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++ Verkehrsunfall in der List: Radfahrerin schwer am Kopf verletzt ++

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Bei einem Verkehrsunfall an der Vahrenwalder Straße ist eine Radfahrerin schwer am Kopf verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war die 51-Jährige am Donnerstag auf der Arndtstraße in der List unterwegs. Die Frau wollte offenbar bei Rot auf die Vahrenwalder Straße abbiegen wurde dabei aber von einem Auto erfasst. Der Zusammenstoß schleuderte die Frau auf die Straße. Ein Krankenwagen brachte sie mit schweren Kopfverletzungen in eine Klinik. Die 51-Jährige soll während des Unfalls angetrunken gewesen sein, außerdem trug sie offenbar keinen Fahrradhelm.

++ Fahrradstraßenregelung bleibt: Eilantrag scheitert vor Gericht ++

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Das Verwaltungsgericht hat gestern beschlossen, dass die Verkehrsregelungen zwischen Michael-Ende-Platz und Gneisenaustraße weiterhin Bestand haben. Zuvor hatte ein Anwohner erfolgreich gegen die Fahrradstraße geklagt, seiner Ansicht nach war sie zu eng. Die Stadt reagierte: reduzierte die Anzahl der Parkplätze, machte aus dem Abschnitt eine Einbahnstraße und ordnete erneut die Fahrradstraßenregelung an. Vorerst mit Erfolg, denn das Eilverfahren gegen die jetzige Verkehrsordnung scheiterte vor dem Verwaltungsgericht. Der Anwohner kann aber noch klagen.

++ Fridays for Future: Mahnwache vor dem Rathaus ++

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Die Fridays for Future Bewegung geht gegen die aktuelle Klimapolitik auf die Straße. Mit der Mahnwache am Rathaus wollen die Teilnehmenden einen Appell an die lokale Politik richten. "Auch in Hannover müsse Klimaschutz oberster Grundsatz bei jeder Entscheidung sein". Die nächste große Aktion ist ein weiterer globaler Klimastreik am 29.November- kurz vor der Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Madrid.

++ Gedenken an Enke: Charity-Handschuhe vorgestellt ++

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In Gedenken an den ehemaligen Hannover 96 und Nationaltorwart Robert Enke wird 96-Keeper Ron-Robert Zieler am kommenden Sonntag ein ganz besonderes Paar Handschuhe tragen. Das Sondermodell ist an das letzte Paar angelehnt, in dem Robert Enke als Torhüter spielte. Auf der Lasche steht sein Name  auf dem Daumen der Spruch „Gemeinsam das Leben festhalten“. Die Sonderedition wird zum Verkauf angeboten und ist auf 300 Paare limitiert. Der gesamte Erlös fließt in die Arbeit der Robert-Enke-Stiftung- die sich für die Unterstützung depressiver Menschen einsetzt.

++ Gerhard Schröder kritisiert Umweltschützer ++

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Anspruchsvolle Klimapolitik“ sei zwar nötig, sie müsse aber so gestaltet werden, dass der Industriestandort nicht gefährdet werde, so der Altkanzler. An morgen zu denken sei zwar wichtig, aber man dürfe auch die Probleme der jetzigen Generation nicht vergessen, so Schröder vor hunderten geladenen Gästen des Verbands niedersächsischer Familienunternehmen. Der Verband feierte am Mittwoch sein 70-jähriges Bestehen – „ziemlich jung im Gegensatz zu mir“, sagte Schröder. Der Altkanzler ist 75 Jahre alt.

++ Streik bei der Lufthansa: Auch Hannover betroffen ++

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Heute fällt offenbar ein Großteil der geplanten Lufthansa-Flüge nach Frankfurt aus und auch nach München startet nur ein Bruchteil der Maschinen. Die Planung für den zweiten Streiktag (Freitag) steht offenbar noch nicht endgültig fest. Die Website der Lufthansa und damit der Notflugplan war im Vorfeld nur sehr eingeschränkt zu erreichen. Das Unternehmen bittet Passagiere trotzdem vor dem Reiseantritt alle Verbindungen zu prüfen. Insgesamt werden während des Streiks voraussichtlich 1300 Flüge gestrichen, 180 Tausend Menschen sollen betroffen sein.

++ "Klimaaktive Kommune": Hannover erhält Auszeichnung ++

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Das Ministerium suchte aus 52 Bewerbern unter anderem das „GSE-Projekt“ aus. Dort setzen sich unter dem Titel „Gruppe schulisches Energiemanagement" 90 Schulen, 80 Kitas und 60 andere Einrichtungen in Hannover für klimafreundliches Handeln im Alltag ein. Nach eigenen Angaben blieben der Verwaltung durch effizienten Energiegebrauch in der Vergangenheit insgesamt 18 Millionen Euro Haushaltsmittel erspart. Die Stadt geht auch davon aus, dass so 73 tausend Tonnen Co2 weniger produziert wurden.

++ Vermisste 13-Jährige in Hannover aufgegriffen ++

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Die Polizei Oldenburg teilte mit, dass es einen Hinweis aus der öffentlichen Fahndung gab: der brachte die Beamten offenbar auf den Aufenthaltsort des Mädchens. Die Polizei konnte die 13-Jährige unverletzt aufgreifen und nach richterlichem Beschluss in die Kinderpsychatrie bringen. Das Mädchen war zuerst aus einer Hilfeeinrichtung in Westerstede im Ammerland entwischt und wurde dann Ende Oktober in Berlin aufgegriffen. Ihre Mutter holte Sie zurück- am Hauptbahnhof Hannover konnte Sie sich aber erneut absetzen. Wenige Tage später wurde sie beim Schwarzfahren zwischen Isernhagen und Großburgwedel erwischt. Die Polizei sieht bei dem Mädchen ein hohes Eigengefährdungspotenzial- die Beamten gingen davon aus, dass sie Nähe zum Drogen und Rotlichtmillieu suchte.

++ Kommt der nächste 96-Trainer aus der Schweiz? ++

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Wer wird neuer Trainer von Hannover 96? Der Verein will offenbar ein frisches Gesicht verpflichten – und könnte in der Schweiz fündig werden. Dort trainiert der Ex-Dortmund-Stürmer Alex Frei derzeit die U18 des FC Basel. Mehrere Schweizer Medien nennen Frei einen „heißen Kandidaten“ für die Nachfolge von Mirko Slomka. Der 40-Jährige hatte von 2006 bis 2009 für Dortmund gestürmt, danach spielte er in Basel.

Bei 96 haben derweil Slomkas Co-Trainer Lars Barlemann und Asif Saric das Training übernommen. Sie sollen auch beim Spiel gegen Heidenheim am Sonntag auf der Bank sitzen.

++ Urteil zu Hartz IV lässt Wohlfahrtsverband kalt ++

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Unbeeindruckt zeigt sich der Paritätische Wohlfahrtsverband in Hannover am Dienstag von dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Hartz IV. Die Vorsitzende des Paritätischen Niedersachsen, Birgit Eckhardt, forderte ein Ende der Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger. Sie bedeuteten „Wohnungslosigkeit oder Hunger“, das dürfe es in einem reichen Land wie Deutschland nicht geben, so Eckhardt. Die Karlsruher Richter haben die Kürzung des Arbeitslosengelds II am Dienstag für teilweise unzulässig erklärt. Die Jobcenter dürfen künftig höchstens 30 Prozent der Leistungen zurückhalten und Sanktionen vorzeitig beenden. Jobcenter kürzen Hartz-IV-Leistungen, wenn Bezieher Termine nicht einhalten oder Arbeit ablehnen.