++ Burgdorf: Familie erleidet Kohlenmonoxid-Vergiftung ++

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In einem Einfamilienhaus in Burgdorf haben drei Menschen eine Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten. Ein Familienvater und seine beiden 13 und 19 Jahre alten Kinder kamen ins Krankenhaus. Die Hausbewohner hatten Donnerstagvormittag den Notruf gewählt und über starkes Unwohlsein und Schwindel geklagt. Im Haus in der Burgdorfer Schulstraße stellte die Feuerwehr dann mit entsprechenden Messgeräten fest, dass die Kohlenmonoxid-Konzentration erhöht war. Der 49 Jahre alte Vater und seine beiden Kinder wurden mit Sauerstoff versorgt und anschließend ins Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr betrat das Haus schließlich mit Atemschutzgeräten, um nach der Ursache der hohen CO-Konzentration zu suchen. Nach bisherigen Erkenntnissen kommt dafür ein in der Küche aufgestellter Propangas Ofen in Betracht. 

++ Am Wochenende gibt es Verkehrseinschränkungen in der Innenstadt ++

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Am Samstag wird es eng in Hannovers Innenstadt. Es finden gleich mehrere Veranstaltungen statt: Der Karnevalsumzug trifft auf das Heimspiel von Hannover 96 und außerdem sind gleich drei Demonstrationen angemeldet. Zum Karnevalsumzug werden rund 100.000 Besucher erwartet. 20 Festwagen, 1500 Karnevalisten und acht Musik- und Spielmannszüge ziehen morgen durch die Innenstadt. Des Weiteren startet Samstagvormittag in Garbsen eine Demo, die mit einer Kundgebung am Ernst-August-Platz endet. Später sind am selben Platz zwei weitere Demonstrationen angemeldet. Es geht dabei um den türkisch-kurdischen Konflikt und um Menschenrechtsverletzungen im Iran. Außerdem spielt Hannover 96 um 15:30 Uhr in der HDI Arena gegen Freiburg.

++ Nach Medizin-Tests an Wunstorfer Psychatrie: Land will Opfer entschädigen ++

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Nach Bekanntwerden von möglichen Medikamententests an Kindern in der Jugendpsychiatrie in Wunstorf, will das Land nicht nur Aufklärung leisten, sondern auch klären, wie die Opfer finanziell entschädigt werden können. Das hat das Sozialministerium am Donnerstag im Sozialausschuss des Landtags angekündigt. Abteilungsleiterin Claudia Schröder sagte, man könne nur anerkennen, dass hier in höchstem Maße Unrecht geschehen sei und der Staat das nicht verhindert habe. Die Vorgänge in der Jugendpsychiatrie in Wunstorf waren durch eine Dissertation einer Pharmakologin bekannt geworden. Laut den Recherchen sollen mindestens 280 Kinder von Versuchen mit Schlafmitteln und Psychopharmaka betroffen gewesen sein. Das Land hatte daraufhin ein Gutachten in Auftrag gegeben, um Hintergründe und Ausmaß der Medizin-Tests aufzuklären.

++ Üstra Vergabeaffäre: Strafanzeige gegen SPD-Regionsfraktionsvorsitzende ++

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In der Üstra Vergabeaffäre gerät die Vorsitzende der SPD-Regionsfraktion, Silke Gardlo, weiter ins Visier der Ermittlungen. Jetzt ist gegen die Politikerin, die im Üstra-Aufsichtsrat sitzt, Strafanzeige gestellt worden. Diese stammt vom Vorsitzenden der Initiative Pro-D-Tunnel Jens Pielawa. Er wirft Gardlo darin Vorteilsannahme und Missbrauch der Amtsgewalt vor. Der Ehemann der Politikerin hatte von der Üstra in den Jahren 2014 bis 2016 einen Auftrag für Beraterleistungen in Höhe von rund 25.000 Euro erhalten. Der Auftrag soll ohne Ausschreibung vergeben worden sein. Pielawa sagt, Gardlo hätte die Aufträge an ihren Mann hinterfragen und stoppen müssen. Gardlo bestreitet dies. Sie sagte, dass sie durch ihr Mandat im Üstra-Aufsichtsrat keinen Einfluss auf die Auftragsvergabe genommen habe.

