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++ Ex-Rockerboss: Hanebuth droht offenbar lange Haftstrafe ++

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Dem früheren Chef der Rockergruppe „Hells Angels“ in Hannover, Frank Hanebuth“, droht offenbar eine Haftstrafe von 13 Jahren. Wie mehrere Medien berichten, soll Hanebuth von spanischen Ermittlungsbehörden angeklagt worden sein unter anderem wegen des Verdachts der Geldwäsche und Bildung einer kriminellen Vereinigung. Der Rockerboss war vor mehr als fünf Jahren auf Mallorca festgenommen worden. Er soll auf freiem Fuß in Deutschland sein – allerdings gegen Kaution.

++ Axt-Mann überfällt Discounter in Leinhausen ++

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In Leinhausen hat am Dienstagabend ein Unbekannter mit einer Axt einen Discounter überfallen. Es ist der zweite Vorfall dieser Art in diesem Jahr. Ob es sich um denselben Täter handelt, ist noch unklar. Der Mann betrat den Markt an der Kasseler Straße kurz vor Geschäftsschluss gegen 21 Uhr. Er bedrohte eine 63-jährige Kassiererin mit der Axt und forderte Geld. Als die Frau sich weigerte, flüchtete der Mann. Er ist etwa 1,80 Meter groß und schlank und trug eine olivfarbene Tarnjacke mit Kapuze. Bereits Anfang Februar hatte ein Unbekannter mit einer Axt einen Supermarkt an der Mandelslohstraße überfallen. Er schlug mit der Axt auf die Kasse ein und flüchtete dann mit der Geldkassette.

++ Kleefeld: Schüler gewinnen bundesweiten Wettbewerb ++

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Eine Riesenüberraschung haben Schüler der Klasse 11a der Alice-Salomon-Schule in Kleefeld am Mittwoch erlebt: Sie haben einen Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung gewonnen und dürfen auf Klassenfahrt nach Paris. Der Leiter des Wettbewerbs Georg Lambertz überreichte den Schülern ihren Preis. Er habe sich wahnsinnig gefreut, als er die überraschten Gesichter gesehen habe, so Lambertz. Die Jury überzeugt hat ein 6-minütiges Video der Schüler, und zwar zum Thema „Influencer“. An dem Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung haben insgesamt mehr als 2000 Klassen teilgenommen.

++ Kleefeld: Fahrkartenautomat gesprengt - bereits elfter Fall ++

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Unbekannte haben erneut einen Fahrkartenautomaten der Üstra in Hannover gesprengt, diesmal an der Haltestelle Zehlendorfweg in Vahrenheide. Es ist der elfte Vorfall dieser Art binnen zwei Monaten. Laut Zeugen hatten sich zwei mutmaßliche Täter Mittwochfrüh gegen halb fünf an den Haltestelle aufgehalten, dann habe es einen lauten Knall gegeben und die Unbekannten seien geflüchtet. Laut Polizei haben die Täter dabei eine Geldkassette erbeutet. Sie konnten trotz Fahndung mit mehreren Streifenwagen und Hubschrauber entkommen. Die Üstra schätzt allein den Materialschaden bei jedem gesprengten Automaten auf 30.000 Euro.

++ Warnstreik am Mittwoch: Vor allem MHH betroffen ++

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Warnstreik im öffentlichen Dienst am Mittwoch in Hannover: Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des Landes aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen – auch in der Medizinischen Hochschule. Wie viele Mitarbeiter in den Warnstreik treten, konnte eine MHH-Sprecherin auf Nachfrage nicht sagen. Allerdings sei eine Notbesetzung im Dienst, die etwa Notoperationen durchführen könne. Die MHH habe versucht, normale OPs und Termine nicht auf morgen zu legen, so die Sprecherin. Ebenfalls vom Warnstreik betroffen etwa die Hochschule und die Leibniz Uni, die Straßenmeisterei oder verschiedene Ämter.

