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++ Trotz Corona: Weniger Insolvenzen in Niedersachsen ++

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Die Zahl der Insolvenzen in Niedersachsen ist im vergangenen Jahr trotz Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen. Das teilte das Landesamt für Statistik mit. Niedersächsische Unternehmen beantragten demnach 1.275 Insolvenz-Verfahren – das sind rund 14 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Doch für diesen Trend gibt es Gründe. Während der Corona-Pandemie hatte die Bundesregierung die 3-Wöchige Meldepflicht für Insolvenzen ausgesetzt. Für Firmen, bei denen die Auszahlung von Corona-Hilfen noch aussteht, gilt diese Ausnahme noch bis Ende April.

Für das laufende Jahr wird auch für Hannover ein deutlicher Anstieg der Insolvenzen prognostiziert. Das teilte die Agentur für Arbeit Hannover in ihrem Ausblick für das Jahr 2021 mit.

++ Von Wunstorf nach Lissabon: Corona-Team der Bundeswehr unterstützt Portugal ++

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Als Nothilfe für das von der Corona-Pandemie schwer getroffene Portugal, ist die Luftwaffe heute mit Bundeswehrsoldaten vom Fliegerhorst in Wunstorf losgeflogen. Mit an Bord ein Team aus Ärzten sowie Sanitätspersonal, dass in Portugal drei Wochen lang in einem zivilen Krankenhaus bei der Behandlung schwerkranker Covid-Patienten helfen soll. Mit dem Transportflugzeug wurden außerdem Beatmungs- und Infusionsgeräte sowie Krankenbetten nach Portugal gebracht. Das dortige Gesundheitssystem ist durch die Pandemie stark überlastet. Das Land ist besonders stark von der Virusmutation betroffen das zunächst in Großbritannien aufgetreten war.

++ Abschied von Giraffe: Zoo trauert um Herdenchefin Shahni ++

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Der Zoo Hannover trauert um Giraffe Shahni. In den vergangenen Tagen hatte sich der Gesundheitszustand der 20 Jahre alten Giraffenkuh massiv verschlechtert. Die Chefin der Herde fraß nicht mehr und wurde zunehmend schwächer. Eine intensive medizinische Behandlung und Betreuung brachte keine Linderung, so dass sich der Zoo nun gezwungen sah, die Giraffe von ihrem Leid zu erlösen. Das Tier lebte seit rund 16 Jahren im Zoo Hannover. Die ersten Befunde aus der Pathologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover ergaben, dass die Giraffenkuh an einem inoperablen Darmverschluss als Folge einer Darmwandnekrose litt.

++ Entscheidung vor Gericht: Fitnessstudio darf stundenweise vermietet werden ++

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Darf ein Fitness-Studio in Zeiten der Corona-Pandemie stundenweise an Sportler vermietet werden? Ja! – das hat das Verwaltungsgericht Hannover entschieden und einer Fitnessstudiochefin grünes Licht gegeben. Ihr geplantes Konzept sieht die stundenweise Untervermietung ihres Fitnessstudios an einzelne Besucher oder deren Haushalt vor. Um Publikumsverkehr auszuschließen sollen die Sportler über einen QR-Code Zutritt bekommen. Darüber hinaus hat die Betreiberin regelmäßige Desinfektions- und Reinigungszeiten berücksichtigt. Vor Gericht argumentierte sie, dass das Fitnessstudio dadurch nicht in gewohnter Form betrieben werde – sondern als Anlage für Individualsport, die laut der niedersächsischen Corona-Verordnung auch weiterhin für Sportler öffnen dürfte.  Das Verwaltungsgericht bewilligte den Antrag zur Durchführung. Gegen die Entscheidung kann das Land Niedersachsen Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen.

++ Messerattacke in der List: Tatverdächtiger offenbar psychisch erkrankt ++

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Nach der gefährlichen Messerattacke in der List soll der mutmaßliche Angreifer vorerst in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Das hat das Amtsgericht Hannover gestern entschieden.  Oberstaatsanwalt Thomas Klinge teilte gegenüber Radio Hannover mit, dass Untersuchungen der Medizinischen Hochschule Hannover offenbar auf eine Persönlichkeitsstörung hindeuten. Gegen den 40 Jahre alten Mann wird wegen versuchten Totschlags und versuchten Mordes ermittelt. Er soll am Sonntag an der Robertstraße wahllos Passanten mit einem Messer attackiert und zwei Männer schwer verletzt haben. Bei einem 30-Jährigen bestand zunächst Lebensgefahr.

