++ Nach Endoskop-Diebstahl im Siloah: Bande vor Gericht ++

Kategorie:

43 hochwertige medizinische Geräte im Wert von über einer Million Euro: diese aufsehenerregende Beute hatte eine Diebesbande im Februar im Siloah Krankenhaus gemacht. Jetzt stehen die mutmaßlichen Täter in Hannover vor dem Landgericht.

Insgesamt wirft die Anklage der Bande sechs Taten vor. Neben Hannover soll sie zum Beispiel auch in Braunschweig und Bielefeld zugeschlagen haben. In erster Linie klauten die Täter überall teure Endoskopie-Geräte, die für Magen- und Darmspiegelungen eingesetzt werden. Von einer Ferienwohnung bei Soltau aus sollen sie die Geräte dann zum Weiterversand nach Kolumbien vorbereitet haben. Den Großteil der Beute konnte der Zoll aber am Frankfurter Flughafen sicherstellen.

Angeklagt sind nun drei Männer und zwei Frauen, wegen schweren Bandendiebstahls und gewerbsmäßiger Bandenhehlerei. Nachdem das Gericht Ende vergangener Woche die Anklage verlesen hatte, beginnt im Prozess am Montag die Beweisaufnahme.

++ Angespannte Parksituation: Stadt plant Anwohner-Parkzonen ++

Kategorie:

Besonders nach Feierabend ist die Parksituation in Hannovers citynahen Stadtteilen angespannt. Um die Anwohner zu entlasten, plant die Stadtverwaltung gesonderte Anwohner-Parkzonen. Der Anfang soll in der Südstadt gemacht werden. Die Verwaltung legte dem Bezirksrat diese Woche einen ersten Projektentwurf vor. Demnach sollen solche Parkzonen im Westen des Stadtteils errichtet werden – in einem Gebiet zwischen Maschsee und Hildesheimer Straße, Aegidientorplatz und Geibelstraße. In einigen Straßen wie die Ifflandstraße oder Haarstraße  dürfen dann nur Anwohner mit dortigem Haupt-oder Nebenwohnsitz parken. Darüber hinaus sind Mischvarianten vorgesehen, in denen Anwohner unbegrenzt und Besucher mit Parkscheibe oder Ticket parken dürfen. Zum Beispiel auf dem Emmerberge, in der Meter- oder Maschstraße. An der Hildesheimer Straße oder am Landesmuseum müssten alle weiterhin einen Parkschein ziehen. Die Ausweise für die Anwohner-Parkzonen wären kostenpflichtig. Die Verwaltung schätzt die Kosten für die Parkraum-Neuregelung auf insgesamt 220.000 Euro.

++ Verfolgungsjagd auf A7: Temposünder rast in Nachtbaustelle ++

Kategorie:

Rasante Verfolgungsjagd auf der A7 bei Burgwedel: Dort ist ein Temposünder vor einer Polizeikontrolle geflohen. Am Ende krachte der 20-jährige Fahrer in eine Nachtbaustelle. Gleich mehrere Straftaten werden ihm nun zur Last gelegt. Eine Zivilstreife war am Donnerstag in der Wedemark auf der A7 in Richtung Kassel unterwegs – als den Beamten gegen 23 Uhr der schnelle Mercedes-Fahrer auffiel. Sie forderten den Raser zum Halt am Rastplatz Osterriehe auf. Der Fahrer folgte zunächst, drückte dann aber wieder aufs Gas. Der 20-Jährige bretterte mit bis zu 250 kmh über die Autobahn. In Höhe Burgwedel verlor er die Kontrolle und fuhr gegen mehrere Warnbaken. So heftig, dass die Limousine nicht mehr fahrbereit war. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer unter Drogeneinfluss stand, die beiden Mitfahrer leicht verletzt waren und das Kennzeichen nicht zum Mercedes gehört. Die Polizei quittierte die Aktion mit sieben Anzeigen.

