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++ Schreckschusspistolen und bengalische Feuer: Hochzeitkonvois eskalieren ++

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Verstöße gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz. Was sich nach einer Nacht am Steintor anhört, ist am Samstagnachmittag bei fröhlichen Feierlichkeiten passiert. Laut Polizeiangaben gab es in kürzester Zeit gleich zwei ausgeartete Hochzeitskonvois. In Badenstedt riefen Anwohner die Beamten, nachdem in einer Kolonne von 30 Wagen Schüsse zu hören waren. Sichergestellt wurden drei Schreckschusspistolen. Bei einem anderen Konvoi in Limmer verstopften etwa 20 Autos die Wunstorfer Straße. Mehrere Beteiligte zündeten bengalische Feuer. In beiden Fällen durften die Feiergemeinschaften später fortfahren.

++ Nachwuchsprobleme bei der Feuerwehr Region Hannover ++

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Die Feuerwehren in der Region haben ein Nachwuchsproblem. Das wurde am Sonntag beim Empfang des Feuerwehrverbandes im Regionshaus erörtert. Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing sagte: Rund 5.000 Mitglieder in den Kinder- und Jugendwehren sei zwar eine stabile Zahl, aber zu wenige Jugendliche wechseln aus den Nachwuchsorganisationen in die Abteilungen der Erwachsenen. Hauptgründe seien etwa Ortswechsel aus beruflichen Gründen oder andere Interessen. Die Zahl der Feuerwehreinsätze und auch die Komplexität der Einsätze steige unterdessen kontinuierlich. Daher wurde sich am Sonntag auch mit möglichen Lösungen befasst. Es könne sogenannte Feuerwehrpaten geben, die Jugendliche in den Wechsel zum aktiven Dienst begleiten. Außerdem brauche es moderne Aus- und Weiterbildungen.

++ Infa-Bilanz positiv: 2.000 Besucher mehr als im Vorjahr ++

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Die Infa ist am Sonntag auf dem Messegelände zu Ende gegangen. Mit leichtem Besucherplus: Rund 180.000 Besucher, etwa 2.000 mehr als im Vorjahr besuchten die Verbrauchermesse, teilte der Veranstalter Fachausstellungen Heckmann mit. Dieses Jahr musste sich die Infa in der Herbstferienzeit beweisen und lockte deshalb bewusst auch mit Programm für Familien und Kinder. Auch gekauft wurde etwas mehr als vergangenes Jahr: Eine Befragung ergab, dass rund 89 % der Messebesucher etwas kauften - im Schnitt gut 370 €.

++ "Muffiges" Wasser: Enercity desinfiziert Leitungswasser mit Chlor ++

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Seit einigen Tagen riecht und schmeckt das Trinkwasser in einigen Haushalten anders. Grund dafür ist: Enercity desinfiziert derzeit aus Sicherheitsgründen das Leitungswasser mit Chlor. Vergangene Woche war im Wasserwerk in Fuhrberg durch das nächtliche Unwetter Regenwasser in das System geraten. Die Kontamination sei aber gering, das Leitungswasser sei weiterhin bedenkenlos trinkbar, erklärte ein Enercity Sprecher. Betroffen sind vor allem Leitungen in Hannovers Stadtgebiet und im nördlichen Umland. Am Montagvormittag hat Enercity, laut eigenen Angaben, die Chlorung beendet. 

++ Recken erkämpfen sich einen Punkt gegen Löwen ++

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Es war eine spannende Partie auf Augenhöhe. Das Spitzenspiel in der Handball-Bundesliga zwischen den Recken und den Rhein-Neckar Löwen Donnerstagabend in der Tui Arena. Die TSV Hannover Burgdorf konnte einen Rückstand von zwischenzeitlich 6 Punkten aufholen und am Ende ein Unentschieden von 29 zu 29 herausholen. Ein Wimpernschlag mehr und es hätte sogar für einen Sieg gereicht. Doch der letzte Wurf der Recken auf das leere Tor der Löwen überquerte erst nach dem Abpfiff die Torlinie. Aber mit dem Unentschieden haben die Recken ihre Tabellenführung verteidigen können.