++ Nach Impfgipfel: MP Weil zur aktuellen Lage ++

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Die Impfkampagne in Niedersachsen wird vorerst nicht an Fahrt gewinnen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil geht davon aus, dass sich die Lage erst im zweiten Quartal stabilisieren wird. Das teilte er am Montagabend nach dem Impfgipfel mit. Für den Ministerpräsidenten sei die gemeinsame Sitzung mit Bund- und Länderchefs sowie Impfherstellern durchaus sinnvoll gewesen. Seiner Ansicht nach haben die Vertreter der Pharmakonzerne glaubhaft versichert, dass sie maximalen Einsatz zeigen – sowie in der Logistik als auch in der Produktion der Impfstoffe. Dennoch sei davon auszugehen, dass es in der Anlaufphase immer wieder zu Risiken und Schwankungen bei den Lieferungen kommen könnte. Mit dem zweiten Quartal bestehe demgegenüber die begründete Hoffnung, dass sich die Liefermengen deutlich erhöhen werden, so Weil. Der Ministerpräsident ist zuversichtlich, dass gegen Ende des dritten Quartals dann tatsächlich allen impfwilligen Menschen ein Impfangebot gemacht werden kann.

++ Ärztekammer Niedersachsen fordert Schulschließungen ++

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Die Ärztekammer Niedersachsen fordert eine komplette Schließung von Schulen und Kitas. Die Lungenfachärztin und Präsidentin der Kammer Dr. Martina Wenker spricht sich in einer Mitteilung für vorübergehenden Distanzunterricht aus. Zwar sinken die Infektionszahlen leicht, die Zahlen könnten laut Wenker aber schnell wieder in die Höhe schießen. Es brauche nun konsequentes handeln, aber zusätzlich auch Unterstützung für die Eltern. Demnach müssten Schulschließungen kurzfristige Notmaßnahme bleiben, aber sie sollten jetzt mit klarer Perspektive auf die sichere Öffnung eingesetzt werden, so Niedersachsens Ärztekammer.

++ Rückendeckung für Reimann: Grüne entlasten Ministerin ++

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Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann hat Rückendeckung von den Grünen im Niedersächsichen Landtag bekommen. Zwar kritisiert die Fraktion das Krisenmanagement in Niedersachsen als chaotisch, das sei aber nicht allein der Ministerin anzulasten. Stattdessen müsse Ministerpräsident Stephan Weil die Fäden stärker zusammenführen und den Krisenstab aus der Staatskanzlei lenken. Die Grünen hoben einige Entscheidungen der zuletzt stark kritisierten Ministerin sogar hervor. Man müsse etwa anerkennen, dass sich Reimann richtig entschieden hat Notrufnummern nicht für Impftermine zu überlasten.

++ Auf frischer Tat ertappt: Polizei schnappt mutmaßliche Sprayer ++

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Mit frischer Farbe an den Händen  sind gestern zwei mutmaßliche Graffitti-Sprayer im Ausbesserungswerk Leinhausen erwischt worden, das teilte die Bundespolizeidirektion Hannover heute mit. Die 33 und  39 Jahre alten Verdächtigen machten offenbar eindeutige Armbewegungen an einer abgestellten S-Bahn. Eine Polizeistreife wurde auf sie aufmerksam und bemerkte zusätzlich noch den markanten Farbgeruch. Die Beamten forderten eine weitere Streife an und die mutmaßlichen Farbschmierer konnten ,nach einem Fluchtversuch, festgenommen werden. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsung stellte die Polizei Drogen und Aufzeichnungen, die auf weitere Taten hindeuten, sicher.

++ Bei Uetze: Fußball-Hooligans treffen sich zur Schlägerei ++

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In einem Waldstück bei Uetze haben sich am Wochenende offenbar rivalisierende Fußball-Hooligans zu einer Massenschlägerei getroffen. Mehr als 20 Menschen sollen am Samstag dabei gewesen sein. Eine Passantin war zufällig auf die Auseinandersetzung aufmerksam geworden – und alarmierte die Einsatzkräfte. Noch auf der Anfahrt kontrollierten die Beamten mehrere verdächtige Fahrzeuge. In dem Waldgebiet nahe Schwüblingsen trafen sie insgesamt 22 Personen an, zwischen 18 und 33 Jahre alt, darunter auch drei leicht Verletzte. Vieles deutet darauf hin, dass sich die gewaltbereiten Fanlager von Hannover 96 und Eintracht Braunschweig zur Schlägerei im Wald verabredet hatten. Seit Jahren kommt es immer wieder dazu, dass unter den rivalisierenden Hooligans die Fäuste fliegen, meist im Vorfeld zum Derby. Die Beteiligten selber machten keine Angaben zum Geschehen. Ermittelt wird jetzt wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.