++ Über 250 Delikte: Landgericht schickt Dauerbetrügerin zurück in Haft ++

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Das Landgericht Hannover hat eine Dauerbetrügerin erneut ins Gefängnis geschickt. Die Angeklagte muss für vier Jahre und drei Monate in Haft, berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Unter falschem Namen hat die Frau immer wieder Bestellungen vorgenommen: Kleidung, Küchengeräte, sogar ein Fahrrad – dafür beklebte sie auch Briefkästen um und stellte sich selbst Vollmachten für fremde Pakete aus. Das Landgericht bescheinigte der vorbestraften Frau eine besondere Kaltschnäuzigkeit. Verurteilt wurde sie für 43 Fälle gewerbsmäßigen Betrugs. Mehr als 250 Fälle gehen insgesamt auf ihr Konto. Vor ein paar Jahren hatte sie deswegen schon mal im Gefängnis gesessen.

++ Forscher der Hochschule Hannover: Deutsche Klimaziele ohne Corona verfehlt ++

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Ohne das Coronavirus hätte Deutschland die eigenen Klimaziele verfehlt. Das geht aus Analysen einer Forschungsgruppe der Hochschule Hannover hervor. Ziel der Bundesrepublik war, bis 2020 40 Prozent weniger CO2-Emission im Vergleich zu 1990 zu erreichen. Ohne Pandemie wäre der Rückgang bei nur 37% gelandet. Selbst die aktuellen Lockdown-Maßnahmen führten nicht automatisch dazu, dass die Ziele langfristig gehalten werden, heißt es. Es könne bei richtiger Steuerung aber eine Chance sein. Allein durch zwei Monate Lockdown seien Einsparungen von 75 Mio. Tonnen CO2 möglich, teilte die Hochschule Hannover mit.

++ Neue Kunstinstallation schmückt die Kröpcke-Uhr ++

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Seit Montag ist die Kröpcke-Uhr behängt und beklebt. Eine Kunstinstallation ziert das zentrale Wahrzeichen. „Beyond Corona“ heißt das Projekt, das positive Impulse setzen will: Initiiert ist es vom Verein Freundeskreis Hannover und dem Kulturraum Region Hannover. Alle vier Seiten der Kröpcke-Uhr zeigen verschiedene Themensäulen: Helfen, Lernen, Machen und Wundern. Abgebildet sind Angebote, Projekte und Aktivitäten in der Coronazeit. Mehr Infos gibt es direkt über einen QR Code. Bis zum 15. Juni lässt sich das Kunstprojekt am Kröpcke bestaunen.

++ Leibniz Uni distanziert sich von Corona-skeptischem Prof ++

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Finanzprofessor Stefan Homburg von der Leibniz Universität Hannover zählt zu den bekanntesten Corona-Skeptikern. Nachdem er die Lage im Land sogar mit der Anfangszeit der Naziherrschaft gleichgesetzt hatte, sind die Forderungen nach seiner Entlassung lauter geworden.

Gestern äußerte sich nun die Uni zu ihrem umstrittenen Professor. Senat, Präsidium und Hochschulrat distanzieren sich dezidiert von Homburgs Äußerungen, heißt es in der gemeinsamen Stellungnahme. Die Gleichsetzung der derzeitigen Verhältnisse mit denen des Jahres 1933 sei nach ihrer Ansicht eine unerträgliche Verharmlosung der Geschehnisse. Allerdings sehen die Spitzengremien keine rechtliche Möglichkeit den Aktivitäten und Äußerungen von Homburg zu begegnen. Er nehme als Professor die Wissenschafts- und Meinungsfreiheit in Anspruch. Die Freiheit von Forschung Lehre sei für die Universität essenziell, so die Gremien. Gleichwohl sähen sie die Gefahr, dass diese Freiheit durch die Vermischung von wissenschaftlicher Meinungsäußerung und politischer Betätigung beeinträchtigt wird.

