++ OB-Wahl: Hansmann will Wohnungsbau vorantreiben ++

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Voraussichtlich am 27. Oktober wählt Hannover einen neuen Oberbürgermeister – und SPD-Kandidat Marc Hansmann hat heute sein Wahlprogramm vorgestellt. Schwerpunkte sind die Schaffung von Wohnraum, außerdem Bildung und Klimaschutz. So will Hansmann bis zu 20.000 neue Wohnungen in den kommenden zehn Jahren schaffen. Dazu sollen die Projekte Kronsberg Süd und Wasserstadt Limmer beschleunigt werden und neue Baugebiete in der Schwarzen Heide in Stöcken, am Lindener Hafen und in Misburg entstehen. In Sachen Bildung will der SPD-Politiker sicherstellen, dass kein Kind die Schule ohne Abschluss verlässt. Für den Klimaschutz soll das Kohlekraftwerk Stöcken auf Biomasse umgestellt und der Öffentliche Nahverkehr in Hannover ausgebaut werden.

++ Aufreger: Stadt schafft Radwege in zwei Richtungen ab ++

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Ärgernis für Fahrradfahrer: Die Stadt schafft einen Großteil der Radwege ab, auf denen Radler in beiden Richtungen fahren können. Grund ist ein Erlass des niedersächsischen Verkehrsministeriums aus dem Jahr 2016. Demnach bedeuten die blauen Radweg-Schilder, dass Radfahrer einen Weg verpflichtend benutzen müssen. Stünden nun auf beiden Seiten der Straße Radweg-Schilder in beide Richtungen, wie im Fall der sogenannten Zweirichtungsradwege, habe das einen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung zur Folge. Das sagte eine Stadt-Sprecherin auf Nachfrage von Radio Hannover. Deshalb würden die meisten der Zweirichtungsradwege abgeschafft, etwa an der Schützenallee oder der Schulenburger Landstraße. Der Fahrradclub ADFC bezeichnete die Regelung als „Unsinn“. Die Stadt-Sprecherin verwies auf den Erlass des Landes.

++ Messerangriff in Kantinenküche: 27-Jähriger schwer verletzt ++

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In der Kantinenküche einer sozialen Einrichtung in der Arndstraße ist am Freitag ein 47 Jahre alter Mann auf einen 27-Jährigen losgegangen, das Opfer erlitt schwere Stichverletzungen. Grund für den Angriff war laut Polizei ein Streit. Dabei ergriff der 47-Jährige das Küchenmesser und stach mehrfach auf den 27-Jährigen ein. Er ließ erst von dem Mann ab, als Zeugen ihn zurückhielten. Der 47-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts verantworten. Der 27-Jährige ist in einem Krankenhaus und außer Lebensgefahr.

++ Kritik an Kulturhauptstadt-Finanzplanung: Runder Tisch geplant ++

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Bei der Bewerbung Hannovers zur Kulturhauptstadt 2025 wächst nicht nur in Hannovers Kulturszene sondern auch in Teilen der Politik die Sorge: In den Vergangenen Tagen hatten sich nach den freien Künstlern auch Vertreter des Kulturrates und der Botschafter der Bewerbung Igor Levit kritisch über die aus ihrer Sicht unzureichenden Finanzierungspläne der Stadt geäußert. Konkret geht es um den von Finanzdezernent Axel von der Ohe geplanten Anstieg des Kulturertats um 1,5 Prozent im Jahr, der in der kommenden Woche vom Rat beschlossen werden soll. Nun will die kommissarische Verwaltungschefin Sabine Tegtmeyer-Dette nach HAZ Informationen einen Runden Tisch mit von der Ohe, Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf und Vertretern der Kulturschaffenden einberufen.

