++ Ärzteschaft protestiert gegen Rauswurf von MHH Vize ++

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Mit einer Unterschriftenliste und einem offenen Brief, positioniert sich die Ärzteschaft klar gegen die Entlassung von MHH-Vizepräsident Andreas Tecklenburg. Die Mediziner fordern, dass die Vertragsauflösung zurückgenommen wird. Die Kündigung sei vorschnell vollzogen worden und stürze die Klinik damit in eine handfeste Krise. Es gäbe unabsehbare Folgen für die Mitarbeiter, die Patientenversorgung und Großprojekte, wie etwa dem Klinikneubau, heißt es in einem offenen Brief an Wissenschaftsminister Björn Thümler. Auch der Personalrat der MHH kritisierte, dass im Fall Igor K. allein Tecklenburg die Verantwortung dafür zugeschoben werde. Dem Klinik Vizepräsidenten wurde Organisations- und Kommunikationsversagen an der MHH während der Behandlung des mutmaßlichen Mafia Mitglieds aus Montenegro vorgeworfen.

++ Regiobus freut sich über Rekord-Fahrgastzahlen ++

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Die Regiobus freut sich über einen neuen Rekord bei den Fahrgastzahlen. Wie das Unternehmen mitteilte, haben im vergangenen Jahr so viele Kunden wie noch die über 120 Bus-Linien genutzt. Insgesamt sind es mehr als 28 Millionen Fahrgäste, was einer Steigerung von rund 1,5 Millionen Kunden im Vergleich zum Vorjahr entspricht oder einem Zuwachs von knapp sechs Prozent. Regiobus-Geschäftsführerin Elke van Zadel sprach von einer höchst erfreulichen Entwicklung. Einer der Gründe für das Rekordjahr sei aus ihrer Sicht die Tatsache, dass weniger Baustellen und damit weniger Umleitungen zu einer höheren Attraktivität der Verbindungen geführt hätten. Alleine die Sprinter Linien nutzen über 700.000 Fahrgäste mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Die drei Linien haben einen Anteil von 20 Prozent am gesamten Fahrgastaufkommen von Regiobus, so Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz. Die positive Entwicklung zeige, dass Regiobus durch die Aufwertung der Sprinter Linien viele zusätzliche Fahrgäste gewinnen konnte.

++ MHH: Vizepräsident Andreas Tecklenburg entlassen ++

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Die Behandlung des mutmaßlichen Mafia-Mitglieds aus Montenegro in der MHH hat Folgen. Vizepräsident Andreas Tecklenburg ist entlassen worden. Er wird für erhebliches Kommunikationsversagen in der Klinik verantwortlich gemacht, hieß es am Montag Vormittag in einer Sondersitzung des Landtags hier in Hannover. Tecklenburg ist mit sofortiger Wirkung von allen Aufgaben entbunden worden. Als Verantwortlicher für das Ressort Krankenversorgung soll er das zuständige Wissenschaftsministerium viel zu spät über die Behandlung von Igor K. informiert haben, erklärte Minister Björn Thümler am Montag in der Sitzung. Tecklenburg selbst erfuhr auch erst drei Tage nach der Aufnahme von der dubiosen Behandlung. Jetzt muss er letztlich auch den Kopf hinhalten, weil ihn derart brisante Informationen von unten nicht rechtzeitig erreichten. Auch die Kosten für den massiven Polizeieinsatz, der mit dem montenegrinischen Patienten einherging, war im Landtag Thema. Rund 900.000 Euro soll das Ganze gekostet haben, teilte Polizeipräsident Volker Kluwe mit.

++ OB Onay wehrt sich gegen Hass-Kommentare im Netz ++

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Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay wehrt sich gegen Drohungen und Beleidigungen in den sozialen Medien. Er geht strafrechtlich dagegen vor.  Der türkischstämmige Onay ist der erste Oberbürgermeister mit Migrationshintergrund in einer Landeshauptstadt und war seit dem Wahlabend zunehmend im Internet beleidigt und bedroht worden. Strafrechtlich relevante Posts seien angezeigt worden, sagte Onay der Deutschen Presse-Agentur. Mit der Polizei habe er vom ersten Tag an zusammengearbeitet. Die Verfahren laufen noch. Seines Wissens nach habe man eine Person identifizieren können, die sehr beleidigende und rassistische Kommentare in den sozialen Medien gepostet hat, sagte der Oberbürgermeister. Er wolle das nicht auf sich beruhen lassen, denn diese Leute dürften nicht kommentieren können, wie sie wollen.

