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++ MHH mit Millionenverlust - Sparprogramm ++

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Die Medizinische Hochschule Hannover ist in den ersten fünf Monaten des Jahres offenbar tief in die roten Zahlen gerutscht. Bis Ende Mai stehe ein Minus von 12 Millionen Euro zu Buche. Das habe das MHH-Präsidium laut HAZ auf einer Mitarbeiterversammlung mitgeteilt. In den vergangenen Jahren hatte die MHH positive Ergebnisse eingefahren. Grund für die Entwicklung sei eine Neuregelung des Vergütungssystems für medizinische Leistungen. Die Krankenkassen prüften inzwischen jede fünfte Rechnung der MHH, so ein Sprecher. Die Uni-Klinik habe dadurch in den ersten fünf Monaten Leistungen in Höhe von 5,5 Millionen Euro nicht bezahlt bekommen. Das ist allerdings nur rund die Hälfte des zu Buche stehenden Verlustes von 12 Millionen Euro. Als Konsequenz hat das MHH-Präsidium offenbar ein Sparprogramm angekündigt. Leistungen sollten zurückgefahren, Personal abgebaut werden. Die Krankenkassen verwehrten sich laut dem Bericht gegen Kritik.

++ Hannover ist (schon fast) kriminellste Stadt Deutschlands ++

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Die kriminellste Stadt in Deutschland: Hannover ist auf dem besten Weg, sich diesen zweifelhaften Titel zu holen. Denn die Straftaten haben im Bezug zur Einwohnerzahl kräftig zugelegt, das geht aus dem Großstädtevergleich hervor, den die Stadt Mittwoch vorgelegt hat. Demnach kamen im Jahr 2017 auf 100.000 Einwohner hier in Hannover 14.600 Straftaten, das waren mehr als in Berlin. Einzig in Frankfurt am Main gab es noch ein bisschen mehr Kriminalität. Ein trauriger Aufstieg, denn Hannover hatte 2016 noch auf Platz 3 rangiert, 2012 sogar nur auf Platz 6. Besonders häufig sind in unserer Stadt übrigens Raub und Körperverletzung.

++ Mann aus Wennigsen wegen versuchter Brandstiftung verurteilt ++

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Ein Mann aus Wennigsen hatte im Finanzamt in Ricklingen Akten über sich vernichten wollen und deshalb selbst gebastelte Brandsätze in der Behörde platziert. Nur durch Zufall hatten diese damals nicht wie geplant funktioniert. Mittwoch ist der 66-Jährige vom Landgericht Hannover zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Richter sprach in seinem Urteil von einer massiven kriminellen Energie des Angeklagten. Er habe monatelang im Internet recherchiert, wie solche Brandsätze herzustellen seien. Durch die Tat wäre ein erheblicher Schaden zu erwarten gewesen, so der Richter. Der 66 Jährige Spediteur hatte im Prozess unter Tränen zugegeben, dass er die drei Brandsätze im Jahr 2017 im Finanzamt versteckt hatte. Durch das Feuer sollten Akten vernichtet werden, da der Unternehmer hoffte, dadurch eine Steuernachforderung über 300.000 Euro hinauszuzögern. Die Brandsätze explodierten jedoch nicht. In einem Fall hatte der Zünder versagt, bei den anderen beiden war zum Zeitpunkt des Auslösens das Benzin bereits verdunstet.

++ Einbrecher liefern sich Verfolgungsjagd mit Polizei ++

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Zwei Einbrecher haben sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Die beiden voll maskierten Täter waren von einem Zeugen gesehen worden, als sie in eine Tankstelle in Eldagsen eingebrochen waren. Der Mann hatte sich noch den Einbrechern in den Weg gestellt, wurde aber von den Beiden mit einem Brecheisen angegriffen und verletzt. Anschließend stiegen die Täter zu einem dritten Unbekannten in den Wagen und rasten in Richtung Hannover davon. Die alarmierte Polizei nahm die Verfolgung auf. Auf der gesamten Strecke ignorierte der Fahrer mehrfach rote Ampeln, wechselte immer wieder auf die Fahrspur des Gegenverkehrs und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Bei Arnum beobachtete die Polizei wie einer der Täter einen Beutel aus dem Fenster warf. Der Gegenstand konnte später allerdings nicht gefunden werden. Bei der Fahrt durch Wülfingen gelang es den Einbrechern schließlich, ihren Verfolgern von der Polizei zu entkommen. Der Wagen der Täter wurde kurze Zeit später verlassen an einem Feldweg zwischen Wülfingen und Adensen gefunden.

++ Brandsätze im Finanzamt: Angeklagter soll Millionen am Fiskus vorbei geschleust haben ++

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Rund 1,2 Millionen Euro soll er am Fiskus vorbei geschleust haben – der Unternehmer, der sich derzeit vor dem Landgericht wegen der Brandsätze im Finanzamt Hannover-Süd verantworten muss. Das berichtet die NP unter Berufung auf Steuerprüfer.