++ Vorgezogene Wahlen zum Oberbürgermeister könnten bis zu 650.000 Euro kosten ++

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Die vorgezogene Neuwahl des Oberbürgermeisters ist für den 27. Oktober angesetzt – eine eventuelle Stichwahl für den 10. November: In der kommenden Woche wird der Rat der Stadt die Termine beschließen, auf die sich die Fraktionen zuvor verständigt hatten. Insgesamt könnte die Prozedur bis zu 650.000 Euro kosten: Die Verwaltung veranschlagt für den ersten Wahlgang allein eine Summe von 450.000 Euro. Sollte es dann zur Stichwahl kommen, müssten noch einmal 200 000 Euro aufgewendet werden. Die Neuwahlen sind nötig nachdem die Staatsanwaltschaft Oberbürgermeister Stefan Schostok wegen schwerer Untreue angeklagt hatte. Schostok beantragte daraufhin seine Versetzung in den Ruhestand.

++ Haschisch im Schoko-Ei: 49-Jähriger zu Bewährungsstrafe verurteilt ++

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Im Überraschungsei sind nicht immer nur Spielsachen: Ein 49 Jähriger Mann hatte das Schoko-Ei als Drogenversteck missbraucht und wurde nun vom Schöffengericht Burgwedel zu einer neunmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Der Mann war mit einem Auto, das ein abgelaufenes Kurzzeitkennzeichen hatte, zwischen Langenhagen und Isernhagen unterwegs. Als die Polizei darauf aufmerksam wurde drückte der Mann aufs Gaspedal und rauschte davon. Die Beamten sahen den BMW allerdings wenig später in einer Nebenstraße, wo ihnen der Fahrer und sein Beifahrer zu Fuß entgegen kamen. In der Jackentasche des 49 Jährigen fanden sie ein Röhrchen mit Kokainresten, bei der Absuche der Vorgärten der Straße schließlich weiteres Kokain, und auch ein Taschentuch mit DNA Spuren des Mannes sowie das Überraschungsei mit ungewöhnlichem Inhalt: Marihuana statt Spielzeug. Das Schöffengericht war überzeugt, dass nicht der Hersteller sondern der 49 Jährige für diese ungewöhnliche Überraschung verantwortlich ist.

++ Möglicher Flugbegleiter-Streik: Hannover droht "Chaos-Sommer" ++

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Hannover steht möglicherweise erneut ein „Chaos-Sommer“ bevor: Denn ausgerechnet zur Urlaubszeit drohen die Flugbegleiter mit Streik – diesmal nicht bei Ryanair wie im vergangenen Jahr, sondern bei der Lufthansa. Die Gewerkschaft Ufo hat für Juli Ausstände angekündigt, betroffen seien auch die Lufthansa-Billigtöchter Eurowings und Germanwings. In den kommenden Wochen sollten die Mitglieder darüber abstimmen, sagte Ufo-Vize Daniel Flohr am Donnerstag der dpa und fügte hinzu: Der „Chaos-Sommer“ werde in diesem Jahr wahrscheinlich noch größer als 2018.

Der Flughafen Hannover will sich laut einem Bericht bestmöglich vorbereiten. In zwei Wochen beginnen in Niedersachsen die Sommerferien.

Grund für den möglichen Streik ist ein seit Jahren schwelender Konflikt um Bezahlung und Arbeitsbedingungen zwischen Ufo und der Lufthansa. Die Gewerkschaft hatte im März mehrere Tarifverträge gekündigt, der Konzern hat das jedoch nicht anerkannt.

++ Vinnhorst: Seniorin schlägt Betrüger mit Kleiderbügel in die Flucht ++

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Ein Trickdieb hat am Dienstag in Vinnhorst versucht, eine Rentnerin auszurauben. Die 81-Jährige wehrte sich gegen den Betrüger – und schlug mit einem Kleiderbügel zu, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Zuerst hatte der etwa 50-jährige Mann sich als Wasserwerker ausgegeben und so versucht, in die Wohnung der 81-Jährigen am Kolkhof zu kommen. Als sich die Frau jedoch weigerte ihn einzulassen, drängte er sie zurück, drehte in Bad und Küche die Wasserhähne auf und verschwand im Schlafzimmer. Die Seniorin drohte ihm mit dem Kleiderbügel und Polizei, woraufhin er sie gegen einen Schrank schubste. Die Seniorin schlug dann mit dem Bügel nach dem Täter, sodass ihm auf der Flucht die Beute aus der Hand rutschte.

