++ Hindenburgstraße: Mehrheit gegen Namensänderung ++

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Eine Mehrheit der Anwohner an der Hindenburgstraße im Zooviertel will den umstrittenen Straßennamen behalten: In einer Befragung der Stadt soll sich mehr als die Hälfte der Teilnehmer dafür ausgesprochen haben, berichtet die HAZ am Mittwoch. Demnach sind rund 300 Anwohner für die Beibehaltung des Straßennamens, gut 250 sind für eine Änderung. Die Anwohner konnten bei der Befragung auch Namensvorschläge einreichen. Die Stadt wertet sie derzeit aus und will demnächst eine Liste mit sieben Vorschlägen zur Abstimmung stellen. Der Bezirksrat Mitte hatte vergangenes Jahr beschlossen, dass die Hindenburgstraße umbenannt werden soll. Reichspräsident Paul von Hindenburg hatte 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt.

++ Rathausaffäre: Härke akzeptiert Suspendierung ++

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In der Rathausaffäre hat Kulturdezernent Harald Härke seine Suspendierung offenbar akzeptiert. Zuvor war der 65-Jährige vor dem Verwaltungsgericht Hannover mit einem Antrag auf Aussetzung der Dienstenthebung gescheitert. Härkes Anwalt Karl Otte sagte gegenüber Medien, sein Mandant habe sich entschieden, keine Beschwerde einzulegen, auch wenn der Begründung des Gerichts in weiten Teilen nicht gefolgt werde. Härke darf bis zum Ende des Disziplinarverfahrens nicht mehr als Kulturdezernent im Rathaus arbeiten. Die Staatsanwaltschaft hat ihn, den scheidenden Oberbürgermeister Stefan Schostok sowie dessen ehemaligen Büroleiter Frank Herbert wegen schwerer Untreue angeklagt. Dabei geht es um unzulässige Gehaltszulagen.

++ Attacke von Bullterrier: Hund beißt Frau in Kopf und Schulter ++

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Und in Lehrte ist eine 78-jährige Frau am Montag von einem Hund angefallen und schwer verletzt worden: Nach Angaben der Polizei konnte der Miniatur-Bullterrier durch eine offenstehendes Tor von einem Grundstück an der Schillerstraße abhauen. Unvermittelt sprang er die Frau an, wodurch die zu Boden stürzte. Der Hund biss ihr dann mehrfach in Kopf und Schulter. Auch der 81-jährige Ehemann der Frau wurde beim Eingreifen leicht verletzt. Gegen den Halter des Hundes ermittelt die Polizei nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.  

++ Neue Hoffnung für Godehardistift: Stadt bietet neuen Standort an ++

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Vorsichtiges Aufatmen in Linden-Süd: Die Schließung des maroden Seniorenzentrums Godehardistift ist vorerst abgewendet. Die Stadt hat dem Betreiber jetzt ein neues Grundstück vorgeschlagen und reserviert: auf einem Parkplatz an der Einmündung Ricklinger Straße in die Deisterstraße kurz vor dem Schwarzen Bären könnte demnach ein Neubau entstehen. Denn eine Sanierung des bisherigen Gebäudes an der Posthornstraße war nicht mehr möglich. Deswegen wollte das Godehardistift eigentlich zum Jahresende schließen – zum Entsetzen der rund 80 Bewohner und ihrer Angehörigen.

Nun ist die Schließung zunächst bis Mitte 2020 ausgesetzt. In den nächsten sechs Monaten soll der Betreiber nun umfassend prüfen, ob ein Neubau an dem vorgeschlagenen Standort umzusetzen ist. Final müsste dann aber der Stadtrat noch seine Zustimmung geben, um das Baurecht und den Verkauf der Fläche zu beschließen. Geht alles gut, soll der Betrieb im alten Godehardistift dann noch bis zum Umzug in den Neubau weiterlaufen.

