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++ Unfall in der Wedemark: Auto gerät in den Gegenverkehr ++

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Schwerer Verkehrsunfall am Montagmittag in der Wedemark: Zwei Frauen wurden verletzt als sie mit ihrem Auto mit einem entgegenkommenden Wagen zusammenprallten.

Laut Polizei passierte der Unfall gegen halb 12 auf der Strecke zwischen Gailhof und Mellendorf. Wenige hundert Meter vor Mellendorf geriet die 76 Jahre alte Fahrerin aus ungeklärter Ursache nach rechts auf den Grünstreifen und prallte gegen einen Baum. Von dort aus schleuderte das Auto dann in den Gegenverkehr. Fahrerin und Beifahrerin kamen ins Krankenhaus. Die Straße musste für zweieinhalb Stunden gesperrt werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 40.000 Euro.

++ Plakatwahlkampf beginnt: SPD und CDU machen den Anfang ++

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Ab Dienstag werden die Oberbürgermeister-Kandidaten an ganz vielen Orten gleichzeitig sein: der Plakatwahlkampf beginnt. Als erstes wollen SPD und CDU loslegen:  Marc Hansmann präsentiert sich auf seinen Plakaten als Macher, Eckard Scholz nennt sich Ecki und setzt auf Neustart. Heute haben auch die Grünen ihre Kampagne vorgestellt. Kandidat Belit Onay präsentiert sich jung, locker und als „Anpacker“. Die Grünen hängen ihre Plakate dann zum Wochenende auf. Und alle Parteien haben sich natürlich an Regeln zu halten. So darf zum etwa die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt werden, sagt Stadtsprecher Dennis Dix. Auch Bäume genießen besonderen Schutz und es gibt Sperrzonen. Rund um den Landtag und auf Friedhöfen dürfen zum Beispiel gar keine Plakate aufgehängt werden.  

++ Ermittlungserfolg: mutmaßliche Trickbetrüger festgenommen ++

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Als falsche Handwerker sollen ein Mann aus Lehrte und zwei Komplizen in mehreren Fällen Senioren beklaut haben – jetzt hat die Polizei sie festgenommen. An der Hildesheimer Straße in Laatzen klickten die Handschellen bereits am vergangenen Donnerstag, teilte die Polizei am Montag mit. Vorausgegangen waren fast vierwöchige Ermittlungen. Der 38-Jährige Hauptverdächtige und seine zwei mutmaßlichen Mittäter sollen für diverse Taten in der Region verantwortlich sein, insbesondere im Raum Lehrte. Dort sollen sie älteren Leuten unter anderem Gartenpflege- oder Schornsteinfeger-Arbeiten aufgeschwatzt haben. So sollen sie sich dann Zutritt zu den Wohnräumen verschafft und Bargeld sowie Wertgegenstände geklaut haben. Die Polizei ermittelt nun wegen banden- und gewerbsmäßigen Diebstahls.

++ Gas-Alarm in Burgdorf: Schloss evakuiert ++

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Großalarm in Burgdorf: Im Schloss ist Gas ausgeströmt. Das Schloss und das Rathaus III in Burgdorf wurden evakuiert, Angestellte durften nicht an ihre Arbeitsplätze. Das bestätigte Stadtsprecher Sebastian Kattler auf Nachfrage von Radio Hannover. Demnach hatte ein Verwaltungsmitarbeiter heute früh gegen halb acht Gas gerochen und die Rettungskräfte alarmiert.

Der Versorger Avacon habe die Gaszufuhr abgedreht, Arbeiter hätten den Boden vor dem Schloss aufgegraben, um die Leitungen freizulegen. Die Feuerwehr belüfte die Gebäude. Betroffen von dem Gasleck waren die Finanz- und die Sozialverwaltung, das Bürgerbüro und die Gebäudewirtschaft in Burgdorf. Verletzt wurde niemand. Für die Anwohner bestand laut dem Sprecher keine Gefahr.

++ Baugerüst am Schwarzen Bären 7: Haus nun unter Zwangsverwaltung ++

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Seit Jahren ist das Haus am Schwarzen Bären Nummer 7 eingerüstet – und es tut sich absolut nichts. Die Stadt hat nun einen Zwangsverwalter eingesetzt. Der Rechtsanwalt Frank Krause-Dommnich-Meerheimb sagte der HAZ, man habe den vermüllten Keller aufgeräumt, die Ratten vertrieben und den Taubenkot entfernt. Bei der Sanierung des Hauses gehe es aber nicht voran, weil der Hausbesitzer weitere Rechtsmittel eingelegt habe. Das Landgericht müsse nun über zwei Befangenheitsanträge entscheiden.

Der Besitzer weigert sich seit Jahren, das Haus am Schwarzen Bären Nummer 7 zu sanieren – trotz einer Anordnung der Stadt und eines Urteils des Verwaltungsgerichts. Das hatte 2018 entschieden, dass die Sanierung im öffentlichen Interesse sei. Die Stadt hatte das Gebäude 2013 einrüsten lassen, um zu verhindern, dass Fassadenteile auf Straße und Gehweg fallen.

