++ Straßenrennen in Langenhagen: 19-Jähriger fährt Auto zu Schrott ++

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Bei einem illegalen Straßenrennen in Langenhagen hat ein 19-Jähriger einen Unfall verursacht. Der junge Mann war Dienstag am späten Abend in einem schwarzen 5er BMW unterwegs. Auf der Walsroder Straße lieferte er sich ein Rennen mit einem weißen Mercedes. Die Fahrzeuge fuhren mit 100 Stundenkilometern stadtauswärts. An der Kreuzung Klusriede übersah der 19-Jährige laut Polizei eine Verkehrsinsel und prallte gegen eine Ampel. Der Fahrer blieb unverletzt, das Auto erlitt einen Totalschaden. Die Ermittler suchen nun nach dem anderen Fahrer.

 

 

 

 

 

++ Feuerwehren nach Starkregen im Dauereinsatz ++

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Überschwemmte Straßen, umgekippte Bäume und vollgelaufene Keller: Nach dem Unwetter mit heftigem Starkregen hatten die Feuerwehren in der Nacht zu Mittwoch viel zu tun. Und auch am Morgen gingen weitere Einsätze ein, weil viele Bürger erst nach dem Aufstehen bemerkt hatten, dass ihre Keller und Garagen vollgelaufen waren. Im Laufe des Morgens arbeiteten die Feuerwehren etwa 100 weitere Einsätze ab. Sie mussten überwiegend Wasser abpumpen. Schon in der Nacht waren die Feuerwehren in der Stadt und Region zu mehr als 300 Einsätzen ausgerückt – größtenteils wegen Wasserschäden in Gebäuden. Es musste aber zum Beispiel auch ein umgekippter Baum in Höhe Bahlsen von der Podbi geräumt werden. Und es waren auch ein paar Straßen überflutet, die zeitweise gesperrt werden mussten.  So zum Beispiel die Unterführung der B6 zwischen Linden-Süd und Ricklingen und die B65 im Bereich der Eisenbahnunterführung auf dem Südschnellweg. In der Stadt Hannover gab es vor allem viele Einsätze in der List und in der Oststadt. Und im Umland traf es insbesondere Langenhagen mit gut 90 Einsätzen.  

++ Paketfahrer beim Plündern von Paketen erwischt ++

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Es war eigentlich sein Job die Paketsendungen auszuliefern - stattdessen soll ein Paketfahrer aber gemeinsam mit einem Komplizen etliche Sendungen geplündert haben. Die Polizei ermittelt gegen die beiden wegen gewerbsmäßigen Diebstahls sowie der Verletzung des Postgeheimnisses. Die Pakete waren in einer Postfiliale in Wettbergen eingeladen und dann zum Postverteilzentrum nach Pattensen gebracht worden. Dort sind der 29 Jahre alte Paketfahrer und sein 30-jähriger Komplize vom Sicherheitsdienst beim Öffnen von Sendungen erwischt worden. Noch in derselben Nacht durchsuchte die Polizei die Wohnungen der Tatverdächtigen in Bothfeld und Linden-Süd. Bislang gehen die Ermittler davon aus, dass die beiden Männer für gut 50 Paketdiebstähle verantwortlich sind. Eine genaue Auswertung der Post steht aber noch aus. Die Polizei sucht weitere Geschädigte, die Pakete in der Postfiliale in Wettbergen abgegeben haben und Sendungen vermissen.

++ 16-jähriger Rollstuhlfahrer aus Bemerode weiterhin vermisst ++

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Seine Familie macht sich große Sorgen und hofft verzweifelt auf ein Lebenszeichen. Seit nun fast einer Woche wird ein Jugendlicher aus Bemerode vermisst. Der 16 Jahre alte Rajeh K., der mit amputierten Beinen im Rollstuhl sitzt, war zuletzt am vergangen Donnerstagabend an der Wohnung seiner Familie am Lehmbuschfeld gesehen worden. Danach verliert sich seine Spur - trotz polizeilicher Ermittlungen, Öffentlichkeitsfahndung und einer Suche mit Spürhunden in der näheren Umgebung. Bislang sind die Ermittler davon ausgegangen, dass sich der Jugendliche möglicherweise in einer hilflosen und lebensgefährlichen Lage befinden könnte. Jetzt haben sie auch Hinweise darauf erhalten, dass der 16 Jahre alte Rollstuhlfahrer Selbstmordabsichten haben könnte. Daher hat die Polizei sich jetzt nochmals mit einem Foto des Jugendlichen an die Öffentlichkeit gewandt und bittet dringend um Hinweise.

