++ Wunsdorf: Pferdediebe verletzen Wallach ++

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Unbekannte Diebe haben versucht ein Pferd von einer Koppel in Wunstorf-Kolenfeld zu stehlen. Die Entführung misslang, doch der Wallach wurde erheblich verletzt.  Die Polizei geht davon aus, dass das Pferd geschlagen wurde. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht von Sonntag auf Montag. Die Diebe hatten wohl den Plan, den Wallach von seiner Weide an der Bültenstraße in einen Anhänger zu verladen. Sie führten das Pferd zunächst über den herunter getretenen Zaun und dann über einen Graben zur Straße. Doch anschließend soll sich das Pferd laut Polizei heftig gewehrt haben. Darauf deuten die Hufspuren im Boden hin. Als eine Zeugin durch laute Geräusche auf den versuchten Pferde-Diebstahl aufmerksam wurde, flüchteten die drei Täter in einem unbekannten Fahrzeug vermutlich in Richtung Schwalenbergstraße. Die Polizei Wunstorf sucht nun nach weiteren Zeugen.

++ 83.000 Euro für nichts: Jagd auf Rodewalder Wolf kostet immer mehr ++

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83.000 Euro hat die erfolglose Jagd auf den Rodewalder Wolf bislang verschlungen. Laut Landesregierung habe allein ein „Dienstleister“ rund 48.000 Euro in Rechnung gestellt. Details wollte die rot-schwarze Regierung laut dpa nicht nennen. Grünen-Landtagsabgeordneter und früherer Agrarminister Christian Meyer geht davon aus, dass es sich bei dem Dienstleister um einen Hersteller von Lebendfallen handelt. In den großen, kastenförmigen Fallen sollen Tiere des Rodewalder Rudels gefangen werden, damit ihnen DNA entnommen werden kann. Dazu kommen Personalkosten in Höhe von 32.000 Euro. Meyer kritisierte das als unverhältnismäßig. Die erfolglose Jagd habe deutlich mehr gekostet als die Entschädigung der betroffenen Landwirte. Der Wolf, der schon etliche Nutztiere gerissen hat, ist zum Abschuss freigegeben. Das Umweltministerium hatte die Genehmigung jüngst bis Ende August verlängert.

++ Supermarkt-Überfälle: 17-Jähriger festgenommen ++

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Ein Jugendlicher soll zusammen mit weiteren Komplizen mindestens vier Supermärkte in Hannover überfallen und ausgeraubt haben. Dienstag ist der 17-Jährige festgenommen worden. Er sitzt bereits auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. Die Polizei hatte zudem acht Wohnungen in Hannover und Langenhagen durchsucht. Dabei fanden die Kripobeamten unter anderem eine Softair-Pistole und Kleidung, die vermutlich bei den Raubüberfällen getragen wurde. Hinweise von Zeugen hatten die Kripo auf die Spur des 17 Jährigen gebracht. Er soll die vier Supermärkte in Oberricklingen, Linden-Süd, Ricklingen und Ahlem stets mit einem wechselten Komplizen betreten haben. Die Angestellten im Laden wurden immer mit einer Schusswaffe bedroht und schließlich flüchteten die Täter mit ihrer Beute. Bei den weiteren Tätern soll es sich ebenfalls um vier Jugendliche im Alter zwischen 17 und 19 Jahren gehandelt haben. Sie konnten bislang nicht festgenommen werden. Derzeit prüft die Polizei, ob die Jugendlichen noch für weitere Taten verantwortlich sein könnten. Die Ermittlungen dauern an.

++ Unwetter beschert Lehrter Feuerwehr viele Einsätze ++

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Nach dem heftigen Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel musste die Feuerwehr Montagabend im Raum Lehrte zu mehr als 40 Einsätzen ausrücken. Es waren mehrere Keller vollgelaufen, Bäume umgestürzt, Teile von Dächern herabgefallen und Straßen überflutet. Betroffen waren neben dem Lehrter Stadtgebiet vor allem die Ortsteile Arpke, Aligse, Sieverhausen und Steinwedel. In der Manskestraße in Lehrte fiel ein großer Baum kurz vor einem Linienbus quer auf die Straße und traf ein Auto. Verletzt wurde aber niemand.

