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++ Markthalle soll attraktiver werden - Parteien erhöhen den Druck ++

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Die Diskussionen um die Zukunft der Markthalle reißen nicht ab. Hannovers Ratspolitik wünscht sich nach wie vor deutliche Veränderungen. Die SPD fordert die Betreibergesellschaft auf, ein Sanierungskonzept vorzulegen. Der Wirtschaftsexperte der Sozialdemokraten im Stadtrat Florian Spiegelhauer schlägt in der HAZ vor, dass hannoversche Produkte stärker in der Markthalle etabliert werden sollten und insgesamt die Anordnung der Stände verbessert werden könnte. Grüne und FDP wünschen sich eine ansprechendere Innenarchitektur. Die gastronomischen Angebote passen nicht zusammen, wird die Wirtschaftsexperten der Grünen Elisabeth Clausen Muradian zitiert. Und die CDU würde den Fünfziger-Jahre-Bau am liebsten abreißen lassen und die alte Markthalle in ihrer historischen Form wieder aufbauen.

++ Neuer Betriebshof von Regiobus kommt nach Gehrden ++

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Die Entscheidung ist gefallen: Der neue Betriebshof von Regiobus kommt nach Gehrden. Das hat das Busunternehmen bekannt gegeben. Gebaut wird auf einem gut 35.000 Quadratmeter großen Ackergrundstück am Rande des Gewerbegebiets Gehrden-Ost an der Ronnenberger Straße. Es wird der bisher größte Betriebshof des Busunternehmens in der Region sein und soll Platz für 140 Busse bieten. Etwa ein Drittel der Regiobus-Linien wird dann ab Gehrden starten. Auf dem Gelände soll auch die zentrale Werkstatt für die Elektrobusse entstehen. Mit dem Bau wird in Gehrden voraussichtlich in 2021 begonnen. Fertig sein soll der neue Betriebshof zwei Jahre später in 2023. Der Neubau soll dann die zwei Betriebshöfe in Wunstorf und Eldagsen ersetzen. In Neustadt hingegen ist im Zuge dieser Umstrukturierung eine Erweiterung des dortigen Betriebshofes geplant.

++ Polizei führt Digitalen Fahrradkeller ein ++

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Wer ein Fahrrad vermisst, kann sich ab sofort selbst auf die Suche nach dem gestohlenen Besitz begeben. Und zwar geht das im digitalen Fahrradkeller der Polizei Hannover, der Dienstag online gegangen ist. Dort veröffentlicht die Polizei Bilder von sichergestellten Rädern aus der gesamten Region, die bislang nicht zugeordnet werden konnten, weil sie zum Beispiel nicht codiert und damit nicht registriert waren. Durch die neue Möglichkeit, Eigentümer und Zweirad zusammenzuführen, versprecht sich die Polizei auch weiterführende Ermittlungsansätze bei Strafverfahren. Der Digitale Fahrradkeller mit Fundrädern aus der Region Hannover ist über den folgenden Link zu finden:

Hier geht es zum digitalen Fahrradkeller

++ Hannover jetzt offiziell Kulturhauptstadt-Bewerber ++

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Die Stadt Hannover macht Ernst in Sachen europäische Kulturhauptstadt 2025. Sie hat Dienstag ihre Absichtserklärung zur Bewerbung an die Kulturstiftung der Länder abgeschickt. Damit ist die Bewerbung offiziell. Die Absichtserklärung müssen alle deutschen Städte, die sich um die Kulturhauptstadt Europas 2025 bewerben wollen, bis spätestens Ende August eingereicht haben. Die Stadt Hannover hat damit auch bestätigt, das offizielle Bewerbungsbuch, das so genannte Bid Book, abzugeben. Dies muss in den nächsten zwei Monaten eingereicht werden. Die Kulturstiftung der Länder führt die praktische Organisation des nationalen Auswahlverfahrens durch. Der Titel Kulturhauptstadt Europas wird seit 1985 jeweils für ein Jahr von der Europäischen Union verliehen wird. Zwei Städte tragen pro Jahr diesen Titel. Und  2025 stellen Deutschland und Slowenien die Kulturhauptstadt.

++ Staatsanwaltschaft klagt gegen Ex-ASB-Geschäftsführer wegen Veruntreuung ++

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Es geht um veruntreutes Geld in Höhe von mehr als 10 Millionen Euro. Beschuldigt sind ein ehemaliger Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bunds sowie fünf weitere Personen. Dienstag hat die Staatsanwaltschaft laut Medienberichten wegen schwerer Untreue, Betrug und Bestechung Anklage erhoben. Sie sollen beim Betreiben und Überwachen von Flüchtlingsunterkünften in insgesamt 26 Fällen Rechnungen gefälscht haben. Außerdem sollen hohe Beträge auf private Konten umgeleitet worden sein. Der Ex-Geschäftsführer der ASB-Tochterfirma ist seit Februar in Untersuchungshaft.

