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++ Fridays for Future & ver.di: Erster Demozug fürs Klima seit Monaten ++

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Der kommende Freitag (18.6.) steht mal wieder ganz im Zeichen des Klimaschutzes: Aktivisten und Aktivistinnen von Fridays for future planen eine Veranstaltung gemeinsam mit der ver.di Jugend. Zum erst Mal seit Monaten soll wieder ein laufender Demozug stattfinden, teilte der hannoversche Ableger von FFF heute mit. Um 12.30 Uhr findet zunächst eine Auftaktkundgebung am Opernplatz statt. Die Route führt dann über Aegi, Leibnizufer, Goethestraße und Kurt-Schumacher-Straße zurück zum Opernplatz. 100 Tage vor der Bundestagswahl wollen die Demonstrierenden zu mehr Klimagerechtigkeit aufrufen.

++ Kriminalität am Weißekreuzplatz: Onay gegen "Law & Order"-Durchgreifen ++

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Tut die Stadt wegen der Probleme am Weißekreuzplatz zu wenig? Die Debatten, wie den verschiedenen Milieus und Straftaten begegnet werden soll, reißen nicht ab. Für Oberbürgermeister Belit Onay ist hartes, konsequentes Durchgreifen keine Lösung, das sagte er gestern bei "Klartext", dem Politik-Talk bei Radio Hannover. Eine Law & Order-Politik würde das Problem nicht lösen, sondern nur räumlich verlagern.

Am Weißekreuzplatz sind die Probleme vielfältig: Obdachlosigkeit, Trinkerszene, Drogenhandel, Prostitution, Lärm und Gewaltdelikte – zuletzt vor rund zwei Wochen erst hatte es eine Messerstecherei gegeben. Laut Onay brauche es spezifische Lösungen und Angebote statt pauschaler Forderungen. Der OB betonte auch, dass nicht der Eindruck eines rechtsfreien Raumes aufkommen dürfe.

Das ganze Gespräch aus unserer Sendung Klartext finden Sie übrigens zum Nachhören auf radiohannover.de.

++ Bankfiliale verwüstet: Unbekannte sprengen Geldautomat in Kirchrode ++

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In Kirchrode haben Unbekannte einen Bankautomaten gesprengt. In der Straße „Großer Hillen“ kam es Samstagfrüh gegen 4 Uhr zu einer heftigen Detonation. Dabei wurde der Vorraum der Bank komplett zerstört, teilte die Polizei mit. Auch die Zugangstür wurde entglast und die Fassade beschädigt. Anwohner, die die Explosion hörten, wählten umgehend den Notruf. Das Täter-Trio konnte in einem Auto flüchten. Wie viel die Gesuchten aus der Deutschen Bank erbeuteten, ist bislang nicht bekannt. Auch die Höhe des Schadens wurde noch nicht beziffert. Die Polizei bittet mögliche Zeugen der Tat um Hinweise.

++ Weil will an Maskenpflichtt festhalten ++

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Der Bund diskutiert über ein mögliches Ende der Maskenpflicht. Hier bei uns in der Region ist die rot-schwarze Landesregierung aber noch zögerlich: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil mahnte, auch im Hinblick auf grassierende Virusmutationen, die Pandemie sei noch nicht vorbei. Insbesondere in geschlossenen Räumen, wie etwa in Schulen, will Weil an der Maske zunächst festhalten. In Berlin hatte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht gefordert, die Länder sollten prüfen, ob eine Maskenpflicht noch verhältnismäßig sei. Hier in der Region Hannover liegt die Inzidenz heute bei 11,2. Jüngst plädierte auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für ein Ende der Pflicht.

