++ Schienbeintritt: Frau von Bettlerin angegriffen ++

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Eigentlich war sie nur auf der Durchreise am Hauptbahnhof- am Ende ist sie aber erst angebettelt und dann getreten worden. Eine 56-Jährige aus Vahrenwald war nach Angaben der Bundespolizei am Dienstag am Hauptbahnhof unterwegs. Dort wurde sie von einer anderen Frau um Geld gebeten, lehnte aber ab. Die angetrunkene 36-Jährige quittierte das mit einem Tritt gegen das Schienbein. Offenbar ist die Treterin bereits mehrfach durch Gewalt- und Eigentumsdelikte aufgefallen. Ihr droht nun ein Verfahren wegen Körperverletzung.

++ "Bäcker-Innung Region Hannover": Bäcker schließen sich zusammen ++

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Die Bäckerinnungen Hannover, Burgdorf und Neustadt am Rübenberge schließen sich rückwirkend zur „Bäckerinnung-Region Hannover“ zusammen. Der Zusammenschluss ist eine Konsequenz aus dem Strukturwandel im Bäcker-Handwerk. Die Zahl der Innungsbetriebe hat sich nach Angaben der Bäcker in den vergangen Jahren deutlich verringert. Erst jetzt gehört die Innung zu den leistungsstarken in Niedersachsen und Bremen. 37 Bäcker sind Mitglied in der neuen "Bäcker-Innung Region Hannover".

 Die neue Organisation soll die Interessen der einzelnen Bäcker in Zukunft gegenüber Politik und Behörden vertreten.

++ Kein Blindgänger gefunden: Landwehrkreisel wird am Wochenende trotzdem wieder gesperrt ++

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Tagelang ist am Landwehrkreisel in Ricklingen nach einer möglichen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht worden. Nun sind die Sondierungsarbeiten abgeschlossen und es ist letztendlich kein Blindgänger gefunden worden. Die Kampfmittelexperten haben nur die harmlose Metallhülle einer alten bereits ausgebrannten Bombe entdeckt. Jetzt am Wochenende wird es am Landwehrkreisel aber dennoch wieder Sperrungen und Verkehrsbehinderungen geben, weil die gebaggerte Grube wieder geschlossen werden muss. Die Sperrungen beginnen am Freitagabend um 19 Uhr und sollen bis Montag 5 Uhr andauern. Dann ist erneut kein Abbiegen aus Richtung Ricklingen zum Südschnellweg möglich. Ebenso fällt die Verbindung aus Hemmingen nach Norden weg. 

++ Limmer Messerangriff: Tatverdächtiger schweigt zum Motiv ++

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Auch fünf Tage nach dem Messerangriff eines Jugendlichen auf einen Rentner in Limmer sind die Hintergründe der Tat unklar. Der 17 Jährige sitzt in Untersuchungshaft und schweigt zum Motiv. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat der Jugendliche bisher keine Angaben zur Tat gemacht. Der 17-Jährige war am Freitag kurz nach dem Messerangriff in der Nähe des Tatortes festgenommen worden. Er soll den 84 Jahre alte Rentner an dem Nachmittag hinterrücks mit einem Messer angegriffen und dabei schwer am Hals verletzt haben. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht. Der in U-Haft sitzende Tatverdächtige war zuvor noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Er soll zum Zeitpunkt der Tat weder unter dem Einfluss von Alkohol noch von Drogen gestanden haben. Die Ermittler haben bisher auch keine Hinweise darauf, dass sich der Jugendliche und der Rentner kannten. Die Ermittlungen dauern an.

 

++ Coronavirus beschäftigt auch Veranstalter der Hannover Messe ++

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Die Angst vor dem Coronavirus wirkt sich auch auf internationale Messen aus. Weil bereits andere Messen in Europa unter Absagen von Ausstellern und einem Besucher Schwund leiden, machen sich auch die Veranstalter der Hannover Messe so ihre Gedanken. Die Industrieschau findet zwar erst im April hier in Hannover statt, doch eine weitere Ausbreitung der Krankheit oder schärfere Einreisebestimmungen könnten gravierende Folgen haben. Bei der Vorschaupressekonferenz am Mittwoch mahnte Messe Chef Jochen Köckler aber zur Zurückhaltung. Man beobachte die Lage und müsse nun abwarten. Laut Köckler kommt rund jedes siebte Unternehmen auf der Hannover Messe aus China, aber natürlich nicht nur aus der stark von Corona betroffenen Region Wuhan, sondern auch aus Schanghai und Shenzhen. Dazu kommen noch etwa 10.000 chinesische Besucher. Absagen von Ausstellern hat es bislang aber noch keine gegeben.

