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++ Flughafen: Mahnwache gegen Abschiebungen nach Pakistan ++

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Mit einer Mahnwache wollen Aktivisten ab Montagabend am Flughafen in Langenhagen gegen Sammelabschiebungen nach Pakistan protestieren. Am Dienstag soll ein entsprechender Flug von Hannover nach Pakistan starten. Nach Angaben des Bündnisses gegen Abschiebungen Hannover sind unter den Betroffenen acht Menschen aus Niedersachsen. Sie seien seit der vergangenen Woche in Langenhagen in Abschiebehaft. Unter den Menschen, die abgeschoben werden sollen, seien auch Angehörige einer muslimischen Minderheit, die in Pakistan großen Gefahren ausgesetzt seien.

Die Mahnwache startet am Montagabend um 23 Uhr und soll 25 Stunden dauern. Schwerpunkt der Aktion ist am Dienstag zwischen 11 und 14 Uhr.

++ "aufregend unaufgeregt" - so will Hannover mehr Touristen anlocken ++

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Hannover ist „aufregend unaufgeregt“: mit diesem Slogan will die Hannover Marketing und Tourismus GmbH nach der Corona-Pandemie wieder mehr Gäste zu uns locken.

Die Kampagne ist das Ergebnis eines Strategieprozesses mit Beteiligten aus Tourismus, Wirtschaft und Kultur. Im Ergebnis stand die Überzeugung, dass das Leben in der Region Hannover für das Gefühl steht, unaufgeregt über den Dingen zu stehen. Hannover sei nicht zu groß, nicht zu klein, nicht zu laut, nicht zu leise, pulsierende Großstadt treffe auf entspanntes Leben im Grünen. Und die Menschen in Hannover genössen einfach ihre Lebensqualität.

Der Claim „aufregend unaufgeregt“ sei zeitgemäß und gelte für alle Branchen, für den Wirtschaftsstandort ebenso wie für den Tourismus, finden HMTG-Chef Hans Nolte. Die Plakatkampagne wird an 3000 Standorten in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, NRW und Berlin bis Ende Juli zu sehen sein. Hinzu kommen Online- und Printkampagnen.

++ Steuerschätzung: Niedersachsen fehlen Milliarden ++

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Niedersachsen muss den Gürtel enger schnallen: Die Corona-Pandemie reißt ein Loch in die Landeskasse. Das bestätigt auch die aktuelle Steuerschätzung. Laut Finanzminister Reinhold Hilbers bestätigt das Ergebnis, dass wir uns über viele Jahre auf erhebliche Steuermindereinnahmen einstellen müssen. Ohne Sparmaßnahmen sei das nicht zu kompensieren.

In Zahlen: für die Jahre 2021 bis 24 muss Niedersachsen voraussichtlich mit 4,9 Milliarden Euro weniger an Steuern leben als vor der Corona-Krise veranschlagt wurde. Aber immerhin: Das Loch fällt etwas kleiner aus als zunächst befürchtet.

Das verfügbare Geld müsse nun verantwortungsbewusst eingesetzt werden, fordert die FDP-Fraktion im Landtag: ein Teil sollte in die Corona-Schuldentilgung fließen. Aber auch Investitionen in den Bildungsbereich seien gerade jetzt sinnvoll.

++ 96: Martin Hansen verlässt Teamquarantäne ++

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Das ganze Team – gemeinsam in Quarantäne: so wollen es die Regeln der Deutschen Fußball Liga DFL, um bis zum Ende der Saison keine Corona-Fälle mehr zu riskieren. Bei Hannover 96 hat Torwart Martin Hansen die Teamquarantäne im Courtyard Hotel am Maschsee nun aber verlassen. Aus dringenden persönlichen Gründen, heißt es vom Verein. Er sei jetzt mit seiner Familie in häuslicher Quarantäne. Und der Schritt sei mit der DFL abgestimmt. Hansen könnte, wenn es personell notwendig sein sollte, auch im letzten Saisonspiel am Sonntag noch eingesetzt werden wenn er negativ getestet ist.

