++ Oststadt: Autoaufbrecher festgenommen ++

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In der Oststadt sind zwei Autoaufbrecher auf frischer Tat erwischt worden – von einem Polizisten, der gar nicht im Dienst war. Wie die Polizei Montag mitteilte, hatte sich der Zwischenfall bereits in der Nacht zu Samstag ereignet. Der 27 Jahre alte Beamte war gegen 5 Uhr morgens mit seinem Fahrrad auf dem Heimweg. Zwischen dem Weißekreuzplatz und der Gartenstraße sah er, wie zwei Männer an den Türen geparkter Autos rüttelten. Kurz danach machte sich das Duo an einem Mercedes zu schaffen. Als sich der Polizist zu erkennen gab, ergriffen die mutmaßlichen Autodiebe die Flucht. Die 25 und 26 Jahre alten Männer konnten aber kurze Zeit später noch festgenommen werden – sie hatten bei ihrer Tat Ladekabel erbeutet und sitzen bereits in Untersuchungshaft. 

++ Weitere Unfälle auf der A2 ++

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Lange Staus und schwere Unfälle – der heutige Montag ist kein guter Tag auf der A2: Nachdem es bereits am Morgen zu zwei tödlichen Auffahrunfällen zwischen Braunschweig-Watenbüttel und Hämerlerwald in Richtung Hannover gekommen war, hat sich am Mittag ein weiterer Unfall mit schwerem Folgeunfall zwischen Rehren und Lauenau ereignet. Nach ersten Information ereignete sich der Folgeunfall um kurz nach zwei Uhr am Stau-Ende zum ersten Unfall in Fahrtrichtung Hannover, schon wieder war ein LKW einem weiteren aufgefahren. Der 60-jährige Unfallverursacher musste von Rettungskräften aus seiner Fahrerkabine befreit werden. Ein Rettungshubschrauber brachte den  Schwerverletzten in eine Klinik. Der Fahrer des vorausfahrenden LKW zog sich leichte Verletzungen zu.  Den Schaden schätzt die Polizei auf 50.000 Euro. Es kommt zu massiven Verkehrsbehinderungen auf der A2.

++ Solarbänke: Handy laden unterwegs ++

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Platz nehmen, einstöpseln, aufladen: Vor dem Regionshaus stehen jetzt sogenannte iBenches – die weißen Sitzbänke speichern Solarenergie, die Besucher zum Aufladen des Smartphone nutzen können. Neben USB-Anschlüssen gibt es auch eine Kontaktfläche zum induktiven Laden. Die iBench zählt zur Solaroffensive, bei der die Region Potenziale aufzeigen will wie Solarenergie auch im Alltag genutzt werden kann. Für Roland Pätzold von der Klimaschutz-Leitstelle ist dahingehend noch Luft nach oben: Die Stadt Hannover sei zwar Vorreiter, aber auf einem insgesamt bundesweit niedrigen Niveau. 

Neben den Bänken vor dem Haus der Region steht ab sofort auch eine iBench im Zoo und eine vor dem Sparkassen-Beratungscenter in Laatzen. Die Sparkasse Hannover hat die Bänke als Nachhaltigkeitsprojekt finanziert.

++ Erst Faustschlag, dann Handschlag - Versöhnung vor Gericht ++

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Erst Faustschlag, dann Handschlag: Vor dem Amtsgericht Hannover haben sich am Montag Spieler der Fußballmannschaften SC Elite Hannover und VFV 87 Hainholz vertragen. Bei einem Match im Oktober vergangenen Jahres waren die beiden Fußballspieler aneinander geraten. So massiv, dass es nun ein Verfahren wegen mutmaßlicher Körperverletzung geben musste: Der Angeklagte war Torwart im Spiel – er soll nach einem verwandelten Elfmeter dem gegnerischen Spieler grundlos einen heftigen Faustschlag verpasst haben. Vor Gericht kam es jetzt aber zur Versöhnung. Die Streithähne einigten sich auf eine emotional angespannte Spielsituation für alle Beteiligten. Das Verfahren wurde entsprechend eingestellt – die Kosten in Höhe von 1.000 Euro kommen dem Mediationszentrum Waage e.V. Hannover zugute.