 

++ Mehr Besucher und mehr Ausleihen in der Stadtbibliothek ++

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Hannovers Stadtbibliothek ist stark gefragt: Das zeigen die Zahlen der am Mittwoch vorgestellten Jahresbilanz. 1.544.887 Besucher zählte die Stadtbibliothek im vergangen Jahr und damit ist die Besucherzahl das erste Mal seit sechs Jahren wieder angestiegen. Und auch die Ausleihen haben einen neuen Rekord erreicht. Am beliebtesten waren wieder Bücher aus der Spannungsliteratur und auch Hörbücher. Und vor allem Klimawandel beschäftigte die Menschen besonders stark. So erkundigten sich laut der Leiterin der Stadtbibliothek, Carola Schelle-Wolff, viele Menschen nach Möglichkeiten, um selber etwas für das Klima zu tun. Die Besucherstärksten Stadtteilbibliotheken sind in Döhren, in der List, in Linden und der Südstadt zu finden. 

++ Postbank am Kronsberg: Betrüger manipulieren Geldautomaten ++

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Am Kronsberg in Bemerode haben Betrüger einen Postbank- Geldautomaten manipuliert und so versucht an geheime Daten von Bankkunden zu kommen. Die Täter hatten ein sogenanntes Skimming-Modul vor den regulären Kartenschlitz montiert. Durch einen Zufall war die Betrugsmasche aufgeflogen. Denn an dem Geldautomaten an der Kattenbrookstrift war die Bankkarte eines Kunden im Schlitz des Geldautomaten steckengeblieben. Als der 30-Jährige genauer hinschaute, entdeckte er eine Apparatur am Kartenschlitz, die dort nicht hingehörte und er informierte die Polizei. Die Beamten stellten dann fest, dass es sich dabei um ein Skimming Modul handelt, in dem ein Lesegerät die Daten der EC- oder Kreditkarte ausspäht. Eine eingebaute Kamera filmt zugleich den Ziffernblock des Geldautomaten – damit die Täter an die Pin-Nummer gelangen. Der Vorfall wurde am Freitag bekannt. Wie viele Menschen bis dahin schon Geld an dem manipulierten Automaten abgehoben haben, ist unklar. Nach Angaben der Polizei sind bislang keine unrechtmäßigen Abbuchungen bekannt.

++ Groß Munzel: Junge versackt in Ackerschlamm ++

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In Groß Munzel bei Barsinghausen ist am Montagabend ein Kind in Ackerschlamm versunken. Der elfjährige Junge steckte bis zu den Oberschenkeln fest und konnte sich nicht befreien. Offenbar war er beim Spielen mit Freunden in das Schlammloch gesunken. Die Rettungsaktion dauerte mehrere Stunden. Als die alarmierte Ortsfeuerwehr Groß Munzel gegen 18:15 Uhr eintraf, soll der Vater schon eine Stunde lang versucht haben den Elfjährigen zu retten. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten konnten die  Einsatzkräfte das Kind dann aber mithilfe von Steckleitern, Schaufeln und Spaten endlich befreien. Allerdings hat auch der Feuerwehreinsatz eine weitere Stunde gedauert. Der Junge erlitt eine leichte Unterkühlung.

