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++ Messerstecherei am Maschsee: Mann schwer verletzt ++

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Messerangriff am Maschsee: Bei einem gewalttätigen Streit am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer hat ein Mann am frühen Montagabend eine schwere Stichverletzung erlitten. Laut Polizei waren mehrere Menschen an der Auseinandersetzung beteiligt. Der mutmaßliche Messerstecher flüchtete, der Schwerverletzte wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei suchte das Maschseeufer laut Medienberichten unter anderem mit einem Spürhund ab. Taucher suchten auf dem Grund des Maschsees nach Beweismitteln, da der Streit offenbar auch im Wasser ausgetragen worden war. Der Grund für die Auseinandersetzung war zunächst unklar. Die Polizei sucht Zeugen.

++ Menschenmassen ohne Masken: CDU kritisiert Stadt scharf ++

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Menschenmassen ohne Masken am Maschsee – das war das Bild der vergangenen Tage wegen des Frühlingswetters. Hannovers CDU hat die Stadt nun scharf dafür kritisiert. Die Verwaltung sei nicht vorbereitet gewesen auf das milde Frühlingswetter, sagte der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Jens Seidel. Er forderte, dass der städtische Ordnungsdienst an solchen Tagen in voller Stärke im Einsatz sein müsse, um die Einhaltung der Corona-Verhaltensregeln sicherzustellen. Mindestabstände und Maskenpflicht müssten eingehalten werden, so Seidel, auch wenn er Verständnis dafür habe, dass es die Menschen bei gutem Wetter nach draußen zieht. Seidel kritisierte auch die fehlenden Hinweisschilder zur Maskenpflicht.

Die Polizei hatte am Wochenende und gestern am Maschsee patrouilliert und die Menschen mit Lautsprecherdurchsagen und Direktansprache auf die Verhaltensregeln aufmerksam gemacht. CDU-Fraktionschef Seidel mahnte, man dürfe das Erreichte in der Bekämpfung des Corona-Virus nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.

++ Am Wochenende droht Verkehrschaos an Bornumer Straße ++

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Am Wochenende droht Verkehrschaos zwischen Linden und Ricklingen: Die Bornumer Straße wird zwischen „Am Großmarkt“ und „Nenndorfer Chaussee“ in beiden Richtungen voll gesperrt. Und zwar von Freitagmorgen halb neun bis Montagfrüh halb sieben. Grund ist der Abriss einer Brücke, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Der Verkehr soll über die Straßen „Am Großmarkt“, „Nenndorfer Chaussee“ und „Am Tönniesberg“ umgeleitet werden. Laut Stadt ist mit erheblichen Behinderungen zu rechnen, auch für Fußgänger und Radfahrer. Wer kann, soll das Gebiet rund um die Bornumer Straße am Wochenende meiden.

++ Ärzte, Erzieher und Lehrer sollen bald geimpft werden ++

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Wer gegen Corona geimpft oder negativ getestet ist, der kann auf mehr Freiheiten hoffen – das hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil den Zeitungen der Funke Mediengruppe gesagt. Wenn dann keine Ansteckungsgefahr mehr bestehen sollte, könne etwa ein Restaurantbesuch und manches mehr möglich sein.

Als Voraussetzung sieht Weil nicht allein die Corona-Impfung, sondern auch die neuen Schnelltests. Wenn sie leichter zu handhaben und zuverlässig seien, ergäben sich daraus ganz neue Perspektiven. Das sei zwar noch Zukunftsmusik, aber Impfung und Tests seien die Wege zu mehr Freiheiten – etwa, wenn sie in einer App wie der Corona-Warn-App zusammengeführt würden.

Niedersachsen will ab dieser Woche auch Menschen unter 65 gegen Corona impfen. Bund und Länder haben sich bei der Gesundheitsministerkonferenz darauf geeinigt, dass Ärzte, medizinisches Personal mit Patientenkontakt, Kita-Beschäftigte sowie Lehrer an Grund- und Förderschulen möglichst bald ein Impfangebot bekommen sollen.

++ Garbsen: Polizei-Taucher finden Leiche des vermissten Jugendlichen im Schwarzen See ++

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Nun gibt es traurige Gewissheit: Taucher der Polizei haben am Montag den Schwarzen See im Stadtpark Garbsen nach einem vermissten Jugendlichen abgesucht. Am Mittag entdeckten die Einsatzkräfte dann die Leiche des 17-Jährigen am Grund des Gewässers. Der Jugendliche war am Freitag zuletzt in der Nähe des Schwarzen Sees gesehen worden. Dort hatte er sich spät abends von einem Freund verabschiedet. Er kam zu Hause aber nicht an und wurde später von der Mutter als vermisst gemeldet. Die Polizei geht von einem tragischen Unglücksfall aus. Der Jugendliche sei vermutlich auf den See gegangen und durchs Eis gebrochen. Am Wochenende war der Schwarze See noch mit einer dünnen Eisschicht bedeckt - an einer Stelle hatte es ein Loch gegeben. Deshalb hatte die Polizei dort auch den See abgesucht.

