++ Klinikum Region Hannover - Tarifvertrag unter Dach und Fach ++

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Schichtdienst, Personalmangel und insgesamt eine hohe Belastung: Gesundheitsberufe sind ziemlich anstrengend und daher oft nicht sehr attraktiv. Das Klinikum Region Hannover will aber nun gegensteuern. Mit der Gewerkschaft Verdi hat sich das KRH jetzt auf einen Tarifvertrag geeinigt. Und jetzt ist der Startschuss für ein gemeinsames Pilotprojekt gefallen.

Herausragende Verbesserungen zur Steigerung der Attraktivität der Gesundheitsberufe“ – verspricht Verdi Landesleiter Detlef Ahting. Für zunächst zwei Jahre sollen Maßnahmen umgesetzt werden, die die Arbeitsbedingungen für besonders belastete Klinikums-Beschäftigte verbessern: Mitarbeiter über 45 bekommen zum Beispiel drei zusätzliche freie Tage pro Jahr, Mobil-Team-Beschäftigte bis zu 500 Euro brutto mehr im Monat. Kollegen, die eigentlich frei haben, doch zum Dienst bitten – das soll weiter reduziert, aber auch besser entlohnt werden. Darüber hinaus sind 200 neue Vollzeitstellen geplant. KRH-Chef Michael Born spricht bei diesem „Tarifvertrag Entlasung“ von einem Vorbild für hoffentlich viele weitere Arbeitgeber.

 

 

++ "Scientists for future" fordern Verkehrs- und Wärmewende: Auch Onay sieht Handlungsbedarf ++

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Neben "Fridays for Future", "Students for Future" und  "Parents for Future" kämpfen auch die Wissenschaftler, also "Scientists for Future" in Hannover für mehr Klimaschutz! Die Wissenschaftler haben am Donnerstag einen offenen Brief an Oberbürgermeister Belit Onay und Regionspräsident Hauke Jagau übergeben. Darin fordern sie eine Verkehrs- und Wärmewende, sowie den Ausbau erneuerbarer Energien. Das sind Themen, bei denen auch der Oberbürgermeister Handlungsbedarf sieht. Laut Onay müssten nun Wege gefunden werden, die theoretischen Ansätze für mehr Klimaschutz in praktisches kommunales Handeln zu übersetzen. Die Forderungen der "Scientists for future" richten sich besonders an die Region Hannover. Sie fordern die Überarbeitung des „Masterplan zur Erreichung der Klimaschutzziele“. 

++ Neuer DGB-Kreisverband der Region Hannover ++

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Um zukünftig politisch präsenter zu werden, hat der Deutsche Gewerkschaftsbund hat einen neuen Kreisverband in der Region Hannover gegründet. Die Mitglieder des neuen Verbandes kommen aus den ehemaligen Ortsverbänden. Mit dieser Neu-Organisation sollen die Ortsverbände in der Region Hannover zukünftig stärker zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen, so der DGB Region Niedersachsen-Mitte. Der gleich mitgewählte neue Vorsitzende des Kreisverbandes Reinhard Nold kündigte Gespräche mit der Arbeits- und Industriepolitik an. Nur im Dialog könne es möglich sein, auf lokaler Ebene Arbeits- und Industriepolitik im Einklang mit Klimaschutz voranzubringen. 

++ Mafia-Boss in der MHH? Großeinsatz für die Polizei ++

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Ausnahmezustand in der Medizinischen Hochschule: in der MHH wird derzeit ein Hochsicherheits-Patient behandelt. Dabei handelt es sich laut dem Innenministerium um einen Mann vom Balkan, der legal eingereist sei. Mehrere Medien berichten, dass es ein hochrangiges Clan-Mitglied aus Montenegro ist, das sich mit Schussverletzungen in Hannover behandeln lasse. Das wollten aber weder MHH noch die Polizei bestätigen: ein Polizeisprecher verwies gegenüber Radio Hannover auf die Persönlichkeitsrechte des Patienten. Der Sprecher bestätigte lediglich Schutzmaßnahmen, die an der MHH durchgeführt würden. An den Eingängen und Zufahrten der Medizinischen Hochschule sind seit Donnerstagvormittag zahlreiche schwer bewaffnete Beamte im Einsatz. Laut Innenminister Boris Pistorius geht es dabei auch um den Schutz von MHH-Mitarbeitern, anderen Patienten und Besuchern. Wann der Einsatz beendet ist, konnte die Polizei noch nicht sagen. 

