++ Postbank am Kronsberg: Betrüger manipulieren Geldautomaten ++

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Am Kronsberg in Bemerode haben Betrüger einen Postbank- Geldautomaten manipuliert und so versucht an geheime Daten von Bankkunden zu kommen. Die Täter hatten ein sogenanntes Skimming-Modul vor den regulären Kartenschlitz montiert. Durch einen Zufall war die Betrugsmasche aufgeflogen. Denn an dem Geldautomaten an der Kattenbrookstrift war die Bankkarte eines Kunden im Schlitz des Geldautomaten steckengeblieben. Als der 30-Jährige genauer hinschaute, entdeckte er eine Apparatur am Kartenschlitz, die dort nicht hingehörte und er informierte die Polizei. Die Beamten stellten dann fest, dass es sich dabei um ein Skimming Modul handelt, in dem ein Lesegerät die Daten der EC- oder Kreditkarte ausspäht. Eine eingebaute Kamera filmt zugleich den Ziffernblock des Geldautomaten – damit die Täter an die Pin-Nummer gelangen. Der Vorfall wurde am Freitag bekannt. Wie viele Menschen bis dahin schon Geld an dem manipulierten Automaten abgehoben haben, ist unklar. Nach Angaben der Polizei sind bislang keine unrechtmäßigen Abbuchungen bekannt.

++ Groß Munzel: Junge versackt in Ackerschlamm ++

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In Groß Munzel bei Barsinghausen ist am Montagabend ein Kind in Ackerschlamm versunken. Der elfjährige Junge steckte bis zu den Oberschenkeln fest und konnte sich nicht befreien. Offenbar war er beim Spielen mit Freunden in das Schlammloch gesunken. Die Rettungsaktion dauerte mehrere Stunden. Als die alarmierte Ortsfeuerwehr Groß Munzel gegen 18:15 Uhr eintraf, soll der Vater schon eine Stunde lang versucht haben den Elfjährigen zu retten. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten konnten die  Einsatzkräfte das Kind dann aber mithilfe von Steckleitern, Schaufeln und Spaten endlich befreien. Allerdings hat auch der Feuerwehreinsatz eine weitere Stunde gedauert. Der Junge erlitt eine leichte Unterkühlung.

++ Siegreiches Wochenende: Hannovers Profisportler glänzen ++

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Es war ein durchaus erfolgreiches Sport-Wochenende für unsere hannoverschen Spitzenteams. Hannover 96 hat genauso gewonnen, wie die Recken – Waspo Hannover träumt vom erneuten Pokalsieg. Ein verdientes 3:1 bei Zweitligakonkurrent Greuther Füth - so wünschen wir uns Hannover 96. Große Leidenschaft, Tore trotz Unterzahl nach gelb-rot für Verteidiger Josip Elez, ein gehaltener Elfemter von Ron-Robert Zieler. Die Recken haben in der Handball-Bundesliga erneut Schwerstarbeit leisten müssen: Nach einem 3-Tore-Rückstand Mitte der 2. Halbzeit gelang aber gegen den Tabellenvorletzten aus Ludwigshafen am Ende doch noch ein 25:23-Erfolg. Damit sind die Recken vorerst wieder von Rang 4 auf Tabellenplatz 3 geklettert. Durch ein souveränes 19:9 bei Poseidon Hamburg erneut im Final Four-Endturnier um den deutschen Wasserball-Pokal steht Waspo 98. Dort winkt Anfang April nun die Titelverteidigung.

 

++ Winterorkan Sabine: So war die Nacht und der Morgen ++

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Sturmtief Sabine hat die Region Hannover nicht so schlimm erwischt wie erwartet: Bis heute Morgen zählte die Feuerwehr Hannover 138 Unwettereinsätze in Stadt und Region. Verletzte gab es dabei nicht. Die Einsatzkräfte mussten sich um Wasserschäden und lose Dachteile kümmern und vor allem Straßen und Wege von abgeknickten Bäumen und Ästen befreien. Die Behörden warnen weiterhin vor dem Betreten von Parkanlagen und Wäldern. Der Tiergarten Hannover und die Herrenhäuser Gärten bleiben heute geschlossen – genauso wie alle öffentlichen Schulen in Stadt und Region. Das hatten die Behörden gestern Abend noch mitgeteilt. 

