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++ Verfolgungsjagd auf A2 ++

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Der Polizeikontrolle wollte er sich offenbar entziehen – deshalb ist ein Autofahrer aus NRW in der Nacht zu Donnerstag bis nach Hannover gerast, um vor den Beamten zu fliehen. Nach Angaben der Polizei sollte der Fahrer zunächst angehalten werden, dieser drückte allerdings stattdessen aufs Gas und lieferte sich daraufhin eine hartnäckige Verfolgungsjagd. Dabei wurde sogar ein Hubschrauber eingesetzt. Später übernahmen dann Einsatzkräfte der Polizei Hannover den Fall. An der Anschlussstelle Bothfeld fuhr er von der A2 ab und versuchte, zu Fuß davonzukommen. Kurze Zeit darauf konnte er aber festgenommen werden. Warum der Mann sich nicht kontrollieren lassen wollte, war am Morgen zunächst noch unklar.

++ Bald gelbe Tonne statt gelbem Sack? ++

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Für gelbe Säcke könnte in Hannover bald Schluss sein: Das städtische Ampelbündnis plant, stattdessen eine gelbe Tonne einzuführen, um Plastikmüll zu sammeln. Das ist laut Medienberichten einer der Pläne, die gestern im Umweltausschuss besprochen wurden. SPD, Grüne und FDP versprechen sich davon, dass die Straßen sauberer bleiben – denn nicht selten reißen gelbe Säcke auf und verteilen sich wieder in den Straßen. Unklar ist allerdings noch, wie die gelbe Tonne konkret umgesetzt werden soll – strittige Faktoren sind die Kosten und der Platzmangel. Weitere mögliche Maßnahmen der gestrigen Sondersitzung: Unter anderem sollen Mülleimer in Parks wie dem Georgengarten größer werden und mehr Abfallfahnder sollen eingesetzt werden gegen illegal abgestellten Müll.

++ Stadt untersucht 3600 Fälle mit Problemhunden ++

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Nach einer tödlichen Beißattacke war der Staffordshire-Terrier Chico im April eingeschläfert worden – die Stadt hatte schwere Versäumnisse ihrer Veterinärbehörde eingeräumt: Nun sind laut Medienberichten vorsorglich andere Problemfälle mit Hunden untersucht worden, die ein besonderes Aggressionsverhalten aufweisen. Die Stadt prüfte insgesamt 3600 Fälle aus den vergangenen 15 Jahren – und kam zu dem Ergebnis, dass die Verwaltung insgesamt ordnungsgemäß arbeite; es gebe somit keinen grundsätzlichen Handlungsbedarf, sagte Ordnungsdezernent Axel von der Ohe gestern. In lediglich 26 der 3600 Fälle habe man nochmal genauer hingesehen, wo sich der Hund befindet – nur in einem Fall sei ein Hund dennoch bei dem Halter gewesen, bei dem er eigentlich nicht mehr bleiben durfte. In dieser Sache werde ein Verfahren eingeleitet.

++ Langenhagen: Diebe stehlen Dessous für 700 Euro ++

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Geld und Wertsachen, darauf haben es Diebe normalerweise abgesehen. Zwei Männer in Langenhagen hatten am Dienstag wohl anderes im Sinn. Sie ließen Damenunterwäsche im Wert von 700 Euro mitgehen. Vor einem Geschäft am Marktplatz verdeckte einer der Männer den Wäscheständer, während der andere sich bei Slips und BHs bediente. Doch die beiden hatten offenbar nicht mit dem Eingreifen von Zeugen gerechnet: Sie hielten einen der Männer, einen 40-Jährigen, fest und übergaben ihn der Polizei. Der zweite Täter konnte flüchten. Sollte Ihnen also in Langenhagen ein Mann mit Damenunterwäsche über den Weg gelaufen sein, melden Sie sich bei der Polizei.

++ Einbruch in Marienburg: Museumsstücke gestohlen ++

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Die Burg galt einst als uneinnehmbare Festung – aber diese Zeiten sind vorbei, wie man am Beispiel Marienburg sieht: Unbekannte haben historische Waffen und eine Skulptur aus dem Schlossmuseum gestohlen, darunter Säbel und sogenannte Vorderlader-Gewehre. Das sagte ein Polizei-Sprecher am Mittwoch gegenüber Radio Hannover. Ein Mitarbeiter der Marienburg hatte am Montagmorgen bei einem Rundgang festgestellt, dass sich jemand Zugang zu den Räumlichkeiten verschafft hatte. Eine Liste der gestohlenen Gegenstände werde derzeit angefertigt, so der Polizeisprecher. Den Wert der Waffen und der Skulptur konnte er nicht beziffern.