++ Warnstreiks bei der Post: Verzögerung bei Brief- und Paketzustellung ++

Kategorie:

In der Region Hannover wird die Post am Freitag und Samstag wieder auf sich warten lassen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ruft die Beschäftigten der Deutschen Post AG erneut zu Warnstreiks auf. Bereits in der vergangenen Woche hatten die Arbeitnehmer zwei Tage lang die Arbeit niedergelegt. Verdi will den Druck auf den Arbeitgeber erhöhen, bevor am Montag die dritte Verhandlungsrunde des Tarifstreits beginnt. Verdi fordert unter anderem eine Lohnerhöhung um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Nach Angaben der Gewerkschaft wollte die Deutsche Post ihren Beschäftigten zuletzt 1,5 Prozent für diesen Zeitraum anbieten.  Verdi will sich keinesfalls darauf einlassen – und ruft daher die rund 1.500 Beschäftigten der Post AG in Niedersachsen und Bremen noch einmal zum Streiken auf. Durch den Warnstreik kann es zu Verzögerungen bei der Brief- und Paketzustellung kommen.

++ Wunstorf: Säugling stürzt im Bus aus Kinderwagen ++

Kategorie:

Schlimmer Unfall in Wunstorf: Beim Abbiegen eines Linienbusses ist am Donnerstag ein Säugling verletzt worden. Das Baby fiel aus dem Kinderwagen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Bus der Linie 780 war am Nachmittag auf der Richthofenstraße unterwegs. Als der Linienbus links in die Hochstraße abbog, kippte der Kinderwagen an Bord plötzlich um. Das sechs Wochen alte Baby stürzte zu Boden und schlug mit dem Hinterkopf auf. Ein Rettungswagen brachte den Jungen sofort in ein Krankenhaus, wo er näher untersucht wurde. Lebensbedrohliche Verletzungen wurden zunächst ausgeschlossen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, muss die Polizei nun klären.

++ Lindener Hafen: Ehemaliges Getreidesilo brennt ++

Kategorie:

In Limmer hat am Donnerstagmorgen ein Getreidesilo gebrannt. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist noch unklar. Am Mittag soll das Gebäude näher untersucht werden. Als die alarmierte Feuerwehr wenige Minuten  nach 7:30 Uhr auf dem Gelände am Lindener Hafen eingetroffen war, stellte sie sofort eine Rauchentwicklung in einem ehemaligen Getreidesilo fest. Bei dem Areal handelt es sich um ein Brachgelände, die Gebäude dort werden derzeit zum Teil abgerissen und entkernt. Für die Löscharbeiten mussten sich die Einsatzkräfte mit einer Drehleiter zunächst in 25 Meter Höhe begeben. Von Oben schütteten sie dann Wasser und Schaum in das brennende Silo. Der Einsatz war gegen 9 Uhr beendet. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Die Schadenshöhe ist noch unklar.

++ Sonniges Wetter: Lister Bad verlängert Saison ++

Kategorie:

Eigentlich wäre am Sonntag Schluss, doch weil das sonnige Wetter in Hannover auch in der kommenden Woche anhält, hat die Stadt die Saison im Lister Bad noch einmal verlängert. Hannovers größtes Freibad bleibt bis zum 25. September geöffnet. Nach wie vor müssen sich die Badegäste vorher online anmelden. Die Zeitfenster dafür bleiben wie gehabt. Wenn das Lister Bad dann endgültig schließt, wird im Gegenzug das Nord-Ost-Bad ab dem 28. September geöffnet. Die Details zu den Öffnungszeiten und den Kapazitäten will die Stadt noch mitteilen.

++ Nach Überholmanöver in Nöpke: Frau schwebt in Lebensgefahr ++

Kategorie:

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Neustadt am Rübenberge ist am Mittwoch eine junge Frau lebensgefährlich verletzt worden. Die 24-Jährige verlor bei einem Überholmanöver die Kontrolle über ihren Wagen. Eine weitere Frau erlitt schwere Verletzungen. Die 24-Jährige war gegen 16  Uhr mit ihrem Auto auf der Kreisstraße 301 in Richtung Nöpke unterwegs – als sie in einer langgezogenen Kurve ausscherte um vier Fahrzeuge zu überholen. Beim Wiedereinscheren geriet sie von der Fahrbahn ab, schleuderte dann plötzlich zurück auf die Straße und geriet in den Gegenverkehr.  Dort kollidierte sie mit dem Kleinwagen einer 27-Jährigen. Beide Frauen kamen sofort ins Krankenhaus. Bei den Rettungsmaßnahmen waren auch zwei Hubschrauber im Einsatz. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 15.000 Euro. Die K301 war für vier Stunden vollgesperrt.

