++ Wegen Boeing-Flugverbot: TUI rechnet mit schwierigem Sommergeschäft ++

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Der vergangene Hitzesommer hatte dem Reisekonzern TUI schwer zu schaffen gemacht. Auch in diesem Jahr droht das Sommergeschäft schwierig zu werden. Grund ist das anhaltende Flugverbot der Unglückmaschinen von Boeing. Weil die Flieger vom Typ 737 Max vorerst weiter nicht abheben dürfen, rechnet die TUI mit Sonderkosten von 200 Millionen Euro. Wenn bis Ende Mai nicht hinreichend sicher sei, dass die Boeing-Maschinen wieder abheben können, werde TUI Ersatzmaßnahmen wie Leasingverträge für andere Jets für den Rest des Sommers vollständig verlängern müssen, teilte der Konzern am Mittwoch bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen in Hannover mit. Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März rechnet TUI-Chef Fritz Joussen beim operativen Ergebnis mit einem Einbruch um bis zu 26 Prozent. Das Flugverbot der Unglücksmaschinen hatte den Konzern schon im Winterhalbjahr tiefer in die roten Zahlen gebracht.

++ 96: Plan bis zum Saisonauftakt vorgestellt ++

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Nachdem der Abstieg in die zweite Liga endgültig besiegelt ist, hat Hannover 96 am Mittwoch den Fahrplan zum kommenden Saisonauftakt vorgestellt. Nach dem Auswärtsspiel am kommenden Samstag in Düsseldorf geht es für Spieler und Mitarbeiter vorerst in die Pause. Rund vier Wochen später startet die Saisonvorbereitung, geplant ist unter anderem ein großes Trainingslager in Österreich. Am letzten Juliwochenende beginnt für Hannover 96 die Saison in der neuen Liga. Wer die Roten in der kommenden Saison anführt ist bisher aber noch nicht geklärt. Gerade in der Frage um den künftigen Sportchef hatte es zuletzt viele Absagen gegeben. Als aktueller Favorit gilt der ehemalige HSV-Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer.

++ Nach Aussagen über Zwangsarbeiter: Grüne fordern Bahlsen zur Geschichtsaufarbeitung auf ++

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Hannovers Grüne fordern Bahlsen auf, die eigene Firmengeschichte im Nationalsozialismus aufzuarbeiten. Nachdem die Erbin des Keksfabrikanten Verena Bahlsen die Situation für Zwangsarbeiter der Nationalsozialisten im eigenen Werk als „gar nicht so schlecht“ beschrieben hatte, regte sich gerade aus der Stadtpolitik Protest. Daniel Gardemin, der kulturpolitische Sprecher der Grünen etwa forderte das Unternehmen Bahlsen in einer Mitteilung auf, Stellung zu nehmen. Die Firma solle sich deutlich positionieren und den Weg frei machen für eine Aufarbeitung der Werksgeschichte im Nationalsozialismus, damit Geschichtsvergessenheit nicht neues Unglück in unsere Gesellschaft trägt, so Gardemin. Neben der Firmengeschichte sehen die Grünen Nachholbedarf bei der Stadt Hannover, auch hier habe die Aufarbeitung nur sehr Lückenhaft stattgefunden.

++ Evangelische Landeskirche Hannover führt gleichgeschlechtliche Trauung ein ++

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Die evangelische Landeskirche in Hannover führt für gleichgeschlechtliche Paare die Möglichkeit einer kirchlichen Trauung ein. Eine entsprechende Regelung wird dem Kirchenparlament am Mittwoch auf seiner Tagung vorgestellt. 2014 hatte Hannover als größte evangelische Landeskirche in Deutschland bereits Segnungsgottesdienste für gleichgeschlechtliche Paare ermöglicht.

++ 93-Jährige Tote aus der Südstadt: Polizei veröffentlicht neue Fotos zur Zeugensuche ++

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Im Fall der getöteten alten Dame aus der Südstadt sucht die Polizei weiterhin Zeugen. Die Ermittler haben deshalb nun weitere Fotos veröffentlicht. Diese zeigen unter anderem die Kleidung, die die 93-Jährige getragen hat, als sie das letzte Mal bei einem Supermarkt-Einkauf lebend gesehen wurde. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass die Rentnerin vermutlich umgebracht wurde. Die Nichte der Frau hatte sie tot in ihrer Wohnung entdeckt. Die Obduktion hatte ergeben, dass die 93-Jährige an Herzversagen starb. Aufgrund der Situation, in der die alte Dame in der Küche gefunden wurde, gehen die Ermittler aber von einem Tötungsdelikt aus.

++ Recken stoppen Negativtrend: Heimsieg gegen Gummersbach nach sieben Spielen ohne Sieg ++

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Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf haben ihren Negativ-Lauf in der Bundesliga endlich gestoppt. Nach zuvor sieben Spielen ohne Sieg gab es am Dienstag einen 30:24-Heimerfolg gegen den VfL Gummersbach. Die Recken kämpften am Dienstagabend vor gut 4000 Fans verbissen um jeden Ball, lagen nur in der Anfangsphase in Rückstand, doch ein guter Torwart Urban Lejsak hielt das Team im Spiel, und so konnten sich die Jungs nach einem 14:11 zur Halbzeit im zweiten Abschnitt Stückchen für Stückchen absetzen, um einen am Ende wenig gefährdeten Sieg einzufahren. Drei Spiele vor dem Saisonende liegen die Recken in der Tabelle jetzt auf Rang 12. Die nächste Partie steht dann am 23. Mai in Melsungen auf dem Programm.