++ Niedersachsen: Bedrohung von organisierter Kriminalität bleibt konstant ++

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Die Bedrohung von organisierter Kriminalität in Niedersachsen bleibt konstant – das geht aus dem entsprechenden Lagebericht 2017 hervor, den Innenminister Boris Pistorius gemeinsam mit Justizministerin Barbara Hvliza am Montag in Hannover vorgestellt hat. Insgesamt 49 Ermittlungsverfahren wurden im vergangenen Jahr bearbeitet, genauso viele wie im Jahr zuvor. Dabei ging es größtenteils um Drogenschmuggel- oder Handel, und Eigentumsdelikte wie Ladendiebstahl oder Planenschlitzen bei LKW. Auch wenn die Verfahrenszahl im Vergleich zum Vorjahr identisch blieb, war bei den Ermittlungen zu beobachten, dass die Täter trickreicher und zunehmend digitaler vorgehen. Die Behörden kündigten an, sich entsprechend rüsten zu wollen – bei der Polizei wurden beispielsweise bereits zusätzliche Stellen für IT-Spezialisten geschafften.

++ Gegen Elterntaxis vor Grundschulen: Stadt und Polizei kontrollieren wieder ++

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Für mehr als 4000  Erstklässler in Hannover hat am Montag der Ernst des Lebens begonnen: Und damit kontrollieren der Verkehrsaußendienst der Stadt und die Polizei auch wieder verstärkt im Bereich von Grundschulen, ob dort Parkverstöße von Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, die Verkehrssicherheit gefährden. Zudem nimmt der Verkehrsaußendienst telefonisch hinweise über besondere Brennpunkte entgegen. Die Sogenannten „Elterntaxis“ sind seit Jahren in der Kritik, sowohl bei den Behörden, als auch bei Schulleitern. Darum plant die Stadt, ihr Pilotprojekt gegen „Elterntaxis, dass an der Albert-Schweitzer-Grundschule in Limmer erfolgreich verlaufen war, auf alle weiteren Grundschulen auszuweiten, das bestätigte Oberbürgermeister Stefan Schostok der HAZ.  Einen genauen Startzeitpunkt gebe es aber noch nicht.

++ Neuer Besucherrekord: Seh-Fest zu Ende gegangen ++

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Mit dem Familienfilm „Jim Knopf“ und mit einem Besucherrekord ist am Wochenende das Seh-Fest auf der Gilde Parkbühne zu Ende gegangen. Dank des sommerlichen Wetters kamen in diesem Jahr mehr als 27.200 Filmfans zu dem Vierwöchigen Open-Air-Kino. Damit konnte die Bestmarke aus dem Vorjahr noch einmal übertroffen werden. Laut Veranstalter René Schweimler vom Fahrgastfernsehen sei es eine perfekte Open-Air-Saison gewesen. An 20 von 21 Abenden war die Parkbühne mit 1.300 Gästen ausverkauft. Auch im kommenden Jahr wird es wieder ein Seh-Fest in Hannover  geben.

++ Linden-Mitte: Balkonbrand durch Solarlampe ++

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 Bei einem Feuer in Linden-Mitte sind am frühen Montag Morgen drei Menschen verletzt worden. Gegen viertel vor sechs war ein Balkon eines Mehrparteienhauses an der Jacobsstraße in Brand geraten. Die 62-jährige Mieterin bemerkte die Flammen auf ihrem Balkon und versuchte noch gemeinsam mit ihrem 66 Jahre alten Mann den Brand zu löschen. Ohne Erfolg. Erst die alarmierte Feuerwehr brachte das Feuer unter Kontrolle. Die beiden Wohnungsmieter sowie ein weiterer Bewohner erlitten leichte Verletzungen und kamen ins Krankenhaus. Durch das Feuer wurden zwei Balkone, die Außenfassade sowie die Wohnung im zweiten Stock beschädigt – es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Brandermittler der Polizei kamen zu dem Schluss, dass ein technischer Defekt an einer Solarlampe das Feuer verursacht haben muss.