++ Neustadt: Polizei nimmt falsche Spendensammler fest ++

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Falsche Spendensammler waren am Montag in Neustadt unterwegs: Auf einem Supermarkt-Parkplatz am Rudolf-Diesel-Ring haben zwei Männer und zwei Frauen versucht, für den Landesverband der Taubstummen zu sammeln, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Sie trugen Klemmbretter und gaben vor, weder sprechen noch hören zu können. Die beiden Männer waren bereits vergangene Woche mit der Masche aufgefallen. Die Polizei konnte die Verdächtigen im Auto anhalten und vorläufig festnehmen. Wegen fehlender Haftgründe wurden sie wieder freigelassen.

++ Prozessauftakt gegen mutmaßlichen Trunkenheitsfahrer geplatzt ++

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Ein 32-Jähriger aus Seelze sollte sich am Dienstag eigentlich vor dem Amtsgericht verantworten wegen fahrlässiger Tötung: Im September 2017 soll er betrunken Auto gefahren und gegen einen Baum geprallt sein. Mit im Wagen saßen vier Neffen des Mannes, einer starb an den Folgen des Unfalls. Doch der Prozessauftakt ist geplatzt.

Der Angeklagte erschien nicht im Amtsgericht. Stattdessen ließ er seinen Anwalt ein Attest vorlegen. Demnach sei er im Krankenhaus in Behandlung und bereite sich auf eine Bauch-OP vor, offenbar eine Spätfolge des Unfalls. Die Richterin kündigte an, das genau prüfen zu wollen. Sie entschuldigte sich bei den Zeugen, unter anderem waren zwei Neffen des Angeklagten anwesend.

Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl gegen den 32-Jährigen. Sollte er das Gericht getäuscht haben, muss er möglicherweise die Kosten für den ausgefallenen Termin tragen. Sie könnten sich im vierstelligen Bereich bewegen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

++ Klage gegen "Section Control" - Eingriff in Grundrechte ++

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Erste Klage gegen „Section Control“: Ein Anwalt aus Laatzen sieht durch das Streckenradar an der B6 die Grundrechte verletzt, da Autofahrer ungefragt fotografiert werden. Das Niedersächsische Innenministerium bestätigte am Dienstag, dass die Klage am Verwaltungsgericht eingegangen ist. Sie werde derzeit geprüft. Allerdings ändere sich die Position des Ministeriums dadurch nicht, sagte eine Sprecherin auf Nachfrage von Radio Hannover. Die Rechtsgrundlage für „Section Control“ werde im neuen Polizeigesetz geschaffen. Bis dahin könne das System weiter erprobt werden. Die Niedersächsische Datenschutzbeauftragte hatte vor zwei Wochen die Abschaltung der Anlage gefordert unter Verweis auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.

++ Misburg: Lkw kippt um ++

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In Misburg ist am Dienstag ein LKW umgekippt. Der 40-Tonner war mit Gestein für die Zementherstellung beladen. Als er gegen halb zehn auf einem Gelände am Lohweg entladen werden sollte, kippte der LKW aus noch ungeklärter Ursache auf die Seite. Laut Feuerwehr wurde der Fahrer verletzt, konnte sich aber selbst befreien. Der 56-Jährige saß beim Eintreffen der Einsatzkräfte auf dem Führerhaus und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Eine Spedition stellte den Kipp-Laster wieder auf die Räder.

++ Kronsberg: Stadtbahn stößt mit Auto zusammen ++

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Stadtbahnunfall am Dienstag an der Haltestelle Kronsberg: Dort ist eine Bahn der Linie 6 mit einem Auto zusammengestoßen. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte. Die Üstra richtete einen Schienenersatzverkehr ein zwischen Bünteweg und Messe Ost. Inzwischen soll die Strecke wieder frei sein – die Bahnen fahren laut Üstra aber mit erheblicher Verspätung.