 

++ Anderten: Blindgänger erfolgreich gesprengt ++

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Die Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg, die Donnerstagabend in Anderten bei Bauarbeiten entdeckt worden war, konnte am Abend kontrolliert gesprengt werden. Bereits zweieinhalb Stunden nach Beginn der Räumung des Gebietes, konnten die 2200 betroffenen Anwohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Eine Entschärfung der amerikanischen Fünf-Zentner-Fliegerbombe war nicht möglich. Sie musste kontrolliert gesprengt werden, weil ein Stück des Blindgängers abgerissen war und der Zünder im noch verbliebenden Teil mit etwa 40 Kilo Sprengstoff steckte. Die Einsatzkräfte positionierten Wassersäcke mit insgesamt 24.000 Litern auf die Bombe, um die Wucht der Detonation einzudämmen. Trotzdem hinterließ die geplante Sprengung einen großen Krater von vier Metern Tiefe und zehn Metern Durchmesser. Der Abend verlief aber reibungslos. Mehr als 400 Kräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Polizei waren am Donnerstag bei der Evakuierung im Einsatz. Auch die Bahnstrecke zwischen Hannover und Berlin musste während der Bombensprengung gesperrt werden.

++ Schlag gegen Cybercrime-Bande: Langenhagener in U-Haft ++

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Ein Mann aus Langenhagen soll Kopf einer im Internet agierenden Betrügerbande sein. Ermittler der Task Force Cybercrime haben eine Razzia in sechs niedersächsischen Städten durchgeführt, darunter in Langenhagen, Seelze und Hannover. Drei Männer wurden festgenommen und kamen in Untersuchungshaft, so auch der 30 Jahre alte Hauptverdächtige aus Langenhagen. Die Betrügerbande soll sich im Internet die Passwörter für Bankkonten von Privatleuten verschafft und diese dann geplündert haben. Nach den bisherigen Ermittlungen haben die Täter rund 335.000 Euro ergaunert und das Geld ins Ausland transferiert. Bei der Durchsuchungsaktion fanden die Fahnder 100.000 Euro. Außerdem wurden Computer, Laptops, Handys und Speichermedien beschlagnahmt. Es wurden zudem zahlreiche Konten der Beschuldigten und eine Immobilie gepfändet. An der Polizeiaktion waren mehr als 100 Einsatzkräfte beteiligt. Die Fahnder hatten schon seit Langem gegen die Bande ermittelt. Dazu wurden unter anderem in großem Stil Telefonanschlüsse überwacht.

++ Neues Konzept für Sanierung der LKA-Gebäude ++

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Der Aus- und Neubau des Landeskriminalamtes in Hannover war bereits abgesagt worden, weil die Kosten zu hoch waren. Nun haben Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers und Innenminister Boris Pistorius eine Alternative präsentiert. Im kommenden Jahr soll mit der Sanierung alter Gebäudeteile am Waterlooplatz begonnen werden. Am bisherigen zentralen Standort des LKAs soll es einzelne Neubauten geben. Auch die heruntergekommenen Liegenschaften in der Schützenstraße in der List sollen saniert werden. Mit dem Neubau für das Kriminaltechnische Institut soll nicht vor 2022 begonnen werden. Insgesamt stehen nach Angaben des Finanzministeriums 130 Millionen Euro für die Projekte bereit.

++ Schweres Unwetter - Feuerwehr zählt 500 Einsätze ++

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Ein schweres Unwetter mit Starkregen ist in der Nacht zu Mittwoch über unsere Stadt gezogen. Die Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun – bis zum Nachmittag. Denn viele Menschen bemerkten erst nach dem Aufstehen, dass ihre Keller und Garagen vollgelaufen waren. Schon in der Nacht waren die Einsatzkräfte in Stadt und Region zu Einsätzen ausgerückt - insgesamt kamen rund 500 zusammen.

Darunter auch auf der Podbi in Höhe Bahlsen, dort war ein Baum auf die Straße gekippt. Außerdem musste die sogenannte Kaisergabel wegen Überschwemmung geschlossen werden, also die Unterführung der B6 in der Verlängerung der Ritter-Brüning-Straße. Und auch die B65 im Bereich der Eisenbahnunterführung auf dem Südschnellweg war nicht befahrbar.

Die List und die Oststadt waren insgesamt besonders stark von dem Unwetter betroffen. Im Umland traf es vor allem Langenhagen. Allein dort musste die Feuerwehr zu rund 90 Einsätzen ausrücken.

++ Vermisster Junge aus Bemerode tot aufgefunden ++

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Traurige Gewissheit: Der vermisste Junge aus Bemerode ist am Mittwoch tot aufgefunden worden, im Mittellandkanal in Höhe der Hindenburgschleuse. Das hat die Polizei mitgeteilt. Zur Todesursache machte die Behörde keine Angaben. Der 16-Jährige, der im Rollstuhl saß, galt seit Donnerstag als vermisst. Die Polizei hatte mit einem Foto nach dem offenbar suizidgefährdeten Jungen gesucht.