen die Krise: Mit einem Rekordvolumen von rund 157 Millionen Euro will das Land Niedersachsen den Öffentlichen Personennahverkehr stärken – und Fahrgäste zurückgewinnen. Ein Großteil fließt dabei in die Region Hannover. Unter anderem ist die Förderung von 42 Üstra-Stadtbahnwagen vorgesehen – in Höhe von rund 72 Millionen Euro. Für den Bau von Hochbahnsteigen und Gleiserneuerungen erhält Hannover rund 8 Millionen Euro, weitere 1,24 Millionen gehen ins Umland – für dynamische Anzeigetafeln mit Echtzeitinformationen. Im Rahmen des ÖPNV-Jahresförderprogramms 2021 werden insgesamt 324 Projekte in ganz Niedersachsen unterstützt. Nach Angaben des Verkehrsministeriums sorgt die Pandemie aktuell landesweit für Fahrgastrückgänge um bis zu 80 Prozent. Um die Schäden der Corona-Krise abzufedern, hat das Land – gemeinsam mit dem Bund – bereits einen Rettungsschirm mit einem Gesamtvolumen von 402 Millionen Euro gespannt.

++ Impftermine Niedersachsen: Gesundheitsministerin erläutert schleppenden Start ++

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Gesundheitsministerin Carola Reimann hat sich am Donnerstag im Landtag zum pannenreichen Start der Impf-Terminvergabe in Niedersachsen geäußert. Dass die Technik bei einem derartigen Ansturm Schwierigkeiten habe, sei nicht verwunderlich, sagte die Ministerin und bezog sich dabei auf die rund 700.000 Anrufversuche allein in der ersten Stunde. Grundsätzlich habe das Prozedere aber dennoch funktioniert, betonte Reimann. Schließlich seien die 15.000 freien Termine bereits vergeben. Zudem rief die Ministerin weiterhin zur Geduld auf. In den nächsten Wochen würde es für jeden einen Impftermin geben. Der limitierende Faktor sei aber weiterhin der mangelnde Impfstoff. Am kommenden Dienstag sollen in Niedersachsen weitere Dosen von Biontech/Pfizer eintreffen. Wird diese Lieferung bestätigt, werden weitere Termine vergeben, teilte die Ministerin mit.

++ Arbeitsagentur Hannover veröffentlich Bilanz für 2020 ++

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Mehr Arbeitslosigkeit, weniger Stellen und mehr Kurzarbeit. Die Agentur für Arbeit Hannover hat Bilanz für das Jahr 2020 gezogen. Im Jahresdurchschnitt waren demnach rund 18 Prozent mehr Menschen ohne Arbeit als noch 2019. Zudem erreichten die Anträge auf Kurzarbeit neue Höchstwerte. Dies sei vor allem auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen. Besonders betroffen seien laut der Agentur für Arbeit die Bereiche Touristik, Handel und Gastronomie. Der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten bereitet dieser Trend Sorge. Sie verweist insbesondere auf den hohen Verlust an Mini-Jobs im Gastgewerbe. Hier gab es in der Region Hannover einen Rückgang von rund 22 Prozent. Auch in diesem Jahr rechnet die Agentur für Arbeit mit einem großen Druck der Pandemie auf den Arbeitsmarkt. Besonders in den ersten Wintermonaten des Jahres rechne sie mit einem erneuten Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Ebenso prognostiziert sie mehr Insolvenzen in 2021.

++ Niedersachsen soll einen neuen Corona-Stufenplan bekommen ++

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Das Land Niedersachsen hat einen neuen Stufen-Plan im Vorgehen gegen die Corona-Pandemie vorgelegt. Abhängig von der Inzidenz sollen feste Lockdown-Regeln gelten. Das geht aus einem Entwurf hervor, den die Staatskanzlei den Fraktionen des Landtages zukommen ließ. Der Plan umfasst insgesamt sechs Stufen. Laut HAZ soll demnach ein weitgehend freies Leben, mit unbegrenzten Familienfeiern und Großveranstaltungen mit über 500 Personen, erst wieder ab einer Inzidenz von unter 10 möglich sein. Die Maskenflicht würde aber auch dann in manchen Bereichen gelten. In Niedersachsen lag der 7-Tage-Insidenzwert am Donnerstag bei 82,5.

++Fehlstart mit Ansage: Impftermin-Hotline völlig überlastet++

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Es war gewissermaßen ein Fehlstart mit Ansage: Die Telefon-Hotline für die Vergabe der Impftermine ist unter dem Ansturm der Anmeldungen am Donnerstagmorgen zusammengebrochen. Das System war völlig überlastet und es gab kein Durchkommen. Für viele Anrufer, die einen Impftermin beantragen wollten, war es ein frustrierendes Unterfangen. Denn bereits zu Beginn war die Hotline für viele nicht zu erreichen. Es gab nur ein Besetztzeichen oder sogar die Ansage, dass die gewählte Nummer nicht vergeben sei. Auch das offizielle Online-Impfportal des Landes hatte mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Nutzer berichteten beispielsweise davon, dass sie für die Identitätsprüfung eine Mobilfunknummer angeben sollten, woraufhin vom Land dann ein Zugangscode zugeschickt wurde. Doch weil die SMS erst mit großer zeitlicher Verzögerung ankam, war dieser Code in der Zwischenzeit schon abgelaufen und nicht mehr gültig. Nach nicht einmal anderthalb Stunden waren bereits alle 15.000 verfügbaren Impftermine für Niedersachsen vergeben.

++ Autofreie Schmiedestraße: Stadt will schon ab Sommer sperren ++

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Die Stadt Hannover will die Schmiedestraße in der Altstadt nun doch schon im Sommer sperren. Sie hat mitgeteilt, dass sie die Planungen für eine autofreie Schmiedestraße forciere. Im April sollen demnach die Pläne für den ersten Bauabschnitt vom Marstall bis zur Seilwinderstraße fertig sein und durch die politischen Gremien gehen. Im Spätsommer soll dann der Startschuss für den Umbau fallen – zunächst werden die Leitungen verlegt. Die echten Straßenbauarbeiten sollen im nächsten Frühjahr beginnen, heißt es aus dem Rathaus. Stadtbaurat Thomas Vielhaber plant, schon ab Sommer oder Herbst probeweise den Durchgangsverkehr für Autos im Bereich der Marktstraße zu stoppen. Alle Grundstücke und das Parkhaus sollen erreichbar bleiben. Vom Marstall bis zur Markthalle könnten ansonsten aber nur noch Radfahrer durchfahren.