Im Bahnverkehr wird es den ganzen Tag noch zu Störungen und Verspätungen kommen: Die Regionalzüge und S-Bahnen fahren zwar weitestgehend wieder – allerdings mit gedrosseltem Tempo. Und erst seit dem Vormittag kommt auch im Fernverkehr langsam wieder Bewegung rein. Bereits gestern Abend hatte die Deutsche Bahn den Fernverkehr bundesweit eingestellt. Zahlreiche Reisende waren auch am Hauptbahnhof Hannover gestrandet.

++ FDP-Ratsherr Engelke erleichtert über Kemmerichs Rücktritt ++

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Die Rats-FDP hier in unserer Stadt hat mit Erleichterung auf die Rücktrittsankündigung von Thüringens Ministerpräsident Thomas Kemmerich reagiert. Das sei der einzig richtige Weg, sagte FDP-Ratsfraktionschef Wilfried Engelke am Donnerstag auf Nachfrage von Radio Hannover. Allerdings hätte das gestern schon passieren müssen. Er als FDP-Mitglied fühle sich beschämt, so Engelke.

Kemmerich hatte sich am Mittwoch in Erfurt unter anderem mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten wählen lassen. Nach massiver Kritik unter anderem von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat er heute angekündigt, den Landtag auflösen und Neuwahlen anstreben zu wollen. Der Sieger der Landtagswahl in Thüringen, Bodo Ramelow von der Linken, war zuvor in drei Wahlgängen zum Ministerpräsidenten gescheitert.

++ Wedemark: Unterricht am Gymansium Mellendorf fällt aus ++

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So mancher Schüler in der Wedemark dürfte frohlocken: Am Gymnasium Mellendorf fällt am Freitag der Unterricht für die Klassen 5 bis 10 aus. Grund ist eine Baugrube neben der Schule. Da haben Arbeiter zu dicht am Gebäude gebaggert, deshalb hat die Schulleitung den Trakt des Gymnasiums Mellendorf heute gesperrt und die Schüler schon mittags nach Hause geschickt. Eine Bodengutachterin untersuchte die Baustelle heute, demnach ist am Gebäude offenbar noch nichts verrutscht. Unter ungünstigen Umständen könne das aber passieren. Die Baufirma arbeitet laut der Gemeinde Wedemark an Lösungen.

Der Unterrichtsausfall am Gymnasium Mellendorf gilt übrigens nur für die Klassen 5 bis 10. Die Jahrgänge 11 und 12 müssen wie gewohnt zur Schule kommen. Nicht betroffen sind die IGS, die Realschule und die Facharbeitsräume. Ab Montag sollen dann wieder alle Schüler des Gymnasiums Mellendorf unterrichtet werden.

++ Gilde-Chefs: Sperren keine Arbeiter aus ++

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Die Gilde-Brauerei hat sich heute zu den Vorwürfen der Gewerkschaft NGG geäußert, sie sperre Arbeiter aus. Das sei nicht richtig, teilte die Geschäftsführung am Donnerstag mit. Die Beschäftigten hätten nach einem mehrtägigen Streik am 31. Januar an ihre Arbeitsplätze zurückkehren können, stattdessen habe die NGG aber erneut zu Ausständen aufgerufen.

Zu den Forderungen der Gewerkschaft nach Tarifverträgen teilte Gilde mit, man schreibe weiterhin rote Zahlen und könne deshalb neuen Mitarbeitern nur marktkonforme Löhne zahlen. Die Geschäftsführung hatte die Gilde Ende vergangenen Jahres in vier Einzelunternehmen aufgespalten. Die Gewerkschaft hatte dagegen geklagt und ruft ihre Mitglieder seither immer wieder zu Streiks auf.

++ Wieder Negativ-Stau-Rekord für A7 ++

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Immer wieder Staus und immer wieder die A7: Unter den sechs staureichsten Autobahn-Abschnitten in Niedersachsen befindet sich in der aktuellen ADAC Staubilanz gleich fünf Mal die wichtige Nord-Süd-Verbindung. Die Strecke Hannover - Hamburg nimmt im bundesweiten Ranking sogar Platz 4 der Bereiche mit den meisten Staukilometern ein. Die A7 Baustellen haben demnach im vergangen Jahr dafür gesorgt, dass Autofahrer zusammengerechnet insgesamt fast 45.000 Kilometer im Stau standen. Das sind 1.250 Kilometer mehr als im Vorjahr. Der staureichste Abschnitt lag in Niedersachsen zwischen Berkhof und Mellendorf. Der staureichste Tag war der 4.August. Der erste Sonntag an dem tatsächlich alle Bundesländer Sommerferien hatten. Da staute sich der Verkehr zwischen Westenholz und dem Dreieck Hannover Nord auf 25 Kilometern.