++ Kunstwerk am Königsworther Platz: "Symphony in Red" wird saniert ++

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Das Kunstwerk „Symphony in Red“ ist seit fast 20 Jahren schon ein Blickfang am Königsworther Platz. Jetzt brauchen die großen roten Stahlstreben einen neuen Anstrich. Eingerüstet ist die Skulptur bereits, bis Anfang Juli werden sich die Arbeiten aber hinziehen. 14.000 Euro nimmt das städtische Kulturbüro dafür in die Hand und hat eine Malerfirma aus Hannover beauftragt: die schleift das Kunstwerk zunächst manuell, reinigt es und bessert es aus, um es dann mehrfach neu anzustreichen und zu versiegeln.

Die 17 Meter hohe Skulptur des US-Künstlers John Henry wurde am 31. Mai 2000 eingeweiht, einen Tag vor Beginn der EXPO. Sie ist der Schlusspunkt der Skulpturenmeile.

++ Tödlicher Unfall auf der A7: massive Verkehrsbehinderungen ++

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Tödlicher Unfall am Dienstagmorgen auf der A7 in der Wedemark – stundenlang kam es dadurch zu massiven Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn. In Fahrtrichtung Hamburg fuhr der 52-jährige Fahrer eines Keintransporters gegen sechs Uhr auf einen vor ihm fahrenden Sattelschlepper auf. Der Mann hatte wohl zu spät bemerkt, dass der LKW wegen eines Rückstaus abbremsen musste. Durch den heftigen Aufprall wurde die Fahrerkabine des Kleintransporters zerstört und der Fahrer eingeklemmt, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die A7 musste während der Aufräumarbeiten in Richtung Norden für drei Stunden komplett gesperrt werden. Es bildete sich ein langer Stau mit einer Länge von bis zu 13 Kilometern. Auch die Umleitungsstrecken in der Wedemark waren zeitweise überlastet.

++ Zwille oder Luftgewehr? Bus der üstra attackiert ++

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An der Haltenhoffstraße haben Unbekannte am Sonntagabend auf noch ungeklärte Art und Weise ein Loch in der Seitenscheibe eines Üstra-Busses verursacht. Die Polizei hält einen Angriff mit dem Luftgewehr oder einer Zwille für möglich. Nach Angaben der Beamten hörte der 49-jährige Fahrer eines üstra-Busses gegen 21:45 Uhr während der Fahrt einen Knall und hielt daraufhin an. Verletzt wurde niemand, im hinteren Teil des Busses bemerkte er aber eine zersplitterte Seitenscheibe. Vor Ort ergaben Untersuchungen an einer Telefonzelle ähnliche Beschädigung. Die Polizei prüft die Zusammenhänge und ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Zeugen, darunter die Fahrgäste des Busses - werden gebeten, sich beim Kommissariat in der Nordstadt zu melden.

++ Steinwerfer auf Autobahnbrücke: Autofahrer mit Glück im Unglück ++

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Ein Autofahrer ist am Pfingstsonntag nur knapp einem Stein entgangen, den jemand von einer Brücke auf die A2 geworfen hatte. Hannovers Polizei sucht nun nach Zeugen. Wie die Beamten mitteilten war der 33-Jährige zwischen 23 Uhr 15 und 23 Uhr 20 mit dem Wagen in Richtung Dortmund unterwegs. Als er zwischen den Anschlussstellen Herrenhausen und Garbsen unter einer Autobahnbrücke durchfuhr zersplitterte plötzlich seine Windschutzscheibe. Der Mann hielt an, entdeckte auf seinem Beifahrersitz einen Stein und informierte sofort die Polizei. Die ermittelt nun wegen versuchten Mordes, eine Fahndung nach dem Verdächtigen blieb bisher aber erfolglos. Hinweise zu dem Täter nimmt der Kriminaldauerdienst entgegen.