++ Blutbad in Hanau: Weil ruft zu Wachsamkeit auf ++

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat zur Wachsamkeit aufgerufen vor dem Hintergrund des mutmaßlich ausländerfeindlichen Anschlags in Hanau. Aus Hass und Hetze im Internet könnten grausame Taten werden, so Weil am Donnerstag in Hannover. Innenminister Boris Pistorius hatte den Rechtsterrorismus zuvor als größte Bedrohung für unsere Demokratie bezeichnet. In Hanau in Hessen hatte ein 43-Jähriger gestern Abend offenbar zehn Menschen und anschließend sich selbst erschossen, allein fünf der Opfer sollen türkische Staatsbürger gewesen sein. Der Generalbundesanwalt ermittelt in dem Fall.

Pistorius kündigte an, mit dem Muslimischen Landesverband über die Sicherheit und den Schutz von Menschen und Moscheen sprechen zu wollen. Der Verband verurteilte die Tat als einen „rassistisch motivierten Anschlag auf Andersgläubige“. Für Freitag um 18 Uhr hat der DGB zu einer Kundgebung gegen rechts hier in Hannover an der Marktkirche aufgerufen.

++ Mafia-Boss in der MHH soll abgeschoben werden ++

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Der mutmaßliche Mafia-Boss aus Montenegro, der seit zwei Wochen in der MHH behandelt wird, soll abgeschoben werden. Die Stadt habe dem Mann eine Ausweisungsverfügung zugestellt, wie das Innenministerium am Donnerstag in Hannover mitteilte. Der mutmaßliche Clan-Chef ist damit verpflichtet, Deutschland umgehend zu verlassen. Grund für die Ausweisung sei eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung, die von dem Mann ausgehe. Sollte der Mann nicht freiwillig ausreisen, werde er abgeschoben. Gleichzeitig habe man einen Antrag auf Schutzhaft gestellt, teilte das Innenministerium weiter mit. Die Polizei schützt derzeit den Montenegriner, das MHH-Personal sowie die Patienten. Der Mann war vor rund zwei Wochen mit schweren Schussverletzungen in die MHH verlegt worden.

++ Umstrukturierung der Verwaltung: Onay legt Pläne vor ++

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Verkehrsthemen werden Chefsache, Hannover bekommt wieder ein eigenständiges Kulturdezernat und auch im Baudezernat steht ein Umbruch bevor: Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay organisiert seine Verwaltung neu. Am Mittwoch hat er seine Pläne für das Rathaus vorgestellt. Von den drei Dezernentenstellen Bau- Sozial- und Kultur- sah Onay für die Opposition dabei den Posten im Sozialdezernat vor. Die Christdemokraten lehnten aber ab, es sei im Sozialbereich nur noch ein „Rumpfdezernat“ übrig, heißt es von der CDU. Durch die Verschiebung und Gründung von Fachbereichen entstehen der Stadt voraussichtlich zusätzliche kosten. Die werden aktuell auf rund 800 Tausend Euro jährlich geschätzt.

++ Stadtbahnunfall in Mittelfeld: junger Mann mitgeschleift ++

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Ein 28-Jähriger E-Roller Fahrer ist am Bahnübergang „Am Mittelfelde“ über 70 Meter von einer Stadtbahn mitgeschleift worden. Der junge Mann erlitt beim Unfall am Mittwoch lebensgefährliche Verletzungen. Nach Angaben der Feuerwehr wurde der E-Roller-Fahrer gegen 09:30 Uhr von einer Stadtbahn erfasst. Die Bahn war stadtauswärts unterwegs und riss den jungen Mann mit sich. Entgegen erster Befürchtungen war der Mann aber nicht unter der Bahn eingeklemmt. Rettungskräfte stabilisierten den jungen Mann vor Ort, er wurde aus dem Gleisbereich geholt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. 

