++ Die Stadt räumt Fehler im Fall Chico ein ++

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Die Stadt räumt eigenes Fehlverhalten bei der Begutachtung des Hundes ein, der vergangene Woche seinen Halter und dessen Mutter totgebissen hat. Ordnungsdezernent Axel von der Ohe erklärte am Montagnachmittag in Hannover: Der Veterinärbehörde seien im Jahr 2011 Hinweise vom Amtsgericht übermittelt worden. Diese betrafen nicht nur eine mögliche Gefährlichkeit des Hundes, sondern auch Zweifel an der artgerechten Haltung des Hundes durch die Verstorbenen. Nach Eingang der Hinweise habe die Behörde den Halter aufgefordert, den Hund dort vorzustellen – dem war der Halter allerdings nicht nachgekommen. Deshalb wurde beschlossen, den Hund aus der Familie zu nehmen. Dies war aber nicht geschehen. Bis Montagnachmittag sind bei der Online-Petition „Lasst Chico leben“ über 250.000 Unterschriften eingegangen, die dem Hund eine zweite Chance geben wollen.

++ Bilanz vom 28. Hannover Marathon ++

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Es war der größte Marathon, der in Hannover je veranstaltet wurde. Insgesamt fast 26.000 Läufer begaben sich auf die verschiedenen Lauf-Distanzen. Der 28. Hannover Marathon wurde mit warmen Frühlingswetter belohnt. Rund 220.000 Zuschauer kamen bei Sonnenschein an die Strecke. Das Wetter schlug allerdings einigen Läufern auf den Kreislauf. Unbeeindruckt davon erreichte der Äthiopier Seboka Negussa Erre als Erster das Ziel auf der Marathon-Distanz, nach 2 Stunden 9 Minuten und 44 Sekunden. Bei den Frauen siegte Agnes Kiprop aus Kenia mit einer Laufzeit von 2 Stunden 32 Minuten und 35 Sekunden.

++ Wasserleiche im Mittellandkanal gefunden ++

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In Hannover-Buchholz ist am Montagmorgen ein toter Mann aus dem Mittellandkanal geborgen worden. Ein Spaziergänger hatte gegen 7 Uhr den treibenden Körper östlich von der Pasteurallee entdeckt und die Rettungskräfte verständigt. Die alarmierten Wasserretter der Feuerwehr brachten den Mann ans Ufer. Ein Notarzt konnte aber nur noch dessen Tod feststellen. Die Hintergründe sind noch völlig unklar, ebenso ist zur Identität des Mannes noch nichts bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen noch vor Ort aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 11 Fahrzeugen und 26 Rettungskräften im Einsatz.

++ 19-Jährige geht auf Bundespolizei los ++

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In Wunstorf ist am vergangenen Wochenende ein Mädchen auf Bundespolizisten losgegangen. Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend am Bahnhof in Wunstorf. Zuvor hatte die 19-Jährige Steine auf einen geparkten Streifenwagen geworfen. Als die Polizisten einschritten und die Personalien des Mädchens aufnehmen wollten, wehrte sich die 19-Jährige mit Händen und Füßen. Dabei verletzte sie einen Beamten mit einem Tritt gegen das Knie. Schließlich brachten die Polizisten das Mädchen zu Boden und riefen einen Rettungswagen. Das Motiv für ihre Attacke ist unklar. Die 19-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, betrunken war sie nach Angaben der Polizei nicht.

++ „Loverboy“ wegen Zuhälterei angeklangt ++

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Wegen Menschenhandels und Zuhälterei muss sich ein 32-jähriger Mann aus Hannover seit Donnerstag vor dem Landgericht verantworten. Als sogenannter „Loverboy“ soll er zwei junge Frauen in die Prostitution geführt und sich gut eine halbe Million Euro in die Tasche gesteckt haben. Eine heute 28-jährige Frau aus dem Sahlkamp soll zwischen 2009 und 2016 für den angeklagten Ali B. gearbeitet haben. Und eine heute 24-Jährige war laut Anklage von 2012 bis 2013 für den Mann tätig und verdiente 50.000 Euro für den Vater eines 5-jährigen Kindes. Angeworben haben soll Ali B. die beiden jeweils nach der sogenannten „Loverboy-Methode“; indem er ihnen zunächst die „große Liebe“ vorgaukelte und sie dann zur Prostitution drängte. Der Prozess wird kommende Woche fortgesetzt.

++ Ursache der Vollsperrung auf der A2 geklärt ++

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Zwei Verletzte, 30.000 Euro Schaden und gut eine Stunde Vollsperrung in Richtung Hannover. Das ist die Bilanz eines Auffahrunfalls am späten Donnerstagnachmittag auf der A2 bei Wunstorf. Die Polizei sucht dazu dringend Zeugenaussagen. Nach ersten Ermittlungen bemerkte ein LKW-Fahrer gegen 16:30 Uhr zu spät ein Stauende und musste eine Vollbremsung machen. Ein Autofahrer dahinter musste dadurch ebenfalls voll auf die Bremse treten, was wiederum ein LKW-Fahrer dahinter zu spät merkte. Dieser fuhr mit seinem Sattelzug auf das Auto auf, durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge gegen den LKW davor geschleudert. Der Autofahrer wurde in seinem Wagen eingeklemmt und schwer verletzt. Der Fahrer des LKWs dahinter verletzte sich leicht. Während der Bergungsarbeiten war die A2 bis etwa 17:30 Uhr in Richtung Hannover voll gesperrt.