++ "Gleichgültig" und "egoistisch" - Gemeinde Wedemark klagt über Vermüllung ++

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An Straßen, Feldwegen oder mitten in der Landschaft – die Gemeindeverwaltung Wedemark zeigt sich verstimmt über zunehmend illegal abgestellten Müll. Zugleich rief sie ihre Bürger zu einem achtsameren Umgang auf. "Gleichgültig", "egoistisch" und "dissozial" – bei solchen Prädikaten in der offiziellen Erklärung lässt sich die Gemeindeverwaltung ihre Verärgerung deutlich anmerken. Die wilde Vermüllung der Wedemark habe extrem zugenommen, heißt es. Dabei verweist die Verwaltung nicht nur auf den Umweltaspekt, sondern auch auf den Faktor, dass die Müllbeseitigung öffentliche Ressourcen fordere, die eigentlich dringend woanders benötigt würden. Denn das sei nicht die Aufgabe der Gemeinde. Außerdem habe sich eingebürgert, gelbe Säcke jederzeit, und nicht erst vor Abholung an die Straße zu stellen. Auch falsch befüllte und deshalb nicht mitgenommene Säcke würden oft einfach liegengelassen. Ausgemachten Übeltätern drohen ab jetzt empfindliche Bußgelder.

 

++ Bohrarbeiten am Landwehrkreisel dauern länger als geplant ++

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Die Einschränkungen am Landwehrkreisel werden länger dauern. Die Kampfmittelsondierung zieht sich statt bis zum kommenden Freitag nun noch bis nächste Woche Dienstag, teilte die Landesstraßenbaubehörde Dienstag in Hannover mit. Zur Begründung hieß es: Die Bohrarbeiten seien eingeschränkt, weil der Verkehr immer noch durch je eine Spur pro Fahrtrichtung aufrechterhalten bleibt, dadurch gelange man nicht an alle erforderlichen Flächen. Am Freitag müsse die Verkehrsführung nochmal geändert werden, der Landwehrkreisel bleibe aber befahrbar, wenn auch weiterhin mit Behinderungen.

++ Region Hannover hat so viele Berufspendler wie noch nie ++

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Immer mehr Menschen haben weite Wege zur Arbeit: Die Zahl der Berufspendler ist in der Region Hannover auf einen neuen Höchststand gestiegen. Das teilte die Gewerkschaft IG BAU Dienstag mit, die sich auf Zahlen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) beruft. Demnach kamen vergangenes Jahr über 300.000 Arbeiter von außerhalb zu uns in die Region – das seien 18 Prozent mehr als noch im Jahr 2000. Hauptgründe für den enormen Anstieg seien teure Mieten, aber auch das Job-Wachstum in Großstädten wie Hannover. Die Gewerkschaft spricht von einem alarmierenden Trend: Für viele Berufspendler seien tägliche Strecken von mehr als 50 Kilometern mittlerweile normal. Dadurch ginge nicht nur wertvolle Zeit im Privatleben verloren. Auch die Umwelt leide unter dem verkehrs- und somit emissionsintensiven Trend. Die IG BAU appellierte an die Politik, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, aber auch an Arbeitgeber, mehr Flexibilität bei Arbeitszeiten anzubieten.

++ Fünf Frauen in Kammer versteckt - Polizei ermittelt wegen Zwangsprostitution ++

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Gewerbsmäßige Schleusung und Zwangsprostitution – die Polizei hat in einem Bordell in Misburg-Süd vermutlich voll ins Schwarze getroffen. Vergangene Woche Dienstag durchsuchten Beamte das Bordell an der Anderter Straße, wie die Polizei erst am Montag mitteilte. Vorausgegangen waren demnach umfassende Ermittlungen mit anschließendem Durchsuchungsbeschluss. Und tatsächlich wurden die Ermittler fündig: Hinter einem Regal war in dem Bordell eine etwa ein Quadratmeter große Kammer versteckt, dort hielten sich fünf Frauen auf. Die illegal Beschäftigten und eine weitere Tatverdächtige der Einrichtung wurden festgenommen. Ein Haupttatverdächtiger war zum Zeitpunkt der Durchsuchung nicht da. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt.