++ 14 Monate Bewährung für fahrlässige Tötung am Steuer ++

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Wegen fahrlässiger Tötung hat das Amtsgericht Hannover heute eine junge Frau zu einer Bewährungsstrafe von 14 Monaten verurteilt. Die 25-Jährige hatte beim Autofahren telefoniert, während sie an einer Kreuzung in Langenhagen eine rote Ampel überfuhr. Dabei erfasste sie einen Radfahrer, der später seinen Verletzungen erlag.
Vor Gericht gestand die Frau die Tat heute und entschuldigte sich unter Tränen. Sie habe zwar mit Ohrstöpseln telefoniert wie es erlaubt sei, sei aber durch ein emotionales Gespräch mit ihrem damaligen Partner abgelenkt gewesen, so der Anwalt der jungen Frau heute.
Neben der verhängten Bewährungsstrafe bewirkte das Gericht zudem den Entzug der Fahrerlaubnis für ein Jahr sowie ein für die Schwere des Vergehens angemessenes Bußgeld gegen die 25-Jährige. Die Verteidigung akzeptierte das Urteil bereits, welches dadurch rechtskräftig ist.

++ Neuer Bebauungsplan für die IGS Südstadt ++

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Nachdem das Verwaltungsgericht Hannover einem Eilantrag von Anwohnern stattgegeben und einen Baustopp verhängt hatte, stellt die Stadt nun die geplante Erweiterung der Schule auf eine rechtliche Grundlage. Der Plan für das Gelände am Altenbekener Damm wird als „Fläche für Gemeinbedarf“ gekennzeichnet, wodurch Kita und Sporthalle zugelassen wären. Der Bauausschuss nahm den Antrag einstimmig an, nachdem vorher lebhaft diskutiert wurde. Die CDU kritisierte das Vorgehen der Stadtverwaltung. Ratsherr Felix Blaschzyk bemängelte, dass die Schulerweiterung in der geplanten Form nicht zulässig sei. Die Mehrheitsfraktionen der SPD, Grünen und FDP störten sich vor allem an dem Urteil des Verfassungsgerichts. Wilfried Engelke von der FDP bezeichnete dies sogar als weltfremd. Die Stadt hat den Baustopp nun zum Anlass genommen, andere Investitionsvorhaben juristisch zu prüfen. 

++ Missbrauchs-Verdacht an Wunstorfer Kindertagesstätte ++

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Ein Praktikant einer DRK-Kita steht unter dringendem Tatverdacht, ein oder mehrere Kinder einer Einrichtung in Bokeloh sexuell missbraucht zu haben. Laut Medienberichten sitzt der 19-Jährige in Untersuchungshaft. Betroffene Eltern hatten sich demnach bereits Mitte Januar an die Polizei gewandt und Anzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun die genauen Tatvorgänge. Der junge Mann hatte das Praktikum als Teil seiner Ausbildung absolviert.

++ Tragischer Unfall in Wettbergen ++

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Gestern ist ein Mitarbeiter einer Gartenbaufirma in Wettbergen von einem Baumstamm erschlagen worden. Der 62-Jährige hatte mit vier weiteren Mitarbeitern Arbeiten auf einem Privatgrundstück am Lönsweg durchgeführt. Der Mann wurde dabei von einem umstürzenden Baumstamm getroffen. Er kam mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus, wo er wenig später verstarb. Derzeit liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor, trotzdem hat die Kriminalpolizei standesgemäß die Ermittlungen eingeleitet.