++ Polizei geht gegen Verfasser von Hasskommentaren im Internet vor: Einer der Verdächtigen aus Hannover ++

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Sie beschimpfen, beleidigen und rufen sogar offen zu Straftaten auf: Mit einer groß angelegten Aktion ist die Polizei am Donnerstag gegen Verfasser von Hasskommentaren im Internet vorgegangen. Der Einsatz richtete sich konkret gegen Mitglieder der Facebook Gruppen „Die Patrioten“ und „Unser Deutschland patriotisch und Frei“. Einer der 12 Verdächtigen, gegen die unter anderem wegen Volksverhetzung und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt wird, kommt aus Hannover und soll einer der Administratoren gewesen sein. Die Bundesweite Aktion gegen sogenannte Hater richtete sich erstmals nicht nur gegen die Verfasser der Zeilen sondern, auch gegen die Seitenverantwortlichen, die ihrer Pflicht zur Prüfung der Beiträge nicht nachgekommen sein sollen.

 

++ Klage gegen die Stadt: Ex-Büroleiter Herbert will Geld behalten ++

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Die Rathausaffäre um unzulässige Gehaltszulagen beschäftigt weiterhin die Gerichte. Jetzt klagt der Ehemalige Büroleiter des Oberbürgermeisters, Frank Herbert, vor dem Verwaltungsgericht gegen die Stadt. Dabei geht es um die knapp 50.000 Euro, die Herbert von 2015 bis 2018 Zuviel kassiert haben soll. Nach dem Bekanntwerden der Vorgänge rund um die unzulässigen Boni hatte die Stadt die Überweisungen gestoppt und das Geld zurückgefordert. Herbert allerdings weigert sich die Summe zurück zu zahlen. Der frühere Büroleiter von Stefan Schostok ist zusammen mit diesem, sowie mit Harald Härke von der Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht angeklagt. Während Schostok und Härke wegen Untreue im besonders schweren Fall vorgeworfen wird, soll Herbert zur Untreue angestiftet haben. Über die Zulassung der Anklage muss das Landgericht allerdings noch entscheiden.

 

++ Belit Onay vermutlich Oberbürgermeisterkandidat der Grünen: Morgen offizielle Vorstellung ++

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Auch die Grünen haben nun einen Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl gefunden. Am Freitag wollen Partei und Fraktionsspitze ihren Bewerber offiziell vorstellen. Das bestätigte Grünen Parteichef Ludwig Hecke. Er wollte vorab aber keine weiteren Einzelheiten zu dem Oberbürgermeister-Kandidaten verraten. Laut Medieninformationen haben sich die Grünen für den Landtagsabgeordnete Belit Onay entschieden. Der Jurist, der früher Ratsmitglied in Hannover gewesen ist, war schon vorher immer wieder mal als aussichtreicher Kandidat genannt worden. Offenbar hat Onay die Findungskommission der Grünen überzeugt. Es heißt, er habe sich gegen eine starke Frau durchgesetzt. Die SPD hatte bereits Anfang Mai den früheren Finanzdezernenten Marc Hansmann als ihren Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl aufgestellt. Die CDU anschließend den ehemaligen Chef von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Eckhard Scholz. Außerdem im Rennen sind bislang Piraten-Politiker Adam Wolf, die parteilose Kulturmanagerin Iyabo Kaczmarek und der Bundestagsabgeordnete Jörn König für die AfD.

++ Rang 71 von 100 Städten: Hannover zahlt hohe Müllgebühren ++

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Hannoveraner müssen vergleichsweise viel für Müllgebühren hinblättern. Im bundesweiten Vergleich gehört Hannover inzwischen zum teuersten Drittel. Das zeigt laut Medienberichten eine Studie, die der Eigentümerverband Haus und Grund in Auftrag gegeben hatte. Demnach liege Hannover von rund 100 Städten nun auf Rang 71, vor drei Jahren sei es noch Platz 53 gewesen. Der Abfalldienst aha bezweifelt die Aussagekraft der Studie: Die Leistungen für die Müllgebühren seien nicht vergleichbar, heißt es. Durch das Umland gebe es hohen Fahraufwand, außerdem gebe es ein hohes Leistungsspektrum. Hannover kommt in Sachen Müllgebühren gemäß der Studie auf einen Mittelwert von rund 350 Euro – in den günstigsten Städten Deutschlands ist es nur etwa ein Drittel davon.

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