++ "Der Niedersächsische Weg": Allianz für den Umweltschutz ++

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Gemeinsam für den Umweltschutz - das ist bundesweit einmalig: Die Niedersächsische Landesregierung hat am Montag in Wunstorf eine gemeinsame Vereinbarung mit Akteur*innen aus der Landwirtschaft und dem Naturschutz unterzeichnet. Die neue Allianz „Der Niedersächsische Weg“ verpflichtet sich darin zu großen Anstrengungen bei Natur- und Artenschutz, Biodiversität und dem Umgang mit Landschaftsressourcen. Nicht nur Gesetzesanpassungen sind vorgesehen, sondern auch zusätzliche Finanzmittel in Millionenhöhe. Etwa für konkrete Maßnahmen im Naturschutz oder neue Förderprogramme, die der Landwirtschaft Anreize bieten sollen, freiwillig mehr für die Artenvielfalt zu leisten.  Die Umsetzung soll durch eine Erfolgskontrolle und einem Monitoring gesichert werden. Die Vereinbarung bildet die Grundlage für den noch ausstehenden Gesetzesentwurf.  

++ Ohne Sattel, ohne Reifen: aha entsorgt Schrotträder am HBF ++

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Besonders in Hannovers Innenstadt blockieren herrenlose Schrotträder immer wieder die Fahrradständer. Allein am Montag hat die Stadtreinigung  rund 100 Schrotträder um den Hauptbahnhof abgeflext und in einem Müllwagen entsorgt. Abfallentsorger aha führt solche Aufräumaktionen regelmäßig in verschiedenen Stadtteilen durch. Und auch die Abfallfahnder stoßen bei ihrer Arbeit nahezu täglich auf solche herumstehenden Fahrräder. Allein im vergangenen Jahr wurden im Stadtgebiet rund 1.430 Schrotträder entfernt, die Parkbügel blockierten. Die Kosten für die Entsorgung tragen die Gebührenzahlenden.

 

++ Herrenlose Koffer: Sprengstoffalarm am Hauptbahnhof Hannover ++

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Ein Mann hat am Samstagabend sein Gepäck auf den Ernst-August-Platz gestellt und allein gelassen. Die Folge war ein Polizeieinsatz wegen Sprengstoffalarms. Laut Medienberichten wurde der Bahnhofsvorplatz und ein Teil des Hauptbahnhofs gesperrt. Die Bundespolizei hatte durch Überwachungsvideos vermutet, die Gepäckstücke könnten gezielt abgestellt worden sein. Ein Sprengstoff-Roboter und ein Spürhund untersuchten die beiden Koffer und konnten Entwarnung geben. Wie sich herausstellte, war der Reisende nur in die Ernst-August-Galerie gegangen. Der Einsatz dauerte etwa drei Stunden, bis ca. 20 Uhr 30.

++ Menschenkette am Maschsee: Seebrücke fordert Solidarität ++

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Das Aktionsbündnis "Seebrücke" hat sich in Hannover für mehr Flüchtlingshilfe stark gemacht. Über 200 Aktivisten hielten am Samstag eine Menschenkette ab – sie ging unter Abstandsbedingungen vom Maschsee in Richtung Rathaus. Die "Seebrücke" fordert, alle Flüchtlingscamps in Europa aufzulösen und die Seenotrettung zu entkriminalisieren. Solidarität funktioniere ja auch in der Coronakrise, argumentiert das hannoversche Bündnis in einer Sprachbotschaft.

++ Viele Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen in Hannover ++

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Seit diesem Montag (25.5.) wird weiter gelockert. Die niedersächsiscche Landesregierung läutet Stufe 3 ihres 5-Stufen-Plans ein. Für uns in Hannover treten einige Neuregelungen in Kraft: Fitnessstudios und Sporthallen öffnen wieder, ebenso Freibäder, Freizeiparks, Minigolfanlagen oder Spielhallen. Auch Hotels dürfen wieder Gäste empfangen, maximal 60% der Betten dürfen belegt sein. Bei Restaurants entfällt ab heute die Begrenzung von Tischen. Für Feierlichkeiten wie Hochzeiten ist eine Höchstgrenze von 20 Personen erlaubt. Weiterhin gelten strenge Auflagen für die Lockerungen. Beim Sport etwa muss zwei Meter Abstand gehalten werden.

