++ Schleppende Entwicklung: Fünf von acht neuen Stellen noch nicht im Dienst ++

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Bis im hannoverschen Bauamt alle versprochenen neuen Mitarbeiter eingestellt sind, wird es tiefer Herbst sein. Wie die HAZ berichtet, seien fünf von acht neuen Stellen noch nicht im Dienst. Im Oktober sollen die restlichen Leute ins Team stoßen. Baudezernent Uwe Bodemann erklärte am Mittwoch im Bauausschuss, dass man auf Personal mit viel Berufserfahrung setze. Wegen Kündigungsfristen seien manche Mitarbeiter deshalb erst später einsatzbereit. Die drei anderen Posten seien seit Anfang August besetzt. Vor Monaten waren dem Bauamt in Hannover gravierende Organisationsmängel attestiert worden. Daraufhin gelobte die Stadt, mehr Personal einzustellen und die Abläufe zu optimieren, sodass Bauanträge weniger lange warten müssen. 

++ Weil und Klingbeil verzichten endgültig: SPD Niedersachsen unterstützt Pistorius und Köpping für Parteivorsitz ++ ++

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Die SPD in Niedersachsen stellt sich hinter Boris Pistorius und Petra Köpping. Als Kandidatenpaar für den SPD-Bundesvorsitz werden die beiden von der Sozialdemokratie in Hannover und den drei anderen niedersächsischen Landesbezirken unterstützt. Das hatte zunächst die WELT aus Parteikreisen erfahren. Am Samstag wollen sich die Sozialdemokraten demnach offiziell positionieren. Damit sind nun auch Ministerpräsident Stephan Weil und SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil aus dem Rennen. Neben Köpping und Pistorius, der aktuell ja hier in Hannover niedersächsischer Innenminister ist, haben sich elf weitere Kandidaten für den Parteivorsitz angemeldet, darunter sind vier Duos. 

Umweltausschuss diskutiert: Klimawandel bedroht Hannovers Bäume ++

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Bevor es noch einmal sommerlich wird bei uns in Hannover beschäftigt auch den städtischen Umweltausschuss der Zustand unserer Bäume. Es sei aktuell extrem schwierig, neu gepflanzte Bäume zu erhalten – hieß es am Montag Abend laut Medienberichten in der Sitzung. Die klimatischen Bedingungen würden immer bedrohlicher: Schädlinge, Pilzbefall und starke Trockenheit sind vielfach ein Thema. Zusätzlich kämen nicht genug Straßenbäume nach: Zuletzt mussten mehr gefällt werden, nicht zuletzt auch durch Stürme, als nachgepflanzt werden konnte. Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette sagte im Ausschuss: Es gebe zu wenige passende Standorte für neue Bäume – viele Stellen seien ungeeignet wegen Leitungen im Untergrund. 

++ Ende August kommt der Antrag: SPD und Grüne wollen General-Wever-Straße umbenennen ++

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Nun soll wohl auch die "General-Wever-Straße" im Bezirk Bothfeld-Vahrenheide einen neuen Namen erhalten. Ende August wollen SPD und Grüne jeweils einen Antrag vorlegen, berichtet die HAZ. Vielleicht sogar einen gemeinsamen. Zusammen würden Rot und Grün dafür auch eine knappe Mehrheit haben. Die General-Wever-Straße gehört zu jenen Straßen, die ein wissenschaftlicher Beirat empfohlen hat umzubenennen – wegen ihres zweifelhaften Namensgebers. Zwar war Walther Wever nicht Mitglied der NSDAP, habe jedoch das System als Luftwaffengeneral gestützt. Bei einem neuen Namen würden sich voraussichtlich auch die Bürger beteiligen können. Bis eine Entscheidung fällt, kann es wohl noch dauern. Spätestens Ende November soll es laut HAZ-Bericht zu einem Beschluss kommen. Zuletzt war erst der Emmichplatz in der Oststadt umbenannt worden – der heißt seitdem Neues Haus.