++ Frühlingswochenende: Polizei muss Maskenpflicht am Maschsee durchsetzen ++

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Sonne und frühlingshafte Temperaturen haben am Wochenende viele Menschen hier in Hannover ins Freie gelockt. Vor allem am Maschseeufer war es voll – hier musste die Polizei etliche auf die Masken-Pflicht hinweisen, unter anderem mit Lautsprecherdurchsagen. Die Beamten hätten eine dreistellige Anzahl von Menschen auch direkt angesprochen, sagte eine Polizei-Sprecherin. So habe sich etwa eine rund 20-köpfige Gruppe junger Menschen ohne Masken und ohne Abstand am Maschseeufer bewegt. Hinweisschilder auf die Maskenpflicht am Rudolf-von-Bennigsen und am Nordufer gab es nicht. Am Steinhuder Meer war die Lage am Wochenende offenbar entspannter.

++ Corona-Ausbruch an der MHH: 25 Menschen infiziert ++

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Corona-Ausbruch in der MHH: Auf der psychiatrischen Station der Medizinischen Hochschule Hannover haben sich 25 Menschen mit dem Virus infiziert. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Demnach sind 14 Patienten sowie elf Mitarbeiter betroffen. Der Ursprung der Infektion war offenbar zunächst unklar. Es zeige aber keiner der Betroffenen schwere Symptome oder müsse beatmet werden, hieß es. Die MHH-Psychiatrie habe einen Aufnahmestopp verhängt und Betroffene isoliert. Patienten, die sich nicht angesteckt haben, seien in Quarantäne.

Es ist der größte Corona-Ausbruch an der MHH seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr. Die Klinik behandelt Corona-Patienten mit schweren Verläufen und war bislang weitgehend verschont von Ausbrüchen.

++ Nach Totalausfall: Stadtbahnen fahren wieder überall ++

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Der Totalausfall ist endlich behoben: seit Freitagnachmittag ist das Stadtbahnnetz der üstra wieder komplett. Auch die Strecken der Linien 1 und 2 werden nun wieder vollständig bedient – die Bahnen fahren wieder bis nach Rethen, Laatzen und Sarstedt. Zunächst könne es aber noch zu Verspätungen kommen, hieß es von der üstra.

Der Wintereinbruch mit viel Schnee und heftigem Frost hatte das Stadtbahnnetz in der vergangenen Woche lahmgelegt. Zwischenzeitlich standen alle Bahnen still, unter anderem wegen hochgedrückter Betonplatten entlang der Gleise. Danach kam der Betrieb nur langsam wieder in Fahrt. Die letzten Reparaturen entlang der Linien 1 und 2 gingen nun aber etwas schneller als gedacht.

++ Bald Warnstreiks? Zähe Verhandlungen in Metall- und Elektro-Tarifrunde ++

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Keine Annäherung am Freitag in der dritten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten in Niedersachsens Metall- und Elektro-Industrie. Die Gewerkschaft IG Metall spricht bereits von möglichen Streiks.

Die Arbeitgeberseite, der Verband NiedersachsenMetall, hatte am Freitag in Hannover ein Angebot vorgelegt: keine Lohnerhöhung in diesem Jahr, wegen der Auswirkungen der Corona Pandemie. Dafür eine Einmalzahlung im ersten Halbjahr 2022 und eine noch nicht genau bezifferte Entgelterhöhung im zweiten Halbjahr. Die Gewerkschaft hält von diesem Angebot wenig: Das Angebot sei schlicht unakzeptabel, so IG Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger. Ziel sei es, in dieser Tarifrunde die Kaufkraft zu stärken sowie Beschäftigung zu sichern und Zukunft zu gestalten. Eine Nullrunde will die Gewerkschaft nicht akzeptieren. Ab 2. März könnte es Warnstreiks geben.

++ Impfungen in Hannover: Fortschritte aber noch Luft nach oben ++

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1.500 Spritzen pro Tag im Impfzentrum auf dem Messegelände, nächste Woche bereits 2.000: Langsam geht es aufwärts mit der Impfkampagne in Hannover, haben am Freitag die Verantwortlichen von Stadt und Region verkündet. Ordnungsdezernent Axel von der Ohe legte eine Impf-Zwischenbilanz vor. Demnach wurden bei uns bislang 58.000 Impfungen durchgeführt, davon 42.000 Erst- und 16.000 Zweitimpfungen. Die Impfquote liege in Hannover derzeit bei 3,5 Prozent.

Zwölf mobile Teams seien aktuell damit beschäftigt, die restlichen Impfungen in Alten- und Pflegeheimen vorzunehmen. Hier fehlen noch 47 Prozent der Zweitimpfungen.

Unterdessen haben einige hundert Menschen in Hannover bereits das Präparat von AstraZeneca erhalten – jüngere Mitarbeiter von Rettungsdiensten und Arztpraxen.

Über schwerwiegende Impf-Nebenwirkungen liegen laut Stadt und Region aktuell keine Berichte vor. Schwindel, Kopfschmerzen oder Rötungen könnten aber vorkommen.