++ Großveranstaltungen im Herbst: Land plant Lockerungen ++

Kategorie:

Niedersachsen die Corona-Verordnung weiter lockern. Und nach ersten Informationen der HAZ darf ab Oktober mehr gefeiert werden. Demnach will die Landesregierung Sitzveranstaltungen mit bis zu 500 Gästen ohne Genehmigung erlauben. Bei Großveranstaltungen mit mehr als 500 Besuchern dürfen 30 Prozent der Sitzplätze belegt werden. Für Abendveranstaltungen gelte ein Alkoholverbot. Indoor-Stehpartys sollen mit bis zu 50 Gästen ohne Genehmigung möglich sein, Outdoor bis zu 100. Bei mehr Besuchern gelten wohl nahezu die gleichen Auflagen wie bei den Sitzveranstaltungen. Diese Regelung gilt offenbar auch für Diskotheken und Clubs - getanzt werden dürfe aber nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung.  Großveranstaltungen sollen zunächst nur bis zum Jahresende genehmigt werden, dann soll der Testlauf und die aktuelle Lage bewertet werden. Falls es das Infektionsgeschehen zulässt, wären in einer nächsten Stufe Großveranstaltungen mit 50 Prozent Auslastung denkbar.

++ Leere Haushaltskassen: Laatzen und Uetze bekommen finanzielle Hilfe ++

Kategorie:

Das Corona-Jahr schlägt auf die Kassen der Kommunen. In der Region Hannover sind besonders die Haushalte von Laatzen und Uetze strapaziert.  Das Niedersächsische Innenministerium hat daher am Mittwoch finanzielle Hilfe zugesichert. Im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleichs erhalten 25 finanzschwache Städte und Gemeinden Bedarfszuweisungen in Höhe von rund 61 Millionen Euro. Mehr als doppelt so viele Kommunen hatten aufgrund der außergewöhnlichen Lage finanzielle Hilfe beantragt. Das Gesamtfehlbetragsvolumen aller Antragsteller beläuft sich auf rund 1,67 Milliarden Euro.  Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius kündigte an, dass die Gelder größtenteils spätestens zum Jahresende ausgezahlt werden. Laatzen wird dann rund 4,4 Millionen Euro vom Land bekommen, Uetze gut 4,9.  

++ Rückkehr der Fans: 96 teilt Modus für Ticketkauf mit ++

Kategorie:

Bei Hannover 96 laufen die Vorbereitungen für die Rückkehr der Fans. Stammzuschauer dürfen sich auf das Derby gegen Braunschweig freuen. Die Anpassung der niedersächsischen Corona-Verordnung wird voraussichtlich erst in der kommenden Woche erfolgen, daher werden die Roten am Samstag gegen den Karlsruher SC noch vor 500 VIP-Gästen spielen. 96-Boss Martin Kind hätte gerne schon den ersten Spieltag mit mehr Zuschauern erlebt. Der Club sei vorbereitet gewesen, respektiere aber die Entscheidung der Politik, so Kind. Die neue 20-Prozent-Regel soll beim zweiten Heimspiel gegen Braunschweig umgesetzt werden. 9.800 Fans dürfen dann wieder in der HDI-Arena Platz nehmen. Dafür will 96 zeitnah die Dauerkartenkunden der vergangenen Saison anschreiben. Jeder Stammzuschauer darf zwei Karten kaufen. Wer leer ausgeht, wird bei der nächsten Partie bevorzugt. 

++ Corona in der Region: Infektionszahlen steigen ++

Kategorie:

In der Region Hannover sind die Corona-Infektionszahlen wieder stärker gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden sind 53 neue Fälle dazugekommen, das hat das kommunale Gesundheitsamt am Mittwoch mitgeteilt. Aktuell sind damit 381 Menschen aus der Region mit dem Corona-Virus infiziert.  Besonders in Uetze ist das Infektionsgeschehen dynamisch. Dort stieg am Mittwoch die Fallzahl von 32 auf 47. Medienberichten zufolge stammen alle Corona-Fälle aus dem Umfeld des Uetzer Senioren- und Pflegeheims Am Storchennest. Dort sollen sich 28 Bewohner und elf Mitarbeiter infiziert haben. Aber auch in Hannover sind die Fallzahlen wieder gestiegen – von 186 auf 210. Allerdings ohne konkreten Infektionsherd. Das Gesundheitsamt hat besonders die Entwicklungen an den Schulen im Blick.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.