++ Hannover verstärkt Team für Kulturhauptstadt-Bewerbung ++

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Hannover möchte den Titel Kulturhauptstadt 2025 holen. Bis dahin steht aber noch einiges an Arbeit bevor. Deshalb ist das Bewerbungsteam jetzt um weitere kreative Köpfe verstärkt worden. Mit acht Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Politikwissenschaft, Literatur, Kunst, Musik und Dramaturgie. Experten, die der breiten Öffentlichkeit zwar weniger bekannt sind, in der Kulturszene allerdings einen guten Ruf als kreative Querdenker haben. Das Bewerbungsteam will nun Arbeitsgruppen einrichten und gemeinsam konkrete Projekte zur Kulturhauptstadt entwickeln, um ein lokales, nationales und europäisches Publikum anzusprechen, heißt es. Das erste Bid-Book, mit dem die Stadt bereits erfolgreich eine Runde weitergekommen ist, hat zudem eine Auszeichnung erhalten. Den renommierten iF Design Award 2020 für Produktgestaltung.

++ Lange Haftstrafen für Messerstecher vom Opernplatz ++

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Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen Jugendlichen auf dem Opernplatz im Februar 2019 sind zwei Brüder vom Landgericht Hannover zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Der 18-Jährige Angeklagte muss wegen Totschlags für acht Jahre ins Gefängnis. Der ältere Bruder - ein 21-Jähriger - kommt wegen versuchten Totschlags für sieben Jahre und neun Monate in Haft. Beide jungen Männer hatten vor einem Jahr eine verfeindete Jugendgruppe auf dem Opernplatz mit Messern angegriffen. Dabei kam ein 18-Jähriger um Leben, drei weitere junge Männer wurden lebensgefährlich verletzt. 

++ Protestkundgebung am Kröpcke nach Thüringen-Wahl ++

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Die von der Afd unterstütze Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum neuen Ministerpräsidenten von Thüringen sorgt auch in Hannover für Empörung. Am Mittwochwbend hatten sich einige hundert Menschen am Kröpcke zu einer spontanen Protestkundgebung versammelt. Viele Redner auf der Demo forderten Kemmerich zum Rücktritt auf. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius der ebenfalls zum Kröpcke gekommen war, nannte es eine Schande, dass sich ein FDP-Politiker mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten habe wählen lassen. Damit sei eine weitere rote Linie in der Abgrenzung gegen das Wiedererstarken rechtsextremer Kräfte überschritten worden. Dieser Fehler sei nur durch Neuwahlen in Thüringen zu heilen, so Pistorius. Zuvor hatte bereits Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil die Wahl Kemmerichs als ein abgekartetes, gefährliches Spiel bezeichnet. Niedersachsens Grüne und die Linke sprachen von einem Tabubruch. Und auch der CDU-Landesvorsitzende Bernd Althusmann forderte Neuwahlen. Niedersachsen FDP hofft in Thüringen auf eine Zusammenarbeit mit CDU, SPD und Grünen. Ansonsten müsse es dort Neuwahlen geben, so Fraktionschef Stefan Birkner.

++ Prozess um Rathaus-Affäre - Stadtmitarbeiter im Zeugenstand ++

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Am fünften Tag des Untreue-Prozesses rund um die Rathaus-Affäre sollen am Mittwoch im Landgericht Hannover enge Mitarbeiter der Anklagten aussagen. Unter anderem der ehemalige Leiter des städtischen Fachbereichs Recht. Er soll damals Zeuge von Gesprächen gewesen sei, bei denen es um die gesetzeswidrigen Zulagen von Frank Herbert ging. Der einstige Büroleiter von Ex-Oberbürgermeister Stefan Schostock hatte über drei Jahre lang unrechtmäßige Gehaltszulagen klassiert. Es geht um rund 50.0000 Euro. Auch eine Assistentin von Herbert soll als Zeugin im Gericht gehört werden. Ebenso die einstige Büroleiterin und die Sekretärin von Harald Härke, der damals Personaldezernent im Rathaus war. Härke soll die unzulässigen Gelder genehmigt haben.  Das Gericht will wissen, was die Stadtmitarbeiten von den Vorgängen im Rathaus mitbekommen haben.  

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