++ Mafia-Boss in der MHH: Geldwäsche-Verdacht ++

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Im Fall des mutmaßlichen Mafiabosses aus Montenegro, der derzeit in der MHH behandelt wird, prüft die Staatsanwaltschaft nun den Vorwurf der Geldwäsche. Es sei eine entsprechende Strafanzeige eingegangen, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge am Mittwoch auf Nachfrage von Radio Hannover. Die Behörde müsse nun sehen, ob die Voraussetzungen für den Tatbestand der Geldwäsche vorlägen. Dem mutmaßlichen Clan-Chef aus Montenegro wird vorgeworfen, seinen Aufenthalt in der MHH mit Geld aus Drogen-, Waffen- und Menschenhandel bezahlt zu haben.

Der mutmaßliche Mafia-Boss wird seit zwei Wochen hier in Hannover behandelt. Er soll mit lebensbedrohlichen Schussverletzungen eingeliefert worden sein. Laut Medienberichten soll in Montenegro inzwischen ein Mann festgenommen worden sein, der im Verdacht steht, auf den mutmaßlichen Clan-Chef geschossen zu haben. Die MHH steht wegen der Aufnahme des Schwerverletzten derzeit massiv in der Kritik.

++ Kindesmissbrauch: 22-Jähriger zu Bewährungsstrafe verurteilt ++

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Schwerer Kindesmissbrauch in vier Fällen: Das Landgericht hat am Mittwoch einen 22-Jährigen zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. 2018 soll der Mann unter anderem mehrfach Geschlechtsverkehr mit einer Elfjährigen gehabt haben. Strafmildernd habe sich ausgewirkt, dass der Angeklagte ein Geständnis ablegte. Die Elfjährige sei zudem in den damals 20-Jährigen verliebt gewesen und habe seinen Kontakt gesucht. Da der Mann mit 14 aus Afghanistan nach Deutschland geflüchtet war, sah das Gericht seine „emotional-soziale Entwicklung“ massiv gestört. Dennoch müsse der Missbrauch angemessen geahndet werden.

++ Onay macht autofreie Innenstadt zur Chefsache ++

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Oberbürgermeister Belit Onay hat die Eichrichtung einer Stabsstelle Mobilität im Rathaus angekündigt. Dort solle der Dialogprozess für die autofreie Innenstadt vorbereitet werden, so Onay am Mittwoch. Ziel sei, Verbrennungsmotoren bis 2030 aus der City zu verbannen und neue Mobilitätskonzepte umzusetzen.

Der grüne OB baut die Verwaltung derzeit um, für die Dezernate Bauen, Soziales und Personal sucht die Stadt neue Chefs. Zum Sommer sollen die Stellen besetzt sein. Der CDU bot der OB an, den künftigen Sozialdezernenten vorzuschlagen. Das lehnte CDU-Chef Maximilian Oppelt aber ab und sprach von einem „Alibi-Angebot“. Die Stadt rechnet für den Umbau der Verwaltung mit jährlichen Mehrkosten von knapp 800.000 Euro.

++ "Rettet die 112": Bündnis will Spahns Reformpläne verhindern ++

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Rettet die 112 und den Rettungsdienst, unter diesem Motto will ein Bündnis die Reformpläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verhindern. Am Dienstag hat sich das Bündnis erstmals in Hannover getroffen. Es besteht aus Rettungsdiensten, wie dem Roten Kreuz oder dem ASB, sowie aus fast allen niedersächsischen Landkreisen und der Region Hannover. Spahn will ein zentrales Telefonleitsystem für Notrufe einführen. Dadurch sollen überfüllte Notaufnahmen entlastet werden. Kritiker befürchten eine verschlechterte Versorgung, da Patienten zu einem Arzt geschickt werden können, der womöglich weit weg liegt. Für Menschen wie in Hannovers Umland entstünden somit gefährlich lange Fahrwege. Regionspräsident Hauke Jagau bezeichnete die Pläne am Dienstag als Katastrophe, auch Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann stellt sich dagegen.

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