++ Erneuter Streik von ver.di steht fest ++

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Dass die Gewerkschaft ver.di auch in Hannover wieder zu Streiks im öffentlichen Dienst aufruft, ist jetzt beschlossene Sache. Am kommenden Donnerstag werden in Hannover erneut keine Busse und Bahnen fahren. Aber auch die Müllabfuhr, die Stadtreinigung und die städtischen Kitas werden bestreikt. Auf dem Opernplatz ist am Donnerstagvormittag außerdem eine zentrale Kundgebung geplant, zu der etwa 8.000 Teilnehmer erwartet werden. Erst Mitte März hatten tausende Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Hannover einen Tag lang die Arbeit niedergelegt. Dort waren ebenfalls die Üstra, der Abfallentsorger aha und die städtischen Kitas betroffen gewesen. ver.di will mit dem ganztägigen Warnstreik den Druck auf die Arbeitgeber vor den nächsten Tarifverhandlungen erhöhen. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten bei den Kommunen und beim Bund 6% mehr Lohn.

++ Gestiegene Flüchtlingszahlen erlahmen Umbau des früheren Maritim Hotels ++

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Die Sanierung des früheren Maritim Grand-Hotel am Rathaus soll bald voran gehen. Nach Informationen der Neuen Presse hat der Investor Intown einen Bauantrag für die Umgestaltung gestellt. Aktuell ist das ehemalige Luxushotel noch eine Flüchtlingsunterkunft. Eigentlich sollte dies nur bis Mai so bleiben. Weil die Flüchtlingszahlen wieder steigen, will die Stadt das Gebäude nun laut dem Bericht noch ein halbes Jahr länger nutzen. Ab Ende 2018 soll das Gebäude dann aufwändig umgestaltet werden, was bis zu zwei Jahre dauern könnte. Allein die Neugestaltung der Fassade wird rund 10 Millionen Euro kosten.

++ Untersuchungen zu tödlicher Hundeattacke ++

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Nach der tödlichen Attacke eines Staffordshire Terrier Mischlings im Roderbruch hat die Staatsanwaltschaft die Obduktion der Leichen angeordnet – um die Todesursache des 27-Jährigen Hundebesitzers und seiner 52-jährigen Mutter zweifelsfrei zu klären. Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte der Hund die beiden in der Nacht zu Mittwoch dem 04.04. totgebissen. Der Fall aus dem Roderbruch, der bundesweit für Bestürzung gesorgt hat wirft nun die Frage auf ob das Land bei gesetzlichen Regelungen für Hundehalter nachbessern muss. In Niedersachsen müssen Halter seit einigen Jahren einen Hundeführerschein machen, wenn sie sich einen Hund neu anschaffen – unter anderem um solche Attacken zu verhindern. Unklar ist auch ob Michschling „Chico“ aus dem Roderbruch im Hunderegister als gefährlich eingestuft war – nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums fallen aktuell 460 Hunde unter diese Kategorie.

++ Verkehrsbehinderungen durch Umbauarbeiten in Garbsen ++

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Autofahrer müssen sich in Garbsen am neuen Uni Campus Maschinenbau auf Verkehrsbehinderungen und Umleitungen einstellen. Denn wie die Stadt Garbsen heute mitteilte, beginnt am 12. April der Aus- und Umbau der Straße an der Universität. Das Projekt umfasst die Umgestaltung der beiden Kreuzungen Havelser Straße und Osteriede zu Kreisverkehren. Das System basiert auf gegenseitiger Rücksichtnahme und verzichtet auf Schilder und weitere Regulierungen. In Spitzenzeiten werden pro Stunde 1500 Studenten die Querung nutzen, heißt es. Der Bau der beiden Kreisel ist notwendig, um den Autoverkehr abzubremsen und gleichzeitig den Bussen, die zwischen der Stadtbahnhaltestelle und dem Campus pendeln, das sichere und zügige Wenden zu ermöglichen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober 2019. Die Kosten des Straßenprojektes  liegen bei rund 3,6 Millionen Euro.

++ Region unterstützt Kulturstätten ++

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Elf Kulturstätten werden von einem neuen Förderprogramm der Region Hannover mit insgesamt 200.000 Euro unterstützt. Ab diesem Mai bis zum Jahr 2020 erhält jede Einrichtung bis zu 25.000 Euro jährlich. Dafür hat der Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport der Region heute grünes Licht gegeben. Abschließend entscheidet der Regionsausschuss am 8. Mai. Fördergelder erhalten unter anderem  das Fußballmuseum Springe, der Literarische Salon Hannover, das Heimatmuseum Seelze, und das Museum für Kali- und Salzbergbau in Ronnenberg. Die neue Förderung festigt kulturelle Orte in der Region. Sie soll vor allem kleinere Einrichtungen dabei unterstützen, den Blick in die Zukunft zu werfen und neue, nachhaltige Impulse zu setzen, so Regionspräsident Hauke Jagau.

++ Raubüberfall in Marienwerder ++

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Drei Teenager sollen in Marienwerder zwei junge Männer überfallen haben. Die 18 und 23 Jahre alten Opfer hatten sich gestern Abend auf einem Waldweg in der Nähe der Stadtbahn-Haltestelle Pascalstraße aufgehalten, als sie von dem Räubertrio angesprochen wurden. Die Täter bedrohten die jungen Männer mit einem Messer. Als diese sich weigerten ihre Wertsachsen herauszugeben, schlugen die Räuber auf die beiden ein und flüchteten mit einer geraubten Tasche und Geldbörse. Die drei mutmaßlichen Täter konnten noch am Abend festgenommen werden. Es handelt sich um zwei 15 und 18 Jahre alte Brüder aus der Südstadt und einen 17-Jährigen aus der Nordstadt. Die Polizei konnte in der Wohnung der Brüder außerdem das Diebesgut sowie das offenbar bei dem Überfall verwendete Messer sicherstellen.