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++ Haben Üstra-Betriebsräte zu viel Geld kassiert? ++

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Haben Betriebsräte bei der Üstra jahrelang mehr Geld bekommen als ihnen zusteht? So lautet der Vorwurf in einem anonymen Schreiben, das den Verkehrsbetrieben vorliegt. Üstra-Chef Volkhardt Klöppner kündigte am Dienstag an, die Vorwürfe untersuchen zu wollen. Auf den ersten Blick lasse sich aber bereits sagen, dass die in dem Schreiben genannten Gehaltsgruppen nicht der Wahrheit entsprechen. Dennoch habe man das Schreiben der Staatsanwaltschaft übersandt, teilte die Üstra mit. Bei den Verkehrsbetrieben gibt es laut Medienberichten derzeit einen Machtkampf: Demnach wollen Betriebsratsvertreter den Einzug von Regiobus-Chefin Elke von Zadel in den Vorstand verhindern.

++ Hauptbahnhof: ICE brennt ++

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Im Hauptbahnhof hat am Dienstag ein ICE gebrannt. Ein Triebkopf des Schnellzugs war gegen 12 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten, dichter Rauch stieg auf. Hunderte Reisende, die zu dem Zeitpunkt im ICE waren, wurden in Sicherheit gebracht, teilte die Feuerwehr mit. Die Gleise 11 und 12 wurden evakuiert. Die Feuerwehr löschte den Brand, verletzt wurde niemand. Rund um den Hauptbahnhof kam es zu Verkehrsbehinderungen, auf mehreren Stadtbahnlinien gab es Einschränkungen. Am Dienstag Morgen war es bereits in Langenhagen-Mitte zu einem Brand an einer S-Bahn gekommen, ebenfalls im Motorenbereich. Der Zug wurde geräumt. Auch hier wurde niemand verletzt.

++ Schostok enttäuscht vom Diesel-Gipfel ++

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Hannover Oberbürgermeister Stefan Schostok hat sich enttäuscht vom Diesel-Gipfel der Kommunen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in Berlin gezeigt. Einen Durchbruch bei der Frage der Fahrverbote in den Städten habe es nicht gegeben, sagte Schostok. Deshalb sei es ein durchwachsenes Ergebnis. Positiv bewertete der OB die Aufstockung von Förderprogrammen, etwa für Handwerker. Fahrverbote könnten so aber nicht verhindert werden. Die Umtauschaktionen der Hersteller müssten auf alle betroffenen Städte ausgeweitet werden, so Schostok. Er sprach mit Blick auf Fahrverbote von einem Wettlauf mit der Zeit. Der OB unterstrich seine Forderung zur Einführung einer Blauen Plakette.

++ Verkehrsstreit: Mercedes-Fahrer blockiert Voßstraße ++

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Verkehrs-Posse in der List: Ein uneinsichtiger Mercedes-Fahrer hat am Montag zeitweise den Busverkehr in der Voßstraße lahmgelegt. Wie ein Polizei-Sprecher gegenüber Radio Hannover bestätigte, blieb der Mann mit seinem Wagen mitten auf der Straße stehen und beleidigte den Busfahrer. Angeblich hatte er eine Vollbremsung machen müssen, als der entgegenkommende Bus einem parkenden Umzugswagen auswich. Obwohl beide Fahrzeuge hätten aneinander vorbeifahren können, gab der Mann die Voßstraße erst frei, als die Polizei kam. Sie leitete ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit ein und erstattete Anzeige wegen Nötigung. Auf der Voßstraße stauten sich zahlreiche Busse.

++ Messerstecherei: Verdächtiger unter Alkoholeinfluss ++

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Im Hauptbahnhof hatte am Freitag ein Mann einen anderen mit einem Messer niedergestochen. Der mutmaßliche Täter hatte 3,7 Promille Atemalkohol, sagte ein Polizeisprecher gegenüber Radio Hannover. Der Mann sitzt derzeit in Untersuchungshaft, beide Männer sollen der Trinkerszene angehören und vor der Tat in Streit geraten sein.

++ 66.000 Euro veruntreut: Vorsitzender ruiniert Verein ++

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66.000 Euro hat der Vorsitzende eines Sportvereins in Hainholz binnen eines Jahres veruntreut. Der Verein ist damit ruiniert. Das Amtsgericht Hannover hat den Mann aus Neustadt am Montag  wegen Untreue in 86 Fällen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss er 200 Stunden soziale Arbeit leisten. Der 31-Jährige hatte gestanden, immer wieder Bargeld vom Vereinskonto abgehoben und für seine Spielsucht ausgegeben zu haben. Das Geld muss er komplett zurückzahlen.

