++ Region Hannover: Zahl der Corona-Infizierten steigt kräftig ++

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Die Zahl der Corona-Infizierten in der Region Hannover ist auf 238 gestiegen – ein Plus von 50 gegenüber Donnerstagmittag. Das hat die Regionsverwaltung am Abend mitgeteilt. Die meisten bestätigten Fälle gibt es demnach in Hannover mit 126, dahinter Burgwedel mit 14 und Uetze mit 10. In ganz Niedersachsen sollen es inzwischen rund 1000 Fälle sein.

++ Rathausaffäre: Anklage fordert Bewährungsstrafe für Ex-OB Schostok ++

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Acht Monate auf Bewährung wegen schwerer Untreue für Ex-Oberbürgermeister Stefan Schostok. Das hat die Staatsanwaltschaft am Donnerstag im Prozess um die Rathausaffäre vor dem Landgericht gefordert.

Schostok habe spätestens im Oktober 2017 von der Unrechtmäßigkeit der Gehaltszulagen an seinen damaligen Büroleiter Frank Herbert erfahren, aber nicht sofort gehandelt. Das sei ein „Unterlassen“, sagte Oberstaatsanwältin Hilke Markworth in ihrem Plädoyer.

Herbert hatte insgesamt fast 50.000 Euro an Zulagen von der Stadt kassiert. Nach dem Willen der Anklage soll er eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten bekommen und die Zulagen zurückzahlen.

Für den früheren Personaldezernenten Harald Härke forderte die Staatsanwaltschaft ein Jahr und drei Monate auf Bewährung. Schostok, Herbert und Härke sollen zudem jeweils 15.000 Euro für einen wohltätigen Zweck zahlen. Der Prozess um die Rathausaffäre soll im April weitergehen, dann mit den Plädoyers der Verteidiger.

++ Jetzt 173 Infektionsfälle in der Region Hannover ++

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Die Region Hannover hat am Mittwoch (Stand 17.33 Uhr) insgesamt 173 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Hier die Verteilung nach Kommunen:
 
Landeshauptstadt Hannover: 97 Fälle
Barsinghausen: 2 Fälle
Burgdorf: 3 Fälle
Burgwedel: 11 Fälle
Garbsen: 5 Fall
Gehrden: 1 Fall
Hemmingen: 4 Fälle
Isernhagen: 4 Fälle
Laatzen: 1 Fall
Langenhagen: 3 Fälle
Lehrte: 1 Fälle
Neustadt: 1 Fälle
Pattensen: 3 Fälle
Ronnenberg: 5 Fälle
Seelze: 6 Fälle
Sehnde: 0 Fälle
Springe: 6 Fälle
Uetze: 9 Fälle
Wedemark: 5 Fälle
Wennigsen: 4 Fälle
Wunstorf: 3 Fälle

++ Corona: Land verbietet Hotel-Übernachtungen ++

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Das Land Niedersachsen hat die Gesundheitsämter angewiesen, Übernachtungen von Touristen in Hotels, in Pensionen, auf Campingplätzen und in privaten Unterkünften zu untersagen. Ebenfalls sollen Werkstätten für Menschen mit Behinderung geschlossen werden. Auch medizinisch nicht dringend notwendige Operationen müssen in den Kliniken nun verschoben werden, damit die Krankenhausbetten für die Behandlung von Corona-Patienten frei bleiben. Restaurants, Speisegaststätten und Mensen dürfen nur geöffnet werden, wenn das Risiko zur Ausbreitung des Coronaviruses minimiert wird. Etwa durch Hygienemaßnahmen, zwei Meter Abstand und die Beschränkung der Öffnungszeiten von 6 bis 18 Uhr. Zur Frage eines Ausgehverbots sagte der Leiter des Niedersächsischen Krisenstabes Heiger Scholz, dass dies natürlich nicht völlig aus der Welt sei, weil man sehe, dass es in anderen Ländern der Fall ist. Aber bisher hoffe man noch, dass die Bevölkerung so vernünftig ist, dass das Land zu solchen Maßnahmen nicht greifen muss. Das wäre ein wirklich harter Schritt, so Scholz.

