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++ Breitenreiter will "Bilder im Kopf": Mit positiver Energie gegen den FC Bayern ++

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Hannover 96 hat Punkte bitter nötig – der nächste Gegner allerdings, der hat es in sich: Die Bayern kommen morgen nach Hannover. Und die Roten fragen sich: Was kann dabei helfen, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen, und gegen den Rekordmeister tatsächlich was zu holen? Trainer André Breitenreiter setzt vor allem auf mentale Stärke: er will, dass sich seine Spieler schon vor der Partie positive Bilder in den Kopf rufen. Die Mannschaft müsse daran glauben, dass auch gegen den Rekordmeister was zu holen ist. Der bislang letzte Sieg gegen die Bayern ist allerdings schon ziemlich lange her: Das war im Oktober 2011. Morgen nun also der nächste Versuch – vor ausverkaufter Kulisse in der HDI Arena um 15:30 Uhr. 

++ Trotz Rekordsommer: TUI verzeichnet Umsatz- und Gewinnplus ++

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Sonnige Aussichten bei der TUI: Der hannoversche Reisekonzern freut sich über gute Geschäfte. Gestern hat TUI seine Bilanz vorgestellt. Und obwohl viele Urlauber wegen des heißen Sommers auf Reisen in den Süden verzichtet haben, kann das Unternehmen seinen Gewinn sogar steigern: um rund 14 Prozent auf 733 Millionen Euro. Eigene Hotels und Kreuzfahrten sind dabei die wichtigsten Einnahmequellen für den weltgrößten Reisekonzern.

++ Todesfahrt in der Fußgängerzone: Mordprozess ohne Öffentlichkeit ++

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Auf der Flucht vor der Polizei soll ein junger Mann im Sommer in der Bahnhofstraße einen Rentner totgefahren haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 18-jährigen Mord vor und seit gestern muss er sich vor Gericht verantworten. Der Prozess wird aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Das hat der vorsitzende Richter gestern gleich zu Beginn des Verfahrens entschieden und damit einem Antrag der Verteidigung stattgegeben. Zur Begründung hieß es: der Angeklagte leide unter einer Persönlichkeitsstörung, sei depressiv und suizidgefährdet. Fände der Prozess nun öffentlich statt, sei eine Verschlechterung seines Zustands zu befürchten.

Im Juni soll der 18-Jährige erst einen Mercedes SLK geklaut und damit betrunken und ohne Führerschein eine Spritztour gemacht haben. Als ihn eine Polizeistreife kontrollieren wollte, begann seine Flucht durch die Fußgängerzone – die für den 82-jährigen Fußgänger dann tödlich endete. Im Januar soll in dem Prozess ein Urteil fallen.

++ Nach Mammutsitzung: Stadtrat beschließt Doppelhaushalt ++

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Zehn Stunden Beratung für 4,8 Milliarden Euro. Der Stadtrat hat gestern den Doppelhaushalt für Hannover für 2019 und 2020 beschlossen: Nun kann die Stadt in den kommenden beiden Jahren jeweils gut 2,4 Milliarden Euro ausgeben. Schwerpunkte werden zum Beispiel der soziale Wohnungsbau und der Ausbau des Radwegenetzes sein. Außerdem investiert die Stadt unter anderem mit ihrem Kunstrasenprojekt in den Sport. Soziale Initiativen wie der Kältebus für Wohnungslose oder die Familienzentren können ebenfalls mit mehr Geld kalkulieren.

Dank sprudelnder Einnahmen insbesondere aus der Gewerbesteuer steht unterm Strich die schwarze Null. Kritik von der Opposition gab es trotzdem. Am Ende stimmten 35 Ratsleute für den Haushalt, 20 dagegen.

++ Mercedes-Klau in Isernhagen-Süd: Blitzerfoto zeigt mutmaßlichen Dieb ++

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Auf frischer Tat… geblitzt: Die Polizei ist Autodieben auf die Spur gekommen – denn zumindest einer der mutmaßlichen Täter war mit seinem wertvollen Diebesgut zu schnell unterwegs. Mithilfe eines Blitzerfotos sucht die Polizei jetzt nach Zeugen. In der Nacht auf den 19. August hatten die bislang unbekannten Täter zwei Mercedes in Isernhagen-Süd gestohlen. Ihr Gesamtwert liegt bei rund 150.000 Euro. Noch in der Tatnacht wurde einer der Diebe auf der A10 in Brandenburg geblitzt– er war dort  knapp 20 km/h zu schnell unterwegs. Wenige Tage später war einer der Wagen dann  in Polen aufgetaucht. Doch von den Dieben fehlt weiter jede Spur. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst entgegen. Aktuell warnt die Polizei auch vor Autodieben, die es gezielt auf Volkswagen-Modelle abgesehen haben. Insbesondere auf den VW Tiguan.

