++ Auf den Roller gekommen: in Hannover stehen schon 1.100 E-Scooter ++

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Die einen sind genervt, die anderen begeistert – fest steht aber: Die neuen E-Scooter zum Ausleihen haben Hannovers Stadtbild schon jetzt verändert. Die elektrischen Tretroller scheinen aber gut ausgelastet zu sein. Denn nach weniger als drei Wochen hat das Berliner Startup TIER seine Roller-Anzahl in Hannover schon mehr als vervierfacht. 250 E-Scooter waren es zu Beginn, jetzt sind es schon 1.100, sagte ein Unternehmenssprecher zu Radio Hannover.

Und das ist noch nicht alles: denn als nächstes drängt auch Marktführer „Lime“ nach Hannover. Der genaue Termin sei noch offen, sagte uns ein Sprecher. Es könne sich aber nur noch um Tage handeln. Der US-Anbieter plant zunächst mit mehreren hundert Scootern. Auch hier werde die Zahl aber stetig der Nachfrage angepasst.

++ Bessere Bedingungen für Turner und Judoka: Sportleistungszentrum ist jetzt größer und moderner ++

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Eine größere Trainingsfläche für Judoka und eine Erweiterung der Geräteturnhalle – damit Spitzensportler wie Olympiaheld Andreas Toba ideale Bedingungen vorfinden: Das Sportleistungszentrum am Maschsee ist wieder ein Stück moderner geworden. Am Montagnachmittag wurde der Erweiterungsbau feierlich eingeweiht. 4,8 Millionen Euro hat er gekostet. Gut anderthalb kamen vom Land. Und so war auch Sportminister Boris Pistorius vor Ort und sagte: „Jeder Euro ist hier gut angelegt“.

Bereits am Vormittag kündigte der Minister weitere Finanzspritzen im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms an. In Hannover profitiert erneut das Sportleistungszentrum. Das bekommt jetzt eine neue Heizung. Auch Vereine werden gefördert: 100.000 Euro gehen in diesem Jahr zum Beispiel an den TSV Burgdorf für neue Umkleiden, den SV Arnum für eine neue Gymnastikhalle und den Golfclub Isernhagen für die die Sanierung der Beregnungsanlage.

 

 

++ Untreue-Affäre bei der üstra: Haben Betriebsräte zu viel verdient? ++

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Haben Betriebsräte bei der üstra jahrelang zu viel kassiert? Die Staatsanwaltschaft ermittelt bei Hannovers Nahverkehrsunternehmen. Der Vorwurf: Untreue. Im Fokus stehen derzeit fünf Mitarbeiter. Namen sind nicht bekannt. Aber es handelt sich um diejenigen, die die Zahlungen bewilligt haben sollen. Staatsanwalt Oliver Eisenhauer bestätigte die Ermittlungen gegenüber Radio Hannover. Und sagte, es handele sich um eine Summe von 180.000 Euro. So viel sollen die Betriebsräte innerhalb von vier Jahren zu viel erhalten haben.

Eine üstra-Sprecherin sagte uns, dass ein Experte bereits an einem neuen System für die Bezahlung von Betriebsratsmitgliedern arbeitet.

++ Mehrere Brände: Feuerteufel in Neustadt am Rübenberge? ++

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Möglicherweise treibt ein Feuerteufel in Neustadt am Rübenberge sein Unwesen. Die Feuerwehr war am Wochenende im Dauereinsatz: In der Nacht zu Samstag hatten nacheinander zwei Lkw in der Stadt gebrannt, Schaden rund 150.000 Euro. Von Samstag auf Sonntag brannte zunächst ein Stapel Holzpaletten in einem Gartencenter, später standen rund 270 Strohballen in Bordenau in Flammen, und anschließend noch ein Auto auf einem Verwertungshof bei Poggenhagen. Hier griff das Feuer auf sechs weitere Fahrzeuge über, der Schaden betrug 35.000 Euro. Die Polizei teilte mit, dass wegen der zeitlichen und räumlichen Nähe ein Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden könne, Brandermittler sollen die Tatorte heute untersuchen.