++ Behörden und öffentliche Orte: Stadt verhängt weitere Maßnahmen wegen Corona ++

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Zum Schutz der Bevölkerung, aber auch der eigenen Mitarbeiter hat die Stadt weitere umfassende Maßnahmen getroffen. Vor allem persönliche Kontakte mit Behörden sollen weitestgehend vermieden werden. Stattdessen wird auf Telefon und E-Mail umgestiegen. Alle Bürgerämter und das Hannover ServiceCenter am Schützenplatz bleiben für Kundenverkehr geschlossen, ebenso Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit. Im Fachbereich Soziales gibt es vormittags zumindest einen Notbetrieb für Leistungsempfänger. Auch Bücherrückgaben sind noch möglich – allerdings nur über die Außenrückgabestelle der Stadtbibliothek. Wer demnächst heiratet, darf nur im kleinen Kreis getraut werden: Für standesamtliche Hochzeiten gilt, neben dem Brautpaar sind derzeit noch sieben weitere Gäste zugelassen. Außerdem wurden etliche weitere Orte in der Stadt ebenfalls dicht gemacht, darunter das HCC samt Stadtpark, die Herrenhäuser Gärten und diverse Anlaufpunkte in der Eilenriede. Das Ganze gilt bis auf weiteres, mindestens aber bis 18. April.

++ Tatverdächtiger nach Vergewaltigung in Döhren in U-Haft ++

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Die Polizei hat am Mittwoch einen Mann festgenommen, der in Döhren versucht haben soll eine Jugendliche zu vergewaltigen. Anfang der Woche waren die Ermittler mit einem Zeugenaufruf samt Video an die Öffentlichkeit gegangen. Mit Erfolg. Hinweise aus der Bevölkerung führten auf die Spur eines 25-jährigen Tatverdächtigen aus Laatzen. Er wurde am Morgen in seinem Zuhause festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft. Er soll eine 15-Jährige im vergangen September versucht haben in einem Kellerabgang im Stadtteil Döhren zu vergewaltigen. Nur durch erhebliche verbale und körperliche Gegenwehr konnte sich das Mädchen nach Angaben der Ermittlunsgbehörden aus der Situation befreien und flüchten. Unmittelbar vor der Tat war der Verdächtige in einer Stadtbahn von einer Überwachungskamera gefilmt worden.

++ Oberbürgermeister Belit Onay zum zweiten Mal Papa geworden ++

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Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay ist zum zweiten Mal Vater geworden. Wie das Rathaus bekannt gegeben hat, ist das Kind am Dienstag zur Welt gekommen. Das Baby sei gesund hieß es - ob es ein Mädchen oder ein Junge ist, wurde nicht verraten. Belit Onay und seine Frau Derya haben bereits einen kleinen Sohn. Im kommenden Jahr will der Oberbürgermeister in Elternzeit gehen.

++ Noch ein Schussverletzter aus Montenegro: MHH lehnt Behandlung ab ++

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Bei der Medizinischen Hochschule ist erneut eine Behandlungsanfrage aus Montenegro eingegangen. Das bestätigte die Klinikleitung laut einem Bericht der Neuen Presse. Nur wenige Wochen nach dem Skandal um Igor K. meldete sich demnach erneut ein Patient mit Schussverletzungen. Bei dem soll es sich aber nicht um eine Notfallversorgung gehandelt haben. "Wegen der Corona-Krise sei sich gegen die Aufnahme entschieden worden. Schließlich sollen Krankenhäuser nicht notwendige Operationen momentan verschieben.", erklärt die MHH. Mit dem Fall waren laut NP mehrere Ministerien hier in Hannover befasst.