++ Stadtbahn-Unfall: Autofahrerin leicht verletzt ++

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Im Bereich des Steintors ist am frühen Dienstagnachmittag ein Auto mit einer Stadtbahn zusammengestoßen. Die junge Frau am Steuer hatte offenbar auf der Goethestraße Ecke Leibnizufer verbotenerweise wenden wollen. Dabei übersah sie die Stadtbahn der Linie 17 und es kam zum Aufprall. Der Wagen der Frau wurde noch einige Meter mitgeschleift. Die 21-Jährige wurde leicht verletzt und musste von der Feuerwehr aus ihrem Smart befreit werden. Durch den Unfall kam es auf der Stadtbahnlinie 17 kurzzeitig zu Behinderungen. 

++ 8 Jahre haft für Brandstifter aus Ahlem ++

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Weil er den Tod seiner Nachbarn in Kauf genommen hat, muss ein 36-jähriger Brandstifter für acht Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass der Mann im Februar ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Ahlem gelegt hat. Das Gericht sprach ihn wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes in drei Fällen schuldig. Der 36 Jährige hatte demnach in seiner Dachgeschosswohnung an drei Stellen Feuer gelegt, die Türen der darunterliegenden Wohnungen mit Brandbeschleuniger besprüht und das Treppenhaus in Brand gesetzt. Nach Auffassung des Gerichts waren die Indizien so eindeutig, dass nur der Angeklagte als Brandstifter in Frage kam. Der Mann hatte zum Beispiel die Herdplatten und den Backofen voll aufgeheizt und mit Papier befüllt, seine eigenen Habseligkeiten in Sicherheit gebracht und die Brandmelder in seiner Wohnung in Wasser getaucht. Grund für die Tat sollen Streitigkeiten mit den Nachbarn gewesen sein, weswegen ihm die Kündigung drohte. Durch das Feuer im Treppenhaus waren eine 85 Jährige Bewohnerin sowie zwei Kinder in ihren Wohnungen eingesperrt. Die drei konnten aber gerettet werden und blieben unverletzt.

++ Tochter in Hundekäfig gequält: Mutter kommt vor Gericht ++

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Eine Frau aus Kleinburgwedel soll ihre sechsjährige Tochter über ein Jahr systematisch gequält haben. Die 44-Jährige sperrte das Mädchen offenbar wiederholt in eine Hunde-Transportbox und versetzte ihr Stromstöße. Das hat Oberstaatsanwalt Thomas Klinge am Dienstag auf Nachfrage von Radio Hannover bestätigt. Demnach habe die Frau Elektrohalsbänder für Hunde besessen und ihrer Tochter damit Stromstöße versetzt, wenn sie nicht gehorchte oder nicht die gewünschten Leistungen in der Schule brachte. Das Mädchen habe zwischen August 2016 und September 2017 immer wieder stundenlang in der Hunde-Transportbox ausharren müssen, auch zum Teil nachts. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Anklage gegen die Mutter erhoben wegen schwerer Misshandlung Schutzbefohlener, Körperverletzung und Freiheitsberaubung. Der Prozess vor dem Landgericht soll am 23. September beginnen.

++ Bagger-Unfall auf der A352: Polizei ermittelt gegen 29-jährigen Fahrer ++

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Die A352 zwischen Engelbostel und Hannover-Nord war Montag stundenlang gesperrt, weil ein Schwertransporter mit Bagger eine Brücke beschädigt hat. Die Polizei ermittelt nun gegen den 29-Jährigen Fahrer wegen falscher Ladungssicherung. Der Schaufelarm des Baggers war laut Polizei nicht richtig eingeklappt und der Schwertransport blieb an der Brücke hängen. Betonteile brachen aus dem Bauwerk, der Schaden soll im niedrigen sechsstelligen Bereich liegen. Etliche Autos fuhren über die Trümmer und wurden ebenfalls beschädigt. Der Bagger im Wert von 300.000 soll komplett zerstört sein, die Schäden am Schwertransporter liegen offenbar bei 100.000 Euro. Wie die „Bild“ berichtet, soll es der erste Auftrag des 29-jährigen Fahrers für das Transportunternehmen gewesen sein. Der Mann beteuerte demnach, er habe die Sicherung der Ladung mehrmals überprüft.