++ Haus & Grund-Chef: Schnell noch Mieten erhöhen! ++

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Der Vorsitzende von Haus & Grund Hannover, Rainer Beckmann, hat Vermieter aufgerufen, die Mietpreise zu erhöhen. Zumindest, wenn sie das lange nicht getan hätten. Das sagte Beckmann der HAZ. Grund sind die Maßnahmen, die die Große Koalition in Berlin zum Schutz der Mieter plant. So will Schwarz-Rot die Mietpreisbremse bis 2025 verlängern. Außerdem sollen etwa für die Berechnung von Vergleichsmieten künftig sechs Jahre ausschlaggebend sein und nicht mehr vier. Die Direktorin des Landesverbands der Wohnungswirtschaft, vdw, in Hannover, Susanne Schmitt sagte, sie habe Sorge, dass die Politik zu stark in die Gestaltung des Mietmarkts eingreife. Der Mieterbund Hannover begrüßte die Pläne hingegen. Mieterbund-Chef Randolph Fries sagte, die Aufforderung von Haus und Grund, jetzt noch schnell die Mieten zu erhöhen, sei ein Skandal.

++ Vahrenheide: Kinder bleiben mit Fahrstuhl stecken - schwierige Rettung ++

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In einem Mehrfamilienhaus in Vahrenheide sind sieben Kinder in einem Fahrstuhl stecken geblieben. Die Feuerwehr musste die Neun- bis 14-Jährigen befreien – das gestaltete sich aber schwierig. Der Aufzug in dem achtstöckigen Gebäude war gestern Abend zwischen zwei Geschossen stecken geblieben. Die Feuerwehr brauchte rund anderthalb Stunden, um den Lift einen halben Meter nach unten zu bewegen und die Kinder durch einen Spalt heraus zu ziehen. Zwei von ihnen erlitten eine Panikattacke, eins musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Zweirichtungsradwege: Grüne kritisieren Abschaffung - "Rad zurückgedreht" ++

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Die Stadt Hannover hat die meisten der sogenannten Zweirichtungsradwege abgeschafft. Kritik daran kommt von den Grünen. Die verkehrspolitische Sprecherin Elisabeth Clausen-Muradian sagte, der Ausbau des Radverkehrs und die Bemühungen um den Klimaschutz würden behindert. Das Rad werde faktisch zurückgedreht. Die Stadt hatte einen Erlass des Landes Niedersachsen umgesetzt und die meisten der Radwege abgeschafft, auf denen man in beide Richtungen fahren konnte. Grund war eine juristische Feinheit bei der Beschilderung. So stellten Radweg-Schilder eine verbindliche Nutzungspflicht dar, der ein Radfahrer aber nicht auf beiden Seiten der Straße gleichzeitig nachkommen könne. Die Grünen schlagen deshalb vor, auf die Radweg-Beschilderung und damit auf die Nutzungspflicht zu verzichten – und breite Radwege wieder in beide Richtungen befahrbar zu machen. Das Land hier solle das Gespräch mit der Stadt suchen.

++ Achtung: üstra testet Brandmeldeanlage im Kröpcke ++

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Und Achtung Probealarm im Kröpcke! Dort testet die üstra am Dienstag und Mittwoch die Brandmeldeanlage. Und dabei kommt auch die Sprachalarmierung zum Einsatz. Zwischen 6 Uhr 30 und 18 Uhr sind daher immer mal wieder Alarme und Durchsagen zu hören, in denen die Fahrgäste aufgefordert werden, die Station zu verlassen. Dem ist aber bitte NICHT Folge zu leisten. Entsprechende Durchsagen mit diesem Hinweis laufen auch vor jedem Probealarm. Auch protec-Mitarbeiter stehen als Ansprechpartner in der U-Bahn-Station zur Verfügung.

 

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++ Feuerteufel in Neustadt? Polizei ermittelt wegen Brandstiftung in fünf Fallen ++

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Eine regelrechte Brandserie hat Feuerwehr und Anwohner in Neustadt am Wochenende in Atem gehalten. Und nun steht fest: alle Brände wurden absichtlich gelegt. Nachdem Spezialermittler die Orte am Montag untersucht haben, sucht die Polizei also einen möglichen Feuerteufel.