++ Maschseefest: Deutlich weniger Besucher als 2018 ++

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Deutlich weniger Besucher als im Rekordjahr 2018: Das ist die Bilanz des diesjährigen Maschseefestes. Knapp zwei Millionen Menschen haben die Veranstalter gezählt, 400.000 weniger als im Vorjahr. Hannover-Marketing-Chef Hans Nolte nannte als Grund vor allem das durchwachsene Wetter, zeigte sich aber dennoch zufrieden. Eine erfreuliche Entwicklung gab es bei den Straftaten: Die gingen um rund 40 Prozent zurück – es gab deutlich weniger Diebstähle. Heute werden die Stände des Maschseefestes abgebaut. Verkehrsbehinderungen im Bereich Maschsee sind daher möglich.

++ OB-Wahlkampf: Eckhard Scholz will Hannover zur Fahrradhauptstadt machen ++

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Hannover soll Deutschlands Fahrradhauptstadt werden. Dies sei das Ziel von Eckhard Scholz, dem Oberbürgermeisterkandidaten der CDU, bis zum Jahr 2035, erklärte der Ex-VWN-Manager im Gespräch mit der HAZ. Demnach möchte Scholz den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen von 20 auf 30 Prozent steigern. Seine Ideen reichen dabei vom Ausbau der Radwege über Fahrradparkhäuser bis hin zu grünen Ampelwellen für Radfahrer an Hauptverkehrsrouten. Die Ausgaben für Radwege wolle er verdreifachen. Nach dem Thema Sicherheit beschäftigt nun also der Radverkehr die Bewerber ums Hannovers Chefposten. Wenige Tage zuvor hatte der grüne OB-Kandidat Belit Onay angekündigt, Hannovers älteste Fahrradstraße, die Lange Laube, verkehrssicherer zu machen und den Autoverkehr dort zurückzudrängen.

++ Leichenfund: Unbekannter Toter im Mittellandkanal ++

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Die Polizei hat eine Leiche aus dem Mittellandkanal geborgen, und zwar in Höhe Werftstraße. Passanten hatten den Toten Donnerstagnachmittag im Yachthafen entdeckt und die Beamten alarmiert. Die Identität des Toten ist derzeit noch unklar. Der Polizei liegen derzeit keine Anhaltspunkte auf ein Fremdverschulden vor. Die Ermittlungen dauern an.

++ Streit um SPD-Vorsitz: Pistorius wird kandidieren ++

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Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius strebt nach Höherem: Der 59-Jährige will für das Amt des SPD-Vorsitzenden kandidieren und zwar gemeinsam mit Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping. Das bestätigte der niedersächsische SPD-Landesverband auf Nachfrage von Radio Hannover. Pistorius und Köpping hätten ihre Kandidatur intern angekündigt und wollten ihre Wahlkampagne am Sonntag mit einer Pressekonferenz einläuten. Pistorius ist seit 2013 Innenminister in Niedersachsen und hat sich vor allem in der Sicherheitspolitik profiliert. Zuletzt war er in der sogenannten Akten-Affäre des LKA unter Druck geraten. Köpping ist seit 2014 Integrationsministerin in Sachsen. Daneben haben vier weitere Duos eine Kandidatur für den SPD-Vorsitz angekündigt. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hatte seinen Hut nach langem Zögern nicht in den Ring geworfen.

++ Hannover 96: Slomka warnt vor Wehen Wiesbaden ++

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Hannover 96 fährt Samstag zum SV Wehen Wiesbaden. Da stehen sich dann zwei Mannschaften gegenüber, die sich nicht kennen – und immer noch auf den ersten Sieg warten. 96-Trainer Mirko Slomka warnt deshalb schon: "Das ist schon eine Mannschaft, auf die wir aufpassen müssen. Die werden auch eine Einstellung an den Tag legen, dass sie gegen uns Selbstvertrauen tanken wollen und gewinnen wollen zu Hause. Wir müssen dann körperlich dagegen halten und trotzdem die einzelnen Fähigkeiten unserer Spieler versuchen, sinnvoll einzusetzen, sodass wir Druck zum Tor machen können und unsere Torchancen weiterhin erarbeiten. Da brauchen wir dann aber auch ein bisschen Glück." Die „Roten“ spielen auswärts gegen Wehen Wiesbaden, Anpfiff ist am Samstag um 13 Uhr.