++ Wirtschaft schwächelt: Industrie brechen Aufträge weg ++

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Niedersachsens Industrie brechen die Aufträge weg: Im Juni betrug das Minus 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Landesamt für Statistik Montag mitteilte. Auf Halbjahressicht lag der Rückgang bei acht Prozent. Die Krise der Autoindustrie habe auf andere Branchen übergegriffen, sagte Niedersachsen-Metall-Chef Volker Schmidt gegenüber Medien. Vor allem die chemische Industrie und der Maschinenbau erbringen etliche Vorleistungen für die Kfz-Hersteller. Die Unternehmerverbände Niedersachsen forderten die Politik auf, angesichts der Wirtschaftslage Bürokratie abzubauen und die Steuern zu senken.

++ Regennasse A2: 19-jähriger Motorradfahrer rutscht unter Auto ++

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Es ist eine Horrorvorstellung: Ein Motorradfahrer kommt auf regennasser Autobahn ins Trudeln. Mit der Maschine rutscht er unter ein fahrendes Auto und wird noch etliche Meter mitgeschleift. So geschehen Montagabend auf der A2 bei Peine. Der 19-jährige Motorradfahrer wurde dabei lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Autos erlitt einen Schock. Wie die dpa berichtet, war wenige Augenblicke zuvor an derselben Stelle bereits eine Familie mit dem Auto verunglückt, alle vier Insassen wurden leicht verletzt. Auch hier geht die Polizei davon aus, dass die nasse Fahrbahn Unfallursache war.

++ Tieflader mit Bagger rammt Brücke: Sperrung auf A352 ++

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Weil ein Tieflader bei Langenhagen eine Brücke gerammt und beschädigt hat, bleibt der Unfallbereich auf der Autobahn 352 in Richtung Norden zwischen dem Dreieck Hannover-West und der Anschlussstelle Flughafen bis auf Weiteres gesperrt. Der Tieflader hatte in der vergangenen Nacht unter der Brücke Schwabenstraße in Langenhagen durchfahren wollen. Der Laster hatte einen Bagger geladen, doch der Schaufelarm war offenbar nicht ordnungsgemäß eingefahren worden. So prallte der Bagger während bei vollen Fahrt gegen den Unterbau der Brücke. Dadurch brachen Betonstücke aus der Konstruktion und ein nachfolgender LKW sowie vier Autos wurden durch die Trümmerteile beschädigt. Verletzt wurde aber niemand. Am Mittag wurde die Fahrbahn der A352 in Richtung Dortmund wieder freigegeben, nachdem ein Statiker die in Mitleidenschaft gezogene Brücke begutachtet hatte. Wann auch die Strecke nach Norden zum Flughafen wieder genutzt werden kann, ist nach Angaben der Polizei noch unklar. Es wurde eine Umleitung eingerichtet. Allein der Schaden an den Fahrzeugen wird auf 400 000 Euro geschätzt.

++ Lies bleibt Umweltminister - Kein Wechsel zu Energie-Verband ++

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Olaf Lies bleibt Umweltminister in Niedersachsen. Der SPD-Politiker hat ein Job-Angebot des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft in Berlin ausgeschlagen. Das hat der 52-Jährige heute in Hannover bekanntgegeben. Lies informierte gemeinsam mit Ministerpräsident Stephan Weil über seine Zukunft. Weil hat dafür extra seinen Urlaub unterbrochen.

Bei einem Wechsel wäre der Umweltminister Lobbyist für Konzerne wie RWE oder Eon geworden. Umweltverbände und Grüne hatten das scharf kritisiert. Weil hatte Lies um eine Entscheidung bis heute gebeten.

Der Ministerpräsident selbst hält sich zu seiner eigenen Zukunft bedeckt. Zu Berichten, er habe kein Interesse am SPD-Vorsitz, hat sich Weil bislang nicht geäußert.

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