++ Weniger als 88 Stunden: Blitz-Baustelle auf der A2 pünktlich fertig ++

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Die A2-Baustelle im Schnelltempo ist erfolgreich fertig geworden. Am Ende dauerte es sogar nicht einmal ganz die besagten 88 Stunden: Bereits um 10.57 Uhr statt 12 Uhr am Sonntag waren laut Medienberichten die 3,6 Kilometer Asphaltdecke  zwischen dem Kreuz Buchholz und der Anschlussstelle Bothfeld fertig verlegt. Das Turbo-Bauprojekt ist damit also geglückt: Sonst dauern solche Arbeiten Wochen. Dank Dauerbetrieb und drohender Vertragsstrafen ging es in Rekordzeit, das hatte die Landesstraßenbaubehörde auf der A2 als besonders vielbefahrene Autobahn testen wollen.

++ Fitness ja, Busreisen nein: Das ist ab Montag wieder erlaubt ++

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Gute Nachricht für alle Sportler: Ab Montag dürfen die Fitnessstudios wieder öffnen, kontaktlose Sportarten dürfen wieder trainiert werden – draußen und drinnen. Und auch die Freibäder dürfen wieder aufmachen. Das geht aus der neuen Corona-Verordnung vor, die die stellvertretende Leiterin der Krisenstabs, Claudia Schröder, am Freitag in Hannover vorgestellt hat.

Im Bereich Tourismus dürfen Hotels und Camping-Plätze ab Montag stärker ausgelastet werden. Fahrrad- und Bootsverleih sind wieder erlaubt, auch Fahrten mit dem Boot. Busreisen aber bleiben verboten, wie Krisenstabs-Vize Schröder sagte, weil dort eine stärkere Enge herrsche als in anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Restaurants und Imbisse sollen ab Montag wieder mehr als die Hälfte ihrer Plätze besetzen dürfen. Spielhallen und Wettbüros sollen ebenfalls wieder öffnen.

Menschen mit Behinderung sollen allmählich in ihre Werkstätten zurückkehren können und auch die Tagespflege soll wieder anlaufen. Auch der Unterricht an den Schulen wird weiter ausgeweitet, in den Kitas soll es jedoch weiterhin nur eine Notbetreuung geben.

Der Besuch von Theatern, Kinos, Opern und Konzerthäusern hingegen bleibt vorerst verboten. Die neue Corona-Verordnung des Landes sieht in diesen Bereichen keine Lockerungen vor. Eine Neubewertung soll zur nächsten Phase des Stufenplans am 8. Juni erfolgen. Auch die Kontaktbeschränkungen bleiben zunächst bestehen. Demnach sollen Treffen mit anderen Menschen aufs Nötigste beschränkt werden.

Weitere Infos zu den Lockerungen unter www.niedersachsen.de

++ Handel: Straßensperrungen in der City "falsches Signal" ++

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Hannovers City-Händler schäumen vor Wut. Grund sind die jüngsten Vorschläge der SPD für Straßensperrungen in der Innenstadt. Das sei das völlig falsche Signal, teilte das Aktionsbündnis Stadtverkehr am Freitag mit. Viele Unternehmen kämpften in der Corona-Krise ums Überleben. Dazu komme nun noch eine mögliche Verschlechterung der Erreichbarkeit durch Straßensperrungen und damit weiterer Kundenschwund. Laut dem Aktionsbündnis, in dem sich unter anderem Hannovers Händler, Gastwirte und Hoteliers zusammengeschlossen haben, kommen Kunden aus dem Umland zu einem erheblichen Teil mit dem Auto in die City.

Die SPD hatte die grüne Forderung nach einer autofreien Innenstadt in der vergangenen Woche wieder aufgegriffen und ein Verkehrskonzept vorgelegt. Demnach sollen mehrere City-Straßen für den Durchgangsverkehr gesperrt werden, darunter etwa die Georg- und die Schmiedestraße, und mehr Parkplätze geschaffen werden. Der grüne Oberbürgermeister Belit Onay hatte zuvor bereits die Sperrung der Schmiedestraße ins Spiel gebracht. Die CDU fordert ein neues Stadtentwicklungskonzept.

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