++ Siegreiches Wochenende: Hannovers Profisportler glänzen ++

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Es war ein durchaus erfolgreiches Sport-Wochenende für unsere hannoverschen Spitzenteams. Hannover 96 hat genauso gewonnen, wie die Recken – Waspo Hannover träumt vom erneuten Pokalsieg. Ein verdientes 3:1 bei Zweitligakonkurrent Greuther Füth - so wünschen wir uns Hannover 96. Große Leidenschaft, Tore trotz Unterzahl nach gelb-rot für Verteidiger Josip Elez, ein gehaltener Elfemter von Ron-Robert Zieler. Die Recken haben in der Handball-Bundesliga erneut Schwerstarbeit leisten müssen: Nach einem 3-Tore-Rückstand Mitte der 2. Halbzeit gelang aber gegen den Tabellenvorletzten aus Ludwigshafen am Ende doch noch ein 25:23-Erfolg. Damit sind die Recken vorerst wieder von Rang 4 auf Tabellenplatz 3 geklettert. Durch ein souveränes 19:9 bei Poseidon Hamburg erneut im Final Four-Endturnier um den deutschen Wasserball-Pokal steht Waspo 98. Dort winkt Anfang April nun die Titelverteidigung.

 

++ Winterorkan Sabine: So war die Nacht und der Morgen ++

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Sturmtief Sabine hat die Region Hannover nicht so schlimm erwischt wie erwartet: Bis heute Morgen zählte die Feuerwehr Hannover 138 Unwettereinsätze in Stadt und Region. Verletzte gab es dabei nicht. Die Einsatzkräfte mussten sich um Wasserschäden und lose Dachteile kümmern und vor allem Straßen und Wege von abgeknickten Bäumen und Ästen befreien. Die Behörden warnen weiterhin vor dem Betreten von Parkanlagen und Wäldern. Der Tiergarten Hannover und die Herrenhäuser Gärten bleiben heute geschlossen – genauso wie alle öffentlichen Schulen in Stadt und Region. Das hatten die Behörden gestern Abend noch mitgeteilt. 

Im Bahnverkehr wird es den ganzen Tag noch zu Störungen und Verspätungen kommen: Die Regionalzüge und S-Bahnen fahren zwar weitestgehend wieder – allerdings mit gedrosseltem Tempo. Und erst seit dem Vormittag kommt auch im Fernverkehr langsam wieder Bewegung rein. Bereits gestern Abend hatte die Deutsche Bahn den Fernverkehr bundesweit eingestellt. Zahlreiche Reisende waren auch am Hauptbahnhof Hannover gestrandet.

++ FDP-Ratsherr Engelke erleichtert über Kemmerichs Rücktritt ++

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Die Rats-FDP hier in unserer Stadt hat mit Erleichterung auf die Rücktrittsankündigung von Thüringens Ministerpräsident Thomas Kemmerich reagiert. Das sei der einzig richtige Weg, sagte FDP-Ratsfraktionschef Wilfried Engelke am Donnerstag auf Nachfrage von Radio Hannover. Allerdings hätte das gestern schon passieren müssen. Er als FDP-Mitglied fühle sich beschämt, so Engelke.

Kemmerich hatte sich am Mittwoch in Erfurt unter anderem mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten wählen lassen. Nach massiver Kritik unter anderem von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat er heute angekündigt, den Landtag auflösen und Neuwahlen anstreben zu wollen. Der Sieger der Landtagswahl in Thüringen, Bodo Ramelow von der Linken, war zuvor in drei Wahlgängen zum Ministerpräsidenten gescheitert.

++ Wedemark: Unterricht am Gymansium Mellendorf fällt aus ++

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So mancher Schüler in der Wedemark dürfte frohlocken: Am Gymnasium Mellendorf fällt am Freitag der Unterricht für die Klassen 5 bis 10 aus. Grund ist eine Baugrube neben der Schule. Da haben Arbeiter zu dicht am Gebäude gebaggert, deshalb hat die Schulleitung den Trakt des Gymnasiums Mellendorf heute gesperrt und die Schüler schon mittags nach Hause geschickt. Eine Bodengutachterin untersuchte die Baustelle heute, demnach ist am Gebäude offenbar noch nichts verrutscht. Unter ungünstigen Umständen könne das aber passieren. Die Baufirma arbeitet laut der Gemeinde Wedemark an Lösungen.

Der Unterrichtsausfall am Gymnasium Mellendorf gilt übrigens nur für die Klassen 5 bis 10. Die Jahrgänge 11 und 12 müssen wie gewohnt zur Schule kommen. Nicht betroffen sind die IGS, die Realschule und die Facharbeitsräume. Ab Montag sollen dann wieder alle Schüler des Gymnasiums Mellendorf unterrichtet werden.

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