++ In Isernhagen gestohlene LKWs tauchen in Polen wieder auf ++

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850 Kilometer weit kamen sie: Bis nach Krakau. Zwei gestohlene Sattelzugmaschinen sind Montag von der polnischen Polizei sichergestellt worden. Sie waren am Wochenende von einem Firmengelände in Isernhagen geklaut worden. Dadurch waren auch zweieinhalb Tonnen Stahl weg, die einer der LKW geladen hatte. Hannoversche Beamte ließen die beiden Fahrzeuge von den polnischen Kollegen sicherstellen. Mögliche Täter wurden bislang noch nicht ausgemacht.

++ Deutsche Umwelthilfe beantragt Feuerwerkverbot in Hannover ++

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Die Deutsche Umwelthilfe will in Hannover privates Silvesterfeuerwerk verbieten lassen. Ein entsprechender Antrag wurde an die Stadt gerichtet. Ziel der Maßnahme ist, die Feinstaubbelastung insbesondere in Stadtzentren zu verringern. Das sagte Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe. Hannover ist eine von insgesamt 31 deutschen, besonders feinstaubbelasteten Städten, für die ein Böllerverbot beantragt wurde. Alternativ schlägt die DUH vor, Feuerwerk außerhalb von Innenstadtbereichen professionell veranstalten zu lassen oder nur bestimmte Gebiete zum Böllern auszuweisen. Bei uns in Hannover galt bereits beim vergangenen Jahreswechsel ein Böllerverbot in der City, allerdings nicht zur Luftreinhaltung, sondern aus Gründen der Sicherheit.

++ Freie Wähler stellen 12. Kandidat für Oberbürgermeisterwahl ++

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Auch die Freien Wähler schicken einen Mann ins Rennen um den Posten als Oberbürgermeister: Ronald Rüdiger, 38 Jahre alt, wohnt im Landkreis Rothenburg, wuchs aber in Hannover auf und unterrichtet an der Gesamtschule Badenstedt. Wichtige Themen sind für Rüdiger laut Medienberichten unter anderem der Radwegausbau und Wahlfreiheit bei Kitaplätzen. Etwa 100 Unterstützer hat Rüdiger er bereits – unabhängige Kandidaten müssen jeweils eine Liste mit 320 Unterschriften vorlegen. Wenn Mitte September die Bewerbungsfrist endet, müssen alle Kandidatenvorschläge im Wahlamt vorliegen. Am 27. Oktober wird der neue Oberbürgermeister für Hannover gewählt.

++ Abriss von Südschnellwegbrücke schafft neue stadtplanerische Möglichkeiten ++

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Die marode Südschnellwegbrücke wird abgerissen und durch einen Tunnel ersetzt. Dadurch ergeben sich auch stadtplanerisch neue Möglichkeiten: Die Stadt rechnet laut Medienberichten bereits mit Wohnungsbau und will Bäume für eine Allee pflanzen. Die Industrie- und Handelskammer machte sich für Gewerbeflächen stark. Nach Ansicht der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wird der Stadtteil Döhren langfristig von dem Umbau profitieren. Die Anwohner an der Südschnellwegbrücke sehen dem geplanten Brückenabriss allerdings unterschiedlich entgegen. Während sich die einen auf weniger Lärm, weniger Verkehr und schönere Aussicht freuen, sehen andere die massiven Bauarbeiten skeptisch. Und ein fertiger Tunnel ist noch in weiter Ferne: Aktuell wird von einer Bauzeit von mindestens sechs Jahren ausgegangen.

++ Stephan Weil verzichtet offenbar auf SPD-Bundesvorsitz ++

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Stephan Weil zieht es offenbar nicht nach Berlin. In einem internen Gespräch soll Niedersachsens Ministerpräsident einem möglichen SPD Bundesvorsitz eine Absage erteilt haben. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf Parteikreise. Er habe in einer Telefonkonferenz mit der kommissarischen Dreierspitze der Partei erklärt, stattdessen die Bewerbung von Lars Klingbeil zu unterstützen. Offiziell bestätigt ist Weils Absage allerdings noch nicht. Zuvor hatte Weil noch in einem Interview verkündet, er habe zwar keine Ambitionen für einen Wechsel aus Hannover in die Bundeshauptstadt, ließ sich aber zu keiner Absage hinreißen.