++ Ahlem: Mord aus Habgier - Prozessbeginn ++

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Mord aus Habgier wird einem Mann aus Marokko zur Last gelegt. Er steht im Verdacht, eine Frau in Ahlem auf grausame Weise umgebracht und ausgeraubt zu haben. Der Tatverdächtige muss sich ab heute vor dem Landgericht verantworten. Er soll das Opfer 2015 im Rahmen der Flüchtlingshilfe kennengelernt haben. Im August vergangenen Jahres soll er die Frau zunächst in ihrer Wohnung überwältigt und mit Paketklebeband gefesselt haben. Danach soll er sie noch geknebelt und auch den Kopf mit Klebeband umwickelt haben, so dass die Frau qualvoll erstickte. Die Leiche versteckte er in der Wohnung. Der Mann soll dann Bargeld, Goldmünzen und Schmuck im Wert von knapp 170.000 Euro geraubt haben. Die Polizei fand die Leiche erst nach mehreren Durchsuchungen und nahm den Angeklagten einige Wochen später auf der Flucht in einem Taxi fest. Dabei stellten die Beamten 37.000 Euro Bargeld sicher. Für den Prozess vor dem Landgericht sind etliche Termine angesetzt. Ein Urteil könnte im Mai fallen.

++ Erpressung im Rotlicht-Mileu: Polizei sucht Freier die abgezockt wurden ++

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Erpressung im Rotlicht-Mileu: Die Polizei sucht Freier, die in Hannover von Prostituierten abgezockt wurden. Hintergrund sind drei bisher bekannte Fälle, in denen die Männer nach dem Besuch von Prostituierten erpresst wurden. Es wurde ihnen unterstellt, sie hätten eine Tasche mit 1500 Euro in dem Etablissement gestohlen. Sie wurden aufgefordert, das Geld sofort zurückzuzahlen, ansonsten wisse man wo der Freier wohne, so die Drohung der Prostituierten. In allen bekannten Fällen lief die erste Kontaktaufnahme immer über das Internet. Die Männer hatten die Frauen - die sich Lana nannten -  in Wohnungen in der Südstadt und in Lahe besucht. Danach kamen die Drohanrufe. Die Kripo schließt nicht aus, dass es noch weitere Männer gibt, die Opfer der Erpressungen wurden.

++ Bande von Drogenhändlern verurteilt ++

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Es war eine in Niedersachsen noch nie dagewesene Menge an synthetischen Drogen, die die Polizei im November 2018 in Wettbergen und Ricklingen sichergestellt hatte. Insgesamt mehr als 65 Kilo an Ecstasy, Amphetaminen, Crystal Meth sowie Haschisch und Marihuana. Geschätzter Straßenverkaufswert 830.000 Euro. Am Mittwoch ist am Landgericht Hannover das Urteil gegen drei Mitglieder der Drogenhändler gefallen. Der Haupttäter, ein 36-Jähriger, muss für neun Jahre ins Gefängnis. Sein Komplize bekam sechs Jahre Haft und muss seine Drogensucht im Maßregelvollzug therapieren lassen. Ein weiterer Helfer wurde zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Hier wurde das frühe Geständnis als strafmildernd gewertet.

++ Premiere bei Bahlsen: Neuer Chef kommt nicht aus der Familie ++

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Bahlsen bekommt erstmals einen Chef, der nicht zur Familie gehört: Der Brite Phil Rumbol soll den Keksherstellers führen, das hat Bahlsen am Mittwoch in Hannover mitgeteilt. Der 53-jährige Rumbol, der unter anderem beim Schokoladenhersteller Cadbury gearbeitet hat, soll am 7. April auf den scheidenden Vorstandschef Werner Bahlsen folgen. Der sprach von einem „wichtigen Moment für Bahlsen“. Man habe nach jemandem gesucht, der die „Vision und die Werte“ der Familie teile. Firmenerbin Verena Bahlsen soll aktive Gesellschafterin bleiben. Sie hatte mit einer Äußerung zu NS-Zwangsarbeitern für Empörung gesorgt.

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