Zwei im Stadtgebiet geparkte LKW, diverse Holzpaletten in einer Gartenfirma, 270 Strohballen in Bordenau und mehrere Autos auf einem Verwertungshof bei Poggenhagen: All das ist abgebrannt am Wochenende. Der Gesamtschaden liegt bei fast 200.000 Euro. Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung in fünf Fällen. Ob jeweils derselbe Täter am Werk war ist noch unklar. Ein Zusammenhang  sei aber nicht ausgeschlossen, so die Ermittler.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die verdächtige Menschen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Sie melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst.

++ "Beides geht nicht" - Pistorius kein Innenminister mehr wenn er SPD-Chef werden sollte ++

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Berlin statt Hannover – könnte es für Innenminister Boris Pistorius künftig heißen. Denn nachdem Pistorius angekündigt hatte, für den SPD Vorsitz zu kandidieren, hat er am Montag klar gemacht: Sollte das was werden mit dem Spitzen-Partei-Amt, dann würde er sein Ministeramt hier in Niedersachsen niederlegen.

Für den Zeitraum des Wahlkampfes werde seine Minister-Arbeit aber nicht beeinträchtigt, so Pistorius. Er müsse einfach ein paar Stunden mehr arbeiten. Es werde aber keine Lücken in der Arbeit des Ministeriums geben. Pistorius sagte wörtlich: „Mein Haus funktioniert!“

Anfang Dezember soll feststehen, wer die Bundes-SPD künftig anführt. Pistorius kandidiert gemeinsam mit der sächsischen Integrationsministerin Petra Köpping.

++ Auf den Roller gekommen: in Hannover stehen schon 1.100 E-Scooter ++

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Die einen sind genervt, die anderen begeistert – fest steht aber: Die neuen E-Scooter zum Ausleihen haben Hannovers Stadtbild schon jetzt verändert. Die elektrischen Tretroller scheinen aber gut ausgelastet zu sein. Denn nach weniger als drei Wochen hat das Berliner Startup TIER seine Roller-Anzahl in Hannover schon mehr als vervierfacht. 250 E-Scooter waren es zu Beginn, jetzt sind es schon 1.100, sagte ein Unternehmenssprecher zu Radio Hannover.

Und das ist noch nicht alles: denn als nächstes drängt auch Marktführer „Lime“ nach Hannover. Der genaue Termin sei noch offen, sagte uns ein Sprecher. Es könne sich aber nur noch um Tage handeln. Der US-Anbieter plant zunächst mit mehreren hundert Scootern. Auch hier werde die Zahl aber stetig der Nachfrage angepasst.

++ Bessere Bedingungen für Turner und Judoka: Sportleistungszentrum ist jetzt größer und moderner ++

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Eine größere Trainingsfläche für Judoka und eine Erweiterung der Geräteturnhalle – damit Spitzensportler wie Olympiaheld Andreas Toba ideale Bedingungen vorfinden: Das Sportleistungszentrum am Maschsee ist wieder ein Stück moderner geworden. Am Montagnachmittag wurde der Erweiterungsbau feierlich eingeweiht. 4,8 Millionen Euro hat er gekostet. Gut anderthalb kamen vom Land. Und so war auch Sportminister Boris Pistorius vor Ort und sagte: „Jeder Euro ist hier gut angelegt“.

Bereits am Vormittag kündigte der Minister weitere Finanzspritzen im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms an. In Hannover profitiert erneut das Sportleistungszentrum. Das bekommt jetzt eine neue Heizung. Auch Vereine werden gefördert: 100.000 Euro gehen in diesem Jahr zum Beispiel an den TSV Burgdorf für neue Umkleiden, den SV Arnum für eine neue Gymnastikhalle und den Golfclub Isernhagen für die die Sanierung der Beregnungsanlage.

 

 

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