++ 13-Jähriger im SUV: Wilde Verfolgungsjagd durch Hannover ++

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Ein 13-Jähriger fährt mit dem SUV seines Stiefvaters quer durch die Stadt – und liefert sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Am Freitagabend nach zehn war eine Autofahrerin in Bothfeld auf den SUV aufmerksam geworden, der ohne Leicht unterwegs war, und dessen Fahrer sehr jung aussah. Die Frau wählte den Notruf.

Polizisten entdeckten den Wagen an der Podbi, der Aufforderung anzuhalten, widersetzte sich der 13-Jährige jedoch. Die Beamten verfolgten den SUV mit Blaulicht und Sirene durch die List, Vahrenheide und Brink und stellten ihn schließlich an der Schulenburger Landstraße. Dort bog der Wagen dann jedoch in ein Gleisbett der Stadtbahn ein.

An einem Übergang stellten die Polizisten einen Streifenwagen quer – und der 13-Jährige krachte mit dem SUV in das Auto. Der Junge und ein Polizist wurden dabei leicht verletzt. Am Wagen des Stiefvaters entstand ein Schaden von 20.000 Euro. Der Stadtbahnverkehr an der Schulenburger Landstraße war stundenlang unterbrochen.

++ Region Hannover plant Delegationsreise: AfD-Fraktion darf nicht mit ++

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Die Region Hannover plant eine Delegationsreise nach Israel und die AfD darf nicht mit. Jetzt will die Fraktion rechtlich gegen den Ausschluss vorgehen, wie die HAZ berichtete. Ein Jurist sei beauftragt worden, mögliche Schritte zu prüfen. Regionspräsident Hauke Jagau hatte den Ausschluss damit begründet, dass er fürchte, die Beziehungen zur Partnerregion Unter-Galiläa könnten leiden. Jagau berief sich auch auf antisemitische Äußerungen von AfD-Bundespolitikern. Die hiesige AfD-Fraktion fühlt sich hingegen diffamiert, da von ihr keinerlei judenfeindliche Äußerungen gekommen seien. Die 10-tägige Reise nach Unter-Galiläa ist für November geplant. 

++ Waffensammler aus Stöcken: Ist der Vater Mittäter? ++

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Seit April ist ein Mann aus Stöcken in U-Haft, nachdem man bei ihm zuhause einen brisanten Fund gemacht hatte. Mehr als 50 teils scharfe Waffen, Munition, dazu Bargeld und Abzeichen aus der NS-Zeit hatte der 29-Jährige bei sich gelagert. Jetzt rückt auch dessen Vater in den Fokus der Ermittlungen. Nach Informationen des NDR gehe die zuständige Generalanwaltschaft Celle davon aus, dass der 53-Jährige Mittäter sei. Dieser Verdacht erhärtete sich im Zuge von Auswertungen persönlicher Gegenstände des Mannes. Er und sein inhaftierter Sohn teilten in Stöcken auch dieselbe Wohnung. Ob bei den beiden ein Terror Verdacht besteht, weil sie womöglich Anschläge geplant hatten, müssen weitere Ermittlungen zeigen. 

++ Fridays for future Demo: Aktivisten übergeben Forderungen vor dem Rathaus ++

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Mehr als 3.000 Demonstranten sind laut Schätzungen am Freitag wieder durch die Innenstadt gezogen – mit der ersten Großdemo seit den Sommerferien haben sich die Klimaaktivisten von "Fridays for future" aus Hannover zurückgemeldet. Und diesmal ging es nicht nur darum, laut auf sich aufmerksam zu machen, sondern es gab ganz konkrete Imperative, die sich an Stadt und Region richteten. Vor dem Trammplatz wurde ein kerniger Forderungskatalog an das derzeitige kommissarische Stadtoberhaupt Sabine Tegtmeyer-Dette übergeben. Insgesamt 12 drastische Forderungen haben die Klimaaktivisten formuliert, darunter ein Verbot von privaten PKW in der City oder von Inlands- und Nachtflügen am Hannover Airport. Tegtmeyer-Dette hielt sich mit konkreten Auseinandersetzungen zunächst zurück. Mitte September soll aber gemeinsam mit den Aktivisten im Umweltausschuss über alle Forderungen diskutiert werden.

++ ADAC veröffentlicht Ferienbilanz ++

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Rund 6500 Kilometer mehr Stau als im vergangenen Jahr- Der ADAC hat am Freitag seine Bilanz des Ferienverkehrs im Norden veröffentlicht. Demnach stieg nicht nur die Gesamtlänge der Staus an, auch die Anzahl lag mit 1800 höher als 2018. Besonders schleppend lief der Ferienverkehr in Niedersachsen, über die Hälfte der Staukilometer wurden hier auf der A7 gemessen. Dabei gab es sogar fast 100 Blechlawinen deren Länge über 10 Kilometer hinausging. Insgesamt bildeten sich vom letzten Juliwochenende bis Mitte August etwa 19.000 Stau im Norden- Das entspricht etwa der Strecke von Hamburg bis Neuseeland.