++ Zwei Unfälle auf der A2: Drei Menschen sterben ++

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Nach zwei Schweren Unfällen auf der A2 gibt es nach wie vor in Richtung Hannover erhebliche Behinderungen: Zwischen Braunschweig-Watenbüttel und Hämelerwald sind in den frühen Morgenstunden insgesamt drei Menschen bei zwei Auffahrunfällen ums Leben gekommen. Laut Polizei passierte der erste Unfall um kurz nach halb 6 – bei Peine fuhr ein LKW am Stauende auf einen anderen Laster auf. Ein nachfolgender Kleintransporter übersah das und krachte in die Unfallstelle hinein – Fahrer und Beifahrer kamen bei dem Unfall ums Leben. Etwa eine Stunde später passierte dann im Rückstau auf der A2 der nächste tödliche Unfall mit insgesamt 4 beteiligten LKWs. Der Fahrer des letzten Lasters verstarb noch an der Unfallstelle. Zwei weitere Beteiligte wurden schwer verletzt und mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

++ Sturmtief "Oriana": Uetze besonders betroffen ++

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Sturmtief „Oriana“ ist am Donnerstag über die Region Hannover gefegt, die meisten Orte sind glimpflich davongekommen. Nicht aber Uetze. Laut HAZ soll im kleinen Ort Eltze ein großer Baum auf ein Haus gestürzt sein und hohen Sachschaden angerichtet haben. Zwischen Eltze und Dedenhausen seien zudem 45 Bäume auf die Straße gestürzt. Auf der Kreisstraße 145 zwischen Dedenhausen und Wehnsen sei es ähnlich schlimm gewesen. Wie die Region mitteilte, bleibt K 145 bis in die kommende Woche gesperrt. Wann sie wieder frei sein wird, ist noch unklar. Die Regiobus teilte zudem mit, Dedenhausen bis auf weiteres nicht anzufahren. Auch im Erse-Park in Uetze stürzten Bäume um, einige trafen Fahrgeschäfte. Der Park teilte auf Facebook mit, man brauche nun „erst mal ein paar Tage zum Aufräumen“. Der Bahnverkehr am Hauptbahnhof normalisiert sich allmählich: Die Sperrung zwischen Hannover und Hamburg ist aufgehoben, wie die Bahn mitteilte. Reisende sollten sich dennoch im Vorfeld informieren.

++ Hainhölzer Bad wegen Bakterien geschlossen ++

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Das Hainhölzer Naturbad ist ab Freitag Nachmittag geschlossen. Grund ist eine erhöhte Konzentration von Pseudomonas-Bakterien, wie die Stadt mitteilte. Pseudomonas kann besonders Menschen mit schwachem Immunsystem gefährlich werden und unter anderem zu Atemwegs- oder  Herzerkrankungen führen. Die Ursachen würden untersucht, teilte die Stadt weiter mit, vermutlich sei die Hitzewelle schuld. Am Montag werde erneut gemessen und entschieden, ob das Hainhölzer Bad wieder öffnen kann. Seit der Öffnung vor zwei Monaten waren 25.000 Besucher in dem Naturbad.

++ 17-Jähriger fährt auf ICE-Dach mit - Stromschlag ++

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Ein 17-Jähriger ist in Hamburg auf das Dach eines ICE geklettert und bis Nienburg mitgefahren – bei Tempo 200. Der junge Mann bekam einen Stromschlag und wurde schwer verletzt. Er musste in die MHH nach Hannover gebracht werden – sein Gesundheitszustand ist stabil. Der Vorfall hatte sich bereits am Donnerstag ereignet, wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte. Der Jugendliche fuhr auf dem Dach des ICE mit, der von Hamburg nach Nienburg unterwegs war. In der Nähe von Verden erhielt er möglicherweise den Stromschlag aus der Oberleitung und wurde schwer verletzt. Beim Halt des Zuges in Nienburg stieg der Jugendliche vom Dach und suchte Hilfe bei einer Baufirma. Mitarbeiter verständigten den Rettungsdienst. Der entschied, den jungen Mann mit einem Hubschrauber in eine Klinik nach Hannover zu fliegen. Laut Bundespolizei ist der Jugendliche derzeit in einem stabilen Zustand. Er soll noch weiter befragt werden. Und die Polizei warnt: Mitfahrten auf Zügen können wegen der Absturzgefahr tödlich enden. Stromschläge verursachen häufig innere Verletzungen, die auch Wochen später noch zum Tod führen können.

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