 

 

++ Landtag beschließt umstrittenes Polizeigesetz - Opposition will klagen ++

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Tausende waren dagegen auf die Straße gegangen – trotzdem hat der Landtag in Hannover am Dienstag mit den Stimmen von SPD und CDU das umstrittene Polizeigesetz beschlossen. FDP und Grüne stimmten dagegen und haben Klage angekündigt. Innenminister Boris Pistorius sprach im Landtag von einem „guten Tag für die Sicherheit in Niedersachsen“. Die Behörden könnten nun mit der technischen Entwicklung Schritt halten. Terror-Verdächtige dürfen nun mit Hilfe von Schadsoftware ausgespäht und bis zu 35 Tage in Gewahrsam genommen werden. Polizisten sollen Kameras am Körper tragen. Und auch für den Weiterbetrieb des derzeit verbotenen Streckenradars "Section Control“ auf der B6 soll das Polizeigesetz die Grundlage liefern. FDP und Grüne halten das Gesetz für zum Teil verfassungswidrig.

++ Keks-Erbin Verena Bahlsen bringt Netzgemeinde gegen sich auf ++

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Keks-Erbin Verena Bahlsen bringt dieser Tage viele Menschen gegen sich auf – mit unbedarften Äußerungen: Auf einer Digitalkonferenz in Hamburg hatte die 25-Jährige gesagt, ihr gehöre ein Viertel von Bahlsen. Und das sei toll, denn sie wolle sich eine Segel-Yacht kaufen „und solche Sachen“. Bei der Netzgemeinde auf Facebook und Twitter kam das nicht gut an, auch weil der Keksfabrikant Bahlsen unter den Nationalsozialisten 200 Zwangsarbeiter beschäftigt hatte. Dazu sagte die Firmenerbin der „Bild“, das sei vor ihrer Zeit gewesen und Bahlsen habe sich nichts zuschulden kommen lassen. Der 26-Jährigen geht die ganze Diskussion scheinbar mächtig auf den Keks.

++ GVH: Bus- und Bahnfahrer dürfen Fahrrad öfter kostenlos mitnehmen ++

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Bus- und Bahnfahrer im Großraum Hannover können ihr Fahrrad künftig öfter kostenlos mitnehmen. Und zwar montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 15 Uhr und dann wieder von 19 Uhr bis 6.30 Uhr am Folgetag. Üstra-Chef Volkhardt Klöppner sprach am Dienstag bei der Vorstellung der Kampagne von einem ersten wirkungsvollen Ergebnis der Zusammenarbeit mit Regiobus. Ein mögliches Gedränge um die Stellplätze in Bussen und Bahnen wollen die GVH-Betriebe mit einer Regel verhindern: Denn Rollstühle, Rollatoren oder Kinderwagen sollen immer Vorrang vor dem Fahrrad haben. Ab Sonntag soll es losgehen.

++ Spielpark Roderbruch: Schuppen komplett ausgebrannt ++

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Im Spielpark Roderbruch ist am Montagabend ein Schuppen komplett abgebrannt. Eine Ausbreitung des Feuers konnte noch rechtzeitig verhindert werden. Mehrere Anrufer hatten gegen 18:45 Uhr den Brand auf dem Gelände an der Rotekreuzstraße gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte stand der etwa 20 Quadratmeter große Geräteschuppen  voll in Flammen. Das Feuer drohte auf das Haupthaus überzugreifen, in dem auch ein städtischer Hort untergebracht ist. Die Feuerwehr konnte den Brand aber zügig löschen, gemeinsam mit dem Rettungsdienst waren insgesamt 42 Einsatzkräfte und 12 Fahrzeuge vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Einschränkungen im Betreuungsangebot des Horts sind derzeit nicht zu befürchten.

 

++ Pflegenotstand: Diakovere organisiert Krankenhaus-Stationen neu ++

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Der akute Fachkräftemangel macht dem Klinikunternehmen Diakovere in Hannover immer mehr zu schaffen. Etwa 40 Pflegestellen sind derzeit in den Krankenhäusern unbesetzt. Deshalb hat sich die Diakovere dazu entschieden zwei Stationen zu schließen. Es soll sich dabei um die Station 2 Süd aus dem Bereich Allgemein-, Visceral – und Gefäßchirurgie im Friedriekenstift und die Aufnahmestation 11 im Henriettenstift handeln. Die Diakovere betont, dabei, dass das medizinische Angebot aber bestehen bleibt. Ziel der Schließungen sei es keine offenen Stellen mehr zu haben, dies nachhaltig sicherzustellen und auch das vorhandene Pflegepersonal zu entlasten. Durch das Zusammenlegen von Stationen sollen sich Wege und Arbeitsabläufe verkürzen. Der Fachkräftemangel ist aber nicht nur ein Problem der Diakovere, auch die anderen Krankenhäuser in Hannover haben mit dem Pflegenotstand zu kämpfen.

 

++ Toter in Lahe: 21-Jähriger unter Gabelstapler eingeklemmt ++

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Ein Stadtmitarbeiter ist am Montag in Lahe ums Leben gekommen: Der 21-Jährige verunglückte mit einem Gabelstapler und wurde dabei tödlich verletzt. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Demnach steuerte der junge Mann den Stapler am frühen Nachmittag über den Betriebshof des Stadtfriedhofs Lahe. Dabei prallte er rückwärts gegen eine Palette mit Steinen. Der Stapler kippte zur Seite, der 21-Jährige versuchte noch, aus der Fahrerkabine heraus zu springen – wurde aber von dem umfallenden Fahrzeug erfasst. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

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