++ Mordfall Goslar: Wurde die Leiche in Hannover vergraben? ++

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Die Spur führt weiter nach Hannover: Seit Mitte April sucht die Mordkommission Goslar nach der Leiche eines vermissten Mannes. Kurz nach dem Verschwinden des 51-Jährigen war dessen Auto am ehemaligen Expo-Gelände entdeckt worden. Jetzt gehen die Ermittler davon aus, dass dort im Umfeld möglicherweise auch die Leiche des Mannes versteckt sein könnte. Auch das Gebiet am Flughafen Langenhagen kommt in Frage. Die Theorie der Kripo ist es, dass der festgenommene Mordverdächtige den Toten in einer fingierten Baustelle versteckt haben könnte. Es seien ungewöhnliche Einkäufe des Beschuldigten aufgefallen, für die es keine nachvollziehbaren Gründe gebe. So besorgte sich der 50-jährige Rasengitterplatten und Baustahlmatten sowie Bauzaunelemente und Betonfüße. Die Kripo hält es für durchaus möglich, dass der Ablageort der Leiche damit vertuscht und umzäunt wurde. Deshalb bitten die Ermittler erneut um Zeugenhinweise. Die Kripo interessiert besonders, an welchen etwa 50 Quadratmeter groß abgesperrten Baustellen ab dem 30. April bis heute nicht gearbeitet wurde. Der in U-Haft sitzende Bundespolizist und das Opfer aus Goslar sollen eng befreundet gewesen sein. Der Beschuldigte soll laut Medienberichten angeblich ein Verhältnis mit der Frau des Toten gehabt haben.

++ Anja Ritschel soll neue Umwelt- und Wirtschaftsdezernentin werden ++

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Auch künftig soll eine Frau an der Spitze des Wirtschafts- und Umweltdezernats der Stadt Hannover stehen. Oberbürgermeister Belit Onay hat am Freitag im Neuen Rathaus seine Wunschkandidatin für den Posten präsentiert. Die Nachfolge der scheidenden Dezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette soll demnach Onays Grünen-Parteikollegin Anja Ritschel übernehmen. Die 55-Jährige hat zuvor als Umweltdezernentin in Bielefeld gearbeitet und war dort auch Stellvertreterin des Oberbürgermeisters. Ritschel studierte in Hannover und war im Parteivorstand der Grünen aktiv. Bevor sie nach Bielefeld ging, leitete sie bei der Stadt Hannover den Bereich Forsten, Landschaftsräume und Naturschutz.

Die Stadt Hannover mit ihrer hohen Lebensqualität weiter zu entwickeln, darauf freue sie sich sehr, so Ritschel. „Die Ausrichtung städtischen Handelns am Prinzip der Nachhaltigkeit ist von  zentraler Bedeutung“, betont sie. „Hannover hat sich hierfür ehrgeizige Ziele gesetzt, wie die Klimaneutralität bis 2035 und einen vorgezogenen Kohleausstieg bereits bis 2026. Dies umzusetzen, erfordert vollen Einsatz von allen Beteiligten und wird ein Schwerpunkt meiner Arbeit sein.“ Mit Blick auf die Folgen der Corona-Krise meint Ritschel: „Die Pandemie hat große Umbrüche ausgelöst oder beschleunigt. Viele Branchen wie das Messe- und Kongresswesen, die Gastronomie oder der Handel sind existenziell betroffen. Prozesse wie der gerade gestartete Innenstadtdialog sind richtig und notwendig, um Hannover zukunftsfähig und wirtschaftlich stabil weiterzuentwickeln.“

Oberbürgermeister Onay will dem Rat Mitte Juli seine Kandidatin präsentieren. Eine Mehrheit gilt als sicher, weil SPD, Grüne und FDP dem Vernehmen nach Zustimmung signalisieren. 

 

++ Digitaler Impfpass in Niedersachsen noch nicht startklar ++

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Die Impfzentren hier bei uns in Hannover und in ganz Niedersachsen können den digitalen Impfpass derzeit nicht ausstellen. Entsprechende Geräte stünden zwar zur Verfügung, könnten aber erst im Laufe der kommenden Woche eingesetzt werden, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens. Ihr Bundeskollege Jens Spahn hatte am Mittwoch angekündigt, dass der digitale Impfpass nun verfügbar sei. Etliche Bürger haben deshalb offenbar bereits in Impfzentren, Apotheken und Arztpraxen auf die Ausstellung gedrungen.