++ Kampf gegen Kurden: Ex-OB Schmalstieg fordert NATO-Ausschluss der Türkei ++

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Hannovers früherer Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg hat die türkische Militäroffensive gegen Kurden in Nordsyrien verurteilt. Schmalstieg, der zum Beirat der Kurdischen Gemeinde Deutschland gehört, forderte laut Medienberichten, die Türkei aus der Nato auszuschließen. Diese Türkei, die einen Angriffskrieg führe, habe in der Nato nichts zu suchen, sagte der frühere OB Schmalstieg. Dem türkischen Präsidenten Erdogan warf er vor, unschuldige Menschen zu töten und Andersdenkende zu verfolgen. Die Kurdische Gemeinde fordert daher klare Sanktionen seitens der EU. Die Türkei will in Nordsyrien die herrschende Kurdenmiliz bekämpfen. Dagegen waren vergangene Woche viele Menschen auf die Straße gegangen – zuletzt am Samstag, als in Hannover rund 3.000 Kurden und Kriegsgegner protestierten. Auch für diese Woche sind Demonstrationen geplant.

++ Waffensammler aus Stöcken: Angeklagte wollen Stellung nehmen ++

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Vater und Sohn aus Stöcken müssen sich derzeit vor dem Landgericht verantworten, weil sie bei sich zu Hause etliche Maschinenpistolen und Gewehre gehortet haben sollen. Die Angeklagten wollen am Montag im Prozess zu den Anschuldigungen Stellung beziehen. Die Anwälte der beiden haben ausführliche Erklärungen angekündigt. Der 30 Jahre alte Sohn war im März aufgeflogen. Er soll etliche Waffen im Darknet bestellt haben. Die Beamten fanden bei ihm unter anderem 16 Langwaffen, 17 Pistolen, drei Maschinengewehre und die Abschussvorrichtung für eine Panzerfaust - insgesamt wurden mehr als 50 Waffen beschlagnahmt. Außerdem über 3.000 Schuss Munition, NS-Devotionalien und knapp 100.000 Euro, die aus illegalen Quellen stammen sollen. Der 53 Jahre alte Vater blieb nach der Razzia im Frühjahr zunächst auf freiem Fuß. Im August kam auch er in Untersuchungshaft, weil er wieder Waffenlieferungen entgegengenommen haben soll.

++ Semesterstart an der Leibniz-Uni: Viele Studierende noch ohne Wohnplatz ++

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Am Montag ist offizieller Semesterstart an der Leibniz Universität. Die Hochschule hat am Vormittag die Studienanfänger mit einem Empfang im Lichthof des Welfenschlosses begrüßt. Zum neu begonnenen Wintersemester haben unterdessen längst noch nicht alle Studierende eine Bleibe gefunden. So zählt das Studentenwerk aktuell auf seiner Warteliste rund 2.000 Bewerber für einen Wohnheimplatz. Die Nachfrage ist unverändert hoch. Das Rennen um günstige Zimmer zum Semesterstart ist aber längst gelaufen. Nach Angaben des Studentenwerkes sind die meisten neuen Mieter schon zum 1.September bzw. 1. Oktober in die Wohnheime eingezogen und neue Bewerber müssten mit einem halben bis einem Jahr Wartezeit rechnen.

++ Beziehungsstreit in Laatzen: 79-Jähriger sticht auf Partnerin ein ++

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Beziehungsdrama am Wochenende in Laatzen. Dort ist in der Nacht zu Sonntag ein 79-Jahre alter Mann festgenommen worden, weil er zuvor auf seine Ehefrau eingestochen haben soll. Die 56-Jährige musste notoperiert werden und schwebte auch am Sonntag noch in Lebensgefahr. Das Paar soll in der gemeinsamen Wohnung in Streit geraten sein. Worum es dabei ging, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 79-Jährige nach einem Messer gegriffen und seine Frau niedergestochen haben. Er selbst rief nach dem Angriff einen Rettungswagen. Die Polizei nahm ihn in der Wohnung fest. Es wurde ein Strafverfahren wegen versuchter Tötung eingeleitet.

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