Stammtorwart Michael Esser fällt verletzungsbedingt definitiv aus gegen Nürnberg. Marlon Sündermann hatte Trainer Kenan Kocak bereits eine Halbzeit in Aussicht gestellt. Ansonsten steht als Torwart noch Michael Ratajczak zur Verfügung.

 

++ Nicht genug: Dehoga kritisiert Lockerungen für Gastro und Hotellerie ++

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Noch in dieser Woche könnten auch in der Region Hannover einige Lockerungen der Corona-Maßnahmen anstehen. Etwa für Hotellerie und Gastronomie. Die Außengastronomie dürfte dann wieder öffnen. Touristische Übernachtungen wären auch wieder möglich, allerdings zunächst nur für Gäste aus Niedersachsen. Diese Lockerungen gehen dem Dehoga Niedersachsen aber nicht weit genug: Der Hotel- und Gaststättenverband hat niedersächsische Betriebe befragt, die bereits öffnen durften. Und die Zwischenbilanz fällt sehr durchwachsen aus.

Gerade mal 31 Prozent der befragten Betriebe hatten ihre Außengastronomie überhaupt geöffnet. Bei 69 Prozent blieb sie zu. Als Gründe wurden demnach fehlende Wirtschaftlichkeit, geringe Nachfrage und auch Hürden durch verpflichtende Tests genannt. Auch von den befragten Hotels und Pensionen hatte nur ein Drittel den Betrieb wieder aufgenommen. Restaurants und Hotels, die geöffnet waren, gaben außerdem an, dass die Umsätze deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien.

Der Dehoga fordert angesichts dieser Bilanz, die Testpflicht für die Außengastronomie zu lockern sowie touristische Übernachtungen auch für Gäste aus anderen Bundesländern zu erlauben.

++ Schüler fordern: Klassenarbeiten aussetzen ++

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Mehrere Schülervertretungen von Schulen aus Hannover und der Region haben einen gemeinsamen Brief an das Kultusministerium geschrieben. Darin fordern sie, dass die Klassenarbeiten jetzt im zweiten Halbjahr ausgesetzt werden sollen. Und zwar für die Jahrgänge 5 bis 11 - ausgenommen der Abschlussklassen. Niedersachsens Landesschülerrat unterstützt diesen Vorstoß. Das monatelange Distanzlernen sei eine enorme Belastung gewesen. Was Niedersachsens Schülerinnen und Schüler bräuchten sei eine ruhige Ankunft in der Schule - und keine Klassenarbeiten, so der Vorsitzende des Landesschülerrats Florian Reetz. Die psychischen Belastungen sollten mit dem Übergang ins Wechselmodell abgebaut werden. Wenn einige Schulen meinten, die zusätzlichen Präsenztage nun für mehr Leistungsdruck zu nutzen, dann sei dies eindeutig der falsche Ansatz, so der Landesschülerrat. Der Brief an das Kultusministerium beinhaltet die Forderungen, die aktuellen Beschlüsse dahingehend zu ändern, dass auf jegliche Leistungsüberprüfungen verzichtet wird. Anlass war die Ankündigung vieler Lehrkräfte, dass mit der Rückkehr in den Präsenzunterricht nun schnell Klausuren und Klassenarbeiten durchzuführt werden sollen.