Für den digitalen Impfpass wird nach der Impfung ein sogenannter QR-Code generiert. Der lässt sich dann mit der Corona-Warn-App oder der neuen CovPass-App einscannen und aufs Smartphone übertragen. So soll das Handy als digitaler Impfpass fungieren.

Ab Montag wollen Apotheken den digitalen Impfpass ausstellen, teilte der Landesapothekerverband mit. Welche Apotheken mitmachen, soll über die Internetseite www.mein-apothekenmanager.de abgefragt werden können. Neben dem digitalen Impfpass bleibt aber auch das gelbe Impfheft weiterhin gültig.

++ Flucht mit 200 Sachen: Polizei geht gegen PS-Protzer vor ++

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Mit 200 Sachen durch die Innenstadt: Die Polizei hier bei uns in Hannover ist erneut gegen Autoposer und PS-Protzer vorgegangen - und hat wieder Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen. Die Polizei kontrollierte an sämtlichen beliebten Treffpunkten der Autoposer-Szene.

An der Brühlstraße beispielsweise beschlagnahmten die Beamten einen über 400 PS-starken Mercedes, weil dessen Fahrer zuvor an einem illegalen Straßenrennen teilgenommen haben soll. An der Hamburger Allee versuchte eine Zivilstreife einen anderen Raser zu verfolgen, der in Kurven driftete und mit geschätzt Tempo 200 entkommen konnte. Ein 19-jährigen Autofahrer wurde dabei erwischt, wie er mit seinem Luxuswagen im Bahntunnel an der Fernroder Straße stark beschleunigte und damit unnötigen Lärm verursachte. Es wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Außerdem legte die Polizei mehrere teure Wagen still, weil etwa am Fahrwerk rumgeschraubt oder auch die Heckleuchten illegal lackiert worden waren.

++ Kultusminister: Keine langen Schulschließungen mehr ++

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Im kommenden Schuljahr soll es keine monatelangen Schulschließungen wegen Corona mehr geben. Das hat die Kultusministerkonferenz der Länder beschlossen. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne begrüßte die Einigung, sagte aber auch, man wäre schlecht beraten, alle Sicherheitsmaßnahmen fallen zu lassen. Das Virus habe gezeigt, dass Nachlässigkeiten hart bestraft würden.

Das Schuljahr 2021/22 soll nach den Sommerferien im vollständigen Regelbetrieb beginnen, sofern das Infektionsgeschehen das zulässt. Welche Regeln dann genau gelten, hänge auch mit der Inzidenzlage zusammen und könne regional unterschiedlich sein. Tonne sagte, es werde an einem Konzept gearbeitet, das noch vor den Ferien kommuniziert würde.

Bei uns in der Region Hannover liegt die Inzidenz laut RKI aktuell bei 13,3.

++ Stöcken: Opfer der Schießerei wird beigesetzt - 1000 Trauergäste ++

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Mehr als 1000 Menschen haben am Donnerstag auf dem Friedhof in Stöcken Anschied genommen von dem 30-Jährigen, der bei der Schießerei an der Arndstraße ums Leben gekommen ist. Die Polizei war mit etlichen Einsatzkräften vor Ort, auch um die Einhaltung der Corona-Regeln zu überwachen. Es blieb die ganze Zeit friedlich.

Gegen kurz nach halb zwei setzte sich der Trauerzug in Bewegung, ein Wagen mit Sarg fuhr vorweg. Der Albaner wurde schließlich auf dem muslimischen Teil des Friedhofs beigesetzt.

Bei der Schießerei an der Arndstraße nahe des Alten Güterbahnhofs war der 30-Jährige vergangene Woche gestorben. Ein mutmaßlicher Todesschütze sitzt bereits in Haft, schweigt bislang aber offenbar zu den Vorwürfen. Motiv für die Tat könnte ein Streit um Geld sein, möglicherweise aber auch ein Racheakt für frühere Auseinandersetzungen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.