++ Hilfe für Frauen in Not: 24-Stunden-Frauenhaus eröffnet ++

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Jede vierte Frau erlebt Schätzungen zufolge mindestens einmal im Leben Gewalt durch einen Partner oder Ex-Partner. In Frauenhäusern sollen Betroffene auch kurzfristig Schutz finden. Und in Hannover hat jetzt ein neues Frauenhaus seinen Betrieb aufgenommen: das „Frauenhaus24“, das rund um die Uhr und an sieben Tagen die Woche erreichbar ist. Landeshauptstadt und Region Hannover stehen gemeinsam hinter dem Projekt, sie teilen sich die jährlichen Kosten in Höhe von rund 800.000 Euro. 15 Plätze für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder stehen in der Einrichtung zur Verfügung. Und trotzdem: Noch immer fehlen in der Region knapp 40 Familienplätze, um allen Frauen in Notsituationen Schutz bieten zu können, sagte Sozialdezernentin Andrea Hanke.

++ So süß! Eisbärbaby im Zoo ist ein Mädchen ++

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Achtung Niedlichkeits-Alarm! Es gibt Neuigkeiten vom Eisbärnachwuchs im Zoo. Nach drei Monaten haben Tierärzte das Bärenbaby zum ersten Mal begutachtet. Und festgestellt: Es ist ein Mädchen! Und die Kleine entwickelt sich prächtig: 12 Kilo bringt sie schon auf die Waage, und quirlig ist sie auch: Eisbär-Mama Milana hat in der Wurfhöhle kaum noch eine ruhige Minute, so sehr tollt die Kleine herum. Bis auch Zoobesucher einen Blick auf sie werfen können, werden aber noch einige Wochen vergehen. Erste Ausflüge ins Freigelände könnte es Ende März geben. Wenn Sie so lange nicht warten können: Fotos von dem kleinen Eisbär-Mädchen finden Sie schon jetzt auf der Radio Hannover Facebookseite.

 

++ Immobilienmarktbericht: Häuser und Wohnugen in Hannover werden immer teurer ++

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Wer in Hannover ein Haus oder eine Eigentumswohnung kaufen möchte, der muss immer tiefer in die Tasche greifen. Das bestätigt nun auch der Landes-Immobilienmarktbericht, den Innenminister Boris Pistorius am Donnerstag vorgestellt hat. Der Durchschnittspreis für ein gebrauchtes Einfamilienhaus in Niedersachsen hat sich demnach in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Und in Hannover ist es am teuersten: hier liegt der Durchschnittspreis bei 465.000 Euro und 250.000 über dem Landes-Schnitt. Auch Eigentumswohnungen werden stetig beliebter. Und teurer: der Quadratmeterpreis hat sich in Hannover in zehn Jahren nahezu verdoppelt – auf jetzt 4660 Euro. Eine durchschnittliche 60-Quadratmeter-Wohnung kostet damit heute etwa 280.000 Euro. Trotz stetig steigender Aktivität und Preise sieht Minister Pistorius aber keine Anzeichen für eine mögliche Immobilien-Blase.

++ Schienbeintritt: Frau von Bettlerin angegriffen ++

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Eigentlich war sie nur auf der Durchreise am Hauptbahnhof- am Ende ist sie aber erst angebettelt und dann getreten worden. Eine 56-Jährige aus Vahrenwald war nach Angaben der Bundespolizei am Dienstag am Hauptbahnhof unterwegs. Dort wurde sie von einer anderen Frau um Geld gebeten, lehnte aber ab. Die angetrunkene 36-Jährige quittierte das mit einem Tritt gegen das Schienbein. Offenbar ist die Treterin bereits mehrfach durch Gewalt- und Eigentumsdelikte aufgefallen. Ihr droht nun ein Verfahren wegen Körperverletzung.