++ Neustadt: Mann erhält sieben Strafanzeigen in nur wenigen Stunden ++

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In Neustadt am Rübenberge hat ein Mann innerhalb von nur wenigen Stunden gleich sieben Strafanzeigen erhalten. Nicht zuletzt, weil sich der 37-Jährige äußerst widerstandsfreudig und aggressiv zeigte. Der Mann war auf der Polizeiwache erschienen, um einen beschlagnahmten E-Scooter abzuholen. Beamte hatten seinen 19-jährigen Sohn zuvor mit dem Gefährt gestoppt und es einkassiert, weil es nicht versichert und zusätzlich die Identifikationsnummer abgekratzt war. Es stand der Verdacht des Diebstahls im Raum. Weil der Vater den Besitz des E-Scooters nicht nachweisen konnte, durfte er diesen nicht mitnehmen. Daraufhin beleidigte der Mann die Polizisten. Diebstahlverdacht, fehlende Pflichtversicherung und Urkundenfälschung waren neben Beleidigung also die ersten vier Strafanzeigen. Der 37-Jährige hatte daraufhin offenbar so viel Wut im Bauch, dass er mit Kokain im Blut vier Reifen von Streifenwagen zerstach, die vor der Polizeiwache standen. Das hatte eine Festnahme zur Folge, der er sich stark widersetzte. Am Ende gab es weitere Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Widerstands und Drogenkonsums.

++ Weitere Berufsgruppen können sich für Corona-Impfung anmelden ++

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Seit Montag können sich weitere Berufsgruppen gegen Corona impfen lassen. Das Land hat die Prioritätsgruppe 3 weiter geöffnet. Nun können sich unter anderem Beschäftigte von Supermärkten um einen Termin bemühen. Ebenso Menschen, die in wichtigen Positionen etwa bei Polizei, Justiz, Verwaltungen und Hilfsorganisationen arbeiten. Dafür brauchen sie entsprechende Bescheinigungen ihrer Arbeitgeber, die sie im Impfzentrum beziehungsweise in der Arztpraxis vorlegen müssen. Die Impfberechtigten müssen allerdings weiter Geduld aufbringen. Denn zuletzt standen gut 600.000 Menschen auf der Warteliste des Landes. Außerdem haben in Niedersachsen derzeit die Zweitimpfungen Vorrang. Für das Herunterfahren der Erstimpfungen hatte es im Landtag heftige Kritik von den Oppositionsparteien gegeben. Grüne und FDP foderten, dass die Regierung umgehend eine tragfähige und verlässliche Strategie entwickeln müsse.

++ Windel auf dem Rücksitz gewechselt - Stadtbahn rammt Autotür ++

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Die volle Windel eines Kindes, hat in der Nordtsadt zu einem Stadtbahn-Unfall geführt. Ein 44-jähriger Mann hatte seinen Wagen am Fahrbahnrand der Haltenhoffstraße gestoppt, um seine Tochter auf der Rückbank zu wickeln. Dabei ließ er die hintere Tür geöffnet. Kurz darauf näherte sich von hinten eine Stadtbahn. Trotz Vollbremsung rammte die Linie 11 die Autotür. Der Familienvater, der zwischen Tür und Rücksitz stand, wurde bei der Kollision leicht verletzt. Das zwei Jahre alte Mädchen und die Fahrgäste der Stadtbahn blieben unverletzt.

++ 17-Jährige von Mädchengruppe ausgeraubt und niedergestochen ++

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Am Opernplatz ist eine 17-Jährige durch Messerstiche schwer verletzt worden. Die Jugendliche hatte in der U-Bahn-Station am Kröpcke auf ihre Straßenbahn Richtung Langenhagen gewartet. Auf dem Bahnsteig wurde sie von einer Mädchengruppe angepöbelt. Im weiteren Verlauf schlug das Trio auf die 17-Jährige ein und raubte ihre Handtasche. Die Jugendliche nahm die Verfolgung auf und konnte die Täterinnen kurze Zeit später in der Tiefgarage am Opernplatz ausfindig machen, wo sie ihre Handtasche zurückforderte. Im Zuge der Diskussion zückte eine der Täterinnen ein Messer und stach auf die 17-jährige ein. Die Mädchengruppe flüchtete danach erneut zu Fuß. Durch die Messereinstiche erlitt die Jugendliche schwere Verletzungen und kam ins Krankenhaus. Die drei gesuchten Mädchen sollen zwischen 16 und 18 Jahre alt gewesen sein.