Der 66-Jährige aus Wennigsen hatte gestern gestanden, 2017 insgesamt drei Brandsätze in dem Gebäude an der Göttinger Chaussee in Ricklingen versteckt zu haben. Durch das Feuer sollten Akten vernichtet werden, der Unternehmer wollte eine Steuernachforderung über 300.000 Euro hinauszuzögern. Die Brandsätze explodierten jedoch nicht, weil das Benzin vorzeitig auslief. Der 66-Jährige muss sich wegen versuchter Brandstiftung und Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten. Er entschuldigte sich gestern für die Taten. Der Prozess wird fortgesetzt.

++ Wertstoffhof Burgdorf: Zwölf Aha-Mitarbeiter unter Verdacht ++

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Die Staatsanwaltschaft ermittelt offenbar gegen Mitarbeiter des Abfallentsorgers Aha. Zwölf Verdächtige sollen regelmäßig alte Elektrogeräte vom Wertstoffhof Burgdorf mit nach Hause genommen und verkauft haben, darunter Handys oder Werkzeug. Man ermittle wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Diebstahls, sagte der Hildesheimer Oberstaatsanwaltschaft Christian Gottfriedsen der HAZ. Laut dem Bericht hat die Polizei die Wohnungen der zwölf Verdächtigen durchsucht und Unmengen an gestohlenen Geräten sowie Datenträger sichergestellt. Von der Auswertung erhofften sich die Ermittler Erkenntnisse darüber, wie die Verdächtigen das Diebesgut verkauft haben. Die Höhe des Schadens stehe derzeit noch nicht fest. Aha wollte sich mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nicht äußern.

++ Hannover 96: Heute Testspiel gegen Graz ++

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Die Profis von Hannover 96 sind noch immer im Trainingslager in Österreich – Donnerstagabend steht das letzte Testspiel an, und zwar gegen den österreichischen Zweitligisten Grazer AK. Dabei müssen die „Roten“ erneut auf Stürmer Marvin Duksch verzichten, er hat sich ebenso wie Walace eine Zerrung zugezogen. Hannover 96 hat bereits zwei Testspiele hinter sich: Gegen den österreichischen Bundesligisten Hartberg hatten die „Roten“ verloren, danach bezwangen sie den russischen Erstliga-Verein Rostow. Am Freitag kehrt die Mannschaft aus dem Trainingslager zurück.

++ Neue Messe «Performance & Style Days» vorgestellt ++

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Quietschende Reifen, röhrende Motoren und glänzende Felgen. Im nächsten Jahr kommen erstmals die «Performance & Style Days» nach Hannover. Eine Messe für Autotuning und Motorsport. Dienstag ist das Programm vorgestellt worden. Die PS Days wollen alle Autofans ansprechen, vom Familienvater, der sich für neue Felgen interessiert, bis zum leidenschaftlichen Tuner sagt Mitorganisator Philipp Wilhelm. Die Performance & Style Days finden im kommenden Sommer vom 24. bis 26. Juli auf dem Messegelände statt. Die Veranstalter erwarten mehrere zehntausend Besucher aus ganz Europa.

++ Diakovere zieht positive Bilanz und setzt weiter auf hohe Investitionen ++

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Der diakonische Krankenhausbetreiber Diakovere setzt angesichts des Fachkräftemangels auch im laufenden Jahr auf hohe Investitionen. 2018 seien 33 Millionen Euro investiert worden, jetzt in 2019 seien ähnlich hohe Investitionen in Mitarbeiter und Immobilien geplant, teilte das Unternehmen Dienstag bei der Vorstellung der Jahresbilanz in Hannover mit. Diakovere konnte im vergangenen Geschäftsjahr erneut schwarze Zahlen schreiben. Bei einem Umsatz von 345 Millionen Euro kam das Unternehmen auf einen Gewinn von rund 1,1 Millionen.  Damit stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 14 Millionen Euro.

++ Umbau der Stadtbahn-Stadion Aegidientorplatz geplant ++

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Die Stadtbahn-Station am Aegidientorplatz soll im kommenden Jahr umgebaut werden: Ein zweiter Aufzug und zwei weitere unterirdische Treppenhäuser sollen hinzukommen. Durch den Umbau soll zum einen der Brandschutz verbessert werden und zum anderen die Wege für Fahrgäste und Passanten verkürzt werden. Baubeginn ist im kommenden Jahr. Wirklich merken wird man die Arbeiten im Straßenverkehr aber nicht sagt Christian Weske von der zuständigen infra. Die Baukosten für die Umbauarbeiten an der Stadtbahnstation Aegi belaufen sich auf gut fünf Millionen Euro. 2022 sollen der Aufzug und die Treppenhäuser fertig sein.