Die rüstige Rentnerin verfolgte den Mann noch bis auf die Straße, wo er bei einem Komplizen in ein Auto einstieg. Jetzt fahndet die Polizei nach dem Südländisch aussehenden Täter und bittet um Zeugenhinweise.

++ Feuer im Rathaus Laatzen: Ursache geklärt ++

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Am Mittwoch hat es im Laatzener Rathaus gebrannt, 200 Menschen mussten das Gebäude verlassen. Nun ist die Ursache klar: Ein Altpapier-Container war im Keller des Rathauses in Flammen aufgegangen. Das haben Ermittler der Polizei heute herausgefunden. Ob das Feuer gelegt wurde, konnten sie nicht mehr klären. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, der Schaden im Rathaus beläuft sich auf rund 15.000 Euro.

++ "Recken": Martinovic wird Häfner-Nachfolger ++

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Die „Recken“ haben einen Ersatz für den scheidenden Rückraumspieler Kai Häfner gefunden: Die TSV Hannover-Burgdorf verpflichtet den Kroaten Ivan Martinovic. Der 21-Jährige vom VfL Gummersbach und erhält einen Dreijahresvertrag.

Martinovic hatte in seinem ersten Jahr in der Handball-Bundesliga 140 Tore geworfen. Der sportliche Leiter der „Recken“, Sven-Sören Christophersen, bezeichnete den Neuzugang als „jungen, hungrigen Spieler“. Bevor er ins Training einsteigt, spielt Martinovic noch für die kroatische Handball-Nationalmannschaft bei der U21-WM in Spanien.

Der bisherige „Recken“-Kapitän Kai Häfner wechselt zum 1. Juli zur MT Melsungen.

++ Feuer im Rathaus Laatzen: 180 Mitarbeiter müssen evakuiert werden ++

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Große Aufregung gestern im Laatzener Rathaus: Dort war am Mittag ein Feuer ausgebrochen. Etwa 180 Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie 35 Beamte des Polizeikommissariats, das ebenfalls in dem Gebäude sitzt, mussten in Sicherheit gebracht werden. Verletzt wurde niemand. Im Keller des Gebäudes hatten laut Feuerwehr Altpapier-Container gebrannt, was zu einer starken Rauchentwicklung geführt hatte. Die Flammen konnten zwar relativ schnell gelöscht werden, allerdings brannte der Kellerraum komplett aus. Warum das Feuer genau ausbrach und wie hoch der Sachschaden ist, ist aktuell noch unklar.

++ Fast 2000 Schulplätze könnten bald fehlen: Verwaltung will zwölfte IGS ++

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Die Schülerzahlen in Hannover steigen weiter – und vor allem an weiterführenden Schulen könnten Plätze knapp werden: Wenn die Stadt nicht aktiv gegensteuert, fehlen zum Schuljahresbeginn 2028 mehr als 1900 Plätze in den Jahrgängen 5-10. Das geht aus dem aktuellen Schulentwicklungsplan hervor, den Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski gestern vorgelegt hat. Gründe dafür seien neben geburtenstarken Jahrgängen, Zuzügen und der Zunahme von Schülern mit Besonderem Förderbedarf, die bei der Schülerzahl doppelt gerechnet werden, auch immer mehr Wechsler zwischen den Schulformen. Darum schlägt die Stadt unter anderem vor, eine zwölfte Integrierte Gesamtschule zu bauen. Auch die Erweiterung mehrerer weiterführender Schulen  um einen Zug gehört zu den Maßnahmen die die Verwaltung gestern der Politik im Schulauschuss vorgeschlagen hat – mit diesen Maßnahmen würden im Sommer 2028 voraussichtlich aber immer noch 600 Plätze an weiterführenden Schulen fehlen.

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