++ Statistik der Region: Hannover verliert Einwohner an Umland ++

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Der Region Hannover treu geblieben: Rund 26.000 Menschen wechseln jährlich ihren Wohnsitz - innerhalb der Region. Dabei wenden sich die meisten vom Großstadtleben in Hannover ab. Das geht aus einer Auswertung der Einwohnermelderegister hervor, die die Region Hannover durchführt hat. Die Statistik zeigt: Fast alle Städte und Gemeinden im Umland verzeichnen in der innerregionalen Wanderung einen Gewinn - der größtenteils zu Lasten der Landeshauptstadt geht. Rund 3.250 Einwohner kehrten im Jahr 2017 Hannover den Rücken. Etwas weniger Verlust als noch im Vorjahr. Den stärksten Zuzug hingegen erlebten Barsinghausen, Pattensen und Wunstorf.

++ Betrugsmasche "Falscher Polizist": Rentnerin verliert 12.000 Euro ++

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Immer wieder schaffen es Trickbetrüger, Senioren um ihr Erspartes zu bringen, indem sie sich als Polizisten ausgeben: Durch diese Masche hat eine 79-jährige Frau aus Badenstedt am Mittwoch 12.000 Euro verloren. Aufwendig tischten ihr die Betrüger am Telefon eine Geschichte von Einbrechern auf, die in ihrer Nachbarschaft auf Beutezug seien – und brachten die Seniorin letztlich dazu ihr Vermögen in Tüten in einer Mülltonne an der Woermannstraße zu deponieren. Als der Betrug auffiel, war es schon zu spät. Auch in Davenstedt versuchten falsche Polizisten ihr Glück: Doch dank eines wachsames Rentnerpaares konnte die Polizei die mutmaßlichen Betrüger im Alter von 17,18 und 24 Jahren bereits festnehmen.

 

++ Neue Feuer- und Rettungswache in Kirchrode: Fertigstellung verzögert sich ++

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Der Bau der Feuer- und Rettungswache 3 in Kirchrode geht langsamer voran als geplant: Eigentlich sollte der Bau an der Lange-Feld-Straße bereits im April kommenden Jahres fertiggestellt sein – doch die Bauzeit wird nun voraussichtlich ein halbes Jahr länger dauern. Nach Medienberichten haben nicht erkennbare Bodenaltlasten und alte Fundamente den Baufortschitt erheblich behindert, und auch die Sanierung der Lange-Feld-Straße selbst hatte sich verzögert und die Baustelle schwer erreichbar gemacht. Nun ist der 1. Oktober 2019 als Fertigstellungstermin angepeilt. Morgen soll Richtfest für die neue Wache 3 gefeiert werden, die die alte Feuerwache an der Jordanstraße ersetzen soll. Der Standort war auch darum ausgewählt worden, weil die Messe von dort über den Schnellweg in nur sieben Minuten erreicht werden kann. Darum wird der Neubau auch von der Messe AG bezuschusst.

++ Vorsicht, Diebstahl: Autoknacker haben es auf VW-Modelle abgesehen ++

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Wer einen VW Tiguan fährt, der sollte aktuell in Hannover besonders wachsam sein: Denn Autodiebe haben es bei uns momentan auf dieses Modell abgesehen. Laut Polizei haben Autoknacker seit Anfang des Monats insgesamt schon zwölfmal Autos der Marke Volkswagen gestohlen oder es versucht – acht Mal war es der Tiguan. Die Serie begann am 3. Dezember als ein Tiguan an der Ahlemer Straße in Linden-Nord gestohlen wurde. Seitdem schlugen die Täter fast täglich in der Südstadt zu. Unter anderem an der Geibelstraße, Wilhelmstraße, Lola-Fischel-Straße, Mozart- und Wiesenstraße. Seit Beginn dieser Woche war auch Lehrte von mehreren VW-Diebstählen betroffen. Der Gesamtschaden: 155.000 Euro. Die Polizei rät zur Vorsicht – nicht nur beim Parken und verriegeln: Wer bemerkt, dass Autos mit auswärtigen Kennzeichen auffällig langsam durch die Straßen streifen, oder Autos fotografiert werden, sollte die Polizei rufen.

 

++ Silvester: Mitführen von Böllern in der City untersagt ++

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Zum geplanten Feuerwerksverbot in Hannovers Innenstadt an Silvester will die Stadt Hannover in der kommende Woche konkrete Details bekanntgeben. Erste Einzelheiten wurden allerdings bereits am Mittwoch im Finanzausschuss benannt. So soll nicht nur das Anzünden, sondern auch das Mitführen von Böllern in der City untersagt werden, so Ordnungsdezernent Axel von der Ohe im Ausschuss. Die Verbotszone werde sich auf den Kröpcke und die umliegenden Plätze konzentrieren. Die Polizei werde in der Silvesternacht mit „erheblichem Personal“ präsent sein und das Verbot durchsetzen. Der städtische Ordnungsdienst wird nicht eingesetzt.