Jetzt läuft auf Radio Hannover:
Hannover News - Radio Hannover - die Stimme der Stadt auf 100,0

++ Prozess um Waffenlager in Barsinghausen: Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafe ++

Kategorie:

55 Schusswaffen, explosionsfähiges Material und mehr als 1.000 Schuss Munition fand die Polizei im Herbst 2019 auf dem Grundstück einer Frau in Barsinghausen. Sie soll zusammen mit ihrem Ehemann im großen Stil mit Waffen gehandelt haben. Die 62-jährige Friseurmeisterin muss sich dafür derzeit vor dem Landgericht Hannover verantworten. Am Freitag wurden dort die Plädoyers gehalten. Die Staatsanwaltschaft hat für die Angeklagte dreieinhalb Jahre Haft gefordert. Während ihr Ehemann die Waffen wieder funktionsfähig machte, sei die Frau für die Verwaltung der Gewehre und Pistolen verantwortlich gewesen. Die Verteidigung hat hingegen einen Freispruch gefordert. Es könne ihrer Ansicht nach nicht bewiesen werden, dass die 62-Jährige mit Waffen gehandelt habe. Es gebe auch keinen Beweis, dass sie von dem Versteck wusste, so die Verteidigung. Die Frau aus Barsinghausen wurde bereits 2004 wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Ihr Ehemann sitzt derzeit in Spanien in U-Haft. Dort wird gegen ihn u.a. wegen Zugehörigkeit einer kriminellen Vereinigung und Waffenschmuggel ermittelt.

++ Niedersachsen lockert Testpflicht für Handel, Gastro und Tourismus ++

Kategorie:

Niedersachsens Landesregierung will die geplante Testpflicht für die Öffnung des Einzelhandels und des Tourismus lockern. Zuvor hatte es Kritik aus den betroffenen Branchen gegeben. Neben qualifizierten Tests in Testzentren sollen auch unter Aufsicht vorgenommene Schnelltests in den Geschäften oder von Arbeitgebern für den Besuch des Einzelhandels ausreichen, erklärte Regierungssprecherin Anke Pörksen. Zu Hause durchgeführte Selbsttests gelten allerdings nicht. Ausgenommen werden sollen von der Testpflicht Geschäfte bis zu einer Größe von 200 Quadratmetern, in denen sich maximal zehn Kunden zugleich aufhalten dürfen. Gastronomie-Betriebe sollen ebenfalls Gäste mit negativem Testergebnis empfangen dürfen. Demnach müsste der Restaurant-Betreiber die Durchführung des Tests allerdings beaufsichtigen und das negative Ergebnis danach schriftlich bestätigen.

++ Gleisarbeiten auf der Limmerstraße: am WE nur Ersatzverkehr mit Bussen auf der Linie 10 ++

Kategorie:

An diesem Wochenende wird an den Stadtbahngleisen auf der Limmerstraße in Linden gearbeitet. Das hat zur Folge, dass in dieser Zeit keine Stadtbahnen zwischen der Haltestelle Glocksee und dem Endpunkt Ahlem fahren. Es wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die ÜSTRA bittet die Fahrgäste etwas mehr Fahrtzeit einzuplanen. Die Sperrpause der Stadtbahnlinie 10 zwischen Glocksee und Ahlem beginnt Samstag um 5 Uhr und dauert bis zum Betriebsschluss am Sonntag.

++ Protest vor Landtag gegen neues Kita-Gesetz ++

Kategorie:

Das Tauziehen um das neues Kita-Gesetz dauert an. Begleitet von einer Protestkundgebung hat der Kultusausschuss des Landtags am Freitag über das umstrittene Kita-Gesetz beraten. Der Ausschuss hörte Verbände, Organisationen und Gewerkschaften an, die Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge vortrugen. Das Gesetz, das den Betrieb von Kindertagesstätten in Niedersachsen regelt, soll erstmals seit 30 Jahren grundlegend überarbeitet werden. Hauptstreitpunkt ist die fehlende Einführung einer dritten Fachkraft für Kindergartengruppen, die ursprünglich angestrebt aber nicht ins Gesetz aufgenommen wurde. Außerdem werden weitergehende Qualitätsverbesserungen in den Kitas angemahnt, die so im Gesetz nicht vorgesehen sind. Einige Erzieherinnen und Erzieher protestierten vor der Anhörung vor dem Landtag. Sie sind sich einig, dass das Gesetz ein Rückschritt sei. Eine dritte Fachkraft müsse verpflichtend geregelt sein - die Beschäftigten müssten dringend entlastet werden, so die Forderung. Das neue Kita-Gesetz soll am 1. August in Kraft treten.

++ Fassadensanierung im Ihme-Zentrum stockt - Stadt prüft Sanktionen ++

Kategorie:

Der Investor des Ihme-Zentrums schafft die Fassadensanierung offenbar nicht rechtzeitig – die Stadt hat deshalb angekündigt, sich zur Wehr zu setzen. Die Fassaden der Gewerbegeschosse zur Blumenauer Straße und zum Küchengartenplatz hätten eigentlich bis Ende Juni fertig sein sollen. Die zuständige Tochterfirma von Investor Lars Windhorst hat nun aber eingeräumt, das Ziel zu verfehlen, berichtet die HAZ.