++ Zoo gibt Orang Utan Haltung auf ++

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Schon bald wird es im Zoo Hannover keinen Orang Utan mehr geben. Das 21 Jahre alte Männchen Jambi wird den Zoo voraussichtlich in Richtung USA verlassen. Derzeit laufen die Gespräche dazu mit einem amerikanischen Tierpark, bestätigte Zoosprecherin Yvonne Riedelt gegenüber Radio Hannover. In einem europäischen Zoo sei derzeit kein Platz für einen männlichen Orang Utan frei.
Bereits im vergangenen Sommer hatten zwei von Jambis Artgenossen Hannover verlassen. Sie leben mittlerweile ebenfalls in den USA, in einem Zoo in Texas. Dort gehe es ihnen sehr gut und sie seien die Lieblinge der Pfleger, so Riedelt. In Hannover gebe der Zoo die Orang Utan Haltung vorübergehend auf, da sich die neue Themenwelt „Afi Mountain“ auf Affen aus Afrika konzentriert. Orang Utans sind in Südostasien heimisch. Daher müsste für sie eine neue Anlage gebaut werden. Diese ist auch im Masterplan des Zoos vorgesehen, konkrete Planungen dafür gibt es aber nicht.

++ Neue Großbaustelle in Hannovers Innenstadt ++

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Die marode Eisenbahnbrücke an der Königsstraße muss komplett erneuert werden. Ab Anfang März beginnen die Bauarbeiten , die insgesamt bis Ende 2019 andauern. Die Kosten belaufen sich auf rund 18 Millionen Euro. Heute hat die Bahn einen Ausblick auf weitere Details gegeben: Auto- und Fahrradfahrer werden über den Schiffgraben umgeleitet. Ab Juni wird die Königsstraße ab dem Thielenplatz bis zur Augustenstraße zudem komplett gesperrt, sodass auch Fußgänger nicht mehr durchkommen. Der Bahnverkehr wird über Hilfsbrücken geleitet. Während die denkmalgeschützte Brücke das Aussehen weitestgehend beibehält, werden lediglich die Decke des Tunnels sowie die Beleuchtung modernisiert.

++ Psychisch Kranker uriniert in Bankautomaten ++

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Weil er unter anderem in Bankautomaten uriniert oder Salatdressing in einen Kontoauszugsdrucker gekippt haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Hannover die Einweisung eines Mannes in die Psychiatrie verfügt. Der 35-Jährige fühlt sich offenbar verfolgt und hat Wahnvorstellungen. Ein psychiatrischer Gutachter hat festgestellt, dass von dem Beschuldigten weitere schwere Straftaten zu erwarten sind, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der Neuen Presse. Der erheblich vorbestrafte Mann war im vergangenen Sommer aufgefallen, als er in Hannover Außenspiegel von Autos abtreten hatte. Gegenüber Polizisten soll er gewalttätig geworden sein. Die Bankautomaten beschäftigte der psychisch kranke Mann dem Bericht zufolge überwiegend im Stadtteil List. Die Schäden lagen laut Staatsanwaltschaft zwischen 1000 und 8000 Euro. Im September soll der 35-Jährige einen Automaten in einer Ronnenberger Bank aus der Verankerung gerissen haben. Der Schaden belief sich hierbei auf 15.000 Euro.

++ Tatverdächtige gefasst im Fall der Messerstecherei im Ludwig ++

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Zwei Monate nach einem Messerangriff in der Diskothek Ludwig, hat die Polizei zwei Tatverdächtige ermittelt. Bei dem Vorfall Ende November waren zwei Brüder in dem Club während einer griechischen Party mit zwei Männern in Streit geraten. Der Grund ist noch unklar. Einer der Kontrahenten, soll während der Auseinandersetzung ein Messer gezogen und auf die Brüder eingestochen haben. Die beiden 40 und 43 Jahre alten Männer wurden schwer verletzt. Die Täter waren anschließend in einem Auto geflüchtet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft haben nun Zeugen die beiden Männer auf Fotos von der Party wiedererkannt. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich demnach um einen 41 und einen 28 Jahren alten Mann aus Albanien. Die beiden bestreiten allerdings die Tat. Die Ermittlungen dauern an.