++ Autobrände in Linden-Nord: Denkzettel für Falschparker? ++

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 Für die ausgebrannten Fahrzeuge in Linden-Nord sind womöglich anonyme Autohasser verantwortlich – oder zumindest Täter, die ein großes Problem mit Parksündern haben. Alle drei angesteckten Autos seien laut Polizei Falschparker gewesen – konkrete Hinweise, dass das die Ursache war, gibt es aber bislang nicht. Die Polizei ermittelt derzeit in alle Richtungen. Montagnacht waren insgesamt 22 Streifenwagen und ein Hubschrauber im Einsatz, um nach den Brandstiftern zu fahnden. Dass die Feuer vorsätzlich gelegt wurden, darüber besteht kein Zweifel. Der entstandene Gesamtschaden wird von der Polizei auf etwa 30.000 geschätzt. Neben den drei Autos waren ein weiterer PKW und zwei abgestellte Fahrräder durch die Flammen mitlädiert worden.

++ Ungeahnter Mehraufwand: A2-Baustelle dauert 1,5 Monate länger ++

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Baustellen und Fahrbahnverengungen sind auf der A2 nichts Neues mehr – und sie bleiben uns zum Teil noch länger erhalten als vorgesehen. Die Arbeiten zwischen Bothfeld und dem Kreuz Hannover West sollen laut Medienberichten etwa anderthalb Monate länger dauern. Bis Ende Oktober soll die Erneuerung der Leitplanken in Richtung Dortmund nun doch dauern – der Grund: Es hat sich ein massiver Mehraufwand ergeben. Aber auch an anderen Stellen der A2 hakt es weiter – wie etwa nahe Kreuz Ost: Gestern war es dort erneut zu einem schweren Unfall in Fahrtrichtung Berlin gekommen. Ein Kleintransporter raste in einen LKW – ein Fahrer wurde schwer verletzt.

++ Kaufhof und Karstadt: Angst vor Stellenabbau ++

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Wie geht es mit dem Personal bei Karstadt und Kaufhof weiter? Im Zuge der geplanten Fusion der beiden Warenhäuser könnten Jobs auf der Kippe stehen. Hannover gehört zu den Städten, die besonders bangen: Allein hier gibt es insgesamt 4 Standorte – zweimal Kaufhof, ein Karstadt und ein Karstadt Sport. Um die Kaufhof-Filiale am Platz der Weltausstellung hatte es schon in der Vergangenheit Schließungsgerüchte gegeben. Die Gewerkschaft verdi fordert Klarheit in Sachen Stelleabbau. Verhandelt werden soll aber erst in den kommenden Monaten.

++ Burgwedeler Messerangriff: 5 Jahre Jugendhaft für 17-jährigen Syrer ++

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Bei einem Angriff in Burgwedel ist eine junge Frau im März auf offenere Straße niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Am Dienstag ist der Haupttäter – ein 17 Jahre alter Syrer - zu fünf Jahren Jugendhaft  wegen versuchten Totschlags verurteilt worden. Damit blieb das Landgericht Hannover unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die sechs Jahre Haft gefordert hatte. Der 14 Jahre alte Bruder des Haupttäters, der die junge Frau und ihren Lebensgefährten mit angegriffen hatte, wurde zu zwei Wochen Jugendarrest verurteilt. Die brutale Attacke soll aus einer Nichtigkeit heraus entstanden sein. Der 14 Jährige hatte sich mit seinem Cousin offenbar in einem Supermarkt nicht benehmen können und war vom späteren Opfer zurecht gewiesen worden. Bei dem späteren Angriff hatten sie den 17 Jährigen hinzugeholt, der schließlich auf die 24 Jährige mit einem Messer einstach. Ihr Freund kassierte bei der Auseinandersetzung mehrere Faustschläge. Der Prozess fand am Landgericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, weil beide Verurteilten noch minderjährig sind.

++ Kampf um S-Bahn: Deutsche Bahn gibt nicht auf ++

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Die Deutsche Bahn versucht weiterhin, den drohenden Verlust des hannoverschen S-Bahn Streckennetzes zu verhindern. Die Bahn habe Beschwerde beim Oberlandesgericht Celle eingelegt, berichtet die NP. Zuvor hatte das Unternehmen vor der Vergabekammer Lüneburg eine Nachprüfung beantragt und Verfahrensfehler reklamiert - dieser Antrag war allerdings abgewiesen worden, und das will die Bahn nicht hinnehmen. Wann das Oberlandesgericht in Celle entscheiden wird, steht laut dem Bericht noch nicht fest. Nach derzeitigem Stand soll die Nordwestbahn in drei Jahren das S-Bahnnetz im Raum Hannover übernehmen. Der Deutschen Bahn droht, damit das letzte große Streckennetz im niedersächsischen Nahverkehr zu verlieren.