Stadtbaurat Thomas Vielhaber habe deshalb nun im Bauausschuss zwei Varianten angekündigt, wie die Verwaltung darauf reagieren könne: Zum einen mit der Kündigung der Mietverträge. Die Stadt hat im Ihme-Zentrum Büroflächen über 237.000 Quadratmeter. Dem Investor gingen dann Mieteinnahmen durch die Lappen. Zum anderen wäre auch eine Fristverlängerung möglich, dann aber zu den Bedingungen der Stadt, so Baurat Vielhaber. Laut dem Investor ist der geplante Abschluss der Gesamtsanierung der Gewerbegeschosse von den aktuellen Verzögerungen nicht betroffen, im kommenden Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

++ Sennheiser verkauft Köpfhörer-Sparte in die Schweiz ++

Kategorie:

Sennheiser verkauft seine Kopfhörer-Sparte in die Schweiz. Der Anbieter von medizinischen Hörsystemen Sonova kauft die Division für 200 Millionen Euro, wie beide Unternehmen am Freitag mitteilten. Sonova-Chef Arnd Kaldowski sagte, man wolle die Mannschaft und den Standort erhalten, weil dort die Expertise ist. Die Kopfhörer würden weiterhin unter der gleichen Marke verkauft. Allerdings könne Sonova Technologie aus dem Hörgerätebereich beisteuern. Die Kopfhörer-Abteilgung von Sennheiser mit 600 Mitarbeitern erzielte zuletzt einen Umsatz von 250 Millionen Euro im Jahr. Sennheiser sitzt in der Wedemark.

++ Nach Handels-Protest: Shoppen bald mit Schnelltest im Geschäft? ++

Kategorie:

Erst einen Selbsttest im Geschäft machen, dann Shoppen. Das Land Niedersachsen prüft eine Lockerung der geplanten Testpflicht im Einzelhandel bei Inzidenzwerten unter 100. So sollten künftig auch vom Kunden durchgeführte Schnelltests ausreichen neben solchen aus Betrieben oder Testzentren, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Niedersachsen, Mark Alexander Krack der dpa nach Gesprächen mit der Landesergierung. Dies seien „Punkte des Entgegenkommen, die derzeit in Abstimmung seien.

Die eigentlich von SPD und CDU vorgesehene Regelung, das Shoppen nur mit einem Negativ-Nachweis aus einem Testzentrum zu erlauben, wäre damit vom Tisch. An dem Vorstoß hatte es massive Kritik aus der Branche gegeben. Der Handel fürchtete, dass Kunden abgeschreckt würden. Einer IHK-Umfrage zufolge sprach sich fast jeder vierte Einzelhändler eher für die Beibehaltung des „Click and Meet“-Konzepts aus für die Vorlage qualifizierter Tests.

++ Zusammenstoß in der Luft: Hubschrauber muss notlanden ++

Kategorie:

Ein Hubschrauber der Luftrettung ist am Donnerstag auf dem Weg von Hannover nach Bremen mit einem Greifvogel zusammengestoßen. Die Maschine musste auf einem Feldweg bei Eystrup im Kreis Nienburg notlanden, die Besatzung fuhr mit einem Taxi zum nächsten Stützpunkt, um einen Ersatz-Helikopter zu besteigen. Der Greifvogel war die in die Rotorblätter geraten und hat den Zusammenstoß nicht überlebt.

++ Inzidenz wieder deutlich über 100 - Notbremse bleibt in Kraft ++

Kategorie:

Donerstag unter 100, Freitag wieder deutlich darüber: Der Inzidenzwert hier bei uns in der Region Hannover fährt derzeit Achterbahn. Am Freitag rangierte er bei 112, Donnerstag hatte das Robert-Koch-Institut noch 99,6 gemeldet. Damit könnten Hoffnungen auf ein Außer-Kraft-Treten der Corona-Notbremse erst einmal vom Tisch sein. Denn dazu braucht es fünf Werktage in Folge einen Inzidenzwert unter 100, dann würde die Regionsverwaltung ofiziell feststellen, dass die Beschränkungen aufgehoben werden können. Und erst am siebten Tag unter 100 würde die Notbremse schließlich hinfällig. Ausgangssperren träten dann etwa außer Kraft und es könnte wieder mit Termin im Einzelhandel eingekauft werden.

Die Landesregierung hat einen stufenweisen Lockerungsplan ab kommender Woche angekündigt, allerdings auch hier für Inzidenzwerte unter 100. Die genauen Zahlen zur Infektionslage bei uns finden Sie im Netz unter www.niedersachsen.de

 

++ Wilhelm Busch Museum hat berühmtes Busch-Selbstporträt ersteigert ++

Kategorie:

Das Wilhelm Busch Museum hat ein berühmtes Selbstporträt seines Namensgebers ersteigern können. Die Federzeichnung des Schöpfers von "Max und Moritz" befand sich mehr als 100 Jahre lang in Privatbesitz und soll demnächst erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden. Die kleinformatige Zeichnung sei das vielleicht berühmteste, zumindest das am weitesten verbreitete Selbstbildnis von Wilhelm Busch, betonte Museums-Direktorin Gisela Vetter-Liebenow. Der Preis für das Bild betrug mehr als 50.000 Euro. Die Summe wurde mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung sowie privater Förderer aufgebracht.