++ Großburgwedel: Klinikum soll neu gebaut werden ++

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Klinikneubau in Burgwedel: Der Krankenhausplanungsausschuss des Landes hat am Donnerstag beschlossen, das Klinikum  in Großburgwedel neu zu bauen. Das neue Gebäude soll etwa 120 Millionen Euro kosten und Platz für 285 Betten bieten. Das Land sieht in dem Beschluss die Grundlage für eine zukunftssichere Stationäre Versorgung in Stadt und Region Hannover. Am Klinikstandort in Lehrte gibt es dagegen weiterhin keine Klarheit. Die Regionsversammlung hatte wie im Koalitionsvertrag geplant eine Aufwertung des Krankenhauses beschlossen, das Land blieb aber dem eigenen Entwurf treu. Die CDU-Ratsfraktion reagierte am Donnerstag positiv auf den Neubau in Burgwedel. Allerdings kritisierte Fraktionschef Bernward Schlossarek den Umgang des Sozialministeriums mit Beschlüssen der Regionsversammlung. Wie die HAZ berichtet spricht sich auch die SPD für eine Weiterentwicklung des Lehrter Klinikums aus.

++ Mann im Hauptbahnhof niedergestochen ++

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Bei einem Streit im Hauptbahnhof ist am Freitag Mittag ein Mann schwer verletzt worden- nach Polizeiangaben geriet der 48-Jährige gegen 11.15 Uhr am Seitenausgang hinter der Burgerking Filliale mit einem anderem Mann in Streit. Bei der Auseinandersetzung erlitt einer der Männer eine Stichverletzung, ob mit einem Messer wollte die Polizei bisher nicht bestätigen. Zuerst haben die Sanitäter befürchtet der Mann schwebe in Lebensgefahr, die Polizei geht aktuell aber lediglich von schweren Verletzungen am Oberkörper aus. Der Verdächtige floh in Richtung Raschplatz, konnte aber wenig später am Bahnhofsvorplatz gestellt werden. Der Hintergrund für diese Auseinandersetzung ist bisher noch nicht geklärt, die Ermittler gehen aber davon aus, dass die beiden Beteiligten aus Hannovers Obdachlosenszene stammen. Erst vor wenigen Wochen hatte es zwei Messerattacken in der Innenstadt gegeben, eine davon endete tödlich.

++ Bauamt schreibt acht neue Stellen aus ++

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Die Stadtverwaltung reagiert auf Kritik wegen der schleppenden Bearbeitungen von Baugenehmigungen und schreibt schreibt acht neue Stellen im Bauamt aus. Neben den neuen Mitarbeitern möchte Baudezernent Uwe Bodemann klarere Entscheidungsstrukturen schaffen. Wie die HAZ berichtet appellierte Bodemann in der Ratssitzung gestern an die Landespolitik die niedersächsische Bauordnung zu vereinfachen. Die Verwaltung räumte ein, dass Klagen über schleppende Bearbeitung von Bauanträgen zugenommen habe. Erst vor kurzem war diese Diskussion neu entbrannt, als Investor Günter Papenburg dem Bauamt Verzögerungen bei der Erteilung von Genehmigungen vorwarf. Zusätzliche Mitarbeiter sollen die Arbeitsbelastung nun kompensieren.

++ Erbprinz Ernst August verkauft Marienburg ++

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Das Schloss Marienburg geht in die öffentliche Hand über. Erbprinz Ernst August von Hannover verkauft das Schloss für den symbolischen Betrag von einem Euro an die Liemak Immobilien GmbH, eine Tochter der Klosterkammer. Bund und Land geben insgesamt rund 27 Millionen für die überfällige Sanierung von Schloss Marienburg. Für Erbprinz Ernst August ist der Verkauf ein finanzieller Befreiungsschlag. Die Sanierung habe seine Möglichkeiten überfordert, sagte er am Donnerstag bei Bekanntgabe der Pläne. Das Land erwirbt für rund 2 Millionen Euro etwa 100 Kunstschätze der Welfen für das Landesmuseum Hannover. Außerdem gehen etwa 1700 Kunstwerke im Gesamtwert von 6 Millionen Euro in eine gemeinnützige Kulturstiftung für das Schloss Marienburg.