++ E-Scooter: Auch Lime steigt in Hannover mit ins Geschäft ein ++

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Mehr E-Scooter für Hannover: Nach „Tier“ will nun auch das US-Unternehmen „Lime“ Elektroroller in unserer Stadt anbieten. „In den kommenden Tagen“ werde Lime seine E-Scooter aufstellen, wie mehrere Medien gleichlautend berichteten. Zunächst einige Hundert, doch man sei auch in der Lage, ein paar Tausend zu bringen. Lime verlangt demnach die gleichen Preise wie Tier: 1 Euro zum Freischalten des Rollers und 15 Cent pro Minute. Eine Stunde E-Scooter fahren kostet 10 Euro. Wie am Donnerstag bekannt wurde, plant Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auch Änderungen in der Straßenverkehrsordnung, die die Elektroroller betreffen. So sollen E-Scooter künftig auch auf Busspuren fahren dürfen. Eine Üstra-Sprecherin lehnte das auf Nachfrage von Radio Hannover ab. Es mache keinen Sinn, dass der öffentliche Nahverkehr von Rollern ausgebremst werde.

++ Tödliche Messerstecherei auf dem Opernplatz: Täter stehen vor Landgericht ++

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Ein halbes Jahr nach einer tödlichen Messerattacke auf dem Opernplatz hat am Donnerstag der Prozess gegen die mutmaßlichen Täter begonnen. Zwei 17 und 21 Jahre alte Brüder müssen sich unter anderem wegen gemeinschaftlichen Totschlags vor dem Landgericht verantworten.
Die beiden jungen Männer sollen insgesamt vier andere mit einem Messer angegriffen haben. Alle wurden zum Teil schwer verletzt, für einen 18-Jährigen endete die Attacke tödlich. Laut Anklage sollen die Beschuldigten aber den Plan gehabt haben, alle umzubringen. Deswegen müssen sie sich auch noch wegen dreifachen versuchten Totschlags verantworten. Zum Prozessauftakt beantragte die Verteidigung am Donnerstag, die Öffentlichkeit auszuschließen, da die Angeklagten jugendlich bzw. heranwachsend sind. Den Antrag lehnte das Gericht aber ab, weil das öffentliche Interesse überwiege, sagte ein Gerichtssprecher zu Radio Hannover. Die Beschuldigten äußerten sich bislang nicht zu den Vorwürfen.

++ Moderne Müllentsorgung: Vahrenwald hat Hannovers erste Unterflur-Müllanlage ++

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Moderner Müll entsorgen in Vahrenwald: Dort gibt es seit Donnerstag die erste Unterflur-Müllanlage in Hannover, also ein unterirdisches, im Boden versenktes Abfallsystem. Oberirdisch ist nur eine Säule mit einer abschließbaren Einwurfklappe sichtbar. Dadurch können Anwohner dann Rest-, Bio- und Papiermüll sowie Plastikverpackungen praktisch im Boden entsorgen. Diese erste Unterflur-Müllanlage hat Abfallentsorger aha im Zuge der Neugestaltung des Quartiers im Viethhof an der Melanchthonstraße gemeinsam mit dem Spar- und Bauverein installiert. Und weitere Anlagen dieser Art sollen folgen, kündigt Michael Müller von aha an: "Auf Bundesgebiet sind wir hier mehr die Nachzügler. Andere Großstädte wie Hamburg, Duisburg, Berlin sind da schon wesentlich weiter. Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal damit angefangen und sind überrascht worden, wie viel Interesse dieses Thema erzeugt hat bei den Wohnungsbauunternehmen. In diesem Jahr liegen wir bei 60 Anlagen, die wir bauen und für die Zukunft bis 2021 sind wir bei 200 schon angelangt."

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