++ "Bäcker-Innung Region Hannover": Bäcker schließen sich zusammen ++

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Die Bäckerinnungen Hannover, Burgdorf und Neustadt am Rübenberge schließen sich rückwirkend zur „Bäckerinnung-Region Hannover“ zusammen. Der Zusammenschluss ist eine Konsequenz aus dem Strukturwandel im Bäcker-Handwerk. Die Zahl der Innungsbetriebe hat sich nach Angaben der Bäcker in den vergangen Jahren deutlich verringert. Erst jetzt gehört die Innung zu den leistungsstarken in Niedersachsen und Bremen. 37 Bäcker sind Mitglied in der neuen "Bäcker-Innung Region Hannover".

 Die neue Organisation soll die Interessen der einzelnen Bäcker in Zukunft gegenüber Politik und Behörden vertreten.

++ Kein Blindgänger gefunden: Landwehrkreisel wird am Wochenende trotzdem wieder gesperrt ++

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Tagelang ist am Landwehrkreisel in Ricklingen nach einer möglichen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht worden. Nun sind die Sondierungsarbeiten abgeschlossen und es ist letztendlich kein Blindgänger gefunden worden. Die Kampfmittelexperten haben nur die harmlose Metallhülle einer alten bereits ausgebrannten Bombe entdeckt. Jetzt am Wochenende wird es am Landwehrkreisel aber dennoch wieder Sperrungen und Verkehrsbehinderungen geben, weil die gebaggerte Grube wieder geschlossen werden muss. Die Sperrungen beginnen am Freitagabend um 19 Uhr und sollen bis Montag 5 Uhr andauern. Dann ist erneut kein Abbiegen aus Richtung Ricklingen zum Südschnellweg möglich. Ebenso fällt die Verbindung aus Hemmingen nach Norden weg. 

++ Limmer Messerangriff: Tatverdächtiger schweigt zum Motiv ++

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Auch fünf Tage nach dem Messerangriff eines Jugendlichen auf einen Rentner in Limmer sind die Hintergründe der Tat unklar. Der 17 Jährige sitzt in Untersuchungshaft und schweigt zum Motiv. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat der Jugendliche bisher keine Angaben zur Tat gemacht. Der 17-Jährige war am Freitag kurz nach dem Messerangriff in der Nähe des Tatortes festgenommen worden. Er soll den 84 Jahre alte Rentner an dem Nachmittag hinterrücks mit einem Messer angegriffen und dabei schwer am Hals verletzt haben. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht. Der in U-Haft sitzende Tatverdächtige war zuvor noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Er soll zum Zeitpunkt der Tat weder unter dem Einfluss von Alkohol noch von Drogen gestanden haben. Die Ermittler haben bisher auch keine Hinweise darauf, dass sich der Jugendliche und der Rentner kannten. Die Ermittlungen dauern an.

 

++ Mehr Besucher und mehr Ausleihen in der Stadtbibliothek ++

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Hannovers Stadtbibliothek ist stark gefragt: Das zeigen die Zahlen der am Mittwoch vorgestellten Jahresbilanz. 1.544.887 Besucher zählte die Stadtbibliothek im vergangen Jahr und damit ist die Besucherzahl das erste Mal seit sechs Jahren wieder angestiegen. Und auch die Ausleihen haben einen neuen Rekord erreicht. Am beliebtesten waren wieder Bücher aus der Spannungsliteratur und auch Hörbücher. Und vor allem Klimawandel beschäftigte die Menschen besonders stark. So erkundigten sich laut der Leiterin der Stadtbibliothek, Carola Schelle-Wolff, viele Menschen nach Möglichkeiten, um selber etwas für das Klima zu tun. Die Besucherstärksten Stadtteilbibliotheken sind in Döhren, in der List, in Linden und der Südstadt zu finden. 

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